Ein echtes Schmuckstück für eingefleischte ''Street Fighter'' Fans stellt Capcom am 18. September 2012 vor. In einer wunderschönen Box erscheint ein Street Fighter 25-jähriges Jubiläum-Boxset mit Ryu-Figur und 15 DVDs. Die Edition wird für Xbox 360 und PS3 erhältlich sein. Auf den DVDs sind Super Street Fighter 2 Turbo HD Remix, Street Fighter 3 Third Strike Online Edition, Super Street Fighter IV Arcade Edition und Street Fighter X Tekken mit Dokumentarfilm und zwei Anime-Filme enthalten. Sammler können sich neben der Ryu-Figur auch über einen passenden Gürtel freuen. Zusätzlich im Set enthalten ist ein schickes Art-Book mit zahlreichen Artworks. Übrigens ist auf der schwarzen Box das Zeichen für ''Himmel'' abgebildet und echte Fans werden hiermit wohl wirklich im siebten Himmel schweben .
Habt Ihr Euch einmal Gedanken darüber gemacht, wie gruselig das Leben eines Sim sein kann? Diese unschuldigen kleinen Personen liegen in unseren Händen und wir nutzen unsere Macht aus. Wir lassen sie ertrinken, oder beim Kochen verbrennen. Wir zwingen sie Spaß zu haben und machen uns keine Gedanken wie sie sich dabei fühlen. Nun, CollegeHumor hat sich Gedanken gemacht und das ganze in Form eines Filmtrailers zusammengefasst Nur zur Info: Diesen Film wird es nicht wirklich geben meine Lieben.
Dieses Spiel wurde mit einer schönen Idee entworfen, hat es aber nicht geschafft diese auch gut ‚rüber zu bringen. Rock'n'Roll Adventures sind leider mehr schiefe Töne als wirklicher Spielspaß. Die Anleitung zum Spiel muss man sich erstmal mühsam auf dem Bildschirm anschauen - sofern man diese in dem etwas verwirrendem Menü entdeckt hat - bevor man einigermaßen versteht wie man sich eigentlich mit den wildgewordenen Trommeln oder anderen Gegnern herumplagt. Doch das Problem ist nicht etwa der Schwierigkeitsgrad der Gegner, im Gegenteil - eine Herausforderung sind die nicht. Probleme gibt es sehr schnell mit der Steuerung. So knuddelig der kleine Held Elviz mit der Riesentolle auch sein mag: Wer nicht den richtigen Kamerawinkel (welcher sich nicht frei verstellen lässt) erwischt hat, kommt nichtmal über die ersten Hindernisse. In einigen Gebieten muss man von Trommel zu Trommel hüpfen und nach etwa 30 Versuchen hat man einfach keine Lust mehr. Das Gameplay ist eher etwas für Jüngere, allerdings frustriert die Steuerung sehr schnell und auf Dauer sind die Gebiete auch zu eintönig. Ich konnte mich nicht dazu durchringen das Spiel allzuweit auszuprobieren und dabei habe ich eine Engelsgeduld! Was kann Elviz? Er schlägt mit seiner Gitarre um sich, um die störenden Musikinstrumente zu vernichten und sein Ziel ist es soviele Schallplatten wie möglich einzusammeln. Dafür muss er die Plattformen erreichen auf denen diese sind oder er schiesst Zielscheiben mit einem Tonschuss aus seiner Gitarre ab. Rock'n'Roll Adventures ist ein Jump'n'Run bei denen die Handhabung von Wii Remote und Nunchuk gefragt ist. Die Kombination aus beidem macht die Sache leider zu komplex und ist nichts für Einsteiger. Die Idee ist witzig, die Umsetzung Katastrophal. Schade.
Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?
„Luke…die Macht ist stark in dir“ - und in den Klötzen! Schon seit einiger Zeit gibt's die klassische und die „neue“ Trilogie von Star Wars in Bausteinform (siehe PC, PS2, PSP, Xbox & Gamecube). Doch erstmals wurden beide Sagen in ein einziges Spiel integriert. In „Lego Star Wars: Die komplette Saga“ für die Wii, die Xbox 360, die PS3 und den DS könnt ihr die kompletten 6 SW Episoden nachspielen. In ureigenem Lego Charme. Gameplay Präsentiert wird das Ganze in Gestalt von Lego-Klötzen. Egal ob Gebäude, Maschinen, Spielfiguren oder Waffen, alles ist in familienfreundlicher Baustein-Optik gehalten. Die Athmosphäre ist in sich schlüssig und versprüht auf eine merkwürdige Art und Weise sogar so etwas wie Retro-Charme: Keine Synchronisation, Slapstick-Einlagen in Zwischensequenzen und eine musikalische Untermalung in Form von altbekannten und geliebten Star Wars Themen. Seinen Anfang nimmt das Spiel in der Mos Eisley Cantina, die ihr erst zum Teil auskundschaften könnt. Am Anfang werdet ihr quasi gezwungen, Episode 1 durchzuspielen, was sich aber mit Bösewicht Darth Maul und einer Pod Racer Einlage des jungen Anakin Skywalker sehr flott und amüsant gestaltet. Nachdem ihr die 6 Level beendet und Darth Maul ordentlich eins übergebraten habt, steht euch frei, mit welcher Episode ihr als nächstes beginnt. Ob ihr alles in chronologisch richtiger Reihenfolge zockt oder euch wild durch die verschiedenen Episoden knüppelt, bleibt euch überlassen. Die Handlung zwischen den einzelnen Levels wird mit lustigen Cutscenes in Spieloptik vorangetrieben. Die Figuren werden herzhaft trottelig dargestellt, was den ein oder anderen Schmunzler auslöst. Gesprochen wird dabei nicht; alles Wichtige wird mit Mimik und Gestik der Spielfiguren ausgedrückt. Nach und nach schaltet ihr neue Buttons frei, die ihr sammeln könnt und die verschiedenste Figuren aus dem Star Wars Universum darstellen. Ansonsten spornt das Spiel mit über 160 erhaltbaren goldenen Legosteinen euren Sammeltrieb an. Diese erhaltet ihr z.B., wenn ihr einen Level erfolgreich abschließt. Sammelt ihr innerhalb einer Stage genug virtuelles Geld in Form von Bauklötzchen ein, erhaltet ihr wiederrum einen zusätzlichen, goldfarbenen Extra-Stein. Von eurem hart erarbeiteten Zaster könnt ihr euch aber auch witzige Extras wie Verkleidungen kaufen. Charaktere Solltet ihr nicht wirklich Lust auf eine richtige Mission haben, könnt ihr euch immer noch einen komplett eigenen Charakter aus bisher erhaltenen Outfits zusammenbasteln. So ist eine Figur mit Darth Vader Helm und Bikini Oberteil ebenfalls möglich. Der Kreativität sind zwar enge Grenzen gesetzt, aber trotzdem wurde hier ein nettes Feature integriert, dass vor allem kleine Bastelfreunde begeistern dürfte. Mit dem selbsterstellten Protagonisten könnt ihr bisher im Storymodus freigschaltete Level erneut absolvieren und auf Geld- oder Geheimnissuche gehen. Es ist ohnehin empfehlenswert, jedes Level mit verschiedenen Figuren erneut abzuklappern. Orte, die ihr vorher im Storymodus mit dem vorgegebenen Jedi nicht besuchen konntet, könnt ihr dann eventuell mit einem Sturmtruppenmitglied erreichen. Der Mehrspielermodus gestaltet sich recht nett: registriert z.B. an eurer Wii eine zweite Wiimote und erkundet zusammen mit einem Freund / einer Freundin die Star Wars Welt. Nichts bahnbrechendes, aber eine willkommene Zusatzoption. Sollte sich kein bereitwilliger Mitspieler finden, ist das kein Hals- und Beinbruch. Ihr seit auch im Einzelspieler-Modus meist mit einer Gruppe von Figuren unterwegs, die der Computer steuert, wenn ihr keinen Mitstreiter habt. Leider sind die KI Recken nicht sonderlich intelligent und laufen des öfteren ins Sperrfeuer. Richtigen Geleitschutz könnt ihr euch also nicht erhoffen. Wengstens gibt es die Möglichkeit, schnell zwischen allen Figuren hin und her zu zappen. Mit einem Druck auf die richtige Taste schlüpft ihr so z.B. aus dem Metall R2D2's in die Haut von Luke Skywalker. Dies ist an manchen Stellen zum Lösen diverser Rätsel auch erforderlich, da nur bestimmte Charaktere spezielle Fähigkeiten haben. So sind die Jedis gedacht, Dinge schweben zu lassen und weiter entfernte Schalter zu aktivieren, während die Roboter Schlösser knacken können. Grafik Insgesamt lässt sich sagen, dass das Spiel sehr liebevoll gestaltet wurde. Jedes Klötzchenwesen lässt sich sofort seinem aus den Filmen bekanntem Pendant zuordnen. Die klassischen Star Wars Melodien und das Massenschlachtenfeeling inklusive umherfliegender Legosteine entfalten einen ganz eigenen Charme. Die Steuerung ist eingängig und nach ein paar Minuten fix erlernt und verinnerlicht. Die Level werden immer wieder mit kleineren Rätseleinlagen aufgelockert, die nicht allzu knackig ausgefallen sind, so dass niemand an ihnen verzweifeln sollte. Fazit Lego Star Wars ist nicht nur für die Kleinsten empfehlenswert, sondern für alle Leute, die die Star Wars und Lego Franchises mögen und Gefallen an einem Haufen Action finden. Letztens sagte ein Kollege zu mir: „Ist man in unserem Alter nicht zu alt für solche Spiele?“ Darauf meinte ich zu ihm: „Ist man denn je zu alt für etwas, dass einem Spaß macht?“. Letztendlich muss jeder die Altersfrage aber für sich beantworten. Der einzige gröbere Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die mangelnde Abwechslung. Nach einigen Spielstunden stellt sich doch eine gewisse Müdigkeit ein, da der Spielablauf kaum variiert und immer ähnlich geartet bleibt. Wer damit Leben kann und ein nettes Action Adventure sucht, ist hier gut aufgehoben. Zur Not wartet man, bis das Spiel in der örtlichen Grabbelkiste liegt und für die Hälfte des Preises zu haben ist.
Man mag es bei all den Casual-Games gar nicht wirklich glauben, aber es gibt sie noch: die außergewöhnlichen, wahnsinnigen Perlen abseits des Mainstreams, die sich gnadenlos in die Gehirnrinde bohren. NMH schreckt in den ersten 10 Minuten gewaltig ab: Grafik auf PS1 Niveau, öde Umgebungen und primitive Feinde, deren KI wirklich dem Fass den Boden ausschlägt. Das Tutorial ist sterbenslangweilig und reizt einen zum Gähnen. Aber dann geht's rund: ab dem ersten richtigen Endboss-Battle gegen „Heavy Metal“ verschlägt es einem den Atem! Die Zwischensequenzen geizen nicht mit lustigen Einfällen, Verunglimpfungen des Gegenübers und gnadenloser Arroganz von Seiten des Emporkömmlings Travis Touchdown. Da wird geprotzt und geprahlt, bis einem Hören und Sehen vergeht. Der Kampf gegen Shinobu, Destroyman, Dr. Peace und Konsorten gestaltet sich als bemerkenswert leicht, eine richtige Taktik müsst ihr nicht wirklich austüfteln - hier geht es nur um's impulsive Draufhauen im vermeintlich richtigen Moment. Nach einer gewissen Zeit entwickelt ihr ein gutes Gefühl hierfür. Von nun an läuft das Ganze in folgendem Takt ab: Geld verdienen mit (leicht) nervigen, sich wiederholenden Nebenjobs, nebenbei Klamotten und neue Laserschwerter einkaufen, sich zum Boss durchmetzeln und diesen niederschmettern. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr bemerken, dass ihr gar nicht mehr nachdenkt: No More Heroes bedeutet Kopf ausschalten, das Hack'n'Slay Gameplay genießen und einfach nur noch mit einem breiten Grinsen die Wiimote schwingen. Genial, wenn auch furchtbar simpel. Leute, die einfach nur lachen und sich amüsieren wollen und keinen Wert auf wirklichen Charakteraufbau und eine ausgefeilte Storyline legen, werden hier bestens bedient. Aber worum geht's eigentlich genau? Der liebenswerte Durchschnittstyp Travis Touchdown lernt in einer Bar die bezaubernde Silvia Christel kennen und hat von nun an nur einen, nicht ganz jugendfreien Gedanken… Das japanisch/ukrainische Mädel mit starkem Akzent macht es Travis aber nicht so leicht. Erst soll er die 10 besten Attentäter Amerikas unter den Torf bringen, um ihre volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Unser Held denkt gar nicht erst groß nach, sondern stürzt sich kopfüber in's Abenteuer. Er meldet sich bei einer Organisation an, die die sogenannten „Rang-Kämpfe“ mit den Attentätern arrangiert. Natürlich nicht umsonst. So ist Travis schnell mal 200 000 $ als Startgebühr los. Mit jedem Kampf erhöht sich der Betrag um 50 000 $. Zudem fordert die Firma ihn immer energischer auf, endlich das Geld zu überweisen. Aussteigen ist nach kurzer Zeit schon nicht mehr drin. Von jetzt gibt's nur noch den Weg nach vorne: Das Geld für die Duelle verdient ihr mit Nebenjobs wie streunende Katzen einfangen oder Minen am Strand von Santa Destroy (so der Name des imaginären Schauplatzes) ausfindig zu machen. Seid ihr erfolgreich, schaltet ihr neue Jobs frei, die sich auf den Assassinenbereich fokussieren und als Gegenleistung mehr Geld einbringen. So pendelt ihr hin und her zwischen Minijobs, Duellen mit Profikillern, Shopping und nett gestalteten Zwischensequenzen. Der Hauptprotagonist und seine Duellpartner werden sehr charismatisch dargestellt während der Cutscenes und versprühen viel eigene Persönlichkeit. Alles in allem ist No More Heroes ein Fest für Actionfans, die eine Wii ihr Eigen nennen. Wer große spielerische Abwechselung sucht, den Cell-Shading-Grafikstil nicht mag und nichts mit tumber „Hau-Drauf-Action“ anfangen kann, ist mit No More Heroes schlecht beraten. Hack & Slay Fans, die nach einem witzigem und eigenwillig geartetem Game mit gewissem Stil und gutem Einbezug der Wiimote suchen, sei der Titel wiederrum an's Herz gelegt! Ein kleiner Einblick:
Vor ein paar Tagen habe ich auf dem „Software-Grabbeltisch“ einer bekannten Kaufhauskette ein Schnäppchen gemacht: Lumines Plus für die Playstation 2. Lumines konnte ich vor einiger Zeit auf der PSP eines Kollegen Probe spielen und war auch direkt fasziniert von der speziellen Chemie, die das Spiel entfaltet. Sound, Grafik und Spielkonzept gehen eine einzigartige Verbindung ein. Das Spiel versetzt einen quasi in Trance und der berühmte „nur noch eine Runde“ Faktor, den soviele gute Puzzle-Spiele an sich haben, setzt ein. Es geht zwar eigentlich nur darum, den Highscore zu knacken, in dem man möglichst viele gleichfarbige Quadrate bildet, aber dieses Prinzip macht einfach abhängig. Man ist alleine schon motiviert, noch eine Runde zu zocken, um die Musik weiter genießen zu können. Als positiver Nebeneffekt tritt das Freispielen neuer Stages und Soundeffekte ein, wenn man erfolgreich zockt. Ob japanisches Ambiente, Science Fiction Szenario oder Rock-Umgebung, das ganze Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten wird abgedeckt. Für jeden dürfte also ein passendes Setting dabei sein. Mit dem Wechsel des „Ortes“ ändert sich auch die Musik und passt sich jeweils der neuen Gestaltung an. Während des Spielens gehen die Szenarien fließend ineinander über, ein Wechsel wird nicht durch Ladepausen oder sonstiges unterbrochen, was zu einer Stimmung Athmosphäre führt. Das Game beruhigt auf eine merkwürdige Weise, flasht aber auch gleichzeitig tierisch. Im Prinzip ist es wie Tetris, nur dass man besserer Musik beim Zocken lauscht und mit neuen Levels belohnt wird, die sich layoutmäßig und soundtechnisch komplett vom vorigen Model unterscheiden. Ich bin dann mal wieder weg, Lumines zocken . Für 12 Euro ein echtes Schnäppchen. Bei Amazon gibt den Titel zur Zeit für knapp 22 Euro. Wer eine gelungene Knobbelei sucht, die auch für Anfänger geeignet ist, wird hier keinen groben Fehlkauf tätigen (zumal der Budgetpreis auch relativ fair ist). Hier ein kleiner Einblick in das Lumines Prinzip: