mehr als nur verspielt.

Ab auf die Rennstrecke!

Archiv-Artikel vom 5. August 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Ab auf die Rennstrecke!

geschrieben von Dai-Lee

Die Anmeldefrist für die GT Academy ist vorbei, die ersten Rennen auf echter Straße sind auch gelaufen. Aber das ist längst kein Grund das Gamepad oder gar das Lenkrad aus der Hand zu legen. Denn GT 5 Prologue bietet noch viel mehr! Heute gibt’s einen ausführlichen Artikel zum Gran Turismo Racer.

Dabei ist GT5 Prologue nur eine Vorabversion des eigentlichen GT5, welches Vorraussichtlich 2009 erscheinen wird. Es ist aber weitaus mehr als eine einfache Demo und bietet trotz begrenzter Streckenauswahl ein umfangreiches Spiel mit dem man sich zahlreiche Stunden beschäftigen kann.

Aktualisierung
Wer GT5 Prologue spielen will, kommt neben der üblichen Installation des Spiels nicht um eine Aktualisierung herum. Viele Features von GT5 Prologue benötigen einen Onlinezugang, wer mit der PS3 lieber offline bleibt verpasst hier hauptsächlich die Möglichkeit sich mit bis zu 15 menschlichen Fahrern auf einer Strecke zu tummeln.
Die regelmäßigen Aktualisierungen die man herunterladen kann enthalten neben minimalen Bugfixes auch Neues: zum Beispiel mehr Hintergrundmusik, erweiterte Ranglisten, Anpassung der Fahrzeugphysik oder, dass Onlinespieler mit denen man gefahren ist nun automatisch in die ‘Bekannte Spieler’-Liste eingetragen werden (Update vom 1. August 2008). Es lohnt sich also das Spiel aktuell zu halten.

Fahrzeuge
Die Fahrphysik der unterschiedlichen Modelle ist realistisch gehalten, wodurch sich jedes Fahrzeug auch anders handhabt. Die Autos sind von über 20 bekannten Herstellern wie etwa Mazda, BMW, Audi oder Ferrari und sind nach und nach per Credits einkaufbar. Die Liebe zum Detail ist deutlich zu erkennen, sogar der Innenraum ist den Originalautos nachempfunden und man kann sich an der Grafikqualität kaum sattsehen. Ein Schadensmodell gibt es noch nicht, soll aber mit einem Update nachgereicht werden.

Alle Fahrzeuge die man beim Händler erworben hat, kann man fortan in Rennen benutzen oder sich das Fahrzeug am stetig wechselnden Ort des Hauptbildschirms ansehen. Nach einiger Zeit wird hier sogar das Menü ausgeblendet, sodass man sich Auto und Umgebung in voller Pracht ansehen kann. Wechseln tut man die Wagen in der Garage.

Rennstrecken
In dieser Prologue Version gibt es zwar nur 5 Rennstrecken, diese bieten aber durch die verschiedenen Spielmodi ausreichend Abwechslung. Ihr könnt sicher sein, dass man genügend Zeit investieren muss bis man diese Strecken perfekt beherrscht. Jeder falsche Schlenker kostet Zeit und so kann es schnell passieren, dass man von den anderen Fahrern nur noch das Heck erblickt (je nach Schwierigkeitsgrad).
Im Arcade Modus kann man sich zu jeder Strecke die sogenannte Streckenleitung ansehen. Hier wird ausführlich und mit realen Videos mehr über die Umgebung der Strecke und die Strecke selbst beschrieben. Die londoner Strecke zum Beispiel zeigt ein tolles Video über die Stadt samt Bewohnern, Attraktionen und normalem Berufsverkehr. Meiner Meinung nach sehr gelungen!
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Spielmodi
Über den Veranstaltungen-Modus kann man Rennen für Preisgelder fahren. Nur mittels dieses Preisgeldes ist es möglich weitere Wagen beim Händler zu erwerben. Dabei ist es egal welchen Platz man erreicht, denn selbst wenn man nicht unter den ersten 3 Plätzen ist, gibt es (wenig) Geld. Das reicht bloß nicht, um wirkliche Erfolge zu erzielen. Für einige Rennen benötigt man spezielle Wagentypen, welche man sich erst beim Händler zulegen muss.
Zu Anfang gibt es 3 Klassen - man beginnt in der C-Klasse für Anfänger. Erst wenn man in allen Rennen die es dort gibt mindestens den 3-ten Platz und damit den Bronze-Pokal erreicht hat, darf man in der B-Klasse fahren. Diese ist dann schon deutlich schwerer zu meistern und mit der A-Klasse und dann auch noch der S-Klasse seigt der Schwierigkeitsgrad deutlich.
Im sogenannten 2-SP-Kampf darf man sich offline mit einem menschlichen Gegner messen. Dabei wird der Bildschirm in zwei Bereiche (oben und unten) aufgeteilt, was auch auf meinem großen HD-Ready Fernseher etwas abgeschnitten wirkte - ist aber eine reine Gewöhnungssache. Auswählen kann man für diesen Spielmodus nur Wagen aus der Garage - für beide Spieler.
Der Arcade Modus bietet mehrere Möglichkeiten eine Rennstrecke zu bewältigen. Neben dem normalen Einzelrennen, in dem es gilt eine Strecke wahlweise vorwärts oder rückwärts gegen Computergegner zu fahren, gibt es noch das Zeitrennen und das Drift-Rennen. Beim Zeitrennen kann man unendlich viele Runden fahren, es geht hierbei darum seine eigene Zeit zu schlagen. Bereits nach der ersten Runde fährt automatisch der eigene Geist mit, an dem man sich messen kann.
Das Drift-Rennen ist da schon eher eine spezielle Herausforderung. Es gilt auf der abgesteckten Strecke möglichst viele Punkte durch das sogenannte ‘Driften’ zu ergattern. Dabei ist nicht nur die Neigung des Wagens in der Kurve entscheidend, sondern auch das Folgen der Spur und die Länge der Drifts. Wer das seitliche Durchfahren von Kurven beherrscht kann hier wirklich gut punkten. Zu Empfehlen ist auch die Traktionskontrolle des Fahrzeugs aus zu schalten, damit man überhaupt ins Schleudern geraten kann.

Mehr Tipps gibt’s dazu in der spieleigenen Anleitung die übrigens ausführlicher - und vor allem immer auf dem neuesten Stand - ist als das Booklet.
Der Online Modus bietet beinahe das Gleiche wie die anderen Spielmodi. Hier darf man sich mit bis zu 15 menschlichen Gegnern messen. Diese sind natürlich eine weitaus größere Herausforderung als die Computergegner - welche allerdings auch schon nicht von schlechten Eltern sind. Es gibt Ranglisten zu allen Strecken, aber bis ich in denen auftauche wird es wohl noch eine Menge Übung brauchen  
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Online-Angebot

GT5 Prologue bietet ein Nachrichten-Feature bei dem man immer die aktuellsten Neuigkeiten zum Spiel einsehen kann - ganz ohne erst im Internet nachsehen zu müssen. Auch Informationen zu Aktualisierungen kann man dort finden. Prinzipiell sind die Nachrichten immer einen Blick wert.
Außerdem gibt es das GT-TV mit Trailern und Videos zum Spiel, aber auch zu anderen Rennereignissen. Hierbei ist Vorsicht geboten, einige Videos kosten Geld. Die bewegten Bilder sind einfach herunter zu laden und dann bei Bedarf immer wieder anzusehen. Eine nette Idee für Rennbegeisterte, für mich persönlich aber eher uninteressant.

Steuerung
Neben dem PS3-Kontroller unterstützt GT5 Prologue auch Lenkräder (zum Beispiel von Logitech) und wartet mit ganz eigenen Optionen zu diesen auf. Generell muss ich den Aufbau der Spieloptionen und die gegebenen Möglichkeiten loben, so kann man seinen eigenen Fahrstil noch besser zur Geltung kommen lassen.
Die Standardtastenbelegung gibt einem die Möglichkeit entweder nur mit den beiden Kontrollsticks - links Steuern, rechts Gas geben und bremsen - oder mit den Playstationtasten zu fahren. Dabei erkennt GT5 Prologue wie stark man entweder den Kontrollstick in eine Richtung drückt oder - und das hat mich fasziniert - wie stark man zum Beispiel die X-Taste, welche das Gaspedal darstellt, drückt oder antippt.

Sound
Die Hintergrundmusik ist nicht zu aufdringlich und unterstreicht die Rennen angenehm. Wem diese dennoch nicht gefallen sollte, dem ist ein Blick in die Soundoptionen empfohlen. Hier darf man die Lautstärke ganz nach belieben einstellen - nicht nur von der Musik.
Die Soundeffekte lassen - nicht nur - die Herzen von Autoliebhabern höher schlagen. Jeder Wagen hat seinen typischen Motorklang und auch die Umgebung ist nicht nur visuell wahrnehmbar. Für mich gab es nur eine Situation in der ich den Sound verflucht habe: Beim Testen des Drift-Modus in dem man ordentliche Buh-Rufe kassiert wenn man zu schlecht ist…
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Grafik
Grafisch ist GT5 Prologue ein Spitzenreiter unter den Rennspie len. Man kann die Automodelle kaum von echten Wagen unterscheiden. Umso schöner sind diese anzusehen (immer frisch gewienert und ohne Kratzer). Aber auch die Rennstrecken sind extrem nah am Realismus dran.
Die winkenden Zuschauer, die einen ab und zu durch ein Fotoblitzlichtgewitter beglücken sind weit entfernt von Pappfiguren - wenn man gegen eine Absperrung fährt hinter der Menschen stehen gehen diese sogar in Deckung! GT5 Prologue ist ein wahrer Augenschmaus.

Fazit
Ob man lieber auf das komplette GT5 warten will oder sich bereits auf GT5 Prologue stürzt bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich will dieses Spiel aber nicht missen und warte gespannt auf GT5 welches zwar im Umfang leicht die Prologue-Version toppen kann, sich aber schon anstrengen muss noch viel besser als GT5 Prologue zu werden.
Sony stellt seine Konkurrenz mit diesem Spiel ziemlich in den Schatten!

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Durchgespielt: Mario Kart DS

Das Spielprinzip von Mario Kart hat sich seit dem ersten Teil für den SNES nicht verändert: Man fährt auf recht bunten Strecken gegen bis zu 7 anderen Fahrern um den ersten Platz. Doch dabei ist nicht nur das Fahrtalent entscheidend, sondern auch der richtige Einsatz von Gegenständen und vor allem das Glück welche Gegenstände man denn aus einer Fragezeichenbox (damals beim SNES waren es noch Fragezeichen-Platten über die man fahren musste) erhält. Da sich durch den Einsatz der Gegenstände das Blatt sehr schnell wenden kann, ist jedes Rennen immer wieder völlig anders und vor allem macht es sehr viel Spaß! Charaktere & Karts Zu Anfang kann man zwischen 8 verschiedenen Charakteren wählen, die alle ihre Stärken und Schwächen haben. Da ist Prinzessin Peach ideal zum driften geeignet, hat allerdings kaum Gewicht was sie leicht durch Schubser von der Strecke bringen kann. Bowser hingegen ist das absolute Schwergewicht, braucht dafür aber auch länger um seine Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Bei der Auswahl der Charaktere kann man Anhand von speziellen Werten - wie zum Beispiel: Gewicht, Handling oder Items - abwägen womit man besser spielen kann. Wenn man im Einzelspieler-Modus Fortschritte macht kann man bis zu 4 weitere Charaktere freischalten. Jeder Charakter bringt am Anfang 3 unterschiedliche Karts mit, die ebenfalls Vor- und Nachteile haben. Später hat man dann 7 Karts pro Charakter zur Verfügung und beinahe am Ende der Einzelspielerkarriere kann man aus allen 36 Karts wählen. Das macht jeden der 12 Charaktere mit jedem Kart kombinierbar und sorgt für eine große Vielfalt an möglichen Werten. Folgende Charaktere kann man auswählen: Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Toad, Donkey Kong, Wario, Bowser Diese werden freigeschaltet: Daisy, Knochentrocken, Waluigi, R.O.B. Gegenstände Natürlich dürfen die Gegenstände in einem Mario Kart nicht fehlen. Je nachdem wie hoch der Item-Wert des Karts ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit welche Gegenstände durch eine Fragezeichen-Box zu erwerben sind unterschiedlich. Höhere Item-Werte sorgen auch für gemeinere und nützlichere Gegenstände. Zudem ist entscheidend an welcher Position man im Rennen ist. Wer auf dem ersten Platz fährt, wird meist nur mit Pilzen oder grünen Panzern beschenkt, während der Kugelwilli Kanone und der Blitz eher auf den hinteren Rängen erscheint. Das sorgt für noch mehr Abwechslung und plötzliche Wendungen in der Rangliste. * Banane: Einzeln oder in dreifacher Ausführung zu haben, der Gegner rutscht darauf aus und verliert an Geschwindigkeit. * Grüner Panzer: Saust ungesteuert durch die Gegend und prallt auch ein paar Mal an Wänden ab. Vorsicht, schießt euch nicht selbst damit ab! * Roter Panzer: Versucht euren Vordermann zu erwischen, geht allerdings daneben wenn er auf eine Wand trifft. Diesen weicht er aber meistens aus. * Dreifacher Panzer (grün oder rot): Drei Panzer umfliegen euer Kart als Schutzpanzer und können jederzeit abgefeuert werden. * Stachi-Panzer (blau): Egal von wo aus er abgefeuert wird, er fliegt hoch in die Lüft und sein Ziel ist der Erstplatzierte! Der Radius des Aufschlages ist nicht zu unterschätzen. * Schwindel-Box: Sieht aus wie eine Fragezeichen-Box, wer hinein fährt kommt ins Schleudern. * Pilz: Damit erhaltet ihr einen kurzen Turbo-Schub. Setzt ihn klug ein! * Dreifach Pilz: Gleich drei Pilze die ihr nach belieben einsetzen könnt. * Super Pilz: Damit gibt es einen längeren Turbo-Schub (unendlich bis der Pilz ‚alle' ist) * Bob-omb: Diese Tickende Bombe geht nach einiger Zeit hoch. Dann bloß nicht im Explosionsradius sein! * Kugelwilli: Man verwandelt sich für eine kurze Zeit in eine gefährliche Kanonenkugel und kann damit unliebsame Gegner aus dem Weg räumen. * Blooper: Dieser Tintenfisch verspritzt schwarze Tinte auf den Mattscheiben der Fahrer vor Euch. Falls ihr gerade erster sein solltet, geht dieser Angriff allerdings nur auf Euch. * Buu-Huu: Ihr werdet für einen Moment unsichtbar und damit unangreifbar, könnt sogar durch andere Fahrer hindurch fahren. Außerdem klaut der Geist jemand anderem einen Gegenstand den ihr dann erhaltet. * Blitz: Alle Gegner werden geschrumpft und verlieren ihre Gegenstände. Wer so klein ist sollte sich vor Panzern in Acht nehmen! Zum Glück verfliegt der Effekt nach einiger Zeit wieder. * Stern: Zeitweise Unverwundbarkeit, erhöhte Geschwindigkeit und jeder der euch rammt wird davon geschleudert. Aber passt auf, einige Karts sind mit erhöhter Geschwindigkeit schwerer zu lenken! Weiter geht's auf Seite 2! Strecken Es gibt den Retro-Grand Prix und den Nitro-Grand Prix á 4 CUPs die jeweils 4 Kurse haben. Darunter finden sich neue DS-Strecken, aber auch alte Strecken aus den Vorgängern. Die klassischen Kurse im Retro-Grand Prix wecken alte Erinnerungen und sind dennoch nicht zu unterschätzen. Auch die neuen Kurse des Nitro-Grand Prix können sich sehen lassen. Es gilt alle CUPs mit Gold abzuschließen, um alle Features freizuschalten. Die Strecken können mit 50ccm, 100ccm, 150ccm und später mit 150ccm Spiegel (alle Kurse Spiegelverkehrt) befahren werden. Spielmodi Neben dem Grand Prix im Einzelspielermodus durch den man diverse Features erst mit abschließen aller CUPs mit dem Gold Pokal freischalten kann, gibt es noch das bekannte Zeitfahren für jeden Kurs, das Versus und den Wettkampf. Wem das normale Rennfahren zu trist ist kann sich außerdem an den Rennmissionen versuchen. Dabei hat man immer eine bestimmte Aufgabe mit einem vorgegebenen Fahrer samt Kart die man meistern muss. Das geht vom Driften in bestimmter Zeit und Strecke bis zum gezielten Fässer wegsprengen über Bosskämpfe. Denn jedes der 6 Level hat 9 Missionen die zu bewältigen sind inklusive Endgegner-Strecke. Eine echte Herausforderung auch für Fortgeschrittene Spieler. Im Mehrspielermodus kann man mit bis zu 8 Personen gleichzeitig über die direkte WiFi Verbindung gegeneinander fahren. Dabei benötigt man nichteinmal selbst ein Mario Kart DS Modul. Man kann via Download mitfahren, allerdings darf man sich dann keinen Fahrer aussuchen. Für die Spieler ohne eigenes Modul springt dann der Charakter namens Shy Guy ein, welcher im normalen Spielverlauf nicht auftaucht. Im Versus kann man um die Wette nach Medallien fahren, das Spielprinzip ähnelt Capture the Flag. Noch lustiger ist die Ballonjagd, dabei muss man alle 5 Ballons der anderen Fahrer zerstören. Jeder kann nur 3 Ballons auf einmal aufgwpustwt haben. Dabei startet man mit einem Ballon, die anderen muss man durch Pusten in das Microfon aufblasen. Alternativ kann man dafür auch die Select Taste drücken, solange man kein Gas gibt. Über die WFC kann man online gegen Spieler aus der ganzen Welt fahren. Bei dieser Mehrspieler Variante fahren allerdings nur 4 Spieler gegeneinander. Über Freundescodes kann man eine Freundesliste pflegen. Man hat die Auswahl ob man online nur nach Freunden, Regional oder Global suchen möchte. Wer also gerade niemanden in seiner Nähe hat mit dem man direkt spielen kann, hat die Möglichkeit so dennoch gegen menschliche Spieler statt dem Computer zu fahren. Übrigens kann man den gespeicherten Geist des Zeitfahrens auch mit Freunden austauschen, sodass diese dann versuchen können euren Rekord zu schlagen. DS Technik Im oberen Fenster des DS sieht man euren Charakter und die Strecke die ihr gerade fahrt. Auf dem Touch Screen seht ihr eine Übersichtskarte, in der ihr mit einer einfachen Berührung zwischen zwei Ansichten wechseln könnt. Die Menüs sind komplett über den Touch Screen navigierbar, aber richtig zum Einsatz kommt dieser erst, wenn ihr euer eigenes Fahrersymbol zeichnen wollt. Das Mikrofon kommt bei der Ballonjagd zum Einsatz. Tipps Schützt euren Rücken indem ihr einen Gegenstand an euer Kart hängt. Wenn ihr die L-Taste gedrückt haltet, werft ihr den Gegenstand nicht ab, sondern lasst ihn einfach an eurem Kart baumeln. Sobald ihr die Taste loslasst, feuert ihr den Gegenstand ab. Das funktioniert mit Panzern, Bananen, Schummel-Boxen und Bob-ombs. Solltet ihr Tinte auf der Mattscheibe haben, fahrt über ein Geschwindigkeitsfeld oder benutzt einen Pilz, schon könnt ihr wieder sehen. Alternativ müsst ihr mit einem Blick auf die Karte fahren. Schummel-Boxen erkennt man auf der Karte daran, dass sie als rote Kästchen dargestellt werden. Außerdem ist das Fragezeichen darin umgedreht.

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Die meisten Leute können im Anfängermodus nach ein paar Übungsrunden schon einiges reißen und es macht einfach Spaß, zusammen, gegeneinander oder abwechselnd zu rocken. Den Onlinemodus konnte ich leider noch nicht ausgiebig testen, da sich fast keine Gegner auf „leicht„ finden ließen. Eventuell war ich aber auch nur zur falschen Zeit online. Alternativ lässt sich mit Hilfe eines Freundescode auch wieder ein „Date„ mit einem Bekannten ausmachen. Das Prinzip ist aus anderen Wii Titeln wie z.B. Mario Strikers Charged oder Endless Ocean ja schon hinlänglich bekannt. Ansonsten gibt's auch noch den Übungsmodus und das Tutorial. Während ihr im Tut die Grundlagen des virtuellen Gitarrespielens erlernt, könnt ihr im Übungsmodus schwierige Passagen eines Liedes oder ganze Songs in langsamerer Geschwindigkeit ablaufen lassen, um diese im Karrieremodus anschließend besser bewältigen zu können. Grafik Die Grafik haut einen nicht vom Hocker, ist aber mehr als solide umgesetzt. Mich persönlich stört der PS2 Port nicht im geringsten, da ich beim nachspielen der „Noten„ sowieso so konzentriert auf das Spielen an sich bin, dass ich auf so was nicht achte. Der kosmetische Aspekt avanchiert hier schnell mal zur Nebensache und das alte Sprichwort „nur die inneren Werte zählen„ kommt zum tragen. Im Karrieremodus werden jeweils nach dem Gewinnen einiger Songs Comic-Zwischensequenzen eingespielt, die ansehnlich und unterhaltsam sind; wenn auch sehr kurz. Insgesamt geht die Grafik aber schnell auf die Augen und diese fangen nach einigen Spielminuten an zu tränen, wenn man etwas empfindlicher ist. Höchstwahrscheinlich rührt das von der irren Konzentration her, die man während des Spielens aufbringen muss. Sound Der viel beschrieene „Mono-Bug„ der Wii Version ist für mich kaum wahrnehmbar, da ich eh nicht auf einer großen Anlage, sondern an einem normalen Röhrenfernseher ohne seperate Boxen zocke. Die Lieder sind abwechslungsreich und gelungen. Das Rock-Feeling wird durch die Originalvertonung noch zusätzlich unterstützt. Die Lieder wurden nicht gecovert; die Stücke werden im Original abgespielt. Der Soundtrack an sich ist mit über 70 Songs auch umfangreich ausgefallen. Nervend hingegen ist nach kurzer Zeit das scheppernde Geräusch aus der Wiimote, das erklingt, wenn man eine Seite falsch anschlägt oder nicht das richtige Timing auffährt. Dieser Soundeffekt lässt sich leider auch nicht durch das Ausschalten des Wiimote Lautstärkepegels beheben. Das Geräusch wird lediglich auf den TV übertragen. Atmosphäre Das Feeling stimmt einfach, wenn man den hübsch gestalteten Les Paul Gitarrencontroller in die Hände nimmt und losrockt. Die Musik, die Grafik und das Handling fusionieren zu einer guten Atmosphäre, die einen so schnell nicht wieder los lässt. Teilweise fühlt man sich wirklich wie ein echter Möchtegern-Rocker, der sich seinen Weg nach oben bahnt und von Auftritt zu Auftritt besser wird. Handling Eine schwierige Sache. Während sich die Songs im einfachen Modus mit drei Fingern spielen lassen, werden ab dem mittleren und schweren Modus ein paar Gänge raufgeschaltet. Eine vierte und fünfte Taste kommen hinzu und die Geschwindigkeit wird drastisch angezogen. Insgesamt sollte man eher der Fraktion Gamer angehören, die aus dem Bauch heraus spielt und nicht nach dem Kopf. Langes Nachdenken ist nicht möglich, hier muss gehandelt werden. Die Details, die das Auge aufnimmt, müssen sofort richtig handwerklich umgesetzt werden. Für manche Leute eine schwierige Aufgabe und auch für mich nicht immer leicht. Gerade wenn der Spieler anfängt darüber nachzudenken, ob er die Gitarre richtig hält, die Starpower aktivieren soll etc. verpasst er schnell so manche Akkorde. Diese rauschen erbarmungslos weiter und man sollte wirklich fokussiert spielen, um nicht den Faden zu verlieren und so etliche Punkte zu verschenken. Ansonsten lässt sich sagen, dass die „Starpower„ nur sehr schwer zu aktivieren ist. 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19. Mai 2008 · Dai-Lee

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