mehr als nur verspielt.

Soul Calibur Legends

Archiv-Artikel vom 6. August 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Soul Calibur Legends

geschrieben von Dai-Lee
1 Min. Lesezeit

Soulcalibur IV kommt für PS3 und XBox 360, aber was bekommt die Wii? Eine Mischung aus Action-Rollenspiel mit Charakteren aus dem Soulcalibur Universum. Soul Calibur Legends macht euren Wii-Remote zur Waffe!

Neben dem Hauptmodus, der seine Handlung im 16. Jahrhundert angesiedelt hat und sich hauptsächlich um Siegfried und den Weg zum verfluchten Soul Edge dreht, wird es noch einige weitere Spielmodi geben. Darunter der 2 Spieler Modus indem man mit- oder gegeneinander kämpfen kann.

Das besondere Augenmerk bei diesem Wii Exklusivtitel liegt aber auf der Nutzung von Remote und Nunchuk im Kampf. Wer hier genug rumwedelt - pardon - Spezialangriffe ausführt hat hier klare Vorteile.

Die Wahl der Verbündeten sollte mit Köpfchen erfolgen und sogar die Waffen sollen nach und nach stärker werden. Auch gibt es für jeden Charakter spezielle Angriffe die sich scheinbar aufladen um dann mehrere Gegner auf einmal nieder zu strecken.
Wer also schon immer mal mehr als ein ‘Prügelspiel’ spielen wollte, wird hier vielleicht zufrieden gestellt. Mit der actionhaltigen Spielmechanik eines Beat’em Ups durch eine Welt mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu spazieren klingt durchaus interessant. Man darf gespannt sein was aus diesem Titel wird.

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16. Mai 2008 · Dai-Lee

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6. Juni 2008 · Dai-Lee

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15. September 2008 · Dai-Lee

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Durchgespielt: Mario Kart DS

Das Spielprinzip von Mario Kart hat sich seit dem ersten Teil für den SNES nicht verändert: Man fährt auf recht bunten Strecken gegen bis zu 7 anderen Fahrern um den ersten Platz. Doch dabei ist nicht nur das Fahrtalent entscheidend, sondern auch der richtige Einsatz von Gegenständen und vor allem das Glück welche Gegenstände man denn aus einer Fragezeichenbox (damals beim SNES waren es noch Fragezeichen-Platten über die man fahren musste) erhält. Da sich durch den Einsatz der Gegenstände das Blatt sehr schnell wenden kann, ist jedes Rennen immer wieder völlig anders und vor allem macht es sehr viel Spaß! Charaktere & Karts Zu Anfang kann man zwischen 8 verschiedenen Charakteren wählen, die alle ihre Stärken und Schwächen haben. Da ist Prinzessin Peach ideal zum driften geeignet, hat allerdings kaum Gewicht was sie leicht durch Schubser von der Strecke bringen kann. 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Je nachdem wie hoch der Item-Wert des Karts ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit welche Gegenstände durch eine Fragezeichen-Box zu erwerben sind unterschiedlich. Höhere Item-Werte sorgen auch für gemeinere und nützlichere Gegenstände. Zudem ist entscheidend an welcher Position man im Rennen ist. Wer auf dem ersten Platz fährt, wird meist nur mit Pilzen oder grünen Panzern beschenkt, während der Kugelwilli Kanone und der Blitz eher auf den hinteren Rängen erscheint. Das sorgt für noch mehr Abwechslung und plötzliche Wendungen in der Rangliste. * Banane: Einzeln oder in dreifacher Ausführung zu haben, der Gegner rutscht darauf aus und verliert an Geschwindigkeit. * Grüner Panzer: Saust ungesteuert durch die Gegend und prallt auch ein paar Mal an Wänden ab. Vorsicht, schießt euch nicht selbst damit ab! * Roter Panzer: Versucht euren Vordermann zu erwischen, geht allerdings daneben wenn er auf eine Wand trifft. Diesen weicht er aber meistens aus. * Dreifacher Panzer (grün oder rot): Drei Panzer umfliegen euer Kart als Schutzpanzer und können jederzeit abgefeuert werden. * Stachi-Panzer (blau): Egal von wo aus er abgefeuert wird, er fliegt hoch in die Lüft und sein Ziel ist der Erstplatzierte! Der Radius des Aufschlages ist nicht zu unterschätzen. * Schwindel-Box: Sieht aus wie eine Fragezeichen-Box, wer hinein fährt kommt ins Schleudern. * Pilz: Damit erhaltet ihr einen kurzen Turbo-Schub. Setzt ihn klug ein! * Dreifach Pilz: Gleich drei Pilze die ihr nach belieben einsetzen könnt. * Super Pilz: Damit gibt es einen längeren Turbo-Schub (unendlich bis der Pilz ‚alle' ist) * Bob-omb: Diese Tickende Bombe geht nach einiger Zeit hoch. Dann bloß nicht im Explosionsradius sein! * Kugelwilli: Man verwandelt sich für eine kurze Zeit in eine gefährliche Kanonenkugel und kann damit unliebsame Gegner aus dem Weg räumen. * Blooper: Dieser Tintenfisch verspritzt schwarze Tinte auf den Mattscheiben der Fahrer vor Euch. Falls ihr gerade erster sein solltet, geht dieser Angriff allerdings nur auf Euch. * Buu-Huu: Ihr werdet für einen Moment unsichtbar und damit unangreifbar, könnt sogar durch andere Fahrer hindurch fahren. Außerdem klaut der Geist jemand anderem einen Gegenstand den ihr dann erhaltet. * Blitz: Alle Gegner werden geschrumpft und verlieren ihre Gegenstände. Wer so klein ist sollte sich vor Panzern in Acht nehmen! Zum Glück verfliegt der Effekt nach einiger Zeit wieder. * Stern: Zeitweise Unverwundbarkeit, erhöhte Geschwindigkeit und jeder der euch rammt wird davon geschleudert. Aber passt auf, einige Karts sind mit erhöhter Geschwindigkeit schwerer zu lenken! Weiter geht's auf Seite 2! Strecken Es gibt den Retro-Grand Prix und den Nitro-Grand Prix á 4 CUPs die jeweils 4 Kurse haben. Darunter finden sich neue DS-Strecken, aber auch alte Strecken aus den Vorgängern. Die klassischen Kurse im Retro-Grand Prix wecken alte Erinnerungen und sind dennoch nicht zu unterschätzen. Auch die neuen Kurse des Nitro-Grand Prix können sich sehen lassen. Es gilt alle CUPs mit Gold abzuschließen, um alle Features freizuschalten. Die Strecken können mit 50ccm, 100ccm, 150ccm und später mit 150ccm Spiegel (alle Kurse Spiegelverkehrt) befahren werden. Spielmodi Neben dem Grand Prix im Einzelspielermodus durch den man diverse Features erst mit abschließen aller CUPs mit dem Gold Pokal freischalten kann, gibt es noch das bekannte Zeitfahren für jeden Kurs, das Versus und den Wettkampf. Wem das normale Rennfahren zu trist ist kann sich außerdem an den Rennmissionen versuchen. Dabei hat man immer eine bestimmte Aufgabe mit einem vorgegebenen Fahrer samt Kart die man meistern muss. Das geht vom Driften in bestimmter Zeit und Strecke bis zum gezielten Fässer wegsprengen über Bosskämpfe. Denn jedes der 6 Level hat 9 Missionen die zu bewältigen sind inklusive Endgegner-Strecke. Eine echte Herausforderung auch für Fortgeschrittene Spieler. Im Mehrspielermodus kann man mit bis zu 8 Personen gleichzeitig über die direkte WiFi Verbindung gegeneinander fahren. Dabei benötigt man nichteinmal selbst ein Mario Kart DS Modul. Man kann via Download mitfahren, allerdings darf man sich dann keinen Fahrer aussuchen. Für die Spieler ohne eigenes Modul springt dann der Charakter namens Shy Guy ein, welcher im normalen Spielverlauf nicht auftaucht. Im Versus kann man um die Wette nach Medallien fahren, das Spielprinzip ähnelt Capture the Flag. Noch lustiger ist die Ballonjagd, dabei muss man alle 5 Ballons der anderen Fahrer zerstören. Jeder kann nur 3 Ballons auf einmal aufgwpustwt haben. Dabei startet man mit einem Ballon, die anderen muss man durch Pusten in das Microfon aufblasen. Alternativ kann man dafür auch die Select Taste drücken, solange man kein Gas gibt. Über die WFC kann man online gegen Spieler aus der ganzen Welt fahren. Bei dieser Mehrspieler Variante fahren allerdings nur 4 Spieler gegeneinander. Über Freundescodes kann man eine Freundesliste pflegen. Man hat die Auswahl ob man online nur nach Freunden, Regional oder Global suchen möchte. Wer also gerade niemanden in seiner Nähe hat mit dem man direkt spielen kann, hat die Möglichkeit so dennoch gegen menschliche Spieler statt dem Computer zu fahren. Übrigens kann man den gespeicherten Geist des Zeitfahrens auch mit Freunden austauschen, sodass diese dann versuchen können euren Rekord zu schlagen. DS Technik Im oberen Fenster des DS sieht man euren Charakter und die Strecke die ihr gerade fahrt. Auf dem Touch Screen seht ihr eine Übersichtskarte, in der ihr mit einer einfachen Berührung zwischen zwei Ansichten wechseln könnt. Die Menüs sind komplett über den Touch Screen navigierbar, aber richtig zum Einsatz kommt dieser erst, wenn ihr euer eigenes Fahrersymbol zeichnen wollt. Das Mikrofon kommt bei der Ballonjagd zum Einsatz. Tipps Schützt euren Rücken indem ihr einen Gegenstand an euer Kart hängt. Wenn ihr die L-Taste gedrückt haltet, werft ihr den Gegenstand nicht ab, sondern lasst ihn einfach an eurem Kart baumeln. Sobald ihr die Taste loslasst, feuert ihr den Gegenstand ab. Das funktioniert mit Panzern, Bananen, Schummel-Boxen und Bob-ombs. Solltet ihr Tinte auf der Mattscheibe haben, fahrt über ein Geschwindigkeitsfeld oder benutzt einen Pilz, schon könnt ihr wieder sehen. Alternativ müsst ihr mit einem Blick auf die Karte fahren. Schummel-Boxen erkennt man auf der Karte daran, dass sie als rote Kästchen dargestellt werden. Außerdem ist das Fragezeichen darin umgedreht.

9. Mai 2008 · Dai-Lee

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Guitar Hero 3 - Legends of Rock!

Schnell, anstrengend, frustrierend aber auch motivierend. So kann man das Spielprinzip von Guitar Hero 3: Legends of Rock wahrscheinlich am besten auf den Punkt bringen. Ich habe mir mal die Freiheit genommen :) , meine persönlichen Eindrücke zu Guitar Hero III: Legends of Rock schriftlich festzuhalten. Gameplay Die Lernkurve ist steil: wer sich nach der Bewältigung des Karrieremodus auf „leicht„ schon als zukünftigen Rockstar sieht, wird bald aus allen Wolken fallen. Sobald man auf die mittlere Schwierigkeitsstufe hochschaltet rauschen die Noten nur so an einem vorbei. Die zusätzliche (blaue) Taste die hinzukommt erschwert die Fingerkoordination noch mal um einiges. Guitar Hero 3 ist etwas für geduldige Spieler. Viel Blut, Schweiß und Tränen werden fließen, bevor man auch die letzten Songs vernünftig spielen kann. Wer diese Ausdauer und den nötigen Ergeiz mitbringt hat aber gute Karten. Das schnelle Spiel zwischendurch ist auch mit Freunden ein Bringer. Die meisten Leute können im Anfängermodus nach ein paar Übungsrunden schon einiges reißen und es macht einfach Spaß, zusammen, gegeneinander oder abwechselnd zu rocken. Den Onlinemodus konnte ich leider noch nicht ausgiebig testen, da sich fast keine Gegner auf „leicht„ finden ließen. Eventuell war ich aber auch nur zur falschen Zeit online. Alternativ lässt sich mit Hilfe eines Freundescode auch wieder ein „Date„ mit einem Bekannten ausmachen. Das Prinzip ist aus anderen Wii Titeln wie z.B. Mario Strikers Charged oder Endless Ocean ja schon hinlänglich bekannt. Ansonsten gibt's auch noch den Übungsmodus und das Tutorial. Während ihr im Tut die Grundlagen des virtuellen Gitarrespielens erlernt, könnt ihr im Übungsmodus schwierige Passagen eines Liedes oder ganze Songs in langsamerer Geschwindigkeit ablaufen lassen, um diese im Karrieremodus anschließend besser bewältigen zu können. Grafik Die Grafik haut einen nicht vom Hocker, ist aber mehr als solide umgesetzt. Mich persönlich stört der PS2 Port nicht im geringsten, da ich beim nachspielen der „Noten„ sowieso so konzentriert auf das Spielen an sich bin, dass ich auf so was nicht achte. Der kosmetische Aspekt avanchiert hier schnell mal zur Nebensache und das alte Sprichwort „nur die inneren Werte zählen„ kommt zum tragen. Im Karrieremodus werden jeweils nach dem Gewinnen einiger Songs Comic-Zwischensequenzen eingespielt, die ansehnlich und unterhaltsam sind; wenn auch sehr kurz. Insgesamt geht die Grafik aber schnell auf die Augen und diese fangen nach einigen Spielminuten an zu tränen, wenn man etwas empfindlicher ist. Höchstwahrscheinlich rührt das von der irren Konzentration her, die man während des Spielens aufbringen muss. Sound Der viel beschrieene „Mono-Bug„ der Wii Version ist für mich kaum wahrnehmbar, da ich eh nicht auf einer großen Anlage, sondern an einem normalen Röhrenfernseher ohne seperate Boxen zocke. Die Lieder sind abwechslungsreich und gelungen. Das Rock-Feeling wird durch die Originalvertonung noch zusätzlich unterstützt. Die Lieder wurden nicht gecovert; die Stücke werden im Original abgespielt. Der Soundtrack an sich ist mit über 70 Songs auch umfangreich ausgefallen. Nervend hingegen ist nach kurzer Zeit das scheppernde Geräusch aus der Wiimote, das erklingt, wenn man eine Seite falsch anschlägt oder nicht das richtige Timing auffährt. Dieser Soundeffekt lässt sich leider auch nicht durch das Ausschalten des Wiimote Lautstärkepegels beheben. Das Geräusch wird lediglich auf den TV übertragen. Atmosphäre Das Feeling stimmt einfach, wenn man den hübsch gestalteten Les Paul Gitarrencontroller in die Hände nimmt und losrockt. Die Musik, die Grafik und das Handling fusionieren zu einer guten Atmosphäre, die einen so schnell nicht wieder los lässt. Teilweise fühlt man sich wirklich wie ein echter Möchtegern-Rocker, der sich seinen Weg nach oben bahnt und von Auftritt zu Auftritt besser wird. Handling Eine schwierige Sache. Während sich die Songs im einfachen Modus mit drei Fingern spielen lassen, werden ab dem mittleren und schweren Modus ein paar Gänge raufgeschaltet. Eine vierte und fünfte Taste kommen hinzu und die Geschwindigkeit wird drastisch angezogen. Insgesamt sollte man eher der Fraktion Gamer angehören, die aus dem Bauch heraus spielt und nicht nach dem Kopf. Langes Nachdenken ist nicht möglich, hier muss gehandelt werden. Die Details, die das Auge aufnimmt, müssen sofort richtig handwerklich umgesetzt werden. Für manche Leute eine schwierige Aufgabe und auch für mich nicht immer leicht. Gerade wenn der Spieler anfängt darüber nachzudenken, ob er die Gitarre richtig hält, die Starpower aktivieren soll etc. verpasst er schnell so manche Akkorde. Diese rauschen erbarmungslos weiter und man sollte wirklich fokussiert spielen, um nicht den Faden zu verlieren und so etliche Punkte zu verschenken. Ansonsten lässt sich sagen, dass die „Starpower„ nur sehr schwer zu aktivieren ist. Man hat dabei zwei Möglichkeiten: entweder den Gitarrencontroller hochheben oder die Minus-Taste auf der Gitarre zu drücken. Beides ist umständlich und lenkt stark vom eigentlichen Spielen ab, was zum zwangsläufigen Verspielen führt. Man sollte dieses Feature also wirklich nur aktivieren, wenn man sich sicher ist, dass man die aktuelle Passage beherrscht, oder aber gerade eine ruhige Sekunde hat. Das Tremolo kann man hingehen vollkommen vernachlässigen. Außer dem Verzerren des Sounds passiert nichts: keine Extrapunkte für diese kleine Sondereinlage. Fazit Das Game motiviert unglaublich, holt einen aber auch schneller als man denkt zurück auf den Boden der Tatsache. Ich bereue es nicht, mir das Spiel gekauft zu haben, da es immer wieder für eine Runde zwischendurch gut ist. Da ich es für 50 Euro erstanden habe bin ich auch nicht enttäuscht. Leute, die ganze 90 Euro ausgeben wollen und zudem nicht frustresistent sind, kann ich vom Kauf eher abraten. Diesen Ritt sollte man sich nur zumuten, wenn man viel Geduld und Ehrgeiz mitbringt. Wenn dies der Fall ist werdet ihr mit einem bombastischen Soundtrack, netten Multiplayer-Duellen und einem (bei entsprechenden Vorraussetzungen) reizvollen Onlinemodus belohnt.

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Puzzelt euch durch Asien!

Was hat Nadine in den letzten Tagen beschäftigt? Ein Puzzelspiel mit asiatischem Touch: 10 Talismans! Genau das richtige für Puzzelfreaks oder alle, die etwas Entspannung suchen und keine Karten mehr sehen können. Angenehme Atmosphäre 10 Talismans trumpft hierbei mit wohligen asiatischen Klängen und Hintergrundbildern in denen das Wasser mit fließenden Animationen fast wie echt wirkt oder die Palmen sanft hin und her wiegen - ohne dabei die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Spielgeschehen abzulenken. Wer mal eben eine Pause einlegen muss, kann dies auch mit einem Doppelklick auf das Hintergrundbild erledigen. Das Spielbrett wird dann ausgeblendet und man darf sich das Hintergrundbild in seiner vollen Schönheit ansehen. Für eine gestresste Mutter wie mich genau das Richtige. Doch auch das Spielprinzip löst selbst im klassischen Modus - wo es nach Zeit geht - keinen Stress aus. Ziel des Spiels ist es, alle 10 Talismane frei zu spielen. Dies geschieht Level für Level und wenn man einen Talisman komplett hat, erhält man sogar eine kleine Beschreibung für was dieser Talisman steht. Im Klassischen und Zeitlosen Spielmodus handelt es sich um die selben Talismane und Level, der Unterschied liegt lediglich darin, dass es im Klassischen Modus ein Zeitlimit für jedes Level gibt und man durch viele Punkte neue Leben erhalten kann - oder bei Ablauf der Zeit eines verliert. Spielablauf vasedesreichtums.jpgDas Ziel eines jeden Level ist es, die gelben Kästchen des Spielbretts zu sprengen und diese in blaue zu verwandeln - auf Höheren Leveln sogar zweimal, von braun nach gelb zu blau. Das passiert, indem man immer jeweils zwei Symbole miteinander vertauscht, sodass sie eine Reihe von mindestens drei Gleichen ergeben. Die übrigen Symbole rücken dabei von oben nach und neue fallen auch nach dem Schwerkraftsprinzip herab. Sollte man vier oder fünf Gleiche zusammen sprengen, verwandelt sich eines der Symbole in ein Mächtigeres, mit dem man bei erneuter Sprengung gleich noch die umliegenden Symbole oder sogar quer über das Spielbrett mitsprengt. Wenn man es also geschickt anstellt, sind einige Level schneller vorbei als man sich das neue Hintergrundbild ansehen konnte. Das klingt nun recht einfach - ist es in den ersten Leveln auch. Allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad jedesmal wenn man sich in einem neuen Talisman befindet: Ein neues Symbol wird mit ins Sortiment genommen und es kommen weitere knifflige Felder hinzu: Zum Beispiel die Abgeschlossenen, die erst mit einer ganz bestimmten Symbol-Kombination geknackt werden müssen, bevor sie weiter gesprengt werden dürfen. Aber auch Symbole die man benutzen kann, wenn sie vom Spielbrett fallen: Der Hammer, welcher gezielt ein Feld sprengen kann oder die Sanduhr, mit der man einen Zeitbonus erhält (den man oft auch benötigt). Dadurch wird auch einer fortgeschrittenen Puzzlerin auf die Dauer nicht langweilig. Fazit Eine schöne Alternative zu Solitaire u. a. - Komplett in Deutsch, auch wenn es einen (!) Schmunzelfehler gibt: Wenn man ein Leben erhält, bekommt man die Meldung: Du verlierst ein Leben! Das Spielprinzip ist nichts neues, wer zum Beispiel Jewel Quest gespielt hat, wird es kennen. Im direkten Vergleich finde ich die Symbole von 10 Talismans aber übersichtlicher und nur weil man mal keine Züge mehr hat, muss man nicht komplett von vorne anfangen - das hat mich bei Jewel Quest immer geärgert! Der asiatische Stil hat mich sehr angesprochen und sogar meine Tochter wird ganz ruhig, wenn sie dabei zuguckt - Sie ist mir dabei sogar schon auf dem Schoß eingeschlafen.

20. Mai 2008 · Dai-Lee

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