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Child of Light – Das märchenhafte Rollenspiel im Test

Ubisoft erzählt uns mit dem neuen downloadbaren 2D-RPG ''Child of Light'' für PS3, PS4 und PC eine wunderschöne und bezaubernde Geschichte. Wir haben die malerische Märchenwelt Lemuria betreten und sind mit der tapferen Aurora auf Reisen gegangen... Heimweh... Aurora erwacht aus einem tiefen Schlaf und will sofort ihren geliebten Vater wiedersehen, dieser ist vor Kummer schon dem Tode nahe. Gemeinsam mit unserem treuen Glühwürmchen Igniculus erleuchten wir uns den Weg zu ihm, aber diese Reise ist lang und beschwerlich. Ihre Aufgabe ist vorbestimmt, denn nach Hause darf Aurora erst, wenn sie die Welt vor der schwarzen Königin Umbra gerettet hat. Sonne, Mond und Sterne müssen gen Himmel zurück an ihren Platz. Erleuchtet ist der Weg... Das freundliche Glückwürmchen Igniculus kann von einem zweiten Spieler gesteuert werden, andernfalls haben wir die Möglichkeit ihn selbst quer durch das Level fliegen zu lassen. Mit Hilfe seiner Leucht-Fähigkeit können wir so manchen dunklen Ort kurz in Licht tauchen. Verschlossene Truhen und versteckte Wege werden viel schneller entdeckt. Mit der Kraft des Lichtes können wir auch Bilderrätsel lösen und erzeugen Schatten an den Wänden, die uns Lösungsansätze preis geben. Irgendwann bekommt Aurora kleine Flügel geschenkt, die sie flugfähig macht. Somit können auch wir von alleine wichtiges Sternenstaub für LP und MP einsammeln. RPG im Märchenstil ... Der erste Blick kann täuschen, denn hinter der kindlichen Märchendarstellung verbirgt sich ein RPG-Spiel mit Tiefgang. Spannende Kämpfe und überraschende Rätselaufgaben verspricht der Titel und trumpft mit schönen Aquarelzeichnungen auf. Begeisterung hat sich nach einigen Spielstunden breit gemacht und sorgt für den nötigen Suchtfaktor. Neben den typischen RPG-Elementen wie Skills verbessern, Waffen aufwerten, taktischer Einsatz und rundenbasierte Kämpfe treffen wir auf skurrile Gestalten, die wir uns zu Freunden machen. Im Laufe des Spiels lernen wir neue Begleiter kennen, die wir durch gute Taten für uns gewinnen können. Treue Weggefährten wie der Finn, ein junger bärtiger Zwerg und die fröhliche Zirkusnärrin Rubella weichen nicht mehr von unserer Seite und begleiten uns quer durchs Land. Nach und nach finden wir immer mehr Gefährten und können ihre Fähigkeiten bei den rundenbasierten Kämpfen gut gebrauchen. Wir treffen auf Spinnen, Wildschweine, Geister, Pferde und diverse Bewohner, die uns Böses wollen. Hartnäckige Bosskämpfe gegen eine dreiköpfige Hydra können sich schon mal in die Länge ziehen, denn diese verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten. Hier zahlt sich taktischer Einsatz und die Kenntnis der unterschiedlichen Elementar-Fähigkeit jedes Charakters aus, so kommt Rubella gegen wasserresistente Gegner nicht so gut an, dafür hat Finn einen hammerharten Blitzschlag, der auch auf drei Gegner gleichzeitig angewendet werden kann. Während des Kampfes können schwache Charaktere ausgetauscht werden oder eingesammelte Zaubergetränke verwendet werden. Mit Igniculus könnt ihr Gegner blenden, die dadurch langsamer agieren, somit sind wir bei der Angriffsgeschwindigkeit. Ausgeführt wird jeder Angriff erst nach der Anzeige des Angriffsbalken, der gut sichtbar auf dem Spielfeld zu sehen ist. Wird ein Angriff erfolgreich durchgeführt, fällt der Gegner anhand der Balkenanzeige zurück. Leider ist zu bemängeln, dass bei den rundenbasierten Kämpfen die fehlende Lebensanzeige der Gegner vermisst wird. Vergabe der Fertigkeiten... Jeder Sieg bringt euch wertvolle Erfahrungspunkte und somit auch Fertigkeitspunkte für die Vergabe eurer Skills. Anhand einer Baumanzeige könnt ihr bestimmen, wo sich euer Charakter nach belieben verbessern soll, zum Beispiel in Magie, Verteidigung, Angriff und vieles mehr. Mit drei gleichfarbigen Kristalle lassen sich auch sogenannte ''Oculis'' erstellen, welche euch bessere LP-Werte versprechen. Fazit: ''Child of Light'' ist eine Augenweide und begeistert auch durch die reimerische Erzählung. Lustig und skurril anzusehen sind die verschiedenen Charaktere in der Geschichte. Schade, dass die Licht- und Schatten-Rätsel sehr ähnlich sind, dafür zeigen sich die Kulissen von ihrer abwechslungsreichen und schönen Seite. Es macht Spaß jede Ecke gründlich zu erkunden und alles einzusammeln, denn es gibt viel zu entdecken. Leider habe ich bei länger andauernden Kämpfen die LP-Anzeige der Gegner vermisst, was leicht zur Frustration geführt hat. Schlusslicht: Das Gesamtpaket stimmt und auch für Nicht-RPG-Fans geeignet.

5. Mai 2014 · Dai-Lee

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Yoshi's New Island – Ei, Ei, Ei...

… ist das süß! Mit Kind und Kegel oder besser gesagt Eiern haben wir uns im neuen Jump'n Run Abenteuer '' Yoshi's New Island '' für den Nintendo 3DS auf die Suche nach Baby Luigi gemacht. In der Rolle als Babysitter Dino Yoshi ging es mit Baby Mario auf dem Rücken zum unartigen Baby Bowser. Auf dem Weg zu den rechtmäßigen Eltern wurde der Storch beim Austragen der Klempner Brüder Mario und Luigi von der bösen Kamek überfallen und hat den kleinen Luigi auf die Baby Bowser Burg entführt. Ein Glück landet Baby Mario auf der Insel Egg Island, der Heimat der Yoshis. … willkommen im bunten Paradies! Kunterbunt und quietschfidel wirkt die Welt auf dem ersten Blick, alles hat den 100-prozentigen Niedlichkeitsfaktor und man will hier eigentlich nicht mehr weg. In den ersten Spielminuten ertappt ihr euch auf der langsamen Erkundungstour. Die Grafik hat eine leichte Buntstift Schraffierung und alles ist im gleichen Stil. Die Darstellung ist vielfältig und abwechslungsreich, zahlreiche Grafiken wiederholen sich nicht. Genug geschwärmt, denn Luigi will von uns gerettet werden! … von Geburt an böse? Baby Bowser wird seinem Ruf bereits als Windelpupser gerecht und wir wollen seine Herrschaft endgültig beenden, denn die Welt wird von seinen niedlichen Untertanen unterdrückt. Bevor wir die Burg erreichen, müssen wir sechs verschiedene Spielewelten überwinden, die jeweils acht Level und zwei Bosskämpfe enthalten. Baby Mario kommt hier nicht zum Einsatz und sitzt lieber bequem auf dem Rücken. Babys halt! Zum Glück haben wir den unendlichen Drang alles was uns auf dem Weg kommt ins Maul zu nehmen. … mit einem Haps sind sie im Maul! Wie gut, dass wir auch die Fähigkeit eines Chamäleons besitzen und mit der überaus langen Zunge wahnsinnig große Gegner verschlucken können. Wie macht Yoshi das bloß? Metallfarbene XXXXXL-Gegner werden beim Schlucken als großes Metallei wieder ausgeschieden und Hindernisse lassen sich damit wunderbar weghauen. Gegner mit einem Schildkrötenpanzer sind nicht so schmackhaft und werden auf andere Gegner geschleudert. Dagegen sind die essbaren blauen und roten Melonen ein Segen und verleihen euch die Feuer- und Eis-Speikraft. Eisklötze werden mit einem Atemzug geschmolzen oder Gegner gegrillt. … Zielsicherheit? Während des Abenteuers sammelt ihr fleißig Eier, die ihr als Anhängsel mitschleppt und damit könnt ihr so gut wie alles abschießen. Die Eier haben unterschiedliche Farben, wenn ihr einen Gegner zum Beispiel mit einem gelben Ei abschießt erhaltet ihr Münzen. Zielsicherheit will erst gelernt sein, denn das Fadenkreuz bewegt sich im Halbkreis und stoppt erst, wenn ihr die Trigger betätigt. Wenn ihr daneben schießt, dann nimmt das Ei die Eigenschaft eines Flummis an und fliegt erst mal quer durchs Feld. Nicht immer kann der Gegner durch einen Ei-Schuss beseitigt werden. Nintendo hat sogar ein kleines Labyrinth-Spiel eingebaut. Der Gegner verwandelt sich in eine exakte Yoshi-Kopie und macht eure Bewegungen nach, dass heißt, wir lassen ihn gezielt in eine Falle laufen. Leider sind diese lustigen Mini-Rätsel nur ganz selten im Spiel wiederzufinden. … geheime Gänge und andere Überraschungen! Jedes Level hat seine eigenen Überraschungen. Unterwegs könnt ihr geheime Wege erkunden, die viele Münzen versprechen oder Fragezeichen-Wolken mit besonderem Inhalt abschießen wie Blumen, Schlüssel, rote Münzen oder Sternis. Manchmal sind die Fragezeichen-Wolken irgendwo im Level versteckt und werden erst bei Berührung sichtbar. Wer das Spiel nicht gleich in sechs Stunden komplett durchzocken will, kann das Level bequem komplett durchleuchten, denn eine ablaufende Zeit gibt es hier auch nicht. Insbesondere Sammler werden mit Vergnügen alles einsammeln können, was sie auf dem Weg finden. Abwechslungsreich sind die magischen Tore, denn beim Durchtreten verwandelt sich Yoshi entweder in einen Presslufthammer, ein U-Boot oder ein Schlitten. Hier kommt der eingebaute Bewegungssensor von Nintendos 3DS zum Einsatz. Gesteuert wird via Neigung nach rechts oder links. Die Level müssen in einer bestimmten Zeit absolviert werden, andernfalls verliert ihr. Etwas frustrierend fand ich die Unterwasserwelt, hier bleibt man als U-Boot gerne mal an allen Ecken hängen. … Baby Mario verloren! Babysitten wird erst schweißtreibend, wenn ein Gegner versucht euch das Baby zu entreißen oder Mario versehentlich mal verloren geht. Eine tickende Uhr bringt euch unter Zeitdruck und es bleiben nur wenige Sekunden, um Baby Mario aus der schwebenden Luftblase zu befreien. Falls ihr in einem Level nach mehreren Versuchen nicht weiterkommen solltet, hat Nintendo ein ''Cheat''-Bonus für euch parat. Die weißen und goldenen Flügel verleihen euch Unsterblichkeit und dauerhafte Flugfähigkeit. Der Frust bleibt einem zwar erspart, aber dafür könnt ihr einfach ein Level überfliegen, was wiederum schnell langweilig wird. … Minispiele! Im Laufe der Zeit sammelt ihr Minispiele ein, die im Multiplayer-Modus mit einem weiteren Spieler gezockt werden kann. Mit der drahtlosen Download-Funktion könnt ihr die Minispiele übertragen. Fazit ''Yoshi's New Island'' ist putzig und optisch ein Knaller, nicht nur dank der neuen 3D-Unterstütztung. Spielerisch hat der Titel hin und wieder auch abwechslungsreiche Stellen, aber nicht genug. Leider ist das Spiel nach meinem Geschmack etwas zu kurz geraten. Sicherlich, wer in der Sammelwut alle Ecken erkunden will und keine Items verpassen möchte, schindet noch etwas Zeit raus. Trotzdem fehlte das gewisse Extra, denn die Bosskämpfe waren auch nicht besonders schwer und leicht zu durchschauen. Nichtsdestotrotz kann ich das Spiel bedenkenlos empfehlen, denn Jump'n Run-Fans verfallen der liebevollen Darstellung.

8. April 2014 · Dai-Lee

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Zwei Wochen auf GG Island

Liebe GamerGirls-Freunde, nach zwei Wochen Urlaub sind wir endlich wieder da! Nintendo hat uns mit ''Animal Crossing: New Leaf'' zwei Wochen auf die Insel GG-Island geschickt. Das Wetter auf GG-Island war herrlich! Ich habe mir dort direkt ein Ferienhaus gegönnt und von meinen spannenden Erlebnissen will ich jetzt erzählen... Tagebucheintrag Tag 1 - Wiedersehen mit alten Freunden Mit dem Zug geht es schnurstracks nach GG-Island und ich bin ziemlich aufgeregt... vor einigen Jahren war ich zum ersten Mal auf dieser Insel, dass war noch zur Gamecube-Zeit. Irgendwie hat sich auf dem ersten Blick nicht viel verändert. Doch, ein klitzekleines Detail habe ich vergessen zu erwähnen, ich habe mich spontan für den Posten als Bürgermeisterin dieser Insel beworben (muahahah). Nachdem ich angekommen bin, wurde ich von allen tierischen Bewohnern herzlich empfangen und zur Begrüßung musste ich einen Baum einpflanzen. Hoppla, hier hat sich echt viel verändert! Mein alter geldgieriger Freund Tom Nook hat seinen Supermarkt an seine Verwandtschaft übergeben, jetzt wird der Laden von Nepp & Schlepp geführt. Tom Nook ist jetzt in der Immobilienbranche tätig und überlässt mir ein Zelt für die erste Nacht, da mein Ferienhaus erst erbaut werden muss. In ein bis zwei Tagen soll es fertig sein. Gut, das überlebe ich noch, immerhin ist das Wetter schön sonnig und ich kann die Insel endlich erkunden. Tag 2-4 – Angeln und die Zeit vertreiben Im Supermarkt habe ich mir eine Schaufel und eine Angel gekauft. Ihr könnt mir ruhig glauben, angeln klingt vielleicht etwas langweilig, aber unter Wasser schwimmen die exotischsten Fische dieser Welt und so etwas habt ihr noch nicht gesehen. Vor einigen Tagen ist mir ein Hai durch die Lappen gegangen, diese Biester sind auch nicht leicht zu fangen. Der Trick dabei ist nämlich ganz still zu bleiben und abwarten bis der Köder unter Wasser gezogen wird. Der schönste Fang dieser Woche war ein sogenannter Napoleonfisch. Tadaaaa... Ich hoffe meine Bewohner sind mir nicht böse, vor einigen Tagen habe ich eine Falle vergraben. Leider weiß ich nicht mehr wo diese liegt, ich glaube da wird niemand so blöd sein und versehentlich dort reinfallen... hihihi.... Endlich ist das Haus fertig, jetzt kann ich es beziehen und meine Inventartasche ist auch schon proppen voll. Ich sollte alles ordentlich im Haus ablegen. Der Schrank sieht zwar ziemlich klein aus, aber da passt zur Not auch ein Hai rein :P, viel Platz habe ich in meinem Haus leider nicht... hmmmm. Tag 4-7 – Fossilienfunde und Haus vergrößern Zufällig habe ich beim Umgraben zahlreiche Fossilien entdeckt (nein, mir ist nicht langweilig). Spannung..., was könnte sich darin wohl verbergen? Am besten ich bringe die Fossilien zu meinem Experten Eugen. Er hat damals schon zahlreiche Dinosaurier Skelette analysiert. Eugen ist den ganzen Tag am schnarchen, ich frage mich, ob er auch mal aus seinem Museum kommt... Mittlerweile kann man bei ihm alles abgeben, selbst das Meisterwerk ''Mona Lisa'' hängt im Museum. Ich habe übrigens den überaus hässlichen Anglerfisch bei ihm abgegeben, was glaubt ihr, wie er sich gefreut hat. Am gestrigen Abend hat mich eine Bewohnerin zu sich nach Hause eingeladen. Das Haus von außen war wunderschön, aber die rosa Inneneinrichtung fand ich wahnsinnig kitschig :(. Super! Ich habe auf der Insel soviele bunte Fische aus dem Fluss und aus dem Meer gezogen, dass mir nun ein Abzeichen verliehen wurde. :) Demnächst werde ich mir einen Kescher besorgen und die dicken Insekten fangen, die hier so herumschwirren. Doch Vorsicht, beim letzten Abendspaziergang hat mich eine großen Spinne gebissen, ich bin dann bewusstlos geworden... Ich bin erst ein paar Tage auf dieser Insel und Tom Nook hat mir doch gleich ein riesen Angebot unterbreitet. Er hat mir angeboten das Ferienhaus zu vergrößern (wahrscheinlich hat er meine Sternis gerochen). Ich habe vom Früchte- und Fischverkauf soviel Geld verdient, dass ich es mir ruhig leisten kann. Gut, demnächst brauche ich auch viel Platz für mein Gerümpel. Dauernd schenken mir meine Nachbarn und meine Mama neue Möbel und Items. Wohin mit dem ganzen Zeug... Tag 8-12 – Ausflug zur neuen Insel und Törtel besuchen Gestern Abend habe ich den ehemaligen Bürgermeister Törtel getroffen. Er hat mir angeboten ihn auf seiner Ferieninsel zu besuchen, natürlich nehme ich die Einladung an. Ein bisschen frische Seeluft schnappen schadet nicht. Ich habe gleich die nächste Bootstour gemietet, ich bin gespannt was mir Törtel alles zeigen möchte. Der ehemalige Bürgermeister hat zur Unterhaltung ''Minispiele'' für mich geplant. Ich habe die Auswahl auf Insekten fangen, Fische angeln, Tauchgänge und vieles mehr... bei den umfangreichen Aktivitäten kann ich mich kaum entscheiden. Zur Belustigung hat er mir Aufgaben zugeteilt und als Belohnung winken Medaillen, diese kann ich dann im Inselshop für besondere Items ausgeben. Hm... ich habe im Shop einen Taucheranzug gefunden, den will ich mir damit kaufen... Puhhh, ganz schön anstrengend die Tage. Mit Törtel ist nicht zu Spaßen, aber endlich habe ich meinen Taucheranzug bekommen und habe auch gleich ein paar exotische Früchte mitgenommen. Bananen, Mangos, Kokosnüsse und alles was ich noch so tragen konnte... Jetzt kann ich die Früchte irgendwo auf der Insel vergraben, demnächst wachsen hier endlich auch mal andere Früchte außer Kirschen bähhh... Den Rest verkaufe ich in der Fundgrube, da erspare ich mir den Weg in die Stadt. Tag 9-14 – Unterwasser und in der Luft Die Stadtmelodie nervt mich ganz schön, aus Spaß habe ich jetzt meine eigene Stadtmelodie kreiert und als Bürgermeister darf ich sowas!!! Ab und zu fliegen Balloons mit Geschenken herum, leider habe ich nix, womit ich den Balloon abschießen kann. Vielleicht verkauft Nepp demnächst eine Schleuder, damit kann ich zielsicher den Balloon abschießen. Super, die Insel kenne ich nun in und auswendig. Ich ziehe mir den neuen Badeanzug an und gehe im Meer tauchen. Manchmal schwimmen giftige Quallen herum, um ihnen mache ich lieber einen großen Bogen. Habe ich euch auch schon erzählt, dass ich beim Bäume schütteln von Bienen gestochen wurde. Wie auch immer, beim Tauchen habe ich Perlenmuscheln gefunden und andere Unterwassergewächse. Leider bin ich etwas kurzatmig und kann nicht besonders lange unter Wasser bleiben... Mist, ich bin gestern früh versehentlich in meine eigene Falle getreten und habe mir nun den Fuß gebrochen. Somit ist mein Urlaub kurzzeitig beendet. Ich komme auf jeden Fall zurück, denn jeden Tag erlebt man auf GG-Island immer neue interessante Sachen :). Vermutlich schon im Winter, wenn der erste Schnee überall liegt... Bis bald, eure treue Bürgermeisterin

11. Juli 2013 · Dai-Lee

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Ratchet and Clank: All 4 One

Ratchet ,Clank, Dr. Nefarius und Captain Qwark stürzen sich seit dem 21. Oktober gemeinsam in ein neues Abenteuer. Alleine oder mit Freunden taucht ihr in das PS3 exklusive Spiel ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ein, das ihr Insomniac Games zu verdanken habt. Viel versprechendes Game oder ein Reinfall? Wir sind durch die kunterbunten Level gezogen und haben geballert was das Zeug hält. Von Isabell - Story: Ihr beginnt bei einem Angriff von Dr. Nefarius, der Ratchet und seine Freunde in eine Falle gelockt hat. Dr. Nefarius Pläne werden jedoch von einem riesigen Raumschiff, der Ephimeres überrascht und entführt. Vier Helden müssen nun im Team zusammen arbeiten und werden von der kleinen Pfadfinderin Susi unterstützt. Jetzt gilt es herauszufinden, wo sie sind und wie sie wieder nach Hause kommen. Auf welche Hindernisse sie dabei stoßen und wie beschwerlich der Weg nach Hause wird, könnt ihr am besten selbst herausfinden. Gaming: Ihr kämpft euch durch recht gradlinige, aber kunterbunte Levels. Im Mehrspielerdmodus ist das sicherlich sehr hilfreich, da keine Diskussionen um das „Wohin“ entstehen können, trotzdem kommt im Singlemodus ein wenig Langeweile auf. Zwischen vier verschiedene Charaktere könnt ihr frei wählen, die ihr selbstverständlich im Spielverlauf wechseln könnt, allerdings fängt ihr dann mit dem neuen Charakter wieder bei Level Null an, was im späteren Spielverlauf eher unpraktisch ist. Euch stehen mehrere Waffen zur Verfügung, bei denen ihr in einem dreistufigen Kaufsystem, die Munitionsmenge und die Kraft der Waffen aufwerten könnt und zu guter Letzt auf Elitewaffen aufrüsten könnt. Welche Waffe für welchen Gegner gut ist, findet ihr während des Spielverlaufs recht schnell heraus. Spezialwaffen erwarten euch auch, lasst euch einfach überraschen. Beim Ballern und Massen von Gegnerwellen abwehren bleibt es jedoch nicht, zusätzlich wird das Sammeln von Gegenständen, wie zum Beispiel ,,Schauben'' eine wichtige Rolle spielen. Grafik und Sound: Die Grafik musste dem Mehrspielermodus angepasst werden und ist daher vielleicht nicht so gut wie ihr es aus anderen Spielen kennt, trotzdem kann sich das Spielkonzept sehen lassen. Mit bunten Farben wurde nicht gespart, im Gegenteil - die farbenfrohen Levels lockern das ganze Spiel auf. Über den Sound kann man sich auch nicht beklagen, die musikalischen Untermalungen passen zu jedem Level und zu den Charaktere und deren Aktionen. Donnernde Explosionen und gelungene Soundeffekte runden das Spielerlebnis ab. Ebenfalls stimmig wirken die Synchronstimmen und die Texte, den einen oder anderen Lacher entlocken die witzigen Dialoge. Nette Zugabe: Neben Zielgenauigkeit wird auch euer Köpfchen gefragt sein. Nette kleine Rätselsequenzen sorgen für Abwechslung und fordern euer Denkvermögen heraus. Beispielweise suchen kleine, süße Tierchen den Weg nach Hause zu ihren Freunden, hier wird eure Hilfe benötigt, in dem ihr ihnen den Weg weist. Oder ihr begnügt euch mit dem Laserrätsel, in denen ihr mit einem Schutzschild einen Laser so umlenken müsst, damit euer Weg wieder frei wird. Egal, ob Im Team oder allein, alles ist machbar und die nächste Herausforderung wartet schon auf euch. Zum ersten Mal spielbar: Der Mehrspielermodus mit Rachet, Clank und seinen Freunden. Es macht in einer großen Gruppe unglaublich viel Spaß, da ihr mit bis zu vier Freunden gleichzeitig gemeinsam an kniffligen Rätseln rumtüfteln könnt und den bösen Roboter-Clan gemeinsam zur Strecke bringt. Ein zusätzlicher Vorteil entsteht, sobald ihr im Team die gleiche Waffe auf einen Gegner zielt, dieser wird schneller geschwächt und der positive Nebeneffekt zeigt sich bei der Waffenstärke. Stellenweise wird es mit vier Spielern zwar etwas chaotisch aber so ein Kuddelmuddel kann ja auch ganz lustig sein. Noch nicht ganz ausgereifter Online Modus: Ratchet and Clank könnt ihr Offline aber auch Online mit bis zu vier Spielern spielen. Eine kleine Nachbesserung hier von Seiten Insomniac wäre super. Beim Spielbeitritt kommt es ab und an vor, dass sich das Game aufhängt und teilweise konnten nicht alle Waffen im Shop gekauft werden. Fazit: ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ist vielleicht nicht so gut wie seine Vorgänger, jedoch kann es sich sehen lassen. Wer gern mit seinen Freunden spielt und auf Teamarbeit Wert legt, wird mit diesem Game seinen Spaß haben. Die liebevoll gestaltete Welt ist sehenswert und die fantastisch animierten Zwischensequenzen bringen den nötigen Spielspaß. Unser Resultat fällt positiv aus: ''Ratchet and Clank'' ist ein vielversprechndes Mehrspieler Game . Hier ein kleiner Einblick:

27. November 2011 · Dai-Lee

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Uncharted 3: Drake's Deception

Indiana Jones bekommt Konkurrenz! Im neuen filmreifen PS3 exklusiven Spiel '' Uncharted 3: Drake's Deception “ begleiten wir den tollkühnen, charmanten Schatzsucher Nathan Drake auf ein halsbrecherisches Abenteuer und suchen nach einem verborgenen Schatz mitten in der Wüste. Besessenheit! Protagonist Nathan Drake will es wissen, egal wie viel es auch kosten mag! Wie besessen versucht er das große Geheimnis seines berühmten Vorfahren Sir Francis Drake aufzuklären, der im Auftrag der Königin von England die verschollene Stadt Arim aufsuchte und einen kleinen Umweg gemacht hat, um einen verloren geglaubten Schatz zu finden. Was hat er dabei entdeckt? Diese Gedanken plagen ihn seit Kindertagen und endlich ist er seinem Ziel ein Stückchen näher gerückt... 400 Jahre alter Geheimorden Mit den mysteriösen Notizen von Lawrence von Arabien und einem gestohlenen Ring, gelingt es ihm den verborgenen Hinweisen zu folgen. Die Reise führt uns zuerst nach England, aber alles wäre so viel einfacher, wenn Katherine Marlowe dem Schatzsucher nicht auf den Fersen wäre. Die alte Dame ist die Anführerin eines 400 Jahre alten Geheimordens und sieht auf dem ersten Blick zwar harmlos aus, jedoch entpuppt sie sich im Laufe des Spiels als hinterlistige, alte Dame, die selbst über Leichen nicht zurückschreckt! Das perfekte Duo In Begleitung von Sully, seinem ältesten Freund und Mentor, machen sich die Entdecker auf die Spur, die Reise führt uns von Europa nach Arabien. Beide Charaktere ergänzen sich wunderbar und wenn Sully nicht wäre, würde der sture Nathan mit dem Kopf gegen die Wand laufen. Wie aus der Pistole geschossen, lässt der liebe Nathan auch mal den einen oder anderen Witz raus und Mentor Sully macht sich über seinen Schützling natürlich lustig. In Arabien treffen wir auf die blonde Journalistin Elena, anscheinend haben sie eine gewisse Bindung zueinander und werfen sich verliebte Blicke zu... Hilfreiche Notizen und knifflige Rätsel Immer griffbereit hält Nathan sein Notizbuch in der Hand, sobald wir ein kniffliges Rätsel lösen müssen, können wir jeder Zeit einen Blick hineinwerfen. Darin hat er nicht nur die hinterlistige, alte Dame reingekrizzelt, es befinden sich außerdem hilfreiche Hinweise im Buch. Um zum Beispiel eine versteckte Tür zu öffnen, müssen wir Statuen in die richtige Richtung drehen oder Steinplatten in Bewegung setzen, um einen Mechanismus auszulösen. Die Aufgaben werden von Kapitel zu Kapitel etwas anspruchsvoller, abwechslungsreicher und brachten uns ins Grübeln. Auffallend sind die detaillierten, kunstvollen Artefakte, die man sich im Spiel gerne mal länger anschaut. Wunderbare Atmosphäre Besonders gut gelungen ist die Architektur und die gesamte Umgebung im Spiel. Alles passt wie aus einem Guss zusammen. Ein durchwachsenes, riesiges Schloss das jahrelang niemand mehr betreten hat, eine beeindruckende orientalische Stadt mit engen Gassen und kleinen Geschäften dazwischen, eine trockene Wüste, die sich im Wind bewegt, verrostete, alte Schiffswracks auf einer Lagune und viele andere Sehenswürdigkeiten, die hier nicht erwähnt worden sind. Grafisch hat ''Uncharted 3'' sehr viel zu bieten. Wer sich Nathan vom Nahen anschaut, sieht jede einzelne Pore und seine wenigen Falten im Gesicht, dass Gleiche gilt für die anderen Charaktere. Kletterpartie Manche Orte lassen sich leider nicht zu Fuß erreichen, so muss der geborene Kletterkünstler Nathan sein Können zeigen und von Wand zu Wand klettern oder sich schwungvoll von einer Eisenkette zur anderen schwingen. Wagemutig und etwas wacklig wird es auch im Schloss, als wir uns von dem einen brüchigen Kronleuchter zum anderen hängen mussten. Aufregende Situationen wie dem brennenden Schloss oder der hohe Wellengang beim Tauchen unter Wasser wirken sehr real. All das macht die Schatzsuche zu einem besonderen Erlebnis. Zahlreiche Quicktime Events Wer hier nur ein Abenteuer mit kniffligen Abenteuerrätseln und Kletterpartien erwartet, muss leider auch mit intelligenten Gegnern rechnen. Die Männer in Smoking verfolgen euch auf Schritt und Tritt, um sie los zu werden müssen wir entweder zur Schusswaffe, Scharfschützengewehr oder Granate greifen. Manchmal hilft auch nur eine Entwaffnung im Nahkampf oder wir lassen unsere Fäuste fliegen, letzteres bietet sich bei Waffenmangel an. Nathan hat so einiges drauf und kann seine Gegner gezielt ausschalten, in dem wir uns zum Beispiel von hinten heranschleichen und den Feind mit einem gezielten K.O Schlag außer Gefecht setzen! Die Gegner sind unterschiedlich stark, haben wir Pech und ein muskulöser Mann steht vor uns, helfen nur schnelle Reaktionen bei den Quicktime Events (richtige Knöpfe drücken). Das Spiel verfügt zusätzlich über einen Mehrspielerdmodus, den wir leider noch nicht anspielen konnten. Fazit: Indiana Jones wäre garantiert neidisch! Das Abenteuer ist ein cineastischer Hochgenuss, den man sich gerne mit zehn Stunden Spielzeit reinzieht. Wer auf Abenteuerjagd gehen möchte und knifflige Rätsel lösen will, ist mit ''Uncharted 3: Drake's Deception'' gut beraten. Ein Kaufgrund für alle neue und alte Schatzsucher!

7. November 2011 · Dai-Lee

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From Dust - Göttliche Fügung!

Gott sei Dank! Wenn ich nicht From Dust gespielt hätte, wären einige Eingeborene von einer riesigen Mega-Tsunami-Welle überrollt worden, zum Glück war ich da :D " From Dust “ ist eine Göttersimualtion und ist als Download-Titel für Xbox und später auf PSN und Steam erhätlich. Wir haben Hand angelegt und sind der göttlichen Fügung gefolgt... Gott sein und die Welt verändern! So fing alles an: Ein kleines Volk von Eingeborenen erschuf mich auf einer Zeremonie vor einem heiligen Totem und urplötzlich wurde ich erweckt. Meine Gestalt ist nicht definierbar... ich sah eher aus, wie das dunkle Rauchmonster aus der LOST-Serie. Nach meinem Erwachen war es nun meine Bestimmung dem Volk zu helfen und meine ersten Taten folgten... Naturkatastrophe vorprogrammiert! Die Welt der Eingeborenen ist eine echte Katastrophe, hier herrscht absolut kein Gleichgewicht zu der Natur. Von riesigen Vulkanausbrüchen bis hin zu tödlichen 100 Meter hohen Tsunami-Wellen leben diese Menschen täglich in großer Gefahr. Auf der Insel befinden sich riesige Statuen, die dem Volk bei ihrer erfolgreichen Ansiedlung helfen sollen. Um eure Mission in Gang zu setzen ist es eure Bestimmung eine bestimmte Anzahl an Menschen zu den Statuen zu begleiten. Der Weg ist meist steinig und unzugänglich, ein unbeschwerter Gang zum anderen Ufer kann ganz schön Zeitraubend sein. Mit eurer göttlichen Kraft könnt ihr unter anderem verschiedene Elemente wie Erde, Wasser oder Lava benutzen, um eurem Volk den Weg zu weisen. Hier einbisschen Sand, da einbisschen Wasser und schon machen sich die kleinen Wesen zum Ziel. Die Insel lässt sich somit beliebig verändern. Wenn ihr eine Brücke zum anderen Ufer bauen wollt, nehmt dafür etwas Sand aus der Umgebung und häuft es im Fluss wieder auf und eine überflutete Schlucht kann zum Beispiel auch mit Lavagestein zugemauert werden. Am Ende einer erfolgreichen Mission, passieren die ersten Menschen das Tor zu einem anderen Ort! Wissen aufsaugen! Bei den anspruchsvollen Aufgaben bleibt es natürlich nicht! Um das Volk kurz vor einer Naturkatastrophe zu retten, die in sechs minütigen Abständen passieren, könnt ihr einen Stammesältesten zu einem heiligen Stein führen! Dort saugt er das Wissen der Urahnen auf und kehrt zum Volk zurück, um ein Schutzschild zu errichten. Einfacher gesagt als getan!? Hier zählt jede Sekunde und Beeilung ist angesagt... Anmerkung: Ihr steuert niemals die Einwohner, nur die göttliche Gestalt und diesem Fall ist es das Rauchmonster :). An eine Moses ähnliche Szene erinnere ich mich noch ganz gut, als der Entwickler Eric den Eingeborenen durch einen reißenden Fluss half, indem er das Wasser anhielt und es spaltete :P Hier hat der Spieler das Wasserelement für eine kurze Zeit gestoppt. Die Spielphysik begeisterte mich auf Anhieb und ich bin für neue Fähigkeiten offen. Tolle Umgebung! Mit dem Kontroller oder eurer Maus, steuert ihr die Elemente und könnt einen See austrocknen lassen, den Lavastrom in einen Fluss umleiten oder das Land zum Blühen bringen, allerdings bleibt die Wachstumsrichtung der Bäume in den Händen der Natur. Je weiter ihr kommt desto mehr Elemente könnt ihr quasi erlernen, so beherrscht ihr vielleicht irgendwann auch das gefrieren von Wasser :) Später begegnet ihr Tieren und könnt der Population beim Wachstum zuschauen. Wenn ihr ein Level vorzeitig beendet und beim nächsten Mal wieder reinschaut, kann schon wieder alles anders aussehen. Fazit: Die ersten beiden Level fand ich toll, wer Black & White damals gerne gespielt hat, wird hier nicht drumherum kommen. Sobald man den Dreh raus hat, macht das Gott sein richtig viel Spaß. Die Neuigier nach neuen Kräften macht das Spiel so spannend und man ist jeder Herausforderung gewachsen. Ich finde es auch nicht schade, wenn man das Volk nicht steuern kann, dafür erledigen sie alles automatisch und wir können uns gemütlich um die Gestaltung des Planeten kümmern.

5. August 2011 · Dai-Lee

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Nintendo 3DS – Gefühlt, 3D gesehen und verliebt!

In Berlin konnten zahlreiche geladene Gäste auf dem ,,3DS Experience Night Event“ einen ersten Blick auf den ,,Nintendo 3DS“ werfen. Wir waren auch vor Ort und haben es gesehen, gefühlt und uns verliebt! Das Gerät erscheint hierzulande am 25. März für 249,99 Euro und ist somit deutlich teurer als der damals erste DS. Kein Wunder, denn hier steckt jede Menge Technik dahinter, die uns sowohl zwei- und dreidimensional begeistert hat. Man mag es nicht glauben, aber das kleine Gerät hat eine bessere Leistung als die Wii-Konsole. Die meisten von euch wollen natürlich wissen, wie wir den 3D-Effekt mit unseren Augen erlebt haben! Wir fassen in drei Punkten zusammen... 3D gesehen! Stellt euch doch einfach eine Wackelbild-Postkarte vor, so ähnlich fühlten sich die ersten Sekunden an und es funktionierte ganz ohne Brille. Im Kino kann das 3D-Erlebnis nur mit der Spezialbrille funktionieren und das Bild verdunkelt sich dort automatisch, bei dem Gerät bleiben die Farben so wie sie sind und werden nicht verfälscht, da man keine lästige Brille tragen muss. An der rechten Seite des Geräts befindet sich ein 3D-Regler. Für einige Spieler ist der 3D-Effekt am Anfang etwas zu stark und jedes Auge empfindet anders. Daher könnt ihr mit diesem Regler die 3D-Intensivität selbst einstellen oder ganz wegnehmen und in 2D spielen. Ein Pluspunkt geht an den TFT-LCD-Bildschirm, denn dieser zeigt nicht nur hochauflösende Bilder an, es ist Dank seiner Größe von 6,1 cm x 4,6 cm eine echte Bereicherung für das Gerät. Die Kameras auf der Außen- und Innenseite eignen sich sehr gut für Spielereien. Hier haben wir ein Foto von uns gemacht und konnten uns durch den ganzen Raum mit der Kamera bewegen, dabei flog ein kleines UfO-Gesicht von uns herum, dass wir jeder Zeit abschiessen konnten. 3D Bilder ließen sich übrigens auch noch machen, aber hier muss der Winkel zur Kamera stimmen, hat bei unserem ersten Versuch irgendwie nicht geklappt. Viel Spaß hatten wir auch beim Mii-Erstellen! Ihr macht von euch ein Foto und das Gerät erstellt von euch automatisch ein passendes Mii-Gesicht! Ich finde mein Mii ist mir sehr gut gelungen, mit Hilfe der Kamera-Gesichtserkennung natürlich. Zufällig haben wir auch die Kamerafunktion in Spielen entdeckt, die uns sehr überrascht hat. Ihr befindet ihr euch quasi in einem Spiel und könnt euch mit dem 3DS-Gerät im Raum bewegen, dabei könnt ihr das Level im Spiel erkunden, hier stelle ich mir coole neue Spielkonzepte vor, die diese Funktion nutzen könnten. Zum Beispiel auf der Geisterjagd in den eigenen vier Wänden :) oder Pokemon fangen. Gefühlt! In zwei Farben (Kosmos-Schwarz und Aqua-Blau) kommt der 3DS daher, besonders gut hat mir die Farbe Aqua-Blau gefallen und wegen der polierten, glatten Oberfläche, musste man hin und wieder auch die Fingerabdrücke wegwischen, was aber nicht so schlimm war. Die Spiele ließen sich mit dem klassischen Steuerkreuz, als auch mit dem neuen Schiebepad steuern. Durch die präzisere 360-Grad Schiebepad Steuerung, will man diese Steuermöglichkeit nicht mehr missen, auch wenn bei manchen Spielen das Steuerkreuz vollkommen ausreicht. Das Gerät ist 13,4 cm breit und 2,1 cm hoch und wiegt nur 235 g. Zur Info: Wer sich bisher über den Kabelsalat geärgert hat, wird sich über die Ladestation für den 3DS freuen. Das Gerät kann einfach darauf gelegt werden und es lädt sich von selbst auf, echt tolle Sache! Verliebt! Ohne ein gutes 3DS-Spiel funktioniert ein super tolles Gerät nicht, wir haben uns zahlreiche neue 3DS Spiele auf dem Event angeschaut und uns sogar verliebt! Einige der Spiele stellen wir euch hier kurz vor... Animal Crossing 3DS – Demovideo Als ehemaliger Dauerschuldner von Tom Nook, hat mir das Demovideo zu ,,AC 3D“ sehr gut gefallen. Endlich konnten wir einen Blick auf die 3D Welt werfen. Hier läuft man nicht mehr über eine runde Welt in 2D, es ist endlich gefühltes 3D. Das Haus in dem ihr einzieht, die süßen Bewohner und die Umgebung wirken plastischer. Bin auf den Titel sehr gespannt! :) Kid Icarus Uprising 3DS – Demoversion Die größte Überraschung erlebten wir in Kid Icarus 3D. Wer hätte gedacht, dass dieses Spiel uns so beflügelt. Die ersten Spielminuten und das Gameplay waren atemberaubend schön und aufregend. Im Flugmodus konnte man den kleinen Engel geradewegs durch den Himmel rasen sehen und vor einem türmten sich riesige Gegner auf, die im Hintergrund gewaltig aussahen und durch den nah und weit Effekt, hätte der Flug ruhig länger dauern können. Auch die ausgetragenen Bodenkämpfe gegen Endgegner sind Kinoreif gewesen. Diesen Titel werden wir uns garantiert merken! nintendogs + cats 3D - Demoversion Die virtuellen Tiere kommen wieder und sind in 3D noch niedlicher und süßer, als je zuvor. Ich habe das Spiel kurz ausprobiert, die Tiere kommen wie beim Vorgänger sehr nah an den Bildschirm heran und man könnte denken, sie springen aus dem Spiel heraus :). So etwa hat das virtuelle Hunde- und Katzenstreicheln sich angefühlt. Mit dem 3D-Effekt wirkt das Spiel wirklich sehr anders... Paper Mario 3D – Demovideo Leider gab es auf dem Event keine Demoversion, dafür zeigte uns ein kurzes Video, wie das Spiel ,,Paper Mario 3D“ aussieht. Ich persönlich denke, dass das Spiel sich als 3D-Version richtig gut eignet. Da Mario hier ja mehr oder weniger eine platte Figur ist und die Elemente im Spiel versetzt sind, kommt der Effekt noch viel besser rüber. Warten wir also auf eine spielbare Version! Zelda Ocarina of Time 3D – Demoversion Zelda in 3D klingt nicht nur spannend es ist auch ein echter Hingucker. Die 3D-Version gefällt mir persönlich sehr gut und die Gespräche zwischen anderen Waldbewohnern werden durch den Effekt noch mal verschärft. Zum Beispiel heben sich die Texte und die Auswahlmöglichkeiten von der Grafik ab. Es ist so als würdet ihr ein offenes Buch vor euch halten. Die grüne Umgebung sieht in 3D fabelhaft aus und wenn ihr mit eurem Bogen schießt, hebt sich die Waffe vom Rest ab... viel Zeit blieb uns für das Spiel leider nicht, kommt aber auf unsere Merkliste! Dead or Alive 3D – Demoversion Street Fighter 3D haben wir auf dem Event nicht gefunden, dafür konnten wir ein paar Kämpfe in Dead or Alive austragen. Da die Demoversion nur auf easy gestellt war, gingen die Kämpfe sehr schnell vorbei. Optisch bekommt das Spiel von mir ein Pluspunkt. Ich denke Beat'em Up Spiele eigenen sich ganz besonders als 3D-Version, denn die Ringkämpfer heben sich vom Hintergrund ab und es entsteht eine richtige Kampfatmosphäre. Die Komboss werden auf dem Touchbildschirm angezeigt und die Zwischensequenzen und Kampfszenen werden auf dem oberen Bildschirm ausgetragen. Die Kombos und die Bildqualität auf dem 3DS wirken sehr gut. Ich freue mich schon insbesondere auf Street Fighter 3D :).... auch wenn Kasumi zum Anfassen nah war :P Karten auf dem Tisch – 3D Erlebnis Spaß hatten wir auch mit den tollen Nintendo Karten. Diese hatten ein bestimmtes Muster und die Kamera hat mit der richtigen Entfernung ein Monster darauf gesehen. Ein Drache ist uns erschienen und wir konnten ihn mit kleinen Pfeilen abschießen oder es leicht bewegen. Tolle Idee und wir freuen uns auf weitere Spiele dieser Art. Zum guten Schluss, könnt ihr euch alle Bilder vom Event hier anschauen. Wer fleißig unsere Facebook-GamerGirls Fansite verfolgt, kann auch dort den einen oder anderen Kommentar ergänzen. Wir wünschen Nintendo am 25. März einen guten Nintendo 3DS Start!

16. Februar 2011 · Dai-Lee

Reviews

Dante's Inferno

Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. Er ist friedfertig und fällt eher in Ohnmacht als die Hand gegen die Schrecken der Hölle zu erheben. Ganz anders der Dante, der euch im Game erwartet. Dieser Dante hat keine Scheu von seiner riesigen Sense Gebrauch zu machen und unter den Geschöpfen der Hölle zu wüten. Warum begibt sich der Dante im Game auf den Weg durch die Hölle? Natürlich aus Liebe! Aus Liebe zu seiner Angebeteten Beatrice, die von Luzifer gekidnappt wird, als Dante gerade von den Kreuzzügen heimfindet. Dante soll am dritten Kreuzzug unter Richard Löwenherz in das Heilige Land ausgezogen sein, was historisch allerdings unmöglich ist ;). Geleitet wird Dante, wie auch in der Vorlage von seinem „Reiseführer„, dem römischen Dichter Vergil. Dieser zitiert für euch Teile des Originaltextes und sorgt für den nötigen Hauch von Weltliteratur, den man aber auch skippen kann ;). Vergil darf als Heide nicht in den Himmel aufsteigen, hat aber so ein tadelloses Leben geführt, dass er in der Vorhölle verbleiben muss, bis das Jüngste Gericht kommt. Zu Zeiten darf er aber auch andere durch die Hölle führe;). Verdammen oder Erlösen? Eure Waffe, die riesige Sense, den Klauen des Todes entrissen, ist euch eine große Hilfe, wenn ihr euch durch die Horden der Unterwelt schnätzelt. Habt ihr einen Gegner dem Tod sehr nahe gebracht könnt ihr zu einem Finnishing Move ansetzen, der euch die Wahl lässt, ob ihr den Gegner verdammen oder erlösen wollt. Die Kraft die Seelen der Kreaturen der Unterwelt zu erlösen, gibt euch Beatrice, die als von der Sünde unberührt für alles Reine steht. Je nachdem ob ihr die Gegner erlöst oder verdammt bekommt ihr bestimmt Punkte um in einem Skillbaum Fähigkeiten auszubilden. Es gibt den roten Pfad der Verdammnis und den blauen Pfad der heiligen Kraft. Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz ;). Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen ;). Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben ;). Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will ;), der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.

9. Februar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Sonic & SEGA All-Stars Racing

Ein Sega-Event ohne Sonic? Undenkbar ;) Wir haben in der gemütlichen A-Lounge in Berlin das neue Racing-Game „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ für die Xbox 360 angezockt! Wer dem schnellen blauen Igel vor der Nase davongefahren ist... erfahrt ihr im kompletten Bericht! ;) Worum geht's Ihr könnt Sonic, seine Freunde oder auch den bösen Dr. Eggman im Spiel „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ zum Rennen auffordern, alleine im Single-Player-Modus oder gemeinsam mit Freunden im Splitt Screen antreten. Alteingesessenen Sega-Fans dürfte auch der coole Spielcharakter „Ryo„ aus Shenmue/Dreamcast-Zeiten ins Auge fallen, denn der lässt sich auf seinem coolen Bike im Spiel steuern ;) Eure Gegner auf der Strecke lassen sich mit Waffen, zum Beispiel einer fliegenden Bombe, außer Gefecht setzten. Mit den Power-Ups überholt ihr ganz im Sonic-Stil alle anderen lahmen Schnecken, allerdings solltet ihr euch ein wenig vorsehen, denn ein tiefer Fall ins Nichts oder ein kurzes Bad im See und viele andere Hindernisse machen euch das Leben schwer. Die Strecken Besonders bunt und ausgefallen sind die verschiedenen Pisten, wenn man die alten Jump'n Run Spiele mit Sonic noch kennt, erkennt man auf dem unteren Bild das unverwechselbare und typische Sonic-Design aus den ersten Spielen wieder... nur in 3D ;) Öde kann es auf den Strecken nicht werden, denn diese sind entweder total verdreht, führen durch einen Tunnel, gehen mal Kopfüber, hoch und runter, im Looping oder verlaufen noch viel verrückter. So übersieht man schnell bei dem ganzen Drumherum Abkürzungen oder versteckte Strecken. Hier heißt es dann: Augen auf! Mein Eindruck Obwohl das Spielkonzept ganz nach Mario Kart aussieht und ziemlich viel übernommen wurde, kann ich trotzdem behaupten das es sehr viel Spaß gemacht hat und man bei diesem Titel ruhig ein Auge zudrücken kann. Die Fahrzeuge lassen sich einfach lenken und für die Wii-Konsole könnt ihr das Spiel sogar mit dem Wii-Lenkrad steuern ;) Am Ende habe ich mit eingesammelten Waffen alle anderen ausschalten können und nach drei Runden meinen wohlverdienten zweiten Platz gemacht. Auch ohne Igel! Wer ist der schnellste Onlinefahrer? Leider konnten wir auf dem Event die interessante Onlinefunktion nicht antesten, doch laut Sega ist es auch online möglich gegen acht Fahrer gleichzeitig zu fahren. So steht der Titel dem „Original„ wohl in nichts nach, ein Partyspiel garantiert! Das Spiel erscheint am 26. Februar 2010 für alle gängingen Plattformen.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Star Wars - The Force Unleashed

So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.

27. April 2009 · Dai-Lee

Reviews

Elite Beat Agents im Test

Der Rhythmus, bei dem jeder mit muss! Ein Musikspiel für unterwegs - kann das funktionieren? Wer sich in diesem Genre etwas auskennt, weiß um die Sperrigkeit der meisten Spiele in dieser Sparte. Guitar Hero protzt mit einer dicken Plastik-Gitarre, Donkey Konga fährt klobige Trommeln auf und Samba de Amigo bietet sogar Rasseln. Das alles kostet dementsprechend natürlich einen Batzen Geld und braucht viel Platz zur Ausübung. Doch es geht auch anders… Wer den musikalischen Kick für unterwegs sucht, der sollte ernsthaft den Kauf von Elite Beat Agents für Nintendo's Kleinsten in Betracht ziehen - handlicher und günstiger geht's im Musikspiel-Segment kaum. Für rund 30 Euro bekommt ihr zwar kein externes Zubehör wie etwa Mikros oder oben erwähnte Trommeln, dafür seid ihr mit dem Modul und dem Nintendo DS auch schon komplett ausgerüstet, um in Bus, Bahn etc. loszurocken.Inhalt Doch was steckt eigentlich hinter der bunten, im Manga-Stil gehaltenen Verpackung von EBA? Die Story wird in Comic-Strips erzählt und kommt flott und sehr humorvoll daher: Überall auf der Welt gibt es Probleme. Dabei handelt es sich z.B. um unglücklich verliebte Teenager, einen Regisseur kurz vor der Pleite, einen Casino-Überfall oder einen krank gewordenen Sportler, der mit dem Fieber kämpft, aber eigentlich für die Olympiade fit sein müsste. Immer, wenn diese in Schwierigkeiten geratenen Personen nicht mehr weiterwissen und ihre Sorgen in Form eines lautstarken „Help!“ gen Himmel schreien, treten die erwähnten „Agents“ auf den Plan. Von Commandor Kahn entsandt, machen sich die Agenten auf den Weg, alle Konflikte im Handumdrehen zu lösen. Dies geschieht wiederum, in dem ihr die Kontrolle über die Protagonisten mit Hilfe des DS Touchpens übernehmt und losswingt. Passend zur Musik müsst ihr auf kleine, bunte Kreise mit Nummern im richtigen Rhythmus tippen, Bälle über eine vorgegebene Leiste im richtigen Takt führen und eine Zielscheibe zum Rotieren bringen. Wozu das Ganze? Um mächtig Punkte zu scheffeln, wenn ihr den richtigen Rhythmus gefunden habt - und natürlich den Personen zu helfen, die in Schwierigkeiten sind. Während ihr munter auf den unteren Bildschirm des DS tippt, läuft die Story auf dem oberen Screen weiter. Damit ihr aber nichts wirklich Relevantes verpasst, handelt es sich eher um Nebensächlichkeiten. Mehrmals im Lied wird dann eine kleine Pause eingelegt, in der ihr aufhört, auf den Bildschirm zu tippen und dafür die richtige Entwicklung der Geschichte verfolgen könnt. Je nachdem, wie sehr ihr im Takt wart, entwickelt sich die Story unterschiedlich: trefft ihr keinen geraden Ton und vermasselt die vorgegebenen Reihenfolgen in einer Tour, entwickeln sich die Geschehnisse negativ. Solltet ihr sogar extrem daneben liegen, wird das Lied vorzeitig abgebrochen. Gerade in höheren Schwierigkeitsgraden passiert das schon mal öfter. Seid ihr hingegen erfolgreich, könnt ihr erleben, wie sich für die Charaktere alles zum Guten wendet: der Sportler wird wieder gesund, die beiden Teenies erleben ihr Happy End und die Casino-Gangster werden überführt. Optik Der Manga-Look der Figuren ist gut gelungen und man merkt immer wieder deutlich, dass das Spiel sich selbst nicht ganz ernst nimmt mit seinen überzeichneten Protagonisten und deren Handlungen. Auch der spitze Humor lockert das Geschehen immer wieder auf und veranlasst einen zum Schmunzeln. Comics entsprechend werden Gespräche in Blasenform dargestellt und Animationen werden auch schon mal mit „Speedlines“ also dicken schwarzen Linien, die Bewegungsabläufe verdeutlichen sollen, dargestellt. Insgesamt gefällt die äußere Präsentation mit knalligem Look und konsequent umgesetztem, eigenem Stil. Sound Die Songliste liest sich für aufgeschlossene Musikfreunde, die gerne in alle Genres reinhören, vielversprechend: über Pop, Funk, Rock und Punk finden sich eine Menge Perlen, die herrlich zum Spiel und dessen schnellen Abläufen passen. Selbst wenn man keine Kopfhörer an den DS anschließt, sondern die Musik direkt über die eingebauten Lautsprecher des Handhelds hört, ist die Qualität mehr als akzeptabel. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, potenzielles Ohrenkrebs-Opfer zu sein. Im Gegenteil - bei entsprechender Lautstärke gehen die Songs angenehm und klar ins Gehör und verschaffen einem richtige Ohrwürmer. Von „Material Girl“ und „You're the Inspiration“ kam ich erst eine Woche nach dem letzten Spielen los. Walkie Talkie Man - Steriogram ABC - Jackson Five Sk8ter Boi - Avril Lavigne I was born to love you - Queen Rock this town - Stray Cats Highway Star - Deep Purple Y.M.C.A. - Village People September - Earth, Wind and Fire Canned Heat - Jamiroquai Material Girl - Madonna La la - Ashlee Simpson You're the inspiration - Chicago Survivor - Destiny's Child Without a Fight - Hoobastank Believe - Cher Let's Dance - David Bowie Jumpin' Jack Flash - Rolling Stones Makes No Difference - Sum 41 The Anthem - Good Charlotte Steuerung Einfach, aber sinnvoll. Ihr tippt mit dem Stylus im richtigen Rhythmus die angezeigten Punkte auf dem unteren DS Screen an, balanciert mit dem Stift in bestimmten Sequenzen über den Bildschirm und lasst ihn bei entsprechender Aufgabenstellung drüber kreisen. Das Prinzip ist schnell verinnerlicht und die Umsetzung famos: auf den Bruchteil einer Sekunde genau erkennt der DS eure Eingaben. Wenn ihr nicht nur die angezeigten Punkte wild nachtippt, sondern nach Gehör spielt und eure Eingaben im richtigen Takt vollzieht, könnt ihr nochmal deutlich mehr Punkte einheimsen. Das ist motivierend und gut umgesetzt. Eine kleine Warnung vorweg: das Spiel wird schon gegen Ende des „einfachen“ Modus (im Spiel „Entspannt“ genannt) ziemlich anspruchsvoll. Wer also noch in den zwei höheren Schwierigkeitsgraden mitspielen will, sollte Geduld, sowie Taktgefühl mitbringen und Zeit zum Üben. Fazit Als ich das erste Mal von Elite Beat Agents gehört habe, war ich nicht gerade überzeugt. Schon wieder ein Musikspiel und dann auch noch auf dem DS. Wie soll so ein taktlastiges Genre ohne aufwendiges Zubehör funktionieren und vor allem Spaß machen? Nintendo hat nun aber gezeigt, wie es geht: günstig und ohne sperriges Zubehör, seit ihr allzeit bereit für eine musikalische Runde zwischendurch. Hinzu kommt noch ein kleiner Bonus für schüchterne Musikfans: ihr müsst weder in Mikros trällern, noch auf Bongos klopfen oder mit der Plastikgitarre durch's Wohnzimmer hüpfen. Setzt einfach die Kopfhörer auf und tippt munter mit dem Stift drauflos. Wer besonders erfolgreich ist, schaltet übrigens im schwersten Schwierigkeitsgrad die „Divas“ als alternative Gruppe neben den Agenten frei. Die tanzenden & singenden Herren ziehen sich zurück und überlassen den Mädels die Arbeit.

11. Juli 2008 · Dai-Lee

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