mehr als nur verspielt.

#Hebel

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Dai-Lee

Crazy Machines Elements PC-Testbericht

An einem Seil hängt eine Kuhglocke, diese macht einen großen Schwung und wirft dabei Steinplatten um, die Steinplatten setzten einen Mechanismus frei und Luftballons fliegen in die Luft, eine Kugel rollt währenddessen die Bretter herunter und bewegt dabei ein kleines Spielzeug Auto! Wie verrückt ist denn diese Kettenreaktion bitte? Spannende Knobelaufgaben erwarten euch im neuen PC-Spiel ,,Crazy Machines Elements“! Bewaffnet mit diversen Bauteilen setzte ich Kettenreaktionen frei, da hätte selbst Albert Einstein gestaunt :). Was wäre, wenn...? ,,Was wäre, wenn ich dieses Bauteil hier anbringe?“ diese Frage habe ich mir in ,,Crazy Machines Elements“ sehr oft gestellt! Bei meinen ersten Versuchen gelang es mir am Ende verschiedene Bauteile aus meinem Werkzeugkasten, wie Boxhandschuhe, Sprungfeder, Rohrleitungen, Seile, Rollbänder, Schalter usw. an die richtige Stelle zu platzieren, um gigantische Kettenreaktion auszulösen. Erstaunen und Neugier wurden in mir sehr schnell geweckt und es folgten weitere aufregende Level. Man bekommt wortwörtlich nicht genug davon. Der Titel befolgt alle physikalischen Gesetzte und kann auch Neulinge begeistern! Spielmechanik – Fehlende Bauteile vervollständigen... Professor sein leicht gemacht! Jedes Spiel beginnt mit einem Blick auf die präparierte Spielwiese. Überall hängen merkwürdige Gegenstände herum, provisorisch wurde eine Rampe angebaut und alles wirkt irgendwie verzwirbelt. Nach einer kurzen Denkpause scheint es so, als wüsste man was zu tun ist und tüftelt fleißig rum. Jedes Level beginnt mit einer Aufgabe, zum Beispiel muss der Spieler einen Ball in einen Basketballkorb werfen, dabei solltet ihr versuchen die verstreuten ,,Sechskantmuttern“einzusammeln. Um das alles erst möglich zu machen, muss der Spieler einen Blick in die Werkzeugkiste werfen. In der Kiste befinden sich merkwürdige Gegenstände und jeder davon erfüllt seinen eigenen Zweck. So kann zum Beispiel ein Boxhandschuh eine Bewegung auslösen oder ihr platziert eine Sprungfeder in der Nähe einer fallenden Bowlingkugel. Das Inventar kann mit der linken Maustaste ausgewählt und platziert werden. Drehen der Objekte im Uhrzeigersinn vor oder zurück ist jederzeit möglich, allerdings lassen sich die Objekte nicht spiegeln. Wer genauer arbeiten möchte, kann mit dem Mausrad auch die Kamera heran- und herauszoomen. Später folgen komplexere Aufgaben, die vorallem Elemente wie Wasser, Eis, Feuer, Wind, Strom etc. benötigen. Erst danach fängt das Knobeln so richtig an und es scheint so als sei alles irgendwie möglich. Nach gelungener Arbeit könnt ihr auf ,,Play" drücken und die Kettenreaktion auslösen. Eine tolle Animation wird dabei abgespielt und läuft am Ende im Loop weiter :). Leider finde ich die Einblendung mit dem freundlichen Professor am Ende etwas nervig, er gratuliert euch zwar und zählt alle ,,Sechskantmuttern" auf, aber die komplette Sicht auf das Spielfeld wird verdeckt. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich nach und nach, mal ist es ein einfaches Rätsel und beim nächsten Versuch wieder etwas schwieriger. Der Einsatz von neuen und unbekannten Gegenständen fordern den Spieler zum Nachdenken. Es wird eigentlich nie langweilig, auch wenn für ein Rätsel eine längere Denkzeit benötigt wird. Übrigens können die Gegenstände nur angebracht werden, wenn sie grün aufleuchten. Daher könnt ihr nicht einfach ein Brett in der Luft annageln :D, macht Sinn! Optisch bombastisch! Auf den Screenshots könnt ihr zwar einen Eindruck auf die Grafik gewinnen, aber es kommt auf dem Bildschirm definitiv besser rüber! Die Grafik wirkt sehr sauber und detailliert. Ein Knall, eine Explosion oder andere Effekte werden zum Erlebnis und an die kanllbunte Farbe der Objekte gewöhnt man sich. 100 coole Level und Wetterbedingungen Im Menü könnt ihr später den ,,Wettbewerbs-Modus“ anspielen, geht allerdings erst nach 50 erfolgreichen Kettenreaktionen. Insgesamt warten auf euch 100 Level im Hauptspiel, was nicht wenig ist! Erstaunt bin ich übrigens auch von den verschiedenen Wetterbedinungen und der Tageszeit, dass heißt :) ,,Spielen im Dunkeln" kann schon mal vorkommen! Editor Das Beste kommt wohl zum Schluss! Für Tüftler gibt es den umfangreichen Editor-Modus! Hier könnt ihr eure Punkte gegen Objekte eintauschen. Freigeschaltet sind nur Objekte, die ihr auch im Hauptspiel erspielt habt. Ihr könnt im Editor Hintergrund, Tageszeit, Kameraansicht, Musik und Wetterbedingungen auswählen. Der Umfang scheint riesig zu sein und mit Hilfe von Logik-Chips können sogar schwierigere Rätsel erstellt werden. Fazit: Tüftler, Bastler und Knobelfreunde sollten sich diesen Titel unbedingt anschauen. Ich kann es bedenkenlos empfehlen, allerdings hatte ich nach der Installation Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit der CD, ging aber nach drei Versuchen wieder :). Nicht nur eingefleischte Fans oder Einsteiger kommen mit den Objekten sofort zurecht. Die Menüführung und die Bedienung ist kinderleicht. Die ersten Rätsel waren nach meinem Geschmack etwas zu einfach, dafür hatte ich nach einer längeren Spielzeit ordentlich zu tun. Der Einsatz von neuen Spielelementen passt gut ins Spiel hinein und der Gesamteindruck stimmt.

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