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Sonic Generations – 20 Jahre Sonic und ein gelungenes Comeback!
Endlich! Nach etlichen neuen Sonic-Ablegern hat Sega einen gelungenen Mix aus dem Sega Mega Drive Klassiker ''Sonic-The Hedgehog“ und dem neuen '' Sonic Generations “ geschaffen. Alteingesessene Fans, die bis heute nur darauf gewartet haben, einen würdigen Nachfolger zocken zu dürfen, werden ''Sonic Generations“ lieben. Selbst die junge Zielgruppe, die den stacheligen, blauen Helden aus der TV-Sendung kennen werden, kommen hier nicht zu kurz. Der Clou: Zwischen 2D und 3D können Spieler frei wählen, was für doppelten Spaß sorgt... Ärger liegt in der Luft! 20 Jahre Sonic? Das muss gefeiert werden und so versammelt sich die gesamte Mannschaft zu einer Überraschungsparty, um Sonic mit einer wunderschönen Torte zu beglückwünschen. Die Idylle wird allerdings schnell gestört und eine dunkle Rauchgestalt erscheint. Von einer Sekunde zur anderen, verschwinden all seine Freunde in einem dunklen Sog, bis auf Sonic, der sich schon für den Kampf bereit macht... In einer bekannten Welt... Sonic wird mitgerissen und landet in einem weißen Raum, hier fängt das Abenteuer für uns an und wir landen auch schon im ersten Level namens ''Green Hill“. Das kommt euch doch bestimmt bekannt vor und das vertraute Gefühl lässt Sonic einfach nicht los... Klassiker oder Neuauflage? Gleich zu Beginn können wir zwischen Akt 1 oder Akt 2 wählen und das besondere dabei sind die jeweiligen Sonic-Spielfiguren. In Akt 1 wird euch die 2D-Klassikneuauflage mit dem dicklichen, süßen Sonic angeboten, während Akt 2 die 3D-Neuauflage mit dem ernsteren Sonic bietet. Ich persönlich tendiere da eher zum Klassik-Sonic, da ich ihn aus der Mega-Drive-Zeit besser kenne. Egal wie ihr euch entscheidet, am Ende könnt ihr immer noch beide Levelversionen spielen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, wie sich die Level unterscheiden, habe ich immer beide ausprobiert. Warum auch nicht, immerhin zählt das zum doppelten Spielspaß! Auffallende Änderungen an dem Klassiker gibt es reichlich, zwar laufe ich wie mit verbundenen Augen Akt 1 durch und jedes Hindernis und jeden Gegner kenne ich auswendig, weiß wo die Bildschirme mit den Extras stehen, aber die 3D-Darstellung ist trotzdem anders und dieser Eindruck wird von der ersten Welt bis zu den anderen hin verstärkt. Aufsteigende Nostalgie und an die alten Zeiten erinnert nur noch die Musik, die bis auf einigen Tönen scheinbar unberührt blieb. Nichtsdestotrotz wirkt der Gesamteindruck positiv auf mich und ich freue mich auf weitere hinreißende Level. Unangenehme Erinnerungen steigen jedoch hoch, als ich unter Wasser bin und ihr wisst ja, dass Sonic nicht schwimmen kann. Hier hat Sega eindeutig an alles gedacht und nicht viel verändert. Damit wir unter Wasser überleben können, blubbern aus manchen Stellen Luftblasen nach oben und diese müssen wir wie zu alten Tagen aufsuchen und tief Luft schnappen, bevor die Zahl herunterzählt. Die Namen der Welten hat Sega aber beibehalten zum Glück! Völlig neu wirkt dagegen Akt 2. Hier sieht man nichts von dem Klassiker, nur Ähnlichkeiten mit Akt 1. Das Tempo bestimmt den Spielablauf. Rasend ohne Pause laufen wir vom einen zum anderen Punkt und können noch nicht mal verarbeiten wohin wir zulaufen... schon kommen die nächsten Überraschungen. Sprungfedern schießen uns in die Luft, wir skaten auf einer langen Schiene zum anderen Ende, Gegner stehen blitzschnell vor uns und wir können sie mit mehreren Schlägen anvisieren und vernichten, danach drücken wir wild die Power-Taste um Vollgas zu geben, bis der Balken leer ist und wir kommen so schnell vorwärts, dass es wie auf einer Achterbahn zugeht. Beeindruckend ist die gesamte Welt und die Kamera folgt uns mit wilden Perspektiven, was auf einem riesigen Bildschirm wunderbar rüberkommt. Die Ringe sammeln wir im Schlaf ein, da sie regelrecht auf uns zugeflogen kommen. Eine Bemerkung nebenbei: Wer einen 3D Bildschirm besitzt, sollte sich das Spiel unbedingt mit 3D-Brille anschauen , es ist der Wahnsinn und durch die Geschwindigkeit wirkt das Spiel wie ein nicht endender Kick! Am Ende jedes Levels haben wir fleißig Punkte und Ringe gesammelt, der Erfolg wird von D (ganz schlecht) bis A (sehr gut) bewertet. Diese geben euch später die Möglichkeit eure Fähigkeiten zu verbessern, indem ihr die Punkte gegen nützliche Eigenschaften oder ein besonderes Extra eintauscht, wie zum Beispiel für ein klassisches Mega Drive Spiel. Nach einem Feintuning könnt ihr die Fähigkeiten sortieren und euer Held ist viel stärker als vorher. Einen schönen Überblick bekommen wir auf einer Gesamtliste, die sowohl Rekordzeiten, als auch erlegte Gegner anzeigt. Unterwegs haben wir im Spielverlauf hin und wieder einen roten Stern entdeckt. Der in einem roten Raum besondere Extras freischaltet, so gibt es unter anderem Bilder, Spielmusik oder Charkterbeschreibungen zu bestaunen. Für aufregende Bosskämpfe, wie zu Klassik-Zeiten sorgen Schlüssel, die ihr in Minispielen bekommt... Fazit: Von anfänglicher Skepsis ist nichts mehr übrig und ich kann sowohl Neueinsteiger, als auch Sonic-Fans den Mix aus altem und neuem Spiel empfehlen. Etwas störend finde ich die Speicherzeiten, aber hey
immerhin wird hier endlich automatisch abgespeichert, was auf Sega Mega Drive nie möglich war.
12. November 2011 · Dai-Lee

Dead Island - Mein Urlaubsparadies Banoi
Teil 1 – Meine unheimliche Begegnung auf der Urlaubsinsel Banoi und so fing alles an: Endlich Urlaub! Losgerissen von allen Sorgen und endlich bereit für ein bisschen Urlaubs-Feeling, habe ich mich dazu entschlossen nach Banoi zu fliegen. Banoi, die wunderschöne Insel mit weißen Sandstränden, türkis blauem Meer, Palmen wo das Auge reicht und vielen hübschen Menschen. Die Reise kann beginnen! Tag 1 - Nach einer durchzechten Nacht, wirren Träumen, kreischenden Menschen und etwas Alkohol im Blut, erwachte ich aus meinem Alptraum. Mein Name ist Purna, die Schusswaffenmeisterin und Überlebenskämpferin. ,,Nach einem kurzen Intro könnt ihr euch einen Spielcharakter aussuchen, die sich von ihren Fähigkeiten Unterscheiden. Dabei habt ihr die Wahl zwischen dem Wurfexperten Logan, der Schusswaffenexpertin Purna, Spitzwaffenexotin Xian und dem Rapper Sam.B.'' Es fing alles ganz harmlos an: Der Tag war schön sonnig, ich ging raus und sah keine Menschenseele. Überall herrschte das Chaos, wo sind die vielen Menschen hin und was zum Teufel ist hier los? Ist hier eine Bombe eingeschlagen? Das Hotel war komplett verwüstet und aus irgendeinem Grund verbrachte ich meine Zeit damit, in anderen Koffern und Zimmern nach brauchbaren Dingen zu durchwühlen. Geld, Deo, Energiedrinks... alles was ich fand, nahm ich mit. Irgendwann sah ich diese schrecklich, entstellten Leichen im Hotelgang herumliegen, wer oder was hat hier gewütet? Das Monster muss hungrig gewesen sein, so zerfleischt habe ich lange keine Leichen gesehen, auch nicht bei Left 4 Dead. Bin ich wirklich schon wach oder träume ich noch? ,,Ihr steuert euren Spielcharakter in der 3rd Person Perspektive und habt somit einen weiten Rundumblick auf das gesamte Szenario. Mir persönlich gefällt es sehr gut, so hat man das Gefühl, direkt mitten im Geschehen zu sein und man behält trotzdem noch den Überblick, auf die gesamte Umgebung, die bis ins Detail ausgearbeitet ist und den Spieler eine wunderschöne Insel darbietet. Besonders die Lichtverhältnisse und der Schattenwurf sind gut umgesetzt.“ Auf der Suche nach Überlebenden traf ich auf Sie, diese stöhnenden, grauenhaft entstellten, blutigen, schleichenden Zombies in Bikini und Badehose... ich rannte und rannte, aber meine Anzeige war kurz vor der endgültigen Erschöpfung. ,,Sobald ihr versucht einen etwas längeren Weg beim Rennen zu bewältigen, sinkt euer Energiebalken, den ihr wieder auffüllen müsst, indem ihr eine kurze Pause einlegt. Somit könnt ihr notfalls einigen Zombies zwar entkommen, aber nicht aus der Gefahrenzone entkommen.“ Ich brauch eine Waffe! Die ganze Horde hirnloser Urlauber hat mich im Visier und lächtzt nur nach meinem unverbrauchten Körper. Schnell schnappe ich mir ein Paddel, ein Abflussrohr und ein Messer, lieber mehr als zu wenig. Schnell stellte ich fest, dass heftige Schläge mit dem Paddel auf den Kopf des Untoten helfen. ,,Zum Schutz und zur Selbstverteidigung findet ihr auf dem Weg brauchbare Waffen, die ihr gegen die Zombies benutzen könnt, allerdings halten diese nur wenige Angriffe stand, so geht zum Beispiel ein ganz normaler Stock nach wenigen Schlägen kaputt und zerbricht. Die Zombies lassen sich am besten nach einem gezielten Kopftreffer erledigen. Je nach Statur und Gewicht unterscheiden sich die Untoten. Ein Kampf gegen einen stämmigen Zombie kann schon mal etwas länger dauern, als gegen eine ganz normale ''junge'' Frau. Eindrucksvoll sind die unheimlichen Geräusche oder Schreie und die zertrümmerbaren Gliedmaßen. Kein Wunder, dass Deep Silver nicht mal ansatzweise versucht hat, das Spiel hier in Deutschland zu vermarkten. Um euch vom Kampf zu erholen, könnt ihr die zahlreichen Energiedrinks und Schokoriegel zu euch nehmen. Mediekits oder ähnliche Dinge, die ihr aus anderen Spielen kennt, gibt es hier nicht.“ Verdammt, an jeder Ecke lauern die Biester bereits und nach meinem letzten Kampf bin ich immer noch wohl auf. Kämpfen macht den Meister! ,,Sobald ihr eine Aufgabe gemeistert habt und euch zum Beispiel gegen drei oder mehreren Zombies widersetzt habt, steigt ihr in eurem Rang auf. Was soviel bedeutet wie, Erfahrungspunkte sammeln und Fertigkeiten verteilen. Viele kennen das System bereits aus Rollenspielen. Mir persönlich gefällt dieser Mix, der bisher in solchen Spielen vernachlässigt wurde. Man kann seinen Charakter immer weiter ausbauen und hoch puschen. Abwechslungsreich und Spannung bringen euch vor allem die Aufgaben/Quests. Um euch im Urlaubsparadies zurecht zu finden, habt ihr eine kleine Karte mit eurer Positionsanzeige drauf, dass erleichtert das stupide herumsuchen und führt euch direkt zum Zielort.'' Teil 2 folgt...
17. Oktober 2011 · Dai-Lee

The Cursed Crusade - Höllische Kämpfe
Von Isabell - ''The Cursed Crusade'' erschien am 23. September 2011 für PS3, Xbox 360 und PC. Das Action – RPG macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber kann es diesen auch Aufrecht erhalten? Wir sind in die Schlacht gezogen und haben uns durch 5 Kapitel und 36 Missionen gekämpft. Das Spiel bietet einen Online- und Offline-Modus sowie einen Koop-Modus im Splittscreen. Einfallsreiche Story: Cursed Crusade spielt im 12 Jahrhundert. Der junge Denz de Bayle will sich dem 4. Kreuzzug anschließen, um seinen Vater zu finden. Der zwielichtige Spanier Esteban de Noviembre steht ihm bei seiner Reise tatkräftig zur Seite. Die beiden müssen sich aber nicht nur auf dem Schlachtfeld beweisen, sondern auch gegen andere Mächte antreten. Denz und Esteban sind beide mit einem Templerfluch belegt, der Ihre Seelen ewig verdammt. Was genau es mit dem Fluch auf sich hat und ob Denz de Bayle seinen Vater findet erfahrt ihr im Laufe des Spiels. Gaming: Denz und Esteban spielt ihr in 3rd Person Perspektive. Euch stehen über 130 Waffen und mehr als 100 Combos zur Verfügung, was das Spiel sehr abwechslungsreich macht. Das Kampfsystem ist mit seinem Timing basierenden Kontersystem schnell und einfach zu erlernen und doch effektiv. Brutale Finisher, Ausweichschritte und die verschiedenen Kampfmöglichkeiten bieten in dem Spiel viele taktische Möglichkeiten, was den Spielspaß enorm steigert. Probleme, die den Spielspaß nehmen: Die Story an sich ist eigentlich ganz gut aber leider stimmen Synchronisierung, Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere oft nicht überein. Da man in ''The Cursed Crusade'' wirklich sehr viele Videosequenzen zu sehen bekommt, wird es für den einen oder anderen Spieler sicher eine Qual sein, die Videosequenzen nicht überspringen zu können. Wenn man jedoch etwas von der Story verstehen möchte, muss man diese schlecht getimte Synchronisation über sich ergehen lassen. Wie schon eben erwähnt zeichnet sich ''The Cursed Crusade'' durch seine vielen Videosequenzen aus, ca. 60 Prozent des Spiels verbringt man damit sich die verschiedenen Storyvideos anzusehen. Es beginnt mit einem ca. 3 – 4 Minuten Video - mal mehr, mal weniger. Dann kann man anfangen sich im Mittelalter durchzukämpfen. Leider folgt nach kürzester Zeit ein weiteres Video, wenn man sich gerade so im Zockerwahn befindet. Der Spielspaß ist somit von kurzer Dauer. Mit der Zeit eintönig und eindeutig zu viel Story. Ein flüssiger Spielablauf ist dadurch nicht möglich. Kleine Grafikfehler: Leider kann ''The Cursed Crusade'' auch grafisch nicht punkten. Die grafische Darstellung ist ohne Liebe zum Detail oder grafischen Highlights. Man ist heutzutage einfach besseres gewohnt - von den kleinen Grafikfehlern mal abgesehen. Fazit: Zusammenfassend muss man leider sagen das ''The Cursed Crusade'' nicht überzeugen kann und der erste Eindruck leider manchmal täuscht. Eine ausgiebige Story ist nicht verkehrt, aber kein Spieler will von schlecht gemachten Videosequenzen erschlagen werden. Man muss aber dazu sagen, dass Koop Spiele auf dem Markt immer sehr rar sind und man in Hinsicht darauf doch über einen Kauf nachdenken kann. Zu zweit macht doch alles mehr Spaß!
10. Oktober 2011 · Dai-Lee

L. A. Noire: Was für ein Tag...
Es war mal wieder einer dieser verdammten Tage. Die Stadt unter meinem Büro flirrte im Sommersmog. Die Rechnungen auf meinem Schreibtisch stapelten sich und kein Auftrag in Sicht. Da kam SIE plötzlich durch die knarzende Tür mit der Aufschrift „PRIVAT DETEKTEI“. „Sie müssen mir helfen!“ sprach die Frau, die blonden Haare streng zurückgekämmt, der Stoff ihres Rocks umspielte ihre Kurven sanft. Der Blick verzweifelt in meine Richtung gewandt. „Womit kann ich dienen?“, fragte ich sie un umwunden und schaute direkt in ihre wunderschönen, angsterfüllten Augen. „Wissen Sie, es geht um dieses Spiel – 'L.A. Noire'.“ Sie setze sich auf den Stuhl mir gegenüber, den ich ihr angeboten hatte. „Worum geht es denn diesem 'L. A. Noire'?“, ich hasse es, der Kundschaft alles aus der Nase ziehen zu müssen. „Also, zunächst ist es ein eine Art Krimi, kein großer ganzer Krimi, sondern in kurze Episoden eingeteilt. Es sind 21 Fälle insgesamt. Ich spiele Cole Phelbs, einen Streifenpolizisten, der im Laufe des Spiels die Karriereleiter hinaufklettert bis ins Morddezernat und noch weiter, er wird „Wunderkind“ genannt, weil er so schnell befördert wird und seine Fälle gründlich sowie mit Anstand und Pflichtbewusstsein aufklärt. Das wirklich Interessante an L.A. Noire sind die Verhöre, die man mit Zeugen oder Tatverdächtigen führt. Die Entwickler haben sich dafür ein besonderes Feature ausgedacht, nämlich die sehr detaillierte und realitätsnahe Mimik der einzelnen Charaktere. Dass man dabei auch darauf achtet, möglichst viele unterschiedliche Figuren zu zeigen, merkt man als Spieler spätestens, wenn man das Booklet aufschlägt und die dreiseitige Schauspieler-Liste durchgeht.“ Sie sah mich unverwandt an. Ich wusste nicht genau, worauf sie hinaus wollte, aber was sie bisher von sich gab, erzählte sie mir mit bestem Wissen und Gewissen. Keine Heimlichkeiten, keine Lügen: „Fahren Sie doch fort, junge Frau, ich bin sicher Sie sind noch nicht am Ende Ihrer Geschichte angekommen. „Ja, es gibt da noch mehr. Das Gameplay zum Beispiel. Viele haben im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels einen Vergleich zu Rockstars Blockbuster-Reihe Grand Theft Auto gezogen. Ein GTA in den 1940ern und aus Polizeisicht. So etwas in der Art hörte man von Bekannten und auch aus der Fachpresse. Aber eigentlich ist es doch stringenter und linearer, man kann zwar von der Hauptmission generell abweichen und Nebenmissionen abschließen, die Cole Phelbs über Polizeifunk zugespielt werden, sofern man sich geografisch in der Nähe befindet. Aber sie nehmen eher weniger Platz ein als bei GT A, habe ich das Gefühl. Aber es gibt viele kleine Goodies im Spiel zu finden. Versteckte Autos, Filmrollen und Zeitungen – und gerade die Zeitungen sind spannend, denn sie erzählen selbst eine weitere Geschichte über einen Psychologie-Professor und einen seiner Studenten. Ich bin zwar noch nicht wirklich weit im Spiel gekommen, aber es scheint, als würden diese Zeitungsartikel den Background für den ganz großen Knall am Ende des Spiels liefern. Ansonsten nimmt sich L.A. Noire bei der Action etwas zurück. Es gibt Sequenzen, bei denen man mit Personen einen Faustkampf austrägt oder sich mit Verbrechern eine Schießerei oder eine (Auto-) Verfolgungsjagd liefert. Diese Sequenzen aber sind kaum ein Problem.“, dieses Mal schaute sie aber beim Beenden des Satzes auf den Boden und biss sich auf die Unterlippe, ihre Blicke huschten Verlegen durch den Raum, s ie vermied meinen Blick. Ein Indiz für mich, dass die Dame mir nicht alles sagen wollte, was sie wusste, sie wollte irgendwen schützen, aber warum? „Nun kommen Sie schon Schätzchen. Es nützt nichts, wenn Sie mir Informationen vorenthalten. Wie soll ich Ihnen denn sonst helfen? Was also verschweigen Sie?“ Sie war kurz erbost, das konnte ich ihr ansehen. Sie rutschte auf dem Stuhl von einer unbequemen Position in die Andere, knickte dann aber doch ein: “Naja, wissen Sie, ich will keine Spielverderberin sein, aber teilweise ist die Steuerung doch arg schwammig oder man verliert schnell den Überblick, wenn man eine Person verfolgt – egal ob per Pedes oder Auto. Allerdings macht das ja auch wiederum die Realitätsnähe aus. Das finde ich nicht gelungen. Aber dann macht L.A. Noire diesen Schnitzer wieder gut, indem es den unbeholfenen Spielern nach dreimaligem Scheitern die Option bietet, die Action Sequenz zu überspringen. Das muss man den Entwicklern zugutehalten. Und ja, ich habe von der Möglichkeit oftmals Gebrauch machen müssen. Dafür liegen mir die Verhöre viel besser.“ Ich konnte ni cht anders als gedanklich abzuschweifen. Was wollte diese Frau eigentlich von mir, fragte ich mich schon die ganze Zeit: „Aha.“ Sie ergriff wieder das Wort: „Ja, wirklich. Ich erwähnte bereits die äußerst detaillierten Mimiken der Schauspieler, bzw. ihrer virtuellen Konterparts. Das hilft dann in dem Sinne sehr, denn sie spielen manchmal etwas übertrieben, wenn sie lügen. Mit etwas Übung kann man dann schnell herausfinden, wann ein Charakter flunkert oder nicht. Vor allem richtige Unwahrheiten sind dann leicht zu entlarven, wenn man die entsprechenden Beweise an den Tatorten beisammen hat. Da muss ich auch sagen, fällt das Spiel etwas zu leicht aus, wenn man sich auf knallharte und lange Verhöre mit Winkelzügen und Ähnlichem gefreut hat. Um aber noch mal auf die Technik zu sprechen zu kommen. Das ist wirklich ein Eye Candy! Zumal ich beim Spielen immer wieder auf bekannte Gesichter aus Fernsehserien gestoßen bin. Ich finde es wirklich erstaunlich, was Team Bondi mit der Kameratechnik auf die Beine gestellt hat. Allein schon deswegen hat sich für mich das Spiel gelohnt. Ein weiteres Merkmal, das mich sehr begeistert hat, ist der exorbitant atmosphärische Soundtrack. Und damit meine ich nicht nur die lizenzierten Songs von den Musikgrößen der 1940er Jahre wie Billie Holiday oder The Inkspots, nein auch der Score des Spiels lässt die damalige Zeit - besonders das Lied beim Startbildschirm - in meinen Augen wiederauferstehen und man fühlt sich sofort dahin zurückversetzt. So eine perfekte Stimmigkeit zwischen musikalischer Untermalung und Spielgeschehen habe ich zuletzt bei Fallout New Vegas erlebt. Das ist etwas, was mir durch Mark und Bein gehen muss, damit ich komplett ins Spiel eintauchen kann. Und das hat L.A. Noire geschafft. Alles in allem finde ich, ist das Spiel rundum gelungen, vielleicht teilweise etwas einfach, aber dafür ein extrem einsteigerfreundliches Game für Sandbox Neulinge wie mich. Das haben Team Bondi und Rockstar richtig gut gemacht.“ "War das alles?", fragte ich, mittlerweile müde von ihrem Monolog. "Ja, ich denke, das war dann alles." Sie stand unvermittelt auf, "Sie haben mir sehr geholfen!", sagte sie, knallte einen Umschlag auf den Tisch und ging. "Inwiefern denn?", brüllte ich ihr hinterher, aber sie war schon aus der Tür. Ich griff nach dem Umschlag und zählte ein ordentliches Sümmchen. Egal, was sie wollte. Sie hat bezahlt, und zwar gar nicht schlecht. Ich lehnte mich wieder in meinen knarzenden Bürostuhl und goss mir einen Whiskey ein. Wenn doch nur jeder Auftrag so schnell vorbei sein könnte.
6. Juli 2011 · Nina

Disney Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert
Was ließe sich mit Zauberkräften alles anstellen? Den Schwarm verzaubern oder die ganze Welt auf den Kopf stellen? Teenie-Star Selena Gomez hat diese besonderen Kräfte in der beliebten TV-Serie ,,Die Zauberer vom Waverly Place“ auf Super RTL. Disney Interactive schickt euch mit der 14-jährigen Alex, gespielt von Selena Gomez, ein weiteres Mal in ein neues zauberhaftes Abenteuer auf den DS . Zaubern in Abwesenheit verboten! Alex muss ihre Kräfte zum Glück nicht vor ihrer Familie geheim halten. Es ist ihr sogar erlaubt in der Anwesenheit von Vater Jerry, der in der Zauberschule unterrichtet, zu zaubern. Außerdem haben auch ihre beiden Brüder Justin und Max Zauberkräfte und wer vor seinem 18. Lebensjahr das Zaubern am besten beherrscht, darf diese besonderen Kräfte auch behalten. Aus diesem Grund lassen sich die Kids nichts sagen und zaubern was das Zeug hält! Getreu dem Motto: ,,Erst Zaubern, dann fragen!“ verwickeln sich die Zauberlehrlinge manchmal in große Missgeschicke und es wird am Ende sehr chaotisch. Familie Russo im Comic-Look Die einzelnen Charaktere sehen alle aus wie ihre echten Darsteller, nur ist hier alles im Comic-Look gehalten und an die bekannten Locations wie die Loft, die Zauberschule, die Stadt und das Waverly Sub wurde auch gedacht. Seltsames geht in der Russo-Loft vor! Alex nimmt an einem Modewettbewerb teil und muss mit entsetzten feststellen, dass ihr Modekleid verschwunden ist, weder unter dem Sessel noch in der Loft ist das Kleid zu finden. So macht sie sich auf die Suche danach. Außerdem geht ihr der neue Freund ihrer besten Freundin nicht mehr aus dem Kopf, denn irgendwas seltsames hat er zu verbergen... die Handlungen im Spiel sind komplett neu und haben mit der aktuellen Serie nichts gemeinsam. Miniaufgaben erfüllen und tolle Outfits freischalten! Die Geschichte führt euch an verschiedene Orte, zum Beispiel auch in das Sandwich Geschäft ,,Waverly Sub Shop“ ihrer Eltern. Hier sollten wir Miniaufgaben erfüllen und Gäste bedienen oder eurer beste Freundin beim Essen mit ihrem neuen Freund belauschen. Eure Zauberaufgaben könnt ihr nur dann erfüllen, wenn ihr dabei nicht beobachtet werdet. Auf dem Touchdisplay befindet sich ein Auge und dieses zeigt euch an, wann ihr eure Zauberkräfte einsetzten könnt. Wenn das Auge geschlossen ist, könnt ihr ohne Bedenken loszaubern, doch alle Achtung: öffnet sich dieses Auge und sollte Alarm ausrufen, haltet euch besser zurück! Die Männer in dunklen Anzügen beobachten euch und wenn ihr beim Zaubern erwischt werdet, beginnen die Aufgaben von vorne. Diverse Zeitaufgaben können auch manchmal haarsträubend sein... Erfüllt ihr eure Aufgaben mit bravur, schaltet ihr neue Outfits für Alex frei. 1x1 der Zauberei Wer zaubern will, muss neue Zauberkräfte erlernen. Hier lernt Alex neue Zaubersprüche kennen, zum Beispiel kann sie Menschen mit einem Gestankzauber vertreiben, Gegenstände verschieben, euch in eine andere Gestalt verwandeln, den Zauber rückgängig machen und und und... Fazit: Das Spiel spricht eher die jüngere Zielgruppe und vorallem Selena Gomez- und Serie-Fans an, ich finde das Gesamtpaket ausreichend. Echte Fans dürften hier ihren Spaß haben und mit den Charakteren im Spiel vertraut umgehen und gefallen an der Tennie-Geschichte haben, für Laie ist das nix. Die Miniaufgaben sind nicht zu schwer und die Zeitaufgaben fordern eure Geschicklichkeit heraus. Optisch gefällt mir der bunte Zauberspaß ganz gut!
2. März 2011 · Dai-Lee

Dead Space 2
Endlich ist es soweit! Dead Space 2 ist im Handel erhätlich. GamerGirl Nina hat es für Euch getestet und präsentiert ein Review mit gemischten Gefühlen... Nachdem die Youtube Kampagne "Your Mom Hates Dead Space" so manchem Gamer hierzulande die Empörungsröte ins Gesicht trieb und ein vom bayrischen Sozialministerium angestrengtes Appelationsverfahren den Release von Ende Januar auf Ende Februar verzögert hat, fragte ich mich, ob das Spiel vom Gameplay und inhaltlich so überzeugen kann, dass es nicht wie Blei in den Regalen der Händler liegt. Deshalb habe ich mir eine Importversion geschnappt und das Spiel in Zusammenarbeit mit meinem Dead-Space-Spezialisten unter die Lupe genommen. Zunächst einmal muss ich ausdrücklich löblich erwähnen, dass man den Nicht-Kennern von Dead Space eine Zusammenfassung der Geschehnisse auf der USG Ishimura in Form eines kleinen Films mitliefert. Andererseits ist dann doch sehr ärgerlich, dass man für den Genuss der Multiplayer Funktion sich a) einen EA Account einrichten und b) einen Onlinepass kaufen muss. Geschichte Die Geschichte von Dead Space 2 beginnt diesmal in einer Art Nervenheilanstalt auf der Raumstation Sprawl, in der Isaac Clarke, der einzige Überlebende der Katastrophe auf dem Raumschiff USG Ishimura, nun ja, gefangen gehalten wird. Warum dies so ist, wird der Spieler erst zum Ende des Spiels erfahren – doch so viel sei gesagt, auch auf der Sprawl gibt es einen Marker und auch hier ist er für die Necromorph-Plage verantwortlich. Es gibt zudem auch ein Stelldichein auf der altbekannten Ishimura, die nun von Planen abgehängt und von Restaurierungsmaßnahmen betroffen ist. Isaac hat wieder helfende Hände, die ihn mit Koordinaten versorgen, um sie entweder zu treffen oder um seiner beruflichen Tätigkeit als Mechaniker nachzugehen, damit er sich und die anderen retten kann. Atmosphäre Die Atmosphäre hingegen scheint etwas von der klaustrophobischen Stimmung und Düsterkeit des ersten Teils eingebüßt zu haben, das mag aber auch daran liegen, dass wir bereits durch Dead Space zu sehr daran gewöhnt haben und nun weniger Schrecken empfinden als Jemand der das Spiel ohne Vorkenntnisse zockt. Auch ist Dead Space 2 actionlastiger als der Vorgänger. Man wird gleich zu Beginn mit einer Horde Necromorphen konfrontiert und muss ohne Waffen und in einer Zwangsjacke steckend in eine halbwegs sichere Umgebung flüchten. Teil eins der Reihe war da viel gemächlicher und baute erst eine zum Zerreißen gespannte Atmosphäre auf, bevor der erste Gegner uns anheim fiel. Gameplay Gameplaytechnisch gesehen gibt es ein sehr krasses Gefälle zwischen "casual mode" und "normal mode". Während man beim "casual mode" in jedem zweiten Container und erlegten Gegner einen Batzen an Munition, Medipaks und Stase (dient zur Einfrierung der Gegener) findet, sodass man recht schnell gar nicht mehr weiß, wo im Inventar man dafür noch Platz schaffen soll, so wird im mittelschweren Modus dann derart damit gegeizt, dass man sich fragt, mit was man den Gegnern eigentlich beikommen soll. Die Frage, die ich mir dahingehend dann gestellt habe, war, ob die Entwickler sich was anderes vom Gamer erhofft haben. Nämlich nicht den Rambo, der alles niedermäht, was bei drei nicht auf den Stahlträgern der Sprawl sitzt. Sondern Jemanden, der lieber mal die Beine in die Hand nimmt und angesichts des drohenden "Game Overs" versucht, die mit Necromorphs gefüllten Räume, irgendwie zu verlassen. Das setzt natürlich a) den Stresslevel ungemein in die Höhe und macht aus dem "Horror Survival" einen " Horror Survival". Ob der Spieler das nun gut findet und das Prinzip annimmt oder eher wie mein Dead-Space-Spezialist sich fluchend ein und derselben Szene auch zum 10ten Male entgegenstellt und mit so wenig Munitionsverbaruch wie möglich sich der Viecher entledigen will, sei dahin gestellt. Ich bin da eher ein Gegner solcher Konzepte, denn ich wurde aufs "Niedermähen-komme-was-da-wolle" konditioniert. Weswegen ich persönlich auch grundsätzlich dann den Schwierigkeitsgrad "leicht" in jedem Spiel bevorzuge, so es ihn denn gibt. Gibt es ihn nicht, so kämpfe ich mich bis zur Erreichung meiner Frustrationstoleranz-Grenze durch das Game und pfeffere es dann in die Ecke . Scheinbar gibt es auch Räume in Dead Space 2, die nur für den unendlichen Gegner Respawn designt wurden. So haben wir es erlebt und vermuten, dass man selbige in einem bestimmten Zeitrahmen den Raum verlassen haben muss, sonst spawnt es Necromorphs in Wellen und ohne Unterlass. Wenn ich aber den Schwierigkeitsgrad „leicht“ als Grundlage für mein erstes Durchspielen hernehme, so ist Dead Space 2 auch diesmal wieder ein grundsolider Third Person Action Horror Shooter geworden, den ich nur empfehlen kann. Beim "normal mode" rate ich nur bedingt zum Spiel, außer man lässt sich darauf ein, mit wenig Munition (im Ausgleich aber mit mehr Geld) und viel Gehetzte durch das Spiel zu rennen. Ja, rennen und ich betone das ausdrücklich, denn ich möchte nicht wissen, was unser armer Isaac an Kilometern im Laufschritt zurücklegen muss. Kaum ein Verschnaufen, nicht mal eine Pinkelpause gönnt man ihm (von einem Mittagstisch in der Stationskantine mal ganz zu schweigen). Bei solchen Arbeitsbedingungen rufen sonst die interstellaren Gewerkschaften zu einem Generalstreik auf. Der Mutliplayer-Modus blieb uns dann doch ob des kostenpflichtigen Onlinepasses verwehrt, weil wir die "Free Trial" Phase von zwei Tagen totally verpennt haben... Sorry. Also, es gibt eigentlich nur sehr, sehr wenige wirkliche Kritikpunkte, und selbst mit denen, kann man einigermaßen umzugehen lernen. Deswegen – wer auf Dead Space aus dem Jahre 2008 stand und/oder Horrorshooter mag, nur zu, das Spiel wird sich sehr gut in Eurer Sammlung machen! Aus meiner ist es nicht wegzudenken
24. Februar 2011 · Nina

Cut The Rope – Om Nom hat Hunger!
Om Nom schreit nach Süßes! Wir sind dem niedlichen Spiel ,,Cut The Rope“ auf dem iPhone verfallen und wollen das ,,Zwischen-durch-Rätsel“ nicht aus der Hand legen. Warum wir der süßen Versuchung nicht widerstehen können und wie wir On Nom zu seinem Glück verhelfen, erfahrt ihr hier im Testbericht... Was baumelt vor unseren Augen herum? Da schauen wir in On Noms großen Augen und können es nicht fassen, wie man ein kleines froschähnliches Tier so quälen kann. Erst sitzt er in einem Karton vor unserer Haustür, dann baumelt ein Bonbon vor seiner Nase herum und zu allem Übel, kommt der kleine grüne Kerl einfach nicht dran! Ran an das verflixte Seil! Fallen und mehr... Wenn alles so einfach wäre , dann müsste unser Om Nom nicht hungern... Das süße Zeug hängt an einer Strippe und hier haben wir die Möglichkeit die Strippe loszuschneiden, dass funktioniert mit einem Fingergriff, einfach über den Touchbildschirm wischen und die Süßigkeit fällt herunter. Jedes Level ist mit tückischen Fallen oder Hindernissen versehen, wenn ihr die Strippe zu früh los schneidet, fällt die Süßigkeit ins Bodenlose. Dabei müsst ihr immer gut darauf achten den Fallpunkt möglichst gerade auszurichten und die Süßigkeit in die Nähe von Om Noms Mund herunter purzeln zu lassen. Einfacher gesagt als getan... Die verflixten drei Sterne Jedes Level hat nicht nur eine leckere Süßigkeit parat, auch die Sterne wollen eingesammelt werden, ihr müsst auf dem direkten Weg zu Om Noms Mund möglichst alle Sterne erwischen, um später die gesamte Punktzahl zu erzielen. So führen euch die Wege teilweise über Luftblasen, die euer Candy zum Schweben bringen, und die ihr bevor sie dem Screen entschweben mit den Fingern zerplatzen lassen müsst. Oder kleine Spinnen wollen an die Süßigkeit ran und stachelige Fallen lassen eurer Bonbon zerspringen... Im Laufe erschließen sich euch immer mehr Level, die verflixt kompliziert sind und vieles muss auch zu einem richtigen Zeitpunkt ausgelöst werden - das richtige Timing zu finden ist gar nicht so leicht. Die Ergebnisse können übrigens auf Facebook und Twitter hochgeladen werden
, so könnt ihr euren Freunden mitteilen, wie gut ihr seid! Das coole Spiel ist besser als Doodle Jump und zur Weihnachtszeit gibt es sogar eine kostenlose Weihnachtsversion zum Download im App-Store . Fazit: Das Spiel eignet sich wunderbar für Zwischendurch und wenn man nicht alle Sterne einsammeln kann, kommt man auch so weiter, auch wenn es die Punktzahl nicht erheblich verbessert. Bei 0,79 Cent kann man zu dem Preis nicht viel sagen, es ist quasi geschenkt
. Ich kann es euch nur ans Herz legen!
21. Dezember 2010 · Dai-Lee

Bioshock 2
Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas
Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?
24. Mai 2010 · Dai-Lee

Angespielt: Bioshock 2
Wir haben Bioshock 2 angespielt und wollten es euch trotz Technik-Fehler an unserem Bildschirm nicht vorenthalten. Viel Spaß!
18. Februar 2010 · Dai-Lee

Tom Clancy's H.A.W.X
Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!
17. März 2009 · Dai-Lee

Tomb Raider - Underworld
Auch für einen „alten“ Tomb Raider Fan wie mich ist es mitlerweile schwer, alle Teile die bisher auf den Markt kamen aufzutählen. Aber das ist ja auch kein Wunder, denn seit dem ersten Teil der 1996 auf den Markt kam, folgten 15 verschiedene Tomb Raider-Ableger für die unterschiedlichsten Konsolen und Handhelds. Tomb Raider gehört zu den erfolgreichsten Videospielserien überhaupt und mittlerweile sind zwei Kinofilme, diverse Comics und sogar Romane zur Serie erschienen. Tomb Raider: Underworld wurde für die Xbox 360, für die PlayStation 3, den PC und auch für den Nintendo DS veröffentlicht. Die Nintendo DS Version möchte ich euch nun ein wenig näher vorstellen. Die Story Um es vorweg zu nehmen: Die Story gleicht der der Konsolen-Versionen. In Lara Crofts altbekannter Villa beginnt die Geschichte. Die Villa brennt lichterloh und als ob das noch nicht schlimm genug wäre befindet sich unsere Heldin mittendrin, statt nur dabei. Nachdem wir das etwas ungewöhnliche Level gemeistert haben, dreht sich die Zeit zurück und wir landen in der Vergangenheit, um zu erfahren was zuvor geschehen ist. Es ist klar das die Level im Gegensatz zu den anderen Plattformen ein wenig kürzer geraten sind, was natürlich auch an der 2,5D-Grafik des Spieles liegt. Auf die dritte Dimension müssen wir also verzichten, was aber dem Spielspaß nicht mildert. Schätze gibt es in Tomb Raider: Underworld massig und wenn man alle verborgenen Gegenstände eingesammelt hat, werden diverse Extras freigeschaltet. Fleißige Sammler werden dann mit Konzeptzeichnungen, Informationen zu Charakteren, Gegnern und Schauplätzen belohnt. Grafik & Sound Die Grafik kann logischerweise nicht so toll sein, wie bei einer Xbox 360 oder einer PlayStation 3, aber schließlich ist ja das Visuelle nicht alles und um die Geschichte zu erzählen ist sie völlig ausreichend. Der Sound in Tomb Raider Underworld ist stimmig und genau richtig für ein rassiges Action-Adventure. Steuerung Die Steureung ist recht simpel gehalten und nicht überladen. Das einzige was ein wenig umständlich ist, ist das wechseln der Waffen. Dazu nämlich, muss man auf den Touchscreen tippen und das kann in brenzligen Situationen oftmals etwas hinderlich sein. Fazit Was ich persönlich toll finde ist: Wenn man z.B. eine Steintafel aus einer Verankerung nehmen möchte muss man diese erst durch pusten ins Mikrofon vom Staub befreien. Wenn man eine der Schatztruhen entdeckt hat muss man ein kleines Steinrätsel lösen, was manchmal echt ein wenig kniffelig sein kann, doch wenn man es geknackt hat wird man mit Artefakten belohnt. Einziger Wermutstropfen ist: Schnelle Spieler werden Tomb Raider: Underwolrd vermutlich schon an einem Abend durchgespielt haben. Nichtsdestotrotz ist es für mich genau das richtige Action-Adventure wenn man unterwegs ist und ein wenig Abwechslung sucht.
26. Februar 2009 · Dai-Lee

Fallout 3
In einem Vault aufwachsen ist nicht sehr toll, kein Tageslicht, komische Leute und überhaupt – wenig Platz. Trotzdem beginnt so das Spiel. Von der Geburt an durchlebt ihr das Teenagerleben gestaffelt bis die Haupthandlung beginnt. Wirklich genial ist hier die Erstellung des Charakters, den ihr nach eurer „Geburt„ festlegt. Dabei sind wirklich fast keine Grenzen gesetzt. Sobald ihr dann im Teenageralter seid, beginnt der Ernst des Spiels. Ihr wacht auf, und euer Vater ist verschwunden, und ihr müsst eurem Alter Ego helfen die Vault zu verlassen, und in die Fußstapfen eures Vaters treten. Das wirklich Großartige ist jedoch die riesige Welt, mit den unzähligen Nebenquest, dem schwarzen Humor den schon die ersten beiden Teile ausgemacht haben, und die unglaubliche Handlungsfreiheit – die sofortige und langfristige Auswirkung hat. Wer willst du sein? Der gute Freund, der böse Punk, die diebische Göre? Kein Problem! Das wichtigste Arbeitsgerät eines „Ödländers„ ist – natürlich neben unzählig vielen Waffen – der Pipboy, eine Art PDA am Handgelenk den man per Knopfdruck aufrufen kann. Hier sind alle wichtigen Sachen, Daten, Waffen, Notizen usw. Sehr gut gemacht Bethesda! Mehr auf Seite 2! Kampfsystem und Charakterentwicklung Fallout3 vermischt gekonnt ein wirklich gutes RPG mit heißer Shooteraction. In Kämpfen kann man sowohl in Echtzeit kämpfen, als auch mit dem „VATS„ genannten Kampfsystem. Damit machen kämpfe noch mehr Spaß. Das Spiel pausiert kurz und man kann im VATS verschiedene Körperteile anvisieren – je nach Aktionspunkten verschieden viele. Angegeben wird hierbei auch die Trefferquote – welche von vielen Faktoren abhängt, hauptsächlich aber vom jeweiligen Skill mit kleinen Waffen, großen Waffen, Energiewaffen oder aber mit Fäusten, Messern, Bleirohren etc. Insgesamt sind die dynamischen Kämpfe wunderbar zu handeln, und nach dem zielen mit dem VATS-System werden die Aktionen cineastisch umgesetzt - einfach Großartig! Nach erfolgreichem Levelaufstieg darf man diese Attribute beliebig erweitern. Vielleicht eher auf große Waffen verteilen und Rambo werden, oder doch auf Wissenschaft und Dietrich? Bleibt jedem selbst überlassen. Zusätzlich kann bei jedem Levelaufstieg eine Sonderfähigkeit gewählt werden. Diese sogenannten Perks können z.B. „Ladykiller„ (wenn man als Mann spielt) oder „Leichenesser„ sein. Auch hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die sich direkt auf die Welt auswirken. Als Leichenesser kann man sich zwar durch das essen von Leichenteilen heilen, man verliert aber Karma bei den übrigen Ödlandbewohnern. Das garantiert unglaubliche Langzeitmotivation. Vor allem bei wiederholtem Spielen – da man jedesmal völlig anders spielen kann! Mehr auf Seite 3! Grafik und Sound Die Grafik ist einfach umwerfend. Und auf dem PC auch noch einen Tick schöner als in den Konsolenvarianten. Die Animation der Gegner sind superweich, bis auf ganz wenige Ausnahmen – leider vor allem in der Außenperspektive oder wenn man Treppen oder Berge erklimmt. In der entschärften deutschen Version fliegen auch keine Körperteile von Feinden durch die Gegend, blutig ist es trotzdem alle mal mehr als genug. Die Texturen sind nicht die allerschärfsten, und klar – mit einem Grafikreferenztitel wie Crysis und Co. kann das Spiel nicht mithalten – aber das macht auch gar nix. Die Entwickler haben sich wahre Mühe gegeben, nicht nur bei Figuren, sondern überhaupt mit der ganzen Welt. Die Außenariale sind wunderschön, Innenlevels sehen leider oft etwas gleich aus. Aber zumeist ist man ja in den Weiten des Ödlands unterwegs. Abgerundet wird das ganze durch den einfach genialen Stil in dem das Spiel gehalten wurde, den USA der 50er und 60er Jahre. SUPER! Auch der (abwählbare) Radiosender spielt Lieder aus dieser Zeit! Nichts desto trotz gibt es überraschend wenig Bugs in dieser Richtung, sei es nun Clippingfehler oder selten auch mal ein Gegner der ohne sichtbare Waffe auf einen schießt. Erstaunlich bei so einer großen Welt. Auch am Sound lässt sich nicht viel aussetzen. Die deutschen Sprecher sind durch die Bank professionell. Die Stimmungen der jeweiligen Personen kommen gut an. Die verschiedenen Sounds wiederholen sich sehr selten – weil es einfach unglaublich viele verschiedene Sätze gibt die Händler, Leute und Gegner sagen. Fazit Fallout3 gehört für mich zu der Überraschung des letzten Jahres. 10 Jahre nach dem 2ten Teil – entwickelt von einem völlig anderen Studio, da war man schon skeptisch ob das wirklich ein Fallout wird, oder ob nur ein billiges RPG mit dem Namen Geld verdienen will. Aber da hat sich Bethesda wirklich Mühe geben, und meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ein absolutes Muss für alle die sich „Zocker„ nennen – ein tolles Vergnügen, dass nicht zu unrecht erst ab 18 ist!
6. Januar 2009 · Dai-Lee

Prince of Persia
Man muss sich nur einmal verlaufen und schon ändert sich einfach alles. Eigentlich wollte der Prinz, der in diesem Fall noch nicht einmal ein Prinz ist, nur mit seinem, mit Gold bepackten, Esel nach Hause, um dort sein Leben in Reichtum zu genießen. Aber, wie wir ja wissen, spielt der Zufall, oder gar das Schicksal (sofern man daran glaubt), nie wirklich mit und so gerät er in eine Situation, aus der er sich so schnell nicht mehr befreien kann. Elika, die Prinzessin der Ahura läuft ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Arme und der Prinz sieht sich natürlich dazu gezwungen, ihr zu helfen und so beginnt das Abenteuer - zugunsten des Spielers, also uns! Elika - die Begleitung Das Spiel beginnt so, wie es größtenteils im kompletten Verlauf weiter geht: Man klettert. Das hört sich zuerst ganz und gar nicht beeindruckend an, macht aber riesig Spaß, sofern man sich darauf einlässt. Die Steuerung dabei ist recht einfach gehalten und erfordert es lediglich, den richtigen Knopf zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Hier kommt auch Elika, die Prinzessin ins Spiel. Als treue Gefährtin begleitet sie den Prinzen als NPC über das ganze Spielgeschehen und hilft einem, wo sie kann. Der Clou an der Sache: Anders, als in den meisten Spielen steht sie als NPC nicht dauernd im Weg oder stirbt einem weg, sondern steht einem tatkräftig zur Seite, wenn man sie braucht. Beispielsweise um über einen Vorsprung zu springen, der für den Prinz alleine zu groß ist. Elika setzt dann ihre Zauberkraft ein, um ihm beim Sprung beizustehen. Gleichzeitig wird sie aber auch zu einem der diskutiertesten Kritikpunkte des Spiels. Da sie den Prinzen immer wieder auffängt, wenn er fällt und ihn auch im Kampf rettet, ist es nicht möglich, zu sterben. Deswegen wird häufig behauptet, PoP sei zu einfach, was in meinem Ermessen allerdings nicht stimmt. Gut, eine Herausforderung stellt das Spiel tatsächlich keinesfalls dar, jedoch halte ich den Schwierigkeitsgrad trotz allem für angemessen, denn, wenn man es genau nimmt, kann man nur in den wenigsten Spielen wirklich sterben. Man hat fast immer eine zweite Chance und muss eben noch einmal von vorne anfangen. Bei PoP verhält es sich nicht viel anders. Wird man von Elika vor einem Sturz bewahrt, so setzt sie einen an den letzten Punkt ab, wo man noch auf festem Boden stand und darf sich noch einmal ans Klettern versuchen, bis es klappt. Schützt sie einen vor dem Tod durch einen Feind, so regeneriert er seine Lebensenergie. Somit bleibt das Spiel zwar recht einfach, aber nicht einfacher als andere Spiele des Genres. Das Ziel Das Ziel wird schon ganz am Anfang klar gemacht. Ahriman, der Gott der Dunkelheit, wird aus seinem Gefängnis befreit und verschlingt das Reich seines Bruders, dem Gott des Lichts, Ormazd. Zusammen mit Elika, die die Kraft von Ormazd besitzt, begibt man sich auf den Weg zu den veschiedenen Gebieten des Königreichs, um diese von der Dunkelheit zu reinigen und Ahriman somit wieder zu bannen. Dies stellt sich natürlich nicht als so einfach heraus, denn – wie könnte es auch anders sein? – Ahriman hat seine Schergen, welche sich einem in den Weg stellen. In PoP gibt es nur Zweikämpfe. Bei denen muss man, wie üblich, den Angriffen des Gegners ausweichen oder sie blocken und, sobald man kann, ihn mit verschiedenen Kombos die Lebenspunkte rausprügeln. Je länger die Kombo, desto größer ist der Schaden, den man verursacht. Zusätzlich kann man auch die Umgebung nutzen, um seinen Feind schneller dahinzuraffen. Einer der Hauptgegner ist sogar ganz und gar unbekämpfbar und kann nur durch Hinzunahme der Umwelt besiegt werden. Viele Gegner tauchen schon auf, bevor man zu ihnen gelangt ist. Kommt man schnell genug zu ihnen, so hat man die Chance, ihnen mit einem Schwertstreich den Gar aus zu machen und einem Kampf somit zu entweichen. Das Reich Das Reich, welches man bereist, ist in vier große Gebiete aufgeteilt, die aus jeweils fünf kleineren, fruchtbaren Gebieten bestehen. Um beim Weg dorthin nicht die Orientierung zu verlieren, hat Elika die Fähigkeit, einem durch einen Lichtball, der in die richtige Richtung fliegt, den Weg zu weisen. Praktisch! Jedes der vier Gebiete wird von einem Verdammten beherrscht. Das sind Kreaturen, die ehemals Menschen waren, allerdings ihre Seele an Ahriman gaben, damit dieser ihre Wünsche erfüllt. Und gleichzeitig die Hauptgegner im Spiel. Obwohl man die Reihenfolge der Gebiete, die man heilt, frei bestimmen kann, bleibt der Ablauf klar gegliedert. Gebiete befreien, Verdammte killen – bam! Hat man ein fruchtbares Gebiet geheilt, so kann man sich zwischen den geheilten Orten teleportieren. Eine Funktion, die praktisch und zeitsparend ist, die ich aber sehr selten in Anspruch genommen hab, da es mir einfach sehr viel Spaß machte, einfach durch die wunderschönen Gebiete zu hüpfen. Und das ist die Grafik ganz und gar – wunderschön. Wie so oft ist der Look Geschmackssache, jedoch ist sie sehr kunstvoll, fantasiereich und passt einfach wunderbar in das orientalische Setting. Neben dem normalen Gehüpfe gibt es auch sogenannte Kraftplatten. Von denen gibt es vier verschiedene Typen, die man jeweils freischalten muss, indem man Lichtkeime sammelt, welche man finden kann, sobald man ein Gebiet von der Dunkelheit befreit hat. Hat man einen Kraftplattentyp freigeschaltet, so kann man die jeweiligen Platten benutzen, die es in den Gebieten gibt. Dadurch vollführt man entweder gewaltige Sprünge, rennt, entgegen der Schwerkraft, Wände entlang oder fliegt gar durch die Luft. Letztendlich haben aber alle Platten den selben Effekt: Sie bringen den Prinzen von Punkt A nach Punkt B. Auch Schalterrätsel fehlen im neuesten Teil von PoP nicht, jedoch gibt es nur sehr wenige und sie sind auch ziemlich leicht zu lösen, wenn man ein wenig nachdenkt. Ich hätte mir ein paar Rätsel mehr gewünscht, als kleine Abwechslung, aber wirklich schlimm ist es auch nicht. Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass es auch einige Extras zum freispielen gibt. Das ist zum einen eine nette Bildergalerie und zum anderen verschiedene Skins, die sich auf den Prinzen und Elika anwenden lassen. So kann man beispielsweise auch als Altair (Assassin's Creed) mit Jade (Beyond: Good and Evil) im Schlepptau durch die Levels rennen. Fazit Im Allgemeinen besticht Prince of Persia durchaus nicht nur durch die schöne Grafik und Spielwelt, sondern auch durch eine nett erzählte Story, spaßige Hüpfpassagen und ein interessantes, wenn auch nicht besonders umfangreiches Kampf-/Kombosystem. Es ist zwar schnell durchgespielt, macht jedoch (zumindest mir) sogar so viel Spaß, dass man es auch gerne noch ein zweites mal durchspielt. Mir war es das teure Geld auf jeden Fall wert und ich kann es mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Und wer sich nicht so sicher ist, der wartet eben noch ein halbes Jahr. Dann ist es sicher günstiger. ;] Elika ist eine treue Begleiterin und hilft euch in misslichen Lagen.
15. Dezember 2008 · Dai-Lee
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