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Child of Light – Das märchenhafte Rollenspiel im Test

Ubisoft erzählt uns mit dem neuen downloadbaren 2D-RPG ''Child of Light'' für PS3, PS4 und PC eine wunderschöne und bezaubernde Geschichte. Wir haben die malerische Märchenwelt Lemuria betreten und sind mit der tapferen Aurora auf Reisen gegangen... Heimweh... Aurora erwacht aus einem tiefen Schlaf und will sofort ihren geliebten Vater wiedersehen, dieser ist vor Kummer schon dem Tode nahe. Gemeinsam mit unserem treuen Glühwürmchen Igniculus erleuchten wir uns den Weg zu ihm, aber diese Reise ist lang und beschwerlich. Ihre Aufgabe ist vorbestimmt, denn nach Hause darf Aurora erst, wenn sie die Welt vor der schwarzen Königin Umbra gerettet hat. Sonne, Mond und Sterne müssen gen Himmel zurück an ihren Platz. Erleuchtet ist der Weg... Das freundliche Glückwürmchen Igniculus kann von einem zweiten Spieler gesteuert werden, andernfalls haben wir die Möglichkeit ihn selbst quer durch das Level fliegen zu lassen. Mit Hilfe seiner Leucht-Fähigkeit können wir so manchen dunklen Ort kurz in Licht tauchen. Verschlossene Truhen und versteckte Wege werden viel schneller entdeckt. Mit der Kraft des Lichtes können wir auch Bilderrätsel lösen und erzeugen Schatten an den Wänden, die uns Lösungsansätze preis geben. Irgendwann bekommt Aurora kleine Flügel geschenkt, die sie flugfähig macht. Somit können auch wir von alleine wichtiges Sternenstaub für LP und MP einsammeln. RPG im Märchenstil ... Der erste Blick kann täuschen, denn hinter der kindlichen Märchendarstellung verbirgt sich ein RPG-Spiel mit Tiefgang. Spannende Kämpfe und überraschende Rätselaufgaben verspricht der Titel und trumpft mit schönen Aquarelzeichnungen auf. Begeisterung hat sich nach einigen Spielstunden breit gemacht und sorgt für den nötigen Suchtfaktor. Neben den typischen RPG-Elementen wie Skills verbessern, Waffen aufwerten, taktischer Einsatz und rundenbasierte Kämpfe treffen wir auf skurrile Gestalten, die wir uns zu Freunden machen. Im Laufe des Spiels lernen wir neue Begleiter kennen, die wir durch gute Taten für uns gewinnen können. Treue Weggefährten wie der Finn, ein junger bärtiger Zwerg und die fröhliche Zirkusnärrin Rubella weichen nicht mehr von unserer Seite und begleiten uns quer durchs Land. Nach und nach finden wir immer mehr Gefährten und können ihre Fähigkeiten bei den rundenbasierten Kämpfen gut gebrauchen. Wir treffen auf Spinnen, Wildschweine, Geister, Pferde und diverse Bewohner, die uns Böses wollen. Hartnäckige Bosskämpfe gegen eine dreiköpfige Hydra können sich schon mal in die Länge ziehen, denn diese verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten. Hier zahlt sich taktischer Einsatz und die Kenntnis der unterschiedlichen Elementar-Fähigkeit jedes Charakters aus, so kommt Rubella gegen wasserresistente Gegner nicht so gut an, dafür hat Finn einen hammerharten Blitzschlag, der auch auf drei Gegner gleichzeitig angewendet werden kann. Während des Kampfes können schwache Charaktere ausgetauscht werden oder eingesammelte Zaubergetränke verwendet werden. Mit Igniculus könnt ihr Gegner blenden, die dadurch langsamer agieren, somit sind wir bei der Angriffsgeschwindigkeit. Ausgeführt wird jeder Angriff erst nach der Anzeige des Angriffsbalken, der gut sichtbar auf dem Spielfeld zu sehen ist. Wird ein Angriff erfolgreich durchgeführt, fällt der Gegner anhand der Balkenanzeige zurück. Leider ist zu bemängeln, dass bei den rundenbasierten Kämpfen die fehlende Lebensanzeige der Gegner vermisst wird. Vergabe der Fertigkeiten... Jeder Sieg bringt euch wertvolle Erfahrungspunkte und somit auch Fertigkeitspunkte für die Vergabe eurer Skills. Anhand einer Baumanzeige könnt ihr bestimmen, wo sich euer Charakter nach belieben verbessern soll, zum Beispiel in Magie, Verteidigung, Angriff und vieles mehr. Mit drei gleichfarbigen Kristalle lassen sich auch sogenannte ''Oculis'' erstellen, welche euch bessere LP-Werte versprechen. Fazit: ''Child of Light'' ist eine Augenweide und begeistert auch durch die reimerische Erzählung. Lustig und skurril anzusehen sind die verschiedenen Charaktere in der Geschichte. Schade, dass die Licht- und Schatten-Rätsel sehr ähnlich sind, dafür zeigen sich die Kulissen von ihrer abwechslungsreichen und schönen Seite. Es macht Spaß jede Ecke gründlich zu erkunden und alles einzusammeln, denn es gibt viel zu entdecken. Leider habe ich bei länger andauernden Kämpfen die LP-Anzeige der Gegner vermisst, was leicht zur Frustration geführt hat. Schlusslicht: Das Gesamtpaket stimmt und auch für Nicht-RPG-Fans geeignet.

5. Mai 2014 · Dai-Lee

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Yoshi's New Island – Ei, Ei, Ei...

… ist das süß! Mit Kind und Kegel oder besser gesagt Eiern haben wir uns im neuen Jump'n Run Abenteuer '' Yoshi's New Island '' für den Nintendo 3DS auf die Suche nach Baby Luigi gemacht. In der Rolle als Babysitter Dino Yoshi ging es mit Baby Mario auf dem Rücken zum unartigen Baby Bowser. Auf dem Weg zu den rechtmäßigen Eltern wurde der Storch beim Austragen der Klempner Brüder Mario und Luigi von der bösen Kamek überfallen und hat den kleinen Luigi auf die Baby Bowser Burg entführt. Ein Glück landet Baby Mario auf der Insel Egg Island, der Heimat der Yoshis. … willkommen im bunten Paradies! Kunterbunt und quietschfidel wirkt die Welt auf dem ersten Blick, alles hat den 100-prozentigen Niedlichkeitsfaktor und man will hier eigentlich nicht mehr weg. In den ersten Spielminuten ertappt ihr euch auf der langsamen Erkundungstour. Die Grafik hat eine leichte Buntstift Schraffierung und alles ist im gleichen Stil. Die Darstellung ist vielfältig und abwechslungsreich, zahlreiche Grafiken wiederholen sich nicht. Genug geschwärmt, denn Luigi will von uns gerettet werden! … von Geburt an böse? Baby Bowser wird seinem Ruf bereits als Windelpupser gerecht und wir wollen seine Herrschaft endgültig beenden, denn die Welt wird von seinen niedlichen Untertanen unterdrückt. Bevor wir die Burg erreichen, müssen wir sechs verschiedene Spielewelten überwinden, die jeweils acht Level und zwei Bosskämpfe enthalten. Baby Mario kommt hier nicht zum Einsatz und sitzt lieber bequem auf dem Rücken. Babys halt! Zum Glück haben wir den unendlichen Drang alles was uns auf dem Weg kommt ins Maul zu nehmen. … mit einem Haps sind sie im Maul! Wie gut, dass wir auch die Fähigkeit eines Chamäleons besitzen und mit der überaus langen Zunge wahnsinnig große Gegner verschlucken können. Wie macht Yoshi das bloß? Metallfarbene XXXXXL-Gegner werden beim Schlucken als großes Metallei wieder ausgeschieden und Hindernisse lassen sich damit wunderbar weghauen. Gegner mit einem Schildkrötenpanzer sind nicht so schmackhaft und werden auf andere Gegner geschleudert. Dagegen sind die essbaren blauen und roten Melonen ein Segen und verleihen euch die Feuer- und Eis-Speikraft. Eisklötze werden mit einem Atemzug geschmolzen oder Gegner gegrillt. … Zielsicherheit? Während des Abenteuers sammelt ihr fleißig Eier, die ihr als Anhängsel mitschleppt und damit könnt ihr so gut wie alles abschießen. Die Eier haben unterschiedliche Farben, wenn ihr einen Gegner zum Beispiel mit einem gelben Ei abschießt erhaltet ihr Münzen. Zielsicherheit will erst gelernt sein, denn das Fadenkreuz bewegt sich im Halbkreis und stoppt erst, wenn ihr die Trigger betätigt. Wenn ihr daneben schießt, dann nimmt das Ei die Eigenschaft eines Flummis an und fliegt erst mal quer durchs Feld. Nicht immer kann der Gegner durch einen Ei-Schuss beseitigt werden. Nintendo hat sogar ein kleines Labyrinth-Spiel eingebaut. Der Gegner verwandelt sich in eine exakte Yoshi-Kopie und macht eure Bewegungen nach, dass heißt, wir lassen ihn gezielt in eine Falle laufen. Leider sind diese lustigen Mini-Rätsel nur ganz selten im Spiel wiederzufinden. … geheime Gänge und andere Überraschungen! Jedes Level hat seine eigenen Überraschungen. Unterwegs könnt ihr geheime Wege erkunden, die viele Münzen versprechen oder Fragezeichen-Wolken mit besonderem Inhalt abschießen wie Blumen, Schlüssel, rote Münzen oder Sternis. Manchmal sind die Fragezeichen-Wolken irgendwo im Level versteckt und werden erst bei Berührung sichtbar. Wer das Spiel nicht gleich in sechs Stunden komplett durchzocken will, kann das Level bequem komplett durchleuchten, denn eine ablaufende Zeit gibt es hier auch nicht. Insbesondere Sammler werden mit Vergnügen alles einsammeln können, was sie auf dem Weg finden. Abwechslungsreich sind die magischen Tore, denn beim Durchtreten verwandelt sich Yoshi entweder in einen Presslufthammer, ein U-Boot oder ein Schlitten. Hier kommt der eingebaute Bewegungssensor von Nintendos 3DS zum Einsatz. Gesteuert wird via Neigung nach rechts oder links. Die Level müssen in einer bestimmten Zeit absolviert werden, andernfalls verliert ihr. Etwas frustrierend fand ich die Unterwasserwelt, hier bleibt man als U-Boot gerne mal an allen Ecken hängen. … Baby Mario verloren! Babysitten wird erst schweißtreibend, wenn ein Gegner versucht euch das Baby zu entreißen oder Mario versehentlich mal verloren geht. Eine tickende Uhr bringt euch unter Zeitdruck und es bleiben nur wenige Sekunden, um Baby Mario aus der schwebenden Luftblase zu befreien. Falls ihr in einem Level nach mehreren Versuchen nicht weiterkommen solltet, hat Nintendo ein ''Cheat''-Bonus für euch parat. Die weißen und goldenen Flügel verleihen euch Unsterblichkeit und dauerhafte Flugfähigkeit. Der Frust bleibt einem zwar erspart, aber dafür könnt ihr einfach ein Level überfliegen, was wiederum schnell langweilig wird. … Minispiele! Im Laufe der Zeit sammelt ihr Minispiele ein, die im Multiplayer-Modus mit einem weiteren Spieler gezockt werden kann. Mit der drahtlosen Download-Funktion könnt ihr die Minispiele übertragen. Fazit ''Yoshi's New Island'' ist putzig und optisch ein Knaller, nicht nur dank der neuen 3D-Unterstütztung. Spielerisch hat der Titel hin und wieder auch abwechslungsreiche Stellen, aber nicht genug. Leider ist das Spiel nach meinem Geschmack etwas zu kurz geraten. Sicherlich, wer in der Sammelwut alle Ecken erkunden will und keine Items verpassen möchte, schindet noch etwas Zeit raus. Trotzdem fehlte das gewisse Extra, denn die Bosskämpfe waren auch nicht besonders schwer und leicht zu durchschauen. Nichtsdestotrotz kann ich das Spiel bedenkenlos empfehlen, denn Jump'n Run-Fans verfallen der liebevollen Darstellung.

8. April 2014 · Dai-Lee

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Cut The Rope – Om Nom hat Hunger!

Om Nom schreit nach Süßes! Wir sind dem niedlichen Spiel ,,Cut The Rope“ auf dem iPhone verfallen und wollen das ,,Zwischen-durch-Rätsel“ nicht aus der Hand legen. Warum wir der süßen Versuchung nicht widerstehen können und wie wir On Nom zu seinem Glück verhelfen, erfahrt ihr hier im Testbericht... Was baumelt vor unseren Augen herum? Da schauen wir in On Noms großen Augen und können es nicht fassen, wie man ein kleines froschähnliches Tier so quälen kann. Erst sitzt er in einem Karton vor unserer Haustür, dann baumelt ein Bonbon vor seiner Nase herum und zu allem Übel, kommt der kleine grüne Kerl einfach nicht dran! Ran an das verflixte Seil! Fallen und mehr... Wenn alles so einfach wäre :), dann müsste unser Om Nom nicht hungern... Das süße Zeug hängt an einer Strippe und hier haben wir die Möglichkeit die Strippe loszuschneiden, dass funktioniert mit einem Fingergriff, einfach über den Touchbildschirm wischen und die Süßigkeit fällt herunter. Jedes Level ist mit tückischen Fallen oder Hindernissen versehen, wenn ihr die Strippe zu früh los schneidet, fällt die Süßigkeit ins Bodenlose. Dabei müsst ihr immer gut darauf achten den Fallpunkt möglichst gerade auszurichten und die Süßigkeit in die Nähe von Om Noms Mund herunter purzeln zu lassen. Einfacher gesagt als getan... Die verflixten drei Sterne Jedes Level hat nicht nur eine leckere Süßigkeit parat, auch die Sterne wollen eingesammelt werden, ihr müsst auf dem direkten Weg zu Om Noms Mund möglichst alle Sterne erwischen, um später die gesamte Punktzahl zu erzielen. So führen euch die Wege teilweise über Luftblasen, die euer Candy zum Schweben bringen, und die ihr bevor sie dem Screen entschweben mit den Fingern zerplatzen lassen müsst. Oder kleine Spinnen wollen an die Süßigkeit ran und stachelige Fallen lassen eurer Bonbon zerspringen... Im Laufe erschließen sich euch immer mehr Level, die verflixt kompliziert sind und vieles muss auch zu einem richtigen Zeitpunkt ausgelöst werden - das richtige Timing zu finden ist gar nicht so leicht. Die Ergebnisse können übrigens auf Facebook und Twitter hochgeladen werden :), so könnt ihr euren Freunden mitteilen, wie gut ihr seid! Das coole Spiel ist besser als Doodle Jump und zur Weihnachtszeit gibt es sogar eine kostenlose Weihnachtsversion zum Download im App-Store . Fazit: Das Spiel eignet sich wunderbar für Zwischendurch und wenn man nicht alle Sterne einsammeln kann, kommt man auch so weiter, auch wenn es die Punktzahl nicht erheblich verbessert. Bei 0,79 Cent kann man zu dem Preis nicht viel sagen, es ist quasi geschenkt ;). Ich kann es euch nur ans Herz legen!

21. Dezember 2010 · Dai-Lee

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes -Teil 1

Normalerweise schaue ich mir vorher die Filme an, bevor ich ein offizielles Spiel zum Film beginne, weil ich Spoiler nicht mag :). Doch irgendwie packte mich die Neugier und ich wollte unbedingt wissen, wie sich Harry Potter mit Kinect steuert. Schnell habe ich ,,Harry Potter und die Heiligtümer des Todes -Teil 1“ eingelegt und mich mit Voldemort angelegt! Jetzt kann ich selber den Zauberstab schwingen... Vorwort: Bevor ihr in Freude ausbricht und denkt, Harry Potter kann im Hauptspiel nur mit Kinect gesteuert werden irrt sich, warum erkläre ich euch hier! ,,Expelliarmus und andere wirksame Zaubersprüche" Das Spiel besteht aus einem Hauptspiel und einem Zusatzspiel, wo ihr die Level freischalten müsst. Im Zusatzspiel fühlt es sich an wie in einem Railroad ,,Zauberspiel“. Harry Potter läuft von alleine durch das Spielfeld und im Spielverlauf tauchen ganz viele Gegner auf, die ihre Zaubersprüche gegen euch einsetzten. Ihr müsst nur eure Arme bewegen, um eure Gegner zu besiegen. Dank der Kinect-Erkennung wird ein Skelett, das seid ihr in dem Fall gescannt und die meisten Bewegungen macht ihr mit beiden Arme. Ihr könnt zum Beispiel mehrere Zaubersprüche anwenden. Hebt ihr zum Beispiel lange genug euren rechten Arm, setzt ihr den Zauber ,,Expelliarmus“ frei, euer Zauberstab fängt an zu leuchten und am Ende müsst ihr nur noch auf den Gegner zielen, dann wird ein heller Lichtstrahl freigesetzt und der Gegner liegt auf dem Boden. Hier habe ich mir überlegt :) ein Stäbchen als Zaubestock zu nehmen :P, witzigerweise klappt das auch. Wenn ihr beide Arme nach oben haltet, könnt ihr einen Schutzschild-Zauberspruch anwenden... Das Minispiel läuft in einer kurzen Zeit ab und ihr müsst so viele Gegner wie möglich eliminieren. Hier könnt ihr nach und nach viele Level freischalten. Die Schauplätze wechseln sich ab, leider sehen die Gegner alle aus, wie billige Harry Potter Kopien und die Gegner sehen alle relativ gleich aus. Allerdings trifft ihr an jeder Ecke einen Gegner, doch auf die Dauer wird es etwas eintönig. Nach einer längeren Spielzeit merkt man das Armeheben ziemlich in die Muskulatur geht :). Die Bestzeit kann von euch auf Xbox-Live angezeigt werden und so könnt ihr euch mit anderen Gleichgesinnten messen. Hauptspiel und Story Das Spiel fängt im Hauptspiel relativ rasant an. Eine Kurzsequenz zeigt Voldemort, wie er einen Plan schmiedet um Harry Potter ein für alle mal auszuradieren. Der Herr der Finsternis macht sich auch gern selbst an die Arbeit und hat eine große Gemeinschaft von bösen und mächtigen Zauberern versammelt . Die Horkruxe müssen vernichtet werden, um die Unsterblichkeit von Lord Voldemort zu zerstören, auf dieser gefährlichen Reise begleitet euch Ron und Hermine. Die Todesser haben die Kontrolle über das Zauberministerium erlangt und sind Harry dicht auf den Versen... Kämpfe am Himmel Prompt geht es auf einer luftigen Fahrt los. Die Todesser haben mich mit ihren fliegenden Besen verfolgt und umzingelt, auf einem fliegenden Motorad bin ich auf der Flucht, hier müsst ihr die Gegner mit einem Zaubersprüch vernichten. Dank der einfachen Xbox-Steuerung können eure Gegner, wenn ihr nah genug dran seid, schnell anvisiert werden und dann müsst ihr nur noch zielen. Ganz so einfach ist es nicht, da die Todesser sehr schnell sind... Ron und Hermine Die wilde Fahrt führt euch auf dem direkten Weg zu Rons Elternhaus und dort warten die vielen Hochzeitsgäste schon auf euch, dort trifft ihr eure Freunde wieder. Ron und Hermine sehen optisch genau so aus wie ihre echten Darsteller. Wenn ihr mal nicht weiter wisst, könnt ihr euch mit einem Zauberspruch den Weg zu den Gesprächspersonen anzeigen lassen, ein Pfad führt euch auf dem direkten Weg dort hin. Leider bleibt die fröhliche Party nicht dabei und das Zaubern geht wieder los. Ihr könnt euch hinter Heuballen oder anderen Dingen verstecken und in der Deckung auf eure Gegner schießen... Wenn ihr aus der Deckung draußen seid, könnt ihr auch einen Schutzzauber anwenden und solltet ihr umzingelt sein, dann helfen euch eure Freunde bei den Zaubersprüchen, die begleiten euch auf Schritt und Tritt. Unsichtbarer Umhang Später führt euch das Spiel nach London. Besonders cool ist der ,,unsichtbare Umhang“ den Harry Potter anlegen kann und die Welt der Muggels/Menschen im unsichtbaren Zustand erkunden, ohne dabei entdeckt zu werden. Harry Potter kann während dessen einen Zauber anwenden, ihr solltet aber den Körperkontakt mit Menschen vermeiden und ihnen aus dem Weg gehen. Falls ihr doch versehentlich, jemanden anrempelt, fliegt eure Tarnung auf und das Level fängt von vorne an... Achtung: die Zeit läuft hier auch ab! Weiter möchte ich euch von der Geschichte nicht verraten... Grafik und Sound Die Charaktere kommen den echten Schauspielern sehr nahe und der Lord sieht auch zum Fürhcten aus :). Die Schauplätze sind gewissermaßen okey, hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Positiv sind die original Synchronsprecher und der Sound ist ebenfalls aus dem Film, sehr eindrucksvoll. Fazit: Der erste Eindruck ist okey, ich habe mir von Harry Potter Kinect mehr erhofft, das Zauberspielchen mit den Händen ist ganz nett, aber auf die Dauer etwas eintönig, da man Harry nicht selber steuern kann. Das Hauptspiel selbst dürfte für Fans sicher interessant sein, hier wirken einige Dinge allerdings etwas kantig. Ich kann mir vorstellen, das die Spannung im Laufe der Handlung eher hochkommt, als am Anfang.. später soll man ja auch Gegenstände mit Zaubertränken eintauschen können, die zum Beispiel die Gesundheit wieder herstellen...

2. Dezember 2010 · Dai-Lee

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Dance Central - So lernt man tanzen!

,,Ich will nicht vor dem Bidlschirm tanzen, da sieht man doch dämlich aus! Nix da! Unglaublich, aber wahr! Mit ,,Dance Central“ kann man tatsächlich das Tanzen erlernen, ob ihr es glauben wollt oder nicht! Vorausgesetzt ihr habt einen eisernen Willen! Hinter dem Spiel ,,Dance Central“ für Kinect steckt mehr dahinter, als man auf dem ersten Blick vermutet. Ich habe ein paar Tanzstunden hinter mir und es sieht gut aus... Tanzstunde zu Hause! Skeptisch ist man am Anfang immer! Zuerst schaut man sich das Spiel an, es sieht optisch sehr poppig aus, der Gesamteindruck passt und die Musik ist auch nach meinem Geschmack, aber kann man mit dem Spiel auch etwas lernen? Denn das war meine größte Frage! Man Kann! Es gibt mittlerweile viele Tanzspielen, egal ob es nun von Ubisoft ,,Just Dance“ ist oder das neue Spiel ,,Dance Dance Revolution“ von Konami, aber bei diesem Spiel hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, ich kann auch richtige Tanzschritte erlernen! Pop statt Flop - Musikaufwahl Zum Aufwärmen habe ich zuerst jede Musik ausprobiert, die es gab! Von Tectronic bis hin zu Hip Hop, Pop und R&B Songs, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Auswahl am Anfang ist noch etwas beschränkt, da man hier einige Lieder noch freischalten muss. Harmonix hat daher übrigens einen Onlineshop eingerichtet ;), wo man sich später neue Songs dazu kaufen darf. Erinnert mich irgendwie an Guitar Hero :D. Einen Vorgeschmack auf die Lieder: Beastie Boys - Body Movin (Fatboy Slim Remix) Bel Biv DeVoe - Poison Cascada - Evacuate The Dance Floor Commodores - Brick House Craig Mack - Flava In Ya Ear (Remix) Kool & The Gang - Jungle Boogie Kylie Minogue - Can't Get You Out Of My Head Lady Gaga - Poker Face Lipps Inc. - Funky Town M.I.A. - Galang '05 Nelly Furtado - Maneater Technotronic - Pump Up The Jam Salt'N'Peppa - Push It Snoop Dotty / Pharell - Drop It Like It's Hot Tanzstunde mit ,,Jay Sean-Down“ Damit ich zumindest ein Lied gut beherrsche, habe ich eins meiner Lieblingslieder von Jay Sean – Down ausgewählt. Zuerst fängt man mit den einfachen Schritten an, dass auf ,,leicht“ gespielt wird und arbeitet sich immer weiter hoch, bis man auch den Schwierigkeitsgrad ,,schwer“ erreicht! :D Bevor ich überhaupt soweit war, habe ich die virtuelle Tanzschule besucht. Im Spiel könnt ihr zu den Liedern verschiedene Modis auswählen, darunter: Performance, Tanz-Battle oder Trainingsmodus. Anfänger in die Tanzschule Laut Verpackung sollen es mehr als 650 authentische Tanzmoves geben. In der Tanzschule können Tanzanfänger am besten lernen, wie sie sich zu bewegen haben. Die Moves werden euch von einem virtuellen Tänzer vorgeführt, die Bewegungen könnt ihr langsam erlernen und das gleichzeitig zu der passenden Musikstelle! Die virtuelle Tanzstimme gibt euch dann nebenbei Tipps wie: ,,Boxen, Schritt, Boxen Schritt...“ um euch die Reihenfolge einzuprägen. Jedes dieser Moves muss mehrmals ausgeführt werden. Auf dem Bildschirm rechts, werden euch die Tanzschritte nach und nach angezeigt. Es ist auf jeden Fall sehr sinnvoll, wenn ihr euch so an ein Lied herantastet, um frustrierende ,,Anfänger-Fehltritte“ zu vermeiden! Hinweis: Im Trainingsmodus könnt ihr jeden Move mit eurem Tanzlehrer sogar langsamer schalten :), wenn ihr wie ich manchmal einfach nicht versteht, welches Bein jetzt gehoben wird... Mein Können auf die Probe stellen! Wenn ihr soweit seid und euch zum Beispiel sicher fühlt, in euren Tanzschritten, dann könnt ihr ruhig die Performance starten. Als ich das Lied von Anfang bis Ende auf ,,leicht“ und später auf ,,mittel“ durchgestanzt habe, war ich vom Ergebnis überwältigt. Beim Tanzen sieht man anhand der Anzeige, grün oder rot, ob man auch in der richtigen Position steht und ob das Taktgefühl zum Song passt. Die Punktverteilung bzw. Sternenanzahl am Bildschirm zeigt euch an, wie gut ihr wart und wenn ihr fünf Sterne erreicht habt, dann könnt ihr zu Recht sagen, ihr könnt alle Moves 100% einwandfrei und auch auswendig! Freestyle aufgenommen Besonders witzig finde ich bei jedem Lied den Freestyle Modus, wo ihr kurz im Lied von der Kinect-Kamera aufgenommen werdet und am Bildschirm eine kleine Wiederholung startet. Hier sieht man dann auch, wie dämlich :) man manchmal aussehen kann. Battle gegen einen Spielpartner der sich traut! Das Spiel bietet neben den vielen Lern-Modis auch ein Battle gegen einen eurer Spielpartner der sich traut, ihr glaubt nicht wie schwer es ist andere dafür zu überzeugen :P. Sprich: Es wird zu den jeweiligen Songs abwechselnd angetreten. Last but not least Das Spiel würde halb soviel Spaß machen, wenn wir nur eine Tanzfigur hätten, ihr könnt daher aus einigen verrückten Comictänzer zu jedem Lied immer einen aussuchen, mein Lieblingscharakter hat übrigens ein Styling wie Lady Gaga :), übrigens könnt ihr den Schauplatz des wilden Treibens auch selbst auswählen und weitere freischalten. Fazit: Möchtegern Tänzer oder alle die einfach mal Spaß haben wollen und ein Ergebnis erzielen möchten, sind mit ,,Dance Central“ gut beraten. Als ich Tectronic-Moves ausgeübt habe, fand ich das echt witzig, vorallem diese Roboter-Bewegungen. Auch wenn man nicht immer die gewünschte Punktzahl erreicht, bleibt der Spaß immer noch erhalten und ins Schwitzen kommt man hier auch sehr schnell. Die innovative Steuerung ist klasse und einen Pluspunkt bekommt es für die Einsteigerfreundlichkeit. Denn was hassen wir mehr, als frustrierende Ergebnisse, die keinen Sinn machen und wenig Spaß bereiten.

25. November 2010 · Dai-Lee

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TV Superstars - Z-Promis im Rampenlicht

Egal ob Popstars, Topmodel, Das Supertalent, Promidinner... all diese TV-Shows erfreuen sich nicht nur an den vielen Zuschauern vor dem Bildschirm, sie sorgen beim großen Publikum auch für jede Menge Unterhaltung. Mit diesem Gedanken machte sich Sony ans Werk und stellt euch ,,TV Superstars“ für die PS3 vor. Jetzt kann jeder zu Hause sein eigener Star werden... Wir haben das Partyspiel mit der Move-Steuerung unter die Lupe genommen und verraten euch, ob das Spiel Starpotenzial hat. Cheese! Bei ,,TV Superstars“ kommt die gesamte PS3-Hardware zum Einsatz. Neben den Playstation Move-Controllern, brauchen wir auch die Playstation Eye-Kamera. Wir setzten ein unwiderstehliches Lächeln auf oder schauen grimmig in die Kamera rein und nehmen den Schnappschuss auf. Unser Abbild wird dann auf unserer Spielfigur gebrandet, dann noch einen witzigen Spruch hinterher, das aussehen des Charakters gestalten und los geht die Show. Nette Idee, die zum Unsinn machen verleitet! Bis zu vier Kandidaten können an dem Spiel teilnehmen, so setzt ihr einfach mehrere Charaktere auf das Sofa am Bildschirm und gibt ihnen alle ein anderes Aussehen. Nach dieser Aktion suchen wir uns eine TV-Show aus, wir haben die Auswahl zwischen ,,frockstar“ mit Randy Darling, Let's get Physical, Big feat. Kitchen oder DIY Raw... ! Die Aufmachung der jeweiligen Show ist witzig und bunt gemacht. Hast du Starpotenzial! Wir nehmen den Move-Controller in die Hand und fangen mit Randy an grazile Bewegungen nachzumachen, die uns am Bildschirm vorgezeigt werden, um ein echtes Topmodel zu werden. Hier muss man etwas Geschicklichkeit zeigen und eure Figur macht automatisch coole Tanzbewegungen und läuft auf dem Laufsteg. Ganz anders sieht es in ,,Big feat. Kitchen“ aus, hier braten wir uns einen eigenen Pfannkuchen unter enormen Zeitdruck :D. Schnelligkeit und Ausdauer brauchen wir bei den anderen Shows, so quälen wir unsere Figur auf einem riesigen Laufrad und müssen vor dem Bildschirm schnelle Drehbewegungen mit dem Move-Controller einlegen oder schießen unsere Figur durch eine Wand. Vom Z-Promi zum A-Promi Meistert ihr eure Disziplinen gut und sammelt genügend Ruhmpunkte ein, steigt ihr schnell zum A-Promi auf und kommt auf die Titelseite eines Magazins. Fazit: Auf jeden Fall bietet ,,TV Superstars“ genügend Minispiele an,die Spielspaß versprechen, daher eignet es sich eher als Partyspiel mit mehreren Leuten an und sollte nicht alleine gespielt werden ;). Auch für die jüngere Zielgruppe und Neueinsteiger zu empfehlen. Auf die Dauer können die Moderatoren schon ganz schön nervig werden, dennoch :) ab einem bestimmten Pegel, wird man auf jeder Party davon nichts mehr mitbekommen... denke ich! :P

23. November 2010 · Dai-Lee

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Bioshock 2

Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen ;) Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas :P Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?

24. Mai 2010 · Dai-Lee

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Angespielt: Bioshock 2

Wir haben Bioshock 2 angespielt und wollten es euch trotz Technik-Fehler an unserem Bildschirm nicht vorenthalten. Viel Spaß!

18. Februar 2010 · Dai-Lee

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Dante's Inferno

Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. Er ist friedfertig und fällt eher in Ohnmacht als die Hand gegen die Schrecken der Hölle zu erheben. Ganz anders der Dante, der euch im Game erwartet. Dieser Dante hat keine Scheu von seiner riesigen Sense Gebrauch zu machen und unter den Geschöpfen der Hölle zu wüten. Warum begibt sich der Dante im Game auf den Weg durch die Hölle? Natürlich aus Liebe! Aus Liebe zu seiner Angebeteten Beatrice, die von Luzifer gekidnappt wird, als Dante gerade von den Kreuzzügen heimfindet. Dante soll am dritten Kreuzzug unter Richard Löwenherz in das Heilige Land ausgezogen sein, was historisch allerdings unmöglich ist ;). Geleitet wird Dante, wie auch in der Vorlage von seinem „Reiseführer„, dem römischen Dichter Vergil. Dieser zitiert für euch Teile des Originaltextes und sorgt für den nötigen Hauch von Weltliteratur, den man aber auch skippen kann ;). Vergil darf als Heide nicht in den Himmel aufsteigen, hat aber so ein tadelloses Leben geführt, dass er in der Vorhölle verbleiben muss, bis das Jüngste Gericht kommt. Zu Zeiten darf er aber auch andere durch die Hölle führe;). Verdammen oder Erlösen? Eure Waffe, die riesige Sense, den Klauen des Todes entrissen, ist euch eine große Hilfe, wenn ihr euch durch die Horden der Unterwelt schnätzelt. Habt ihr einen Gegner dem Tod sehr nahe gebracht könnt ihr zu einem Finnishing Move ansetzen, der euch die Wahl lässt, ob ihr den Gegner verdammen oder erlösen wollt. Die Kraft die Seelen der Kreaturen der Unterwelt zu erlösen, gibt euch Beatrice, die als von der Sünde unberührt für alles Reine steht. Je nachdem ob ihr die Gegner erlöst oder verdammt bekommt ihr bestimmt Punkte um in einem Skillbaum Fähigkeiten auszubilden. Es gibt den roten Pfad der Verdammnis und den blauen Pfad der heiligen Kraft. Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz ;). Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen ;). Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben ;). Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will ;), der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.

9. Februar 2010 · Dai-Lee

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Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

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Sonic & SEGA All-Stars Racing

Ein Sega-Event ohne Sonic? Undenkbar ;) Wir haben in der gemütlichen A-Lounge in Berlin das neue Racing-Game „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ für die Xbox 360 angezockt! Wer dem schnellen blauen Igel vor der Nase davongefahren ist... erfahrt ihr im kompletten Bericht! ;) Worum geht's Ihr könnt Sonic, seine Freunde oder auch den bösen Dr. Eggman im Spiel „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ zum Rennen auffordern, alleine im Single-Player-Modus oder gemeinsam mit Freunden im Splitt Screen antreten. Alteingesessenen Sega-Fans dürfte auch der coole Spielcharakter „Ryo„ aus Shenmue/Dreamcast-Zeiten ins Auge fallen, denn der lässt sich auf seinem coolen Bike im Spiel steuern ;) Eure Gegner auf der Strecke lassen sich mit Waffen, zum Beispiel einer fliegenden Bombe, außer Gefecht setzten. Mit den Power-Ups überholt ihr ganz im Sonic-Stil alle anderen lahmen Schnecken, allerdings solltet ihr euch ein wenig vorsehen, denn ein tiefer Fall ins Nichts oder ein kurzes Bad im See und viele andere Hindernisse machen euch das Leben schwer. Die Strecken Besonders bunt und ausgefallen sind die verschiedenen Pisten, wenn man die alten Jump'n Run Spiele mit Sonic noch kennt, erkennt man auf dem unteren Bild das unverwechselbare und typische Sonic-Design aus den ersten Spielen wieder... nur in 3D ;) Öde kann es auf den Strecken nicht werden, denn diese sind entweder total verdreht, führen durch einen Tunnel, gehen mal Kopfüber, hoch und runter, im Looping oder verlaufen noch viel verrückter. So übersieht man schnell bei dem ganzen Drumherum Abkürzungen oder versteckte Strecken. Hier heißt es dann: Augen auf! Mein Eindruck Obwohl das Spielkonzept ganz nach Mario Kart aussieht und ziemlich viel übernommen wurde, kann ich trotzdem behaupten das es sehr viel Spaß gemacht hat und man bei diesem Titel ruhig ein Auge zudrücken kann. Die Fahrzeuge lassen sich einfach lenken und für die Wii-Konsole könnt ihr das Spiel sogar mit dem Wii-Lenkrad steuern ;) Am Ende habe ich mit eingesammelten Waffen alle anderen ausschalten können und nach drei Runden meinen wohlverdienten zweiten Platz gemacht. Auch ohne Igel! Wer ist der schnellste Onlinefahrer? Leider konnten wir auf dem Event die interessante Onlinefunktion nicht antesten, doch laut Sega ist es auch online möglich gegen acht Fahrer gleichzeitig zu fahren. So steht der Titel dem „Original„ wohl in nichts nach, ein Partyspiel garantiert! Das Spiel erscheint am 26. Februar 2010 für alle gängingen Plattformen.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

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Resonance of Fate

Freunde japanischer Rollenspiele und alle, die keine Elfen und Zwerge mehr sehen können- freut euch, denn SEGA und tri-Ace haben etwas Neues ausgebrütet und bringen noch dieses Quartal Resonance of Fate™ (in Japan End of Eternity) auf den deutschen Spielemarkt. Auf dem letzten SEGA Event konnte ich Eindrücke sammeln und den Titel ausführlich anspielen. SEGA und tri-Ace versprechen uns eine Weiterentwicklung des Genre mit einer erfrischend neuen Storyline, detaillierter Grafik und Fernkämpfe mit Schusswaffen. Story: Die Zukunftsvision von Resonance of Fate™ spielt in der Stadt Basel. Bei dem mysteriösen Komplex aus gigantischen Räderwerken handelte es sich einst nur um ein Experiment zu Lebenserhaltung, welches zum einzigen Zuflucht der Menschheit wurde. Unsere ungleichen Helden Vasheron, Zephyr und Leanne sind sogenannte PMF (Private Militär Firma)-Söldner, die durch die Aufträge ihrer Kunden immer weiter in die Geheimnisse der Stadt eingeführt werden. Eindruck: Auf dem ersten Blick beeindruckend ist die liebevolle Detailgenauigkeit der düsteren Stadtlandschaft und deren verstörte Einwohner. Schnell merkt man aber, dass diese einem nicht viel Bewegungsfreiraum bietet und die gesamte Reise eher linear verläuft. Auch nicht gerade neuartig sind die herumlaufenden NPC und dass neue Bereiche nur durch das Erfüllen der Missionen freigeschaltet werden. Auf der Weltkarte gelangen unsere Helden zu den Ereignissen. Der Untergrund ist dabei in Etagen mit Hexagonflächen aufgeteilt. Diese gilt es mit der Zeit frei zu schalten. Wie bei vielen japanischen Rollenspielen sind Kämpfe zufällig und bei Berührung mit einem Gegner wechselt der Schauplatz in den Kampfmodus. Neuartig ist dabei die Vernetzung von Action, Strategie und dem völligen Wegfall von Magie und anderen übernatürlichen Attacken. Die Protagonisten benutzen im rundenbasierten Fernkampf nur Handfeuerwaffen und sorgen mit Spezialattacken für die nötige Action. Dabei wirken bestimmte Waffen und Attacken unterschiedlich auf die Gegner und der Spieler muss strategisch vorgehen. Des weiteren haben sich die Entwickler dazu entschlossen dem Spieler die Möglichkeit zu geben seine Charaktere wie Puppen anzuziehen (Jipiiieee!!!). Dabei besitzen die Kostüme keine Attribute und können je nach Geschmack geändert werden (Doppel-Jipiiieee!!!). So habe ich den drei Helden mal ein Rentier-, Panda- und Gelbesirgendwastier-Kostüm aufgesetzt...hähä. Aber zurück zu meiner Objektivität: Die Entwickler haben ihre Versprechen gehalten und Fans japanischer RPGs sollten sich das Spiel wenigstens anschauen. Auch wenn der Spieltitel „Resonance of Fate™„ nicht so klingt - er ist doch anders als andere RPG Titel.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

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Forza Motorsport 3

Heiße Schlitten, qualmende Reifen und coole Drifts! Noch heute denke ich gerne an die Autorennspiele „Need For Speed„, „MSR„ oder 24h Le Mans für die Dreamcast von Sega zurück. Alle drei Spiele haben mir viele Stunden Autofahrspaß bereitet. Das eine auf eine realistische Art und Weise und das andere ein wenig phantasievoller und actionreicher. Für die Xbox 360 war ich schon seit längerem auf der Suche nach einem Autorennspiel. Meine Ansprüche waren, dass es natürlich schon sehr realitätsnah sein sollte, aber gleichzeitig auch machbar für einen Gelegenheitsfahrer, zu dem ich mich zählen würde. Sprich, ich wollte kein Rennspiel, in welchem ich nicht einmal eine Rennrunde überlebe oder gleich in der ersten Kurve einen Totalschaden fabriziere. Vor kurzem fiel mir das Spiel „Forza Motorsport 3„ in die Hände, welches ich ohne große Erwartungen in die Xbox einlegte. Nach dem Auspacken fiel mir gleich ins Auge, dass sich in der Verpackung zwei Spiele-CD´s verbargen. Zum einen gab es eine Installations- CD und eine Spiele-CD. Die Installations-CD bietet die Möglichkeit, über einen Server weitere Strecken und Autos käuflich zu erwerben. Ohne mich lang mit der Installations-CD zu beschäftigen legte ich die Spiele-CD ein und los ging's. Gleich zu Anfang des Spiels gelangt man automatisch zu einem Tutorial. Der Spieler wird nach seinen Erfahrungen in Rennspielen befragt und man kann vom Gelegenheitsfahrer bis hin zum Experten wählen, für wie fähig man sich selbst hält. Nachdem man sich für einen „Typ„ entschieden hat, bekommt man ein Auto gestellt, welches von der Fahrweise dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad angepasst ist und dann geht's auch schon auf die Piste. Während meiner ersten Runden war ich sehr begeistert von der graphischen Darstellung. Die Graphik von dem Auto überzeugt in jeder Hinsicht. Ob es nun Schatten des Autos auf dem Asphalt sind oder die Sonnenreflexe die sich auf dem Auto wiederfinden. Die Graphik der Landschaften ist auch nett anzusehen, steht jedoch in keinem Vergleich zu den Autos; aber das ist meiner Meinung nach bei einem Autorennspiel auch eher zweitrangig. Nach dem Tutorial öffnete sich das Spiel Menü und man hat nun die Möglichkeit neben verschiedenen Spielereien in dem Optionsmenü ein freies Rennen zu starten oder gleich eine Saison zu beginnen. Entscheidet man sich für den Modus „freies Rennen„ oder „beste Runde„ kann man sich ohne große Einschränkungen für eines der unzähligen Autos entscheiden und sich auf den verschiedensten Rennstrecken beweisen. Oder man fackelt gar nicht erst lang und stürzt sich in die Forza Motorsport Saison und erlebt spannende Renntage. Angefangen von den Event-Veranstaltungen um Geld, Ansehen und Fahrerfahrungen zu sammeln bis hin zu den großen Weltmeisterschaften. Zuerst muss man sich beweisen und seine Fahrkünste mit Otto-Normal-Verbraucherwagen, wie dem Citröen C4 VTS oder Volkswagen Scirocco GT meistern bis man sich dann irgendwann mal in das Cockpit der schnellen und schnittigen Karosserien von Ferrari, BMW, Jaguar oder Lamborghini -um nur einige Leckerbissen zu erwähnen- setzen kann. Das Spiel bietet auch im Mehrspielermodus jede Menge Spaß. Ich selbst habe es noch nicht über Xbox Live angespielt und kann daher nicht viel dazu sagen, aber im Split Screen Modus habe ich mir schon in meinem Freundeskreis das ein oder andere hitzige Duell geliefert. Was hat Forza Motosport III zu bieten: - eine riesengroße Auswahl von Autos von jeglichen Herstellern. Man findet hier sowohl Autos, welche man auch im Straßenverkehr wiederfindet, als auch die Boliden, welche man lieber nicht im Straßenverkehr treffen sollte. - Modus „Zurückspulen„: Bist du von der Strecke in einen Reifenstapel abgekommen oder Bande gefahren? Hast du einen Mitstreiter gerammt oder wurdest sogar du gerammt? Mit dem Modus gar kein Problem! Egal was dir für ein Fahrfehler unterläuft, spule einfach zu der Stelle zurück, wo du noch alles im Griff hattest und fahre von dort aus weiter. Kann man von halten was man will. Ich persönlich akzeptiere den einen oder anderen Fahrfehler, da das realistischer ist. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich selbst auch schon mal dabei erwischt, wie ich in einem Meisterschaftsrennen kurz vor Schluss meinen ersten Platz durch diese Funktion verteidigt habe. ;) - „Pimp my Car„! Diese Worte bekommen bei diesem Spiel eine ganz andere Bedeutung. Xzibit und seine Crew auf MTV können einpacken, wenn du selbst erstmal bei dem Spiel loslegst. Man hat hier jeglichen Freiraum um sich kreativ aus zu toben. Lackiere das Auto in deiner individuellen Farbe, ob nun mit normal-deckender oder Metallic Farbe. Bestücke das Auto mit diversen vorgegebenen Aufklebern an verschiedenen Stellen oder entwerfe dein persönliches Design. Ändere den Reifendruck, verstelle die Federn, bestimme die Drehzahl deines Motors, usw. Deiner Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Und selbst wenn du dich überfordert fühlst, kannst du ganz einfach automatische Upgrades durchführen. Denn vergiss nicht: das Wissen über Details und Nuancen beim Tunen sind Spiel entscheidend. - Manuelles Einstellen der Fahrhilfen und Schwierigkeiten: Fange simpel an; hier wird für dich automatisch gebremst und du brauchst dich wirklich nur auf das Gas geben und lenken konzentrieren. Und je mehr Sicherheit du mit der Zeit gewinnst, desto mehr Fahrhilfen kannst du nach und nach ausschalten, so dass du schließlich am Ende nicht vergessen darfst, die Gänge einzulegen und die Kupplung zu betätigen. - Viel Hintergrund- und geschichtliches Wissen zu den einzelnen Autos und Herstellern. - detailgetreue und liebevolle Darstellung der Autos. Trotz all der Schwärmerei gibt es auch Punkte, die mir weniger gut gefallen haben. Was ganz stark negativ ins Gewicht fällt sind die langen Ladezeiten. Zwar wurde sich bemüht, das Warten mit hilfreichen Tipps oder Informationen zum Spiel während der Wartezeiten zu versüßen, doch irgendwann sind dir die Meldungen auch nicht mehr neu und das Warten wird zu einer Geduldsprobe. Ein weiterer Punkt ist die „Schleichwerbung„ der Hersteller. So würde ich das wirklich nennen. Angenommen du bekommst im Laufe des Spiels dank deiner tollen Fahrkünste und Erfahrungen einen Ford Focus geschenkt: Zuerst einmal wird dir das Auto von allen Seiten und Winkeln präsentiert und dann sind die Hersteller in dem Spiel auch noch so großzügig und bieten einem nach bestimmten Erfolgen in großer Meldung Rabatt auf bestimmte Modifikationen an. Ebenso wenig gelungen finde ich, dass dem Spieler nicht die Möglichkeit gegeben wird sich einen Startplatz vor dem Rennen zu erkämpfen. Jedes mal wird von der letzten Startposition gestartet. Zumindest habe ich diese Möglichkeit noch nicht gefunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich lohnt das Spiel zu spielen. Es ist gleichermaßen für Gelegenheits- Rennspielfahrer geeignet, die gar keine Ahnung von Autos haben, als auch vor allem für die sogenannten Autoliebhaber bei denen dieser Spieletitel nicht fehlen darf. Hier wird für jeden echten Autofan ein Traum wahr, welcher selbst keine Garage zum tunen und basteln hat. Ich freue mich jedenfalls schon, mir noch weitere packende Duelle in einer meiner Schlitten liefern zu können und bin mir sicher, das noch jede Menge Fahrspaß auf mich wartet.

12. Januar 2010 · Dai-Lee

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