mehr als nur verspielt.

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

Archiv-Artikel vom 13. November 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

geschrieben von Nadine
3 Min. Lesezeit

Wo hat euer GamerGirl Nadine eigentlich die ganze Zeit gesteckt? Tja, ich war in den unendlichen Weiten der Little Big Planet Welt verschollen und tauche auch jetzt nur kurz auf, um euch meine bisherigen Erfahrungen von dort kund zu t

Mein Mann springt mit seinem Sackboy gerade auf ein Gefährt mit Raketenantrieb, düst los und bringt bei der rasanten Fahrt den Spruch “Bis zur Unendlichkeit und noch viel wei–” CRACK! Das Raketengeschoss kracht genau in diesem Moment in eine Wand, geht dabei kaputt und der arme Sackboy wird durch die Gegend geschleudert. Schade das ich gerade keine Kamera zur Hand hatte, sein Gesicht hättet ihr sehen müssen  Aber er hat sich dann meinem schallendem Gelächter angeschlossen. 

Das war auch bei weitem nicht das letzte Mal, dass wir uns zusammen herzlich amüsiert haben - Little Big Planet wird von uns nämlich gleichzeitig bzw. gemeinsam gespielt. Die Geschichtslevel, welche auch offline spielbar sind, halten für zwei Spieler einige Geheimnisse bereit die man alleine nicht erreichen könnte. Natürlich ist das ganze Spielgeschehen zu zweit auch etwas schwerer zu bewältigen, besonders wenn ich mal wieder von einer Plattform geplumst bin und er auf mich warten muss…
Die Abende seit dem Release von LBP sind also mit gemeinsamen Spielspaß gefüllt und selbst wenn die Server mal wieder streiken haben wir so genug zutun. Alternativ baue ich mal wieder an einem meiner eigenen Level herum - bis ich damit aber zufrieden bin und diese wirklich veröffentliche wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Der Editor ist wie geschaffen für mich und die Trainingsaufgaben sind nun mit einem deutschen Sprecher (der dem englischen Original zum Glück von Witz und Stimmlage sehr ähnlich ist) noch besser zu verstehen.

Was bleibt nach der Beta?

Die gute Nachricht daran ist: Die Level, welche man in der Beta gebaut hat sind noch da! Zu finden direkt unter meine Level, nicht auf mein Mond. Die schlechte Nachricht ist: Alle in der Beta gesammelten Gegenstände sind weg, man muss von vorn beginnen. Ist aber kein Beinbruch, denn das geht recht fix.

Little Big Planet hat außerdem einige Trophäen parat und ich werde erst ruhen bis ich alle habe muhar! Auch der Sammeltrieb wird bei LBP mächtig angetrieben. Alleine bei jedem Geschichtslevel wirklich jeden Gegenstand einzusammeln erfordert nicht nur Aufmerksamkeit.
Besonders schwer fand ich bisher die Hochtzeitslevel, die man wegen der ganzen Trampoline kaum so lebend durchschafft. Natürlich fehlt uns da auch noch die Glanzeistungsbelohnung, welche man nur erhält sollte man das Level durchspielen ohne ein einziges mal zu sterben. Das ist dann ein Fall für meinen Mann alleine. Er ist der bessere Springer, ich der bessere Bastler  

Mehr gibt’s auf Seite 2!


Community ganz groß!
Vier Sackboys und -Girls können sich gleichzeitig in einem Level tummeln, dabei ist es egal ob die alle vor einer Konsole sitzen oder aus den Tiefen des Community kommen. Spaß ist dabei garantiert! Ausbremsen tut das manchmal leider die Verbindung.

Wer die Geschichtslevel durchgespielt hat wird weitere Herausforderungen bei den Leveln anderer Spieler finden. Besonderer Tipp von mir sind japanische Level: Man versteht zwar kein Wort, aber die kreieren dann solche Sachen wie ein Sackboy-Guitar-Hero (am besten mit mehreren Spielen) oder einen 2D Raumschiff-Shooter wo man tatsächlich nur noch das Raumschiff sieht und lenkt und nicht mehr den Sackboy - das hat mich beeindruckt.

Meine Level-Herzliste (die soetwas wie Favoriten darstellt)  ist bereits gut gefüllt mit Highlights, einige Autoren haben auch schon ein Herz von mir bekommen und ich bin immer wieder gern auf der Suche nach originellen Leveln. Anhand der Kommentare und gesammelte Herzen der Level kann man meist schon im Vorraus sehen ob sich ein Blick in das Level lohnt. Die Community von Little Big Planet ist soweit gut aufgebaut, ich hoffe das Sony mit Playstation Home auch weiter in diese Richtung geht.

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Lineage 2 - Leveln ohne Ende

Mit 17 Millionen verkauften Exemplaren weltweit ist Lineage2, ein MMORPG von NCSoft, berühmter als manch einer vermutet. Doch in Europa ist das Spiel mit inzwischen 7 Erweiterungen nie sehr beliebt und bekannt geworden. Das mag daran liegen, dass es ein typischer Asia Grinder ist. xD Heute berichte ich euch von meinen Erfahrungen mit Lineage2, das ich ca. 1 Jahr lang gespielt habe. Wer Lineage2 spielen möchte muss sich zuerst einmal im Klaren darüber sein, dass monatliche Gebühren in Höhe von ca. 12€ anfallen. Zum Spielen benötigt ihr einen aktiven Account (d.h. bezahlt) und die aktuellste Version des Spiels. NCSoft bringt regelmäßig große Erweiterungen heraus – insgesamt sind 12 Stück geplant. Charaktererstellung Nach dem Einloggen ins Spiel lande ich zuerst im Charaktermenu. Ich erstelle mir einen Charakter aus den sechs spielbaren Rassen: Mensch, Zwerg, Elf, Dunkelelf, Ork, und seit Ende 2007 die neue Rasse Kamael. Die Wahl sollte gut überlegt werden, denn jede Rasse unterscheidet sich von der anderen. Zwerge sind z.B. die einzigen im Spiel, die aus Materialien Gegenstände herstellen können (Craften), die Kamael haben Flügel, auch sonst haben alle Klassen bestimmte Vor- und Nachteile in Angriffsgeschwindigkeit, Angriffsstärke oder HP. Elfen sind viel schneller als Dunkelelfen, dafür machen Dunkelelfen richtig aua Ich entschiede mich für eine Elfe. Im ersten Moment könnt ihr zwischen magischem oder physischem Angriff wählen. Ich wähle eine weibliche Magierin = Elven Mystic. Hier seht ihr Menschen, Dunkelelfen und Elfen: Classchanges Bei Lineage2 müsst ihr 2 Classchanges durchmachen. Das bedeutet, ihr müsst euch am Anfang nur grundlegend zwischen physischem und magischem Angriff entscheiden und entwickelt im Laufe des Spiels dann eure Vorlieben weiter. Das erste Classchange kommt mit Charakterlevel 20. Als Elven Mystic habe ich nun die Wahl zwischen einer Heilerin oder einer Nukerin (Angriffszauber). Da ich gerne Leben retten will, entscheide ich mich für eine Heilerin Im späteren Verlauf des Spiels gelangt ihr an eine weitere Entscheidungsmöglichkeit. Die Classchanges müsst ihr in Form von seeeehr langwierigen Quests erledigen. Das kann schon mal ein paar Tage dauern ò_Ô. Weiter gehts auf Seite 2! Die Welt Nachdem ich meine Elfe erstellt habe, logge ich sie ein und lande in der Hauptstadt der Elfen. Die Stadt ist wohl einer der Gründe, wieso ich Lineage2 so traumhaft in Erinnerung habe. Eine wunderschöne Musik beginnt zu Spielen und ich laufe völlig geistesabwesend durch die passend gestaltete, kleine Stadt. Jede Rasse startet in einer anderen Stadt. Die Stadt und das umliegende Gebiet sind extra als Startgebiet gedacht. Hier lerne ich das Kämpfen, Handeln und die ersten Partys mit anderen Spielern. Das Startgebiet verlasst ihr mit ca. Level 10-20, um dann in den Städten Gludin oder Gludio die anderen Rassen zu treffen. Der Kampf gegen Monster (PvE) Nach der Erkundung der Stadt laufe ich mit meiner Elfe aus der Stadt und töte ein paar Wölfe. Da ich magisch veranlagt bin, benutzt ich ein paar Zauber oder haue mit meinem Stab einfach drauf. Nach einiger Zeit bemerke ich zum ersten Mal, wie schwierig das Spiel ist. Mein Mana ist schneller verbraucht als ich schauen kann und um es wieder aufzuladen muss ich 5min!! (Kaffezeit -.-) auf dem Boden sitzen und warten. Wenn ich mit meinem Stöckchen haue, mache ich zu wenig Schaden und muss auf meine HP aufpassen. Ihr seht, Lineage 2 ist nicht einfach Die Wölfe verlieren nach ihrem Tod ein bisschen Geld (Währung: Adena) und per Zufall Materialien zum Craften. Waffen und sonstige Ausrüstung droppen so gut wie nie. Dazu mehr im Kapitel Equipment. Das komplette Kampfsystem besteht aus grinden, grinden, grinden. Das gefällt den Asiaten, aber den wenigsten Europäern und Amis. Der Kampf gegen andere Spieler (PvP) Um einen anderen Spieler anzugreifen drückt ihr zusätzlich STRG und schon könnt ihr ihn angreifen. Ich bin mit meiner Elfe lieber vorsichtig und greife niemanden an. Generell kann ich jeden Spieler angreifen, meine eigene Rasse, andere Rassen, mit niedrigerem Level oder mit sehr hohem Level. Alles eine Frage des Risikos und des Könnens. Die Spielerlevels stehen nirgendwo sichtbar für andere. Fiese Spieler ziehen sich No-grade Klamotten an und tun so als wären sie Anfänger :0 Das PvP System ist das Beste, das ich je erlebt habe. Wenn ein Spieler einen anderen angreift, wird der Name des Angreifers erst einmal pink (jaaa, pink ^^). Nun kann sich der andere Spieler überlegen, ob er zurückschlägt (= sein Name wird ebenfalls pink) oder einfach nichts tut. Kloppen sich zwei Spieler (beide Namen pink) und einer stirbt dabei, stirbt er eben. Greift aber nur einer an!!! (nur ein Name pink) und killt den anderen Spieler dabei ohne dass er sich wehrt, wechselt der Name von pink auf rot und der Spieler wird zum PK (Player Killer). Zum PK zu werden hat bei Lineage2 fatale Folgen. Je mehr Morde ihr begeht, umso höher ist die Chance, dass ihr wenn ihr sterbt euer Equipment verliert. Wer sein Equipment verliert kann im Prinzip gleich aufhören zu spielen. Der Spieler auf dem Bild hat einen roten Namen. Weiter gehts auf Seite 3! Equipment Ein leidiges Thema. Zu Beginn des Spiels ist Ausrüstung noch nicht so teuer. Im späteren Verlauf des Spiel quasi unmöglich zu bekommen. Da Waffen und Ausrüstungen im Prinzip nie von Gegnern gedroppt werden, muss man sparen und vor allem eines tun: Auf dem Markt handeln! Das Equipment ist in Stufen unterteilt. Es beginnt bei No-grade (lvl 0-20), dann folgt D-grade (lvl 20-40), C-grade (lvl 40-52), B-grade (lvl 52-61), A-grade (lvl 61-76) und S-grade (lvl 76+ / S wie Superteuer?^^). Genial gemacht ist die Tatsache, dass ein und dieselbe Rüstung an verschiedenen Rassen ganz anders aussieht. Pro Rüstung hat NCSoft für jede Rasse ein anderes Design erstellt. Auf dem Bild seht ihr immer die gleiche Rüstung an verschiedenen Rassen. Levelcap Die derzeitige obere Levelgrenze liegt bei Level 80. Wer das erreichen will, muss 1 Jahr Dauerzocken einplanen. Und das ist kein Witz. In den höheren Leveln dauert es Wochen, um ein Level aufzusteigen. Partys Das Klassensystem ist so gut ausgewogen, dass keine Klasse überflüssig ist. Mit meiner Elfen Heilerin kann ich nur heilen und brauche unbedingt Gruppen zum Leveln. Alleine habe ich keine Chance gegen Monster. Andere Klassen wiederum benötigen Heiler, ansonsten verbrauchen sie Unmengen an Heiltränken. Castle Sieges In der Welt von Lineage 2 findet ihr 9 Schlösser. Alle 2 Wochen könnt ihr die Schlösser mit euren Clans angreifen. Ein Schloss zu besitzen hat große Vorteile, ihr bekommt „Steuern„ von allen Gegenständen, die in der zum Schloss gehörenden Stadt verkauft werden. Außerdem bekommt ihr einiges billiger. Last but not least hat der Clanleader die Ehre, auf einem Drachen zu reiten. Allerdings ist es sehr schwierig ein Schloss einzunehmen. Ihr tretet gegen den Clan an, der das Schloss besitzt + Verbündete und die NPCs, die immer im Schloss sind. Bei Castlesieges kommen 500-2000 Spieler auf einem Fleck zusammen und kämpfen stundenlang um das Schloss. Weiter gehts auf Seite 4! Es gibt noch etliche andere Features, auf die ich jetzt nicht eingehen möchte, weil das den Rahmen sprengen würde. Soulshots und Spiritshots, die Angriffe verstärken, das Clansystem, Helden, die in einem Turnier bestimmt werden, Reittiere und sonstige Tiere, die ihr haben könnt, das Enchanten von Gegenständen, Serverevents und und und ^^ Ein Reittier, ein Hero und ein Raid auf einen Drachen (die kleinen Punkte sind Spieler!) Da ich als Heilerin zu Beginn des Spiels kaum Gruppen fand, habe ich eine Dunkelelfen Bogenschützin erstellt (Phantom Ranger). Ich habe sie bis Level 64 hochgespielt. Was ich auf jeden Fall noch anmerken will ist, dass Bots das Spiel kaputt machen. Bots sind skriptgesteuerte Charaktere, hinter denen nicht einmal ein Spieler sitzt. Damit rennen Farmfirmen herum und sammeln Adena, um die virtuelle Währung gegen echtes Geld zu verkaufen. Diese Entwicklung finde ich sehr, sehr schade. Fazit: Lineage2 ist eines der schwierigsten und aufwendigsten Spiele das mir je untergekommen ist. Es ist ein typischer „Asia Grinder„ und wenn euch endloses Leveln nicht zusagt solltet ihr die Finger davon lassen. Wenn es euch jedoch Spaß macht und ihr euch überwinden könnt monatlich Geld zu zahlen schaut es euch an. Möglicherweise findet ihr so viel Gefallen daran wie ich. Features: 6 Rassen Zahlreiche Klassen "Asia Grinder": Leveln, leveln und noch mal leveln^^ Komplexes Clan-, Markt- und Herrschaftsystem Castlesieges = Schlösser erobern oder verteidigen, je nachdem ;) Serverevents Und viiiieles mehr :0

22. März 2008 · Dai-Lee

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Reviews

Need for Speed Pro Street

Need for Street - Pro Street ist kein gewöhnliches Auto-Rennspiel. Alle Rennen und sonstigen Aktionen sind als Turnier aufgebaut. Multiplayer Mein erster Eindruck des Spiels war: Ohjeeeeeee Ich wollte zuerst im Multiplayermodus ausprobieren wie der Fahrstil ist. Egal wo ich im Menu hin geklickt habe - die PS3 wollte sich immer mit dem Internet verbinden. Letztendlich habe ich es hinbekommen und kurz gespielt. Naja. Singleplayer Spielprinzip Zu Beginn des Spiels startet ihr mit langsamen, nicht sehr hübschen Autos. Nach einigen Rennen wird euch auffallen, dass ihr Ryan Cooper seid. Rennen und andere Disziplinen müsst ihr an sogenannten Renntagen absolvieren. Zu einem Renntag dürft ihr jeweils ein Auto pro Disziplin und ein Ersatzauto mitnehmen. Zu den Disziplinen später mehr. Für gewonnene Rennen bekommt ihr Punkte. Übersteigen diese einen gewissen Wert, habt ihr den Renntag gewonnen und dürft ein Bonusfeld (von fünf) aufmachen. Erreicht ihr mehr Punkte als oben rechts im Bild stehen, habt ihr die Dominanz an diesem Renntag und dürft ein weiteres Feld öffnen. Sowas wie Endgegner sind die 4 Kings auf ihrem Fachgebiet. Der Showdown King Ryo verlangt alle Disziplinen von euch. Ton Alle Renntage sind mit vielen, vielen Sprüchen eines Kommentators versehen. Wenn ich mich nicht irre, ist er der Synchronsprecher des Surferpinguins (Könige der Wellen). Die Kommentare passen immer zur jeweiligen Situation. Beispiel: Ihr kauft euch einen Porsche und tretet damit zu einem Renntag an. Kommentar: „… Mal sehen, ob Ryan Cooper mit seinem neuen Porsche überzeugen kann!„ Wenn ihr euer Auto kaputt macht, bleibt das natürlich nicht unerwähnt ;) Auch sonst redet der Kommentator ununterbrochen auf eine lockere Art und Weise^^ Autos und Tuning Im Laden könnt ihr Autos kaufen. Eure Autos werden in einer Garage abgestellt, wo ihr sie tunen könnt und solltet. Tuning ist ein wesentlicher Bestandteil von Pro Street! Ihr könnt vom Motor bis zu den Felgen alles auswechseln. Wer sein Auto äußerlich gestalten will, kann die Farbe ändern oder Motive aufmalen. Das Tuning ist relativ komplex, wenn ihr Pro Street spielen wollt müsst ihr euch auf jeden Fall damit auseinander setzen, sonst habt ihr keine Chance zu gewinnen. Weiter gehts auf Seite 2! Disziplinen Grip: Autorennen, wie ihr sie kennt. Der erste im Ziel gewinnt! Drag: Auf einer geraden Strecke geht es darum, die schnellste Zeit zu fahren. Dabei kommt es darauf an, die Reifen richtig vorzuwärmen und anschließend richtig zu schalten. Ihr habt jeweils 3 Versuche, von denen der beste Versuch zählt. Später müsst ihr bei manchen Drag Rennen das Heck anheben! Speed: Bei einer „Top Speed Challenge„ müsst ihr die gegebenen Stationen als schnellster Fahrer erreichen. In den Speed Rennen ist so gut wie jeder Unfall ein Totalschaden, also spart schon einmal ein bisschen Geld^^ Drift: Wie der Name schon sagt, müsst ihr bei dieser Disziplin in den Kurven driften. Schaden/Totalschaden und Reparatur Ihr könnt andere Autos mit Absicht rammen, fahrt sie ausversehen an, schrammt eine Leitplanke entlang oder kommt von der Straße ab - alles wird eine Auswirkung haben: Euer Auto geht kaputt. Ich habe den Eindruck, dass im späteren Verlauf schneller Schäden entstehen als am Anfang des Spiels. Der schlimmste Fall ist der Totalschaden, dieser lässt sich nur mit einem Gutschein reparieren. Richtig, ihr müsst die Schäden an euren Autos selbst beheben. Ihr könnt entweder den Betrag bezahlen oder einen Gutschein verwenden. Gutscheine gibt es zweierlei: 10.000 für einen Gutschein gegen Totalschaden und 5.000 für einen Gutschein gegen normale Schäden. Wenn ihr am Ende einer Strecke mit voller Geschwindigkeit gegen einen Zielpfosten fahrt, könnt ihr keinen Totalschaden verursachen… schon merkwürdig. An anderen Stellen reicht es die Leitplanke zu streifen >_> Grafik Schön gelungen! Ob es auf dem Rechner ruckelt kann ich nicht beurteilen. Ich habe die PS3 Version gespielt. Fazit Am Anfang war ich sehr skeptisch. Nach einer Eingewöhnungsphase mochte ich plötzlich die Turniere und konnte es kaum erwarten den nächsten Renntag zu erreichen. Inzwischen habe ich das Spiel fast durch und 3 der 5 Kings besiegt ;) Insgesamt habe ich mich wie in einem „coolen„ Wettbewerb gefühlt. Das ist normal überhaupt nicht meine Welt, aber bei Need for Street Pro Street ist es lustig „Ryan Cooper„ lässig bei einem Rennen aufkreuzen zu sehen hahaha. Ich hätte zu gerne mal Ryans Gesicht gesehen *grr* Rennspiele sind eben prinzipiell immer Geschmackssache - meinen hat dieses komischerweise getroffen o_O

9. April 2008 · Dai-Lee

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Reviews

Heute schon ins Tagebuch geklebt?

Wer es bunt mag und nach einem Organizerähnlichem DS-Spiel sucht, sollte es mal mit Meine Geheimnisse aus der Reihe Sophies Freunde versuchen. Im Vergleich zu element girls hat dieses Spiel noch etwas mehr Pepp und mehr Möglichkeiten zum um mit Freunden zu interagieren. Hier sind eure Geheimnisse wirklich sicher! Aber auch hier gilt: Girls only! Zwar kann man auch hier männliche Feunde eintragen - macht man aber gemeinsam mit diesen die Gruppenests merkt man schnell, dass die Tests und Antworten auf Mädchencliquen zugeschnitten sind. Mehr dazu unter dem Stichpunkt Multiplayer. Ein Profil erstellen Anders als bei element girls wird das komplette Spiel gleich zu Anfang mit einem vierstelligen Zahlencode, den ihr euch ausdenken müsst, gesichert. Ohne den kommt man ab sofort nicht mehr an die Daten: Die Geheimfrage samt Antwort sollte also ebenfalls gut gewählt sein! Das Design der Avatare setzt hier auf 2D-Grafiken, welche mit ihrem ganz eigenen Stil qualitativ hochwertig sind. Im Laufe der Zeit bekommt man natürlich noch mehr Kleidung geschenkt - am Anfang besitzt man weniger als die Hälfte der 471 Kleidungsstücke, Accessoires, Frisuren oder Gesichtsmerkmale (Lippen & Augen). Auch gibt es die Möglichkeit einen männlichen Avatar zu erschaffen: Wenn man Freundeskarten anfertigt soll ja für beide Geschlechter etwas passendes dabei sein. Die Auswahl ist also groß, noch hinzu kommt die breite Farbpalette der einzelnen Gegenstände. Die Einführung Man wird von Anfang an an die Hand genommen und bekommt Tag für Tag das Spiel erklärt. Zwar kann man dadurch auch nicht sofort auf alle Features zugreifen, versteht aber besser was man eigentlich alles mit Meine Geheimnisse anstellen kann. Das ist auch durchaus sinnvoll, da man wahrscheinlich eher erschlagen wird von den ganzen Sachen und dann gar nicht alles nutzt was man an Möglichkeiten hat. Hier geht es also nach Tagen um die Dinge freizuschalten - bei element girls bedurfte es lediglich einer intensiveren Beschäftigung mit all' den Tests und man hatte in wenigen Stunden alle vier Elemente freigeschaltet. Aber Geduld ist ja bekanntlich eine Tugend. Weiter geht's auf Seite 2 mit den Tagebuchfunktionen! Das Tagebuch Das wohl wichtigste Feature am ganzen Spiel: Hier kann man Tagebuchseiten selbst gestalten. Dazu gibt es neben verschiedenen Schriftarten und - farben auch unterschiedliche Hintergrunddesigns (auch hier kann man die Farben selbst anpassen). Man kann aus bis zu 733 Stickern auswählen die man auf die Seite kleben kann - es gibt sogar Rabbids Aufkleber. Die bunten Kleber sind farblich anpassbar und geben dem Text den richtigen Pepp - oder was auch immer man für eine Stimmung ausdrücken will. Ich persönlich mag die Schnörkel- Sticker besonders gern Zusätzlich kann man die Stufe der Privatssphäre einer Tagebuchseite einstellen. Je nachdem kann eine Freundin oder ein Freund diese Seite vielleicht sehen - und eure Geheimnisse lüften. Es gibt nämlich noch spezielle Geheimnis-Kleber mit denen man einzelne Worte oder größere Teile der Seite verdecken kann. Die kann man dann nur lüften, wenn an vorher ein Minispiel erfolgreich abgeschlossen hat- je nachdem welche Geheimnis-Stufe man ausgewählt hat ist dies entsprechend schwer zu bewältigen. Meist geht es darum herauszufinden was für Antworten auf einen Test vom Tagebuchschreiber gegeben wurden. Ich habe es nicht geschafft die Spiele auf der schwersten Stufe zu meistern - und dabei sollte ich mich selbst doch am besten kennen… Übrigens kann man nur bis zu drei Tagebuchseiten pro Tag wieder löschen. Der Kalender Mit dem Kalender kann man leider nicht alles machen, was ich mir gewünscht hätte. Eine richtige Terminerinnerungsfunktion fehlt komplett. Dafür zeigt der Kalender mit Farbe und Symbolen an für welchen Tag es einen Tagebucheintrag gab, ob man eine Sonderseite für's Tagebuch erhalten und bearbeitet hat und ob es eine Notiz für den Tag gibt. Die Notizen für jeden Tag werden direkt unter dem Kalender angezeigt - dort kann man dann für den Tag auch Termine eintragen. Aber wie gesagt: Eine Erinnerungsfunktion gibt es nicht, man muss schon selbst regelmäßig in den Kalender schauen und die Notiz des Tages lesen. Immerhin kann man am entsprechenden Tag - falls vorhanden - direkt auf die angelegte Tagebuchseite zugreifen. Damit ist der Kalender eine gute Übersicht für's Tagebuch. Jeden Tag ein Stückchen Glück für jeden Tag kann man einen Glückskeks aufmachen, welcher einen Spruch des Tages enthält. Dafür tippt man ein paarmal mit dem Stylus auf den Keks bis dieser zerbricht. Die Sprüche sind allgemeine Weisheiten wie etwa: „Dein Fleiß wird belohnt“ oder „Wenn der Wind zu stark weht, solltest du dich nicht wehren, sondern gehen lassen“. Weiter geht's auf Seite 3 mit den Minispielen! Mini-Spiele In der Tagebuch-Kategorie hat man gerade mal drei (element girls hatte da deutlich mehr) Minispiele zur Auswahl: Kopierer, Farbenspiel und BOOM! Beim Kopierer Spiel gibt es eine Vorlage, die man möglichst genaumit Stickern nachkleben muss. Das klingt jetzt ziemlich einfach, aber die Farbe der Sticker sowie die Ausrichtung derer und die genaue Position auf dem Blatt spielen dabei eine Rolle. Jeder Sticker ist nämlich um 360° drehbar - und auf höheren Stufen bekommt man die Vorlage nur kurz zu sehen und muss sich diese sehr genau einprägen. Interessanter sind aber die Minispiele, welche man mit seinen Freunden zusammen spielen kann. Zu Beginn hat man Luftballon aufblasen und Handy klingeln zur Verfügung. Dabei spielt man auch gleichzeitig - jedem Spieler sind bestimmte Tasten auf dem Nintendo DS zugewiesen. Beim Luftballon aufblasen muss man abwechselnd ins Mikrofon pusten - bei wem der Ballon zuerst platzt der hat verloren! Handy klingeln hingegen ist etwas für Augen und Ohren: Jeder Spieler hat in einer Runde ein bestimmtes Handy auf das er in dem Durcheinander achten muss - klingelt es, muss man einen Knopf drücken. Wer falsch drückt gibt damit dem Gegner Punkte. Wer alle Punkte voll hat, geht als Gewinner hervor. Bei diesem Minispiel sitzt man sich quasi gegenüber und guckt gleichzeitig auf die zwei Bildschirme des NDS. Persönlichkeitstests Nach und nach gibt es immer mehr Persönlichkeitstests die man selbst, aber auch die Freunde machen können. Leider kann man die Tests nicht wiederholen! Wer sich also mal vertippt oder bei den Tests nach Zeit zulange braucht muss mit dem Ergebnis leben. Jeder Test hat Auswirkungen auf den Persönlichkeits-Stern der sich in sieben Kategorien (zuverlässig, neugierig, rebellisch, engagiert, kreativ, selbstsicher und einfühlsam) aufteilt. Je nachdem was man für Antworten gegeben hat, ist die entsprechende Sternspitze länger oder kürzer. Ansehen kann man den Stern übrigens unter Mein Profil. Dort gibt es dann auch eine Zusammenfassung der bisherigen Auswertung. Ich war zum Beispiel erst Hackerin, dann Anwältin und im Moment Schauspielerin. Die Freunde können sich übrigens immer das Endergebnis der Tests ansehen, wenn sie nicht gemeinsam mit Euch im Multiplayer-Modus sind sondern alleine. Glücklicherweise ist kein Test erforderlich um eine Freundeskarte anzulegen. Freunde & Multiplayer Damit sind wir auch bei einem sehr wichtigen Feature angelangt: Die Möglichkeit mit Freunden zu spielen! Wie bereits erwähnt kann man mit Freunden Minispiele absolvieren, Freundeskarten anlegen und Persönlichkeitstests machen. Dabei gibt es Gruppentests speziell für Freunde aber auch die Persönlichkeitstest, die man selbst alleine machen kann stehen den Freunden offen. Neben dem Eintragen per Hand der Freundeskarten, gibt es auch die Möglichkeit Freunde über die WiFi-Connection hinzu zu fügen. Dafür hat jeder einen Freundescode, den man eintragen kann. Dieser Code wird auch benötigt um den Sprach-Chat nutzen zu können! Weiter geht's auf Seite 4 mit weiteren Features! Tagesstimmung & Weiteres Am Anfang jeden Tages kann man aus einer von neun Stimmungen (verknallt, happy, superstar, locker, neutral, genervt, depri, sauer, todtraurig) auswählen und dazu einen passenden Screenshot machen. Es gibt im Profil eine Übersicht wie oft welche Stimmung gewählt wurde - außerdem gibt es meist noch einen Sticker geschenkt der zur Stimmung passt. Geschenke gibt es nicht nur zu Beginn des Tages - sprich wenn ihr das erste mal an diesem Tag das Spiel startet. Bei bestimmten Ereignissen, wie zum Beispiel dem ersten gemeinsamen Spiel mit einem Freund, kann es auch Sticker oder andere Belohnungen geben. Es gilt also viel herumzuprobieren und möglichst alle Features des Spiels zu nutzen um seinen Sammlertrieb zu befriedigen. Ein ganz wichtiger Punkt zum Ende noch: Eure Daten könnt ihr nicht löschen. Das Spiel eignet sich also nicht dazu es gebraucht weiter zu verschenken oder ähnliches - sämtliche Erfolge, gemachte Tests aber auch Einträge der persönlichen Daten sind fest gespeichert! Lediglich Freunde, Notizen und Tagebuchseiten (aber nur 3 pro Tag) könnt ihr wieder löschen. Eure Geheimnisse sollten also bei Euch bleiben - achtet gut auf solch persönliche Dinge! Fazit Wie ja bereits erwähnt sind die Freundestests eher für Mädchencliquen konzipiert, mein Mann sprach amüsiert aus: „Juhu ich bin Miss Hilfsbereit“, nachdem er einen Persönlichkeitstest als Freund ausprobierte. Das gestalten der Tagebuchseiten weckt in dem ein oder anderem vielleicht die kreative Ader und die Auswahl von verschiedenen ‚Tastaturen' zum schreiben von Text sorgt auch dafür, dass jeder damit zurecht kommt. Allerdings macht dieses elektronische Tagebuch erst richtig Spaß mitFreundinnen - allein sind die Funktionen auf Dauer langweilig. Wer seine Geheimnisse mit mehr als einem Schloß am Tagebuch schützen will sollte hier jedoch zugreifen, Sicherheit ist hier groß geschrieben.

10. Oktober 2008 · Dai-Lee

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Reviews

Bioshock auf der PS3

Feuer, alles um mich herum brennt. Luft, Luft zum Atmen! Ich muss wieder auftauchen und zwar schnell! Rotoren schreddern sich durch das kalte Wasser, aber ich habe Glück und kann mich zu einem Leuchtturm mitten im Meer retten. Moment - mitten im Meer? Wendet sich nach diesem Flugzeugabsturz doch noch alles zum Guten? Mein Misstrauen soll nicht enttäuscht werden… Willkommen in Rapture! Mir wird ganz flau im Magen, als ich in die Taucherglocke steige. Noch während diese abwärts ins tödliche Nass sinkt, teilt mir eine Videoaufzeichnung mit, dass ich jetzt eine Unterwasserstadt namens Rapture betreten werde. Dort wo alles besser und freier sein soll als in der Oberwelt. Doch was ich vorfinde ist ein Ort des Grauens… Noch bevor ich mich in die zuerst verlassen wirkende Stadt wage nimmt jemand namens Atlas Funkkontakt zu mir auf. Er weißt mich in die wichtigsten Dinge ein die man in Rapture beachten sollte um zu überleben und bittet mich im gleichen Zug darum seine Familie zu retten. Noch ist mir nicht klar, warum ich nicht einfach wieder kehrt mache und diesen skurilen Ort verlasse… irgendwann werde ich aber dahinter kommen… Später… Atlas klärt mich gerade über die sogenannten Little Sisters auf: Kleine Mädchen, welche toten Menschen mittels einer überdimensionalen Spritze Zellen entnehmen und daraus ADAM machen. Der Grundstoff für all' die Plasmide, welche in Rapture hergestellt wurden. Nichts verstanden? Ich erkläre es einmal genauer: Weiter auf Seite 2! ADAM: Damit war es möglich den menschlichen Körper genetisch zu verändern. Aus ADAM wurden spezifische Plasmide hergestellt, dazu gleich mehr. Mit ADAM kann man sich außerdem neue Slots für die gleichzeitig tragbaren Plasmide und Tonika an bestimmten Automaten zulegen. Auch ein größerer Lebensenergie- oder EVE-Speicher sind nur mit ADAM erwerbbar. Leider produzieren nur Little Sisters das heiß begehrte ADAM. Alles hat seinen Preis… der Grund also, warum in Rapture nur noch verrückte Psychophaten mit Mordlust herumlaufen: ADAM zersetzt nach und nach das menschliche Gehirn. Plasmide: Heftiges Zeug, der erste Plasmid den ich fand katapultierte mich beinahe ins Koma. Doch danach fühlt man sich wie Gott: Blitze aus der eigenen Hand in Gegnerhorden schleudern hat schon was und ist sehr praktisch, um diese zu betäuben und anschließend mit Munition zu ‚füttern'. Auch spätere Plasmide wie Telekinese oder das Schleudern von Feuer haben ihren Nutzen. Plasmide werden mit EVE gespeist - geht dir das EVE aus, kannst du dich nur noch mit roher Waffengewalt zur Wehr setzen. EVE: Spritzen mit EVE gibt es überall in Rapture zu finden, auch die wahnsinnigen Bewohner tragen oft welche bei sich und gehen sich dafür sogar gegenseitig an die Gurgel. EVE speist die Plasmide - ohne EVE wären diese nutzlos. Tonika: Wo die Plasmide direkte Angriffsmanöver sind, nutzt man Tonika, um seinen Körper passiv zu verändern. Dabei wird noch in mehreren Kategorien unterschieden. Zum Beispiel zählt die Panzerhaut zu den Kampftonika, aber Hackers Delight zu den Geist-Tonika. Jede Kategorie hat ihre eigenen Slots, welche man auch erst freischalten muss - wie bei den Plasmiden. Weiter geht's auf Seite 3! Big Daddy Zurück zu der Little Sister, welche gerade mit einem Kinderlied auf den Lippen eine Leiche zerstochert. Nachdem ich mich auf Rat von Atlas dem skurilen Mädchen nicht weiter genähert habe, werde ich Augenzeuge was passiert wäre, hätte ich es doch getan: Einer dieser Wahnsinnigen (im allgemeinen Slicer genannt) hat versucht sich das Mädchen zu schnappen und wurde kurzerhand von einem Typ mit monströsem, schwer gepanzertem Taucheranzug in die nächste Wand gerammt. Während Atlas mir mitteilt, dass es sich bei diesem Koloss um einen Big Daddy handelt - dessen einzige Aufgabe darin besteht Little Sisters zu beschützen - betrachte ich das überdimensionale Bohrwerkzeug dieses Big Daddys skeptisch und ahne, dass auch ich noch das Vergnügen mit diesen seltsamen Artgenossen haben werde… Tonbänder Diese ganze Stadt dreht durch, ich habe mir mal wieder eines der herumliegenden Tonbänder angehört und wurde Zeuge der defekten Gemüter von Raptures Bewohnern. Nicht nur, dass hier überall Slicer ihr tödliches Unwesen treiben, die Machthungrigen und Mächtigen dieser Stadt haben allerlei kranken Unsinn angestrebt und verwirklicht. Der Erbauer von Rapture soll sogar noch am Leben sein und verfolgt meine Schritte genau, legt mir Steine in den Weg - jedenfalls nach Atlas‚ Aussage. Ich werde das dumme Gefühl nicht los hier in einem üblen Machtkampf verwickelt zu sein… Weiter auf Seite 4! Technisches Wagen wir einen Schritt in die Realität zurück - fern von der unheimlichen Grundstimmung, die Bioshock so genial vermittelt. Das Spiel war bereits seit dem 24. August 2007 für PC und XBox 360 erhältlich und ist nun (seit dem 17. Oktober 2008) auch für die Playstation 3 erschienen. Grafisch hat sich seit dieser Zeit nichts getan - auch wurde am Inhalt nichts gedreht. Die ‚Verspätung' wurde durch kostenpflichtige Challenge-Rooms ausgeglichen… zudem wird immer mal ein Patch nachgeworfen. Übrigens ist die deutsche ab 18-Version etwas geschnitten: Verbrennungen an den Gegnern wurden optisch etwas harmloser dargestellt - die finde ich aber noch immer authentisch. Auch die Splatter-Effekte sind heruntergesetzt, den roten Lebenssaft gibt es dennoch genug zu sehen: Rapture ist voll von unmoralischen Bildern jeglicher Art… Fazit Bioshock strotzt vor kranker Ideen was die Story betrifft, der rollenspielerische Anteil mit dem Ausrüstsystem für Plasmide und Tonika ist einfach aber clever und auch die Möglichkeit Maschinen, Automaten und Sicherheitsbots im Pipe-Mania-Stil hacken zu können ist ein schönes Gimmick. Die Grafik überzeugt und auch die 2D-Animationen im 30er Jahre Stil fesseln wieder an die Atmosphäre. Ein spannendes Spiel, das meine Abende noch einige Zeit füllen wird.

4. Dezember 2008 · Dai-Lee

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Einmal Mario party 8, bitte!

Wo ein Nintendo ist, darf auch Mario Party nicht fehlen. Inzwischen gibt es sage und schreibe acht Teile der berühmten Spieleserie. Mit meiner Wii habe ich Mario Party 8 gekauft und zusammen mit meinem Freund sofort losgelegt. Spielarena Im Spielmenu könnt ihr euch eine aus sechs Spielarenen aussuchen, wobei die sechste erst freigespielt werden muss. Eine Spielarena stellt euer Spielbrett samt Spielfeldern, Abkürzungen und sonstigen Eigenheiten dar. Wir entscheiden uns für Gumbas Südseesteg. Nach der Auswahl der Arena müsst ihr die Anzahl der Spielrunden und die Teilnehmer festlegen. Eine Spielrunde dauert immer so lange, bis alle Spieler einmal an der Reihe waren und ein abschließendes Minispiel absolviert wurde. Wenn ihr die Anzahl der Teilnehmer festgelegt habt, könnt ihr aus vielen verschiedenen Zusammensetzungen der Teams auswählen. In unserem Testspiel wählen wir vier Spieler, zwei menschliche und zwei Computerspieler. Zur Auswahl stehen: Menschen gegen Computer (2 gegen 2), jeder gegen jeden und Mensch/Computer gegen Mensch/Computer. Wir entscheiden uns für die erste Variante. Charaktere Nun werden die Charaktere bestimmt. Mit folgenden Spielfiguren könnt ihr antreten: Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Wario, Daisy, Waluigi, Toad, Buu Huu, Toadette, Knochentrocken, Birdo, Blopper und Hammer-Bruder. Blopper und der Hammer-Bruder müssen erst freigespielt werden. Mein Freund wählt Yoshi, ich wähle Peach (menno Blopper ist viel besser) und wir erhalten den Teamnamen „süße Engel„ xD Als Computergegner suchen wir uns Knochentrocken und Toad aus. Zusätzlich kann der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Computergegner zwischen leicht, mittel und schwer eingestellt werden. Ziel des Spiels Wie so oft im Leben geht es um Geld. Das Ziel des Spiels ist so viel Gold und so viele Sterne wie möglich zu ergattern, um besser als die anderen zu sein. Gold erhaltet ihr hauptsächlich durch blaue Spielfelder und Minispiele. Jeder Spieler, der an das Ende des Spielbretts gelangt, erhält dort einen Stern. Sterne sind viel wertvoller als Gold, das Primärziel liegt also im Sammeln von Sternen. Weiter gehts auf Seite 2! Spielprinzip Mario Party ist wie ein übliches Brettspiel aufgebaut, bei dem der Reihe nach gewürfelt wird und das ein Start und ein Ziel besitzt. Der Spieler mit Controller 1 (Yoshi) beginnt die erste Runde. Ein Würfel fängt an sich über Yoshis Kopf zu drehen. Nun muss mit dem Controller eine Handbewegung nach oben gemacht werden, um an den Würfel zu springen xD Eine Zahl fällt und Yoshi läuft automatisch die gewürfelte Zahl. Ein blaues Spielfeld bringt euch drei Münzen, ein rotes Spielfeld zieht drei Münzen ab. Auf dem Weg zum Ziel sind einige Fallen oder Hilfen eingebaut. Auf unserem Spielbrett gibt es einen Delphin, mit dem ihr einige Felder nach vorne springen könnt - allerdings gegen einen Geldbetrag. Mit unterschiedlichen Bonbons könnt ihr andere Spieler überrollen, an den Start schicken, bestehlen oder mehrmals hintereinander würfeln. Je nach Spielbrett sind eure Möglichkeiten anders. Minispiele Wenn jeder Spieler einmal am Zug war wird per Zufall eins aus ungefähr 60 bis 80 Minispielen bestimmt, bei dem jeder Spieler sein bestes geben muss. Die Minispiele sind wirklich genial und total lustig Da ihr auf der Wii spielt, sind natürlich eure motorischen Fähigkeiten gefragt: bei der Maulwurfjagd schlagt ihr mit dem Controller wild durch die Luft, wenn ihr eine Fahne hissen sollt bewegt ihr den Controller im Kreis und sogar Teampaddeln könnt ihr xD Ich bin hellauf begeistert von den Minispielen in Kombination mit der Wii! Ende eines Spiels Fünf runden vor Spielende wird darauf hingewiesen, dass das Spiel bald vorbei ist und ein paar letzte Joker an die Teams verteilt. Nach der festgelegten Rundenzahl ist das Spiel dann zu Ende. Wer dachte er hätte schon gewonnen hat sich getäuscht, denn nun werden Bonussterne verteilt. Zwei Bonussterne gehen an das gegnerische Team und ein Stern an uns für die meisten Besuche auf dem roten Feld (-3 Gold) ^^„. Unser Pech hat uns mit diesem Stern noch den Sieg eingebracht, denn wir gehen mit 7 zu 6 Sternen knapp in Führung und entscheiden das Spiel für uns. Fazit Für mich eines der tollsten Partyspiele überhaupt. Mit der Technik der Wii bekommt Mario Party noch einen speziellen Kick, da alles mit echten Bewegungen gesteuert wird. Für Einzelspieler ist Mario Party 8 nicht unbedingt zu empfehlen, denn gegen andere lebendige Spieler oder mit ihnen zusammen macht das Spiel deutlich mehr Spaß als alleine gegen den Computer. Das einzige Manko ist die Grafik, die sich in der gesamten Mario Party Reihe fast nie geändert hat. Möglicherweise macht das auch den Reiz des Spiels aus, weil alles so typisch aussieht.

3. Juni 2008 · Dai-Lee

Gleiche Rubrik, gleiches Jahr

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Auf in die Schlacht

Du wolltest schon immer mal virtuell in die Schlacht ziehen und dein taktisches Können im Kampf gegen den Feind zur Geltung bringen? Du hast zudem einen Faibel für portable Konsolen und Kriegsmetaphorik? Dann könnte „Stratego: Next Edition“ für den Nintendo DS genau das Richtige für dich sein! Inhalt Stratego: Next Edition für Nintendo's Kleinsten ist die mobile Variante des Brettspielklassikers. Aber worum geht's eigentlich genau? Ihr seid Herrscher über eine 10 bis 40 köpfige Streitmacht (je nach Spielvariante), die sich aus verschiedenrangigen Soldaten zusammensetzt. Jeder Gruppierung euerer Truppe wird eine Einheitennummer zugewiesen, so erhält die stärkste und wichtigste Einheit, der Feldmarschall (eure Truppe besitzt nur einen), etwa die Nummer „10″. Er kann jeden anderen Soldaten bezwingen, da er die höchste Ziffer sein Eigen nennt. Während die Aufklärer in eurer Truppe z.B. die Zahl „2″ tragen und somit sehr verwundbar sind. Die schwächste Einheit, die Spionin, trägt wiederum eine „1″ und kann somit von jeder feindlichen Einheit mit einem Schlag besiegt werden. Sie hat aber gleichzeitig als einzige Person die Möglichkeit, den gegnerischen Feldmarschall zu bezwingen. Dieses „Nummernsystem“ zieht sich durch's ganze Spiel. Hohe Zahl gewinnt gegen niedrige, Spionin schlägt Feldmarschall, Mineure entschärfen Bomben und Aufklärer dürfen im Gegensatz zu allen anderen Einheiten mehrere Felder auf einmal weiterziehen. Was aber ist das eigentliche Ziel des Spiels? Oberste Priorität genießt die Eroberung der feindlichen Flagge. Sowohl der Computer als auch ihr seht nicht, wo sich eben diese im gegnerischen Gebiet befindet und müsst euch nun geschickt den Weg zur Fahne des Opponenten vorkämpfen, dürft die Verteidigung eurer eigenen dabei aber nicht vernachlässigen. Ihr seht erst, welche Einheiten sich hinter den gegnerischen Figuren befinden, wenn ihr diese angreift. So müsst ihr genau taktieren, wie ihr mit euren Charakteren umgeht. Das hört sich jetzt vielleicht alles kompliziert an, aber sobald man zwei Runden gespielt hat, hat man das Konzept verinnerlicht. Es ist auch für totale Stratego-Neulinge und Nichtkenner des Brettspiels leicht zu erlernen. Ich kannte z.B. das Brettspiel-Pendant vorher überhaupt nicht, aber habe mich virtuell schnell eingefunden. Somit kann das Spiel auch Anfängern an's Herz gelegt werden. Stratego könnt ihr im Einzelspielermodus in verschiedenen Varianten spielen: Stratego Original (40 Figuren je Spielpartei), Stratego 90° (Das Spielfeld wird um 90 Grad gedreht) und Stratego Duell (nur 10 Einheiten je Partei). Solltet ihr den Mehrspielermodus antesten, erwarten euch in Form von Open Stratego (Alle Einheiten sind für beide Beteiligten sofort sichtbar; es gibt kein „Herantasten“ mehr) und Custom Stratego (10 verschiedene, neue Regeln kommen zum Einsatz, wie z.B. „unbekannter Verteidiger“: seid ihr als Angreifer aktiv, könnt ihr die Einheiten des Gegners nicht sehen, dieser hat wiederum vollen Einblick in eure Aufstellung). Leider konnte ich auf Grund eines fehlenden, zweiten DS den Multiplayer Modus nicht antesten. Da dieser am grundlegenden Spielprinzip aber nicht viel ändert, ist eine exakte Analyse zweitrangig. Handling Die Steuerung erfolgt wie gehabt via Touchpen und funktioniert einwandfrei. Ihr müsst keine Tasten drücken, sondern kümmert euch nur um das Verschieben eurer Einheiten via DS Stift. Die Erkennung verläuft exakt und schnell; ihr solltet aber wirklich mit dem Stylus spielen und nicht mit dem Finger auf den Screen tippen, da die Einheiten ziemlich klein angezeigt werden auf dem Display und ihr diese sonst nicht punktgenau anvisieren könnt. Grafik Schlichte, aber vollkommen ausreichende optische Präsentation im Comicstil, die sich ganz dem Kriegsaspekt verschrieben hat und dementsprechend heroische Mannen in schillernden Gewändern zeigt. Animationen und Effekte gibt's quasi keine, aber das sind für ein reines, mobiles Strategiespiel auch eher nebensächliche Aspekte. Hier geht es um's Nachdenken, nicht um Effektprotzerei. Die Grafik garantiert im Gegenzug aber Übersichtlichkeit, was gerade hier von Bedeutung ist. Sound Wie die Grafik kommt auch der Sound etwas kurz, da er mehr oder weniger nur aus einem Jingle besteht, der sich kontinuerlich wiederholt. Das stört aber keineswegs und gerät auch schnell zur Nebensächlichkeit. Die Effekte passen zur Kriegsthematik und kommen in Form von Kanonenschüssen und Schwertklirren daher. Fazit Insgesamt bin ich von Stratego angenehm überrascht. Ich kannte, wie schon erwähnt, die Brettspielvariante vorher überhaupt nicht und hatte am Anfang die Befürchtung, die Regeln nicht durchblicken zu können. Dieser Zweifel war nach 5 Minuten aber wie weggeblasen, ein im Spiel optional anwählbares Tutorial erklärte das Grundprinzip rasch und gut, so dass ich mich schnell zurecht gefunden habe. Der Comicstil gefällt mir und das Game bietet überraschend viele taktische Möglichkeiten. Wer sich gerne in ein Spiel reindenkt und keinen Wert auf knallharte Action für unterwegs legt, sondern ein nettes Strategiegame für zwischendurch sucht, ist mit Stratego gut beraten. Gerade die Möglichkeit, vom Computer vorgegebene, so wie selbst entworfene Aufstellungen zu benutzen, gefällt mir. Mit Stratego wird die ein oder andere Bahnfahrt bestimmt schneller rumgehen.

25. Juni 2008 · Dai-Lee

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