Ich habe mir vor einer halben Ewigkeit fest vorgenommen endlich Häkeln zu lernen. Da jetzt endlich Sommerferien sind und der/die eine mehr Zeit hat, könnten wir gemeinsam eine achtteilige Sackboy-Häkelanleitung beginnen. Lust drauf? Nach längerer Suche im Netz habe ich endlich eine wunderbare selbsterklärende Videoanleitung auf Deutsch gefunden. Diese umfasst insgesamt 8 Tutorials, denn nach und nach werden die einzelnen Gliedmaßen zusammen gesetzt und der charakteristische Reißverschluss angenäht. Sackboy gibt es bekanntermaßen in verschiedenen Farben und da ihr sozusagen euren Ideen freien Lauf lassen könnt, ist es egal welche Wollfarbe ihr euch zulegt. Ich werde statt der üblichen Braun-Farbe etwas buntes nehmen. - Ich wünsche euch viel Spaß! - PS: Für alle die nicht so begabt sind und sich direkt einen Sackboy zulegen möchten, hier gibt es ein ganz besonderes Sackboy-Sale-Angebot . Sackboy – Beine -Teil 1 Sackboy – Kopf – Teil 2 Sackboy – Arme – Teil 3 Sackboy – Körper – Teil 4 Sackboy – Kopf – Teil 5 Sackboy – Reißverschluss – Teil 6 Sackboy – Füllung – Teil 7 Sackboy – Alles annähen – Teil 8 Quelle: Nadelspiel.com
Ich mag Hong Kong Actionfilme da wird viel geschossen und die Kriminellen sehen ganz schnell alt aus. Als ich mir den neuen Trailer zum Spiel ,,True Crime: Hong Kong„ angesehen habe, musste ich gleich an das Spiel ,,Stranglehold„ von John Woo denken, der mit dem bekannten Schauspieler Chow Lun Fat auch als Spielfigur zusammengearbeitet hat. In dem Spiel ,,True Crime: Hong Kong„ von Activision arbeitet ihr als verdeckter Ermittler namens Shen Wei, der die gefährliche Triade Syndicate infiltrieren soll. Auf den Spieler warten actionreiche Szenen, wie zum Beispiel Nahkämpfe mit dem Gegner, wilde Verfolgungsjagden durch die Straßen von Hong Kong, Schießereien und und und... Das Feeling eines echten Hong Kong Actionfilms kommt dank des Trailers ganz gut rüber . Dabei sollen übrigens auch bekannte Hong Kong Schauspieler mitgewirkt haben, die den Spielfiguren ihre Stimme geliehen haben. Na gut hier im Westen sagen die Namen den wenigsten etwas, aber ich werde sie für euch trotzdem mal aufzählen, vielleicht kennt der eine oder andere die Schauspieler - Tom Wilkinson, James Hong, James Liao, Byron Mann, Dustin Nguyen, George Cheung und Sammo Hung. Ein Releasetermin steht noch nicht fest, das Spiel erscheint für die Xbox 360, PS3 und PC.
Mal ganz vorne weg: Ich bin erst bei knapp der Hälfte des Spiels angekommen. Im Spiel ist es Juli. Wer Persona kennt, weiß, das ist noch nicht weit. Denn die Grundspieldauer lautet: Ein japanisches Schuljahr. Von April bis April. Innerhalb dieses Zeitraums findet das Spiel statt und zwar nicht zu knapp. Du bist der Held mit einem selbstgewählten Namen und hast nicht nur deinem Schulalltag, auch Freundschaften, Liebschaften, einen Nebenjob zu managen, sondern nebenbei ist die Rettung der Welt auch noch deine Aufgabe. Hä? Japp, genau. Klingt stressig - ist es auch. Ich bin wie gesagt noch nicht so weit und kann meine Mädels und Jungs, also meine Freunde, schon nicht mehr gescheit koordinieren. Da helfen auch Excel-Listen, wer wann Bock hat, mit dir was zu unternehmen, kaum noch weiter, denn ich muss ja auch noch schnellstmöglich zusehen, dass meine Intelligenz jetzt ganz flott den nächsten Level erreicht, weil ich sonst beim nächsten Prüfungsmarathon verkacke. Aaaaaaargggggghhhhhhh!!!!!!!!! So ungefähr hört sich dann ein typischer Zock-Abend mit Persona 4 an. Im Prinzip nach Persona 3 (fast) gleich geblieben. Obwohl ich jetzt eine zusätzliche Charaktereigenschaft zusätzlich pushen und mein Geld nun auch noch nach der Schule - meistens abends - verdienen muss. Denn man findet in den Dungeons nicht mehr so die dicke Kohle wie in Teil 3 und die Preise beim örtlichen Waffendealer sind, gelinde gesagt, Wucher! So genug gemeckert. Denn Persona 4 hat absolut auch tolle Seiten an sich: Man kann nämlich nun auch Aktivitäten machen, bei denen zwei oder mehrere Charakter-Parameter gestärkt werden. Und die Social-Links gehen auch bei fast jedem Event hoch. Ganz wichtig ist es, dass man sich gut um seine „Gefährten“ kümmert, denn deren Social Links muss man aufs Maximum heben, um in den Genuss der starken Personas zu kommen. Überhaupt die Personas: Während in Persona 3 unsere Party-Mitglieder ihre Personas quasi schon immer hatten, müssen sie sich diese nun redlich verdienen. Bevor ich aber hierzu weiterschreibe erstmal eine MEGA SPOILER WARNUNG!!!!!!!! Denn ALLES, ausnahmslos ALLES, was ich ab jetzt schreibe enthält leichte bis mittelschwere SPOILER! Also wer nun aussteigen will, der sollte jetzt ganz schnell woanders hinklicken. So. Weg? Gut, jetzt sinn mer unner uns! Im Prinzip geht es darum, dass man sich seiner eigenen Seele stellen muss. Gut, das ist jetzt kein soooo großes Geheimnis, da man schon nach einer knappen Spielstunde mit diesem essenziellen Spiel-Aspekt konfrontiert wird. Aber der Reihe nach. Die Grundstory kurz und knapp: Im Dorf Inaba, in welchem der Hauptcharakter ein Schuljahr verbringt, häufen sich mysteriöse Entführungs-/Mordfälle. Nachdem dann auch noch Highschooler ins Fadenkreuz des Mörders geraten, findet sich eine kleine Gruppe zusammen, um der Polizei beim Lösen Falles zu helfen. Per Zufall finden wir schnell heraus, dass das Fernsehen, bzw. das Fernsehgerät als „Tatwaffe“ herhält. Und zwar, in dem Sinne, dass die Opfer IN den Fernseher geworfen werden, und dort ihrem „dunklen“ Persönlichkeitsteil begegnen. Wenn diese Persönlichkeit dort als „nicht-existent“ verleugnet wird, stirbt man. Vorab kann man die Opfer im sog. „Midnight-Channel“ beobachten. Dieser ominöse TV-Kanal wird immer nur mitternachts, während es regnet (!!!Das Wetter spielt in diesem Teil eine essenzielle Rolle!!!) „gesendet“, bzw. er erscheint einfach aus dem Nichts heraus. Bei einer dieser Midnight-Channel Sessions stellen wir fest, dass wir in den Fernseher einsteigen können, und betreten dort die „TV-World“ - die Welt hinter der Television! In dieser TV-Welt lernen wir zunächst den dort lebenden Teddie kennen, ein sprechender, blauer Bär, welcher uns für die Mörder hält. Um ihm zu beweisen, dass wir NICHTS mit den Entführungen und Toten zu tun haben, nimmt er uns das Versprechen ab, den wahren Täter zu finden - Kunststück, das wollen wir ja eh. Ab jetzt wird es interessant. Denn die zweite Begegnung in der TV-Welt ist die mit unserem anderen Selbst. Diese Begegnung kommt nicht ohne den „ultimativen“ Boss Kampf aus, an dessen Ende wir unsere Persona erhalten, bzw. unsere Kampfgefährten, denn wir, als der Protagonist, besitzen natürlich die „Wild Card“, welche uns ermöglicht ohne weiteres eine ganze Batterie an Personas zu rekrutieren, und wir haben unsere Stammpersona auch gleich ohne jegliche Anstrengung im Portfolio. Nun geht also das Spiel erst richtig los, ich kann ab jetzt nach der Schule entweder in der TV-Welt investigativ tätig werden und Dungeons absolvieren, mich um die diversen Social Links kümmern oder einen Schüler-Job annehmen und Geld verdienen. Es zieht sich durch das gesamte Spiel, dass wir die Entführten aus den Dungeons retten müssen, welche ihr verleugnete Seelenwelt widerspiegeln, die recht fantasievoll in Szene gesetzt wurden. So residiert unsere Kameradin Yukiko in einem Schloss, der Unterstüfler Kanji nistet sich in einem traditionellen japanischen Badehaus ein, Rise wiederum räkelt sich in einem Stripteaseschuppen an der Stange. Es gibt auch einen, wie ich ihn nenne, „8-Bit-Dungeon“, der an die ganz frühen Adventures auf Commodore und Amiga erinnert. Aber sehr viel weiter bin noch nicht gekommen. Haben wir die Persona des Opfers befreit und hat sie sich mit ihr verbunden, können wir diese Person als neues Partymitglied aufnehmen. Denn wie auch im vergangenen Persona 3 sind Helden ausschließlich Schüler - mit der Ausnahme von Teddie, unserem knuffigen Guide through TV World! Worüber ich mich sehr in diesem Persona gefreut habe, ist, dass der Charakter Kanji, der zwar nach Außen hin den harten „Schlägertypen“ gibt, jedoch nur um seine latente Homosexualität zu verdeckten oder zu verleugnen. Dazu muss ich sagen: Atlus - top! Ich wartete schon längere Zeit, darauf, dass auch mal bi- und homosexuelle Charaktere ihren Weg in die Games finden (zumindest in die Blockbuster der Konosolenspiele). Obwohl man sich bei MMOs selbst entscheiden kann mit wem und wann und überhaupt. Aber in einem „vorgebenen“ Spielverlauf der, ich sag mal, stationären Games habe ich das noch nicht erlebt. Noch schöner wäre natürlich ein offen schwuler oder lesbischer Charakter gewesen, aber die Revolution beginnt meist mit kleinen Schritten. Neben diesen bahnbrechenden Storyelementen macht der durchweg passende Japano-Soundtrack das Spiel erst richtig rund. Wie gut, dass 24 der insgesamt 52 Titel bereits mit dem Spiel auf CD mitgeliefert wurden. Japp, genau das läuft seit schon gut 2 Monaten in Heavy Rotation in meinem Auto-CD-Player. Abschließend gibt es für mich nur noch einen Satz zusagen: All my thumbs up for Persona 4!
Groß, größer, XL! Große Hände können sich bald an das neue Nintendo 3DS-Handheld im XL-Format herantasten. Der Bildschirm soll sich um 90 Prozent vergrößern und statt 3 Zoll sollen es beim XL-Gerät 4,18 Zoll sein, was dem 3D-Erlebnis zugute kommt. Nintendo kündigt das Gerät zum 28. Juli 2012 in Europa an und präsentiert dazu drei neue Farben in Blau, Rot und Silber. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 10 Stunden, allerdings dürft ihr mit einer Ladezeit von bis zu 3 Stunden rechnen. Wie das Gerät aussieht, könnt ihr euch in der Galerie anschauen. Na, ist das Gerät was für euch?
Kommen wir mal kurz vom Thema Games ab ! Wozu braucht man noch einen super großen Samsung LCD Bildschirm, wenn man ganz viele Süd Koreaner hat. Tja, hätten die mal damals zur WM in Süd Korea ihre koreanische Fußballmannschaft so angefeuert, hätten die wahrscheinlich auch gewonnen. ,,Ohhhh pissseee Korea„ so oder so ähnlich gg*
Nintendogs und Eyepet sind unsere liebsten virtuellen Haustiere, natürlich ersetzen sie kein echtes Haustier, aber man kann mit ihnen auch vor dem Bildschirm wunderbar viel Spaß haben und vorallem viel rumalbern, wie das folgende Video beweist. Ich weiß nicht was süßer ist, der Tiger oder das kleine Mädchen, das mit dem Tiger spielt! Ich finde beide irgendwie zum knuddeln, aber kommen wir zum Thema zurück . Frontier Developments ist der Entwickler von ,,Kinectimals„, die auch bereits in der Vergangenheit an ähnlichen Spielen wie ,,,A Dog's Life„ für die PS2 gearbeitetet haben. Bisher blieb die Xbox 360 vor Casual-Titeln verschont, aber das könnte sich in Zukunft mit der neuen Hardware Kinect ändern und neue Zielgruppen lassen sich damit ganz gut erschließen. Vielleicht heißt es bald ,,Schwesterchen, darf ich an deine Xbox 360 ran?„ Mit Kinectimals sind die Entwickler sozusagen auf dem guten Weg dahin. Das Spiel wird sicher nicht nur die Kleinen erfreuen, denn ich könnte mir auch vorstellen mit den Tieren vor dem Bildschirm herumzutoben, obwohl ich sagen muss, dass meine Langzeitmotivation bei diesen Spielen relativ schnell verfliegt. Der Spieler kann via Mikrofon seinem Tiger einen Namen geben, wie gut die Stimmerkennung ist weiß ich noch nicht, aber das Tier hört auf bestimmte Befehle und reagiert dementsprechend, so kann man mit dem Tier zum Beispiel Seilspringen, sich tot stellen oder über Hindernisse springen. Der Niedlichkeitsfaktor ist hier realtiv hoch und geplant sind auch noch andere Tiere, wie zum Beispiel ein Affe, junge Leoparden und noch viele mehr.
Den letzten Nintendo Beatboxer habe ich auf der gamescom 2009 auf dem Nintendo Stand getroffen und Robeat war schon recht gut in seiner Zelda Performance für GamerGirls , aber dieser japanische Beatboxer kann mit Robeat auf jeden Fall mithalten. Schaut euch das coole freestyle Video an. Viel Spaß und ich habe jetzt einen Ohrwurm...
Ich würde Lady Gaga auch mal gerne verprügeln, natürlich nur in dem Spiel ,, Super Street Fighter IV ". ^.^ Ein Künstler hat sich mal gedacht, bauen wir die Lady Gaga doch einfach ins Spiel ein. Zu schön um Wahr zu sein... das Bild bleibt leider nur eine Wunschvorstellung. Übrigens gibt es so einige Stars die sich in einem Street Fighter Spiel bestimmt richtig gut machen würden, wie wäre es denn mal mit Bruce Willis oder die Sängerin Beyonce ... mit ihren starken Schenkeln könnte sie Chun-Li das Wasser reichen.
Ich habe „Think - Training für den Kopf“ für den DS auf's Tuch gefühlt und eine kleine Review zur „Dr. Kawashima's Gehirn-Jogging“ Konkurrenz verfasst. Lohnt es sich, sein grauen Zellen mit dem Logik Trainer auf Trab zu bringen oder geht der virtuellen Schule schon in der zweiten Runde die Puste aus? Zu Anfangs begrüßt euch ein an Einstein erinnernder Professor, der euch auffordert, euren Namen zu verraten. Gesagt, getan. direkt danach geht's auch schon los: ihr landet im Hauptmenü und habt von nun an die Wahl, was ihr zuerst tun wollt: ihr könnt eure kognitiven Fähigkeiten im „Training“ schulen, euren „Think-Quotienten“ (Intelligenz-Quotient) ermitteln oder euch euren Fortschritt gegenüber früheren Trainingsstunden anzeigen lassen. Ansonsten gibt's noch einen Mehrspieler-Modus, den ich auf Grund fehlender Mitspieler nicht testen konnte. Wählt man den Menüpunkt „Training“ an, unterteilt dieser sich wiederrum in verschiedene Bereiche: Sprache, Gedächtnis, Mathematik, Räumliches Denken, Auffassung und Logik. Wählt man nun z.B. den Aspekt „Sprache“, hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Testspielchen in Form von Analogien, Sprachverständnis und Wortfindung. Während man bei dem Punkt „Analogien“ Wörter kombinieren muss, die miteinander harmonisieren, wie etwa „heiß und kalt“ usw., muss man beim Sprachverständnis geschickt deutsche Redewendungen a la „Tee trinken und abwarten“ oder „Kein Preis ohne Fleiß“ aus verdrehten Worten zusammensetzen. Bei der Wortfindung geht es um Matrizen, in denen sich inmitten von unzähligen Buchstaben ein Wort versteckt, dass ihr finden und markieren müsst. Im mathematischen Bereich gibt es wiederum die Möglichkeit, das eigene Kopfrechnen zu verbessern, mathematische Formeln, die mit Hilfe von Streichhölzern dargestellt werden, zu korrigieren etc. Ingesamt finden sich so in jedem Unterbereich 3 Aufgaben, die es zu meistern gilt. Dabei fällt auf, dass der sprachliche Aspekt zu kurz kommt und das Hauptaugenmerk während der Spielentwicklung den mathematischen Fähigkeiten des Spielers galt. Wer eher zum sprachlichen Bereich tendiert, sollte sich der Ausrichtung des Spiels also vorher bewusst sein. Die Aufgaben werden jeweils kurz vorher vom „Think“-Maskottchen erklärt, was meistens aber eher zur Verwirrung führt, als das es hilfreich ist. Meistens muss man die Aufgabe erst sehen, um sie zu verstehen. Selbst dann bleibt aber so mancher Trainingspunkt unklar. Eine Fehlerberichtigung nach Beendigung eines Spiels wäre hilfreich gewesen, um zu sehen, woran es gehapert hat. Dies ist zugleich auch der größte Negativpunkt des Games. Wer damit leben kann, dass die Lösungen im Dunkeln bleiben, sollte sich an diesem Kritikpunkt nicht weiter stören. Stürzt ihr euch direkt auf die Ermittlung eures „Think-Quotienten“ und ignoriert das Training, habt ihr die Wahl zwischen der Marathon-, Sprint- und Olympiaden-Version. Dabei fällt kein Unterschied auf. Das Programm stellt euch zufällig ausgewählte Aufgaben aus allen Bereichen und ermittelt am Schluss, wie schnell ihr reagiert habt und ob eure Angaben korrekt waren. Schlussendlich stellt sich heraus, ob ihr laut des Programms schlau oder eher „nicht so gebildet“ seid. Ob man diesen Angaben wirklich zu 100 % vertrauen kann, sei dahingestellt. Einem „richtigen“ Intelligenztest bei einem Psychologen solltet ihr eher vertrauen und selbst dieser ist von eurer Tagesform abhängig und variiert stetig etwas. Desweiteren könnt ihr noch euren Fortschritt anzeigen lassen. Anhand eines Diagramms wird euch demonstriert, ob ihr euch gegenüber früheren Trainingseinheiten verbessert oder verschlechtert habt. Dabei könnt ihr wählen, ob ihr euch eure Veränderung für jeden einzelnen Bereich anzeigen lassen wollt, oder für euren Think-Quotienten, der alle Aufgaben wiederspiegelt. Die Grafik ist mehr als schlicht, was bei Trainingsprogrammen aber nicht weiter verwunderlich ist. Hier geht es nicht um optische Protzerei, sondern um's schnelle Auffassen und Umsetzen von gestellten Aufgaben. Animationen gibt's weniger und Effekte schon mal gar nicht. Der Professor wackelt höchstens mal mit dem Kopf oder Sport treibende Figürchen stellen diverse Bewegungen im schwarz/weiß Look dar, das war's aber auch schon. Der Sound besteht aus einem einzigen Lied, dass sich in der Endlosschleife wiederholt und spätestens nach einer Stunde anfängt, leicht zu nerven. Dreht am besten den Ton eures DS aus. Ein paar alternative Jingles wären lobenswert gewesen. Das Handling lässt mich hingegen mit einem dicken Fragezeichen zurück, da die Touchpen Erkennung zwischen „sehr gut“ und „grottenschlecht“ schwankt. Gerade bei Aufgaben, in denen ihr Wörter auf das Display schreiben sollt, hapert es bei manchen Buchstaben und ihr müsst das Wort zehnmal korrigieren, was wiederum Zeit kostet und euch im Endeffekt unnötig Punkte abzieht. Gerade die Erkennung der Buchstaben „M“ und „N“ treibt einen in die Verzweiflung. Hier ist viel Geduld und guter Wille von Nöten. Die Erkennung von Zahlen ist wiederrum gut geglückt und verläuft weitgehend reibungslos. Das Fazit Die Übungsstunden sind schnell ausgereizt und schon nach kurzer Zeit vergeht euch die Lust auf das mentale Training. Wer zudem kein Mathe mag, ist hier komplett falsch aufgehoben, da sich das ganze Spiel hauptsächlich auf Minispiele stützt, die stark mit der Mathematik zu tun haben. Die sprachlichen Aspekte sind etwas kurz geraten und für Spieler, die in naturwissenschaftlichen Fächern nie besonders gut waren, ist das Game frustrierend. Spieler mit sprachlicher & kreativer Begabung sind mit „Think“ falsch aufgehoben, da sie in diesem Spiel kaum ihre positiven Fähigkeiten einsetzen können, was wiederum zu hauptsächlich schlechten Ergebnissen führt und den Zocker demotiviert. Er bekommt das Gefühl, „dumm“ zu sein und beendet das Training schnell. Dieses Gefühl stellte sich nicht nur bei mir ein. Ich habe mehrere Leute ein paar Runden spielen lassen, um auszuschließen, dass es nur an meinem persönlichen Geschmack liegt. Mitmenschen mit mathematischer Begabung fuhren durchwegs gute Ergebnisse ein, während ihre eher sprachlich begabten Gegenspieler nach kurzer Zeit gefrustet waren. Da es „Dr. Kawashima's Gehirn-Jogging“ und „Big Brain Academy“ zum gleichen Budget-Preis von circa 30 Euro gibt, solltet ihr euch den Kauf ernsthaft überlegen. Nur absoluten Edutainement-Fans mit schmalem Geldbeutel und mathematischer Begabung spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Allen Anderen kann ich ein Probespiel an's Herz legen.