Entdecken
Artikel zu Spielen, gefiltert nach Genre, Thema, Plattform, Jahr und Autorin. Mehrere Werte in einem Filter gelten als oder, Filter untereinander als und.

Child of Light – Das märchenhafte Rollenspiel im Test
Ubisoft erzählt uns mit dem neuen downloadbaren 2D-RPG ''Child of Light'' für PS3, PS4 und PC eine wunderschöne und bezaubernde Geschichte. Wir haben die malerische Märchenwelt Lemuria betreten und sind mit der tapferen Aurora auf Reisen gegangen... Heimweh... Aurora erwacht aus einem tiefen Schlaf und will sofort ihren geliebten Vater wiedersehen, dieser ist vor Kummer schon dem Tode nahe. Gemeinsam mit unserem treuen Glühwürmchen Igniculus erleuchten wir uns den Weg zu ihm, aber diese Reise ist lang und beschwerlich. Ihre Aufgabe ist vorbestimmt, denn nach Hause darf Aurora erst, wenn sie die Welt vor der schwarzen Königin Umbra gerettet hat. Sonne, Mond und Sterne müssen gen Himmel zurück an ihren Platz. Erleuchtet ist der Weg... Das freundliche Glückwürmchen Igniculus kann von einem zweiten Spieler gesteuert werden, andernfalls haben wir die Möglichkeit ihn selbst quer durch das Level fliegen zu lassen. Mit Hilfe seiner Leucht-Fähigkeit können wir so manchen dunklen Ort kurz in Licht tauchen. Verschlossene Truhen und versteckte Wege werden viel schneller entdeckt. Mit der Kraft des Lichtes können wir auch Bilderrätsel lösen und erzeugen Schatten an den Wänden, die uns Lösungsansätze preis geben. Irgendwann bekommt Aurora kleine Flügel geschenkt, die sie flugfähig macht. Somit können auch wir von alleine wichtiges Sternenstaub für LP und MP einsammeln. RPG im Märchenstil ... Der erste Blick kann täuschen, denn hinter der kindlichen Märchendarstellung verbirgt sich ein RPG-Spiel mit Tiefgang. Spannende Kämpfe und überraschende Rätselaufgaben verspricht der Titel und trumpft mit schönen Aquarelzeichnungen auf. Begeisterung hat sich nach einigen Spielstunden breit gemacht und sorgt für den nötigen Suchtfaktor. Neben den typischen RPG-Elementen wie Skills verbessern, Waffen aufwerten, taktischer Einsatz und rundenbasierte Kämpfe treffen wir auf skurrile Gestalten, die wir uns zu Freunden machen. Im Laufe des Spiels lernen wir neue Begleiter kennen, die wir durch gute Taten für uns gewinnen können. Treue Weggefährten wie der Finn, ein junger bärtiger Zwerg und die fröhliche Zirkusnärrin Rubella weichen nicht mehr von unserer Seite und begleiten uns quer durchs Land. Nach und nach finden wir immer mehr Gefährten und können ihre Fähigkeiten bei den rundenbasierten Kämpfen gut gebrauchen. Wir treffen auf Spinnen, Wildschweine, Geister, Pferde und diverse Bewohner, die uns Böses wollen. Hartnäckige Bosskämpfe gegen eine dreiköpfige Hydra können sich schon mal in die Länge ziehen, denn diese verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten. Hier zahlt sich taktischer Einsatz und die Kenntnis der unterschiedlichen Elementar-Fähigkeit jedes Charakters aus, so kommt Rubella gegen wasserresistente Gegner nicht so gut an, dafür hat Finn einen hammerharten Blitzschlag, der auch auf drei Gegner gleichzeitig angewendet werden kann. Während des Kampfes können schwache Charaktere ausgetauscht werden oder eingesammelte Zaubergetränke verwendet werden. Mit Igniculus könnt ihr Gegner blenden, die dadurch langsamer agieren, somit sind wir bei der Angriffsgeschwindigkeit. Ausgeführt wird jeder Angriff erst nach der Anzeige des Angriffsbalken, der gut sichtbar auf dem Spielfeld zu sehen ist. Wird ein Angriff erfolgreich durchgeführt, fällt der Gegner anhand der Balkenanzeige zurück. Leider ist zu bemängeln, dass bei den rundenbasierten Kämpfen die fehlende Lebensanzeige der Gegner vermisst wird. Vergabe der Fertigkeiten... Jeder Sieg bringt euch wertvolle Erfahrungspunkte und somit auch Fertigkeitspunkte für die Vergabe eurer Skills. Anhand einer Baumanzeige könnt ihr bestimmen, wo sich euer Charakter nach belieben verbessern soll, zum Beispiel in Magie, Verteidigung, Angriff und vieles mehr. Mit drei gleichfarbigen Kristalle lassen sich auch sogenannte ''Oculis'' erstellen, welche euch bessere LP-Werte versprechen. Fazit: ''Child of Light'' ist eine Augenweide und begeistert auch durch die reimerische Erzählung. Lustig und skurril anzusehen sind die verschiedenen Charaktere in der Geschichte. Schade, dass die Licht- und Schatten-Rätsel sehr ähnlich sind, dafür zeigen sich die Kulissen von ihrer abwechslungsreichen und schönen Seite. Es macht Spaß jede Ecke gründlich zu erkunden und alles einzusammeln, denn es gibt viel zu entdecken. Leider habe ich bei länger andauernden Kämpfen die LP-Anzeige der Gegner vermisst, was leicht zur Frustration geführt hat. Schlusslicht: Das Gesamtpaket stimmt und auch für Nicht-RPG-Fans geeignet.
5. Mai 2014 · Dai-Lee

Yoshi's New Island – Ei, Ei, Ei...
… ist das süß! Mit Kind und Kegel oder besser gesagt Eiern haben wir uns im neuen Jump'n Run Abenteuer '' Yoshi's New Island '' für den Nintendo 3DS auf die Suche nach Baby Luigi gemacht. In der Rolle als Babysitter Dino Yoshi ging es mit Baby Mario auf dem Rücken zum unartigen Baby Bowser. Auf dem Weg zu den rechtmäßigen Eltern wurde der Storch beim Austragen der Klempner Brüder Mario und Luigi von der bösen Kamek überfallen und hat den kleinen Luigi auf die Baby Bowser Burg entführt. Ein Glück landet Baby Mario auf der Insel Egg Island, der Heimat der Yoshis. … willkommen im bunten Paradies! Kunterbunt und quietschfidel wirkt die Welt auf dem ersten Blick, alles hat den 100-prozentigen Niedlichkeitsfaktor und man will hier eigentlich nicht mehr weg. In den ersten Spielminuten ertappt ihr euch auf der langsamen Erkundungstour. Die Grafik hat eine leichte Buntstift Schraffierung und alles ist im gleichen Stil. Die Darstellung ist vielfältig und abwechslungsreich, zahlreiche Grafiken wiederholen sich nicht. Genug geschwärmt, denn Luigi will von uns gerettet werden! … von Geburt an böse? Baby Bowser wird seinem Ruf bereits als Windelpupser gerecht und wir wollen seine Herrschaft endgültig beenden, denn die Welt wird von seinen niedlichen Untertanen unterdrückt. Bevor wir die Burg erreichen, müssen wir sechs verschiedene Spielewelten überwinden, die jeweils acht Level und zwei Bosskämpfe enthalten. Baby Mario kommt hier nicht zum Einsatz und sitzt lieber bequem auf dem Rücken. Babys halt! Zum Glück haben wir den unendlichen Drang alles was uns auf dem Weg kommt ins Maul zu nehmen. … mit einem Haps sind sie im Maul! Wie gut, dass wir auch die Fähigkeit eines Chamäleons besitzen und mit der überaus langen Zunge wahnsinnig große Gegner verschlucken können. Wie macht Yoshi das bloß? Metallfarbene XXXXXL-Gegner werden beim Schlucken als großes Metallei wieder ausgeschieden und Hindernisse lassen sich damit wunderbar weghauen. Gegner mit einem Schildkrötenpanzer sind nicht so schmackhaft und werden auf andere Gegner geschleudert. Dagegen sind die essbaren blauen und roten Melonen ein Segen und verleihen euch die Feuer- und Eis-Speikraft. Eisklötze werden mit einem Atemzug geschmolzen oder Gegner gegrillt. … Zielsicherheit? Während des Abenteuers sammelt ihr fleißig Eier, die ihr als Anhängsel mitschleppt und damit könnt ihr so gut wie alles abschießen. Die Eier haben unterschiedliche Farben, wenn ihr einen Gegner zum Beispiel mit einem gelben Ei abschießt erhaltet ihr Münzen. Zielsicherheit will erst gelernt sein, denn das Fadenkreuz bewegt sich im Halbkreis und stoppt erst, wenn ihr die Trigger betätigt. Wenn ihr daneben schießt, dann nimmt das Ei die Eigenschaft eines Flummis an und fliegt erst mal quer durchs Feld. Nicht immer kann der Gegner durch einen Ei-Schuss beseitigt werden. Nintendo hat sogar ein kleines Labyrinth-Spiel eingebaut. Der Gegner verwandelt sich in eine exakte Yoshi-Kopie und macht eure Bewegungen nach, dass heißt, wir lassen ihn gezielt in eine Falle laufen. Leider sind diese lustigen Mini-Rätsel nur ganz selten im Spiel wiederzufinden. … geheime Gänge und andere Überraschungen! Jedes Level hat seine eigenen Überraschungen. Unterwegs könnt ihr geheime Wege erkunden, die viele Münzen versprechen oder Fragezeichen-Wolken mit besonderem Inhalt abschießen wie Blumen, Schlüssel, rote Münzen oder Sternis. Manchmal sind die Fragezeichen-Wolken irgendwo im Level versteckt und werden erst bei Berührung sichtbar. Wer das Spiel nicht gleich in sechs Stunden komplett durchzocken will, kann das Level bequem komplett durchleuchten, denn eine ablaufende Zeit gibt es hier auch nicht. Insbesondere Sammler werden mit Vergnügen alles einsammeln können, was sie auf dem Weg finden. Abwechslungsreich sind die magischen Tore, denn beim Durchtreten verwandelt sich Yoshi entweder in einen Presslufthammer, ein U-Boot oder ein Schlitten. Hier kommt der eingebaute Bewegungssensor von Nintendos 3DS zum Einsatz. Gesteuert wird via Neigung nach rechts oder links. Die Level müssen in einer bestimmten Zeit absolviert werden, andernfalls verliert ihr. Etwas frustrierend fand ich die Unterwasserwelt, hier bleibt man als U-Boot gerne mal an allen Ecken hängen. … Baby Mario verloren! Babysitten wird erst schweißtreibend, wenn ein Gegner versucht euch das Baby zu entreißen oder Mario versehentlich mal verloren geht. Eine tickende Uhr bringt euch unter Zeitdruck und es bleiben nur wenige Sekunden, um Baby Mario aus der schwebenden Luftblase zu befreien. Falls ihr in einem Level nach mehreren Versuchen nicht weiterkommen solltet, hat Nintendo ein ''Cheat''-Bonus für euch parat. Die weißen und goldenen Flügel verleihen euch Unsterblichkeit und dauerhafte Flugfähigkeit. Der Frust bleibt einem zwar erspart, aber dafür könnt ihr einfach ein Level überfliegen, was wiederum schnell langweilig wird. … Minispiele! Im Laufe der Zeit sammelt ihr Minispiele ein, die im Multiplayer-Modus mit einem weiteren Spieler gezockt werden kann. Mit der drahtlosen Download-Funktion könnt ihr die Minispiele übertragen. Fazit ''Yoshi's New Island'' ist putzig und optisch ein Knaller, nicht nur dank der neuen 3D-Unterstütztung. Spielerisch hat der Titel hin und wieder auch abwechslungsreiche Stellen, aber nicht genug. Leider ist das Spiel nach meinem Geschmack etwas zu kurz geraten. Sicherlich, wer in der Sammelwut alle Ecken erkunden will und keine Items verpassen möchte, schindet noch etwas Zeit raus. Trotzdem fehlte das gewisse Extra, denn die Bosskämpfe waren auch nicht besonders schwer und leicht zu durchschauen. Nichtsdestotrotz kann ich das Spiel bedenkenlos empfehlen, denn Jump'n Run-Fans verfallen der liebevollen Darstellung.
8. April 2014 · Dai-Lee

Super Mario 3D Land - Testbericht
Nintendo schickt seinen Lieblingsklempner in neue Dimensionen: Auf dem Nintendo 3DS retten wir in ''Super Mario 3D Land'' wiedermal Prinzessin Peach aus den Fängen von Bowser und erleben neue Perspektiven. Das Jump'n Run wird zum Must-Have Titel des Jahres und wir verraten euch warum. Gekidnappt aus Mushroom Kigdom! Der Oberschurke Bowser genießt seinen gelungenen Triumph und hinterlässt seinem Erzfeind Mario ein Foto. Stolz posiert Bowser mit der kreischenden Prinzessin Peach auf den Armen, ein lautes Gelächter ertönt aus dem 3DS und schon hat Bowser längst das Weite gesucht. Mamamia! Das kann sich Mario nicht gefallen lassen, schnell macht er sich auf dem Weg zur Burg, um die geliebte Prinzessin zu retten. It's me Mario in 3D! In ''Super Mario 3D Land'' erwarten euch altbekannte Level, die Mario-Veteranen mit Sicherheit schon mal gesehen haben, zum Beispiel aus ''Super Mario Bros. 3''. Es ist eine schöne, bunte Mischung aus dem Klassiker und ''Super Mario Galaxy'' entstanden. Optisch gesehen sieht Mario in 3D wahnsinnig plastisch aus und Dank dem umschaltbaren 3D-Effekt auf dem 3DS, vertieft sich der Raum und die gesamte Darstellung wird zum Augenschmaus. Die wilde Mischung macht's! Das Spiel teilt sich in acht wundervolle Welten auf, hier sammelt ihr fleißig Goldmünzen ein oder haltet in jedem Level Ausschau nach drei Sternenmünzen, dabei ist immer die ablaufende Zeit zu beachten. Besonders aufregend sind die hohen Sprünge aus schwindelerregenden Höhen, ein Propellerhut schießt euch von einem Block zum anderen hoch und ehe ihr euch verseht, habt ihr auch schon einen Fuß auf festen Boden gesetzt. Was dabei zu beachten ist, um sich etwas orientieren zu können, solltet ihr immer euren eigenen Schatten im Auge behalten. Abwechslungsreich sind vor allem die verschiedenen Passagen, mal läuft ihr auf einem wackeligen Seil entlang, schwimmt durch Hindernisse hindurch oder findet versteckte Räume und neue Rohreingänge. Achtung Gegner! Hier trifft Mario immer wieder auf altbekannte Gegner, wie den Gumbas, den Fleischfressenden Pflanzen, den monströsen Geister und anderen Geschöpfen. Damit ihr vor ihnen gewappnet seid, bekommt Mario ein Blatt-Item, damit verwandelt ihr euch in einen Waschbären und könnt mit einer Umdrehung nicht nur Gegner wegpusten, sondern auch kurzzeitig schweben - besonders hilfreich im Himmel-Level. So könnt ihr lange genug oben bleiben, um euch in Sicherheit zu bringen und fällt nicht sofort in die Tiefe. Wer oft das zeitliche segnet und nicht weiterkommt, wird mit einem unsterblichen Waschbär-Kostüm belohnt, was das Durchkommen allerdings viel zu einfach macht und 1-Up Pilze gibt es auch reichlich. Wer hier eine Herausforderung sucht, wird erst im späteren Spielverlauf auf seine Kosten kommen. Für den nötigen Biss sorgen Rätselaufgaben mit perspektivischen Darstellungen. Der Spieler bekommt eine optische Täuschung geboten und kann sie in Stereo 3D oder im aktiven 3D betrachten. Hin und wieder blicken wir nostalgisch auf die uns bekannten Luftschiffe und das niedliche Toad-Haus in dem wir uns immer neue Items holen. Untermalt wird das bunte Abenteuer mit klassischen Melodien. Fazit: Eines steht fest: Die Geschichte mit der entführten Prinzessin ist nicht neu, dafür kann sich die 3D-Umsetzung für den tragbaren Handheld sehen lassen. Das niedliche Waschbärkostüm entzückt uns und man will es nicht mehr verlieren. Wer ein 3DS-Spiel mit Sichtpotenzial sucht, ist damit bestens beraten.
29. November 2011 · Dai-Lee

Ratchet and Clank: All 4 One
Ratchet ,Clank, Dr. Nefarius und Captain Qwark stürzen sich seit dem 21. Oktober gemeinsam in ein neues Abenteuer. Alleine oder mit Freunden taucht ihr in das PS3 exklusive Spiel ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ein, das ihr Insomniac Games zu verdanken habt. Viel versprechendes Game oder ein Reinfall? Wir sind durch die kunterbunten Level gezogen und haben geballert was das Zeug hält. Von Isabell - Story: Ihr beginnt bei einem Angriff von Dr. Nefarius, der Ratchet und seine Freunde in eine Falle gelockt hat. Dr. Nefarius Pläne werden jedoch von einem riesigen Raumschiff, der Ephimeres überrascht und entführt. Vier Helden müssen nun im Team zusammen arbeiten und werden von der kleinen Pfadfinderin Susi unterstützt. Jetzt gilt es herauszufinden, wo sie sind und wie sie wieder nach Hause kommen. Auf welche Hindernisse sie dabei stoßen und wie beschwerlich der Weg nach Hause wird, könnt ihr am besten selbst herausfinden. Gaming: Ihr kämpft euch durch recht gradlinige, aber kunterbunte Levels. Im Mehrspielerdmodus ist das sicherlich sehr hilfreich, da keine Diskussionen um das „Wohin“ entstehen können, trotzdem kommt im Singlemodus ein wenig Langeweile auf. Zwischen vier verschiedene Charaktere könnt ihr frei wählen, die ihr selbstverständlich im Spielverlauf wechseln könnt, allerdings fängt ihr dann mit dem neuen Charakter wieder bei Level Null an, was im späteren Spielverlauf eher unpraktisch ist. Euch stehen mehrere Waffen zur Verfügung, bei denen ihr in einem dreistufigen Kaufsystem, die Munitionsmenge und die Kraft der Waffen aufwerten könnt und zu guter Letzt auf Elitewaffen aufrüsten könnt. Welche Waffe für welchen Gegner gut ist, findet ihr während des Spielverlaufs recht schnell heraus. Spezialwaffen erwarten euch auch, lasst euch einfach überraschen. Beim Ballern und Massen von Gegnerwellen abwehren bleibt es jedoch nicht, zusätzlich wird das Sammeln von Gegenständen, wie zum Beispiel ,,Schauben'' eine wichtige Rolle spielen. Grafik und Sound: Die Grafik musste dem Mehrspielermodus angepasst werden und ist daher vielleicht nicht so gut wie ihr es aus anderen Spielen kennt, trotzdem kann sich das Spielkonzept sehen lassen. Mit bunten Farben wurde nicht gespart, im Gegenteil - die farbenfrohen Levels lockern das ganze Spiel auf. Über den Sound kann man sich auch nicht beklagen, die musikalischen Untermalungen passen zu jedem Level und zu den Charaktere und deren Aktionen. Donnernde Explosionen und gelungene Soundeffekte runden das Spielerlebnis ab. Ebenfalls stimmig wirken die Synchronstimmen und die Texte, den einen oder anderen Lacher entlocken die witzigen Dialoge. Nette Zugabe: Neben Zielgenauigkeit wird auch euer Köpfchen gefragt sein. Nette kleine Rätselsequenzen sorgen für Abwechslung und fordern euer Denkvermögen heraus. Beispielweise suchen kleine, süße Tierchen den Weg nach Hause zu ihren Freunden, hier wird eure Hilfe benötigt, in dem ihr ihnen den Weg weist. Oder ihr begnügt euch mit dem Laserrätsel, in denen ihr mit einem Schutzschild einen Laser so umlenken müsst, damit euer Weg wieder frei wird. Egal, ob Im Team oder allein, alles ist machbar und die nächste Herausforderung wartet schon auf euch. Zum ersten Mal spielbar: Der Mehrspielermodus mit Rachet, Clank und seinen Freunden. Es macht in einer großen Gruppe unglaublich viel Spaß, da ihr mit bis zu vier Freunden gleichzeitig gemeinsam an kniffligen Rätseln rumtüfteln könnt und den bösen Roboter-Clan gemeinsam zur Strecke bringt. Ein zusätzlicher Vorteil entsteht, sobald ihr im Team die gleiche Waffe auf einen Gegner zielt, dieser wird schneller geschwächt und der positive Nebeneffekt zeigt sich bei der Waffenstärke. Stellenweise wird es mit vier Spielern zwar etwas chaotisch aber so ein Kuddelmuddel kann ja auch ganz lustig sein. Noch nicht ganz ausgereifter Online Modus: Ratchet and Clank könnt ihr Offline aber auch Online mit bis zu vier Spielern spielen. Eine kleine Nachbesserung hier von Seiten Insomniac wäre super. Beim Spielbeitritt kommt es ab und an vor, dass sich das Game aufhängt und teilweise konnten nicht alle Waffen im Shop gekauft werden. Fazit: ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ist vielleicht nicht so gut wie seine Vorgänger, jedoch kann es sich sehen lassen. Wer gern mit seinen Freunden spielt und auf Teamarbeit Wert legt, wird mit diesem Game seinen Spaß haben. Die liebevoll gestaltete Welt ist sehenswert und die fantastisch animierten Zwischensequenzen bringen den nötigen Spielspaß. Unser Resultat fällt positiv aus: ''Ratchet and Clank'' ist ein vielversprechndes Mehrspieler Game . Hier ein kleiner Einblick:
27. November 2011 · Dai-Lee

Michael Jackson: The Experience 3DS
Für mich steht fest: Tanzspiele sollte man nach Möglichkeiten auf der Konsole vor dem Bildschirm zocken und bei dem Titel '' Michael Jackson: The Experience '' für PS3 und Xbox 360 hat man die Gelegenheit nicht nur den super Songs zu lauschen, nebenbei kann jeder Anfänger oder Meistertänzer die originalen Tanzschritte zu Hause nachahmen. Wie sieht es allerdings mit der Handheldversion für den 3DS aus? Kann das Spiel trotz Touchscreen- und Stift-Gebrauch punkten? Wir haben es ausprobiert... Einführung in 3D An Songs mangelt es nicht! 15 Meisterwerke des King of Pop stehen in der Songliste bereit und können sofort nach belieben ausgewählt werden. Frustrierende Songfreischaltungen hat man hier zum Glück ausgelassen. Originalvideos sucht man hier allerdings vergeblich, dafür kommen die gut animierten Videos in 3D an das Original heran. Jeder Spieler kann sein eigenes Profil erstellen und die Ergebnisse online für andere Spieler mit dem selben Spiel sichtbar machen. Das Menü teilt sich in zwei Bereichen ein: History und Backstage. History In diesem Bereich könnt ihr unter anderem Songs von Thriller, Black and White, Speed, Beat It, Billy Jean oder Remember The Time auswählen, dabei tauscht der 3D Michael Jackson auf dem Bildschirm immer ein neues Outfit je nach Wahl ein. Besonders Beeindruckend fand ich die Feststellung, als ich merkte... wie sich Michael Jackson auch hier ''äußerlich'' verändert hat. Rhythmus, bei dem man mit muss Eines steht fest: Rhythmus ist gefragt! Für das Gameplay wurden die Videos gekürzt und blenden kurzzeitig im Spielverlauf ein. Die Einführung und das Spielen der Songs beginnt vorerst nur mit leicht, sobald ihr das gewünschte Ergebnis erzielt habt, steigt der Schwierigkeitsgrad an und das gilt für alle Songs. Spieltechnisch müssen nur bestimmte rhythmische Bewegungen auf dem Touchscreen gemacht werden, dazu sollte der Spieler den gesamten Touchscreen-Bereich verwenden. Auf dem oberen 3D-Bildschirm zeigen sich entweder Pfeile die nach oben, unten, rechts oder links zeigen. Dann wiederum sollen Punkte angetippt werden oder ganze Kreisbewegungen müssen nachgemalt werden. Gleichzeitig führt Michael Jackson diese Bewegungen aus. Sobald der Freestyle Moment eintrifft, könnt ihr Zusatzpunkte einspielen, wenn ihr Tanzbewegungen nachmacht ohne Anweisungen. Wer ein perfektes Timing besitzt, erzielt mehrere Kombos hintereinander im Song und schaltet am Ende das perfekte Zielergebnisse oder sogar Medaillien frei. Jeder Tanz wird am Ende mit einem Buchstaben bewertet, wobei A das beste Ergebnis ist und dieses wird in der Rangliste angezeigt. Für das rhythmische Feingefühl und den Drang nach Höchstpunkten wird der Spieler mit Accessoires (Ausstattungen) von Michael Jackson belohnt, zum Beispiel mit Handschuhen. Die Handschuhe verleihen euch zudem auch noch Stärke. Wie deutlich eure Ergebnisse dargestellt werden, wird anhand einer Michael Jackson Steinstatue gezeigt, die sich nach und nach freistellt und ein Balken mit der Punktzahl zeigt den nächsten Erfolg an. Backstage Hier findet noch einmal die Einführung in das Spiel statt. Der Wunschkonzertbereich zeigt euch die verbliebenen Trophäen an, die ihr zum Freispielen der 3D-Videos benötigt und ohne die Medaillen bleibt dieser Bereich leider vorerst geschlossen. Zusätzlich habt ihr eine Trophäenliste und könnt die Optionseinstellungen beliebig verändern. Fazit: Soundtechnisch kann ich mich nicht beklagen, die Songs kommen trotz Handheld sehr gut rüber. Allerdings wird der 3D-Effekt manchmal zum Hindernis, wenn man den Bildschirm im Spiel versehentlich etwas neigt, dann verschwimmt das Bild und das lässt sich nicht immer vermeiden, wenn man versucht im Rhythmus zu bleiben. (Abhilfe wäre der Verzicht auf 3D) Letzten Endes bleibe ich lieber bei den Konsolenspielen, auch wenn die animierten 3D-Musikvideos gelungen sind. Wer absoluter Michael Jackson-Fan ist und ein Spiel für Unterwegs sucht, für den ist das 3DS-Spiel sicher eine Alternative.
17. November 2011 · Dai-Lee

Sonic Generations – 20 Jahre Sonic und ein gelungenes Comeback!
Endlich! Nach etlichen neuen Sonic-Ablegern hat Sega einen gelungenen Mix aus dem Sega Mega Drive Klassiker ''Sonic-The Hedgehog“ und dem neuen '' Sonic Generations “ geschaffen. Alteingesessene Fans, die bis heute nur darauf gewartet haben, einen würdigen Nachfolger zocken zu dürfen, werden ''Sonic Generations“ lieben. Selbst die junge Zielgruppe, die den stacheligen, blauen Helden aus der TV-Sendung kennen werden, kommen hier nicht zu kurz. Der Clou: Zwischen 2D und 3D können Spieler frei wählen, was für doppelten Spaß sorgt... Ärger liegt in der Luft! 20 Jahre Sonic? Das muss gefeiert werden und so versammelt sich die gesamte Mannschaft zu einer Überraschungsparty, um Sonic mit einer wunderschönen Torte zu beglückwünschen. Die Idylle wird allerdings schnell gestört und eine dunkle Rauchgestalt erscheint. Von einer Sekunde zur anderen, verschwinden all seine Freunde in einem dunklen Sog, bis auf Sonic, der sich schon für den Kampf bereit macht... In einer bekannten Welt... Sonic wird mitgerissen und landet in einem weißen Raum, hier fängt das Abenteuer für uns an und wir landen auch schon im ersten Level namens ''Green Hill“. Das kommt euch doch bestimmt bekannt vor und das vertraute Gefühl lässt Sonic einfach nicht los... Klassiker oder Neuauflage? Gleich zu Beginn können wir zwischen Akt 1 oder Akt 2 wählen und das besondere dabei sind die jeweiligen Sonic-Spielfiguren. In Akt 1 wird euch die 2D-Klassikneuauflage mit dem dicklichen, süßen Sonic angeboten, während Akt 2 die 3D-Neuauflage mit dem ernsteren Sonic bietet. Ich persönlich tendiere da eher zum Klassik-Sonic, da ich ihn aus der Mega-Drive-Zeit besser kenne. Egal wie ihr euch entscheidet, am Ende könnt ihr immer noch beide Levelversionen spielen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, wie sich die Level unterscheiden, habe ich immer beide ausprobiert. Warum auch nicht, immerhin zählt das zum doppelten Spielspaß! Auffallende Änderungen an dem Klassiker gibt es reichlich, zwar laufe ich wie mit verbundenen Augen Akt 1 durch und jedes Hindernis und jeden Gegner kenne ich auswendig, weiß wo die Bildschirme mit den Extras stehen, aber die 3D-Darstellung ist trotzdem anders und dieser Eindruck wird von der ersten Welt bis zu den anderen hin verstärkt. Aufsteigende Nostalgie und an die alten Zeiten erinnert nur noch die Musik, die bis auf einigen Tönen scheinbar unberührt blieb. Nichtsdestotrotz wirkt der Gesamteindruck positiv auf mich und ich freue mich auf weitere hinreißende Level. Unangenehme Erinnerungen steigen jedoch hoch, als ich unter Wasser bin und ihr wisst ja, dass Sonic nicht schwimmen kann. Hier hat Sega eindeutig an alles gedacht und nicht viel verändert. Damit wir unter Wasser überleben können, blubbern aus manchen Stellen Luftblasen nach oben und diese müssen wir wie zu alten Tagen aufsuchen und tief Luft schnappen, bevor die Zahl herunterzählt. Die Namen der Welten hat Sega aber beibehalten zum Glück! Völlig neu wirkt dagegen Akt 2. Hier sieht man nichts von dem Klassiker, nur Ähnlichkeiten mit Akt 1. Das Tempo bestimmt den Spielablauf. Rasend ohne Pause laufen wir vom einen zum anderen Punkt und können noch nicht mal verarbeiten wohin wir zulaufen... schon kommen die nächsten Überraschungen. Sprungfedern schießen uns in die Luft, wir skaten auf einer langen Schiene zum anderen Ende, Gegner stehen blitzschnell vor uns und wir können sie mit mehreren Schlägen anvisieren und vernichten, danach drücken wir wild die Power-Taste um Vollgas zu geben, bis der Balken leer ist und wir kommen so schnell vorwärts, dass es wie auf einer Achterbahn zugeht. Beeindruckend ist die gesamte Welt und die Kamera folgt uns mit wilden Perspektiven, was auf einem riesigen Bildschirm wunderbar rüberkommt. Die Ringe sammeln wir im Schlaf ein, da sie regelrecht auf uns zugeflogen kommen. Eine Bemerkung nebenbei: Wer einen 3D Bildschirm besitzt, sollte sich das Spiel unbedingt mit 3D-Brille anschauen , es ist der Wahnsinn und durch die Geschwindigkeit wirkt das Spiel wie ein nicht endender Kick! Am Ende jedes Levels haben wir fleißig Punkte und Ringe gesammelt, der Erfolg wird von D (ganz schlecht) bis A (sehr gut) bewertet. Diese geben euch später die Möglichkeit eure Fähigkeiten zu verbessern, indem ihr die Punkte gegen nützliche Eigenschaften oder ein besonderes Extra eintauscht, wie zum Beispiel für ein klassisches Mega Drive Spiel. Nach einem Feintuning könnt ihr die Fähigkeiten sortieren und euer Held ist viel stärker als vorher. Einen schönen Überblick bekommen wir auf einer Gesamtliste, die sowohl Rekordzeiten, als auch erlegte Gegner anzeigt. Unterwegs haben wir im Spielverlauf hin und wieder einen roten Stern entdeckt. Der in einem roten Raum besondere Extras freischaltet, so gibt es unter anderem Bilder, Spielmusik oder Charkterbeschreibungen zu bestaunen. Für aufregende Bosskämpfe, wie zu Klassik-Zeiten sorgen Schlüssel, die ihr in Minispielen bekommt... Fazit: Von anfänglicher Skepsis ist nichts mehr übrig und ich kann sowohl Neueinsteiger, als auch Sonic-Fans den Mix aus altem und neuem Spiel empfehlen. Etwas störend finde ich die Speicherzeiten, aber hey
immerhin wird hier endlich automatisch abgespeichert, was auf Sega Mega Drive nie möglich war.
12. November 2011 · Dai-Lee

Uncharted 3: Drake's Deception
Indiana Jones bekommt Konkurrenz! Im neuen filmreifen PS3 exklusiven Spiel '' Uncharted 3: Drake's Deception “ begleiten wir den tollkühnen, charmanten Schatzsucher Nathan Drake auf ein halsbrecherisches Abenteuer und suchen nach einem verborgenen Schatz mitten in der Wüste. Besessenheit! Protagonist Nathan Drake will es wissen, egal wie viel es auch kosten mag! Wie besessen versucht er das große Geheimnis seines berühmten Vorfahren Sir Francis Drake aufzuklären, der im Auftrag der Königin von England die verschollene Stadt Arim aufsuchte und einen kleinen Umweg gemacht hat, um einen verloren geglaubten Schatz zu finden. Was hat er dabei entdeckt? Diese Gedanken plagen ihn seit Kindertagen und endlich ist er seinem Ziel ein Stückchen näher gerückt... 400 Jahre alter Geheimorden Mit den mysteriösen Notizen von Lawrence von Arabien und einem gestohlenen Ring, gelingt es ihm den verborgenen Hinweisen zu folgen. Die Reise führt uns zuerst nach England, aber alles wäre so viel einfacher, wenn Katherine Marlowe dem Schatzsucher nicht auf den Fersen wäre. Die alte Dame ist die Anführerin eines 400 Jahre alten Geheimordens und sieht auf dem ersten Blick zwar harmlos aus, jedoch entpuppt sie sich im Laufe des Spiels als hinterlistige, alte Dame, die selbst über Leichen nicht zurückschreckt! Das perfekte Duo In Begleitung von Sully, seinem ältesten Freund und Mentor, machen sich die Entdecker auf die Spur, die Reise führt uns von Europa nach Arabien. Beide Charaktere ergänzen sich wunderbar und wenn Sully nicht wäre, würde der sture Nathan mit dem Kopf gegen die Wand laufen. Wie aus der Pistole geschossen, lässt der liebe Nathan auch mal den einen oder anderen Witz raus und Mentor Sully macht sich über seinen Schützling natürlich lustig. In Arabien treffen wir auf die blonde Journalistin Elena, anscheinend haben sie eine gewisse Bindung zueinander und werfen sich verliebte Blicke zu... Hilfreiche Notizen und knifflige Rätsel Immer griffbereit hält Nathan sein Notizbuch in der Hand, sobald wir ein kniffliges Rätsel lösen müssen, können wir jeder Zeit einen Blick hineinwerfen. Darin hat er nicht nur die hinterlistige, alte Dame reingekrizzelt, es befinden sich außerdem hilfreiche Hinweise im Buch. Um zum Beispiel eine versteckte Tür zu öffnen, müssen wir Statuen in die richtige Richtung drehen oder Steinplatten in Bewegung setzen, um einen Mechanismus auszulösen. Die Aufgaben werden von Kapitel zu Kapitel etwas anspruchsvoller, abwechslungsreicher und brachten uns ins Grübeln. Auffallend sind die detaillierten, kunstvollen Artefakte, die man sich im Spiel gerne mal länger anschaut. Wunderbare Atmosphäre Besonders gut gelungen ist die Architektur und die gesamte Umgebung im Spiel. Alles passt wie aus einem Guss zusammen. Ein durchwachsenes, riesiges Schloss das jahrelang niemand mehr betreten hat, eine beeindruckende orientalische Stadt mit engen Gassen und kleinen Geschäften dazwischen, eine trockene Wüste, die sich im Wind bewegt, verrostete, alte Schiffswracks auf einer Lagune und viele andere Sehenswürdigkeiten, die hier nicht erwähnt worden sind. Grafisch hat ''Uncharted 3'' sehr viel zu bieten. Wer sich Nathan vom Nahen anschaut, sieht jede einzelne Pore und seine wenigen Falten im Gesicht, dass Gleiche gilt für die anderen Charaktere. Kletterpartie Manche Orte lassen sich leider nicht zu Fuß erreichen, so muss der geborene Kletterkünstler Nathan sein Können zeigen und von Wand zu Wand klettern oder sich schwungvoll von einer Eisenkette zur anderen schwingen. Wagemutig und etwas wacklig wird es auch im Schloss, als wir uns von dem einen brüchigen Kronleuchter zum anderen hängen mussten. Aufregende Situationen wie dem brennenden Schloss oder der hohe Wellengang beim Tauchen unter Wasser wirken sehr real. All das macht die Schatzsuche zu einem besonderen Erlebnis. Zahlreiche Quicktime Events Wer hier nur ein Abenteuer mit kniffligen Abenteuerrätseln und Kletterpartien erwartet, muss leider auch mit intelligenten Gegnern rechnen. Die Männer in Smoking verfolgen euch auf Schritt und Tritt, um sie los zu werden müssen wir entweder zur Schusswaffe, Scharfschützengewehr oder Granate greifen. Manchmal hilft auch nur eine Entwaffnung im Nahkampf oder wir lassen unsere Fäuste fliegen, letzteres bietet sich bei Waffenmangel an. Nathan hat so einiges drauf und kann seine Gegner gezielt ausschalten, in dem wir uns zum Beispiel von hinten heranschleichen und den Feind mit einem gezielten K.O Schlag außer Gefecht setzen! Die Gegner sind unterschiedlich stark, haben wir Pech und ein muskulöser Mann steht vor uns, helfen nur schnelle Reaktionen bei den Quicktime Events (richtige Knöpfe drücken). Das Spiel verfügt zusätzlich über einen Mehrspielerdmodus, den wir leider noch nicht anspielen konnten. Fazit: Indiana Jones wäre garantiert neidisch! Das Abenteuer ist ein cineastischer Hochgenuss, den man sich gerne mit zehn Stunden Spielzeit reinzieht. Wer auf Abenteuerjagd gehen möchte und knifflige Rätsel lösen will, ist mit ''Uncharted 3: Drake's Deception'' gut beraten. Ein Kaufgrund für alle neue und alte Schatzsucher!
7. November 2011 · Dai-Lee

Kirby Mass Attack – Zehn auf einen Streich
Zehn Kirbys auf einen Streich? So etwas gibt es nur im neuen Nintendo DS-Abenteuer '' Kirby Mass Attack “. Ihr fragt euch wie es dazu gekommen ist? Plötzliche Zellteilung, die Entstehung im Klonlabor oder nur ein böser Zauber? Wir klären auf... Verflucht - Aus einen mach Zehn! Seelenruhig und nichtsahnend hat es sich der rosa runde Kirby in Popopo Island gemütlich gemacht, als plötzlich der böse Skull-Gang Anführer Necrodeus auftaucht und ihm seine ganze Kraft raubt. Ein Fluch liegt nun auf Kirby, zum Glück konnte sich ein Teil von ihm retten und seit dem gibt es den knuffeligen Helden in zehnfacher Ausführung. Um das Problem zu lösen, werden wir als Stern entsandt, um den vielen Kirbys den Weg zu weisen. Vorweg: Die Kirbys besitzen alle die selbe Kraft und unterscheiden sich nicht untereinander. Der Start in die neue Welt beginnt nur mit einem Kirby. Um euch die Hilfe zu holen, die ihr bei den einen oder anderen Gegner braucht, heißt es für euch fressen, fressen, fressen... Alles was ihr an Früchten findet, muss Kirby in sich hinein schlingen, um den Balken auf dem oberen Bildschirm zu füllen, der euch genau anzeigt, wann ihr einen neuen Kirby bekommt. Erst nach 100 Punkten oder einem Kirby-Item bekommt ihr einen neuen Weggefährten. Mit dem Stylus steuert ihr den leuchtenden Stern auf dem Touchbildschirm. Eure Kirbys folgen euch automatisch wie Lemminge. Allerdings sollte man ein Auge auf die rosa Bande haben, denn immerhin kommen euch ab und zu Gegner in die Quere. Wer nicht aufpasst und zum Beispiel zerquetsch, gefangen genommen oder angegriffen wird, verliert sein Leben und kommt in den Himmel. Wenn sich ein Kirby in einen Engel verwandelt hat, könnt ihr ihn mit einem Stupser vor dem Aufstieg ins Jenseits retten. Anders sieht es mit geschwächten Kirbys aus, diese haben eine blaue Verfärbung und bekommen mit Hilfe eines Sternenrings ihre Kräfte zurück. Die Kirbys hören nur auf eure Komandos, wenn ihr den Stern dazu benutzt verschiedene Bewegungen zu machen, da wäre zum Beispiel das Nachlaufen, das schnelle Rennen beim doppelten Tippen, attackieren/werfen und eine Art Führungslinie, bei dem sich die Kirbys zusammenwürfeln und eurer gezeichneten Linie folgen. Level und Gegner Die bunte Welt von Popopo Island ist sehr vielseitig, so kommt ihr an verschiedene Orte vorbei, die sich sehr unterscheiden. Da gibt es zum Beispiel die grüne Pflanzen Umgebung mit Bäumen, Blumen und Co. oder eine Wüstenlandschaft mit Treibsand, stachligen Kakteengegner und andere fiesen Fallen. Um verschiedene Level erkunden zu können, müsst ihr die Anforderungen der gewünschten Kirby-Anzahl erfüllen. Habt ihr nicht genug Kirbys an eurer Seite, könnt ihr nicht das nächste Level spielen und das bedeutet für euch zurück gehen und mehr fressen... Am Ende jeder Welt warten auf euch Endbosskämpfe, diese steigern sich vom Schwierigkeitsgrad bis hin nach oben. Goldmünzen und Minispiele Auf Popopo Island könnt ihr euch voll austoben und Pflanzen oder Stängelchen aus der Verankerung ziehen, indem sich eure Kirbys an die Stelle hängen und zum Beispiel das Ding oder die Knolle aus dem Boden ziehen. Manchmal benötigt ihr sogar zehn Kirbys gleichzeitig, um eine besondere Aktion auszuführen. Leider merkt man in dem Moment oft, dass man nicht genügend Kirbys zur Seite hat. In jedem Level verbergen sich viele Überraschungen, die von euch entdeckt werden wollen. Ihr könnt vergoldete Schlüssel für Schatztruhen finden, Himmelstore die euch kurz in eine andere Dimension führen und andere Dinge finden. Ein besonderer Anreiz ist auch die Sammlung von wertvollen Goldmünzen. Die sich gegen Minispiele einlösen lassen. Bei ''Kirby Mass Attack“ gibt es nicht nur das Hauptspiel, auch jede Menge Minispiele, wie zum Beispiel Kirby Ping Pong. Nach und nach lassen sich auch Musikstücke aus den jeweiligen Level freischalten und vieles mehr... Fazit: '' Kirby Mass Attack '' ist Kirby-typisch bunt, niedlich und macht Lust auf mehr. Auch wenn der eine oder andere Gegner am Ende etwas nervig wird. Besonders gut finde ich die Minispielsammlung und den Anreiz nach verborgenen Schätzen zu suchen. Hier wird nicht nur die junge Zielgruppe bedient, auch ältere Spieler werden ihren Spaß haben.
2. November 2011 · Dai-Lee

Dead Island - Mein Urlaubsparadies Banoi
Teil 1 – Meine unheimliche Begegnung auf der Urlaubsinsel Banoi und so fing alles an: Endlich Urlaub! Losgerissen von allen Sorgen und endlich bereit für ein bisschen Urlaubs-Feeling, habe ich mich dazu entschlossen nach Banoi zu fliegen. Banoi, die wunderschöne Insel mit weißen Sandstränden, türkis blauem Meer, Palmen wo das Auge reicht und vielen hübschen Menschen. Die Reise kann beginnen! Tag 1 - Nach einer durchzechten Nacht, wirren Träumen, kreischenden Menschen und etwas Alkohol im Blut, erwachte ich aus meinem Alptraum. Mein Name ist Purna, die Schusswaffenmeisterin und Überlebenskämpferin. ,,Nach einem kurzen Intro könnt ihr euch einen Spielcharakter aussuchen, die sich von ihren Fähigkeiten Unterscheiden. Dabei habt ihr die Wahl zwischen dem Wurfexperten Logan, der Schusswaffenexpertin Purna, Spitzwaffenexotin Xian und dem Rapper Sam.B.'' Es fing alles ganz harmlos an: Der Tag war schön sonnig, ich ging raus und sah keine Menschenseele. Überall herrschte das Chaos, wo sind die vielen Menschen hin und was zum Teufel ist hier los? Ist hier eine Bombe eingeschlagen? Das Hotel war komplett verwüstet und aus irgendeinem Grund verbrachte ich meine Zeit damit, in anderen Koffern und Zimmern nach brauchbaren Dingen zu durchwühlen. Geld, Deo, Energiedrinks... alles was ich fand, nahm ich mit. Irgendwann sah ich diese schrecklich, entstellten Leichen im Hotelgang herumliegen, wer oder was hat hier gewütet? Das Monster muss hungrig gewesen sein, so zerfleischt habe ich lange keine Leichen gesehen, auch nicht bei Left 4 Dead. Bin ich wirklich schon wach oder träume ich noch? ,,Ihr steuert euren Spielcharakter in der 3rd Person Perspektive und habt somit einen weiten Rundumblick auf das gesamte Szenario. Mir persönlich gefällt es sehr gut, so hat man das Gefühl, direkt mitten im Geschehen zu sein und man behält trotzdem noch den Überblick, auf die gesamte Umgebung, die bis ins Detail ausgearbeitet ist und den Spieler eine wunderschöne Insel darbietet. Besonders die Lichtverhältnisse und der Schattenwurf sind gut umgesetzt.“ Auf der Suche nach Überlebenden traf ich auf Sie, diese stöhnenden, grauenhaft entstellten, blutigen, schleichenden Zombies in Bikini und Badehose... ich rannte und rannte, aber meine Anzeige war kurz vor der endgültigen Erschöpfung. ,,Sobald ihr versucht einen etwas längeren Weg beim Rennen zu bewältigen, sinkt euer Energiebalken, den ihr wieder auffüllen müsst, indem ihr eine kurze Pause einlegt. Somit könnt ihr notfalls einigen Zombies zwar entkommen, aber nicht aus der Gefahrenzone entkommen.“ Ich brauch eine Waffe! Die ganze Horde hirnloser Urlauber hat mich im Visier und lächtzt nur nach meinem unverbrauchten Körper. Schnell schnappe ich mir ein Paddel, ein Abflussrohr und ein Messer, lieber mehr als zu wenig. Schnell stellte ich fest, dass heftige Schläge mit dem Paddel auf den Kopf des Untoten helfen. ,,Zum Schutz und zur Selbstverteidigung findet ihr auf dem Weg brauchbare Waffen, die ihr gegen die Zombies benutzen könnt, allerdings halten diese nur wenige Angriffe stand, so geht zum Beispiel ein ganz normaler Stock nach wenigen Schlägen kaputt und zerbricht. Die Zombies lassen sich am besten nach einem gezielten Kopftreffer erledigen. Je nach Statur und Gewicht unterscheiden sich die Untoten. Ein Kampf gegen einen stämmigen Zombie kann schon mal etwas länger dauern, als gegen eine ganz normale ''junge'' Frau. Eindrucksvoll sind die unheimlichen Geräusche oder Schreie und die zertrümmerbaren Gliedmaßen. Kein Wunder, dass Deep Silver nicht mal ansatzweise versucht hat, das Spiel hier in Deutschland zu vermarkten. Um euch vom Kampf zu erholen, könnt ihr die zahlreichen Energiedrinks und Schokoriegel zu euch nehmen. Mediekits oder ähnliche Dinge, die ihr aus anderen Spielen kennt, gibt es hier nicht.“ Verdammt, an jeder Ecke lauern die Biester bereits und nach meinem letzten Kampf bin ich immer noch wohl auf. Kämpfen macht den Meister! ,,Sobald ihr eine Aufgabe gemeistert habt und euch zum Beispiel gegen drei oder mehreren Zombies widersetzt habt, steigt ihr in eurem Rang auf. Was soviel bedeutet wie, Erfahrungspunkte sammeln und Fertigkeiten verteilen. Viele kennen das System bereits aus Rollenspielen. Mir persönlich gefällt dieser Mix, der bisher in solchen Spielen vernachlässigt wurde. Man kann seinen Charakter immer weiter ausbauen und hoch puschen. Abwechslungsreich und Spannung bringen euch vor allem die Aufgaben/Quests. Um euch im Urlaubsparadies zurecht zu finden, habt ihr eine kleine Karte mit eurer Positionsanzeige drauf, dass erleichtert das stupide herumsuchen und führt euch direkt zum Zielort.'' Teil 2 folgt...
17. Oktober 2011 · Dai-Lee

The Cursed Crusade - Höllische Kämpfe
Von Isabell - ''The Cursed Crusade'' erschien am 23. September 2011 für PS3, Xbox 360 und PC. Das Action – RPG macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber kann es diesen auch Aufrecht erhalten? Wir sind in die Schlacht gezogen und haben uns durch 5 Kapitel und 36 Missionen gekämpft. Das Spiel bietet einen Online- und Offline-Modus sowie einen Koop-Modus im Splittscreen. Einfallsreiche Story: Cursed Crusade spielt im 12 Jahrhundert. Der junge Denz de Bayle will sich dem 4. Kreuzzug anschließen, um seinen Vater zu finden. Der zwielichtige Spanier Esteban de Noviembre steht ihm bei seiner Reise tatkräftig zur Seite. Die beiden müssen sich aber nicht nur auf dem Schlachtfeld beweisen, sondern auch gegen andere Mächte antreten. Denz und Esteban sind beide mit einem Templerfluch belegt, der Ihre Seelen ewig verdammt. Was genau es mit dem Fluch auf sich hat und ob Denz de Bayle seinen Vater findet erfahrt ihr im Laufe des Spiels. Gaming: Denz und Esteban spielt ihr in 3rd Person Perspektive. Euch stehen über 130 Waffen und mehr als 100 Combos zur Verfügung, was das Spiel sehr abwechslungsreich macht. Das Kampfsystem ist mit seinem Timing basierenden Kontersystem schnell und einfach zu erlernen und doch effektiv. Brutale Finisher, Ausweichschritte und die verschiedenen Kampfmöglichkeiten bieten in dem Spiel viele taktische Möglichkeiten, was den Spielspaß enorm steigert. Probleme, die den Spielspaß nehmen: Die Story an sich ist eigentlich ganz gut aber leider stimmen Synchronisierung, Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere oft nicht überein. Da man in ''The Cursed Crusade'' wirklich sehr viele Videosequenzen zu sehen bekommt, wird es für den einen oder anderen Spieler sicher eine Qual sein, die Videosequenzen nicht überspringen zu können. Wenn man jedoch etwas von der Story verstehen möchte, muss man diese schlecht getimte Synchronisation über sich ergehen lassen. Wie schon eben erwähnt zeichnet sich ''The Cursed Crusade'' durch seine vielen Videosequenzen aus, ca. 60 Prozent des Spiels verbringt man damit sich die verschiedenen Storyvideos anzusehen. Es beginnt mit einem ca. 3 – 4 Minuten Video - mal mehr, mal weniger. Dann kann man anfangen sich im Mittelalter durchzukämpfen. Leider folgt nach kürzester Zeit ein weiteres Video, wenn man sich gerade so im Zockerwahn befindet. Der Spielspaß ist somit von kurzer Dauer. Mit der Zeit eintönig und eindeutig zu viel Story. Ein flüssiger Spielablauf ist dadurch nicht möglich. Kleine Grafikfehler: Leider kann ''The Cursed Crusade'' auch grafisch nicht punkten. Die grafische Darstellung ist ohne Liebe zum Detail oder grafischen Highlights. Man ist heutzutage einfach besseres gewohnt - von den kleinen Grafikfehlern mal abgesehen. Fazit: Zusammenfassend muss man leider sagen das ''The Cursed Crusade'' nicht überzeugen kann und der erste Eindruck leider manchmal täuscht. Eine ausgiebige Story ist nicht verkehrt, aber kein Spieler will von schlecht gemachten Videosequenzen erschlagen werden. Man muss aber dazu sagen, dass Koop Spiele auf dem Markt immer sehr rar sind und man in Hinsicht darauf doch über einen Kauf nachdenken kann. Zu zweit macht doch alles mehr Spaß!
10. Oktober 2011 · Dai-Lee

Gears of War 3 - Die Locust-Jagd geht weiter!
Von Isabell - Holt die Lancer raus " Gears of War 3 " für Xbox 360 ist endlich da! Lang hat es gedauert, aber seit September kann man sich endlich wieder wilde Gefechte mit Armeen von Locust und anderen fiesen Gegner liefern. Hier zu Lande das erste mal uncut. Bis jetzt konnten die Locust nicht aufgehalten werden und in den „Leuchtenden“ findet man auch neue Gegner. Optisch sehen die „Leuchtenden“ wie die Locust aus nur mit dem Unterschied, dass sich an ihren Körpern leuchtende Stellen befinden. Also schnell etwas Zielwasser trinken und dann gezielt unter Beschuss nehmen, damit diese dann spektakulär zerplatzen können und völlig neue Mutationen zum Vorschein bringen können. Was es mit den „Leuchtenden“ auf sich hat, erfahrt ihr im Laufe des Spiels. Es erwarten euch neue Gegner aber auch alte bekannte Feinde. Also freut euch auf ein Gemetzel mit Tausendfüßlern, Digger Boomern, lebenden Katapulten, Burmaks, Corpsern und viele mehr. Standardgefechte und Boss-Kämpfe Zu der Geschichte von Gears of War 3 will ich euch nicht zu viel verraten, damit die Spannung der Story nicht verloren geht, nur eins kann ich euch versprechen, die ein oder andere Überraschung ist dabei. Action und Emotionen mit einem Schuss beklemmender Atmosphäre machen Gears of War 3 wie auch seine Vorgänger zu einem super Game. Standardgefechte wechseln sich mit Boss-Kämpfen ab. Abwechslung wird aber auch durch spielerische Höhepunkte geboten, wenn man z. B. durch einen schnellen Sprint versucht Mörser-Angriffen auszuweichen oder Gegner zu töten bevor sie Alarm schlagen können. Das Spiel braucht zwar etwas bis es in Gang kommt, aber dafür wird es von Kapitel zu Kapitel aufregender. Rauch- und Lichteffekte Inhaltlich verspricht Gears of War 3 also nicht zu viel, sondern erfüllt alle Erwartungen. Aber kann es auch technisch Punkten? Diese Frage kann man im Großen und Ganzen mit „Ja“ beantworten. Überzeugende Rauch- und Lichteffekte verfeinern die schon qualitative Grafik. Was euch am meisten freuen wird, ist der flüssige Spielverlauf. Einzig und allein, an den fair verteilten Speicherpunkten kommt Gears of War3 heftig, aber sehr kurz ins straucheln. Der Spielfluss wird dadurch aber nicht gestört. Bei hohen Gegner Wellen oder an allen anderen Teilen des Spiels läuft alles flüssig und ohne Probleme, aber auch die lange Ladezeiten machen es spielbar. Grafikfehler Allerdings ist nicht alles lobenswert! Fehler bei der Kollisionsabfrage springen einem hin und wieder gern ins Auge. Man kann durch Leichen hindurchgehen als wären sie gar nicht da, oder man verschwindet mit seinem Charakter teilweise in Objekten. In wie weit das Spielgefühl dadurch gestört wird, muss jeder selbst für sich entscheiden. Die Grafik kann also noch perfektioniert werden. Gewaltige Explosionen und die Geräusche der unterschiedlichen Waffen ziehen einen immer weiter in das Geschehen hinein und soundtechnisch scheint alles in bester Ordnung zu sein. Highlight bietet der Koop-Modus In Gears of War 3 könnt ihr online mit bis zu vier Spielern gleichzeitig spielen, vorher war diese Option bisher nur auf zwei begrenzt. Der Schwierigkeitsgrad wird der Gruppe angepasst, je mehr Spieler desto schwieriger das Game. Die Story kann man im Einzelspieler Modus spielen oder im Splittscreen mit einem Freund. Zusammenfassend: Gears of War 3 ist ein sehr gutes Spiel, das viel Spaß verspricht. Allen in ''Gears of War 3"-Fieber verfallenden Zocker wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Gemetzel. Der Kauf hat sich gelohnt!
26. September 2011 · Dai-Lee

From Dust - Göttliche Fügung!
Gott sei Dank! Wenn ich nicht From Dust gespielt hätte, wären einige Eingeborene von einer riesigen Mega-Tsunami-Welle überrollt worden, zum Glück war ich da " From Dust “ ist eine Göttersimualtion und ist als Download-Titel für Xbox und später auf PSN und Steam erhätlich. Wir haben Hand angelegt und sind der göttlichen Fügung gefolgt... Gott sein und die Welt verändern! So fing alles an: Ein kleines Volk von Eingeborenen erschuf mich auf einer Zeremonie vor einem heiligen Totem und urplötzlich wurde ich erweckt. Meine Gestalt ist nicht definierbar... ich sah eher aus, wie das dunkle Rauchmonster aus der LOST-Serie. Nach meinem Erwachen war es nun meine Bestimmung dem Volk zu helfen und meine ersten Taten folgten... Naturkatastrophe vorprogrammiert! Die Welt der Eingeborenen ist eine echte Katastrophe, hier herrscht absolut kein Gleichgewicht zu der Natur. Von riesigen Vulkanausbrüchen bis hin zu tödlichen 100 Meter hohen Tsunami-Wellen leben diese Menschen täglich in großer Gefahr. Auf der Insel befinden sich riesige Statuen, die dem Volk bei ihrer erfolgreichen Ansiedlung helfen sollen. Um eure Mission in Gang zu setzen ist es eure Bestimmung eine bestimmte Anzahl an Menschen zu den Statuen zu begleiten. Der Weg ist meist steinig und unzugänglich, ein unbeschwerter Gang zum anderen Ufer kann ganz schön Zeitraubend sein. Mit eurer göttlichen Kraft könnt ihr unter anderem verschiedene Elemente wie Erde, Wasser oder Lava benutzen, um eurem Volk den Weg zu weisen. Hier einbisschen Sand, da einbisschen Wasser und schon machen sich die kleinen Wesen zum Ziel. Die Insel lässt sich somit beliebig verändern. Wenn ihr eine Brücke zum anderen Ufer bauen wollt, nehmt dafür etwas Sand aus der Umgebung und häuft es im Fluss wieder auf und eine überflutete Schlucht kann zum Beispiel auch mit Lavagestein zugemauert werden. Am Ende einer erfolgreichen Mission, passieren die ersten Menschen das Tor zu einem anderen Ort! Wissen aufsaugen! Bei den anspruchsvollen Aufgaben bleibt es natürlich nicht! Um das Volk kurz vor einer Naturkatastrophe zu retten, die in sechs minütigen Abständen passieren, könnt ihr einen Stammesältesten zu einem heiligen Stein führen! Dort saugt er das Wissen der Urahnen auf und kehrt zum Volk zurück, um ein Schutzschild zu errichten. Einfacher gesagt als getan!? Hier zählt jede Sekunde und Beeilung ist angesagt... Anmerkung: Ihr steuert niemals die Einwohner, nur die göttliche Gestalt und diesem Fall ist es das Rauchmonster
. An eine Moses ähnliche Szene erinnere ich mich noch ganz gut, als der Entwickler Eric den Eingeborenen durch einen reißenden Fluss half, indem er das Wasser anhielt und es spaltete
Hier hat der Spieler das Wasserelement für eine kurze Zeit gestoppt. Die Spielphysik begeisterte mich auf Anhieb und ich bin für neue Fähigkeiten offen. Tolle Umgebung! Mit dem Kontroller oder eurer Maus, steuert ihr die Elemente und könnt einen See austrocknen lassen, den Lavastrom in einen Fluss umleiten oder das Land zum Blühen bringen, allerdings bleibt die Wachstumsrichtung der Bäume in den Händen der Natur. Je weiter ihr kommt desto mehr Elemente könnt ihr quasi erlernen, so beherrscht ihr vielleicht irgendwann auch das gefrieren von Wasser
Später begegnet ihr Tieren und könnt der Population beim Wachstum zuschauen. Wenn ihr ein Level vorzeitig beendet und beim nächsten Mal wieder reinschaut, kann schon wieder alles anders aussehen. Fazit: Die ersten beiden Level fand ich toll, wer Black & White damals gerne gespielt hat, wird hier nicht drumherum kommen. Sobald man den Dreh raus hat, macht das Gott sein richtig viel Spaß. Die Neuigier nach neuen Kräften macht das Spiel so spannend und man ist jeder Herausforderung gewachsen. Ich finde es auch nicht schade, wenn man das Volk nicht steuern kann, dafür erledigen sie alles automatisch und wir können uns gemütlich um die Gestaltung des Planeten kümmern.
5. August 2011 · Dai-Lee

L. A. Noire: Was für ein Tag...
Es war mal wieder einer dieser verdammten Tage. Die Stadt unter meinem Büro flirrte im Sommersmog. Die Rechnungen auf meinem Schreibtisch stapelten sich und kein Auftrag in Sicht. Da kam SIE plötzlich durch die knarzende Tür mit der Aufschrift „PRIVAT DETEKTEI“. „Sie müssen mir helfen!“ sprach die Frau, die blonden Haare streng zurückgekämmt, der Stoff ihres Rocks umspielte ihre Kurven sanft. Der Blick verzweifelt in meine Richtung gewandt. „Womit kann ich dienen?“, fragte ich sie un umwunden und schaute direkt in ihre wunderschönen, angsterfüllten Augen. „Wissen Sie, es geht um dieses Spiel – 'L.A. Noire'.“ Sie setze sich auf den Stuhl mir gegenüber, den ich ihr angeboten hatte. „Worum geht es denn diesem 'L. A. Noire'?“, ich hasse es, der Kundschaft alles aus der Nase ziehen zu müssen. „Also, zunächst ist es ein eine Art Krimi, kein großer ganzer Krimi, sondern in kurze Episoden eingeteilt. Es sind 21 Fälle insgesamt. Ich spiele Cole Phelbs, einen Streifenpolizisten, der im Laufe des Spiels die Karriereleiter hinaufklettert bis ins Morddezernat und noch weiter, er wird „Wunderkind“ genannt, weil er so schnell befördert wird und seine Fälle gründlich sowie mit Anstand und Pflichtbewusstsein aufklärt. Das wirklich Interessante an L.A. Noire sind die Verhöre, die man mit Zeugen oder Tatverdächtigen führt. Die Entwickler haben sich dafür ein besonderes Feature ausgedacht, nämlich die sehr detaillierte und realitätsnahe Mimik der einzelnen Charaktere. Dass man dabei auch darauf achtet, möglichst viele unterschiedliche Figuren zu zeigen, merkt man als Spieler spätestens, wenn man das Booklet aufschlägt und die dreiseitige Schauspieler-Liste durchgeht.“ Sie sah mich unverwandt an. Ich wusste nicht genau, worauf sie hinaus wollte, aber was sie bisher von sich gab, erzählte sie mir mit bestem Wissen und Gewissen. Keine Heimlichkeiten, keine Lügen: „Fahren Sie doch fort, junge Frau, ich bin sicher Sie sind noch nicht am Ende Ihrer Geschichte angekommen. „Ja, es gibt da noch mehr. Das Gameplay zum Beispiel. Viele haben im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels einen Vergleich zu Rockstars Blockbuster-Reihe Grand Theft Auto gezogen. Ein GTA in den 1940ern und aus Polizeisicht. So etwas in der Art hörte man von Bekannten und auch aus der Fachpresse. Aber eigentlich ist es doch stringenter und linearer, man kann zwar von der Hauptmission generell abweichen und Nebenmissionen abschließen, die Cole Phelbs über Polizeifunk zugespielt werden, sofern man sich geografisch in der Nähe befindet. Aber sie nehmen eher weniger Platz ein als bei GT A, habe ich das Gefühl. Aber es gibt viele kleine Goodies im Spiel zu finden. Versteckte Autos, Filmrollen und Zeitungen – und gerade die Zeitungen sind spannend, denn sie erzählen selbst eine weitere Geschichte über einen Psychologie-Professor und einen seiner Studenten. Ich bin zwar noch nicht wirklich weit im Spiel gekommen, aber es scheint, als würden diese Zeitungsartikel den Background für den ganz großen Knall am Ende des Spiels liefern. Ansonsten nimmt sich L.A. Noire bei der Action etwas zurück. Es gibt Sequenzen, bei denen man mit Personen einen Faustkampf austrägt oder sich mit Verbrechern eine Schießerei oder eine (Auto-) Verfolgungsjagd liefert. Diese Sequenzen aber sind kaum ein Problem.“, dieses Mal schaute sie aber beim Beenden des Satzes auf den Boden und biss sich auf die Unterlippe, ihre Blicke huschten Verlegen durch den Raum, s ie vermied meinen Blick. Ein Indiz für mich, dass die Dame mir nicht alles sagen wollte, was sie wusste, sie wollte irgendwen schützen, aber warum? „Nun kommen Sie schon Schätzchen. Es nützt nichts, wenn Sie mir Informationen vorenthalten. Wie soll ich Ihnen denn sonst helfen? Was also verschweigen Sie?“ Sie war kurz erbost, das konnte ich ihr ansehen. Sie rutschte auf dem Stuhl von einer unbequemen Position in die Andere, knickte dann aber doch ein: “Naja, wissen Sie, ich will keine Spielverderberin sein, aber teilweise ist die Steuerung doch arg schwammig oder man verliert schnell den Überblick, wenn man eine Person verfolgt – egal ob per Pedes oder Auto. Allerdings macht das ja auch wiederum die Realitätsnähe aus. Das finde ich nicht gelungen. Aber dann macht L.A. Noire diesen Schnitzer wieder gut, indem es den unbeholfenen Spielern nach dreimaligem Scheitern die Option bietet, die Action Sequenz zu überspringen. Das muss man den Entwicklern zugutehalten. Und ja, ich habe von der Möglichkeit oftmals Gebrauch machen müssen. Dafür liegen mir die Verhöre viel besser.“ Ich konnte ni cht anders als gedanklich abzuschweifen. Was wollte diese Frau eigentlich von mir, fragte ich mich schon die ganze Zeit: „Aha.“ Sie ergriff wieder das Wort: „Ja, wirklich. Ich erwähnte bereits die äußerst detaillierten Mimiken der Schauspieler, bzw. ihrer virtuellen Konterparts. Das hilft dann in dem Sinne sehr, denn sie spielen manchmal etwas übertrieben, wenn sie lügen. Mit etwas Übung kann man dann schnell herausfinden, wann ein Charakter flunkert oder nicht. Vor allem richtige Unwahrheiten sind dann leicht zu entlarven, wenn man die entsprechenden Beweise an den Tatorten beisammen hat. Da muss ich auch sagen, fällt das Spiel etwas zu leicht aus, wenn man sich auf knallharte und lange Verhöre mit Winkelzügen und Ähnlichem gefreut hat. Um aber noch mal auf die Technik zu sprechen zu kommen. Das ist wirklich ein Eye Candy! Zumal ich beim Spielen immer wieder auf bekannte Gesichter aus Fernsehserien gestoßen bin. Ich finde es wirklich erstaunlich, was Team Bondi mit der Kameratechnik auf die Beine gestellt hat. Allein schon deswegen hat sich für mich das Spiel gelohnt. Ein weiteres Merkmal, das mich sehr begeistert hat, ist der exorbitant atmosphärische Soundtrack. Und damit meine ich nicht nur die lizenzierten Songs von den Musikgrößen der 1940er Jahre wie Billie Holiday oder The Inkspots, nein auch der Score des Spiels lässt die damalige Zeit - besonders das Lied beim Startbildschirm - in meinen Augen wiederauferstehen und man fühlt sich sofort dahin zurückversetzt. So eine perfekte Stimmigkeit zwischen musikalischer Untermalung und Spielgeschehen habe ich zuletzt bei Fallout New Vegas erlebt. Das ist etwas, was mir durch Mark und Bein gehen muss, damit ich komplett ins Spiel eintauchen kann. Und das hat L.A. Noire geschafft. Alles in allem finde ich, ist das Spiel rundum gelungen, vielleicht teilweise etwas einfach, aber dafür ein extrem einsteigerfreundliches Game für Sandbox Neulinge wie mich. Das haben Team Bondi und Rockstar richtig gut gemacht.“ "War das alles?", fragte ich, mittlerweile müde von ihrem Monolog. "Ja, ich denke, das war dann alles." Sie stand unvermittelt auf, "Sie haben mir sehr geholfen!", sagte sie, knallte einen Umschlag auf den Tisch und ging. "Inwiefern denn?", brüllte ich ihr hinterher, aber sie war schon aus der Tür. Ich griff nach dem Umschlag und zählte ein ordentliches Sümmchen. Egal, was sie wollte. Sie hat bezahlt, und zwar gar nicht schlecht. Ich lehnte mich wieder in meinen knarzenden Bürostuhl und goss mir einen Whiskey ein. Wenn doch nur jeder Auftrag so schnell vorbei sein könnte.
6. Juli 2011 · Nina

Crazy Machines Elements PC-Testbericht
An einem Seil hängt eine Kuhglocke, diese macht einen großen Schwung und wirft dabei Steinplatten um, die Steinplatten setzten einen Mechanismus frei und Luftballons fliegen in die Luft, eine Kugel rollt währenddessen die Bretter herunter und bewegt dabei ein kleines Spielzeug Auto! Wie verrückt ist denn diese Kettenreaktion bitte? Spannende Knobelaufgaben erwarten euch im neuen PC-Spiel ,,Crazy Machines Elements“! Bewaffnet mit diversen Bauteilen setzte ich Kettenreaktionen frei, da hätte selbst Albert Einstein gestaunt . Was wäre, wenn...? ,,Was wäre, wenn ich dieses Bauteil hier anbringe?“ diese Frage habe ich mir in ,,Crazy Machines Elements“ sehr oft gestellt! Bei meinen ersten Versuchen gelang es mir am Ende verschiedene Bauteile aus meinem Werkzeugkasten, wie Boxhandschuhe, Sprungfeder, Rohrleitungen, Seile, Rollbänder, Schalter usw. an die richtige Stelle zu platzieren, um gigantische Kettenreaktion auszulösen. Erstaunen und Neugier wurden in mir sehr schnell geweckt und es folgten weitere aufregende Level. Man bekommt wortwörtlich nicht genug davon. Der Titel befolgt alle physikalischen Gesetzte und kann auch Neulinge begeistern! Spielmechanik – Fehlende Bauteile vervollständigen... Professor sein leicht gemacht! Jedes Spiel beginnt mit einem Blick auf die präparierte Spielwiese. Überall hängen merkwürdige Gegenstände herum, provisorisch wurde eine Rampe angebaut und alles wirkt irgendwie verzwirbelt. Nach einer kurzen Denkpause scheint es so, als wüsste man was zu tun ist und tüftelt fleißig rum. Jedes Level beginnt mit einer Aufgabe, zum Beispiel muss der Spieler einen Ball in einen Basketballkorb werfen, dabei solltet ihr versuchen die verstreuten ,,Sechskantmuttern“einzusammeln. Um das alles erst möglich zu machen, muss der Spieler einen Blick in die Werkzeugkiste werfen. In der Kiste befinden sich merkwürdige Gegenstände und jeder davon erfüllt seinen eigenen Zweck. So kann zum Beispiel ein Boxhandschuh eine Bewegung auslösen oder ihr platziert eine Sprungfeder in der Nähe einer fallenden Bowlingkugel. Das Inventar kann mit der linken Maustaste ausgewählt und platziert werden. Drehen der Objekte im Uhrzeigersinn vor oder zurück ist jederzeit möglich, allerdings lassen sich die Objekte nicht spiegeln. Wer genauer arbeiten möchte, kann mit dem Mausrad auch die Kamera heran- und herauszoomen. Später folgen komplexere Aufgaben, die vorallem Elemente wie Wasser, Eis, Feuer, Wind, Strom etc. benötigen. Erst danach fängt das Knobeln so richtig an und es scheint so als sei alles irgendwie möglich. Nach gelungener Arbeit könnt ihr auf ,,Play" drücken und die Kettenreaktion auslösen. Eine tolle Animation wird dabei abgespielt und läuft am Ende im Loop weiter
. Leider finde ich die Einblendung mit dem freundlichen Professor am Ende etwas nervig, er gratuliert euch zwar und zählt alle ,,Sechskantmuttern" auf, aber die komplette Sicht auf das Spielfeld wird verdeckt. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich nach und nach, mal ist es ein einfaches Rätsel und beim nächsten Versuch wieder etwas schwieriger. Der Einsatz von neuen und unbekannten Gegenständen fordern den Spieler zum Nachdenken. Es wird eigentlich nie langweilig, auch wenn für ein Rätsel eine längere Denkzeit benötigt wird. Übrigens können die Gegenstände nur angebracht werden, wenn sie grün aufleuchten. Daher könnt ihr nicht einfach ein Brett in der Luft annageln
, macht Sinn! Optisch bombastisch! Auf den Screenshots könnt ihr zwar einen Eindruck auf die Grafik gewinnen, aber es kommt auf dem Bildschirm definitiv besser rüber! Die Grafik wirkt sehr sauber und detailliert. Ein Knall, eine Explosion oder andere Effekte werden zum Erlebnis und an die kanllbunte Farbe der Objekte gewöhnt man sich. 100 coole Level und Wetterbedingungen Im Menü könnt ihr später den ,,Wettbewerbs-Modus“ anspielen, geht allerdings erst nach 50 erfolgreichen Kettenreaktionen. Insgesamt warten auf euch 100 Level im Hauptspiel, was nicht wenig ist! Erstaunt bin ich übrigens auch von den verschiedenen Wetterbedinungen und der Tageszeit, dass heißt
,,Spielen im Dunkeln" kann schon mal vorkommen! Editor Das Beste kommt wohl zum Schluss! Für Tüftler gibt es den umfangreichen Editor-Modus! Hier könnt ihr eure Punkte gegen Objekte eintauschen. Freigeschaltet sind nur Objekte, die ihr auch im Hauptspiel erspielt habt. Ihr könnt im Editor Hintergrund, Tageszeit, Kameraansicht, Musik und Wetterbedingungen auswählen. Der Umfang scheint riesig zu sein und mit Hilfe von Logik-Chips können sogar schwierigere Rätsel erstellt werden. Fazit: Tüftler, Bastler und Knobelfreunde sollten sich diesen Titel unbedingt anschauen. Ich kann es bedenkenlos empfehlen, allerdings hatte ich nach der Installation Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit der CD, ging aber nach drei Versuchen wieder
. Nicht nur eingefleischte Fans oder Einsteiger kommen mit den Objekten sofort zurecht. Die Menüführung und die Bedienung ist kinderleicht. Die ersten Rätsel waren nach meinem Geschmack etwas zu einfach, dafür hatte ich nach einer längeren Spielzeit ordentlich zu tun. Der Einsatz von neuen Spielelementen passt gut ins Spiel hinein und der Gesamteindruck stimmt.
31. März 2011 · Dai-Lee

Super Monkey Ball 3D im Test
Glückliche Nintendo 3DS Besitzer haben derweil eine beschauliche Auswahl an neuen 3DS-Spielen aus verschiedenen Genren. Langeweile kann also nicht aufkommen! Im Spiel "Super Monkey Ball 3D" rollt ihr im Laufball für Kleintiere im Affentempo durch ein verzwicktes Labyrinth und sammelt dabei fleißig Bananen ein. Wie wir es in der Kugel ausgehalten haben und wie der 3D-Effekt dabei rüberkam, erfahrt ihr in unserem Testbericht! Neue Steuerung im Einsatz Das Spielkonzept ist gewohnt simpel! Ihr habt die Auswahl aus den bekannten niedlichen Affencharakteren, zum Beispiel Ai Ai, MeeMee, Baby, GonGon usw. Diese Charaktere rennen im Laufball durch ein Level, das sich schwebend über den Wolken befindet. Im Einzelspielermodus könnt ihr verschiedene Welten besuchen und freischalten. Dabei ist zu beachten, dass ihr die Zeit im Auge behaltet und möglichst viele Bananen auf dem Weg einsammelt. Wer versehentlich die Spielbahn verlässt, fällt ins Bodenlose und muss von vorne beginnen. Euer Ziel ist also klar definiert, so schnell wie möglich das Ende der Plattform zu erreichen. Nun werfen wir einen Blick auf die Steuermöglichkeiten... Schiebepad oder Beschleunigungssensor – was ist besser? Der neue Nintendo 3DS bietet neben der coolen 3D-Ansicht auch verschiedene Steuermöglichkeiten an. Bei "Super Monkey Ball 3D" konnte ich erstmalig den Beschleunigungssensor so richtig austesten. Hier lässt sich das Spiel steuern, indem ihr den 3DS nach links oder rechts kippt oder etwas neigt, dabei reagiert das Spielfeld auf die kleinste Bewegung die ihr macht. Leider muss ich hier sagen, dass diese Steuerung mit der neuen 3D-Darstellung überhaupt nicht funktioniert. Der 3D-Effekt verwackelt durch das Bewegen des Handhelds und ungestörtes Spielen ist somit unmöglich. Trotz dieses Mankos lässt sich das Spiel wunderbar auch ohne den 3D-Effekt mit dem Beschleunigungssensor steuern. Dieser Sensor funktioniert präzise und notfalls könnt ihr auch mit dem Schiebepad das Spiel bedienen. Ich persönlich mag die Schiebepadsteuerung am liebsten, weil sich die Laufkugel besser steuern lässt und sich 3D anschalten ohne Verwackelungsgefahr darstellen lässt. Insgesamt bietet "Super Monkey Ball 3D" drei verschiedenen Hauptspiele an. Die Hauptspiele werden außerdem in Minispiele eingeteilt. Einzelspielermodus Der Einzelspielermodus bietet jedem Monkey Ball Fan das klassische Spiel an. Vor jedem Spiel wählt ihr einen eurer Lieblingscharaktere aus und rollt über abenteuerliche Welten, zum Anfang habt ihr die Auswahl aus "süßer Brunnen, Affeninsel, Aladdins Schloss und Bananalptraum" insgesamt sind es sieben spielbare Welten. Jedes Level verfügt über 10 einzelne Level. In jedem Level sammelt ihr in einer vorgegebenen Zeit einzelne Bananen auf der Strecke ein. Zum Einstimmen könnt ihrr vorher eine Übungsstrecke frei nach Lust und Laune testen. Eure Spiele werden gespeichert und diese könnt ihr euch in einer Wiederholung anschauen. In der Spieleliste lassen sich die Höchstpunktzahlen einsehen und beim erfolgreichen Abschluss werden Medaillen eingesammelt. Affenrennen Wer Kartrennen auf dem Handheld liebt wird sich über diesen Modus besonders freuen. Im Grad Prix könnt ihr euch verschiedene Fahrzeuge aussuchen und damit auf einer Strecke eurer Wahl im Rennen gegen andere Gegner fahren. Die Strecken sind mit Sternchen gekennzeichnet, je höher der Stern ist, desto schwieriger ist diese Strecke. Das Gesamtbild erinnert mich irgendwie an Mario Kart und bietet auch so einige bekannte Spielelemente, so müsst ihr zum Beispiel aufpassen, dass ihr nicht über eine Banane fahrt und reichlich Items einsammelt, um andere Gegner aus dem Verkehr zu ziehen. Dieser Modus teilt sich übrigens in einzelne Spiele auf. In "Schnelles Spiel" müsst ihr als Erster die Ziellinie erreichen, im "Zeitrennen" soll ein neuer Rekord aufgestellt werden und eure Rekorde werden automatisch gespeichert. Affenkampf Viel Spaß habe ich im Wettkampf Modus gehabt, hier sind verschiedene Spielregeln vorgegeben und das Ziel ist es so viele Bananen wie möglich zu behalten nach dem die Zeit abgelaufen ist. So könnt ihr zum Beispiel gegen andere Gegner antreten und um jede Banane kämpfen, sie von anderen abluchsen, Bombengeschossen ausweichen oder eure Gegner vermöbeln und verlorene Bananen einsammeln. Die Level sind geschlossen und abhauen ist somit unmöglich. Eine ,,Schnelle Partie“ könnt ihr übrigens auch selber erstellen und die Spielregeln eurer Wahl und den Gegenspieler selbst bestimmen. VS-Modus Im ,,VS-Modus“ könnt ihr eure eigenen VS-Partie leiten oder VS-Partie beitreten. Über Download-Spiel könnt ihr euren Freunden zum Zocken einladen. Da wir keinen zweiten 3DS besitzen, werden wir es wohl erst später probieren. Fazit: Schade, dass sich der Beschleunigungssensor gar nicht für Monkey Ball in 3D eignet. Durch die vielen Bewegungen wird das Bild verzehrt und erschwert so die Sicht auf das Spielfeld. Der 3D Effekt kommt bei diesem Spiel sehr gut rüber, aber auf Dauer kann das schon die Augen anstrengen. Daher habe ich eine Zeitlang ohne den 3D-Effekt und mit Schiebepad gezockt. Die einzelnen Spielmodis sind cool, besonders das "Affenrennen" hat mir sehr gut gefallen, obwohl mich das doch stark an an Mario Kart erinnert hat. Sehr spaßig fand ich den Affenkampf-Modus, denn hier wird um jede Banane gekämpft, was zur Folge hat, dass man den Gegner so schnell wie möglich nachjagt um auch die letzte Banane einzusammeln.
28. März 2011 · Dai-Lee

Pilotwings Resort – Willkommen auf Wuhuisland!
Flugbegeisterte Spieler hergehört! In wenigen Tagen erscheint der neue Nintendo 3DS und passend dazu, haben wir vorher Urlaub auf der Insel Wuhu gemacht. Mit Nintendos neuem ,,Pilotwings Resort“ in 3D könnt ihr zum Start am 25. März voll abheben! Wir haben das Spiel im Flug genossen und zeigen euch, wie viel Spaß ihr auf der Insel haben könnt... Auch Spieler brauchen mal eine Pause und am besten lässt sich der Urlaub auf Wuhuisland genießen. Pilotwings gab es bereits vor 15 Jahren auf dem N64, aber das ist schon lange her. Jetzt heißt es Abflug und ab in die dritte Dimension! Willkommen auf Wuhuisland! Bevor es losgehen kann, muss sich jeder Gast vorher eintragen, so wird automatisch ein Profil erstellt. Nach dieser netten Begrüßung an der Rezeption im Resort, startet ihr mit einem Freiflug, einem sogenannten Trainingsmodus. Habt ihr diesen mit Bravur bestanden und alle Fluggeräte von Flugzeug, Gleiter bis Raketengut ausprobiert, geht es zur richtigen Mission. Ein erfolgreicher angehender Pilot muss sich erst einmal beweisen. Ihr startet gleich zu Anfang als blutiger Anfänger und arbeitet euch von Bronze, Silber, Gold bis Platin hoch. Ist einfacher gesagt, als getan! Denn jedes Fluggerät muss auch dementsprechend beherrscht werden. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass der Gleiter sich wesentlich einfacher steuern lässt. 360-Steuerstick sei Dank! Die Missionen finden alle in der Luft statt und dafür genießt ihr die tolle Aussicht von weit oben auf die Insel. Mit der Kamerfunktion verändert ihr eure Ansicht und habt auf alles einen Überblick. Positiv aufgefallen ist mir der neue 360-Steuerstick am Nintendo 3DS, dieser reagiert auf die kleinsten Bewegungen mit dem Daumen und eignet sich insbesondere für Pilotwings. Freiflug – Für selbstsichere Piloten gibt es zum Spaß auch den Freiflugmodus, hier fliegt ihr quasi über die ganze Insel und sammelt dabei Extras und viele Ringe ein. Der Freiflug kann Tagsüber oder auch zu verschiedenen Tageszeiten stattfinden. Optisch gesehen hat die Insel viel zu bieten und kommt in 3D sehr gut rüber, so wird das Inselerkunden zum Flugerlebnis! Missionen – Jede Mission lässt sich auf verschiedenster Weise erfüllen, so müsst ihr eine vorgegebene Strecke befliegen, auf denen sich zum Beispiel schwebende Ballons, Ringe, Kreise, Punkte und und und befinden. Diese wollen von euch eingesammelt oder durchflogen werden. Je besser ihr die Strecke absolviert, desto höher ist eure Punktzahl am Ende. Wenn ihr die Strecke perfekt gemeistert habt, belohnt euch das Spiel mit drei Sternen. Ihr müsst aber auch euren Treibstoff im Auge behalten und vorallem die Zeit, je länger ihr braucht, desto schlechter wird das Ergebnis sein. Bei einem Stern, müsst ihr die Strecke leider wiederholen! Die perfekte Landung! Wer fliegen will, muss auch landen können! Zum Training gehört auch das perfekte Landen. Nach jeder Mission müsst ihr auf einem Plateau oder im Wasser landen. Dazu zählt auch ein weicher Landeanflug und wenn es sich um ein Plateau handelt, sollte gezielt in der Mitte gelandet werden. Je besser ihr das durchführt, desto mehr Punkte bekommt ihr am Ende. 3-Sterne - Immer besser werden! Trotz Freiflugmodus hat man das Bedürfnis sich selbst zu übertreffen und in jeder Mission drei Sterne einzusammeln. Die Missionen führen dazu, dass das Spiel trotz cooler 3D Ansicht nicht langweilig wird und immer mehr Herausforderungen warten auf euch. Was ich leider etwas unnötig finde, ist das Zeitlimit im freien Flugmodus. Zumal macht es für mich persönlich keinen Sinn, da man ja selbst entscheiden will, wie lange man fliegen möchte. Fluggeräte Spannend wird es bei der Auswahl der Fluggeräte, denn jedes Fluggerät lässt sich erst einmal ganz anders steuern und sie gleiten auch dementsprechend in der Luft. Das Flugzeug fliegt mit einem Turbobooster zum Beispiel sehr viel schneller, da das Flugzeug massiver ist, lenkt es sich mit dem Stick viel einfacher. Bei dem Gleiter könnt ihr die Luftströme benutzen, um eine bestimmte Flughöhe zu erreichen, wenn ihr aber weiter herabsinkt und keinen Auftrieb habt, könnte der Gleiter eine fiese Bruchlandung machen. Den Raketengurt mag ich persönlich nicht so gerne. Zwar habt ihr eine sehr schöne Möglichkeit nach oben, nach vorne oder langsamer und schnellere fliegen zu können, dafür braucht ihr hier sehr viel Feingefühl, um gezielt zu landen oder Dinge einzusammeln. Fazit: ,,Pilotwings Resort“ ist eine nette Abwechslung zu all den anderen kommenden 3DS-Titel. Hier wird viel Geschicklichkeit gefordert und mit der 3D-Ansicht macht das Fliegen noch viel mehr Spaß. Bis ihr die höchste Auszeichnung bekommt und alle Missionen mit 3-Sternen beendet habt, dauert es noch eine Ewigkeit. Am Anfang überschätzt man sich natürlich und denkt, man schafft die Aufgaben locker, aber jedes Fluggerät muss richtig bedient werden und die Missionen sind zum Glück nicht so einfach wie gedacht .
21. März 2011 · Dai-Lee

Super Street Fighter IV 3D Edition - Sprengt alle Dimensionen!
Ha-Do-Ken! Das neue Beat'em up Spiel ,,Super Street Fighter IV 3D Edition“ erscheint zeitgleich mit dem neuen Handheld Nintendo 3DS am 25. März im Handel. Diese Version dürft ihr euch nicht entgehen lassen! Wir haben uns in der neuen Dimension geprügelt und geben euch nun einen Vorgeschmack auf den Fight des Jahrhunderts... Capcom hat sich mit der neuen 3D-Umsetzung selbst übertroffen. Astrein wurde das Konsolenspiel auf den 3DS übertragen und bietet außerdem noch mehr Modis, als die Konsolenversion. Alle 35 Kämpfer sind freigestellt und liefern sich in coolen Fights einen erbitterten Kampf! Optisch gesehen ist das Spiel ein wahrer Augenschmaus und hat mehr als nur eine 1A-Darstellung zu bieten... Intros die wir bereits kennen... Damit die Geschichte auf dem Handheld genau so gut rüberkommt, wie auf der Konsole, hat man nicht auf die tolle Intronsequenz mit Ken und Ryo verzichtet. Wer also die Konsolenversion nicht kennt und mit dem Handheld voll durchstartet, lernt jeden einzelnen Charakter im Arcade Modus im Laufe des Spieles erst richtig gut kennen! Was macht den Unterschied? Nicht alles was auf der Konsolenversion zu sehen ist, konnte auf den Handheld übertragen werden. So müssen die Spieler auf einen animierten Hintergrund, wie zum Beispiel der aufwendigen Africa-Stage mit den bewegenden Nilpferden und den Erdmännchen verzichten. Dafür präsentiert Capcom eine wunderbare Tiefenschärfe, die einen sehr guten Eindruck vermittelt. Texte und diverse Schriftzüge sind hervorgehoben und stehen zum restlichen immer vor dem Auge des Betrachters. Durch diese Darstellung wirkt der Raum in dem die Kämpfe stattfinden viel größer und alles was sich im Hintergrund befindet wird unscharf. Zur Grafik kann ich nur sagen, dass es mit dem Konsolenspiel mithalten kann, auch ohne 3D-Darstellung. Wer es ohne 3D mag, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten! Eine optische Veränderung stellt auch der ,,3D Versus“ Modus dar. Die Spieler stehen sich hier nicht mehr links und rechts gegenüber, sondern versetzt zueinander. So schaut ihr eurem Charakter quasi über die Schulter. Anfangs wirkt dieser Spielraum etwas gewöhnungsbedürftig, nach längerer Spielzeit steht dem Spielspaß nichts im Wege. Mit dieser Perspektive könnt ihr eure super Attacken, wie einem Ha-Do-Ken übrigens besser abschätzen. Steuerung mit Button und Touchscreen Anfänger haben hier eindeutig auch gute Chancen, dank der vorgegebenen Lite-Steuerung, die jederzeit gewechselt werden kann. Für eingefleischte ,,Street Fighter Fans“ wird die Benutzung der Buttons sicher kein Problem darstellen. Wer die Kombos und Attacken nicht kennt, kann sie im Menü aufrufen und dafür kurz reinschauen, was mir besonders auffällt, ist die Tatsache, dass ihr mit bloßen Knöpfedrücken nichts ausrichten könnt. Zwar verpaßt ihr eurem Gegner schnelle Hiebe und Tritte, die jedoch nicht den Umfang ausmachen, die das Spiel zu bieten hat. Hier verlangt das Spiel präzise Eingaben und der besondere Clou an dem ganzen Spielsystem, ist die Kombination mit dem Touchscreen. Auf dem Touchscreen befinden sich vorgegebene Kombos und Super-Attacken, die ihr zum richtigen Zeitpunkt benutzen könnt. Mit etwas Übung hat man den Dreh raus und kann den Gegner gezielt besiegen. Verschiede Modis und Zusatzstages Die üblichen Modis wie Arcade, Versus, Training und 3D-Versus sind bereits gegeben und bekannt, hinzu kommt noch der Modus ,,Herausforderungen“, denn darin befinden sich diverse Bonus-Stages. Auf ,,Trial“, einem Übungsplatz könnt ihr mit jedem Kämpfer richtig üben. Im ,, Car Crusher “ Level haut ihr mit einem eurer Lieblingskämpfer ein Auto zu Schrott und sammelt dabei fleißig Punkte ein. Je mehr ihr auf das Auto in der vorgegebenen Zeit eindrescht, desto höher fällt eure Punktzahl aus. Übrigens ist das eine nette Abwechslung zum Gegner vermöbeln. Ähnlich geht es in ,,Barrel Buster“ zu, hier werden herabfallende Fässer kaputt gehauen, das ist eine sehr gute Herausforderung und macht verdammt viel Spaß. Mitspieler einladen und Kämpfe über das Internet austragen! Kämpfe können im ,,Channel-Live Modus“, die ihr unter ,,Versus“ Modus findet, übrigens auch von euch beobachtet werden, d.h ihr klinkt euch beim Zocken ein und könnt euren Mitspielern dabei zuschauen. Bei ,, Download-Spiel “ kann auch ein Spieler ohne dem 3DS-Spiel mitzocken, dafür braucht nur einer von euch die 3D Edition und der Spieler ohne Karte hat nur Zugriff auf den Spielcharakter Ryu. Leider hätten wir euch gerne noch was zu StreetPass erzählt, doch diese Option bleibt vorerst nicht zugänglich. Hier soll man mit seinem Ratio-Versus-Team einen simulierten StreetPass-Kampf austragen können. Was das genau bedeutet, erfahren wir wohl frühestens nach dem Release... Spielerdaten und Extras – Figuren sammeln Typisch japanisch ist auch das Sammelalbum von Figuren aus einem Automaten. Bleibt ihr zum Beispiel länger in Bewegung, zählt das Spiel eure Schritte und ihr könnt sogenannte Game-Coints gegen Spielfiguren eintauschen . Wie in Japan gibt es einen virtuellen Spielautomaten, drückt ihr auf Push, angelt ihr euch zufällig einen der zahlreichen Spielfiguren in verschiedenen Posen. Diese Spielfiguren sollen euch auch zum Tauschen mit Freunden anregen. Ob diese Option so gut bei uns ankommt, weiß ich nicht , aber es scheint eine nette Idee zu sein. Zum guten Schluss werden alle eure Erfolge und Daten in Spielerdaten gespeichert. Eine gesamte Einsicht auf eure Rekorde, Medaillen und und und findet ihr direkt auf der Karte wieder. Das regt zu weiteren Fortschritten an und mal sehen, wann die ersten Highclass Kämpfe stattfinden... Fazit: ,,Street Fighter IV 3D Edition“ ist ein Must-Have Titel und wer hier nicht zugreift ist selber Schuld. Dank der tollen 3D Optik lässt dieses Spiel selbst die Konsolenversion alt aussehen. Zwar müssen wir auf animierte Hintergründe verzichten, dafür haben wir genug Tiefenschärfe und der Spielumfang ist riesig. Ich muss mich noch an die Touchfunktionen gewöhnen, dafür habe ich sofort meine Kombos und Attacken parat und mit der vorgegebenen Lite-Steuerung haben auch Anfänger viel Spaß im Ringkampf. Bei aufregenden Fights, wo man viel mit den Buttons herumdrückt, kann es hin und wieder dazu kommen, dass der 3DS in einem Winkel verrutscht, wo die Ansicht verschwommen wirkt. Lässt sich hier aber leider nicht vermeiden. Ich genieße die 3D Optik und kann dieses Spiel nur jedem empfehlen!
18. März 2011 · Dai-Lee

Dead Space 2
Endlich ist es soweit! Dead Space 2 ist im Handel erhätlich. GamerGirl Nina hat es für Euch getestet und präsentiert ein Review mit gemischten Gefühlen... Nachdem die Youtube Kampagne "Your Mom Hates Dead Space" so manchem Gamer hierzulande die Empörungsröte ins Gesicht trieb und ein vom bayrischen Sozialministerium angestrengtes Appelationsverfahren den Release von Ende Januar auf Ende Februar verzögert hat, fragte ich mich, ob das Spiel vom Gameplay und inhaltlich so überzeugen kann, dass es nicht wie Blei in den Regalen der Händler liegt. Deshalb habe ich mir eine Importversion geschnappt und das Spiel in Zusammenarbeit mit meinem Dead-Space-Spezialisten unter die Lupe genommen. Zunächst einmal muss ich ausdrücklich löblich erwähnen, dass man den Nicht-Kennern von Dead Space eine Zusammenfassung der Geschehnisse auf der USG Ishimura in Form eines kleinen Films mitliefert. Andererseits ist dann doch sehr ärgerlich, dass man für den Genuss der Multiplayer Funktion sich a) einen EA Account einrichten und b) einen Onlinepass kaufen muss. Geschichte Die Geschichte von Dead Space 2 beginnt diesmal in einer Art Nervenheilanstalt auf der Raumstation Sprawl, in der Isaac Clarke, der einzige Überlebende der Katastrophe auf dem Raumschiff USG Ishimura, nun ja, gefangen gehalten wird. Warum dies so ist, wird der Spieler erst zum Ende des Spiels erfahren – doch so viel sei gesagt, auch auf der Sprawl gibt es einen Marker und auch hier ist er für die Necromorph-Plage verantwortlich. Es gibt zudem auch ein Stelldichein auf der altbekannten Ishimura, die nun von Planen abgehängt und von Restaurierungsmaßnahmen betroffen ist. Isaac hat wieder helfende Hände, die ihn mit Koordinaten versorgen, um sie entweder zu treffen oder um seiner beruflichen Tätigkeit als Mechaniker nachzugehen, damit er sich und die anderen retten kann. Atmosphäre Die Atmosphäre hingegen scheint etwas von der klaustrophobischen Stimmung und Düsterkeit des ersten Teils eingebüßt zu haben, das mag aber auch daran liegen, dass wir bereits durch Dead Space zu sehr daran gewöhnt haben und nun weniger Schrecken empfinden als Jemand der das Spiel ohne Vorkenntnisse zockt. Auch ist Dead Space 2 actionlastiger als der Vorgänger. Man wird gleich zu Beginn mit einer Horde Necromorphen konfrontiert und muss ohne Waffen und in einer Zwangsjacke steckend in eine halbwegs sichere Umgebung flüchten. Teil eins der Reihe war da viel gemächlicher und baute erst eine zum Zerreißen gespannte Atmosphäre auf, bevor der erste Gegner uns anheim fiel. Gameplay Gameplaytechnisch gesehen gibt es ein sehr krasses Gefälle zwischen "casual mode" und "normal mode". Während man beim "casual mode" in jedem zweiten Container und erlegten Gegner einen Batzen an Munition, Medipaks und Stase (dient zur Einfrierung der Gegener) findet, sodass man recht schnell gar nicht mehr weiß, wo im Inventar man dafür noch Platz schaffen soll, so wird im mittelschweren Modus dann derart damit gegeizt, dass man sich fragt, mit was man den Gegnern eigentlich beikommen soll. Die Frage, die ich mir dahingehend dann gestellt habe, war, ob die Entwickler sich was anderes vom Gamer erhofft haben. Nämlich nicht den Rambo, der alles niedermäht, was bei drei nicht auf den Stahlträgern der Sprawl sitzt. Sondern Jemanden, der lieber mal die Beine in die Hand nimmt und angesichts des drohenden "Game Overs" versucht, die mit Necromorphs gefüllten Räume, irgendwie zu verlassen. Das setzt natürlich a) den Stresslevel ungemein in die Höhe und macht aus dem "Horror Survival" einen " Horror Survival". Ob der Spieler das nun gut findet und das Prinzip annimmt oder eher wie mein Dead-Space-Spezialist sich fluchend ein und derselben Szene auch zum 10ten Male entgegenstellt und mit so wenig Munitionsverbaruch wie möglich sich der Viecher entledigen will, sei dahin gestellt. Ich bin da eher ein Gegner solcher Konzepte, denn ich wurde aufs "Niedermähen-komme-was-da-wolle" konditioniert. Weswegen ich persönlich auch grundsätzlich dann den Schwierigkeitsgrad "leicht" in jedem Spiel bevorzuge, so es ihn denn gibt. Gibt es ihn nicht, so kämpfe ich mich bis zur Erreichung meiner Frustrationstoleranz-Grenze durch das Game und pfeffere es dann in die Ecke . Scheinbar gibt es auch Räume in Dead Space 2, die nur für den unendlichen Gegner Respawn designt wurden. So haben wir es erlebt und vermuten, dass man selbige in einem bestimmten Zeitrahmen den Raum verlassen haben muss, sonst spawnt es Necromorphs in Wellen und ohne Unterlass. Wenn ich aber den Schwierigkeitsgrad „leicht“ als Grundlage für mein erstes Durchspielen hernehme, so ist Dead Space 2 auch diesmal wieder ein grundsolider Third Person Action Horror Shooter geworden, den ich nur empfehlen kann. Beim "normal mode" rate ich nur bedingt zum Spiel, außer man lässt sich darauf ein, mit wenig Munition (im Ausgleich aber mit mehr Geld) und viel Gehetzte durch das Spiel zu rennen. Ja, rennen und ich betone das ausdrücklich, denn ich möchte nicht wissen, was unser armer Isaac an Kilometern im Laufschritt zurücklegen muss. Kaum ein Verschnaufen, nicht mal eine Pinkelpause gönnt man ihm (von einem Mittagstisch in der Stationskantine mal ganz zu schweigen). Bei solchen Arbeitsbedingungen rufen sonst die interstellaren Gewerkschaften zu einem Generalstreik auf. Der Mutliplayer-Modus blieb uns dann doch ob des kostenpflichtigen Onlinepasses verwehrt, weil wir die "Free Trial" Phase von zwei Tagen totally verpennt haben... Sorry. Also, es gibt eigentlich nur sehr, sehr wenige wirkliche Kritikpunkte, und selbst mit denen, kann man einigermaßen umzugehen lernen. Deswegen – wer auf Dead Space aus dem Jahre 2008 stand und/oder Horrorshooter mag, nur zu, das Spiel wird sich sehr gut in Eurer Sammlung machen! Aus meiner ist es nicht wegzudenken
24. Februar 2011 · Nina

Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds
Finger sind noch dran, check! Begeisterung noch da, check! Keine Blessuren, check! Nach einer durchzechten Nacht mit dem neuen Beat'em Up PS3-Spiel ,, Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds“ hat mich die MarvelMANIE gepackt! Im Vergleich zu ,,Super Street Fighter“ müssen die ersten vielseitigen Eindrücke erst einmal verarbeitet werden, denn hier trifft sich eindeutig die Superlative! Comichelden treffen auf Straßenkämpfer Wer Grundkenntnisse aus ,,Street Fighter“ mitgebracht hat, wird hier trotzdem viel Neues erlernen müssen. Einen klaren Unterschied, findet man hier vorallem im Arcade-Modus. Wie in einem Comicheft setzt sich die Spielrunde im Team zu jeweils 3 Spielfiguren auf. Das heißt soviel wie, der Spieler sucht sich drei Spielfiguren von 36 verfügbaren Figuren aus. Es befinden sich jeweils 16 auf der Capcom- und Marvel-Seite. Wer sich das Spiel neu zulegen wird, hat vermutlich schon den Gedanken gefasst, gleich die coolsten Charaktere wie zum Beispiel Amaterasu, SpiderMan, Dante oder Chris (Redfield) oder andere neue Figuren auszuwählen, vielleicht ist man besser bedient, wenn man zum ersten Mal gewohnte Charaktere auswählt. Für unsere erste Spielrunde habe ich das natürlich nicht gemacht und musste mich gleich mit unbekannten Fähigkeiten auseinandersetzten... Runde um Runde – Charakter wechseln Die ersten Runden kommen einem gefühlt sehr lange vor, vielleicht liegt es sogar daran, dass man drei statt einen Gegner in einer Spielrunde besiegen muss. Mit Hilfe der Schultertasten könnt ihr währenddessen eure Spielfiguren abwechseln, was ihr unbedingt tun solltet, denn ist der Lebensbalken einer Spielfigur erst einmal drastisch gesunken, kann es schon mal vorkommen, dass ihr die Spielrunde nur noch zu Zweit gegen drei Gegner beendet müsst. Was sich nach und nach als immer schwieriger erweist. Was ich besonders cool finde, ist die Tatsache, dass ihr mit einem Tastendruck eine zweite Spielfigur in den Kampf schicken könnt, um das Gegenüber kurz (auch wenn es unfähr ist) platt zu machen. Dies gilt auch mit einem Superkombo mit allen drei Figuren, die sich ins Spielgeschehen einmischen. Am Ende stellt sich das Dreiergespann dem riesigen Endboss. Hier muss ich sagen, dass es schon ziemlich gemein wird, vorallem scheint die dicke Lebensleiste keinen Zentimeter runterzugehen... hier sollte man die Spielcharaktere wohl sehr gut beherrschen, sonst ist ein vorzeitiges Ende vorprogrammiert. Laut einigen Infos soll man zumindest nach einem gelungenen Boss-Sieg vier versteckte Kämpfer freispielen und dazu die vielen kleinen Extras, wie 3D-Modell, Bilder, Abspann etc. Allerdings werden die freispielbaren Extras wohl nicht jeden alteingesessenen Spieler ansprechen... etwas "langweilige" Extras... Ausführliches Tutorial fehlt Beim Stichwort ,,Bosskampf“ bin ich doch glatt auf die Idee gekommen, nach einem gescheiterten Endkampf zumindest ein Tutorial zu absolvieren Hier wird zu meiner Enttäuschung leider keine Hilfestellung angeboten, was mich dazu gebracht hat jeden einzelnen Charakter auszuprobieren. Per Zufallsknopfdruck konnte ich einigen meiner Lieblingscharaktere, die ich bisher nur aus den Comics kannte, ihre Fähigkeiten entlocken. Besser wäre allerdings ein ausführliches Tutorial gewesen. Grandiose Kombos und Effekte Eines muss man Capcom lassen, sie verstehen es mit Sicherheit die Spieler zu unterhalten. Selbst ein einfacher Tritt oder ein Feuergefecht kommt einen wie ein Superkombo vor. So freut man sich über die hochgehenden Kombozahlen und die Lust nach mehr Spaß, Action und Fun macht sich im Spiel breit. Downloadangebote Zur kurzen Information: Später soll Downloadcontent angeboten werden, hätte mir die eher auf CD gewünscht, aber könnte für einige trotzdem interessant sein. Mein erster Eindruck: Wer sich bisher gescheut hat dieses super coole Beat'em Up Spiel zu kaufen, sollte keine Bedenken haben. Ich bin überzeugt davon, dass das Spiel mit Freunden oder Online sehr viel Spaß machen wird. Zwar muss man sich erst einmal an die bunten, detailverliebten und coolen Effekte und Hintergründe gewöhnen, es zahlt sich aber nach längerem Spielen aus und wenn man erst der MarvelMANIA verfallen ist, kommt man so schnell nicht raus. Ich werde weiterhin die unergründlichen Kräfte der einzelnen Helden erforschen und freue mich auf lustige Abende mit Freunden und ,, Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds“
23. Februar 2011 · Dai-Lee

Nintendo 3DS – Gefühlt, 3D gesehen und verliebt!
In Berlin konnten zahlreiche geladene Gäste auf dem ,,3DS Experience Night Event“ einen ersten Blick auf den ,,Nintendo 3DS“ werfen. Wir waren auch vor Ort und haben es gesehen, gefühlt und uns verliebt! Das Gerät erscheint hierzulande am 25. März für 249,99 Euro und ist somit deutlich teurer als der damals erste DS. Kein Wunder, denn hier steckt jede Menge Technik dahinter, die uns sowohl zwei- und dreidimensional begeistert hat. Man mag es nicht glauben, aber das kleine Gerät hat eine bessere Leistung als die Wii-Konsole. Die meisten von euch wollen natürlich wissen, wie wir den 3D-Effekt mit unseren Augen erlebt haben! Wir fassen in drei Punkten zusammen... 3D gesehen! Stellt euch doch einfach eine Wackelbild-Postkarte vor, so ähnlich fühlten sich die ersten Sekunden an und es funktionierte ganz ohne Brille. Im Kino kann das 3D-Erlebnis nur mit der Spezialbrille funktionieren und das Bild verdunkelt sich dort automatisch, bei dem Gerät bleiben die Farben so wie sie sind und werden nicht verfälscht, da man keine lästige Brille tragen muss. An der rechten Seite des Geräts befindet sich ein 3D-Regler. Für einige Spieler ist der 3D-Effekt am Anfang etwas zu stark und jedes Auge empfindet anders. Daher könnt ihr mit diesem Regler die 3D-Intensivität selbst einstellen oder ganz wegnehmen und in 2D spielen. Ein Pluspunkt geht an den TFT-LCD-Bildschirm, denn dieser zeigt nicht nur hochauflösende Bilder an, es ist Dank seiner Größe von 6,1 cm x 4,6 cm eine echte Bereicherung für das Gerät. Die Kameras auf der Außen- und Innenseite eignen sich sehr gut für Spielereien. Hier haben wir ein Foto von uns gemacht und konnten uns durch den ganzen Raum mit der Kamera bewegen, dabei flog ein kleines UfO-Gesicht von uns herum, dass wir jeder Zeit abschiessen konnten. 3D Bilder ließen sich übrigens auch noch machen, aber hier muss der Winkel zur Kamera stimmen, hat bei unserem ersten Versuch irgendwie nicht geklappt. Viel Spaß hatten wir auch beim Mii-Erstellen! Ihr macht von euch ein Foto und das Gerät erstellt von euch automatisch ein passendes Mii-Gesicht! Ich finde mein Mii ist mir sehr gut gelungen, mit Hilfe der Kamera-Gesichtserkennung natürlich. Zufällig haben wir auch die Kamerafunktion in Spielen entdeckt, die uns sehr überrascht hat. Ihr befindet ihr euch quasi in einem Spiel und könnt euch mit dem 3DS-Gerät im Raum bewegen, dabei könnt ihr das Level im Spiel erkunden, hier stelle ich mir coole neue Spielkonzepte vor, die diese Funktion nutzen könnten. Zum Beispiel auf der Geisterjagd in den eigenen vier Wänden oder Pokemon fangen. Gefühlt! In zwei Farben (Kosmos-Schwarz und Aqua-Blau) kommt der 3DS daher, besonders gut hat mir die Farbe Aqua-Blau gefallen und wegen der polierten, glatten Oberfläche, musste man hin und wieder auch die Fingerabdrücke wegwischen, was aber nicht so schlimm war. Die Spiele ließen sich mit dem klassischen Steuerkreuz, als auch mit dem neuen Schiebepad steuern. Durch die präzisere 360-Grad Schiebepad Steuerung, will man diese Steuermöglichkeit nicht mehr missen, auch wenn bei manchen Spielen das Steuerkreuz vollkommen ausreicht. Das Gerät ist 13,4 cm breit und 2,1 cm hoch und wiegt nur 235 g. Zur Info: Wer sich bisher über den Kabelsalat geärgert hat, wird sich über die Ladestation für den 3DS freuen. Das Gerät kann einfach darauf gelegt werden und es lädt sich von selbst auf, echt tolle Sache! Verliebt! Ohne ein gutes 3DS-Spiel funktioniert ein super tolles Gerät nicht, wir haben uns zahlreiche neue 3DS Spiele auf dem Event angeschaut und uns sogar verliebt! Einige der Spiele stellen wir euch hier kurz vor... Animal Crossing 3DS – Demovideo Als ehemaliger Dauerschuldner von Tom Nook, hat mir das Demovideo zu ,,AC 3D“ sehr gut gefallen. Endlich konnten wir einen Blick auf die 3D Welt werfen. Hier läuft man nicht mehr über eine runde Welt in 2D, es ist endlich gefühltes 3D. Das Haus in dem ihr einzieht, die süßen Bewohner und die Umgebung wirken plastischer. Bin auf den Titel sehr gespannt!
Kid Icarus Uprising 3DS – Demoversion Die größte Überraschung erlebten wir in Kid Icarus 3D. Wer hätte gedacht, dass dieses Spiel uns so beflügelt. Die ersten Spielminuten und das Gameplay waren atemberaubend schön und aufregend. Im Flugmodus konnte man den kleinen Engel geradewegs durch den Himmel rasen sehen und vor einem türmten sich riesige Gegner auf, die im Hintergrund gewaltig aussahen und durch den nah und weit Effekt, hätte der Flug ruhig länger dauern können. Auch die ausgetragenen Bodenkämpfe gegen Endgegner sind Kinoreif gewesen. Diesen Titel werden wir uns garantiert merken! nintendogs + cats 3D - Demoversion Die virtuellen Tiere kommen wieder und sind in 3D noch niedlicher und süßer, als je zuvor. Ich habe das Spiel kurz ausprobiert, die Tiere kommen wie beim Vorgänger sehr nah an den Bildschirm heran und man könnte denken, sie springen aus dem Spiel heraus
. So etwa hat das virtuelle Hunde- und Katzenstreicheln sich angefühlt. Mit dem 3D-Effekt wirkt das Spiel wirklich sehr anders... Paper Mario 3D – Demovideo Leider gab es auf dem Event keine Demoversion, dafür zeigte uns ein kurzes Video, wie das Spiel ,,Paper Mario 3D“ aussieht. Ich persönlich denke, dass das Spiel sich als 3D-Version richtig gut eignet. Da Mario hier ja mehr oder weniger eine platte Figur ist und die Elemente im Spiel versetzt sind, kommt der Effekt noch viel besser rüber. Warten wir also auf eine spielbare Version! Zelda Ocarina of Time 3D – Demoversion Zelda in 3D klingt nicht nur spannend es ist auch ein echter Hingucker. Die 3D-Version gefällt mir persönlich sehr gut und die Gespräche zwischen anderen Waldbewohnern werden durch den Effekt noch mal verschärft. Zum Beispiel heben sich die Texte und die Auswahlmöglichkeiten von der Grafik ab. Es ist so als würdet ihr ein offenes Buch vor euch halten. Die grüne Umgebung sieht in 3D fabelhaft aus und wenn ihr mit eurem Bogen schießt, hebt sich die Waffe vom Rest ab... viel Zeit blieb uns für das Spiel leider nicht, kommt aber auf unsere Merkliste! Dead or Alive 3D – Demoversion Street Fighter 3D haben wir auf dem Event nicht gefunden, dafür konnten wir ein paar Kämpfe in Dead or Alive austragen. Da die Demoversion nur auf easy gestellt war, gingen die Kämpfe sehr schnell vorbei. Optisch bekommt das Spiel von mir ein Pluspunkt. Ich denke Beat'em Up Spiele eigenen sich ganz besonders als 3D-Version, denn die Ringkämpfer heben sich vom Hintergrund ab und es entsteht eine richtige Kampfatmosphäre. Die Komboss werden auf dem Touchbildschirm angezeigt und die Zwischensequenzen und Kampfszenen werden auf dem oberen Bildschirm ausgetragen. Die Kombos und die Bildqualität auf dem 3DS wirken sehr gut. Ich freue mich schon insbesondere auf Street Fighter 3D :).... auch wenn Kasumi zum Anfassen nah war
Karten auf dem Tisch – 3D Erlebnis Spaß hatten wir auch mit den tollen Nintendo Karten. Diese hatten ein bestimmtes Muster und die Kamera hat mit der richtigen Entfernung ein Monster darauf gesehen. Ein Drache ist uns erschienen und wir konnten ihn mit kleinen Pfeilen abschießen oder es leicht bewegen. Tolle Idee und wir freuen uns auf weitere Spiele dieser Art. Zum guten Schluss, könnt ihr euch alle Bilder vom Event hier anschauen. Wer fleißig unsere Facebook-GamerGirls Fansite verfolgt, kann auch dort den einen oder anderen Kommentar ergänzen. Wir wünschen Nintendo am 25. März einen guten Nintendo 3DS Start!
16. Februar 2011 · Dai-Lee

Weekend Plays: Mario vs Donkey Kong
Was für ein Affentheater! Am Wochenende habe ich den Zorn des Affen gespürt und mich mit Donkey Kong im neuen DS-Abenteuer ,, Mario vs Donkey Kong: Aufruhr im Miniland “ angelegt. Mittlerweile haben wir uns irgendwie an den Gedanken gewöhnt, dass Donkey Kong hin und wieder den eingeschnappten Affen spielt und keinen Halt vor Entführungen macht. So nahm die Geschichte ihren Lauf... An einem wunderschönen Tag, hat in Miniland ein Vergnügungspark aufgemacht und die ersten 100 Pilz-Besucher bekamen eine limitierte Pauline-Figur. Am Ende stand Donkey Kong in der Schlange und die Puppen gingen aus, da fing das große Theater an. Rasend vor Wut griff er sich Pauline, die neben Mario stand und suchte schnell das Weite, wie in den alten original Spielen. Ein Platz in luftiger Höhe, macht es unserem Klempner nicht leicht hochzukommen und von oben kann der Affe einen besser ärgern... Jetzt sind wir nun an der Reihe und müssen die Prinzessin aus seinen Fängen retten! Mini-Marios im Einsatz! Im neuesten Mario vs Donkey Kong Ableger wird nicht mehr Mario selbst zur Rettung kommen, dafür hat er ja seine kleinen Aufziehsprösslinge. Vielleicht kennt der eine oder andere noch den alten GBA-Vorgänger und weiß nun was euch blüht. Mario besitzt kleine Aufziehpuppen, die der Spieler sozusagen aktivieren kann. In rund 200 Level von einfach bis hin zu super schwer, müsst ihr das Ziel mit euren Mario-Puppen erreichen. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Tor oder um ein geschlossenes Tor, das nur die Mario Puppe mit dem Schlüssel aufmachen kann. Der Clou an der ganzen Sache, ihr führt nicht nur eine Mario-Puppe ins Ziel, sondern gleich mehrere... was die Aufgabe noch schwieriger macht. Da die Puppen von alleine losziehen und keinen Halt vor Abgründe und und und machen. Einfaches Spielprinzip braucht viel Gehirnschmalz! Ausgebrüht und spaßig sind die jeweiligen Levelabschnitte, die euch in den verschiedensten Level erwarten, umso weiter ihr kommt desto mehr Gehirnschmalz wird gebraucht und viele Knobeleien wollen gelösst werden. Jedes Level verfügt über besondere Eigenschaften, die sich der Spieler zu Nutzen machen kann. In dem ihr zum Beispiel Stahlträger wegnehmt und sie woanders wieder ansetzt, könnt ihr euch Wege freimachen und leichter ans Ziel kommen oder Geldmünzen und Minimariokarten - die im Level verteilt sind einsammeln. Von den Karten könnt ihr euch Minispiele freischalten. Der Schwierigkeitsgrad steigt stetig und immer mehr verschiedene Geräte finden sich im Level wieder. Stahlträger, Sprungfedern, Kettenrolltreppen, Röhren und und und können von euch woanders bugsiert werden, dafür sind bestimmte Stellen leicht markiert. Doch Achtung: während ihr euch überlegt, wie ihr am besten wegkommt, läuft die Zeit ab. Wenn ihr ein Level in einer Bestzeit absolviert, werdet ihr mit einem Pokal belohnt. Nicht nur Hindernisse, auch neue Gefährten und Gegner! Alles wäre viel zu einfach, wenn da nicht die Gegner wären. Im Laufe des Spiels kommt ihr nicht an Aufzieh-Affen oder Feuerblumen vorbei. Im Level befinden sich Waffen Icons, die ihr einsammeln könnt, um eure Gegner platt zu machen. Leider hält das nur für eine kurze Zeit an. Neben zahlreichen Gegner habt ihr auch neue Gefährten, diese sind auch Aufzieh-Puppen und wollen von euch in das jeweilige Tor geführt werden, wenn ihr die Aufzieh-Prinzessin oder den Aufzieh-Toad nicht ins Ziel mitnehmt, habt ihr das Level verloren. Im ganzen ist es sehr knifflig... macht aber sehr viel Spaß. Bosskampf: Mini-Marios gegen Donkey Kong Am Ende jedes Levelabschnitts erwartet euch ein Bosskampf. Hier habt ihr eine bestimmte Anzahl an Mario-Puppen, meistens werden drei Mario-Puppen benötigt, um Donkey Kong zu besiegen, allerdings fährt dieser auch mal schwere Geschütze auf und lässt Dinge vom Himmel fallen, wie zum Beispiel die Fässer. Je nach Levelstruktur, müsst ihr eure Puppen so weit nach oben wir möglich führen und aufpassen, dass euch nichts erwischt. Da sich der Bosskampf schon mal in die Länge zieht, sollte man Bonus-Zeit-Icons einsammeln, denn auch die Zeit hängt euch im Nacken. Leveleditor Viel Spaß bereitet insbesondere der Leveleditor, je weiter ihr im Hauptspiel kommt, desto mehr Elemente schaltet ihr für euren Editor frei. So könnt ihr eure eigenen Missionen bauen und sie technisch wie auch im gleichen Look und Feel ausstatten. Diese Level lassen sich auch mit Freunden austauschen. Fazit: Wer Geschicklichkeitsspiele mit Mario und Co. mag, dürfte von diesem Titel nicht abgeneigt sein. Das Hauptspiel ist so gebaut, dass man trotz vieler fehlgeschlagenen Versuche am Anfang mehr und mehr dazulernt. Es bleibt spannend und ist trotz einiger kniffligen Aufgaben keine Spaßbremse. Als Spieler bleibt man gefordert und durch die süße Aufmachung im Mario-Stil kann man hier schnell die Zeit vergessen. Besonders angetan bin ich von der süßen Grafik und die Soundkulisse bietet kleine witzige Sprüche von Mario und Co. die jeder von uns kennt.
14. Februar 2011 · Dai-Lee
Spieldaten von IGDB.com