mehr als nur verspielt.

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9 Artikel

Dai-Lee

Just Dance – Disco daheim!

Tanzmuffel und alle die sich den Gang in die Disco ersparen wollen, lernen mit Ubisofts neuem Tanzspiel ''Just Dance 2014'' coole Moves lieben und die Musikauswahl lässt sogar ungewollt die Bude daheim rocken. Wir haben das schweißtreibende Spiel für Xbox 360 Kinect getestet... Disc(o) rein und los geht’s! Wer ''Just Dance'' noch nie gespielt hat, kommt dank der poppigen Menüführung beim ersten Mal vielleicht ein wenig durcheinander, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich das Menü bequem mit der Kinect Unterstützung steuern. Mit den ersten Songs ohne vorgegebenen Schwierigkeitsgrad wärmen sich Tanzmuffel erst so richtig auf und bei den Titeln, die zur Auswahl stehen sorgen diese die nächsten Stunden für Herzrasen. Das Gesamtpaket sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus und die Aufmachung mit grellen Neonfarben und Animationen ohne Ende verspricht jede Menge Spaß! Das Spielprinzip ist einfach: Nach der Auswahl eines Songs im ''Stage-Modus'' stellt ihr euch einfach in die grüne angezeigte Fläche am Bildschirm auf. Besonders angenehm ist die controllerfreie Steuermöglichkeit, was sich dann beim Tanzen bemerkbar macht. Die gesichtslosen Tanzlehrer im bunten Outfit haben verschiedene Choreographien drauf, die man sich ganz einfach abgucken kann. Schnell nachgemacht gibt euch eine kleine Anzeige oben im Bildschirm Anweisungen, ob die Bewegung ''Perfekt'' ausgeführt wurde oder nur ''Ok'' war. Dabei geht die Kamera ziemlich präzise vor und man ist doch schon bemüht, die richtigen Bewegungen auszuüben. Zusätzliche Punkte erhalten angehende Tänzer indem sie beim Spielen, wie beim Karaoke laut mitsingen, denn die Texte werden im Video angezeigt. Zwischendurch schaltet sich zur Belustigung dann die Kamera ein und zeichnet den einen oder anderen komischen Tanzschritt auf. Nach einer längeren Übungszeit habt ihr schon den Dreh raus, denn die Schritte wiederholen sich nach gegebener Zeit. Am Ende eines Songs wird eine nette Zusammenfassung als Video angezeigt, das ihr abspeichern könnt und euch bei der nächsten Tanzparty anschauen oder direkt an Freunde über Social-Network-Dienste teilen. Am Ende lassen sich auch noch Kalorien zählen, denn mit ''Just-Sweat'' wird ''Just Dance 2014'' gleich zum Fitnessprogramm umfunktioniert und an einem Abend wird mehr als nur ein Schokoriegel verbrannt! Wer keinen Bock hat alleine das Tanzbein zu schwingen, kann auch im ''Multiplayer-Modus'' gemeinsam mit Freunden die Nummer rocken. Übrigens: Die einstudierten Tanzschritte sind für jeden Spieler unterschiedlich. Wer allerdings noch Freunde sucht, hat die Möglichkeit unter ''World Dance Stage'' sich mit anderen Spielern zu messen und die besten Tänzer führen die Ranglisten weltweit an. Natürlich ist auch der altbekannte ''Battle-Modus'' vorhanden. Neu hingegen ist der ''On-Stange-Modus'': Dabei agiert der Frontmann als Haupttänzer und die hinteren Spieler übernehmen den Background-Part. Musikauswahl perfekt! Songtechnisch findet ihr alles, was derzeit in den angesagten Clubs gespielt wird. Allerdings müsst ihr die Tanzfläche zu Hause nicht mit anderen teilen und euch gegebenenfalls mit anderen quetschen. ''Just Dance 2014'' bietet über 45 Songs, darunter sind Hits von Justin Bieber und will.i.am oder Lady Gaga zu finden. Klassiker wie Y.M.C.Y von den Village People darf auch nicht fehlen und nach nur 5 Songs ist man dementsprechend schon platt... Fazit – Zeit zum Entspannen Nach einer langen und ausgiebigen Tanzsession war das Ergebnis gut sichtbar. Mittlerweile kann ich das eine oder andere Lied blind durchtanzen und am Ende konnte ich auch noch viele Kalorien verbrennen. Sich aufzuraffen und vor dem Bildschirm zu tanzen, sorgte insbesondere die Songauswahl, die man jetzt nicht nur auf dem MP3-Player hören kann. Gemeinsam mit Freunden oder zu Zweit macht das Spiel unheimlich viel Spaß, vorausgesetzt ihr habt auch ein wenig Platz in den eigenen vier Wänden. Meine Wahl zur Xbox 360-Version zu greifen war naheliegend, denn ohne Controller in der Hand kann viel besser getanzt werden. Ich für meinen Teil bin voll und ganz zufrieden, es ist nicht nur ein Partykracher sondern auch ein (fun)tastisches Kalorien-Verbrenn-Spiel!

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Dai-Lee

Sonic Generations – 20 Jahre Sonic und ein gelungenes Comeback!

Endlich! Nach etlichen neuen Sonic-Ablegern hat Sega einen gelungenen Mix aus dem Sega Mega Drive Klassiker ''Sonic-The Hedgehog“ und dem neuen '' Sonic Generations “ geschaffen. Alteingesessene Fans, die bis heute nur darauf gewartet haben, einen würdigen Nachfolger zocken zu dürfen, werden ''Sonic Generations“ lieben. Selbst die junge Zielgruppe, die den stacheligen, blauen Helden aus der TV-Sendung kennen werden, kommen hier nicht zu kurz. Der Clou: Zwischen 2D und 3D können Spieler frei wählen, was für doppelten Spaß sorgt... Ärger liegt in der Luft! 20 Jahre Sonic? Das muss gefeiert werden und so versammelt sich die gesamte Mannschaft zu einer Überraschungsparty, um Sonic mit einer wunderschönen Torte zu beglückwünschen. Die Idylle wird allerdings schnell gestört und eine dunkle Rauchgestalt erscheint. Von einer Sekunde zur anderen, verschwinden all seine Freunde in einem dunklen Sog, bis auf Sonic, der sich schon für den Kampf bereit macht... In einer bekannten Welt... Sonic wird mitgerissen und landet in einem weißen Raum, hier fängt das Abenteuer für uns an und wir landen auch schon im ersten Level namens ''Green Hill“. Das kommt euch doch bestimmt bekannt vor und das vertraute Gefühl lässt Sonic einfach nicht los... Klassiker oder Neuauflage? Gleich zu Beginn können wir zwischen Akt 1 oder Akt 2 wählen und das besondere dabei sind die jeweiligen Sonic-Spielfiguren. In Akt 1 wird euch die 2D-Klassikneuauflage mit dem dicklichen, süßen Sonic angeboten, während Akt 2 die 3D-Neuauflage mit dem ernsteren Sonic bietet. Ich persönlich tendiere da eher zum Klassik-Sonic, da ich ihn aus der Mega-Drive-Zeit besser kenne. Egal wie ihr euch entscheidet, am Ende könnt ihr immer noch beide Levelversionen spielen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, wie sich die Level unterscheiden, habe ich immer beide ausprobiert. Warum auch nicht, immerhin zählt das zum doppelten Spielspaß! Auffallende Änderungen an dem Klassiker gibt es reichlich, zwar laufe ich wie mit verbundenen Augen Akt 1 durch und jedes Hindernis und jeden Gegner kenne ich auswendig, weiß wo die Bildschirme mit den Extras stehen, aber die 3D-Darstellung ist trotzdem anders und dieser Eindruck wird von der ersten Welt bis zu den anderen hin verstärkt. Aufsteigende Nostalgie und an die alten Zeiten erinnert nur noch die Musik, die bis auf einigen Tönen scheinbar unberührt blieb. Nichtsdestotrotz wirkt der Gesamteindruck positiv auf mich und ich freue mich auf weitere hinreißende Level. Unangenehme Erinnerungen steigen jedoch hoch, als ich unter Wasser bin und ihr wisst ja, dass Sonic nicht schwimmen kann. Hier hat Sega eindeutig an alles gedacht und nicht viel verändert. Damit wir unter Wasser überleben können, blubbern aus manchen Stellen Luftblasen nach oben und diese müssen wir wie zu alten Tagen aufsuchen und tief Luft schnappen, bevor die Zahl herunterzählt. Die Namen der Welten hat Sega aber beibehalten :) zum Glück! Völlig neu wirkt dagegen Akt 2. Hier sieht man nichts von dem Klassiker, nur Ähnlichkeiten mit Akt 1. Das Tempo bestimmt den Spielablauf. Rasend ohne Pause laufen wir vom einen zum anderen Punkt und können noch nicht mal verarbeiten wohin wir zulaufen... schon kommen die nächsten Überraschungen. Sprungfedern schießen uns in die Luft, wir skaten auf einer langen Schiene zum anderen Ende, Gegner stehen blitzschnell vor uns und wir können sie mit mehreren Schlägen anvisieren und vernichten, danach drücken wir wild die Power-Taste um Vollgas zu geben, bis der Balken leer ist und wir kommen so schnell vorwärts, dass es wie auf einer Achterbahn zugeht. Beeindruckend ist die gesamte Welt und die Kamera folgt uns mit wilden Perspektiven, was auf einem riesigen Bildschirm wunderbar rüberkommt. Die Ringe sammeln wir im Schlaf ein, da sie regelrecht auf uns zugeflogen kommen. Eine Bemerkung nebenbei: Wer einen 3D Bildschirm besitzt, sollte sich das Spiel unbedingt mit 3D-Brille anschauen , es ist der Wahnsinn und durch die Geschwindigkeit wirkt das Spiel wie ein nicht endender Kick! Am Ende jedes Levels haben wir fleißig Punkte und Ringe gesammelt, der Erfolg wird von D (ganz schlecht) bis A (sehr gut) bewertet. Diese geben euch später die Möglichkeit eure Fähigkeiten zu verbessern, indem ihr die Punkte gegen nützliche Eigenschaften oder ein besonderes Extra eintauscht, wie zum Beispiel für ein klassisches Mega Drive Spiel. Nach einem Feintuning könnt ihr die Fähigkeiten sortieren und euer Held ist viel stärker als vorher. Einen schönen Überblick bekommen wir auf einer Gesamtliste, die sowohl Rekordzeiten, als auch erlegte Gegner anzeigt. Unterwegs haben wir im Spielverlauf hin und wieder einen roten Stern entdeckt. Der in einem roten Raum besondere Extras freischaltet, so gibt es unter anderem Bilder, Spielmusik oder Charkterbeschreibungen zu bestaunen. Für aufregende Bosskämpfe, wie zu Klassik-Zeiten sorgen Schlüssel, die ihr in Minispielen bekommt... Fazit: Von anfänglicher Skepsis ist nichts mehr übrig und ich kann sowohl Neueinsteiger, als auch Sonic-Fans den Mix aus altem und neuem Spiel empfehlen. Etwas störend finde ich die Speicherzeiten, aber hey :) immerhin wird hier endlich automatisch abgespeichert, was auf Sega Mega Drive nie möglich war.

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Dai-Lee

Gears of War 3 - Die Locust-Jagd geht weiter!

Von Isabell - Holt die Lancer raus " Gears of War 3 " für Xbox 360 ist endlich da! Lang hat es gedauert, aber seit September kann man sich endlich wieder wilde Gefechte mit Armeen von Locust und anderen fiesen Gegner liefern. Hier zu Lande das erste mal uncut. Bis jetzt konnten die Locust nicht aufgehalten werden und in den „Leuchtenden“ findet man auch neue Gegner. Optisch sehen die „Leuchtenden“ wie die Locust aus nur mit dem Unterschied, dass sich an ihren Körpern leuchtende Stellen befinden. Also schnell etwas Zielwasser trinken und dann gezielt unter Beschuss nehmen, damit diese dann spektakulär zerplatzen können und völlig neue Mutationen zum Vorschein bringen können. Was es mit den „Leuchtenden“ auf sich hat, erfahrt ihr im Laufe des Spiels. Es erwarten euch neue Gegner aber auch alte bekannte Feinde. Also freut euch auf ein Gemetzel mit Tausendfüßlern, Digger Boomern, lebenden Katapulten, Burmaks, Corpsern und viele mehr. Standardgefechte und Boss-Kämpfe Zu der Geschichte von Gears of War 3 will ich euch nicht zu viel verraten, damit die Spannung der Story nicht verloren geht, nur eins kann ich euch versprechen, die ein oder andere Überraschung ist dabei. Action und Emotionen mit einem Schuss beklemmender Atmosphäre machen Gears of War 3 wie auch seine Vorgänger zu einem super Game. Standardgefechte wechseln sich mit Boss-Kämpfen ab. Abwechslung wird aber auch durch spielerische Höhepunkte geboten, wenn man z. B. durch einen schnellen Sprint versucht Mörser-Angriffen auszuweichen oder Gegner zu töten bevor sie Alarm schlagen können. Das Spiel braucht zwar etwas bis es in Gang kommt, aber dafür wird es von Kapitel zu Kapitel aufregender. Rauch- und Lichteffekte Inhaltlich verspricht Gears of War 3 also nicht zu viel, sondern erfüllt alle Erwartungen. Aber kann es auch technisch Punkten? Diese Frage kann man im Großen und Ganzen mit „Ja“ beantworten. Überzeugende Rauch- und Lichteffekte verfeinern die schon qualitative Grafik. Was euch am meisten freuen wird, ist der flüssige Spielverlauf. Einzig und allein, an den fair verteilten Speicherpunkten kommt Gears of War3 heftig, aber sehr kurz ins straucheln. Der Spielfluss wird dadurch aber nicht gestört. Bei hohen Gegner Wellen oder an allen anderen Teilen des Spiels läuft alles flüssig und ohne Probleme, aber auch die lange Ladezeiten machen es spielbar. Grafikfehler Allerdings ist nicht alles lobenswert! Fehler bei der Kollisionsabfrage springen einem hin und wieder gern ins Auge. Man kann durch Leichen hindurchgehen als wären sie gar nicht da, oder man verschwindet mit seinem Charakter teilweise in Objekten. In wie weit das Spielgefühl dadurch gestört wird, muss jeder selbst für sich entscheiden. Die Grafik kann also noch perfektioniert werden. Gewaltige Explosionen und die Geräusche der unterschiedlichen Waffen ziehen einen immer weiter in das Geschehen hinein und soundtechnisch scheint alles in bester Ordnung zu sein. Highlight bietet der Koop-Modus In Gears of War 3 könnt ihr online mit bis zu vier Spielern gleichzeitig spielen, vorher war diese Option bisher nur auf zwei begrenzt. Der Schwierigkeitsgrad wird der Gruppe angepasst, je mehr Spieler desto schwieriger das Game. Die Story kann man im Einzelspieler Modus spielen oder im Splittscreen mit einem Freund. Zusammenfassend: Gears of War 3 ist ein sehr gutes Spiel, das viel Spaß verspricht. Allen in ''Gears of War 3"-Fieber verfallenden Zocker wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Gemetzel. Der Kauf hat sich gelohnt!

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Nina

L. A. Noire: Was für ein Tag...

Es war mal wieder einer dieser verdammten Tage. Die Stadt unter meinem Büro flirrte im Sommersmog. Die Rechnungen auf meinem Schreibtisch stapelten sich und kein Auftrag in Sicht. Da kam SIE plötzlich durch die knarzende Tür mit der Aufschrift „PRIVAT DETEKTEI“. „Sie müssen mir helfen!“ sprach die Frau, die blonden Haare streng zurückgekämmt, der Stoff ihres Rocks umspielte ihre Kurven sanft. Der Blick verzweifelt in meine Richtung gewandt. „Womit kann ich dienen?“, fragte ich sie un umwunden und schaute direkt in ihre wunderschönen, angsterfüllten Augen. „Wissen Sie, es geht um dieses Spiel – 'L.A. Noire'.“ Sie setze sich auf den Stuhl mir gegenüber, den ich ihr angeboten hatte. „Worum geht es denn diesem 'L. A. Noire'?“, ich hasse es, der Kundschaft alles aus der Nase ziehen zu müssen. „Also, zunächst ist es ein eine Art Krimi, kein großer ganzer Krimi, sondern in kurze Episoden eingeteilt. Es sind 21 Fälle insgesamt. Ich spiele Cole Phelbs, einen Streifenpolizisten, der im Laufe des Spiels die Karriereleiter hinaufklettert bis ins Morddezernat und noch weiter, er wird „Wunderkind“ genannt, weil er so schnell befördert wird und seine Fälle gründlich sowie mit Anstand und Pflichtbewusstsein aufklärt. Das wirklich Interessante an L.A. Noire sind die Verhöre, die man mit Zeugen oder Tatverdächtigen führt. Die Entwickler haben sich dafür ein besonderes Feature ausgedacht, nämlich die sehr detaillierte und realitätsnahe Mimik der einzelnen Charaktere. Dass man dabei auch darauf achtet, möglichst viele unterschiedliche Figuren zu zeigen, merkt man als Spieler spätestens, wenn man das Booklet aufschlägt und die dreiseitige Schauspieler-Liste durchgeht.“ Sie sah mich unverwandt an. Ich wusste nicht genau, worauf sie hinaus wollte, aber was sie bisher von sich gab, erzählte sie mir mit bestem Wissen und Gewissen. Keine Heimlichkeiten, keine Lügen: „Fahren Sie doch fort, junge Frau, ich bin sicher Sie sind noch nicht am Ende Ihrer Geschichte angekommen. „Ja, es gibt da noch mehr. Das Gameplay zum Beispiel. Viele haben im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels einen Vergleich zu Rockstars Blockbuster-Reihe Grand Theft Auto gezogen. Ein GTA in den 1940ern und aus Polizeisicht. So etwas in der Art hörte man von Bekannten und auch aus der Fachpresse. Aber eigentlich ist es doch stringenter und linearer, man kann zwar von der Hauptmission generell abweichen und Nebenmissionen abschließen, die Cole Phelbs über Polizeifunk zugespielt werden, sofern man sich geografisch in der Nähe befindet. Aber sie nehmen eher weniger Platz ein als bei GT A, habe ich das Gefühl. Aber es gibt viele kleine Goodies im Spiel zu finden. Versteckte Autos, Filmrollen und Zeitungen – und gerade die Zeitungen sind spannend, denn sie erzählen selbst eine weitere Geschichte über einen Psychologie-Professor und einen seiner Studenten. Ich bin zwar noch nicht wirklich weit im Spiel gekommen, aber es scheint, als würden diese Zeitungsartikel den Background für den ganz großen Knall am Ende des Spiels liefern. Ansonsten nimmt sich L.A. Noire bei der Action etwas zurück. Es gibt Sequenzen, bei denen man mit Personen einen Faustkampf austrägt oder sich mit Verbrechern eine Schießerei oder eine (Auto-) Verfolgungsjagd liefert. Diese Sequenzen aber sind kaum ein Problem.“, dieses Mal schaute sie aber beim Beenden des Satzes auf den Boden und biss sich auf die Unterlippe, ihre Blicke huschten Verlegen durch den Raum, s ie vermied meinen Blick. Ein Indiz für mich, dass die Dame mir nicht alles sagen wollte, was sie wusste, sie wollte irgendwen schützen, aber warum? „Nun kommen Sie schon Schätzchen. Es nützt nichts, wenn Sie mir Informationen vorenthalten. Wie soll ich Ihnen denn sonst helfen? Was also verschweigen Sie?“ Sie war kurz erbost, das konnte ich ihr ansehen. Sie rutschte auf dem Stuhl von einer unbequemen Position in die Andere, knickte dann aber doch ein: “Naja, wissen Sie, ich will keine Spielverderberin sein, aber teilweise ist die Steuerung doch arg schwammig oder man verliert schnell den Überblick, wenn man eine Person verfolgt – egal ob per Pedes oder Auto. Allerdings macht das ja auch wiederum die Realitätsnähe aus. Das finde ich nicht gelungen. Aber dann macht L.A. Noire diesen Schnitzer wieder gut, indem es den unbeholfenen Spielern nach dreimaligem Scheitern die Option bietet, die Action Sequenz zu überspringen. Das muss man den Entwicklern zugutehalten. Und ja, ich habe von der Möglichkeit oftmals Gebrauch machen müssen. Dafür liegen mir die Verhöre viel besser.“ Ich konnte ni cht anders als gedanklich abzuschweifen. Was wollte diese Frau eigentlich von mir, fragte ich mich schon die ganze Zeit: „Aha.“ Sie ergriff wieder das Wort: „Ja, wirklich. Ich erwähnte bereits die äußerst detaillierten Mimiken der Schauspieler, bzw. ihrer virtuellen Konterparts. Das hilft dann in dem Sinne sehr, denn sie spielen manchmal etwas übertrieben, wenn sie lügen. Mit etwas Übung kann man dann schnell herausfinden, wann ein Charakter flunkert oder nicht. Vor allem richtige Unwahrheiten sind dann leicht zu entlarven, wenn man die entsprechenden Beweise an den Tatorten beisammen hat. Da muss ich auch sagen, fällt das Spiel etwas zu leicht aus, wenn man sich auf knallharte und lange Verhöre mit Winkelzügen und Ähnlichem gefreut hat. Um aber noch mal auf die Technik zu sprechen zu kommen. Das ist wirklich ein Eye Candy! Zumal ich beim Spielen immer wieder auf bekannte Gesichter aus Fernsehserien gestoßen bin. Ich finde es wirklich erstaunlich, was Team Bondi mit der Kameratechnik auf die Beine gestellt hat. Allein schon deswegen hat sich für mich das Spiel gelohnt. Ein weiteres Merkmal, das mich sehr begeistert hat, ist der exorbitant atmosphärische Soundtrack. Und damit meine ich nicht nur die lizenzierten Songs von den Musikgrößen der 1940er Jahre wie Billie Holiday oder The Inkspots, nein auch der Score des Spiels lässt die damalige Zeit - besonders das Lied beim Startbildschirm - in meinen Augen wiederauferstehen und man fühlt sich sofort dahin zurückversetzt. So eine perfekte Stimmigkeit zwischen musikalischer Untermalung und Spielgeschehen habe ich zuletzt bei Fallout New Vegas erlebt. Das ist etwas, was mir durch Mark und Bein gehen muss, damit ich komplett ins Spiel eintauchen kann. Und das hat L.A. Noire geschafft. Alles in allem finde ich, ist das Spiel rundum gelungen, vielleicht teilweise etwas einfach, aber dafür ein extrem einsteigerfreundliches Game für Sandbox Neulinge wie mich. Das haben Team Bondi und Rockstar richtig gut gemacht.“ "War das alles?", fragte ich, mittlerweile müde von ihrem Monolog. "Ja, ich denke, das war dann alles." Sie stand unvermittelt auf, "Sie haben mir sehr geholfen!", sagte sie, knallte einen Umschlag auf den Tisch und ging. "Inwiefern denn?", brüllte ich ihr hinterher, aber sie war schon aus der Tür. Ich griff nach dem Umschlag und zählte ein ordentliches Sümmchen. Egal, was sie wollte. Sie hat bezahlt, und zwar gar nicht schlecht. Ich lehnte mich wieder in meinen knarzenden Bürostuhl und goss mir einen Whiskey ein. Wenn doch nur jeder Auftrag so schnell vorbei sein könnte.

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Dai-Lee

Nintendo 3DS – Spieletests

Immer auf der Suche nach neuen 3DS -Titel oder wollt ihr euch demnächst ein neues Spiel zulegen? Wir haben für euch 3DS-Spiele getestet und wenn ihr Tipps, Ratschlägen oder Neuigkeiten braucht, schaut doch einfach mal vorbei und tauscht euch hier aus! Eine kleine Auswahl neuer Spieletests könnt ihr hier einsehen und die Liste wird immer wieder aktualisiert. Vielleicht können wir euch mit dem einen oder anderen Testbericht bei der Kaufentscheidung helfen :) Bisher hatte wir das Vergnügen mit: Super Street Fighter IV 3D Edition Pilotwings Resort nintendogs+cats Super Monkey Ball 3D *Liste wird in regelmässigen Abständen aktualisiert

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Dai-Lee

Disney Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert

Was ließe sich mit Zauberkräften alles anstellen? Den Schwarm verzaubern oder die ganze Welt auf den Kopf stellen? Teenie-Star Selena Gomez hat diese besonderen Kräfte in der beliebten TV-Serie ,,Die Zauberer vom Waverly Place“ auf Super RTL. Disney Interactive schickt euch mit der 14-jährigen Alex, gespielt von Selena Gomez, ein weiteres Mal in ein neues zauberhaftes Abenteuer auf den DS . Zaubern in Abwesenheit verboten! Alex muss ihre Kräfte zum Glück nicht vor ihrer Familie geheim halten. Es ist ihr sogar erlaubt in der Anwesenheit von Vater Jerry, der in der Zauberschule unterrichtet, zu zaubern. Außerdem haben auch ihre beiden Brüder Justin und Max Zauberkräfte und wer vor seinem 18. Lebensjahr das Zaubern am besten beherrscht, darf diese besonderen Kräfte auch behalten. Aus diesem Grund lassen sich die Kids nichts sagen und zaubern was das Zeug hält! Getreu dem Motto: ,,Erst Zaubern, dann fragen!“ verwickeln sich die Zauberlehrlinge manchmal in große Missgeschicke und es wird am Ende sehr chaotisch. Familie Russo im Comic-Look Die einzelnen Charaktere sehen alle aus wie ihre echten Darsteller, nur ist hier alles im Comic-Look gehalten und an die bekannten Locations wie die Loft, die Zauberschule, die Stadt und das Waverly Sub wurde auch gedacht. Seltsames geht in der Russo-Loft vor! Alex nimmt an einem Modewettbewerb teil und muss mit entsetzten feststellen, dass ihr Modekleid verschwunden ist, weder unter dem Sessel noch in der Loft ist das Kleid zu finden. So macht sie sich auf die Suche danach. Außerdem geht ihr der neue Freund ihrer besten Freundin nicht mehr aus dem Kopf, denn irgendwas seltsames hat er zu verbergen... die Handlungen im Spiel sind komplett neu und haben mit der aktuellen Serie nichts gemeinsam. Miniaufgaben erfüllen und tolle Outfits freischalten! Die Geschichte führt euch an verschiedene Orte, zum Beispiel auch in das Sandwich Geschäft ,,Waverly Sub Shop“ ihrer Eltern. Hier sollten wir Miniaufgaben erfüllen und Gäste bedienen oder eurer beste Freundin beim Essen mit ihrem neuen Freund belauschen. Eure Zauberaufgaben könnt ihr nur dann erfüllen, wenn ihr dabei nicht beobachtet werdet. Auf dem Touchdisplay befindet sich ein Auge und dieses zeigt euch an, wann ihr eure Zauberkräfte einsetzten könnt. Wenn das Auge geschlossen ist, könnt ihr ohne Bedenken loszaubern, doch alle Achtung: öffnet sich dieses Auge und sollte Alarm ausrufen, haltet euch besser zurück! Die Männer in dunklen Anzügen beobachten euch und wenn ihr beim Zaubern erwischt werdet, beginnen die Aufgaben von vorne. Diverse Zeitaufgaben können auch manchmal haarsträubend sein... Erfüllt ihr eure Aufgaben mit bravur, schaltet ihr neue Outfits für Alex frei. 1x1 der Zauberei Wer zaubern will, muss neue Zauberkräfte erlernen. Hier lernt Alex neue Zaubersprüche kennen, zum Beispiel kann sie Menschen mit einem Gestankzauber vertreiben, Gegenstände verschieben, euch in eine andere Gestalt verwandeln, den Zauber rückgängig machen und und und... Fazit: Das Spiel spricht eher die jüngere Zielgruppe und vorallem Selena Gomez- und Serie-Fans an, ich finde das Gesamtpaket ausreichend. Echte Fans dürften hier ihren Spaß haben und mit den Charakteren im Spiel vertraut umgehen und gefallen an der Tennie-Geschichte haben, für Laie ist das nix. Die Miniaufgaben sind nicht zu schwer und die Zeitaufgaben fordern eure Geschicklichkeit heraus. Optisch gefällt mir der bunte Zauberspaß ganz gut!

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Dai-Lee

Weekend Plays: Mario vs Donkey Kong

Was für ein Affentheater! Am Wochenende habe ich den Zorn des Affen gespürt und mich mit Donkey Kong im neuen DS-Abenteuer ,, Mario vs Donkey Kong: Aufruhr im Miniland “ angelegt. Mittlerweile haben wir uns irgendwie an den Gedanken gewöhnt, dass Donkey Kong hin und wieder den eingeschnappten Affen spielt und keinen Halt vor Entführungen macht. So nahm die Geschichte ihren Lauf... An einem wunderschönen Tag, hat in Miniland ein Vergnügungspark aufgemacht und die ersten 100 Pilz-Besucher bekamen eine limitierte Pauline-Figur. Am Ende stand Donkey Kong in der Schlange und die Puppen gingen aus, da fing das große Theater an. Rasend vor Wut griff er sich Pauline, die neben Mario stand und suchte schnell das Weite, wie in den alten original Spielen. Ein Platz in luftiger Höhe, macht es unserem Klempner nicht leicht hochzukommen und von oben kann der Affe einen besser ärgern... Jetzt sind wir nun an der Reihe und müssen die Prinzessin aus seinen Fängen retten! Mini-Marios im Einsatz! Im neuesten Mario vs Donkey Kong Ableger wird nicht mehr Mario selbst zur Rettung kommen, dafür hat er ja seine kleinen Aufziehsprösslinge. Vielleicht kennt der eine oder andere noch den alten GBA-Vorgänger und weiß nun was euch blüht. Mario besitzt kleine Aufziehpuppen, die der Spieler sozusagen aktivieren kann. In rund 200 Level von einfach bis hin zu super schwer, müsst ihr das Ziel mit euren Mario-Puppen erreichen. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Tor oder um ein geschlossenes Tor, das nur die Mario Puppe mit dem Schlüssel aufmachen kann. Der Clou an der ganzen Sache, ihr führt nicht nur eine Mario-Puppe ins Ziel, sondern gleich mehrere... was die Aufgabe noch schwieriger macht. Da die Puppen von alleine losziehen und keinen Halt vor Abgründe und und und machen. Einfaches Spielprinzip braucht viel Gehirnschmalz! Ausgebrüht und spaßig sind die jeweiligen Levelabschnitte, die euch in den verschiedensten Level erwarten, umso weiter ihr kommt desto mehr Gehirnschmalz wird gebraucht und viele Knobeleien wollen gelösst werden. Jedes Level verfügt über besondere Eigenschaften, die sich der Spieler zu Nutzen machen kann. In dem ihr zum Beispiel Stahlträger wegnehmt und sie woanders wieder ansetzt, könnt ihr euch Wege freimachen und leichter ans Ziel kommen oder Geldmünzen und Minimariokarten - die im Level verteilt sind einsammeln. Von den Karten könnt ihr euch Minispiele freischalten. Der Schwierigkeitsgrad steigt stetig und immer mehr verschiedene Geräte finden sich im Level wieder. Stahlträger, Sprungfedern, Kettenrolltreppen, Röhren und und und können von euch woanders bugsiert werden, dafür sind bestimmte Stellen leicht markiert. Doch Achtung: während ihr euch überlegt, wie ihr am besten wegkommt, läuft die Zeit ab. Wenn ihr ein Level in einer Bestzeit absolviert, werdet ihr mit einem Pokal belohnt. Nicht nur Hindernisse, auch neue Gefährten und Gegner! Alles wäre viel zu einfach, wenn da nicht die Gegner wären. Im Laufe des Spiels kommt ihr nicht an Aufzieh-Affen oder Feuerblumen vorbei. Im Level befinden sich Waffen Icons, die ihr einsammeln könnt, um eure Gegner platt zu machen. Leider hält das nur für eine kurze Zeit an. Neben zahlreichen Gegner habt ihr auch neue Gefährten, diese sind auch Aufzieh-Puppen und wollen von euch in das jeweilige Tor geführt werden, wenn ihr die Aufzieh-Prinzessin oder den Aufzieh-Toad nicht ins Ziel mitnehmt, habt ihr das Level verloren. Im ganzen ist es sehr knifflig... macht aber sehr viel Spaß. Bosskampf: Mini-Marios gegen Donkey Kong Am Ende jedes Levelabschnitts erwartet euch ein Bosskampf. Hier habt ihr eine bestimmte Anzahl an Mario-Puppen, meistens werden drei Mario-Puppen benötigt, um Donkey Kong zu besiegen, allerdings fährt dieser auch mal schwere Geschütze auf und lässt Dinge vom Himmel fallen, wie zum Beispiel die Fässer. Je nach Levelstruktur, müsst ihr eure Puppen so weit nach oben wir möglich führen und aufpassen, dass euch nichts erwischt. Da sich der Bosskampf schon mal in die Länge zieht, sollte man Bonus-Zeit-Icons einsammeln, denn auch die Zeit hängt euch im Nacken. Leveleditor Viel Spaß bereitet insbesondere der Leveleditor, je weiter ihr im Hauptspiel kommt, desto mehr Elemente schaltet ihr für euren Editor frei. So könnt ihr eure eigenen Missionen bauen und sie technisch wie auch im gleichen Look und Feel ausstatten. Diese Level lassen sich auch mit Freunden austauschen. Fazit: Wer Geschicklichkeitsspiele mit Mario und Co. mag, dürfte von diesem Titel nicht abgeneigt sein. Das Hauptspiel ist so gebaut, dass man trotz vieler fehlgeschlagenen Versuche am Anfang mehr und mehr dazulernt. Es bleibt spannend und ist trotz einiger kniffligen Aufgaben keine Spaßbremse. Als Spieler bleibt man gefordert und durch die süße Aufmachung im Mario-Stil kann man hier schnell die Zeit vergessen. Besonders angetan bin ich von der süßen Grafik und die Soundkulisse bietet kleine witzige Sprüche von Mario und Co. die jeder von uns kennt.

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Dai-Lee

iPhone - Baphomets Fluch: Director's Cut

,, Baphomets Fluch “ erschien bereits vor 13 Jahren und eine überarbeitete Wii und DS Version gab es auch schon. Im Rahmen der ,,12 Tage Geschenke“ Aktion von Apple, habe ich mir die kostenlose Version von ,,Baphomets Fluch: Director's Cut“ für mein iPhone zugelegt und bin einfach nur begeistert, schließlich kannte ich diesen Adventureklassiker bisher nur vom Namen. Worum geht’s? Vom Anfang bis zum Ende Spannung pur! Kurz bevor ein wichtiges Interview stattfinden sollte, wurde die Journalistin Nico Collard hautnah Zeugin eines brutalen Mordes. Ein verkleideter Mörder hat sich in das Zimmer geschlichen und das Opfer umgebracht. Später stellt sich heraus, dass der verkleidete Mörder noch mehr Anschläge geplant hat, nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen. Auf eurem Weg begegnet ihr einem amerikanischen Touristen namens George Stobbart, er wird Zeuge eines Bombenanschlags und von da an, arbeitet ihr mit George am selben Fall und wechselt euch bei der Aufklärung der Morde ab. Super Umsetzung für das iPhone! Einfacher geht’s nicht! Obwohl der Touch-Bildschirm auf dem iPhone für ein eigentlich Adventure viel zu klein ist, konnte ich das Spiel wunderbar steuern. Die Bedienung der einzelnen Gegenstände und Hotspots auf dem Bildschirm werden mit einem blauen Punkt angezeigt, so könnt ihr keine wichtigen Hinweise übersehen oder verpassen. Mit Personen könnt ihr mit einer einzigen Berührung auf ,,Anschauen“ oder ,,Reden“ ansprechen. Die Gegenstände lassen sich per Touchfunktion einfach auf das passende Gegenstück ziehen. Auf einer Karte könnt ihr mitverfolgen, wo ihr euch gerade befinden, das erspart Zeit und unnötiges H erumgelaufe. Das Adventure verfügt über 32 Schauplätze, mit vielen verschiedenen Orten. Mal geht es nach Irland, Spanien und dann zurück nach Paris. Grafisch bieten die Kulissen alles was das Auge begehrt und an der Synchronisation ist auch nichts auszusetzen. Hin und wieder gibt es auch eine kurze Zwischensequenz. Fazit: Rundum gelungenes und unterhaltsamenes Adventure für das iPhone und iPad. Die Lösungswege sind klar und verständlich, für manche vielleicht etwas zu einfach, aber ich freue mich schon auf weitere Teile :) Wer die "12 Tage Geschenke" Aktion verpasst hat, kann auch für 3,99 € im App-Store bedenkenlos zugreifen, denn das Spiel ist jeden Cent wert.

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Dai-Lee

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes -Teil 1

Normalerweise schaue ich mir vorher die Filme an, bevor ich ein offizielles Spiel zum Film beginne, weil ich Spoiler nicht mag :). Doch irgendwie packte mich die Neugier und ich wollte unbedingt wissen, wie sich Harry Potter mit Kinect steuert. Schnell habe ich ,,Harry Potter und die Heiligtümer des Todes -Teil 1“ eingelegt und mich mit Voldemort angelegt! Jetzt kann ich selber den Zauberstab schwingen... Vorwort: Bevor ihr in Freude ausbricht und denkt, Harry Potter kann im Hauptspiel nur mit Kinect gesteuert werden irrt sich, warum erkläre ich euch hier! ,,Expelliarmus und andere wirksame Zaubersprüche" Das Spiel besteht aus einem Hauptspiel und einem Zusatzspiel, wo ihr die Level freischalten müsst. Im Zusatzspiel fühlt es sich an wie in einem Railroad ,,Zauberspiel“. Harry Potter läuft von alleine durch das Spielfeld und im Spielverlauf tauchen ganz viele Gegner auf, die ihre Zaubersprüche gegen euch einsetzten. Ihr müsst nur eure Arme bewegen, um eure Gegner zu besiegen. Dank der Kinect-Erkennung wird ein Skelett, das seid ihr in dem Fall gescannt und die meisten Bewegungen macht ihr mit beiden Arme. Ihr könnt zum Beispiel mehrere Zaubersprüche anwenden. Hebt ihr zum Beispiel lange genug euren rechten Arm, setzt ihr den Zauber ,,Expelliarmus“ frei, euer Zauberstab fängt an zu leuchten und am Ende müsst ihr nur noch auf den Gegner zielen, dann wird ein heller Lichtstrahl freigesetzt und der Gegner liegt auf dem Boden. Hier habe ich mir überlegt :) ein Stäbchen als Zaubestock zu nehmen :P, witzigerweise klappt das auch. Wenn ihr beide Arme nach oben haltet, könnt ihr einen Schutzschild-Zauberspruch anwenden... Das Minispiel läuft in einer kurzen Zeit ab und ihr müsst so viele Gegner wie möglich eliminieren. Hier könnt ihr nach und nach viele Level freischalten. Die Schauplätze wechseln sich ab, leider sehen die Gegner alle aus, wie billige Harry Potter Kopien und die Gegner sehen alle relativ gleich aus. Allerdings trifft ihr an jeder Ecke einen Gegner, doch auf die Dauer wird es etwas eintönig. Nach einer längeren Spielzeit merkt man das Armeheben ziemlich in die Muskulatur geht :). Die Bestzeit kann von euch auf Xbox-Live angezeigt werden und so könnt ihr euch mit anderen Gleichgesinnten messen. Hauptspiel und Story Das Spiel fängt im Hauptspiel relativ rasant an. Eine Kurzsequenz zeigt Voldemort, wie er einen Plan schmiedet um Harry Potter ein für alle mal auszuradieren. Der Herr der Finsternis macht sich auch gern selbst an die Arbeit und hat eine große Gemeinschaft von bösen und mächtigen Zauberern versammelt . Die Horkruxe müssen vernichtet werden, um die Unsterblichkeit von Lord Voldemort zu zerstören, auf dieser gefährlichen Reise begleitet euch Ron und Hermine. Die Todesser haben die Kontrolle über das Zauberministerium erlangt und sind Harry dicht auf den Versen... Kämpfe am Himmel Prompt geht es auf einer luftigen Fahrt los. Die Todesser haben mich mit ihren fliegenden Besen verfolgt und umzingelt, auf einem fliegenden Motorad bin ich auf der Flucht, hier müsst ihr die Gegner mit einem Zaubersprüch vernichten. Dank der einfachen Xbox-Steuerung können eure Gegner, wenn ihr nah genug dran seid, schnell anvisiert werden und dann müsst ihr nur noch zielen. Ganz so einfach ist es nicht, da die Todesser sehr schnell sind... Ron und Hermine Die wilde Fahrt führt euch auf dem direkten Weg zu Rons Elternhaus und dort warten die vielen Hochzeitsgäste schon auf euch, dort trifft ihr eure Freunde wieder. Ron und Hermine sehen optisch genau so aus wie ihre echten Darsteller. Wenn ihr mal nicht weiter wisst, könnt ihr euch mit einem Zauberspruch den Weg zu den Gesprächspersonen anzeigen lassen, ein Pfad führt euch auf dem direkten Weg dort hin. Leider bleibt die fröhliche Party nicht dabei und das Zaubern geht wieder los. Ihr könnt euch hinter Heuballen oder anderen Dingen verstecken und in der Deckung auf eure Gegner schießen... Wenn ihr aus der Deckung draußen seid, könnt ihr auch einen Schutzzauber anwenden und solltet ihr umzingelt sein, dann helfen euch eure Freunde bei den Zaubersprüchen, die begleiten euch auf Schritt und Tritt. Unsichtbarer Umhang Später führt euch das Spiel nach London. Besonders cool ist der ,,unsichtbare Umhang“ den Harry Potter anlegen kann und die Welt der Muggels/Menschen im unsichtbaren Zustand erkunden, ohne dabei entdeckt zu werden. Harry Potter kann während dessen einen Zauber anwenden, ihr solltet aber den Körperkontakt mit Menschen vermeiden und ihnen aus dem Weg gehen. Falls ihr doch versehentlich, jemanden anrempelt, fliegt eure Tarnung auf und das Level fängt von vorne an... Achtung: die Zeit läuft hier auch ab! Weiter möchte ich euch von der Geschichte nicht verraten... Grafik und Sound Die Charaktere kommen den echten Schauspielern sehr nahe und der Lord sieht auch zum Fürhcten aus :). Die Schauplätze sind gewissermaßen okey, hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Positiv sind die original Synchronsprecher und der Sound ist ebenfalls aus dem Film, sehr eindrucksvoll. Fazit: Der erste Eindruck ist okey, ich habe mir von Harry Potter Kinect mehr erhofft, das Zauberspielchen mit den Händen ist ganz nett, aber auf die Dauer etwas eintönig, da man Harry nicht selber steuern kann. Das Hauptspiel selbst dürfte für Fans sicher interessant sein, hier wirken einige Dinge allerdings etwas kantig. Ich kann mir vorstellen, das die Spannung im Laufe der Handlung eher hochkommt, als am Anfang.. später soll man ja auch Gegenstände mit Zaubertränken eintauschen können, die zum Beispiel die Gesundheit wieder herstellen...

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