mehr als nur verspielt.

W.A.R is coming!

Archiv-Artikel vom 23. August 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

W.A.R is coming!

geschrieben von Dai-Lee

Nicht nur, dass Warhammer Online: Age of Reckoning (WAR)  am 18. September in Europa, Nord Amerika und Ozeanien seine Pforten öffnet - Außerdem startet am 7. September auch die open Beta!

Zeit das kommende MMORPG vorzustellen. Zugang zur europäischen Open Beta erhalten all jene die eine Pre-Order-Box gekauft haben oder mit Glück über den EA Store. Dort werden in der ersten Septemberwoche 75.000 Open-Beta-Keys vergeben. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Pünktlich zur Games Convention wurde zudem ein neuer Trailer zum kommenden MMORPG herausgebacht, welchen ihr Euch hier ansehen könnt. Er sorgt dafür - wie auch schon die Trailer zuvor - Warhammer mit großem Tamtam anzukündigen. Schnell wird klar, dass es sich bei diesem Spiel um den Krieg dreht, aber was anderes erwarten wir von einem Warhammer-Spiel auch nicht.

Hintergrund Warhammer ist eigentlich ein sogenanntes Tabletop-Spiel, welches seit 1982 existiert und neben Romanen, duzenden Ergänzungsbüchern, Pen & Paper Rollenspielen und natürlich auch Computerspielen als das Tabletop überhaupt angepriesen wird.

Dabei handelt es sich genauer gesagt um zwei Ableger: Warhammer Fantasy und Warhammer 40.000 Das erste Computerspiel (Warhammer: Shadow of the Horned Rat) erschien 1995 für PC (und 1996 für Playstation), weitere Titel folgten beinahe jährlich und wen wundert es, dass es sich dabei um Strategiespiele handelte.

Wer nun meint, Warhammer sähe aus wie Warcraft sei eines besseren belehrt: Tatsächlich lehnte Blizzard seine Schöpfung nämlich an Warhammer an, was auch die Klobgkeit der Figuren erklärt - Tabletop-Figuren sehen immer etwas klobig aus, was einfach an der Beschaffenheit der Figuren liegt, damit diese nicht auseinanderbrechen. So kann man auch im MMORPG starke Ähnlichkeiten der Orks in beiden Spielen erkennen. Zum Glück setzt Warhammer mehr auf realistische Grafik als das Quietschbunte Warcraft

Weiter geht’s auf Seite 2!


Reich gegen Reich (RvR) Mythic / GOA waren bereits für das MMORPG Dark Age of Camelot (Europa-Release: 1. Februar 2002) verantwortlich, welches als erstes mit dem RvR-System trumpfte und viele Nachahmer des erweiterten PvP-Systems fand. Meiner Meinung nach war das RvR das beste System um anderen Spielern den garaus zu machen und durch die langjährige Erfahrung mit DAoC verspricht WAR ein optimales System. Aber was ist RvR eigentlich? Anders als beim simplen PvP (Player versus Player) sind die Fronten von vornerein geklärt. Je nachdem in welchem Reich man spielt, ist das entsprechend andere Reich der Feind.

So werden ganze Batallione an Spielern gegeneinander antreten - mit Kriegsgerät, Festungen die es zu verteidigen gilt und nicht zu vergessen den Assassinen, die sich unter den Feind mischen. Hier ist Taktik gefragt! Das absolute Ziel der Reichskämpfe in WAR ist das einnehmen der gegnerischen Hauptstadt, wofür es eine Armee bedarf die in das Land einfallen und es übernehmen muss. Hierfür wird es auch Instanzen geben in denen Ausgeglichene Kämpfe stattfinden. Alles was man tut hat Einfluß auf den großen Krieg zwischen Chaos und Ordnung. Aber selbst jene die sich nicht so gern in das Kampfgetümmel schmeißen werden in Warhammer Online: Age of Reckoning zum Zug kommen.

Es soll ausreichend PvE Inhalte geben. Darunter fallen verschiedene Aufgabentypen: Öffentliche Aufgaben, die von der Teilnahme der gesamten Armee profitieren. Konflikt-Aufgaben, die Spieler mit Gegnern, die gegenläufige Ziele verfolgen, konfrontieren. Verzweigte Aufgaben, bei denen man den Ausgang und damit die Belohnung selbst wählen kann. Geschenk-Aufgaben, die das Auskundschaften von Informationen mit hochwertiger Beute belohnen.

Weiter geht’s auf Seite 3!


Armeen und Karrieren

Der Spieler kann einer von sechs Armeen beitreten. Jeweils drei davon sind entweder der Guten oder der Bösen Seite zugewandt und arbeiten somit mit den anderen Armeen zusammen. Auf der Seite der Ordnung habt Ihr die Auswahl zwischen Zwergen, Elfen und dem Imperium (Menschen), auf der Seite des Bösen zwischen Dunkelelfen, Chaosmenschen oder den Grünhäuten, wobei jene sich aus Goblins und Orks zusammensetzen.
Jede Armee besitzt unterschiedliche Karrieren, vermutlich jeweils vier an der Zahl - wovon aber noch nicht alle Veröffentlicht wurden. Jede Karriere ist auf die Rasse bzw. Armee zugeschnitten, es wird also keine allgemeinen Karrieren wie etwa Krieger geben, die dann von bestimmten Rassen auswählbar ist. Vielmehr entscheidet ihr Euch für eine Rasse und schaut dann was für Karrieren zur Auswahl stehen.
Zum Beispiel haben die Hochelfen die Karrieren Schwertmeister, Erzmagier, Schattenkrieger und Weißer Löwe zur Auswahl, während die Chaosmenschen mit Auserkorener, Magus, Zelot und Chaosbarbar aufwarten.

Gilden

Was wäre ein MMORPG ohne Gilden? Natürlich bietet auch Warhammer Online: Age of Reckoning die Möglichkeit sich in Gilden zusammen zu raufen. Da es sich nunmal hauptsächlich um den Krieg zwischen Ordnung und Chaos dreht, gibt es auch dementsprechende Features für Gilden. So kann man für eine Gilde eine Standarte kreieren die nicht nur stolz in der Schlacht getragen werden kann, sondern auch - je nach Stufe der Gilde - verschiedene Boni gibt.

Jedoch kann der Gegner auch euren Standartenträger töten und damit spezielle Boni erlangen. Die Gilde ist damit gezwungen eine neue Standarte zu kaufen. Das erinnert doch schon an taktische Kriegsführung: Fällt der Fahnenträger ist die Moral dahin.

Charakterwachstum

Der Spielercharakter soll sich seiner relativen Stärke anpassen. So werden Orks größer oder Zwergenbärte länger während sich Euer Charakter weiterentwickelt. Durch die Auswahl an Rüstung und anpassbaren Gegenständen für Gildenmitglieder soll der Charakter wirklich einzigartig gestaltbar sein. Da bin ich besonders gespannt drauf.

Fazit

WAR bietet eine große Schlacht und lockt mit vielversprechenden Features, die in dieser Kombination seine Konkurrenz ausrangieren könnte. Dieses Spiel ist nichts für all’ jene die lieber in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt zocken. Hier geht’s um Blut, große Schlachten und Kriegsgemetzel. WAR is coming!

Kommentare

Noch keine Kommentare. Schreib den ersten.

Dein Kommentar

Nur für Nachrichten der Moderation, nie öffentlich.

Es gelten unsere Kommentarregeln. Was mit deinen Angaben passiert, steht in der Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch gefallen

Aktuell

Hands on: Battlefield Bad Company (Demo)

Wie gestern berichtet wurde die Battlefield Bad Company Demo released. Ich bin natürlich gleich mit meiner PS3 unterm Arm zu meinem Zweitwohnsitz nach Österreich gefahren ;) und habe dort die Demo aus dem PSN Store geladen. Zurück in Deutschland (puh, war das anstrengend :D) habe ich dann den restlichen Abend mit ausführlichem Zocken der Demo verbracht. Hier meine Ersteindruck! Der Download ging trotz der beachtlichen Größe von über 1,5 Gigabyte erstaunlich fix über die Bühne... das nervige Installieren der Demo (wann ändert Sony das?) überbrückte ich mit einem kühlen Getränk und wartete sehnsüchtig auf die 100% Fortschritt. Endlich! You're in Bad Company now! Nach dem sehr stylischen EA/dice Intro Teaser überraschte mich das Hauptmenü mit einer schönen Menüführung und super Musik, die in einem für Battlefield doch sehr ungewohnten Swing Style glasklar aus der Anlage kam. Verliebt in die Klänge wählte ich zuerst die Solokampange aus. Battlefield mit einem Singleplayer? Das ging mit dem letzten Battlefield Konsolen Ableger und seiner Pseudokampange deutlich in die Hose. Der eigene Charakter wird als Greenhorn eingeführt, stört mich nicht, die Sprüche der Kollegen und die ungewohnt gute Synchro haben mir sehr gut gefallen. Nach kurzer Einführung (in Spielgrafik) konnte ich nun selber Hand anlegen... vorab hat man ja schon viel gehört über die zerstörbare Umgebung. Daher konnte ich es auch gar nicht abwarten gleich mal mit dem MG auf den naheliegenden Schuppen draufzuhalten - ratatatatat - hmm, nix? Sekundärfeuer, Granatenwerfer und Feuer! BUMM. Ja das gefiel mir schon besser, zwei Bäume hats auch gleich mitzerlegt :) Ihr hättet mein zufriedenes Grinsen sehen sollen :P Da kommt dieser Smiley nicht im entferntesten dran, hehe. Im Verlauf der Mission war es ja nur eine Frage der Zeit bis ich auf feindlichen Widerstand stossen würde. Zuerst hatte ich meinen Trupp mit einem Vehikel transportiert. Verschiedene Kameraperspektiven machen garantiert jeden glücklich, ich habe mich für die "Cockpit-Perspektive" entschieden - sehr atmosphärisch. Ahja.. der kleine Vorposten der gegnerischen Soldaten war schnell eliminiert... ich musste da leider nicht sehr viel machen. Meine Kameraden haben das sehr fix erledigt, teils schon vom Wagengeschütz aus :( Die nächste Begegnung mit den vermeintlichen russischen Soldaten zeigte aber die ganze Stärke der Physikengine. Wie gewohnt aus anderen Shootern versteckte ich mich hinter einer Häuserwand... nur blieb die da leider nicht lange und schwupps hatte ich die Hälfte meiner Lebensenergie verloren und alles um mich herum wurde unscharf. Was für ein Glück, dass mir zuvor gezeigt wurde wie man sich heilt (mit einer Art Spritze die man sich selber in den Brustkorb rammt und unendlich oft zur Verfügung steht). Intensive Feuergefechte Leute, ungelogen der Mund blieb mir während dem Gefecht permanent offen - soviel Action habe ich zuletzt bei Call of Duty 4 erlebt, dort waren Einstürze etc aber gescriptet... ihr könnt wirklich alles wegputzen was euch im Wege steht, von einem einfachen Zaun, bis hin zum kompletten Haus. Alles lässt sich fein säuberlich zerlegen. Sehr genial und ich weiss jetzt schon das ich es in anderen Spielen vermissen werde! Grafisch hinterliess Bad Company nicht ganz den Hochgenuss von COD4 - aber im Hinblick der Möglichkeiten der Zerstörung kann ich das ganz gut verschmerzen :) Schwer fand ich die Demo schon, das lag aber daran das man sich erstmal ganz schön umgewöhnen muss. Wie bereits erwähnt - einfach mal eben so in Deckung gehen ist nicht! In Bewegung bleiben ist nicht verkehrt und so fühlte ich mich etwas gehetzt und aus der Reserve gelockt. An einem stationären MG-Geschütz konnte ich dann auch schön sämtliche Bäume "fällen". Häuser stürzen zwar nie komplett ein, aber man kann sie schon ordentlich demolieren ;) Eindrucksvoll war auch das "ruf-russische-Artillerie" Fernbedienungstool - kennt man z.B. aus BF 2 - nur das man hier keinen Commander braucht um eine Götterdämmerung über ein Gebiet seiner Wahl zu schicken - danach steht garantiert kein Baum oder Haus mehr :P Das Solospiel war für Battlefield Verhältnisse extrem gut. Schöne und witzige Zwischenszenen, die das Spielgeschehen auflockern (mein Squad mitten in einem Blümchenmeer, während alles um sie herum zerschossen wird) und eine Story die sich anscheinend nicht sehr ernst nimmt. Gefällt mir. Will mehr. Multiplayer Das eigentliche Kernstück, den Multiplayer Modus, konnte ich nur so halb halb antesten - der Run auf die Server war wohl zu groß, jedenfalls bekam ich nur einmal eine Verbindung zu einem Server. Der Spielmodus wurde durch ein kurzes Video eingeleitet, da der Krieg vorbei ist will jeder Gold... das eine Team beschützt die Kisten, das andere muss sie kaputt machen... ähja.. vollmundig als neuer Gold Rush Spielmodus angekündigt, erinnerte das Erlebnis eher an ein etwas modifiziertes Capture the Flag... Mit der Aussage bin ich noch etwas vorsichtig, konnte leider nur ca. 20min geniessen. Fazit Nun, nach der Demo kann ich den Release kaum noch abwarten - jeder der eine Xbox360 oder PS3 sein Eigen nennt, sollte definitiv den Download auf sich nehmen - schade nur das die Demo in den deutschen Online-Stores nicht erhältlich ist... ;)

6. Juni 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Aktuell

SingStar Hottest Hits

It's hot in here! Von der Karaoke-Reihe Singstar bekommen die Fans einfach nicht genug ;) Jetzt wo es draußen langsam aber sicher kalt wird, werden die Parties wieder gemütlich zu Hause gefeiert. Was darf da natürlich nicht fehlen? Singstar Hottest Hits! Die komplette Songliste findet ihr in der News, in der Liste befindet sich auch mein aktueller Ohrwurm Hit von Colbie Caillat: Bubbly... Am 24. September könnt ihr dank Sony wieder 30 neue Songs trällern, bis euch die Stimme weg bleibt. Die komplette Songliste findet ihr hier: 1. Annie - I Know UR Girlfriend Hates Me 2. Avril Lavigne - When You’re Gone 3. Calvin Harris - Acceptable In The 80S 4. Colbie Caillat - Bubbly 5. Delta Goodrem - You Will Only Break My Heart 6. Fall Out Boy - Thnks Fr Th Mmrs 7. Fergie - Clumsy 8. Finger Eleven - Paralyzer 9. Gabriella Cilmi - Sweet About Me 10. Lily Allen- LDN 11. Maroon 5 - Makes Me Wonder 12. Mika - Grace Kelly 13. Mika - Love Today 14. My Chemical Romance - Teenagers 15. Nelly Furtado - All Good Things 16. One Night Only - Just For Tonight 17. Onerepublic - Stop And Stare 18. Operator Please - Just A Song About Pingpong 19. Powderfinger - Lost And Running 20. Ricki Lee - Can’t Sing A Different Song 21. Sam Sparro - Black And Gold 22. Sean Kingston - Beautiful Girls 23. Sneaky Sound System - Pictures 24. Snow Patrol - Chasing Cars 25. The Fray - How To Save A Life 26. Potbelleez - Don’t Hold Back 27. Ting Tings - Great Dj 28. Ting Tings - That’s Not My Name 29. Vanessa Amorosi - Perfect 30. Will.I.AM - I Got It From My Mama

15. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Mehr Huhn auf der Piste!

Für gewöhnlich hält es sich im Moor auf, flattert wild über den Bildschirm und versucht verzweifelt dem geschickten Spieler aus zu weichen, um nicht vom Himmel gepustet zu werden und gackert dabei auch noch herum. Ja, genau die Rede ist vom Moorhuhn, welches 1999 auch Büros eroberte. Doch die Zeiten der Schießerei sind erstmal vorbei, jetzt kann man mit dem Hühnchen und seinen Gefährten ordentlich Gas geben! Zugegeben, 8 Strecken klingt im ersten Moment nicht gerade nach viel Abwechslung und auch die 7 Fahrer aus der Moorhuhn-Welt können nicht mit Mario und Co. mithalten. Das Spielprinzip gleicht dem großen Konkurrenten: Man darf seine Gegner mit ein paar Items ärgern und kommt nicht nur durch Fahrgeschick zum Ziel. Für einen echten Kart-Fahrer ist dieses Spiel dennoch eine Herausforderung - und das liegt nicht nur an der Steuerung. Spielmodi Man darf allein oder zu zweit (per Splitscreen) in der Meisterschaft oder im Zeitfahren sein können beweisen. Außerdem gibt es noch einen Duell-Modus für 2 Spieler - meine Tochter wäre aber kein Gegner gewesen, sie liebt Konsolen-Kontroller und gibt die auch nicht wieder her. Es gibt 2 Meisterschaften mit jeweils 4 Strecken die in 50ccm, 100ccm und 150ccm gemeistert werden wollen. Wo man sich am Anfang noch gemütlich zurück lehnt und nebenbei beinah seine Fingernägel lackieren könnte, merkt man im Laufe des Spiels jedoch wie gemein Computergegner sein können - besonders wenn sie scheinbar schneller als man selbst fahren können. Dennoch sind die Gegner einem nicht gleich die halbe Strecke voraus, sollte man mal von der Strecke abkommen oder mal wieder durch ein sogenanntes Power-Up neu auf die Fahrbahn gesetzt werden. So bleibt auch für die Jüngeren der Spielspaß erhalten und tröstet über die Ladezeiten vor jeder Strecke hinweg. Charaktere & Strecken Neben dem Titelträger, dem Moorhuhn gibt es noch ein paar weitere Charaktere, die aus vorigen Moorhuhnspielen bekannt sind. Da wäre zum Beispiel das Lesshuhn, Moorfrosch, Hank der Maulwurf oder Kröt die Schildkröte. Leider scheinen diese sich im Fahrverhalten und in den Animationen kein bisschen zu unterscheiden - hier geht es einfach nach Geschmack. Niedlich sind die Figuren im Comic-Stil aber allemal. Die Strecken wurden mit viel Liebe zum Detail entworfen, so fährt man zu Beginn der ersten Meisterschaft auf einem Bauernhof, welcher mit der passenden Musik daherkam die einen zum Schmunzeln bringt - oder man fährt später auf einer Safari-Strecke und wer seinen Blick mal von der Rennstrecke lösen kann, entdeckt hinter der großen Abzäunung einen Dinosaurierkopf, der den Fahrern dann auch hinterher sieht, wenn man daran vorbeifährt. Die Eisstrecke war für mich bisher am schlimmsten, ständig fahre ich dort auf 2 Rädern oder rutsche über das Ziel hinaus - die Schlittergefahr ist da extrem hoch und sorgt dafür das man gerne ins Huhn - pardon - in den Kontroller beißen würde. Besonders wenn dann auch noch der Schneemann an einem vorbei rauscht <.< Fazit Für die PS2 ist das Spiel auch grafisch gelungen, wer nicht auf knallbunt wie bei Konkurrenzspielen steht ist hier garantiert richtig beraten. Die Power-Ups sind nichts neues in ihrer Wirkung, die Umsetzung der Ideen sind aber einleuchtend und man versteht sofort, was man damit anstellen soll - Nachdem ich mir die Bedienungsanleitung angesehen habe wusste ich auch endlich wie man das Schwarze Loch hinter sich wirft…

26. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Team Rainbow wieder im Einsatz

Ihr erinnert euch sicher noch an unseren Besuch bei Ubisoft in Düsseldorf, bei denen wir „Rainbow Six: Vegas 2„ und „Haze„ Probespielen durften. Jetzt ist es endlich soweit! Nora hatte etwas Zeit für „Rainbow Six: Vegas 2„ und berichtet euch über ihre Erfahrungen. Charakter Ganz wie bei Ubisoft erstelle ich mir einen weiblichen Charakter, nur dieses Mal mit einer Militärkappe statt einem Fischerhut ;) Die Sonnenbrille gehört natürlich zu meinem Standardequipment! Im Charaktermenu habt ihr sehr viele Auswahlmöglichkeiten in Sachen Waffen, Rüstungen und sonstigen Accessoires. Es ist ein wenig ungewöhnlich für einen Shooter so viele Möglichkeiten zu bekommen, aber auch interessant. Jede Bekleidung bringt euch andere Werte, d.h. manche mehr Rüstung und manche mehr Beweglichkeit. Es ist logisch, dass ihr mit einer schweren Panzerweste nicht so schnell rennen könnt wie mit einem leichten Hemdchen. Zu Beginn des Spiels stehen nicht alle Waffen und Ausrüstungen zur Verfügung. Nach und nach schaltet ihr sie in den Missionen frei. Schwierigkeitsgrad Nun müsst ihr einen Schwierigkeitsgrad zwischen Freizeit, Normal und Realistisch auswählen. Ich entscheide mich für „Normal„ und starte die erste Mission. Die erste Mission In der ersten Mission sollt ihr eine Verhandlung unterbrechen. Ich laufe vom Dach des Hauses in einen Vorraum, in dem ich schon von meinen Kollegen begrüßt werde. Sie sprechen kurz mit mir und erklären mir die Lage. Egal wo ich im Raum hinlaufe, sie drehen sich immer zu mir und sehen mich an, was ich sehr schön umgesetzt finde :) . Erst wenn sie ihre Predigt beendet haben kann ich in den nächsten Abschnitt weitergehen. Im ersten Level werdet ihr gut auf den weiteren Spielverlauf eingestimmt, denn ihr müsst klettern, kriechen, schießen, befehlen, euch abseilen und von eurem Team eine Tür entschärfen lassen. Erst später gelangt ihr nach Las Vegas. Waffen Ich habe noch nicht alle Waffen ausprobieren können, denn sie sind in Hülle und Fülle vorhanden. Meistens haben die Waffen wenig Munition, so dass fast jede Waffe der Gegner herhalten muss. Es gibt auch Schilde, die euch gegen feindliche Kugeln schützen. Leider kann ich mich mit dem Schild kaum bewegen, aber es ist trotzdem toll^^ Checkpoints und Boxen Nach ein paar Abschnitten erreicht ihr einen Checkpoint. Falls ihr sterbt, könnt ihr ab diesem Punkt wieder neu beginnen. An den Checkpoints befinden sich grüne Kisten mit Waffen, Rüstungen und Munition. An den Checkpoints bekommt ihr Zugriff auf neu freigeschaltete Gegenstände. Ihr könnt aus den Kisten auch Granaten mitnehmen. Teamwork Der große Unterschied zu einem normalen Ego-Shooter: Vegas 2 ist ein Taktik Shooter, das heißt ihr befehligt ein kleines Team aus 2 Soldaten. Wer (wie ich) so etwas nicht gewohnt ist, wird erst versuchen alles im Alleingang zu erledigen und dann kläglich scheitern. Holt ruhig eure Kameraden und lasst sie wie euch selbst kriechen, klettern und schießen. Da sie natürlich nicht unverwundbar sind, solltet ihr auf sie aufpassen und bei Bedarf eine lebensrettende Spritze verabreichen. Mit der Leertaste folgt euch euer Team wohin ihr wollt^^ Features Nebenbei habt ihr ein Nachtsichtgerät, Schalldämpfer und sonstige Spielereien mit auf euren Reisen. Je nach Situation solltet ihr euch daran erinnern, was ihr alles mit euch tragt. Zur besseren Übersicht könnt ihr eine Karte der Umgebung aufrufen. Grafik Nicht unerwähnt soll die Grafik bleiben, die auf Unreal Engine 3 basiert und es wirklich in sich hat. Gerade noch mit den niedrigsten Einstellungen läuft die PC-Version auf meinem Laptop. Um Vegas 2 flüssig und mit den besten Einstellungen spielen zu können solltet ihr einen leistungsstarken Computer besitzen. Fazit Mit dem Schwierigkeitsgrad „Normal„ hatte ich zu Beginn einige Probleme. Eine Tür aufstoßen und in den Raum rennen ist bei Vegas 2 nicht angesagt, sondern an der Wand entlang schleichen, die Tür von der Seite aufstoßen und die Kameraden zuerst hineinschicken xD Wieder einmal ein spaßiges Spiel, das eigentlich überhaupt nicht spaßig ist, sondern ein todernster Kampf um Las Vegas. Top!

26. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Lumen - Das Spiegelkabinett

Lumen bedeutet auf lateinisch Licht oder Leuchte. Genau damit bekommt ihr es im Strategiespiel Lumen zu tun: mit Licht und Spiegeln. Gameplay Ziel des Spiels ist es in jedem Level den Lichtstrahl an einen bestimmten Punkt zu bringen. Der Lichtstrahl entspringt einem Startpunkt und muss über Ecken, Teleporter und reflektierende Steine von euch zum Zielpunkt gelenkt werden. Spiegel Eure wichtigsten Werkzeuge sind Spiegel. Diese könnt ihr mit einem Klick drehen. Links- und Rechtsklick drehen den Spiegel jeweils in eine andere Richtung. Der Lichtstrahl prallt dann vom Spiegel ab, je nachdem in welchem Winkel der Spiegel steht. Hindernisse und Hilfen Im Laufe des Spiels kommen weitere Gegenstände hinzu. Dazu zählen unter Anderem Teleporter, die den Lichtstrahl an eine andere Stelle weiterleiten. Manche Steine reflektieren das Licht, andere sind nur als Hindernisse gedacht. Meistens müsst ihr „Energiekugeln„ zerstören, damit der Lichtstrahl bis zum Ziel genug Energie bekommt. Es bringt euch also nichts einen Weg zum Ziel zu finden ohne zuvor alle Energiesteine zu zerstören. Überhitzung Es gibt einen kleinen, fiesen, roten Balken oben rechts im Bild. Wenn ihr den Lichtstrahl zurück zum Startpunkt lenkt, d.h. den Strahl direkt zurückschickt, füllt sich der rote Balken. Als zusätzliche Warnung färbt sich der Lichtstrahl rot. Ihr müsst ihn schnell in eine andere Richtung senden, sonst gibt es als Dankeschön einen nervigen Piepston und „Game Over„. Zeitlimit Damit es nicht zu einfach wird, müsst ihr in jedem Level gegen ein Zeitlimit kämpfen. Wenn ihr dieses Zeitlimit überschreitet, habt ihr wie bei einer Überhitzung das Level verloren. Die verbleibende Zeit zeigt euch der blaue Balken oben rechts an. Fazit Ein typisches Spiel für Zwischendurch. Viele Lösungen ergeben sich durch wildes Klicken und zufällige Drehaktionen. Trotzdem ist Kombination gefragt, was mich immer wieder auf die „Level starten“ Schaltfläche klicken hat lassen. Da die Grafik nicht außergewöhnlich ist, hätte ich mir ein paar Level mehr gewünscht :D

26. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Rohan Online - Blood Feud

Nach 2 Closed Beta Phasen befindet sich „Rohan Online„ nun endlich in der Open Beta. Um euch einen Überblick zu verschaffen fasse ich euch alle bekannten Informationen zusammen und berichte von meinen bisherigen Erfahrungen mit dem MMORPG. Rassen und Klassen Jede Rasse und Klasse sind miteinander verknüpft, d.h. die Rasse entscheidet letztendlich über die Klasse und umgekehrt. Ab Level 50 kann jede Klasse zwischen zwei Spezialisierungen wählen. Mensch - Krieger: Defender (Defensiv) oder Guardian (Offensiv) Elf - Heiler: Priest (Heiler) oder Templar (Angriffsmagier) Halbelf - Bogenschütze: Ranger (Stärke) oder Scout (Geschwindigkeit) Dunkelelf - Magier: Warlock (Debuffs) oder Wizard (Angriffsmagier) Dhan - Assassine: Avenger (Unsichtbar) oder Predator (Geschwindigkeit) Dekan - Drachenkämpfer: Sage (AOE Skills) oder Knight (Leben stehlen) Ich persönlich finde es schade, dass ich keine Bogenschützin als Dunkelelfe erstellen kann, aber wir müssen eben mit der Zuordnung Klasse <-> Rasse leben. Charaktererstellung Ihr müsst nun eure Rasse bzw. Klasse bestimmen und habt zuerst einmal die Wahl zwischen einem männlichen und weiblichen Charakter. Dann könnt ihr ein Gesicht und eine Frisur aussuchen. Es gibt nicht sehr viele verschiedene Looks für euren Charakter (ca. 5-10 Gesichter und Frisuren), also ist die Chance einen „Klon„ zu treffen ziemlich hoch. Gebt dem Charakter noch einen Namen und ihr könnt loslegen. Trainingsgebiet Nach der Charaktererstellung habt ihr die Möglichkeit in ein Trainingsgebiet zu gehen oder direkt in eine Städt. Ich empfehle das Trainingsgebiet nicht nur Anfängern, denn dort bekommt ihr ganz nette Gegenstände für den Anfang. Im Trainingsgebiet werden euch grundlegende Dinge wie Quests, Monster töten, Shops und Craften erklärt. Die Welt Nach dem Trainingsgebiet kommt ihr in eine der Städte. Jede Rasse wird dabei in ihre Heimatstadt teleportiert. Mit Teleportsteinchen könnt ihr auch in die anderen Städte reisen und dort alle Quests lösen. Rund um die Städte befinden sich Monster mit niedrigen Leveln. Je weiter ihr von einer Stadt wegkommt, umso stärker werden sie. Zu Fuß zu einer anderen Stadt zu kommen ist unmöglich^^ Ich habe es versucht, lasst es besser gleich xD. Weiter gehts auf Seite 2! Reittiere und Pets Ab Level 30 könnt ihr für 100.000 Crone ein Reittier erwerben. Das Reittier ist auf eure Rasse beschränkt, d.h. jede Rasse hat ihr eigenes Reittier. Das Tier entwickelt sich mit steigendem Level weiter. Pets in Form von Affen, Vögeln, .. können im Laden gekauft werden. Sie sehen nicht nur niedlich aus und kosten Geld (Futter), sondern machen euch z.B. schneller oder geben euch mehr HP. Skills Einige Probleme bereitet mir das Skillen in „Rohan Online„. Nach jedem Levelup erhaltet ihr Punkte für Skills und Punkte in eurem Charaktermenü, in dem ihr DEX, STR, INT und andere Fähigkeiten steigern müsst. Ich habe bei solchen Vorgehensweisen immer Angst mich zu verskillen… Quests An Quests haben die Entwickler nicht gespart, denn ihr könnt Quests in allen Städten erledigen. Ich habe eine Halbelfe bis auf Level 20 gespielt und immer offene Quests im Questlog gehabt. Ob es im späteren Spielverlauf immer noch so bleibt kann ich euch leider nicht sagen, ich hoffe es einfach mal! Clans Es gibt natürlich ein Clansystem. Ähnlich wie bei GuildWars könnt ihr gegen einen anderen Clan antreten und dabei sogar Wettgegenstände einsetzen. Ihr wettet z.B. eine Rüstung, der andere Clan einen anderen Gegenstand und der Gewinner erhält alles.^^ Craften So wie es aussieht könnt ihr bessere, sogar einzigartige Gegenstände herstellen, wenn ihr bei einem Crafter bestimmte Gegenstände zusammensetzt. Ich habe noch wenig Erfahrung damit, aber die Gegenstände sind viel besser als herkömmliche Gegenstände. Weiteres Wie in Lineage2 könnt ihr jederzeit eure Gegenstände in einem von euch erstellten Shop verkaufen. Außerdem gibt es sogar die Möglichkeit Städte zu erobern. Des Weiteren wurde eine Funktion namens „Rache„ eingebaut. Wenn ihr von einem anderen Spieler getötet werdet könnt ihr euch mit dieser Funktion direkt zu ihm teleportieren und versuchen euch zu rächen. Lol^^ Fazit Ein kostenloses MMORPG mit viel Potential. Gäbe es etwas mehr Auswahl bei der Charaktererstellung und keine Zuordnung der Klassen an die Rassen, wäre ich sogar richtig beeindruckt. Ich hoffe es mutiert nach längerer Spieldauer nicht zu einem Grinder. Bisher macht das Spiel wirklich Spaß und ich freue mich auf die Erkundung neuer Gebiete.

30. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach