mehr als nur verspielt.

Tom Clancy's H.A.W.X

Archiv-Artikel vom 17. März 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Tom Clancy's H.A.W.X

geschrieben von Dai-Lee
3 Min. Lesezeit

Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit“

Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen.

Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im Laufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt.

Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden.

Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv.
Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor’s HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt.

Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission“ zu sein.

Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden.

Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann.

Fazit
Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!

Kommentare

Noch keine Kommentare. Schreib den ersten.

Dein Kommentar

Nur für Nachrichten der Moderation, nie öffentlich.

Es gelten unsere Kommentarregeln. Was mit deinen Angaben passiert, steht in der Datenschutzerklärung.

Mehr aus der Serie

Das könnte dir auch gefallen

Reviews

Spyro - Doppelte Drachenpower für unterwegs!

Mit einem eleganten Sprung und einem Flügelschlag erreiche ich den nächsten Vorsprung. Ein Flammenatem von mir begrüßt den nächsten Gegner. Das Tor, welches mir den Weg versperrt kann nur von meinem Partner zerstört werden - also wechsle ich promt den Drachen und vernichte es. Ja, es macht Spaß ein kleiner lila Drache zu sein - auch unterwegs mit dem Nintendo DS! Der letzte Teil der Spyro-Triologie findet Einzug auf fast allen Konsolen - Ich habe mir für Euch die NDS-Version vorgenommen und bin begeistert! Die Steuerung wechselt von der typischen Jump ‚n' Run-Knöpfedrückerei auch zum Touchpen mit Steuerkreuzunterstützung wenn es ans Fliegen geht. Das macht die Sache nicht unnötig komplitziert und gefällt mir. Story Wer noch nie zuvor einen Spyro-Teil gespielt hat, wird sich am Anfang etwas verloren vorkommen. Zum Glück lösen sich die meisten Fragezeichen in eurem Kopf nach und nach auf. Auf dem NDS gibt es liebevoll gezeichnete Bilder - passend zu der qualitativ hochwertigen Synchronisierung (Spyro wird im deutschen von Timmo Niessner gesprochen, welcher auch schon Elijah Wood als Frodo synchronisert hat): Denn die Geschichte wird mit Sprachausgabe erzählt von der ich extrem begeistert bin. Dies zeigt deutlich was der NDS eigentlich leisten könnte, wenn man ihn lässt - Hier sollten sich andere Spiele mal ein Beispiel nehmen. Worum geht's nun eigentlich? Der Dunkelmeister ist zurückgekehrt und Spyro hat sich natürlich in den Kopf gesetzt diesen aufzuhalten. Seine einstige Feindin Cynder unterstützt ihn dabei… Fähigkeiten Die beiden Drachen haben jeweils vier Elemente zur Verfügung mit denen sie ihre Gegner tracktieren können. Diese sind durch gesammelte Erfahrungskristalle aufwertbar und müssen klug eingesetzt werden: Denn einige Gegner sind gegen bestimmte Elemente immun und gegen Andere wiederum besonders empfindlich. Eine übersichtliche Anzeige im oberen Bildschirm verrät einem aber genau was man einsetzen sollte. Weiter geht's auf Seite 2! Neben dieser Elementarschlacht gibt es natürlich auch Sprungpassagen, die beliebig mit Gleiten und Wandsprüngen ausgeweitet werden. Dabei sammelt man weitere Kristalle ein, welche die Lebensenergie und den Elementatem wieder auffüllen. Ist mir ein Gegner zu schwer, springe ich über ihn hinweg oder renne ihn mit einem gezielten Sprint einfach um. Mir gefallen die Drachenfähigkeiten - Sie sind intuitiv bedienbar. Fliegen Einige Level sind reine Flug-Level in denen zwar die Route vorgegeben ist, aber auf dem Bildschirm hat man völlige Bewegungsfreiheit: Um Gegner mit Feuer (Spyro) oder Gift (Cynder) abzuschießen und Hindernissen auszuweichen. Mit einem Seitwärtssalto in der Luft bekomme ich dabei das Gefühl Lylat Wars 64 zu spielen Bei Sypro darf ich aber jederzeit den Drachen wechseln - welcher in der Zwischenzeit etwas Lebensenergie und Elementatem regeneriert hat. Damit hat das Wechseln zwischen Spyro und Cynder einen taktischen Wert. Fazit Ich liebe diese Drachen! Die DS-Umsetzung kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn bereits der erste Endgegner eine verdammt harte Nuss ist… Ich bin begeistert was mit diesem Spiel aus Nintendos Handheld heraus geholt wurde, es sollte mehr solcher Spiele geben! Einziger Kritikpunkt ist der verwirrende Story-Start. Spyro ist nicht nur für die jüngere Spielergeneration: Alle Drachenliebhaber und Freunde des 2D Jump ‚n' Runs werden hier Freude daran finden

20. Dezember 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Die Meisterturnerin

Stufenbarren, Schwebebalken und Bodenturnen, all das und noch viel mehr gilt es zu meistern. Hast du den Ehrgeiz, das Können und die Disziplin dich von Turnier zu Turnier bis zur Weltmeisterschaft hoch zuarbeiten? Hier auch ein paar meiner Erfahrungen auf dem Weg zur Meisterturnerin… Mein Coach „Sophies Freunde- Die Meisterturnerin„ führt euch in die aufregende Welt des Turnens ein und gemeinsam mit eurem Coach Tammy und eurer Freundin Beverly habt ihr die Möglichkeit es bis zur Weltmeisterschaft zu schaffen. Coach Tammy erklärt euch alle Übungen und gibt euch wichtige Tipps wie es das Turnier gewonnen werden kann. Es gilt den Barren, den Schwebebalken und das Sprungpferd zu meistern und sein Können sowohl in der Gymnastik als auch im Bodenturnen unter Beweis zu stellen. Tunier Je Turnier könnt ihr drei Disziplinen bestreiten, die je nach Veranstaltung wechseln und an Schwierigkeit gewinnen. Gewinnt Medaillen und Preisgelder und stockt so eure Garderobe auf, um auch optisch eine gute Figur zu machen. Jedes Kostüm kann farblich nach den eignen Wünschen angepasst werden, es steht die Auswahl zwischen einigen Frisuren und einigen Accessoires. Wie steuer ich meine Übungen Gesteuert wird das gesamte Spiel ausschließlich mit dem Stick über das Touch-Pad. Wo die ersten Übungen noch recht simpel sind, kann man an einigen anderen schier verzweifeln. Es muss darauf geachtet werden, dass man genug Energie für die Übungen zur Verfügung hat und der richtige Moment muss abgepasst werden um die gewünschten Figuren auszuführen. Mir hat sich bis jetzt noch nicht erschlossen wie genau nun der Stufenbarren funktionieren soll und ich habe es oft und lange versucht. Wie eine wilde habe ich den geforderten Kreis mit dem Stick auf dem Touch-Pad beschrieben, doch meine Energie blieb bei null und meine Turnerin hängt nur untätig in der Luft. Fazit Das Spiel bietet einen sehr amüsanten Kurzweil und spornt einen immer wieder dazu an noch eine Medaille zu gewinnen, doch erfährt der Spielspaß durch die manchmal sehr eigenwillige Steuerung des Öfteren einen Abbruch. Aber ich bin überzeugt, dass ich den Stufenbarren schon noch meistern werde, mein Ehrgeiz ist geweckt ;).

20. Dezember 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Banjo Kazooie - Schraube Locker

Rund zehn Jahre ist es nun her, das der Bär Banjo und der Vogel Kazooie die Hexe Grunthilde besiegten. In der Zwischenzeit sind die zwei lediglich fett geworden, was ihnen nicht sonderlich hilft als der Kopf der alten Hexe wieder auftaucht… Zum Glück(?) gibt es da noch den Lord of Games - kurz L. O. G.- der alle drei in einen Wettkampf in seine selbsterdachten Spielwelten scheucht. Banjo und Kazooie werden kurzerhand wieder schlank und Grunti bekommt einen Körper für ihren Kopf. Dann geht's los: Puzzleteile sammeln, Fahrzeuge bauen, Musiknoten sammeln… Moment… Fahrzeuge bauen? Ja, denn das ist neu in diesem Teil mit Vogel und Bär: Es werden stetig neue Teile für die Vehikel gesammelt und mit den kuriosesten Gefährten nicht nur Rennen ausgefochten. Typischer Humor Ein Spruch jagt den nächsten, leider ist der Text beinahe unleserlich da zu klein - sogar auf meinem riesigen Flachbildfernseher. Das Spiel nimmt sich gerne selbst auf die Schippe und nutzt auch Verbindungen zu anderen Rare-Titeln. So wird zum Beispiel Banjo kurz in einen Pinata-Frosch aus Viva Pinata verwandelt. (Dort gibt es übrigens eine Bär und Vogel Statue für den Garten zu erwerben.) Weiter geht's auf Seite 2! Spielprinzip Das Spiel zielt neben den ‚herzallerliebsten' Unterhaltungen auf den Sammlertrieb ab und bietet dabei interessante Missionen, die teilweise Wiederspielwert haben - um darin noch besser zu werden. Aber auch für jemanden der nicht ganz so perfektionistisch vorgeht wird mit guter Unterhaltung und vielen Spielstunden bedient. Es ist vielleicht nicht mehr das typische Banjo-Kazooie wie man es kennt, aber ab und zu muss es ja auch Neuerungen geben. Ich würde es aufgrund der nun eher Fahrzeuglastigen Elemente zu einem Jump ‚n' Drive deklarieren… Denn sogar auf der offiziellen Seite findet man fast nur Bilder zu den Eigenkreationen der Fahrzeuge - und natürlich Bestenlisten der Rennen Fazit Das Spiel macht Spaß, der Humor gefällt und man wird gut beschäftigt. Die Sache mit den Fahrzeugen ist Geschmackssache und hat mich persönlich nicht vom Hocker gehauen. Nicht vergessen sollte man den Multiplayer in dem man sich mit anderen Fahrzeugtüftlern messen kann. Übrigens: Ich habe zuerst die Demo gespielt und finde diese nun völlig aus dem Zusammenhang gerissen von der Geschichte. Das komplette Spiel sorgt gleich zu Anfang dafür das ar nicht erst Fragen auftauchen: Es wird kurz über die vorigen Teile erzählt und man versteht auch viel besser warum Banjo und Kazooie eigentlich dieses Wettrennen machen- auch das erste Level das man bestreiten darf ist ein Anderes und in sich viel schlüssiger als in der Demoversion.

21. Dezember 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Rayman Rayving Rabbids - Rettet die Fernseher!

Einmal kräftig ziehen… ‚Keine Zeit! Komm zu spät!' Ne, das war das falsche weiße Kaninchen… also nochmal in den Fernseher greifen… DAAAAAHHH! Volltreffer, hehe. Das ist ein Rabbid! Was ich hier mache? Nun, in der DS-Version von Rayman Raving Rabbids TV-Party gilt es die wahnsinnigen Hasen aus dem Verkehr, äh… Fernseher zu ziehen… …bevor sie diesen komplett einnehmen. Wobei ich mir da nicht so sicher bin ob sie dies nicht schon längst getan haben. Spielprinzip Im Abenteuermodus bewegt man sich mit Rayman über ein Spielbrett mit dem Ziel den Fernseher vor dem Hasen zu erreichen. Wieviele Felder man pro Zug vorrücken darf ist abhängig davon, wie gut man bei den Minispielen abschneidet. Zwischendurch gibt es Ereignisfelder auf denen man eventuell auch ein paar Hasen aus dem Fernseher ziehen darf. Das Ganze geht dann so lange, bis man genügend Hasen aus dem Flimmerkasten geholt hat. Für die Minispiele darf man sich einen Fernsehkanal aussuchen - umso öfter man den Abenteuermodus durchspielt, umso mehr Kanäle hat man zur Auswahl - und dort wird dann per Drehscheibe entschieden welches der Minispiele dieses Kanals man spielen muss. Hier freigeschaltete Minispiele darf man dann auch gezielt im Punkte-Modus spielen um seine eigenen Rekorde zu übertreffen. Let's play! Die Minispiele schwanken stark zwischen brillianten Ideen und totlangweiligen Wiederholungen. Hier ist die Quantität leider stärker als die Qualität, obwohl echt lustige Sachen dabei sind. Zum Glück ist der Rabbid-Humor stark vertreten - ich hatte von dem Spiel aber mehr erwartet. Mehr auf Seite 2! Im Multiplayer macht so ein Partyspiel natürlich erst richtig Spaß - Hier darf man sich ein Minispiel aussuchen in dem man gegen andere Spieler antritt. Meiner Meinung nach sollte man das aber besser gemeinsam vor der Wii machen - denn die Version hat einiges mehr zu bieten und sorgt auch für deutlich mehr Unterhaltung, auch dauerhaft. Pimp my bunny! Dieses Feature hat mich nicht wirklich überzeugt. Im Laufe des Abenteuermoduses schaltet man zusätzliche ‚Aufkleber' frei mit denen man seinen ganz persönlichen Rabbid bestempeln darf. Dieser taucht dann während der Minispiele immer mal auf und schneidet Grimassen… nicht wirklich weltbewegend. Die DS-Version hätte man aufpimpen sollen… Wie gesagt: wer die Rabbids, Partyspaß und Qualitative Minispiele mag sollte wirklich eher zur Wii-Version greifen. Die kann ich wärmstens empfehlen. DAAAAAAHHH!

1. Januar 2009 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Träume sind Schäume

…denn dieser geht viel zu schnell vorbei. Als Dekorateurin macht ihr euch in Sophies Freunde - Wohnträume einen Namen. Dabei ist Kreativität gefragt. Heute gibt's meine Meinung zum Spiel und ein paar Tipps dazu. Schöne Idee… Im Urlaub der Freundin, die ganz zufällig ein Deko-Studio besitzt, darf man sich genau dort austoben: Von Lampenschirmen über Kommoden bis zu kompletten Zimmereinrichtungen lernt man alles zu verändern und zu gestalten. Dabei kann man seiner Kreativität beinahe uneingeschränkt freien Lauf lassen. Dafür wird man Schritt für Schritt an die einzelnen Ateliers herangeführt und darf dabei munter drauflos werkeln. Mit jedem erfüllten Auftrag gibt es neue Gegenstände wie Möbel, Bildmotive, Stilrichtungen und vieles mehr. Zudem kann man unabhängig von den Aufträgen sein Schaufenster dekorieren und ein eigenes Zimmer komplett gestalten. …mit Schönheitsfehlern Leider ist nicht immer Talent bei den Kundenaufträgen gefragt. Wenn zum Beispiel lediglich die Farbe der Schranktür geändert werden soll, ist es völlig egal wie der Rest des Schranks aussieht: Das kann auch kompletter Unsinn sein und total schlecht aussehen - Für das Erfüllen des Auftrags wird man trotzdem in den höchsten Tönen gelobt. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, zu verstehen was die Kundin eigentlich will. Denn nicht immer ist verständlich was gemacht werden soll - für die Zielgruppe des Spiels bleibt da meist nur herumprobieren bis es passt oder mal die Eltern zu fragen was zum Beispiel eine Bordüre sein soll Mehr auf Seite 2! Nach 32 Arbeitsaufträgen ist bereits Schluss, die hatte ich nach insgesamt drei Stunden in zwei Sitzungen intensiven Spielens bereits erledigt. Danach kann man zwar immer noch alles gestalten was man will und diese Kreationen dann per WiFi-Connection mit Anderen teilen - die Motivation sinkt aber drastisch. Für den Preis hätte da wirklich mehr drin sein können. Ein paar Tipps Um Euch doch etwas leichter durch dieses leider kurzlebige Spiel zu führen gebe ich an dieser Stelle ein paar Tipps, welche besonders für jüngere Spielerinnen interessant sein dürften: -Putz wird aus Gips hergestellt -Eine Bordüre ist eine Wandleiste (Kopf- oder Fußleiste) -Prinzessinnen mögen Herzchen in rosa an ihrer Kommode -Etwas zu modernisieren geht am einfachsten mit Typ Modern 1 -Für Steinzeitgemälde nimmt man Höhlenmalereien -Beliebt als schwarzes, schweres Metall ist Gusseisen -Solltet ihr dennoch nicht weiterkommen, hilft bestimmt ein Blick ins Forum

5. Januar 2009 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Resident Evil 4

Am 13. Freitag im März 2009 erscheint nun der Nachfolger zu Resident Evil 4, dieses Spiel kam zwar bereits 2007 für die Wii auf den Markt, ist aber nach wie vor sehr gefragt. (Ich selbst war in einigen Läden bis ich es endlich in Händen halten konnte) . Falls ihr noch nicht zum Gruseln gekommen seid, hier gibt es eine Kostprobe… Der frischgebackene Polizist Leon S. Kennedy hat den Virenangriff in Raccoon City vor sechs Jahren überlebt. Jetzt arbeitet er für die US-Regierung und ist mit dem Schutz von Ashley Graham, der Tochter des Präsidenten, betraut. Er glaubt, nachdem er den von der finsteren Umbrella Corporation gesteuerten Virenausbruch in Raccoon City überlebt hat, habe er das Schlimmste hinter sich. Aber als Ashley entführt wird, beginnt für Leon ein neuer Albtraum. Verwirrte Dorfbewohner, die dem Blutkult der Los Illuminados angehören, verteidigen ihre Beute. Schon wieder muss Leon alles aufs Spiel setzen und sich unvorstellbaren Gräueln stellen, um Ashley unbeschadet aus den Händen der Sektierer und ihrer verrückten Anhänger zu befreien. Weltweit wurden über 31 Millionen Exemplare der actiongeladenen und gruseligen Resident Evil-Reihe verkauft. Die Resident Evil 4-Versionen für PlayStation® 2 und den Nintendo Gamecube™ haben zahlreiche Preise gewonnen; darunter: IGN Game Of The Year, Golden Joysticks Editor's Choice, Gamespot Game Of The Year, Edge Magazine Best Game 2005, Game Master's Game Of The Year, 1Up's Game Of The Year, GAME Game Of The Year, Famitsu Game Of The Year u. v. m. Wetterumschwung Die optische Qualität der Gamecube Version kombiniert mit den Bonusinhalten der PS2 , machen das Spiel zu einem einzigartigen Erlebniss. Klar kann die Grafik der Wii nicht mit einer PS3 bzw einer Xbox360 mithalten aber das Spielerlebnis gleicht das locker wieder aus. Was ich gut finde ist auch das das Wetter sich ändert, man geht bei Sonnenschein in Haus und wenn man wieder rausgeht regnet es in Strömen. Rascheln der Blätter Die Soundkulisse ist wie in allen Resident Evil Teilen gruselig. Wenn man mit Leon im Wald unterwegs ist rascheln die Blätter unter seinen Füßen, beim springen durch Glasscheiben hört man es klirren, von weitem hört man den nächsten Zombie stöhnen und erleidet dadurch den nächsten Gänsehautschub. Leider sind die Zombiegeräusche auf Dauer recht eintönig, da sich das Stöhnen der Zombies immer gleich anhört. Wie ist die Steuerung? Am besten bei der Wii Edition gefällt mir die Steuerung, die dank Wiimote und Nunchuck einfach atemberaubend ist. So zielt man auf die Zombies indem man einfach die Wiimote auf den Fernseher richtet. Das Nachladen der Waffen erfolgt durch schnelles rauf und runter bewegen der Wiimote und gleichzeitiges drücken des B-Knopfes. Wenn man mal von einem Zombie angeknabbert wird kann man diesen durch schnelle rechts/links Bewegung einfach abschütteln, das macht das Ingame Erlebnis noch realistischer. Fazit Mit einem Preis von 29,99€ ist es auch für den etwas kleineren Geldbeutel leicht erschwinglich, allerdings ist das Spiel FSK 18. Auf der Capcom Seite wird das Spiel als das ultimative Horrorerlebnis angepriesen und das ist es auch.

5. Januar 2009 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach