mehr als nur verspielt.

Ninjatown - COUWABUNGA!

Archiv-Artikel vom 9. Dezember 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Ninjatown - COUWABUNGA!

geschrieben von Dai-Lee

Wer zum Teufel hätte gedacht das die kleinen Ninjas aus Ninjatown so brutal sein können, obwohl sie doch so süß aussehen ?  Flashpoint hat uns regelmäßig mit Nachrichten versorgt, die uns beunruhigt haben. Der Bürgermeister persönlich meldete sich in diesen zu Wort und bat um unsere Hilfe. Jetzt, wo das Spiel im Handel ist, muss ich mich ganz schön beeilen um die kleinen Ninjas zu retten.

Der Frieden ist gebrochen
Nach einem Erdbeben in der Nähe von Ninjatown wird die Stadt von einer Horde böser Wee Devils heimgesucht. Mr. Demon ist ihr Anführer und setzt alles daran die Stadt in seine Gewalt zu bekommen. Löst das Rätsel um seine geheimen Motive, warum will Mr. Demon die Stadt zerstören…

Ninjatown

Ol’ Master begrüßt euch herzlich in Ninjatown und ist für eure angebotene Hilfe sehr dankbar. Er weist euch in die Geheimnisse von Ninjatown ein, die sonst niemand kennt und ist somit der Tutorial-Lehrmeister. Jeder Ninja in der Stadt hat besondere Kräfte. Wee Ninjas sind zum Beispiel hervorragend im Nahkampfeinsatz und können mit ihrer bloßen Faust alles was ihnen in dem Weg kommt vernichten. Wow! Was tun, wenn die Bösewichte Flügel haben und über die Ninjas hinwegfliegen können? Tja, da helfen nur die Sniper Ninja. Mit ihnen könnt ihr die geflügelten Wee Devils beschießen. Peng, Peng! Am besten gefallen mir jedoch die Ninjas, die mit Schneekugeln werfen und die Gegner so in Eisblöcke verwandeln. Eisige Zeiten für die Wee Devils, was wird wohl Mr. Demon sagen?  

Blast ihm den Marsch

Jeder Zeit kann eines der roten Biester durch die starke Front dringen. Zum Glück hat Ol’ Master, dank eines Balloons, hoch oben im Himmel einen super Ausblick auf die Schlacht. Nicht umsonst ist er der Weiseste unter ihnen  Entdeckt die Kräfte des allmächtigen Gehstocks, dieser füllt seine Energie im Kampf auf und wenn ihr einen Bösewicht durchhuschen seht, dann pustet ihn mit Ol’ Masters Gestock aus dem Weg! Diese Aktion müsst ihr stilecht ausführen, indem ihr eure ganze Luft aus euren Lungen presst und ins DS Mikrofon blast. Pfuuuuuuu* Mir ist da zum Glück der Atem geblieben, manchmal fühlte ich mich jedoch wie beim Eierausblasen  Kommen immer wieder stärkere Wee Devils auf euch zu und die Puste ist euch ausgegangen, hilft nur noch eins… die übergroße Lupe! Diese zaubert Ol’ Master aus seiner Tasche und hält sie über den Wolken auf einen der bösen Wee Devils. Ein gebündelter Sonnenstrahl kokelt die fiesen Biester weg. Haha das habt ihr davon!
Wie schade, dass ihr während des Kampfes keine Unterstützung vom Bürgermeister bekommt. Denn der ist einfach viel zu feige und verkriecht sich einfach  Naja, nicht jeder Ninja kann stark und mutig sein… und irgendwer muss ja Hilfebriefe schreiben^^

Leere Bezirke - wo sind die alle hin?

Die Stadt sieht auf den ersten Blick recht eintönig und leer aus. Ihr baut eure Fronten auf, indem ihr in die leeren Felder Ninjahäuser platziert. Schaut im oberen Screen immer nach welcher Feind als nächstes auflauert und baut die Häuser so, dass es kein Durchkommen gibt! Wee Devils sind nicht besonders schlau, sie greifen gerne in Gruppen an und nehmen sich immer nur einen Stadtteil nach dem anderem vor. Tja, würden die kleinen Teufelchen über alles herfallen, wäre das Spiel viel schwerer. So hat man immer einen guten Überblick auf die Klopperei und kann gemächlich neue Taktiken ausklügeln. Muahaha!

Tote Wee Devils sind gute Wee Devils!

Jeder besiegte Gegner hinterlässt Kekse. Hmmmm  Das Knuspergebäck verleiht euren Ninjas Kräfte. Klickt ihr auf die Häuser erscheint eine Anzeige und ihr könnt die fleißigen Kämpfer aufsteigen lassen. Niemals vergessen, denn die Kämpfer brauchen Kraft und die böse Horden greifen mehr als nur einmal an. Nach jedem guten Kampf erhält man außerdem Bonusmarken. Mit denen könnt ihr beispielsweise ein Liebe versprühendes Ninja Baby einsetzen. Bei dem Anblick werden sogar die Gegner schwach. 

Kunterbunte Aussichten

Ninjatown hinterlässt zum Glück keine blutigen Spuren, die Grafik ist äußerst kindgerecht gehalten. Jeder Ninja-Fan hat viel Spaß mit der knuddelbunten Grafik. Der Designer Shawn Smith zeichnet sich für den Stil verantwortlich. Wer auf diesen Stil steht, verliebt sich sofort in das Spiel.

Fazit

Habt ihr Spaß an wilden Klopperein und wollt der Welt von Ninjatown was Gutes tun? Dann ist das Spiel genau richtig für euch. Egal ob jung oder alt, die Spieler werden herausgefordert nicht nur die kleinen Ninjas in den Kampf zuschicken, ihr müsst vorher auch taktisch an das Spiel rangehen. Anfangs wirkte es auf mich etwas eintönig, aber nach und nach schaltet man sich neue Ninja-Charaktere frei und es kommen neue interessante Gegner. Lustig sind auch die Animationen über dem Touchscreen. Na, schon im Ninja-Wahn?

Kommentare

Noch keine Kommentare. Schreib den ersten.

Dein Kommentar

Nur für Nachrichten der Moderation, nie öffentlich.

Es gelten unsere Kommentarregeln. Was mit deinen Angaben passiert, steht in der Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch gefallen

Aktuell

SingStar Hottest Hits

It's hot in here! Von der Karaoke-Reihe Singstar bekommen die Fans einfach nicht genug ;) Jetzt wo es draußen langsam aber sicher kalt wird, werden die Parties wieder gemütlich zu Hause gefeiert. Was darf da natürlich nicht fehlen? Singstar Hottest Hits! Die komplette Songliste findet ihr in der News, in der Liste befindet sich auch mein aktueller Ohrwurm Hit von Colbie Caillat: Bubbly... Am 24. September könnt ihr dank Sony wieder 30 neue Songs trällern, bis euch die Stimme weg bleibt. Die komplette Songliste findet ihr hier: 1. Annie - I Know UR Girlfriend Hates Me 2. Avril Lavigne - When You’re Gone 3. Calvin Harris - Acceptable In The 80S 4. Colbie Caillat - Bubbly 5. Delta Goodrem - You Will Only Break My Heart 6. Fall Out Boy - Thnks Fr Th Mmrs 7. Fergie - Clumsy 8. Finger Eleven - Paralyzer 9. Gabriella Cilmi - Sweet About Me 10. Lily Allen- LDN 11. Maroon 5 - Makes Me Wonder 12. Mika - Grace Kelly 13. Mika - Love Today 14. My Chemical Romance - Teenagers 15. Nelly Furtado - All Good Things 16. One Night Only - Just For Tonight 17. Onerepublic - Stop And Stare 18. Operator Please - Just A Song About Pingpong 19. Powderfinger - Lost And Running 20. Ricki Lee - Can’t Sing A Different Song 21. Sam Sparro - Black And Gold 22. Sean Kingston - Beautiful Girls 23. Sneaky Sound System - Pictures 24. Snow Patrol - Chasing Cars 25. The Fray - How To Save A Life 26. Potbelleez - Don’t Hold Back 27. Ting Tings - Great Dj 28. Ting Tings - That’s Not My Name 29. Vanessa Amorosi - Perfect 30. Will.I.AM - I Got It From My Mama

15. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Halloween Special - Maniac Manson

Happy Halloween! Heute gibt's passend zur Hexennacht einen kurzen Einblick in den Retro-Klassiker der Adventures: Maniac Mansion. Erstmals erschien das Spiel 1987 für den Commodore 64 und setzte einen Meilenstein im Adventure Genre. Heutzutage gibt es ein FanRemake als kostenlosen Download… Maniac Mansion ist zwar nicht das erste Point-And-Click-Adventure, aber es verhalf diesem Genre zum entgültigen Durchbruch. Bald darauf folgten Spiele wie Monkey Island und Zak McKraken. Handlung Die Handlung gehört zu einem Adventure natürlich dazu: In Maniac Mansion wurde Sandy von Dr. Fred Edison entführt und soll für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden - was im Laufe des Spiels immer wieder mit kleinen Szenen unermalt wird und einem das Gefühl gibt, dass die Zeit ernsthaft knapp wird. Da Sandy die Freundin von Dave ist, macht sich die Dreiergruppe von Freunden natürlich auf den Weg um sie zu retten - was nicht so einfach ist. Es ist auf verschiedene Arten möglich die Charaktere umzubringen (schonmal ein Glas radioaktives Wasser in die Mikrowelle gestellt?) und auch bei falscher Anwendung einiger Objekte ist das Spiel nicht mehr lösbar. Charaktere Man übernimmt also Dave und zwei weitere Freunde, die man sich zu Beginn des Spieles unter sechs Möglichen aussucht. Da jeder von ihnen spezielle Fähigkeiten hat, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Syd und Razor können dank ihrer musikalischen Begabung zum Beispiel das Klavier benutzen und sich damit ein Tentakel zum Freund machen - wenn man es richtig anstellt natürlich. Auch die anderen Charaktere warten mit eigenen Fähigkeiten auf: Michael ist Fotograf (es gibt ein Fotolabor in der Edison-Villa), Wendy will Schriftstellerin werden und Bernard ist Präsident eines Physik-Clubs. Nur Jeff, der normalerweise am Strand rumhängt und auch auf den Namen „Surfer Dude“ hört, kann zwar wie Bernard das Telefon reparieren, hat aber keine besonderen Fähigkeiten zur Lösung des Spiels. Da man aber nur zwei der Charaktere auswählen kann, ist Maniac Mansion durchaus einen zweiten oder dritten Spieldurchlauf wert. Weiter geht's auf Seite 2! Entwicklung des Spiels Maniac Mansion ist ein echtes Retrospiel: Es erschien 1987 für C64, darauf folgten Umsetzungen für den Apple II und MS-DOS. Später kamen dann technisch verbesserte Versionen für den Amiga, den Atari ST und als verbesserte PC-Version für MS-DOS. Ich selbst habe Maniac Mansion damals auf meinem 486er PC gespielt XD 1990 entstand eine NES-Version mit neuen Grafiken, bei der verschiedene in den Augen von Nintendo anstößige Dinge und Dialoge entfernt oder verändert wurden. Ich habe ein paar Screenshots davon gesehen und finde die Ur-Version wesentlich schicker <.< 1993 lag das komplette PC-Spiel dem Nachfolger Day of the Tentacle bei, welches man auch heute noch problemlos käuflich erwerben kann. 2004 wurde von Fans ein Remake mit 256-Farben-Grafik unter dem Titel Maniac Mansion Deluxe für Windows veröffentlicht. Diese Version ist kostenlos als Download verfügbar und wird von verschiedenen Webseiten - unter Anderem auf CHIP Online - angeboten. Zudem gibt es eine Fan-Webseite, die sich mit der Fortführung von Maniac Mansion beschäftigt. Maniac Mansion Mania ist eine Sammlung von über 70 Episoden, welche jeweils ein eigenes Spiel darstellen. Auch ist es möglich sich selbst an der Entwicklung dieser zu beteiligen - die Tools und Entwicklerkits stehen dort zum Download zur Verfügung. Kenner des Spiels sollten mal einen Blick in die Comicsammlung der Seite werfen ;-) Steuerung Maniac Mansion hat als erste Spiel von Lucasfilm Games (welche nun Lucasarts heißen) die Script Creation Utility for Maniac Mansion (SCUMM)-Sprache benutzt. Das heißt der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, darunter ein aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den eigentlichen Spielbildschirm, welcher den größten Teil des oberen Bildes einnimmt. Diese Wörter werden dann einfach mit der Maus angeklickt, wodurch man dann solche ‚Sätze' wie Öffne Tür, Nimm Schlüssel oder Benutze Taschenlampe produziert. SCUMM war zwar ursprünglich nur für Maniac Mansion, findet aber in den Folgespielen von Lucasarts wie etwa The Curse of Monkey Island (in vereinfachter Version), Indiana Jones and the Last Crusade oder Sam & Max Hit the Road ebenfalls Verwendung. Dazu wurde SCUMM stetig weiterentwickelt. Weiter geht's auf Seite 3! Grundlage für Running Gags Maniac Mansion fand soviel Anklang, dass man in den folgenden Adventures immer mal wieder Verweise zu dem Spiel finden konnte. Adventure Fans sollten also diesen Grundstein kennen, oder sich jetzt mal ansehen (mittels des Remakes)! Zum Beispiel gab es in Maniac Mansion zwar eine Kettensäge - das dazugehörige Benzin konnte man aber nirgends im Spiel finden. Die Spiele Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge haben das passende Benzin - aber keine Kettensäge :D Andersrum findet man in Maniac Mansion aber auch ein Modell eines X-Wings in Eds Zimmer oder ein I LOVE INDY Sticker am Auto von Dr. Fred.

31. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

element girls - Sei in deinem Element

Für Mobilität mit dem Nintendo DS gibt es ja bereits eine breite Palette an Spielen, die eigentlich kaum noch als Spiel deklarierbar sind und dennoch einen gewissen Nutzen haben. Das Spiel element girls hat neben dem Elemente-Test auch andere nützliche Features wie z. B. Stundenplan, Tagebuch, Terminkalender uvm! Einstieg Zuerst erstellt man einen eigenen Avatar, der einen das ganze Spiel über begleitet. Dieser ist jedezeit veränderbar und nach und nach kann man neue Kleidung, Accessoires u. a. freischalten. Die Gestaltung hat mich ein wenig an die Sims erinnert, legt aber mehr Wert auf Realismus was sich durch 4 Haarfarben (schwarz, braun, rot und blond) und auch den wählbaren Frisuren bemerkbar macht. Man ertappt sich später aber oft genug nachzusehen ob man etwas neues für den Avatar freigeschaltet hat - das liegt leider auch an den Auswahlmöglichkeiten, welche noch etwas umfangreicher sein könnten. Features Die Grundausstattung des ‚Spiels' bezieht sich auf eine Reihe von nützlichen Features - die meisen davon sind einfach eine Datenspeicherung, wodurch element girls zum Organizer wird. Im Hauptmenü gibt es also folgende Auswahlmöglichkeiten: Freunde: Hier könnt ihr persönliche Daten von Freunden abspeichern, leider geht das nur wenn auch ein Element-Test gemacht wird (das fand' ich persönlich etwas lästig). Stundenplan: Wie der Name schon sagt könnt ihr hier euren aktuellen Stundenplan eintragen und verwalten. Termine: Ein nützlicher Terminkalender. Solltet ihr am aktuellen Tag einen Termin eingetragen haben, erinnert euch der Avatar sogar daran. Tagebuch: Hier könnt ihr Tagebucheinträge machen und diese verschiedenen Kategorien zuweisen. Außerdem könnt ihr das Tagebuch mit einem Passwort schützen. Biorythmus: Eine Übersicht wie es euch gerade geht. Angezeigt wird der Biorythmus (körperlich, emotional und geistig) wahlweise für den Tag oder die ganze Woche. Horoskop: Wahlweise für den Tag oder die Woche. Dabei werden mehrere Werte angezeigt: Sport, Hobby, Liebe, Freunde, Schule und Kreativität. Euer Avatar gibt dazu noch einen Spruch des Tages ab. Avatar: Hier kann man den Avatar jederzeit neu gestalten. Styles: Eine Auswahl an Hintergrundstyles für die verschiedenen Elemente. Neue Styles können freigeschaltet werden. Optionen: Hier kann man Soundeffekte & Musik einstellen, ins Bonus-Menü gelangen, das Profil löschen (Achtung! Überlegt Euch das gut) oder die Credits ansehen. Im Bonus-Menü kann man Freischalt-Codes eingeben die man von Anderen erhalten hat, die Freischalt-Historie verrät einem was man bereits freigeschaltet hat oder man guckt ins Aktiv-O-Meter um zu sehen wann das nächste Element freigeschatet wird. Elemente? Was hat nun der Titel des Spiels mit den auf Seite 1 genannten Möglichkeiten zutun? Bei der Profilerstellung wählt man nicht nur seinen Avatar aus, man macht auch einen sogenannten Elemente-Test. Dabei handelt es sich um mehrere Fragen, die man beantworten muss um am Ende eine Auswertung zu bekommen. Jedes der vier Elemente erhält dabei einen bestimmten Prozentsatz - je nachdem wie man geantwortet hat. Das Elemente, welches überwiegt ist zuerst freigeschaltet. Ich bin übrigens zu 48% Luft und zu 46% Wasser, der Rest geht an Feuer (6%) und Erde hat 0% bekommen <.< Oben rechts gibt es das Elemente-Menü, je nachdem welche Elemente bereits freigeschaltet sind kann man diese auswählen und bekommt eine neue Übersicht zu sehen. Hier hängt es immer vom Element ab, was man auswählen kann - jedes der vier Elemente hat eigene Minispiele und Psycho-Tests. Zum Beispiel ist das erste Spiel von Wind ein Tanzspiel (welches ich ehrlich gesagt überhaupt nicht verstanden habe geschweige denn beherrsche), während man bei den anderen Elementen dann ein Schminkspiel, den Elemente-Würfel (den fand ich sehr interessant, auch wenns zu Anfang zu einfach ist) oder die Kreativ-Werkstatt auswählen kann - und das sind nur ein paar der Möglickeiten. Zusätzlich gibt es passend zu jedem Element Psycho-Tests die man immer wieder machen kann. Durch diese kann man zum Beispiel herausfinden ob man zu einem bestimmten Star passen würde, wie gut man über Edelsteine Bescheid weiß, ob man eine Spaßbremse ist und vieles mehr. Schnell wird bei der Art der Tests aber klar: Das ist nichts für Jungs. Lustig sind diese Tests dennoch. Übrigens kann man zwar bei den Freunden auch zwischen männlich und weiblich auswählen, der Elemente-Test ist aber auf Mädchen zugeschnitten: Kein Junge kann dir beantworten ‚Was findest du an einem Jungen toll?' oder ‚Deine beste Freundin hat Liebeskummer, was tust du?'. Das ist etwas störend da man beim Handeintrag der Daten diesen Test unbedingt machen muss damit irgendetwas gespeichert wird. Zu jedem Element gibt es zu einem bestimmten Thema auch Tipps. Erde hat zum Beispiel ein Kochbuch zum Nachschlagen, bei Feuer gibt's Schminktipps und bei Wasser eine Anleitung zum Handlesen. Diese Nachschlagewerke sind durchaus interessant. Weiter geht's auf Seite 3! WiFi-Connection Daten aus dem Freundschaftsbuch können ganz einfach per WiFi-Connection ausgetauscht werden. Wenn ihr also jemanden kennt, der element girls ebenfalls besitzt könnt ihr so eure persönlichen Daten austauschen - ohne die Handeingabe der Daten. Weitere Meinungen Ich habe mal meine jüngeren Schwestern (beide 16), die Zwillinge Elena und Nicola gefragt was sie von element girls halten. Dazu muss man sagen, dass Elena ihren Nintendo DS wesentlich mehr nutzt. Elena findet das Spiel ganz nett, die Features sind lustig für den Zeitvertreib zwischendurch, allerdings stört die fummelige Texteingabe - diese wird mit einer Handy-Tastatur getätigt, da kann so ein Tagebuch-Eintrag schon so seine Weile dauern. Auch das der Elemente-Test für Jungs quasi unbrauchbar ist hat sie als Mangel angesprochen. Nicola hingegen schien weniger begeistert: Als ich ihr von den Features des Spiels erzählte, meinte sie ehrlich: Ich nehme doch keine 150 Euro mit zur Schule, um dort meinen Stundenplan einzutragen - womit sie den Preis des Nintendo DS meinte. Fazit Der Nutzen eines Organizers - denn das will element girls sein - ist für die jüngeren Mädchen nur bedingt sichtbar. Doch genau auf diese ist element girls zugeschnitten. Ich würde das Spiel denen empfehlen, die ihren DS sowieso regelmäßig benutzen - auch in der Schule. Die Gelegenheitsspielerinnen werden aber auch ihren Spaß daran finden und über den ein oder anderen Psycho-Test schmunzeln, wie: Hast du eine übernatürliche Begabung? Übrigens hat element girls eine ebenso liebevoll gestaltete Webseite mit einer eigenen Community. Dort findet man weitere Psycho-Tests aber auch Tipps, Umfragen, Videos und vieles mehr!

19. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Spore Special – Reise durch die Evolution – Teil 1

»Spore«, ein vielfach gelobtes aber auch kritisiertes Spiel, ist nun für Jedermann erhältlich und gibt dem Spieler alle Stellschrauben in die Hand, um der Evolution mal so gehörig zu zeigen wo es lang geht. Soweit zumindest versprechen es die vielen offiziellen Pressetexte und Verpackung. Ob im neuen Werk von Maxis nun aber auch wirklich „Darwin drin„ ist soll unsere fünfteilige Serie offenbaren. Durch alle fünf Phasen des Spore-Evolutions-Spektrums begleiten wir die Bewohner des Planeten Aquatia auf Ihrem Weg aus der Ursuppe ins Universum. Wir fangen mit der Zellphase an Die Zellphase 1. Generation »KRACHPENG! – Was war das? Wenn ein Tag schon so anfängt, dann kann eigentlich nichts Gutes dabei heraus kommen. Noch eben habe ich geschlafen und alles war schön – jetzt finde ich mich in einer quirligen Umgebung wieder, wo es laut ist und ständig irgendwelche andere Kreaturen vorbeischwimmen. Ist das hier die »Ursuppe«? Ich bin ja ganz alleine hier. Seltsam. Ich versuche mich zu bewegen und komme nur mühsam von der Stelle. Plötzlich wird es über mir dunkel. Ein riesiger Pfeil fliegt über mich hinweg und tippt mit auf einen Ort weiter rechts von mir. Eingeschüchtert folge ich - Hier gibt es Futter! Die Hand meint es gut mit mir. Ist sie Gott? Ich folge ihm und werde satt… das kann nicht schlecht sein. Als Vollblut-Vegetarier hier etwas zu entdecken hätte ich nicht für möglich gehalten, aber hier gibt es gleich so viel leckere grüne Algen, das ich wachse und wachse. Ich bin schon der Vermutung nahe wirklich ganz alleine hier zu sein, als plötzlich liebliche Laute an mein Ohr dringen. Der Pfeil zeigt auf die Quelle des Geräusches und ich bin alles andere als abgeneigt ihm zu folgen. Plötzlich sehe ich ihn. Ein stattlicher, adretter und gut trainierter Schwimmer in meinen Alter. Wir umschwimmen uns und singen, so das es nur so vor Herzlichkeit sprüht … das ist der Himmel auf Erden… naja… oder in der Ursuppe halt. Unser Sohnemann ist ein hübscher Bursche geworden. Er hat jetzt 3 Augen, wobei ich mich frage, wie das sein kann… von uns direkt kann er es nicht haben und auch der plötzliche Farbwechsel von gelb zu blau ist uns etwas schleierhaft, aber wir lieben ihn, er ist unser ganzer Stolz und wird es sicher noch weit bringen.« 2. Generation »Tja hier bin ich. Mama hat mir schon von „Gott„ berichtet. Ich persönlich glaube ja nicht an so etwas, aber ich erinnere mich daran, dass irgendwer oder irgendwas mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Hier ein Auge, da ein wenig an der Körperform getuned, dann ein neuer Anstrich… toll. Ich weiß nur dass mein Sprung ins Leben geprägt war durch Begegnungen der dritten Art. Zum Beispiel dieser „Beißer„, der an mir vorbeischwimmt und mich plötzlich angreift und ich mit Not die Flucht ergreife. Dann plötzlich dieser „Booster„, bei dem ich mich jetzt aber zur Wehr setze und ihm den Gar ausmache. Gefressen und gefressen werden… aber ich plädiere definitiv auf Notwehr… Naja, wenigstens hab ich jetzt eine Ahnung wie diese Düse funktioniert, die dieser Booster-Flitzer benutzt hat… werde das mal meinen Kinderlein beibringen, wenn ich noch welche haben darf, denn die Viecher die mich verfolgen werden immer größer… Wobei… ich weiß nicht, vielleicht hab ich ja schon Kinder… da war mal diese eine die ich hinter dem großen Algenbusch kennen gelernt hab…« 3. Generation »Mein Vater? Keine Ahnung wer das war. Mama hab ich auch ewig nicht mehr gesehen. Aber was soll ich mich beklagen, mit meinem Extra-Stachel und mit meinem Stromlinien-Körper bin ich der Star an jedem Buffet und wer mir komisch kommt, der bereut seine Entscheidung… So wie dieser Dicke, dem ich erstmal seine Flossen abgenommen habe. Aber ich erinnere mich an dieses riesige Ungetüm, was mich eine ganze Zeit jagte. Ich dachte schon ich komm da nicht mehr lebend raus, aber irgendwie hab ich es doch noch geschafft und hab mich gemäßigt. Ich lebe jetzt mit einer netten Frau zusammen und wir haben ein wunderschönes Töchterlein.« 4. Generation »Ja, ich bin die klügste in unserer Familie, schließlich habe ich so viel gefressen, bis ich irgendwann ein Gehirn bekommen hab. Na klar, denn ich war ja auch immer schneller als die anderen am Futter. Mama sagt, dass ich diese Düse von meinen Großeltern hab. Ich find sie toll und mein Mann auch.« 5. Generation »Gestatten „Aquatia Gelbi„, benannt wegen meiner Farbe. Ich stehe sozusagen kurz davor, den Schlamm der Ursuppe zu verlassen, denn selbst mit meinen Flossen, die es mir erlauben mich blitzschnell zu drehen und etwaigen Feinden auszuweichen, ist das hier kein Spass mehr. Ich kann fressen was ich will, ich kann mich paaren mit wem ich will… all das bringt mich nicht mehr weiter… Schreibt meinen Verwandten und grüßt sie von mir… ich betrete jetzt neue unbekannte Länderein.« Fazit Das war also die Ursuppe. Ich persönlich habe meinen Spass daran gefunden mich durch's kühle Nass zu schlängeln, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Kontrolle gewünscht hätte, denn ohne das man es unbedingt möchte, kommt es schon das eine oder andere Mal vor, das man einem Mitschwimmer in die Seite piekst. Die Zellphase, die hier auch gleichzeitig für die Einführung des Kreaturen-Editors und den Grundgedanken einführt, ist zudem auch relativ kurz, aber um ehrlich zu sein, kann man es irgendwann auch kaum mehr erwarten, an Land zu gehen und den nächsten Schritt der Evolution anzugehen.

24. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Die Qual der Babysitter

Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach - Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde - Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus. Tag 1 - Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni. In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus. Tag 2 - Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende - Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen - die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat. Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug - haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse: Wenn es weint ist es müde - also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll - ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen - hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano? Weiter geht's auf Seite 2! Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach - Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde - Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus. Tag 1 - Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni. In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus. Tag 2 - Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende - Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen - die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat. Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug - haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse: Wenn es weint ist es müde - also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll - ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen - hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano? Weiter geht's auf Seite 2! Tag 6 - Nach einem erholsamen Schlaf (und erfolgreichem speichern) stelle ich fest das Storky immernoch in meiner Bude sitzt. Wer weiß ob da noch was kommt. Ich jedenfalls mache mich wieder frisch ans Werk um noch mehr Babys mi seltsamen Namen kennen zu lernen. In der Tat habe ich schon die ganze Zeit das Gefühl, dass die Namensvergabe hier nicht ganz ernstzunehmen ist: Anna Conda, Volker Ball, Mina Nanas, Luca Ramba und Emma S. Kottchen sind nur ein paar Beispiele der Babynamen, die mich zum Schmunzeln brachten. An dieser Stelle soll die kleine Abenteuergeschichte aber ein Ende haben, denn wer sich auf die Reise durch Höhen und Tiefen des Babysitten machen will soll ja noch einiges selbst erkunden. Unter Anderem gibt es nämlich irgendwann Zugang zum Babypark oder zur Babykrippe. Fazit Minispiele wie Füttern, wo man ins Mikrofon pusten muss um das Essen abzukühlen, riesige Manga-Augen bei den Babys und die komplette Touch-Pen Steuerung machen das Spiel symphatisch. Die meisten Minispiele sind auf Dauer aber nervig und einige dank schwammiger Erkennung des Touch-Pens (Samba-Rasseln) oder pingeliger Genauigkeit von Bewegungen (Nachmalen) sehr frustrierend. Auch kann das Spiel keinen wirklichen Babysitterjob ersetzen, für die jüngeren Mädchen ist es aber gewiss eine Abwechslung zum normalen spielen mit Puppen - solange der Umgebung das Gequängel und Gegacker der elektronischen Babys nicht auf den Geist geht. Ich selbst als baldige zweifache Mutter bleibe da lieber bei den Babys aus Fleisch und Blut

30. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Outfits, Make Up und Rock'n Roll

…diese Mischung wird uns in Ubisofts „ Girls Band“ aus der Reihe „Sophies Freunde„ versprochen. Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es ist, ein Rockstar zu sein? Ich hab mal für euch auf dem DS getestet, wie das Musikerleben sich so anfühlt. Das Spielprinzip „Werde ein berühmter Popstar! Stelle deine eigene Band zusammen und erobere die Musikwelt im Sturm. Du entscheidest über das Aussehen, wählst die Instrumente, rockst die Bühne und lässt deine Träume wahr werden„ Gesagt, getan! Der Anfang Jede Band hat mal klein angefangen – so auch meine. Nachdem ich nun zu Beginn des Spiels meiner Band einen ausgeflippten Namen verpasse und meinen Charakter nach meinem Wunsch-Äußeren anpasse, kann ich mich für das Instrument entscheiden, das ich in dieser Band spielen möchte. Schlagzeug, Keyboard, Gitarre und Bass stehen zur Auswahl – ich entscheide mich ganz klassisch für die elektronische Gitarre und habe dabei schon die überragenden Gitarrensoli im Kopf, die dieses Instrument so auszeichnen Gilt es nur noch zu klären, welchen Musikstil wir eigentlich machen: Bei Rock, Pop oder Funk ist wohl für jeden tendenziell was dabei. Meine Band wird definitiv eine Rockband! Recht schnell geht es auch schon mit dem Proben los – denn eine erfolgreiche und angesehene Band muss nun mal auch gut spielen können! Und immerhin ist es unser Ziel, an einem großen Musikwettbewerb teilzunehmen! Vor allen Dingen brauchen wir Geld für neues Equipment sowie Outfits und Make Up – denn das richtige Styling ist bekanntlich das A und O auf der Bühne. Das Spielen der Songs Nun geht die Herausforderung so richtig los: Im Proberaum können die ersten Lieder unseres Sets geprobt werden. Dabei erinnert das Spielprinzip ein kleines bisschen an Guitar Hero. Ich muss also mit dem Stylus auf dem Touchscreen im richtigen Moment (wenn sich der Ton in einem bestimmten Dreieck befindet) die richtige, farbliche Seite „anschlagen„ (Beim Schlagzeug muss man im richtigen Moment das vorgegebene Becken oder die Trommel treffen, beim Keyboard die richtige Taste etc) Hört dich definitiv leichter an als es ist, denn die ersten Male bin ich kläglich gescheitert! Für Anfänger ist das Keyboard oder Schlagzeug auch auf jeden Fall einfacher, ich empfinde die Gitarre als am Schwersten spielbar. Wenn man jedoch etwas Geduld mitbringt, dann gewöhnt man sich ziemlich schnell an das Steuerungsprinzip und der Ehrgeiz erwacht. Denn je besser man spielt (bzw. je höhere Übereinstimmung vorliegt, mein bestes Ergebnis ist ca. 95%) desto weiter kommt man im Spiel voran, was uns zum nächsten Punkt bringt. Locations und Karriereleiter Innerhalb des Spiels gibt es verschiedene Orte, die bequem von einer Übersichtskarte aus mit dem Stylus angewählt werden können. Im Proberaum kann ich neue Songs üben und die Band fit für weitere Gigs werden. Die Bibliothek bietet eine der ersten öffentlichen Plattformen um aufzutreten und im Einkaufszentrum kann ich nach Lust und Laune das verdiente Geld verprassen! Im Laufe der Zeit werden neue Orte, Lieder und Auftrittsmöglichkeiten freigeschaltet, je nachdem, wie schnell ich die Karriereleiter erklimme. Bin ich zu Anfang noch Newcomer mutiere ich schnell zum Superstar und kann bald darauf am großen Casting teilnehmen! Geld und Equipment Eine richtige Girls Band ohne Shopping? Unmöglich! Wie gut, dass man hier immer wieder Möglichkeiten bekommt, sein Geld in Equipment und Outfits zu investieren. Durch jeden Auftritt erhält meine kleine Rockband ein bisschen Gage und durch jeden neuen Sprung auf der Karriereleiter werden neue Klamotten und Instrumente freigeschaltet, die ich mir natürlich sofort zulege. Bald besitze ich eine lila Gitarre in Heavy-Form und trage die neuesten Outfits mit einer gestreiften Krawatte. Minispiele Wer gar nicht so viel Zeit mitbringt, kann der Minispiele sei Dank auch mal kurzfristig ein Lied auf dem Instrument seiner Wahl spielen, ohne die eigentliche Hintergrundstory dadurch zu beeinflussen. Für Zwischendurch ist diese Option recht erfrischend. Mehrspieler Modus Auch an einen Mehrspieler Modus wurde gedacht. So kann auch über drahtlose DS-Datenübertragung mit Freunden zusammen gespielt werden. Grafik Die Grafik ist zugegebenermaßen eher mittelprächtig. Sieht man die Band während des Songs aus der Ferne, mutet das Bild oft sehr pixelig an, da die Spielsequenzen in 3-D gehalten wurden. Die gezeichneten Bilder, die man in den verschiedenen Locations findet, sind jedoch recht hübsch. Sound Die Midi Sounds sind zwar nicht schlecht gemacht, dennoch können sie einem schnell auf die Nerven gehen. Gerade in einem so musik-lastigen Spiel hätte ich mir „echtere„ Sounds gewünscht. Ebenfalls schade ist, dass alle spielbaren Lieder eigene Lieder der Band sind. Eine Coversong – Option wäre ideal gewesen und hätte dem Ganzen noch ein wenig mehr Pepp gegeben. Fazit Sophies Freunde Girls Band hat einiges an Potential (auch für Jung und Alt!), hat allerdings auch durchaus Potential verschenkt. Das Spielprinzip ist nett und das Spielen der Songs macht Spaß und birgt Suchtgefahr. Schade ist, dass sowohl die Story als auch die Lieder wenig Abwechslung bringen und mit der Zeit langweilig werden können. Nichtsdestotrotz mache ich wohl auch weiterhin Gebrauch davon, in einem Minispiel schnell meine Fähigkeiten als Gitarristin/Bassistin/Keyboarderin oder Drummerin unter Beweis zu stellen, denn die Konkurrenz schläft nicht

30. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach