Ich habe einen Traum, eines Tages gibt es keine Kabel mehr und intelligente Lösungen ersetzten die Stromzufuhr zur Konsole. Bis dahin muss ich damit leben, die Kabel mühsam hinter Schränke zu verstecken oder findet sich eine andere Lösung? Klar gibt es die... eine einfachere und sehr schicke Umstrukturierungsmaßnahme hat sich Palle Olsen ausgedacht. Einfach alle Kabel, die sonst nur Staubmäuse einfangen an die Wand ankleben und ein wenig herum experimentieren und schon entsteht eine sehr moderne und zur Konsole passendes Arrangement. Von weitem sieht es einfach nur super aus!!!
Weil die letzten Spiele floppten und die Spiele nicht mehr von Core sondern von Crystal Dynamics entwickelt werden, wird nun versucht ganz andere Seiten aufzuziehen. Man versucht nun ganz neues Zeug und ich muss gestehen, mir gefällt das nicht und macht die Serie für mich einfach nur noch lächerlich... Man hat den Zeitpunkt an dem die Serie hätte eingestellt werden müssen längst verpasst. Tomb Raider ist an einem Punkt angelangt, an dem man aufhören sollte ständig zu versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen. Sinnvoll wäre die Reihe abzuschließen und neue Ideen in neuen Spiele zu verpacken. Aber nein, man versucht, den letzten Rest coolness (und vor allem Geld) aus dem bekannten Namen Lara Croft heraus zu pressen. Ich habe seit Tomb Raider 1996 zum ersten Mal erschien eine enge, emotionale Bindung zu Lara und ihren Abenteuern, denn sie brachte mich zum zocken. Bis zum fünften Teil „Tomb Raider: Die Chronik“ habe ich auch alle Teile gespielt. Aussserdem noch TR: Anniversary, was aber ja nichts anderes als Tomb Raider I ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass nach dem dritten (vielleicht sogar nach dem zweiten) Teil nur noch Schrott veröffentlicht wurde, finde ich, das der fünfte Teil der Beste war. Wegen dieser Bindung machen mir die Änderungen sehr zu schaffen. Statt „Tomb Raider 9″ (Oder „Tomb Raider: Guardian of Light“) wird das nächste Spiel „Lara Croft and the Guardian of Light“ heißen. Neuer Name, neues Glück, denkt man sich da wohl. Die nächste grundlegende Änderung ist, das man Lara nicht mehr aus der Schulterperspektive steuert, sondern alles aus der isometrischen Perspektive, wie man sie aus Spielen wie „Diabolo“ kennt. Tut mir leid, wenn es Leute gibt denen diese Perspektive gefällt, aber ich hasse das! Weiterhin soll es noch 2 andere spielbare Figuren geben, was mir ebenfalls nicht gefällt, denn Lara war immer eine starke Einzelkämpferin. Mein Fazit: Wenn mich irgendwer hören kann, der die Möglichkeit hat es zu beeinflussen: Lasst Lara in Frieden Ruhen! (aber neeeein, man plant sogar einen dritten Film! | Keine Ahnung wie da der neuste Stand ist.)
Jimmy Hopkins, ein junger Rebell mit großer Klappe und schlechte Manieren fliegt von einer Schule nach der Anderen. Seine Mutter und der Stiefvater haben endgültig die Faxen dicke und wollen zudem noch Zeit für sich haben. Deshalb verdonnern sie Jimmy dazu, ein Jahr lang die Bullworth Academy zu besuchen. Troublemaker Schon bald erfährt Jimmy, dass das Motto der Schule „Canis Canem Edit„ (frei übersetzt aus dem Lat.: „Hund frisst Hund„; „Jeder ist sich selbst der Nächste„, oder „Nur der Stärkste überlebt„) ihr zu Ehren reicht. Sein Zimmergenosse ist Gary, ein Psychopath mit Medikamenten-Affinität. Zuerst erweist sich Gary als guter Freund, doch dann muss Jimmy feststellen, dass er auf sich alleingestellt ist. Von nun an müsst ihr euch in der Haut des jungen Hopkins gegen allerlei schmierige Rowdies zur Wehr setzen. Hölle auf Erden Hier wird geflucht, gemobbt und rebelliert, bis der Arzt kommt. Wer die Rütli Schule für einen schlimmen Ort hält, wird an der Bullworth Academy nicht alt. Spinde werden geknackt, kleine Kinder in den Müllkorb gesteckt, Graffiti an die Schulwände gesprüht und Mitschüler mit Stinkbomben und Juckpulver eingedeckt. Lehrer saufen sich halb um den Verstand und landen in der Psychiatrie, die Schulköchin rotzt in die Suppe und ein Penner lebt auf dem Schulgelände. Hört sich spaßig an? Ist es auch! Selten fand ein so ausgefallenes Szenario seinen Weg auf eine Konsole und wurde dabei so gut umgesetzt. Die Realität wird wiedergespiegelt, aber das in einer herrlich übertriebenen Art und Weise. bully_diehrenrunde18.jpgDer Einfallsreichtum sucht in diesem Spiel seines Gleichen: sucht Kontakt zu den verschiedenen Cliquen und zeigt ihnen, wer der Boss ist, helft Lehrern, die ihr mögt und terrorisiert umgekehrt Pauker, die euch auf die Nerven gehen, besucht den Jahrmarkt, nehmt an Fahrradrennen teil, spielt Paparazzi oder Amor, in dem ihr der Schulköchin Edna ein Date mit dem Chemielehrer verschafft, erledigt Besorgungen für Mitschüler oder sammelt Trading-Cards und Gummibänder. Ach ja: Unterrichtsbesuch steht natürlich auch noch auf dem Plan! Schule macht schlau Soviel Spaß Schuleschwänzen auch macht: ab und zu sollte der liebe Jimmy nämlich auch mal den Unterricht besuchen, um das Schuljahr zu schaffen. Dabei stehen so abwechslungsreiche Fächer auf dem Plan wie Englisch, Mathe, Erdkunde, Biologie, Musik, Sport, Kunst und Werkunterricht. Die Unterrichtsstunden sind aber nicht nur dazu da, um euch zu langweilen, sondern belohnen euch nach jeder erfolgreichen Unterrichtsstunde mit Bonusgegenständen, wie neuen Kleidungsstücken oder erweiterten Chemie-Kenntnissen, die ihr zum jederzeitigen Herstellen von Stinkbomben, Juckpulver etc. einsetzen könnt. Wenn ihr die gesamten fünf Stunden des Kunstunterrichts erfolgreich absolviert, erwartet euch eine besondere Belohnung: ihr dürft jederzeit jedes Mädchen auf dem Schulgelände küssen und euch so das Doppelte an Lebensenergie verschaffen, was gerade bei kampflastigen Aufgaben sehr hilfreich sein dürfte. Die verschiedenen Cliquen Während ihr Jimmy über durch die Schule bewegt werden euch verschiedene Cliquenmitglieder ansprechen oder gar mobben. Schon nach kurzer Zeit haben die Bullies es auf euch abgesehen und terrorisieren euch bei jeder sich bietenden Gelegenheit: sie springen euch in den Nacken, fordern Geld, beleidigen und schlagen euch. Schon nach kurzer Zeit platzt Jimmy der Kragen: er prügelt sich mit den Schlägern und zeigt ihnen, dass sie nicht die Einzigen sind, die austeilen können. Auf dem Schulgelände habt ihr die Wahl, wie ihr mit feindlichen Gruppen umgehen wollt: ihr könnt sie schmieren, euch entschuldigen oder ihnen Saures geben. Um euch erfolgreich entschuldigen zu können ist der Besuch des bully_diehrenrunde11.jpgEnglisch-Unterrichts ein Muss. Mit jeder abgeschlossenen Stunde lernt ihr, euch besser zu entschuldigen und ihr werdet somit eher in Ruhe gelassen. Fairness kennen Schlägertypen übrigens nicht: anstatt das nach und nach jeweils einer aus der Clique auf euch eindrischt, gehen gleichzeitig alle auf euch los. Wenn ihr also in der Unterzahl seid, solltet ihr schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Die Schule hält verschiedene Gangs bereit, mit denen ihr es aufnehmen bzw. ihren Respekt erwerben müsst: Die Nerds (Streber), die Preps (reiche, inzestuöse Muttersöhnchen), die Greaser (James Dean Verschnitte), die Jocks (Sport-Junkies) und die Bullies (chronische Mobber, die es lieben, anderen eins auf die Glocke zu geben), sowie die Städter (mit denen habt ihr eher wenig zu tun). Nach und nach tretet ihr im Verlauf des Spiels mit jeder Gruppe in Kontakt und erledigt Aufgaben für die jeweiligen Cliquen, bis es zur Konfrontation kommt und ihr anschließend die Herrschaft über die jeweilige Gruppierung an euch reißt. Die Gangs unter sich sind sich natürlich spinnefeind und gehen sich gegenseitig auf den Keks, so dass ihr z.B. nach einer erledigten Aufgabe für die Streber Sympathien bei den Jocks einbüßt. Euer jeweiliges Verhältnis zu den Gruppen könnt ihr im Menü jederzeit einsehen. Geld regiert die Welt Jimmy kommt seinem Ziel König der Schule zu werden mit der Zeit immer näher. Auf dem Weg dahin führt ihn sein Weg auch in verschiedene Stadtteile, in denen er sich neue Klamotten kaufen kann, an Radrennen teilnimmt, Einkäufe tätigt oder zum Friseur geht. Um an das nötige Kleingeld zu kommen kann er diverse Nebenjobs annehmen: Zeitungen mit dem Fahrrad in Paperboy-Manier austragen, Rasenmähen oder Aufgaben erfüllen (zum Beispiel Geleitschutz geben). Mit dem Geld lässt sich aber noch mehr anfangen: wie bereits erwähnt könnt ihr Schmiergeld zahlen, um eure Ruhe zu haben und Pralinen kaufen, um die Liebste zu betören. Ein Jahrmarktbesuch kostet auch Bares, ist aber immer wieder das geringe Entgelt wert. Die Grafik Zur Grafik lässt sich sagen, dass es ein gelungener Port der PS2 Version ist. Grafisch reißt das Spiel keine Bäume aus, hinterlässt aber einen mehr als ordentlichen Eindruck. Obwohl die Stadt und insbesondere die Schule mit vielen CPU Charakteren aufwartet, ruckelt das Spiel nie. Slowdowns konnte ich bisher keine ausmachen, obwohl ich seit mehr als 25 Stunden spiele. Pop-Ups gibt's so gut wie keine. Höchstselten taucht plötzlich ein Gebäude vor euch auf, das bisher noch nicht zu sehen war. Die Mimik und Gestik der Charaktere ist gut gelungen und charismatisch – ein Wiedererkennungseffekt tritt ein und verleiht den Spielfiguren viel Persönlichkeit. Die Animationen sind ordentlich und wirken nicht abgehakt. Ein überdurchschnittlich gut aussehendes Spiel auf der Wii. Der Sound Die Musik ist eher unauffällig und tritt vor allem in den Vordergrund, wenn Jimmy z.B. auf ein Fahrrad steigt und durch die Gegend kurvt, oder gerade auf der Flucht vor einem Präfekten oder Ordnungshüter ist. Die Soundeffekte sind satt und jeweils passend. Die Synchronisation muss lobend hervorgehoben werden: sie wurde (Gott sei Dank!) nicht ins Deutsche übersetzt und wartet so mit talentierten, frechen Sprechern auf, die ihren Job sehr gut machen! Atmosphäre Ganz einfach fantastisch: es ist ein tolles Gefühl, am Unterricht teilzunehmen, Schülern zu helfen oder feindliche Banden zu terrorisieren, durch die Stadt zu streifen und etliche Nebenaufgaben zu bestreiten! Alles wirkt in sich geschlossen und gut aufeinander abgestimmt. Gerade durch die etwas überspitze Präsentation prägt sich die Welt tief ins Zockergedächtnis ein und verleitet immer wieder dazu, der virtuellen Schule einen Besuch abzustatten. Steuerung Insgesamt gut gelungen, nur die Auswahl des Skateboards ist mit dem gleichzeitigen Drücken der Minus- und Plustaste etwas umständlich. Die Steuerung wirkt auf mich, im Gegensatz zu so manchem Spielemagazin, nicht chaotisch, sondern sinnvoll. Hinzu kommt bei der Wii-Version, dass ihr Jimmy's Fäuste mit Nunchuk und Wiimote fliegen lasst: das geht auf Dauer in die Arme, trainiert sogar ein bisschen und macht einfach Spaß. Die Tasten werden allesamt benutzt und sind sinnvoll belegt. Man fühlt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase keineswegs überfordert, sondern ist sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Die Pointerfunktion und die Bewegungssensoren der Wii-Fernbedienung und des Nunchuks kommen bei den Minispielen im Unterricht zum Einsatz, z.B. beim Sezieren von Fröschen oder Musizieren mit Rasseln. Einfach, unkompliziert und schnell verinnerlicht – so soll's sein! Fazit Was wurde nicht im Vorfeld für ein Wirbel um das Spiel gemacht: „nur„ ein PS2 Port, keine Wii-Eigenentwicklung, ein Spiel, dass Gewalt an Schulen toliert / fördert etc… Alles Quatsch! Eine tolle Portierung ist zehnmal mehr wert als eine schlechte Eigenentwicklung. Außerdem fördert das Spiel keine Gewalt, sondern ist nur arg ironisch. Wer den Simpsons- oder South Park-Humor mag, wird Bully lieben. Das Spiel fordert weder indirekt noch direkt dazu auf, im realen Leben seine Mitschüler zu tyrannisieren. Im Gegenteil: selbst im Spiel revanchiert sich Jimmy fast ausschließlich bei Leuten, die ihn zuvor terrorisiert haben. Er beschützt sogar oftmals schwächere Gruppen wie die Streber. Außerdem sollte man Videospiele eh nicht für bare Münze nehmen: ein Resi-Zocker wird wohl auch kaum mit einer Pump-Gun auf die Straße rennen und Leute, die er für Zombies hält, abknallen. Kurzum: viel heiße Luft um nichts. Das Game nimmt sich selbst auf die Schüppe und veräppelt den Schulalltag kräftig. Allen Leuten, die etwas außergewöhnliches suchen und GTA mögen, kann ich Bully für die Wii (oder Xbox360 / PS2) nur an's Herz legen: schlagt zu. Ihr werdet es nicht bereuen!
Nachdem ich kürzlich Iron Man 2 im Kino gesehen habe und den Film - wenn man ihn nicht zu ernst nimmt - ganz unterhaltsam fand, dachte ich mir ich tue meiner PS3 mal was Gutes und schlüpfe selbst in den Mark-VI-Anzug und erhebe mich in die Lüfte. Gesagt - getan. Brrr kaltes Metal. Visier runter. Auf auf und ... BAM ... Rohrkrepierer! Lest meinen kleinen Erfahrungsbericht im Folgenden... Um es vorweg zu nehmen. Iron Man und Warmachine sehen auch im Spiel richtig gut aus. Die Handlung des Spiels findet nach der im Film statt, was ich gut finde, denn eine bekannte Story nochmal durchzukauen wäre öde - noch schlimmer wenn sie auch noch "verschlimmbessert" wurde, damit sie eben nicht gleich ist ... aber naja... das ist hier nicht der Fall. Leider aber also auch kein Peitsche-schwingender Mikey Rouke Vielmehr sieht sich der findige Tony Stark damit konfrontiert, das jemand die Daten zu Jarvis, der künstlichen Intelligenz die unter anderem mit für die Steuerung des Kampfanzuges verantwortlich ist, klaut. Das kann Stark alias Iron Man natürlich nicht zulassen, bestünde doch die Gefahr, das Bösewichte ihre eigenen Iron Mans bauen. Was sich vielleicht noch spannend anhört, verkommt durch die misslungene Art der Inszenierung. Allein das "Intro" ist aufgrund des Fehlens von gescheiten Hintergrundgeräuschen so spannend wie eine Doku über Leseecken in Bibliotheken. Die wirklich schlechte deutsche Synchronisation zeigt zudem wieder einmal, wie emotionslos und gezwungen witzig Sprecher wirklich sein können. Starks Arroganz und seine ganze Persönlichkeit kommt so auch im Spiel nicht wirklich rüber und der Akzent von Jarvis geht gar nicht... Österreichisch? Schweizerisch .. schwer zu deuten, aber deplatziert. Das Spiel selbst Ihr steuert Iron Man von einer Third-Person-Ansicht, die soweit ok ist, bis Ihr Häuser betretet oder Hindernissen begegenet... Dann kann es passieren, das Ihr Euch und somit das Spiel total aus dem Blick verliert. Passiert dies nicht könnt Ihr nach Herzenslust Herumlaufen und fliegen und auf alles schießen was sich bewegt. Ja so gar die Gebäude darf man ein bisschen kaputt machen, wenn man die richtigen Tasten trifft. Ich jedenfalls fand es recht schwierig mit der Zielerfassung und dem Schießen zurrecht zu kommen und musste oft treffer einstecken, weil mein Iron-Männchen nicht wusste wohin er schießen sollte. Die Missionen sind realtiv eintönig und es macht für mich wenig unterschied ob ich Hubschrauber vom Himmel hole, oder andere fliegene Roboter. Durch die recht gewöhnungsbedürftige Steuerung gelang es mir auch nur mit Mühe eine Gruppe von Hubschraubern durch ein Tal zu eskortieren... die Vögel hätten weniger einstecken müssen, wär ich klar gekommen, soviel steht fest Kurzfristig macht das Spiel spass, denn man will ja sehen was Iron Man so alles drauf hat, aber schon nach einer Weiler hat man das Gefühl irgendwie immer wieder das gleiche zu machen (Assassine's Creed I lässt grüßen - auch wenn das Spiel bei weitem nicht grafisch oder inhaltlich an AC herankommt Einzig nett ist, das von anderen zugefügter Schaden am Anzug verblieb ... so sah man schnell aus wie durch den Wolf gedreht, aber das fand ich auch oder gerade bei Batman Arkham Asylum gut. Allerdings bin ich nie wirklich an den Punkt gekommen, wo ich tatsächlich schrottreif war ... entweder ich war doch nicht so schlecht, oder aber das Spiel ist vieeeeel zu leicht. Das und die Zwischensequenzen, die so mitreißend sind wie Toastbrot, haben mir bzw. meinem Eindruck dann den Rest gegeben. Zwischen den Missionen... ... kann man seinen Anzug bzw. seine Waffen aufwerten. Man kann, wenn man gut spielt, neue Anzüge freischalten und dann in Folgemissionen benutzen, allerdings fand ich das Menü bzw. die Nutzerführung hier dermaßen irreführend, das ich außer ein paar zusammengeklickten Kanonen nichts brauchbares zu Stande brachte. Viel zu komplex wie ich finde. Fazit Hätt ich wirklich in dem Anzug gesteckt - ich hätte mich am Liebsten mit dem Dosenöffner befreit ... aber da man als Frau klischeemäßig ja nix drunter trägt, wenn man spielt, hab ich dann doch einfach nur den PS-Knopf gedrückt. Ich glaube man muss schon ein richtig großer Fan sein, wenn man dieses Spiel haben will und wenn, dann wohl nur, damit es der Vollständigkeit halber mit im Regal steht. Und das obwohl zumindest versucht wurde die Filmcharaktere nachzubilden (ganz recht Jungs, Scarlett is auch dabei ^^). Das Fliegen macht irgendwie Spass nur kann man nicht weit und schnell fliegen. Zudem ist alles irgendwie eintönig und hat den Geschmack von "Wir brauchen auch irgendein Spiel zum Film". Schade eigenltich, bedenkt man spannende Ansätze wie sie z.B. bei Riddick zu finden sind.
So hieß ein Artikel aus der Gamestar-Serie „Frauen und Spiele“ in der Ausgabe 12/09. Hier geht es wie der Titel vermuten lässt um Weibliche Hauptcharaktere in Spielen. Geschrieben wurde der Artikel von Christian Schmidt, meinem Lieblings-Redakteur der Gamestar. Als ich den Artikel gelesen hatte schrieb ich folgendes dazu... Christian Schmidt unterteilt die Damen in Spielen in 5 Archetypen: Die Heldin, die Begleiterin, die Gegenspielerin, das Opfer (Besonders nerviges Beispiel: Jen aus Pray -.-) und das Sexsymbol. Er beschreibt, am Beispiel der Seite mobygames.com das Missverhältnis von Frauen und Männern als tragende Figuren in Spielen. Bei Mobygames gebe es insgesamt 48.000 Einträge davon 705 Einträge zum Thema „Female protagonists“ (stimmt habe nachgeschaut). Das Frauen in Spielen so selten vorkommen ist mir bisher so nie aufgefallen. Nur einmal ist mir klar geworden, dass Frauen und Männer in Spielen längst nicht gleichberechtigt sind und zwar auf der gamescom. Wir sahen uns die Vorstellung von Brink an und ich war begeistert von dem was ich sah, ausser von dem Fakt, das man nur Männer erstellen konnte. Ich sprach meinen Freund darauf an und er erzählte mir, das Frauen in Brink eigentlich geplant waren, aber man sich dann doch dagegen entschieden hatte. Den genauen Grund dafür kannte er nicht, aber wir vermuten es hat falsche, moralische Gründe wie „Man darf doch in einem Spiel nicht auf Frauen schießen!“ oder ähnliches. Aber ich frage mich warum diese Haltung in unserer Gesellschaft noch so stark vertreten ist. Ich meine es gibt doch genügend Feministinnen, die ewig nach Gleichberechtigung schreien wenn es um Positive Dinge geht, warum denn nicht in allen Punkten? Krieg und Tod machen nicht halt vor Frau und Kind. Christian Schmidt bringt in seinem Artikel ein weiteres perfektes Beispiele: Call of Duty: Modern Warfare. Dieses Spiel besteche mit seinem Realismus und trotzdem sei im gesamten Verlauf auf Frauen verzichtet worden. Na wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?
Was hat Nadine in den letzten Tagen beschäftigt? Ein Puzzelspiel mit asiatischem Touch: 10 Talismans! Genau das richtige für Puzzelfreaks oder alle, die etwas Entspannung suchen und keine Karten mehr sehen können. Angenehme Atmosphäre 10 Talismans trumpft hierbei mit wohligen asiatischen Klängen und Hintergrundbildern in denen das Wasser mit fließenden Animationen fast wie echt wirkt oder die Palmen sanft hin und her wiegen - ohne dabei die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Spielgeschehen abzulenken. Wer mal eben eine Pause einlegen muss, kann dies auch mit einem Doppelklick auf das Hintergrundbild erledigen. Das Spielbrett wird dann ausgeblendet und man darf sich das Hintergrundbild in seiner vollen Schönheit ansehen. Für eine gestresste Mutter wie mich genau das Richtige. Doch auch das Spielprinzip löst selbst im klassischen Modus - wo es nach Zeit geht - keinen Stress aus. Ziel des Spiels ist es, alle 10 Talismane frei zu spielen. Dies geschieht Level für Level und wenn man einen Talisman komplett hat, erhält man sogar eine kleine Beschreibung für was dieser Talisman steht. Im Klassischen und Zeitlosen Spielmodus handelt es sich um die selben Talismane und Level, der Unterschied liegt lediglich darin, dass es im Klassischen Modus ein Zeitlimit für jedes Level gibt und man durch viele Punkte neue Leben erhalten kann - oder bei Ablauf der Zeit eines verliert. Spielablauf vasedesreichtums.jpgDas Ziel eines jeden Level ist es, die gelben Kästchen des Spielbretts zu sprengen und diese in blaue zu verwandeln - auf Höheren Leveln sogar zweimal, von braun nach gelb zu blau. Das passiert, indem man immer jeweils zwei Symbole miteinander vertauscht, sodass sie eine Reihe von mindestens drei Gleichen ergeben. Die übrigen Symbole rücken dabei von oben nach und neue fallen auch nach dem Schwerkraftsprinzip herab. Sollte man vier oder fünf Gleiche zusammen sprengen, verwandelt sich eines der Symbole in ein Mächtigeres, mit dem man bei erneuter Sprengung gleich noch die umliegenden Symbole oder sogar quer über das Spielbrett mitsprengt. Wenn man es also geschickt anstellt, sind einige Level schneller vorbei als man sich das neue Hintergrundbild ansehen konnte. Das klingt nun recht einfach - ist es in den ersten Leveln auch. Allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad jedesmal wenn man sich in einem neuen Talisman befindet: Ein neues Symbol wird mit ins Sortiment genommen und es kommen weitere knifflige Felder hinzu: Zum Beispiel die Abgeschlossenen, die erst mit einer ganz bestimmten Symbol-Kombination geknackt werden müssen, bevor sie weiter gesprengt werden dürfen. Aber auch Symbole die man benutzen kann, wenn sie vom Spielbrett fallen: Der Hammer, welcher gezielt ein Feld sprengen kann oder die Sanduhr, mit der man einen Zeitbonus erhält (den man oft auch benötigt). Dadurch wird auch einer fortgeschrittenen Puzzlerin auf die Dauer nicht langweilig. Fazit Eine schöne Alternative zu Solitaire u. a. - Komplett in Deutsch, auch wenn es einen (!) Schmunzelfehler gibt: Wenn man ein Leben erhält, bekommt man die Meldung: Du verlierst ein Leben! Das Spielprinzip ist nichts neues, wer zum Beispiel Jewel Quest gespielt hat, wird es kennen. Im direkten Vergleich finde ich die Symbole von 10 Talismans aber übersichtlicher und nur weil man mal keine Züge mehr hat, muss man nicht komplett von vorne anfangen - das hat mich bei Jewel Quest immer geärgert! Der asiatische Stil hat mich sehr angesprochen und sogar meine Tochter wird ganz ruhig, wenn sie dabei zuguckt - Sie ist mir dabei sogar schon auf dem Schoß eingeschlafen.