mehr als nur verspielt.

The Abbey - auf teufel komm raus!

Archiv-Artikel vom 18. August 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

The Abbey - auf teufel komm raus!

geschrieben von Dai-Lee
3 Min. Lesezeit

Eine Abtei, mysteriöse Todesfälle und ein ermittelnder Mönch sind Teil des Point & Click Adventures „The Abbey“. War der Tod des Torwächters nur ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Seit kurzer Zeit ist die zweite (bugfreie) Version des Spiels auf dem Markt. Ich habe sie für euch getestet.

Story
Ihr betretet das Kloster in der Rolle des Leonardo de Toledo. Sein getreuer Schüler Bruno folgt ihm auf den Fersen und macht sogar die schlimmsten Dinge mit, wie z.B. Gräber ausheben oder Gegenstände stehlen (und das als Mönch tztz). Natürlich können wir uns alle denken, dass weitere Morde nicht ausbleiben. Ich möchte nicht zu viel über die Geschichte schreiben, damit ich euch nichts vorwegnehme.  Die Story ist in vier Kapitel aufgeteilt, die alle ungefähr gleich lang sind.

Steuerung
Eine simple, optimale Steuerung. Mit Linksklick bewegt ihr euch und informiert euch über angeklickte Gegenstände. Mit Rechtsklick nehmt ihr Dinge auf oder benutzt sie. Außerdem könnt ihr mit Rechtsklick Sätze in Gesprächen überspringen. Das Inventar öffnet sich, wenn ihr mit der Maus an den oberen Rand fahrt - es sieht aus wie ein Kirchenfenster. In einem Tagebuch könnt ihr alle eure Erlebnisse nachlesen, falls ihr etwas nicht mehr wisst oder einfach den Text schnell durchgeklickt habt  Mit einem Doppelklick auf den Ausgang oder das nächste Gebiet müsst ihr nicht zusehen, wie Leonardo laaangsam hinläuft, sondern ihr seid sofort da.

Schauplätze
Da das komplette Adventure in der Abtei spielt, sind die Orte natürlich begrenzt. Einerseits möchte ich mehr sehen, andererseits sind die Rätsel dadurch besser lösbar. Wenn ihr an einer Stelle überhaupt nicht mehr weiterkommt, könnt ihr notfalls die Gegenstände aus eurem Inventar überall ausprobieren.

Übersichtskarte
Da die Wege von einem ins andere Gebiet manchmal ein wenig merkwürdig sind, könnt ihr mit einer Übersichtskarte (Buchstabe „M“) schnell reisen. Ihr klickt einfach den gewünschten Ort auf der Karte an und steht sofort vor dem Gebäude. Leider könnt ihr die Karte nicht aufrufen, wenn ihr innerhalb eines Gebäudes seid.

Rätsel
Die Rätsel sind spannend gemacht und abwechslungsreich. Meistens müsst ihr Gegenstände finden und diese jemandem geben, sie miteinander kombinieren oder sie im Inventar genauer betrachten. Es gibt viele textbasierte Rätsel, denn die Mönche reden seeeehr viel. Vergesst nicht, dass ihr auch mit eurem Schüler Bruno reden könnt. Manchmal gibt er euch Hinweise zur Lösung oder ihr müsst sogar an einem bestimmten Ort mit ihm reden, damit ihr weiterkommt (z.B. einen Mönch ablenken). Alles in Allem sind die Rätsel für mich lösbar gewesen, auch wenn ich manchmal eine Weile gebraucht habe^^“

Fazit
Zu Beginn des Spiels dachte ich an den Film „Der Name der Rose“. In diesem Film sterben immer wieder Mönche auf mysteriöse Art und Weise. Die Lösung des Rätsels ist ein verbotenes Buch mit vergifteten Seiten. Die Mönche sterben, weil sie beim Umblättern der Seiten immer die Fingerkuppen ablecken und dann das Gift von den Seiten in den Mund bekommen. Hier ist das Ende ein wenig anders  Mit der ersten Version des Spiels gab es wohl des Öfteren Abstürze. Bei mir verlief alles ohne Probleme (Zweite Version). Wie es aussieht sind die Fehler ausgemerzt. ^^
Durchaus ein Adventure, das mir Spaß gemacht hat und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Bei den Charakteren hätte ich mir ein bisschen mehr Wiedererkennungswert gewünscht. Jemand mit einem doofen Tick oder sonst einer lustigen Macke, so dass jeder gleich weiß von wem ich spreche. Naja, beim nächsten Mal dann!

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Hands on: Battlefield Bad Company (Demo)

Wie gestern berichtet wurde die Battlefield Bad Company Demo released. Ich bin natürlich gleich mit meiner PS3 unterm Arm zu meinem Zweitwohnsitz nach Österreich gefahren ;) und habe dort die Demo aus dem PSN Store geladen. Zurück in Deutschland (puh, war das anstrengend :D) habe ich dann den restlichen Abend mit ausführlichem Zocken der Demo verbracht. Hier meine Ersteindruck! Der Download ging trotz der beachtlichen Größe von über 1,5 Gigabyte erstaunlich fix über die Bühne... das nervige Installieren der Demo (wann ändert Sony das?) überbrückte ich mit einem kühlen Getränk und wartete sehnsüchtig auf die 100% Fortschritt. Endlich! You're in Bad Company now! Nach dem sehr stylischen EA/dice Intro Teaser überraschte mich das Hauptmenü mit einer schönen Menüführung und super Musik, die in einem für Battlefield doch sehr ungewohnten Swing Style glasklar aus der Anlage kam. Verliebt in die Klänge wählte ich zuerst die Solokampange aus. Battlefield mit einem Singleplayer? 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6. Juni 2008 · Dai-Lee

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15. September 2008 · Dai-Lee

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Vor ein paar Tagen habe ich auf dem „Software-Grabbeltisch“ einer bekannten Kaufhauskette ein Schnäppchen gemacht: Lumines Plus für die Playstation 2. Lumines konnte ich vor einiger Zeit auf der PSP eines Kollegen Probe spielen und war auch direkt fasziniert von der speziellen Chemie, die das Spiel entfaltet. Sound, Grafik und Spielkonzept gehen eine einzigartige Verbindung ein. Das Spiel versetzt einen quasi in Trance und der berühmte „nur noch eine Runde“ Faktor, den soviele gute Puzzle-Spiele an sich haben, setzt ein. Es geht zwar eigentlich nur darum, den Highscore zu knacken, in dem man möglichst viele gleichfarbige Quadrate bildet, aber dieses Prinzip macht einfach abhängig. Man ist alleine schon motiviert, noch eine Runde zu zocken, um die Musik weiter genießen zu können. Als positiver Nebeneffekt tritt das Freispielen neuer Stages und Soundeffekte ein, wenn man erfolgreich zockt. Ob japanisches Ambiente, Science Fiction Szenario oder Rock-Umgebung, das ganze Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten wird abgedeckt. Für jeden dürfte also ein passendes Setting dabei sein. Mit dem Wechsel des „Ortes“ ändert sich auch die Musik und passt sich jeweils der neuen Gestaltung an. Während des Spielens gehen die Szenarien fließend ineinander über, ein Wechsel wird nicht durch Ladepausen oder sonstiges unterbrochen, was zu einer Stimmung Athmosphäre führt. Das Game beruhigt auf eine merkwürdige Weise, flasht aber auch gleichzeitig tierisch. Im Prinzip ist es wie Tetris, nur dass man besserer Musik beim Zocken lauscht und mit neuen Levels belohnt wird, die sich layoutmäßig und soundtechnisch komplett vom vorigen Model unterscheiden. Ich bin dann mal wieder weg, Lumines zocken ;). Für 12 Euro ein echtes Schnäppchen. Bei Amazon gibt den Titel zur Zeit für knapp 22 Euro. Wer eine gelungene Knobbelei sucht, die auch für Anfänger geeignet ist, wird hier keinen groben Fehlkauf tätigen (zumal der Budgetpreis auch relativ fair ist). Hier ein kleiner Einblick in das Lumines Prinzip:

24. Mai 2008 · Dai-Lee

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No More Heroes - Für die Wii

Man mag es bei all den Casual-Games gar nicht wirklich glauben, aber es gibt sie noch: die außergewöhnlichen, wahnsinnigen Perlen abseits des Mainstreams, die sich gnadenlos in die Gehirnrinde bohren. NMH schreckt in den ersten 10 Minuten gewaltig ab: Grafik auf PS1 Niveau, öde Umgebungen und primitive Feinde, deren KI wirklich dem Fass den Boden ausschlägt. Das Tutorial ist sterbenslangweilig und reizt einen zum Gähnen. Aber dann geht's rund: ab dem ersten richtigen Endboss-Battle gegen „Heavy Metal“ verschlägt es einem den Atem! Die Zwischensequenzen geizen nicht mit lustigen Einfällen, Verunglimpfungen des Gegenübers und gnadenloser Arroganz von Seiten des Emporkömmlings Travis Touchdown. Da wird geprotzt und geprahlt, bis einem Hören und Sehen vergeht. Der Kampf gegen Shinobu, Destroyman, Dr. Peace und Konsorten gestaltet sich als bemerkenswert leicht, eine richtige Taktik müsst ihr nicht wirklich austüfteln - hier geht es nur um's impulsive Draufhauen im vermeintlich richtigen Moment. Nach einer gewissen Zeit entwickelt ihr ein gutes Gefühl hierfür. Von nun an läuft das Ganze in folgendem Takt ab: Geld verdienen mit (leicht) nervigen, sich wiederholenden Nebenjobs, nebenbei Klamotten und neue Laserschwerter einkaufen, sich zum Boss durchmetzeln und diesen niederschmettern. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr bemerken, dass ihr gar nicht mehr nachdenkt: No More Heroes bedeutet Kopf ausschalten, das Hack'n'Slay Gameplay genießen und einfach nur noch mit einem breiten Grinsen die Wiimote schwingen. Genial, wenn auch furchtbar simpel. Leute, die einfach nur lachen und sich amüsieren wollen und keinen Wert auf wirklichen Charakteraufbau und eine ausgefeilte Storyline legen, werden hier bestens bedient. Aber worum geht's eigentlich genau? Der liebenswerte Durchschnittstyp Travis Touchdown lernt in einer Bar die bezaubernde Silvia Christel kennen und hat von nun an nur einen, nicht ganz jugendfreien Gedanken… Das japanisch/ukrainische Mädel mit starkem Akzent macht es Travis aber nicht so leicht. Erst soll er die 10 besten Attentäter Amerikas unter den Torf bringen, um ihre volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Unser Held denkt gar nicht erst groß nach, sondern stürzt sich kopfüber in's Abenteuer. Er meldet sich bei einer Organisation an, die die sogenannten „Rang-Kämpfe“ mit den Attentätern arrangiert. Natürlich nicht umsonst. So ist Travis schnell mal 200 000 $ als Startgebühr los. Mit jedem Kampf erhöht sich der Betrag um 50 000 $. Zudem fordert die Firma ihn immer energischer auf, endlich das Geld zu überweisen. Aussteigen ist nach kurzer Zeit schon nicht mehr drin. Von jetzt gibt's nur noch den Weg nach vorne: Das Geld für die Duelle verdient ihr mit Nebenjobs wie streunende Katzen einfangen oder Minen am Strand von Santa Destroy (so der Name des imaginären Schauplatzes) ausfindig zu machen. Seid ihr erfolgreich, schaltet ihr neue Jobs frei, die sich auf den Assassinenbereich fokussieren und als Gegenleistung mehr Geld einbringen. So pendelt ihr hin und her zwischen Minijobs, Duellen mit Profikillern, Shopping und nett gestalteten Zwischensequenzen. Der Hauptprotagonist und seine Duellpartner werden sehr charismatisch dargestellt während der Cutscenes und versprühen viel eigene Persönlichkeit. Alles in allem ist No More Heroes ein Fest für Actionfans, die eine Wii ihr Eigen nennen. Wer große spielerische Abwechselung sucht, den Cell-Shading-Grafikstil nicht mag und nichts mit tumber „Hau-Drauf-Action“ anfangen kann, ist mit No More Heroes schlecht beraten. Hack & Slay Fans, die nach einem witzigem und eigenwillig geartetem Game mit gewissem Stil und gutem Einbezug der Wiimote suchen, sei der Titel wiederrum an's Herz gelegt! Ein kleiner Einblick:

24. Mai 2008 · Dai-Lee

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Lego Star Wars: Die komplette Saga

„Luke…die Macht ist stark in dir“ - und in den Klötzen! Schon seit einiger Zeit gibt's die klassische und die „neue“ Trilogie von Star Wars in Bausteinform (siehe PC, PS2, PSP, Xbox & Gamecube). Doch erstmals wurden beide Sagen in ein einziges Spiel integriert. In „Lego Star Wars: Die komplette Saga“ für die Wii, die Xbox 360, die PS3 und den DS könnt ihr die kompletten 6 SW Episoden nachspielen. In ureigenem Lego Charme. Gameplay Präsentiert wird das Ganze in Gestalt von Lego-Klötzen. Egal ob Gebäude, Maschinen, Spielfiguren oder Waffen, alles ist in familienfreundlicher Baustein-Optik gehalten. Die Athmosphäre ist in sich schlüssig und versprüht auf eine merkwürdige Art und Weise sogar so etwas wie Retro-Charme: Keine Synchronisation, Slapstick-Einlagen in Zwischensequenzen und eine musikalische Untermalung in Form von altbekannten und geliebten Star Wars Themen. Seinen Anfang nimmt das Spiel in der Mos Eisley Cantina, die ihr erst zum Teil auskundschaften könnt. 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Ansonsten spornt das Spiel mit über 160 erhaltbaren goldenen Legosteinen euren Sammeltrieb an. Diese erhaltet ihr z.B., wenn ihr einen Level erfolgreich abschließt. Sammelt ihr innerhalb einer Stage genug virtuelles Geld in Form von Bauklötzchen ein, erhaltet ihr wiederrum einen zusätzlichen, goldfarbenen Extra-Stein. Von eurem hart erarbeiteten Zaster könnt ihr euch aber auch witzige Extras wie Verkleidungen kaufen. Charaktere Solltet ihr nicht wirklich Lust auf eine richtige Mission haben, könnt ihr euch immer noch einen komplett eigenen Charakter aus bisher erhaltenen Outfits zusammenbasteln. So ist eine Figur mit Darth Vader Helm und Bikini Oberteil ebenfalls möglich. Der Kreativität sind zwar enge Grenzen gesetzt, aber trotzdem wurde hier ein nettes Feature integriert, dass vor allem kleine Bastelfreunde begeistern dürfte. Mit dem selbsterstellten Protagonisten könnt ihr bisher im Storymodus freigschaltete Level erneut absolvieren und auf Geld- oder Geheimnissuche gehen. Es ist ohnehin empfehlenswert, jedes Level mit verschiedenen Figuren erneut abzuklappern. Orte, die ihr vorher im Storymodus mit dem vorgegebenen Jedi nicht besuchen konntet, könnt ihr dann eventuell mit einem Sturmtruppenmitglied erreichen. Der Mehrspielermodus gestaltet sich recht nett: registriert z.B. an eurer Wii eine zweite Wiimote und erkundet zusammen mit einem Freund / einer Freundin die Star Wars Welt. Nichts bahnbrechendes, aber eine willkommene Zusatzoption. Sollte sich kein bereitwilliger Mitspieler finden, ist das kein Hals- und Beinbruch. Ihr seit auch im Einzelspieler-Modus meist mit einer Gruppe von Figuren unterwegs, die der Computer steuert, wenn ihr keinen Mitstreiter habt. Leider sind die KI Recken nicht sonderlich intelligent und laufen des öfteren ins Sperrfeuer. Richtigen Geleitschutz könnt ihr euch also nicht erhoffen. Wengstens gibt es die Möglichkeit, schnell zwischen allen Figuren hin und her zu zappen. Mit einem Druck auf die richtige Taste schlüpft ihr so z.B. aus dem Metall R2D2's in die Haut von Luke Skywalker. Dies ist an manchen Stellen zum Lösen diverser Rätsel auch erforderlich, da nur bestimmte Charaktere spezielle Fähigkeiten haben. So sind die Jedis gedacht, Dinge schweben zu lassen und weiter entfernte Schalter zu aktivieren, während die Roboter Schlösser knacken können. Grafik Insgesamt lässt sich sagen, dass das Spiel sehr liebevoll gestaltet wurde. Jedes Klötzchenwesen lässt sich sofort seinem aus den Filmen bekanntem Pendant zuordnen. Die klassischen Star Wars Melodien und das Massenschlachtenfeeling inklusive umherfliegender Legosteine entfalten einen ganz eigenen Charme. Die Steuerung ist eingängig und nach ein paar Minuten fix erlernt und verinnerlicht. Die Level werden immer wieder mit kleineren Rätseleinlagen aufgelockert, die nicht allzu knackig ausgefallen sind, so dass niemand an ihnen verzweifeln sollte. Fazit Lego Star Wars ist nicht nur für die Kleinsten empfehlenswert, sondern für alle Leute, die die Star Wars und Lego Franchises mögen und Gefallen an einem Haufen Action finden. Letztens sagte ein Kollege zu mir: „Ist man in unserem Alter nicht zu alt für solche Spiele?“ Darauf meinte ich zu ihm: „Ist man denn je zu alt für etwas, dass einem Spaß macht?“. Letztendlich muss jeder die Altersfrage aber für sich beantworten. Der einzige gröbere Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die mangelnde Abwechslung. Nach einigen Spielstunden stellt sich doch eine gewisse Müdigkeit ein, da der Spielablauf kaum variiert und immer ähnlich geartet bleibt. Wer damit Leben kann und ein nettes Action Adventure sucht, ist hier gut aufgehoben. Zur Not wartet man, bis das Spiel in der örtlichen Grabbelkiste liegt und für die Hälfte des Preises zu haben ist.

24. Mai 2008 · Dai-Lee

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Kein Rock'n Roll!

Dieses Spiel wurde mit einer schönen Idee entworfen, hat es aber nicht geschafft diese auch gut ‚rüber zu bringen. Rock'n'Roll Adventures sind leider mehr schiefe Töne als wirklicher Spielspaß. Die Anleitung zum Spiel muss man sich erstmal mühsam auf dem Bildschirm anschauen - sofern man diese in dem etwas verwirrendem Menü entdeckt hat - bevor man einigermaßen versteht wie man sich eigentlich mit den wildgewordenen Trommeln oder anderen Gegnern herumplagt. Doch das Problem ist nicht etwa der Schwierigkeitsgrad der Gegner, im Gegenteil - eine Herausforderung sind die nicht. Probleme gibt es sehr schnell mit der Steuerung. So knuddelig der kleine Held Elviz mit der Riesentolle auch sein mag: Wer nicht den richtigen Kamerawinkel (welcher sich nicht frei verstellen lässt) erwischt hat, kommt nichtmal über die ersten Hindernisse. In einigen Gebieten muss man von Trommel zu Trommel hüpfen und nach etwa 30 Versuchen hat man einfach keine Lust mehr. Das Gameplay ist eher etwas für Jüngere, allerdings frustriert die Steuerung sehr schnell und auf Dauer sind die Gebiete auch zu eintönig. Ich konnte mich nicht dazu durchringen das Spiel allzuweit auszuprobieren und dabei habe ich eine Engelsgeduld! Was kann Elviz? Er schlägt mit seiner Gitarre um sich, um die störenden Musikinstrumente zu vernichten und sein Ziel ist es soviele Schallplatten wie möglich einzusammeln. Dafür muss er die Plattformen erreichen auf denen diese sind oder er schiesst Zielscheiben mit einem Tonschuss aus seiner Gitarre ab. Rock'n'Roll Adventures ist ein Jump'n'Run bei denen die Handhabung von Wii Remote und Nunchuk gefragt ist. Die Kombination aus beidem macht die Sache leider zu komplex und ist nichts für Einsteiger. Die Idee ist witzig, die Umsetzung Katastrophal. Schade.

24. Mai 2008 · Dai-Lee

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