mehr als nur verspielt.

Michael Jackson: The Experience 3DS

Archiv-Artikel vom 17. November 2011. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Michael Jackson: The Experience 3DS

geschrieben von Dai-Lee
3 Min. Lesezeit

Für mich steht fest: Tanzspiele sollte man nach Möglichkeiten auf der Konsole vor dem Bildschirm zocken und bei dem Titel ''Michael Jackson: The Experience'' für PS3 und Xbox 360 hat man die Gelegenheit nicht nur den super Songs zu lauschen, nebenbei kann jeder Anfänger oder Meistertänzer die originalen Tanzschritte zu Hause nachahmen. Wie sieht es allerdings mit der Handheldversion für den 3DS aus? Kann das Spiel trotz Touchscreen- und Stift-Gebrauch punkten? Wir haben es ausprobiert...

Einführung in 3D
An Songs mangelt es nicht! 15 Meisterwerke des King of Pop stehen in der Songliste bereit und können sofort nach belieben ausgewählt werden. Frustrierende Songfreischaltungen hat man hier zum Glück ausgelassen. Originalvideos sucht man hier allerdings vergeblich, dafür kommen die gut animierten Videos in 3D an das Original heran. Jeder Spieler kann sein eigenes Profil erstellen und die Ergebnisse online für andere Spieler mit dem selben Spiel sichtbar machen. Das Menü teilt sich in zwei Bereichen ein: History und Backstage.

History
In diesem Bereich könnt ihr unter anderem Songs von Thriller, Black and White, Speed, Beat It, Billy Jean oder Remember The Time auswählen, dabei tauscht der 3D Michael Jackson auf dem Bildschirm immer ein neues Outfit je nach Wahl ein. Besonders Beeindruckend fand ich die Feststellung, als ich merkte... wie sich Michael Jackson auch hier ''äußerlich'' verändert hat.

Rhythmus, bei dem man mit muss
Eines steht fest: Rhythmus ist gefragt! Für das Gameplay wurden die Videos gekürzt und blenden kurzzeitig im Spielverlauf ein. Die Einführung und das Spielen der Songs beginnt vorerst nur mit leicht, sobald ihr das gewünschte Ergebnis erzielt habt, steigt der Schwierigkeitsgrad an und das gilt für alle Songs. Spieltechnisch müssen nur bestimmte rhythmische Bewegungen auf dem Touchscreen gemacht werden, dazu sollte der Spieler den gesamten Touchscreen-Bereich verwenden. Auf dem oberen 3D-Bildschirm zeigen sich entweder Pfeile die nach oben, unten, rechts oder links zeigen. Dann wiederum sollen Punkte angetippt werden oder ganze Kreisbewegungen müssen nachgemalt werden. Gleichzeitig führt Michael Jackson diese Bewegungen aus. Sobald der Freestyle Moment eintrifft, könnt ihr Zusatzpunkte einspielen, wenn ihr Tanzbewegungen nachmacht ohne Anweisungen.
Wer ein perfektes Timing besitzt, erzielt mehrere Kombos hintereinander im Song und schaltet am Ende das perfekte Zielergebnisse oder sogar Medaillien frei. Jeder Tanz wird am Ende mit einem Buchstaben bewertet, wobei A das beste Ergebnis ist und dieses wird in der Rangliste angezeigt.

Für das rhythmische Feingefühl und den Drang nach Höchstpunkten wird der Spieler mit Accessoires (Ausstattungen) von Michael Jackson belohnt, zum Beispiel mit Handschuhen. Die Handschuhe verleihen euch zudem auch noch Stärke. Wie deutlich eure Ergebnisse dargestellt werden, wird anhand einer Michael Jackson Steinstatue gezeigt, die sich nach und nach freistellt und ein Balken mit der Punktzahl zeigt den nächsten Erfolg an.

Backstage
Hier findet noch einmal die Einführung in das Spiel statt. Der Wunschkonzertbereich zeigt euch die verbliebenen Trophäen an, die ihr zum Freispielen der 3D-Videos benötigt und ohne die Medaillen bleibt dieser Bereich leider vorerst geschlossen. Zusätzlich habt ihr eine Trophäenliste und könnt die Optionseinstellungen beliebig verändern.

Fazit: Soundtechnisch kann ich mich nicht beklagen, die Songs kommen trotz Handheld sehr gut rüber. Allerdings wird der 3D-Effekt manchmal zum Hindernis, wenn man den Bildschirm im Spiel versehentlich etwas neigt, dann verschwimmt das Bild und das lässt sich nicht immer vermeiden, wenn man versucht im Rhythmus zu bleiben. (Abhilfe wäre der Verzicht auf 3D) Letzten Endes bleibe ich lieber bei den Konsolenspielen, auch wenn die animierten 3D-Musikvideos gelungen sind. Wer absoluter Michael Jackson-Fan ist und ein Spiel für Unterwegs sucht, für den ist das 3DS-Spiel sicher eine Alternative.

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12. Oktober 2011 · Dai-Lee

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In der Spieleliste lassen sich die Höchstpunktzahlen einsehen und beim erfolgreichen Abschluss werden Medaillen eingesammelt. Affenrennen Wer Kartrennen auf dem Handheld liebt wird sich über diesen Modus besonders freuen. Im Grad Prix könnt ihr euch verschiedene Fahrzeuge aussuchen und damit auf einer Strecke eurer Wahl im Rennen gegen andere Gegner fahren. Die Strecken sind mit Sternchen gekennzeichnet, je höher der Stern ist, desto schwieriger ist diese Strecke. Das Gesamtbild erinnert mich irgendwie an Mario Kart und bietet auch so einige bekannte Spielelemente, so müsst ihr zum Beispiel aufpassen, dass ihr nicht über eine Banane fahrt und reichlich Items einsammelt, um andere Gegner aus dem Verkehr zu ziehen. Dieser Modus teilt sich übrigens in einzelne Spiele auf. In "Schnelles Spiel" müsst ihr als Erster die Ziellinie erreichen, im "Zeitrennen" soll ein neuer Rekord aufgestellt werden und eure Rekorde werden automatisch gespeichert. Affenkampf Viel Spaß habe ich im Wettkampf Modus gehabt, hier sind verschiedene Spielregeln vorgegeben und das Ziel ist es so viele Bananen wie möglich zu behalten nach dem die Zeit abgelaufen ist. So könnt ihr zum Beispiel gegen andere Gegner antreten und um jede Banane kämpfen, sie von anderen abluchsen, Bombengeschossen ausweichen oder eure Gegner vermöbeln und verlorene Bananen einsammeln. Die Level sind geschlossen und abhauen ist somit unmöglich. Eine ,,Schnelle Partie“ könnt ihr übrigens auch selber erstellen und die Spielregeln eurer Wahl und den Gegenspieler selbst bestimmen. VS-Modus Im ,,VS-Modus“ könnt ihr eure eigenen VS-Partie leiten oder VS-Partie beitreten. Über Download-Spiel könnt ihr euren Freunden zum Zocken einladen. Da wir keinen zweiten 3DS besitzen, werden wir es wohl erst später probieren. Fazit: Schade, dass sich der Beschleunigungssensor gar nicht für Monkey Ball in 3D eignet. 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