mehr als nur verspielt.

Hands On: Dead Space

Archiv-Artikel vom 25. Januar 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Hands On: Dead Space

geschrieben von Dai-Lee
4 Min. Lesezeit

Wenn irgendwo aufgrund technischer Probleme ein Techniker gerufen wird. Denkt man an nichts Böses. Vielleicht an ein paar durchgebrannte Sicherungen oder lose Kabel. So geht es auch Isaac Clark bis auf die Tatsache das sein Einsatzgebiet das Raumschiff  USG Ishimura ist. Bei dem er als Ingenieur nur mal eben überprüfen soll warum es sich schon längere Zeit nicht mehr gemeldet hat. Doch statt ein paar kaputter Kabel stößt er auf Leichen, Blut und den leibhaftigen Horror.

Story
Als ein riesiges Abbau-Schiff in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clark wird auf Reparatur -Mission geschickt doch er entdeckt lediglich einen blutigen Albtraum. Die Mannschaft der Ishimura wurde auf grausame Art umgebracht und in furchteinflößende Kreaturen verwandelt. Schnell wird Clark von seiner Crew getrennt und versucht die Ishimura wieder Fahr tüchtig zu bekommen. Clarks Reparatur Mission ist zu einem Kampf ums überleben geworden.

Let’s play
Seinen Alter Ego Isaac Clark sieht man von hinten, die Gesundheit unseres Helden erkennen wir anhand von leuchtenden Markierungen entlang der Wirbelsäule an seinem Kampfanzug. Das Menü wird ganz futuristisch als Holographie direkt vor Clark angezeigt. Einen klassischen Kompass oder vergleichbares sucht man hier vergebens. Wir sind in der Zukunft da brauchen wir so etwas ordinäres wie einen Kompass nicht. Wir drücken einfach auf eine Knopf und vor uns erscheint eine dünne blaue Linie auf dem Boden, die uns zeigt wo die aktuelle Mission hinführt. Somit ist es trotz der engen verschachtelten Raumschiffgänge fast unmöglich sich an Bord der Ishimura zu verlaufen. Die Handlung von Dead Space verläuft komplett linear. Es gibt immer ein klares Ziel, wobei sich die Aufträge meist darum drehen, irgendwelche austauschbaren Gegenstände zu finden.

Auf den Weg zu den Missionen bekommt Clark über seinen Holomonitor Anweisungen oder Bitten von Überlebenden. Zusätzlich findet er Aufzeichnungen in denen Mitglieder der Ishimura -Crew von ihren Erlebnissen erzählt. Deutlich spannender als die Missionen an sich ist der Weg dorthin. Denn die Gänge der Ishimura stecken voller Überraschungen. Aus fast jeder Ecke tauchen wie aus dem nichts erschreckende Monster auf und versuchen Clark den Garaus zu machen. Gerade hier braucht man starke Nerven, im ganzen Raumschiff ist permanent das Stöhnen, Schreien und Kratzen der Monster zu hören - wodurch man sich ständig in Alarmbereitschaft befinden, und es einem fast unmöglich macht kommende Situation vorraus zu ahnen wann und vor allem wo das nächste Monster auftaucht.

Kampf

Anfangs wehren wir uns mit unserem Cutter der eigentlich zum Durchtrennen von Gegenstände gedacht ist und über dünne Energiestrahlen verfügt. Die Monster auf der Ishimura halten direkten Beschuss sehr lange aus und sind auch noch fies schnell. Die empfohlene Vorgehensweise lautete daher die Gegner zu zerstümmeln. Trennt Ihnen Arme, Beine sowie sonstige Gliedmaßen ab um ihre Bewegungen zu verlangsamen. Im weiteren Spielverlauf könnt ihr auf sechs weitere Waffen zugreifen, die sich allesamt mehrmals upgraden lassen. Falls uns mal die Munition ausgeht, die gar nicht so reichlich vorhanden ist, können wir die Monster auch mit ein paar gezielten Schlägen ausschalten. Genau das sollte man sich eigentlich angewöhnen, da diese Dinger doch oft genug nur scheinbar tot sind. Geht auf Nummer sicher, sonst findet ihr sehr schnell ein blutiges Ende.


Grafik & Sound
Die Grafik von Dead Space ist absolut gelungen, wir finden eine perfekte detailreiche Darstellung eines unheimlichen Schauplatzes. Die gesamten Animationen wirken sehr rund, sowohl von Isaac Clark wie auch von seinen Widersachern. Dynamisches Licht und unheimliche Raucheffekte runden die Optik perfekt ab. Unterstützt wird die ohnehin schon beklemmende Stimmung durch ein absolut perfektes Sounddesign. Was da aus unserem Fernseher ertönt sucht seinesgleichen und passt sich dynamisch ans Spielgeschehen an. Die Waffen und Monstersounds in stets passender Lautstärke klingen markerschütternd, Clarks rasselnder Atem und Herzschlag im luftleeren Raum passen zur bedrohlichen Umgebung.

Fazit:
Verdammt was war das schon wieder für ein Geräusch? Um Himmelswillen, was war das für ein Schatten? Die Handlung schafft es vom Start weg, mit überraschenden Wendungen und einem gelungenen Finale, das es nicht eine Sekunde langweilig wird. Auch sonst glänzt Dead Space in allen Punkten. Das Kampfsystem ist perfekt durchdacht, die Bedienung geht nach kurzer Eingewöhnung einfach von der Hand.
Trotz der großen Begeisterung ist Dead Space echt nur was für starke Nerven, denn wie auch immer Dead Space durch die USK gekommen ist: hier kann nicht von „gelegentlichem taktischen“ Abtrennen von Körperteilen die Rede sein. Ohne gezieltes, regelmäßiges Abtrennen von Gliedmaßen geht hier gar nichts. Für Erwachsene ein absolut gelungener actionreicher Weltraum-Horror .

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Halloween Special - Maniac Manson

Happy Halloween! Heute gibt's passend zur Hexennacht einen kurzen Einblick in den Retro-Klassiker der Adventures: Maniac Mansion. Erstmals erschien das Spiel 1987 für den Commodore 64 und setzte einen Meilenstein im Adventure Genre. Heutzutage gibt es ein FanRemake als kostenlosen Download… Maniac Mansion ist zwar nicht das erste Point-And-Click-Adventure, aber es verhalf diesem Genre zum entgültigen Durchbruch. Bald darauf folgten Spiele wie Monkey Island und Zak McKraken. Handlung Die Handlung gehört zu einem Adventure natürlich dazu: In Maniac Mansion wurde Sandy von Dr. Fred Edison entführt und soll für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden - was im Laufe des Spiels immer wieder mit kleinen Szenen unermalt wird und einem das Gefühl gibt, dass die Zeit ernsthaft knapp wird. Da Sandy die Freundin von Dave ist, macht sich die Dreiergruppe von Freunden natürlich auf den Weg um sie zu retten - was nicht so einfach ist. Es ist auf verschiedene Arten möglich die Charaktere umzubringen (schonmal ein Glas radioaktives Wasser in die Mikrowelle gestellt?) und auch bei falscher Anwendung einiger Objekte ist das Spiel nicht mehr lösbar. Charaktere Man übernimmt also Dave und zwei weitere Freunde, die man sich zu Beginn des Spieles unter sechs Möglichen aussucht. Da jeder von ihnen spezielle Fähigkeiten hat, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Syd und Razor können dank ihrer musikalischen Begabung zum Beispiel das Klavier benutzen und sich damit ein Tentakel zum Freund machen - wenn man es richtig anstellt natürlich. Auch die anderen Charaktere warten mit eigenen Fähigkeiten auf: Michael ist Fotograf (es gibt ein Fotolabor in der Edison-Villa), Wendy will Schriftstellerin werden und Bernard ist Präsident eines Physik-Clubs. 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Ich habe ein paar Screenshots davon gesehen und finde die Ur-Version wesentlich schicker <.< 1993 lag das komplette PC-Spiel dem Nachfolger Day of the Tentacle bei, welches man auch heute noch problemlos käuflich erwerben kann. 2004 wurde von Fans ein Remake mit 256-Farben-Grafik unter dem Titel Maniac Mansion Deluxe für Windows veröffentlicht. Diese Version ist kostenlos als Download verfügbar und wird von verschiedenen Webseiten - unter Anderem auf CHIP Online - angeboten. Zudem gibt es eine Fan-Webseite, die sich mit der Fortführung von Maniac Mansion beschäftigt. Maniac Mansion Mania ist eine Sammlung von über 70 Episoden, welche jeweils ein eigenes Spiel darstellen. Auch ist es möglich sich selbst an der Entwicklung dieser zu beteiligen - die Tools und Entwicklerkits stehen dort zum Download zur Verfügung. Kenner des Spiels sollten mal einen Blick in die Comicsammlung der Seite werfen ;-) Steuerung Maniac Mansion hat als erste Spiel von Lucasfilm Games (welche nun Lucasarts heißen) die Script Creation Utility for Maniac Mansion (SCUMM)-Sprache benutzt. Das heißt der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, darunter ein aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den eigentlichen Spielbildschirm, welcher den größten Teil des oberen Bildes einnimmt. Diese Wörter werden dann einfach mit der Maus angeklickt, wodurch man dann solche ‚Sätze' wie Öffne Tür, Nimm Schlüssel oder Benutze Taschenlampe produziert. SCUMM war zwar ursprünglich nur für Maniac Mansion, findet aber in den Folgespielen von Lucasarts wie etwa The Curse of Monkey Island (in vereinfachter Version), Indiana Jones and the Last Crusade oder Sam & Max Hit the Road ebenfalls Verwendung. Dazu wurde SCUMM stetig weiterentwickelt. Weiter geht's auf Seite 3! Grundlage für Running Gags Maniac Mansion fand soviel Anklang, dass man in den folgenden Adventures immer mal wieder Verweise zu dem Spiel finden konnte. Adventure Fans sollten also diesen Grundstein kennen, oder sich jetzt mal ansehen (mittels des Remakes)! Zum Beispiel gab es in Maniac Mansion zwar eine Kettensäge - das dazugehörige Benzin konnte man aber nirgends im Spiel finden. Die Spiele Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge haben das passende Benzin - aber keine Kettensäge :D Andersrum findet man in Maniac Mansion aber auch ein Modell eines X-Wings in Eds Zimmer oder ein I LOVE INDY Sticker am Auto von Dr. Fred.

31. Oktober 2008 · Dai-Lee

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28. Oktober 2008 · Dai-Lee

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Tagelang hatte mich Viva Pi&ntilde;ata gefesselt, seit Neuestem wuseln die Papiertiere auch im zweiten Teil herum. Doch was taugt Viva Pi&ntilde;ata - Chaos im Paradies wirklich? Ich habe für Euch die beiden Spiele verglichen. Spielprinzip In Viva Pi&ntilde;ata bewirtschaftet ihr euren eigenen Garten und sorgt dafür, dass Pi&ntilde;atas bei euch sesshaft werden. Dabei dürft ihr euren Garten frei gestalten, pflanzt Blumen, Bäume und Einzelfrüchte an. Kauft Dekorationen und Pi&ntilde;ata-Behausungen oder gestaltet den Boden mit verschiedenen Graslängen (und in Chaos im Paradies auch mit Schnee oder Sand) um den Garten so aussehen zu lassen wie ihr - oder eure Pi&ntilde;atas - ihn am liebsten mögt. Dabei gilt es Erfahrungspunkte für euren Garten zu sammeln, um beim Stufenanstieg des Gartens weitere Gegenstände, Auszeichnungen Pi&ntilde;atas zu erhalten. 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Dafür ist der Garten von vornerein übersichtlicher: Man fängt nicht mehr in einem Drecksloch an, dass man erstmal aufräumen muss bevor es richtig losgeht und viele Dinge stehen nun ausserhalb der Gartengrenze: Zum Beispiel die Kiste für den Pi&ntilde;ata-Party-Transport hat einen festen Platz und muss nicht erst wie im ersten Teil irgendwo in den Garten gestellt werden, bevor man Pi&ntilde;atas darin einpacken kann. Zudem darf man nun auch Pi&ntilde;atas außerhalb der Gartengrenze auswählen, um Informationen über diese zu erlangen (Was brauche ich, damit das Pi&ntilde;ata meinen Garten besucht?). Leider fehlte mir bisher jegliche Anzeichen zu einer Geschichte. Im ersten Teil konnte man Kapitel freispielen um ein wenig mehr über die ganzen Nicht-Pi&ntilde;atas ds Spieles zu erfahren - soetwas fehlt hier gänzlich und so versteht man auch nicht immer alle Aussagen der Bewohner. 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1. November 2008 · Dai-Lee

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Der Weltraum… unendliche Weiten…Im letzten Teil unseres Spore-Specials geht's hoch hinaus. Der wohl umfangreichste Teil von Spore findet im endlosen Kosmos statt und einen umfassenden Erlebnisbericht abzugeben könnte der Beginn einer eigenen Enzklopädie sein.So weit gehe ich aber im Folgenden nicht, sondern beschreibe meine ersten Erfahrungen im Raumschiff Aquatia… Logbuch der USS Aquatia. Sternzeit 12345,6 Wir haben das Raumdock verlassen und haben unsere ersten Testflüge absolviert. Die Scanner des Schiffs funktionieren einwandfrei und auch der Transporterstrahl zum Entführen von Flora und Fauna sowie zum Beamen von Artefakten verrichtet seinen Dienst. Da wir nicht wissen auf welche Gefahren wir im All stoßen werden, wurde unser Schiff auch mit einem Laser sowie Raketen ausgestattet. Die Atmospähren-Navigation arbeitet zuverlässig und wir sind gespannt auf unseren ersten Ausflug ins All. Sternzeit 12345,7 Wir haben Aquatia verlassen und sind in den Weltraum vorgestoßen. Mir selbst wurde der Rang eines Captains zugesprochen und wir haben damit begonnen die näheren Planeten unseres Sonnensystems zu erkunden. Sternzeit12345,8 Das Flottenkommando hat auf einem Nachbar-Planeten ein fremdes Schiff entdeckt. Es ist abgestürzt und wir haben den Auftrag erhalten Näheres herauszufinden. Unsere erste richtige Mission also. Die Crew und ich sind sehr aufgeregt. Der Weltraum… unendliche Weiten…Im letzten Teil unseres Spore-Specials geht's hoch hinaus. Der wohl umfangreichste Teil von Spore findet im endlosen Kosmos statt und einen umfassenden Erlebnisbericht abzugeben könnte der Beginn einer eigenen Enzklopädie sein.So weit gehe ich aber im Folgenden nicht, sondern beschreibe meine ersten Erfahrungen im Raumschiff Aquatia… Logbuch der USS Aquatia. Sternzeit 12345,6 Wir haben das Raumdock verlassen und haben unsere ersten Testflüge absolviert. 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Wir sollen einen benachbarten Planeten kolonisieren. Aber wir werden Rodona nicht vergessen und werden, sobald es möglich ist, zurückkehren um das Rätsel der verschwundenen Bewohner des Planeten zu lösen. Finden wir tatsächlich irgendwo da draußen noch andere intelligente und auch „lebendige“ Lebensformen? Sternzeit 12348,5 Wir haben die Kolonisierung erfolgreich abgeschlossen und ein reger Handel mit Rohstoffen hat eingesetzt.Nachdem wir diese Mission abgeschlossen hatten, begaben wir uns in ein benachbartes Sternensystem, wo wir nun endlich und nach langer Suche Signale einer anderen Zivilisation empfingen. Der erste Kontakt verlief mit leichten Verständigungsproblemen, aber nachdem die ersten Hürden überwunden waren und wir mit Geschenken und einigen Gefälligkeiten für das Volk der Affen unseren guten Willen vermitteln konnten, können wir feierlich verkünden die erste Handels-Allianz zwischen uns und einer anderen Spezies gegründet zu haben. Ich wurde derweil in den Rang eines Commanders befördert und werde mit der Auquatia weiterfliegen, um neue Welten zu erkunden, auch wenn unser neuer Alliierter immer mal wieder um Hilfe bittet wenn andere Mächte versuchen seine Planeten anzugreifen… So ein kleiner Nachbarschaftsdienst ist schnell getan. Allerdings müssen sich unsere Ingenieure etwas einfallen lassen. Die Systeme der Aquatia müssen unbedingt aufgerüstet werden um die immer länger werdenden Reisen zu ermöglichen. Auch müssen Terraforming und die Kolonisierung perfektioniert werden, aber meine Crew und ich sind zuversichtlich auch diese Probleme in den Griff zu bekommen. Wir machen uns nun auf in eine schier endlose Reise, denn unsere Galaxis ist imens groß. Es gibt Gerüchte über einen verborgenen Planeten names Erde. Wir werden uns auf die Suche machen und auf unserem Weg neue Völker als Freunde und Verbündete gewinnen. Wünscht uns Glück und wer weiß… Vielleicht begegnen wir uns ja mal irgendwann. 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2. November 2008 · Dai-Lee

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Lust auf Pferdepflege? Hast du dir schon immer mal gewünscht ein Fohlen aufzuziehen? Oder möchtest du einfach etwas umherreiten und die Landschaft genießen? Dann solltest du dir den dritten Nintendo DS Teil aus Ubisofts Spiele für mich Reihe: Abenteuer auf dem Reiterhof - Das schwarze Wildpferd ansehen. Wer wie ich eher weniger mit Pferden anfangen kann, braucht dieses Spiel natürlich nicht. Da wird dann auch das pflegen und hegen eher langweilig sein. Für Pferdevernarrte ist dieses Spiel allerdings eine gute Alternative zum teuren Reitkurs Möglichkeiten gibt es im Spiel mehr als genug sich mit Pferden zu beschäftigen. Gutes bleibt Aus den vorigen Teilen Horsez - Abenteuer auf dem Reiterhof (2006) und Abenteuer auf dem Reiterhof - Wiedersehen im Tal (2007) wurden die besten Features beibehalten: Ihr müsst die Pferde aufziehen und auf die Wettkämpfe vorbereiten, eine Geschichte begleitet Euch durchs Spiel und über die drahtlose WiFi Verbindung des Nintendo DS können Pferde und im Spiel gesammelte Karten getauscht werden. Zusätzlich müsst Ihr im Rahmen eines Wettstreits mit dem mysteriösen schwarzen Wildpferd weitere Wildpferde einfangen und zähmen. Dabei entwickeln alle Pferde - je nachdem wie Ihr diese behandelt - eine eigene Persönlichkeit. Auch ein Spezialtraining gibt Euch die Möglichkeit Einfluss auf das Pferd zu nehmen. Dafür haben die Pferde spezielle Werte die sich dann verändern. Das Abenteuer auf dem Reiterhof Ihr begleitet Sue nach Utah zu ihrem Onkel, der ihr promt ein Pferd schenkt mit dem sie erste Erfahrungen machen kann. Die Rasse und den Namen des Pferdes dürft ihr frei Auswählen. Das Sue noch keine Ahnung von Pferden hat kommt hier auch Anfängern zugute, die gemeinsam mit Sue alles lernen können. Man bekommt ausreichend Tipps wie man mit dem Pferd umgehen muss, egal ob beim Reiten, Striegeln oder Stall ausmisten. Ich hing leider eine Weile im Stall fest, da ich nicht sofort verstanden habe wie man diesen verlässt >.< Die Orte des Spiels sind per Karte zu erreichen, die man mit dem Touchpen verschieben kann. Dabei gibt es zwischen Läden und Trainingsorten natürlich den Reiterhof und Ausrittplätze wie einen Wald. Im Laufe des Spiels kann man sich auch mit einem Fohlen und einem Pony anfreunden und diese großziehen. Die Neuerung zu den Vorgängern ist das einfangen der wilden Mustangs, es gibt also genug zutun

2. November 2008 · Dai-Lee

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An diesem Wochenende habe ich in Erde gewühlt, Gemüse angepflanzt, war mit meinem Hund und meinem Pferd unterwegs und habe eine Frau nach der Anderen auf den Jahresfesten umgarnt Verwunderlich? Nein, ich war als Bauer im Klassiker Harvest Moon tätig. Da mein guter alter SNES sein Dasein in einem Pappkarton fristen muss (es ist leider kein Platz mehr auf unserem Sideboard), entschloss ich mich dazu Harvest Moon auch für die Wii Virtual Console zu kaufen - das Original SNES Spiel befindet sich ebenfalls in besagtem Pappkarton. Irgendwie blöd, nochmal 800 Wii Points für ein Spiel auszugeben, das man eigentlich schon besitzt? Glaubt mir, es lohnt sich. Das Ziel des Spiels ist es, den vom Vater überlassenen Bauernhof innerhalb von 2 1/2 Spieljahren &aacute; vier Jahreszeiten mit je 30 Tagen wieder auf Vordermann zu bringen und möglichst gut dabei abzuschneiden - am Ende gibt es eine detaillierte Auflistung was ihr bis dahin erreicht habt. Je nachdem wie gut ihr wart gibt es einen entsprechenden Kommentar von eurem alten Herrn. Aber bei Harvest Moon geht es weniger um das Ende, als um den Weg dorthin. Denn der Hof sieht zu Beginn alles andere als gemütlich aus: Büsche, Steine und Baumstumpen liegen im Weg und der Acker müsste auch mal wieder gründlich umgegraben werden. Um dieses Chaos zu besseitigen stehen einem unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung, von denen man immer nur zwei gleichzeitig mit sich herumtragen kann - die übrigen werden im Geräteschuppen gelagert. Zwar besteht der ‚Bug', dass nach 18 Uhr die Zeit einfach nicht mehr weiterläuft auch auf der VC-Version noch immer - aber der junge Bauer ist auch irgendwann erschöpft. Seine Kraftreserven kann man mit einem Bad in der heißen Quelle im Wald temporär wieder auffüllen - besser noch ist es die geheimen Früchte aufzuspüren, die dann im Garten hinter dem Bauernhaus wachsen. Damit erhöht sich die Energie des Bauers um entsprechend viele Stufen wie ihr Früchte gesammelt habt. Natürlich benötigt ihr noch Samen für eure Felder, je nach Jahresezeit gibt es unterschiedliche zu kaufen. Auch Gras sollte man sich früh anschaffen um schonmal den ersten Heuvorrat für die Tiere anzulegen. Bis zu jeweils zehn Hühner und Kühe könnt ihr in euren Ställen unterbringen. Die kosten später auch dementsprechend viel Zeit. Mehr auf Seite 2! Zeit, davon hat man nie genug Denn nicht nur euer Hof will Aufmerksamkeit, sondern auch die Damen aus dem Dorf in dem ihr einkaufen geht. Es gilt ihre Herzen zu erobern - mit Geschenken und Smalltalk. Sobald ihr die Dame eurer Wahl genügend umgarnt habt, könnt ihr diese Heiraten. Dann gilt: vor 17 Uhr wieder im Haus sein und gemeinsam mit dem Eheweib schlafengehen - sonst wird das mit dem Nachwuchs nie was. Gerüchten zufolge kann man es schaffen drei Kinder in der Zeit zu bekommen, ich habe es bisher nur auf zwei geschafft bevor die Zeit auf dem Bauernhof um war… Als Bauer hat man also mehr als genug zutun: Direkt nach dem Aufstehen werden Kühe gemolken, gefüttert und gestriegelt (und wehe eine ist mal krank!), die Hühnereier müssen eingesammelt werden, die Hühner gefüttert. Dann überquert man die Felder und sammelt die reife Ernte ein - denn die wird nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit mitgenommen. Gegossen werden die Felder auch noch, es sei denn es regnet. Der Zaun muss repariert werden und wilde Hunde fernzuhalten… und so weiter. Eine gewisse Strategie für den erfolgreichen Bauernhof sollte man schon haben Harvest Moon ist für mich eines der Spiele die ich wieder hervorkrame um mich etwas zu entspannen und dennoch etwas zu bewegen. In diesem Sinne: Meine Hühner warten!

3. November 2008 · Dai-Lee

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