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Aktuell

Star Wars: The Force Unleashed II

Ein neuer Trailer zum zweiten Ableger "Star Wars: The Force Unleashed II" steht für euch nun bereit, viel Spaß!

17. Dezember 2009 · Dai-Lee

Previews

Halo 3: ODST Preview

Was eigentlich als ein kleines Addon zur Halo Serie geplant war, wurde ein eigenständiges Spiel: Halo 3: ODST (Orbital Drop Shock Trooper). Ich hab euch eine kleine Preview des Spiels erstellt und durfte dem Director of Cinematics CJ Cowan von Bungie ein paar Fragen stellen. Story: Die Storyline von Halo hat nicht nur genug Stoff für die drei Spiele, sondern füllte auch eine ganze Reihe von Büchern. Halo 3: ODST findet erstmals ohne den Supersoldaten Master Chief statt, stattdessen schlüpft man in die Rolle eines „gewöhnlichen„ Soldaten: einem Orbital Drop Shock Trooper, der den Namen Rookie (auf deutsch Anfänger) trägt. Am Anfang der Kampagne schwirrt Rookie mit der ODST Truppe (parallel zur Handlung von Halo 2) über der Stadt New Mombasa um dort zu landen und die Stadt vor Covenanten zu sichern. Direkt nach dem Absprung geschieht jedoch ein mit Halo 2 verbundenes Ereignis: Der Prophet des Bedauerns versucht mit einem Sprung zur Lichtgeschwindigkeit, dem Master Chief zu entkommen und löst damit eine elektromagnetische Welle aus, in die auch Rookie und das ODST Team geraten. Nach einer Bruchlandung erwacht Rookie einige Stunden später, in der Stadt New Mombasa und darf sich vollster Gesundheit erfreuen. Kreuz und Quer macht mehr her: Nach dem Intro könnt ihr euch auf eine neue Halo Erfahrung gefasst machen. Während in den ersten Teilen alles noch nach einem linearen Ablauf gespielt wurde, erwacht Rookie in der bis dato größten zusammenhängenden Level-Welt, die Bungie für Halo jemals entwickelt hat. Hier heißt es selbst erkunden und nicht einem strikten Leitfaden folgen. Doch ihr werdet nicht ganz allein gelassen, als Hilfestellung hat Bungie eine zentrale Stadtsteuerung (Künstliche Intelligenz Superintendent) implementiert, die euch als Wegweiser durch das Abenteuer unterstützt (ähnlich wie Cortana aus den vorherigen Halo-Teilen). Wie schon in Halo 2, ist es auch hier möglich in die Rolle eines anderen Charakters zu schlüpfen, so steht euch jetzt Rookies gesamte ODST Einheit zur Verfügung. Um zur erfahren was in den Stunden zwischen der Landung und Rookies Erwachen passiert ist, werdet ihr in Flashbacks in der Rolle anderer Crew-Mitgliedern die Geschehnisse nacherleben. Indem ihr auf bestimmte Objekte und Informationen stoßt, werden einzelne Erinnerungsfragmente freigeschaltet. Doch auch hier folgt ihr keinem linearen Strang sondern entscheidet selbst in welcher Reihenfolge und wann ihr die Flashbacksequenzen durchleben wollt. Vor- und Nachteile ohne den Master Chief: Vorteile: Zugriff auf eine mit Schalldämpfer versehene M7S Maschinenpistole und eine M6C/SOCOM mit erweiterter Zoomfunktion Visual Intelligence System Reconaissance (VISR) ist ein Lichtverstärker in dunklen Gebieten, mit dem Kollegen grün, Feinde Rot und wichtige Objekte gelb erscheinen. Taktischeres Gameplay Nachteile: keine übermenschlichen Sprungfähigkeiten mehr, ODST hat keine Schilde und ist langsamer als ein Spartaner Als Schock Trooper könnt ihr keine zwei Schusswaffen gleichzeitig führen Weniger actionbetontes Gameplay Nicht zuletzt kommt das Spiel in einem zwei DVD-Pack in der sich noch ein Mehrspielerpart versteckt: dem Firefighter. Hier müsst ihr zu dritt, immer schwieriger werdenden Angriffswellen standhalten. Director of Cinematics CJ Cowan steht Rede und Antwort: GamerGirls: Du hast uns einen Einblick in Halo 3: ODST gewährt und was sofort aufgefallen ist, ist die neue detaillierte Umgebung, in die der Spieler eintauchen kann. Wie habt ihr euch auf das Erstellen der Halo Umgebung vorbereitet? Hattet ihr bestimmte Filme als Inspiration? CJ Cowan: Early on, the entire ODST team rallied around the phrase "Film Noir". It's kind of a catch-all term that applied to all of the different disciplines: Lighting, Music, Environments, Characters, Writing, Camera, etc. That decision came soon after we laid the groundwork for the plot and realized it was very much a detective story, with the Rookie putting the pieces of a mystery together. We looked at a lot of reference in books and film, and then worked to mesh it with the Halo universe. Gamergirls : Die Charaktere in Halo unterscheiden sich voneinander und haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Habt ihr in Halo 3: ODST mehr wert auf die Charaktere gelegt? Mit welchen Mitteln habt ihr dessen Persönlichkeiten hervorgehoben und wer hat sie synchronisiert? CJ Cowan: ODST is very character focused, more so than the games in the Halo trilogy. We were able to do that because we spend a lot of time with this small squad, getting to know them. It became a necessity when we made the decision to do the flashbacks where the player jumps into the boots of each of the squadmates. We realized we needed to make the different personalities really stand out so that it wasn't confusing as you swapped back and forth between the missions. We accomplished that in several different ways: The writing, the animation, de-polarizing the helmets so the individual faces were more prominent, and individual first person dialog while you're playing as each character, which is something we've never done in a Halo game. The actors helped this goal quite a bit. We were very happy with our voice talent. The squad is voiced by Nathan Fillion as Buck, Alan Tudyk as Mickey, Adam Baldwin as Dutch, Nolan North as Romeo, and of course, Tricia Helfer as Captain Dare. Alles in allem ist in Halo 3: ODST mehr taktisches Geschick gefragt, dass heißt auch mal aus dem Weg gehen und nicht nur drauf ballern. Den Core-Halo-Fans wird wohl mehr neuer Content (und wahrscheinlich auch der Master Chief) fehlen, doch durch den Fokus auf die Geschichte, die Umgebung und den einzelnen Charakteren kann der Spieler besser in Halo eintauchen als je zuvor (was ich glaube für uns Mädels eine besonders positive Entwicklung in der Halo-Reihe ist). Das Spiel erscheint am 22. September diesen Jahres und der Soundtrack wird seine Weltpremiere am 24. Januar im Paramount Theatre in Seattle feiern.

31. August 2009 · Dai-Lee

Reviews

Star Wars - The Force Unleashed

So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.

27. April 2009 · Dai-Lee

Reviews

Silent Hill Homecoming

Ich bin frustriert. Richtig, richtig frustriert. Und traurig und wütend. Ich wurde verlassen. Es wurde eine Beziehung beendet, die mehr als zehn Jahre angedauert hatte. Silent Hill war für mich bisher im Survival Horror Genre meine Lieblingsreihe, ich finde sie auch immer noch ein Zacken geiler als Resident Evil. Es hatte diesen subtilen, kaum merklichen, aber unaufhaltsamen Schrecken. Keine plakativ gesetzten Schockmomente, bzw. waren diese in der Minderheit, aber dafür gut platziert. Es hat auch immer mehr auf die psychologische Schiene gesetzt. Der Horror ist in Silent Hill immer unterhalb der Oberfläche geblieben, aber mich als Spieler wie Treibsand stetig weiter hinab gezogen, bis ich komplett im Abgrund verschwunden bin. Irgendwo hat mal ein kluger Kopf geschrieben, Silent Hill sei weniger Horror als Terror. Dieser Mensch hat da meiner Ansicht nach genau ins Schwarze getroffen. Die Geschichten um das kleine Städtchen wanden sich meist zwischen Studie der seelischen Abgründe eines Menschen und tieftraurigen Familien- und auch Liebesgeschichten. Zumindest haben mich die Stories in meinem Herzen berührt und gleichfalls entsetzt. Ich erinnere mich zum Beispiel an James, dessen Frau starb und der in Silent Hill eine Frau kennenlernte, die seiner bis aufs Haar glich. In die er sich wohl verliebte und doch irgendwann erkennen musste, dass sie nichts weiter war als eine Projektion seines schuldigen Gewissens, denn er war der Mörder seiner „echten“ Frau. Silent Hill ist mir von Anfang ans Herz gewachsen. Schon als ich mit Harry Mason auf die verzweifelte Suche nach seiner Tochter in den verpixelten Gassen ging und dies setzte sich bis hin zum vielfach verprellten vierten Teil fort. Auch Teil 4 der Serie fand ich noch gelungen, obwohl viele Andere am Spielprinzip (Geh durchs Loch im Zimmer, komm woanders raus!) und dem Gameplay ….. mäkelten. Bei Origins fingen die Probleme für mich an. Die nicht verfügbare Einstellbarkeit des Schwierigkeitsgrades hat mir zunächst zu schaffen gemacht. Story und Setting waren hier noch super, doch mir mochte das Besiegen der Gegner schwer von der Hand gehen. Allerdings konnte ich mir mithilfe des Netzes ein paar gute Tipps holen und wusste später im Spiel dann auch, dass man mit den Fernsehern, Schreibmaschinen und diversen Flaschen den Lying Figures und Krankenschwetsern bestens beikommen kann, sofern man sich klug und geschickt an sie heranschleicht. Also lösten sich meine anfänglichen „Schmerzen“ in Wohlgefallen auf und ich konnte es durchspielen. Doch dann…. Dann kam Homecoming. Wie hatte ich es gespannt erwartet. Jeden Schnispel, jeden kleinen Trailer, jedes Bildchen, jeden Vorbericht habe ich in mich aufgesogen und platzte fast vor Freude als ich es endlich selbst in Händen hielt und nur noch eins wollte: DURCHZOCKEN! Aber welch Schmach erfuhr ich. Zunächst war meine Hoffnung auf einen „Easy Mode“ zunichte gemacht worden, allerdings war es möglich wenigstens zwischen „normal“ und „hard“ zu wählen. Wird ja nicht soooo schlimm werden dachte ich noch naiv. und im ersten Spielabschnitt im Alchemilla Krankenhaus lief es auch noch recht rund. Die Steurung wurde mit zunehmenden Spielverlauf mehr und mehr zum Ärgernis! Mein lieber Protagonist hat sich nicht so „kampferprobt“ gezeigt, wie er ausgelobt wurde. Nein, schlimmer noch, ich empfand ihn als träge, lahme Ente, die erst aufs Ausweichen-Kommando reagiert, wenn es schon zu spät ist und er am Boden liegt. Behäbig trollte er sich weg vom Gegner, doch bevor ich dann auch nur einen ansatzweise gescheiten Angriff platzieren konnte, ging ich schon wieder in die Knie. Ich habe das Gefühl, dass je mehr die Figur an Trägheit zunahm, die Gegner das Doppelte an Geschwindigkeit erlangten und mir schon nach zwei Schlägen fast dreiviertel der Lebensenergie raubten. Wie konnte das passieren? Mir? Einem Fan der ersten Stunde? Noch dazu geizte der Entwickler derart mit den Heilitems und Munition, dass ich mehr als einmal in Ecke hätte kotzen können. Als ich mich dann dem „Marionetten“-Endgegner gegenüber sah, war es endgültig vorbei. Alle meine Reserven verbraucht, den Tod ca. 10 mal in Kauf genommen. Ich wollte, ich konnte nicht mehr. Ich schrie und tobte. Ich pfefferte letztendlich das Spiel und fast auch den Controller mit einem Ausbruch meiner Gefühle: „UNSPIELBAR!!!!!!“ in Ecke. Jetzt siecht es als Makel meiner Selbst im Schrank vor sich hin. Ich will es nicht mehr anfassen. Aber ganz von ihm konnte denn auch nicht lassen. ich wollte wissen - wie geht es weiter? Was passiert nach diesem für mich unbezwingbaren Boss? Ich suchte in Youtube und Co. nach einem „Videowalkthrough“, na ja weniger einem Walkthrough als einem dokumentierten Durchspielen. Ich wurde auch fündig und wollte wenigstens aus der Perspektive des nutzlosen Zuschauers die Story genießen. Wollte wissen, findet Alex seinen Bruder Josh? Kann er ihn retten und seine ganze Stadt? Oder wird sich ein schreckliches Geheimnis lüften, dass mich schockiert und den Tränen nahe bringen kann? Vielversprechend war sie ja, die Story. Alex kommt von einem Einsatz als US-Soldat zurück in sein Dorf Shephards Glenn und wird geplagt vom Alptraum, sein Bruder sei entführt und in Gefahr. Er findet seine Mutter halb verwahrlost und geistig völlig apathisch in seinem Elternhaus und muss erfahren, dass ihn seine Träume nicht getrogen haben. Josh ist verschwunden und sein Vater auch! Alex’ Ma nimmt ihm das Versprechen ab, beide – Vater und Bruder – wieder zurückzubringen. Und er erfährt mit jedem Schritt auf seinem Weg, dass er in den gefürchteten Ort Silent Hill Antworten und die Vermissten finden möge. So viel zur knappen Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte. Und ich stellte mich auf alles Möglich ein. Wieder auf den subtilen, unterschwelligen Psychothriller, der mich in die Tiefen der zerbrechlichen Stille in Silent Hill führt, wie so oft schon davor. Doch eines hatte ich nicht erwartet. Ich hatte nicht erwartet, dass der amerikanische Entwickler meinte gegen Ende des Spiels auf einmal meinte auf billige Schock- und Splatterelemente im Stil eines „Hostel“ zurückgreifen würde und die gesamte bis dato aufgebaute Spannung mit einem Mal zu vernichten. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich spreche hier einzig und allein über meine subjektive Empfindung. Mag sein, dass Ihr meine Ansicht nicht teilt. Dass Ihr gut fandet, was das Spiel geboten hat. Ich war einfach nur enttäuscht. Einzig Akira “the god of music” Yamaoka machte mit seinem wieder mal beeindruckenden Soundtrack alles richtig. Und so habe ich meine Internetverbindung gekappt, die Videos waren geschaut, und ich habe mir meine gesammelten Silent Hill Soundtracks angehört. Dabei waren mir die Tränen dann wirklich in die Augen gestiegen, denn ich musste feststellen, dass meine Lieblingsspielreihe auf dem Survival Horror Sektor mit mir Schluss gemacht hatte. Und das auf die brutalstmögliche Art, wie es ein Spiel kann. Indem es mich wie einen Blödmann hingestellt hat, der die super-super innovative Steurung nicht kapiert und damit nicht umzugehen weiß. Der nicht schätzen kann, dass damit der „Level“ des Spielens neu definiert wurde und der nicht mit in Lobgesänge der Kritiker miteinstimmen will. Ich frage mich auch heute noch: Welches Silent Hill Homecoming haben die Gametester der Spielezeitschriften eigentlich gespielt? Es kann nicht dasselbe sein, das ich in der Hand hatte. Denn dieses Spiel hat Silent Hill für mich gämnzlich verdorben. Wir sind ab jetzt geschiedene Leute. Doch gebe ich nicht die Hoffnung auf. Ich hoffe darauf, dass beim nächsten Teil, so denn noch einer kommt, meine alte Begeisterung zurückkehrt, dass wir uns aussöhnen können und dieses Debakel mit einem Lächeln vergessen werden. Und dass wird wieder zur Blüte unserer Beziehung zurückkehren können, vergeben und vergessen. Friede sei mit Dir, du kleine, schrecklich-schöne Stadt, die mich oft begeisterte, noch öfter mit Schauern an sich fesselte und mir die größtmögliche Interpretationsfreiheit über die psychische Verfassung der Charaktere, das Erscheinungsbild der Monster und dem Hintergrund bat.

2. April 2009 · Nina

Previews

Resident Evil Degeneration

Für alle die es kaum noch erwarten können, dass es endlich März wird und der neue Resident Evil Teil in den Läden bereit steht, gibt es schon am 5. Februar ein kleines Schmankerl vorab, um euch die Wartezeit etwas zu versüßen… dann wird im Elektronikladen eures Vertrauens oder auch der Videothek, die euer Herz erobert hat, der animierte Film „Resident Evil Degeneration„ in den Regalen stehen. In Japan und Nordamerika ist der Film bereits erschienen und wir haben wie so oft das Nachsehen und müssen uns noch etwas gedulden. Nach dem animierten Kurzfilm „Biohazard 4D Executer„, der bei uns nie offizielle erschien, ist Degeneration der zweite voll animierte Film zur Resident Evil Reihe. Inhaltlich wird der Film eine Brücke zwischen dem aktuellen vierten Teil und dem sehnlichst erwarteten fünften Teil bilden. Claire Redfield und Leon S. Kennedy, bekannt aus dem zweiten Teil werden die Hauptakteure sein in dem Film. Für Fans ein definites Muss und ich hab mir den Termin auch schon mal im Kalender angestrichen ;).

23. Januar 2009 · Dai-Lee

Reviews

Fallout 3

In einem Vault aufwachsen ist nicht sehr toll, kein Tageslicht, komische Leute und überhaupt – wenig Platz. Trotzdem beginnt so das Spiel. Von der Geburt an durchlebt ihr das Teenagerleben gestaffelt bis die Haupthandlung beginnt. Wirklich genial ist hier die Erstellung des Charakters, den ihr nach eurer „Geburt„ festlegt. Dabei sind wirklich fast keine Grenzen gesetzt. Sobald ihr dann im Teenageralter seid, beginnt der Ernst des Spiels. Ihr wacht auf, und euer Vater ist verschwunden, und ihr müsst eurem Alter Ego helfen die Vault zu verlassen, und in die Fußstapfen eures Vaters treten. Das wirklich Großartige ist jedoch die riesige Welt, mit den unzähligen Nebenquest, dem schwarzen Humor den schon die ersten beiden Teile ausgemacht haben, und die unglaubliche Handlungsfreiheit – die sofortige und langfristige Auswirkung hat. Wer willst du sein? Der gute Freund, der böse Punk, die diebische Göre? Kein Problem! Das wichtigste Arbeitsgerät eines „Ödländers„ ist – natürlich neben unzählig vielen Waffen – der Pipboy, eine Art PDA am Handgelenk den man per Knopfdruck aufrufen kann. Hier sind alle wichtigen Sachen, Daten, Waffen, Notizen usw. Sehr gut gemacht Bethesda! Mehr auf Seite 2! Kampfsystem und Charakterentwicklung Fallout3 vermischt gekonnt ein wirklich gutes RPG mit heißer Shooteraction. In Kämpfen kann man sowohl in Echtzeit kämpfen, als auch mit dem „VATS„ genannten Kampfsystem. Damit machen kämpfe noch mehr Spaß. Das Spiel pausiert kurz und man kann im VATS verschiedene Körperteile anvisieren – je nach Aktionspunkten verschieden viele. Angegeben wird hierbei auch die Trefferquote – welche von vielen Faktoren abhängt, hauptsächlich aber vom jeweiligen Skill mit kleinen Waffen, großen Waffen, Energiewaffen oder aber mit Fäusten, Messern, Bleirohren etc. Insgesamt sind die dynamischen Kämpfe wunderbar zu handeln, und nach dem zielen mit dem VATS-System werden die Aktionen cineastisch umgesetzt - einfach Großartig! Nach erfolgreichem Levelaufstieg darf man diese Attribute beliebig erweitern. Vielleicht eher auf große Waffen verteilen und Rambo werden, oder doch auf Wissenschaft und Dietrich? Bleibt jedem selbst überlassen. Zusätzlich kann bei jedem Levelaufstieg eine Sonderfähigkeit gewählt werden. Diese sogenannten Perks können z.B. „Ladykiller„ (wenn man als Mann spielt) oder „Leichenesser„ sein. Auch hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die sich direkt auf die Welt auswirken. Als Leichenesser kann man sich zwar durch das essen von Leichenteilen heilen, man verliert aber Karma bei den übrigen Ödlandbewohnern. Das garantiert unglaubliche Langzeitmotivation. Vor allem bei wiederholtem Spielen – da man jedesmal völlig anders spielen kann! Mehr auf Seite 3! Grafik und Sound Die Grafik ist einfach umwerfend. Und auf dem PC auch noch einen Tick schöner als in den Konsolenvarianten. Die Animation der Gegner sind superweich, bis auf ganz wenige Ausnahmen – leider vor allem in der Außenperspektive oder wenn man Treppen oder Berge erklimmt. In der entschärften deutschen Version fliegen auch keine Körperteile von Feinden durch die Gegend, blutig ist es trotzdem alle mal mehr als genug. Die Texturen sind nicht die allerschärfsten, und klar – mit einem Grafikreferenztitel wie Crysis und Co. kann das Spiel nicht mithalten – aber das macht auch gar nix. Die Entwickler haben sich wahre Mühe gegeben, nicht nur bei Figuren, sondern überhaupt mit der ganzen Welt. Die Außenariale sind wunderschön, Innenlevels sehen leider oft etwas gleich aus. Aber zumeist ist man ja in den Weiten des Ödlands unterwegs. Abgerundet wird das ganze durch den einfach genialen Stil in dem das Spiel gehalten wurde, den USA der 50er und 60er Jahre. SUPER! Auch der (abwählbare) Radiosender spielt Lieder aus dieser Zeit! Nichts desto trotz gibt es überraschend wenig Bugs in dieser Richtung, sei es nun Clippingfehler oder selten auch mal ein Gegner der ohne sichtbare Waffe auf einen schießt. Erstaunlich bei so einer großen Welt. Auch am Sound lässt sich nicht viel aussetzen. Die deutschen Sprecher sind durch die Bank professionell. Die Stimmungen der jeweiligen Personen kommen gut an. Die verschiedenen Sounds wiederholen sich sehr selten – weil es einfach unglaublich viele verschiedene Sätze gibt die Händler, Leute und Gegner sagen. Fazit Fallout3 gehört für mich zu der Überraschung des letzten Jahres. 10 Jahre nach dem 2ten Teil – entwickelt von einem völlig anderen Studio, da war man schon skeptisch ob das wirklich ein Fallout wird, oder ob nur ein billiges RPG mit dem Namen Geld verdienen will. Aber da hat sich Bethesda wirklich Mühe geben, und meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ein absolutes Muss für alle die sich „Zocker„ nennen – ein tolles Vergnügen, dass nicht zu unrecht erst ab 18 ist!

6. Januar 2009 · Dai-Lee

Reviews

Resident Evil 4

Am 13. Freitag im März 2009 erscheint nun der Nachfolger zu Resident Evil 4, dieses Spiel kam zwar bereits 2007 für die Wii auf den Markt, ist aber nach wie vor sehr gefragt. (Ich selbst war in einigen Läden bis ich es endlich in Händen halten konnte) . Falls ihr noch nicht zum Gruseln gekommen seid, hier gibt es eine Kostprobe… Der frischgebackene Polizist Leon S. Kennedy hat den Virenangriff in Raccoon City vor sechs Jahren überlebt. Jetzt arbeitet er für die US-Regierung und ist mit dem Schutz von Ashley Graham, der Tochter des Präsidenten, betraut. Er glaubt, nachdem er den von der finsteren Umbrella Corporation gesteuerten Virenausbruch in Raccoon City überlebt hat, habe er das Schlimmste hinter sich. Aber als Ashley entführt wird, beginnt für Leon ein neuer Albtraum. Verwirrte Dorfbewohner, die dem Blutkult der Los Illuminados angehören, verteidigen ihre Beute. Schon wieder muss Leon alles aufs Spiel setzen und sich unvorstellbaren Gräueln stellen, um Ashley unbeschadet aus den Händen der Sektierer und ihrer verrückten Anhänger zu befreien. Weltweit wurden über 31 Millionen Exemplare der actiongeladenen und gruseligen Resident Evil-Reihe verkauft. Die Resident Evil 4-Versionen für PlayStation® 2 und den Nintendo Gamecube™ haben zahlreiche Preise gewonnen; darunter: IGN Game Of The Year, Golden Joysticks Editor's Choice, Gamespot Game Of The Year, Edge Magazine Best Game 2005, Game Master's Game Of The Year, 1Up's Game Of The Year, GAME Game Of The Year, Famitsu Game Of The Year u. v. m. Wetterumschwung Die optische Qualität der Gamecube Version kombiniert mit den Bonusinhalten der PS2 , machen das Spiel zu einem einzigartigen Erlebniss. Klar kann die Grafik der Wii nicht mit einer PS3 bzw einer Xbox360 mithalten aber das Spielerlebnis gleicht das locker wieder aus. Was ich gut finde ist auch das das Wetter sich ändert, man geht bei Sonnenschein in Haus und wenn man wieder rausgeht regnet es in Strömen. Rascheln der Blätter Die Soundkulisse ist wie in allen Resident Evil Teilen gruselig. Wenn man mit Leon im Wald unterwegs ist rascheln die Blätter unter seinen Füßen, beim springen durch Glasscheiben hört man es klirren, von weitem hört man den nächsten Zombie stöhnen und erleidet dadurch den nächsten Gänsehautschub. Leider sind die Zombiegeräusche auf Dauer recht eintönig, da sich das Stöhnen der Zombies immer gleich anhört. Wie ist die Steuerung? Am besten bei der Wii Edition gefällt mir die Steuerung, die dank Wiimote und Nunchuck einfach atemberaubend ist. So zielt man auf die Zombies indem man einfach die Wiimote auf den Fernseher richtet. Das Nachladen der Waffen erfolgt durch schnelles rauf und runter bewegen der Wiimote und gleichzeitiges drücken des B-Knopfes. Wenn man mal von einem Zombie angeknabbert wird kann man diesen durch schnelle rechts/links Bewegung einfach abschütteln, das macht das Ingame Erlebnis noch realistischer. Fazit Mit einem Preis von 29,99€ ist es auch für den etwas kleineren Geldbeutel leicht erschwinglich, allerdings ist das Spiel FSK 18. Auf der Capcom Seite wird das Spiel als das ultimative Horrorerlebnis angepriesen und das ist es auch.

5. Januar 2009 · Dai-Lee

Spieldaten von IGDB.com