mehr als nur verspielt.

AION - The Tower of Eternity

Archiv-Artikel vom 6. Januar 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

AION - The Tower of Eternity

geschrieben von Dai-Lee
1 Min. Lesezeit

Neues Jahr, neue Spiele! Welche Spiele werden von euch sehnlichst erwartet? Ich freue mich persönlich schon ganz lange auf den kommenden MMORPG-Hit AION von NCsoft, welcher in Korea bereits am 25. November 2008 released wurde. Habt ihr noch nichts von diesem Spiel gehört, dann wird es langsam Zeit. Hier findet ihr ein paar Infos!

In AION wird es drei Fraktionen geben, wovon allerdings nur zwei spielbar sein werden: die Elyos und die Asmodier. Die dritte Fraktion besteht aus intelligenten NSCs. Diese hört auf den Namen Balaur und stellt eine drachenartige Rasse da. Als eigenständige Fraktion werden die Balaur natürlich nicht tatenlos dem Treiben der Elyos und Asmodier zusehen, sondern je nach Lust und Laune in die Spielmechanik eingreifen und so die Spielgeschichte verändern.

Herausragendstes Merkmal von AION werden zweifelsohne die imposanten Luftkämpfe sein. Durch eine Katastrophe wurde vor langer Zeit die Welt Atreia in zwei Hälften gespalten, zwischen denen sich heute der umkämpfte “Abgrund” befindet. Ein Gebiet ideal für die PvP-Kämpfe in AION.

Die Welt Atreia mit ihren zwei geteilten Halbkugeln gestaltet AION sehr aussergewöhnlich und natürlich abwechslungsreich. So gibt es in der Luft schwebende Brocken, Trümmer und sogar fliegende Dungeons die erobert werden wollen. Die leistungsstarke Crytec-Game-Engine zaubert dabei wunderschöne Landschaften auf den Bildschirm und bietet eine unglaubliche Bewegungsfreiheit.


AION sieht nicht nur himmlisch aus, es hat durchaus schöne Klänge die ihr euch hier anhören könnt. Wem die Soundtracks gefallen, kann sich das komplette Album von Yang Bang Ean – ein Pianist hier bestellen.
Nähere Infos und ein Forum findet ihr auf unserer Partnerseite aion-daily.de!

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Halloween Special - Maniac Manson

Happy Halloween! Heute gibt's passend zur Hexennacht einen kurzen Einblick in den Retro-Klassiker der Adventures: Maniac Mansion. Erstmals erschien das Spiel 1987 für den Commodore 64 und setzte einen Meilenstein im Adventure Genre. Heutzutage gibt es ein FanRemake als kostenlosen Download… Maniac Mansion ist zwar nicht das erste Point-And-Click-Adventure, aber es verhalf diesem Genre zum entgültigen Durchbruch. Bald darauf folgten Spiele wie Monkey Island und Zak McKraken. Handlung Die Handlung gehört zu einem Adventure natürlich dazu: In Maniac Mansion wurde Sandy von Dr. Fred Edison entführt und soll für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden - was im Laufe des Spiels immer wieder mit kleinen Szenen unermalt wird und einem das Gefühl gibt, dass die Zeit ernsthaft knapp wird. Da Sandy die Freundin von Dave ist, macht sich die Dreiergruppe von Freunden natürlich auf den Weg um sie zu retten - was nicht so einfach ist. Es ist auf verschiedene Arten möglich die Charaktere umzubringen (schonmal ein Glas radioaktives Wasser in die Mikrowelle gestellt?) und auch bei falscher Anwendung einiger Objekte ist das Spiel nicht mehr lösbar. Charaktere Man übernimmt also Dave und zwei weitere Freunde, die man sich zu Beginn des Spieles unter sechs Möglichen aussucht. Da jeder von ihnen spezielle Fähigkeiten hat, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Syd und Razor können dank ihrer musikalischen Begabung zum Beispiel das Klavier benutzen und sich damit ein Tentakel zum Freund machen - wenn man es richtig anstellt natürlich. Auch die anderen Charaktere warten mit eigenen Fähigkeiten auf: Michael ist Fotograf (es gibt ein Fotolabor in der Edison-Villa), Wendy will Schriftstellerin werden und Bernard ist Präsident eines Physik-Clubs. Nur Jeff, der normalerweise am Strand rumhängt und auch auf den Namen „Surfer Dude“ hört, kann zwar wie Bernard das Telefon reparieren, hat aber keine besonderen Fähigkeiten zur Lösung des Spiels. Da man aber nur zwei der Charaktere auswählen kann, ist Maniac Mansion durchaus einen zweiten oder dritten Spieldurchlauf wert. Weiter geht's auf Seite 2! Entwicklung des Spiels Maniac Mansion ist ein echtes Retrospiel: Es erschien 1987 für C64, darauf folgten Umsetzungen für den Apple II und MS-DOS. Später kamen dann technisch verbesserte Versionen für den Amiga, den Atari ST und als verbesserte PC-Version für MS-DOS. Ich selbst habe Maniac Mansion damals auf meinem 486er PC gespielt XD 1990 entstand eine NES-Version mit neuen Grafiken, bei der verschiedene in den Augen von Nintendo anstößige Dinge und Dialoge entfernt oder verändert wurden. Ich habe ein paar Screenshots davon gesehen und finde die Ur-Version wesentlich schicker <.< 1993 lag das komplette PC-Spiel dem Nachfolger Day of the Tentacle bei, welches man auch heute noch problemlos käuflich erwerben kann. 2004 wurde von Fans ein Remake mit 256-Farben-Grafik unter dem Titel Maniac Mansion Deluxe für Windows veröffentlicht. Diese Version ist kostenlos als Download verfügbar und wird von verschiedenen Webseiten - unter Anderem auf CHIP Online - angeboten. Zudem gibt es eine Fan-Webseite, die sich mit der Fortführung von Maniac Mansion beschäftigt. Maniac Mansion Mania ist eine Sammlung von über 70 Episoden, welche jeweils ein eigenes Spiel darstellen. Auch ist es möglich sich selbst an der Entwicklung dieser zu beteiligen - die Tools und Entwicklerkits stehen dort zum Download zur Verfügung. Kenner des Spiels sollten mal einen Blick in die Comicsammlung der Seite werfen ;-) Steuerung Maniac Mansion hat als erste Spiel von Lucasfilm Games (welche nun Lucasarts heißen) die Script Creation Utility for Maniac Mansion (SCUMM)-Sprache benutzt. Das heißt der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, darunter ein aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den eigentlichen Spielbildschirm, welcher den größten Teil des oberen Bildes einnimmt. Diese Wörter werden dann einfach mit der Maus angeklickt, wodurch man dann solche ‚Sätze' wie Öffne Tür, Nimm Schlüssel oder Benutze Taschenlampe produziert. SCUMM war zwar ursprünglich nur für Maniac Mansion, findet aber in den Folgespielen von Lucasarts wie etwa The Curse of Monkey Island (in vereinfachter Version), Indiana Jones and the Last Crusade oder Sam & Max Hit the Road ebenfalls Verwendung. Dazu wurde SCUMM stetig weiterentwickelt. Weiter geht's auf Seite 3! Grundlage für Running Gags Maniac Mansion fand soviel Anklang, dass man in den folgenden Adventures immer mal wieder Verweise zu dem Spiel finden konnte. Adventure Fans sollten also diesen Grundstein kennen, oder sich jetzt mal ansehen (mittels des Remakes)! Zum Beispiel gab es in Maniac Mansion zwar eine Kettensäge - das dazugehörige Benzin konnte man aber nirgends im Spiel finden. Die Spiele Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge haben das passende Benzin - aber keine Kettensäge :D Andersrum findet man in Maniac Mansion aber auch ein Modell eines X-Wings in Eds Zimmer oder ein I LOVE INDY Sticker am Auto von Dr. Fred.

31. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

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Spore Special - Reise durch die Evolution - Teil 3

Spore Special – Reise durch die Evolution – Teil 3 „Ich heiße Häuptling Latus und bin vom Stamm der Terra Ikarus Dörfler. Kommt näher ans Feuer; es wird Euch wärmen und ich kann Euch meine Geschichte erzählen. Ich will Euch über meinen Stamm berichten und darüber wie er sich anschickte das ganze Land, welches Ihr hier vor Euch seht, für sich zu gewinnen. Es ist eine Geschichte voller aufregender und auch merkwürdiger Ereignisse, aber habt keine Angst: Die Götter sind uns Dörflern gütlich gestimmt und werden uns beschützen.“ „Alles begann damit, dass einer meiner Vorfahren das Feuer entdeckte. Er reckte sich empor gründete unseren Stamm und war ein intelligenter und friedliebender Stammesführer. Er hatte die Wahl das Land und die anderen Stämme, die sich rund um unter Territorium bildeten entweder zu unterjochen oder aber Frieden mit den freien Völkern dieser Welt zu schließen. Er wählte den Weg der Güte und begann damit unser Dorf aufzubauen. Anfangs hatte er nicht viel, sondern nur zwei tapfere Gefährten und zwei Nutztiere; Kreaturen aus einer Zeit vor unserer Intelligenz. Er schickte seine Gefährten in die Wälder, auf das sie Nahrung für uns suchen sollten und schon bald konnten wir die Götter mit kleinen Opfern besänftigen. So jedenfalls muss es gewesen sein, denn anfangs trafen wir nur auf andere Völker die uns ebenfalls gut gesinnt gegenübertraten. Es dauerte deshalb nicht lange bis wir mit dem braunen Dorf und seinen Bewohnern, den »Croali«, Freundschaft schlossen nachdem wir Geschenke überreichten und zusammen feierten und musizierten. Wir merkten sehr schnell das diese Art der Völkerverständigung gut war für unseren eignen Stamm. Wir lernten von unseren neuen Freunden den Bau neuer Gebäude und das Nutzen neuer Fähigkeiten. Gleichzeitig konnten wir uns jetzt anders kleiden und nach Herzenslust schmücken. Als Zeichen der Dankbarkeit errichteten wir ein Totem in unserem Dorf, auf das sich alle späteren Generationen an diese glückliche Zeit erinnern mochten. Leider aber war dieses Glück nicht von langer Dauer. Ich selbst wurde in dieser Zeit geboren. Ich und meine Brüder mussten miterleben wir sich unserer tapferer aber friedlicher Häuptling plötzlich mit Aggressoren aus einem unbekannten Dorf konfrontiert sah. Unsere gesamte Kultur liebte die Nahrungssuche und das Musizieren – wir waren keine Krieger. Und so kam es, wie es kommen musste. Viele meiner Brüder starben bei der Verteidigung unseres Dorfes. Einige wenige überlebten und der Häuptling sah sich gezwungen den Pfad des Friedens zu verlassen, um alle die nach uns kommen würden, zu beschützen. Wir bauten deshalb Kriegswerkzeug und Gebäude und schon bald wählten wir die Stärksten unter uns aus, die die ersten Waffen - primitive Steinäxte - zur Verteidigung führen durften. Ich gehörte zu diesen Kriegern. Die Rechnung ging auf. Wir konnten uns vor weiteren Angriffen schützen und unser Häuptling baute Beziehungen zu weiteren Dörfern auf. Schnell entwickelten wir uns. Unser Stamm wurde größer. Wir erhielten Einfluss. Wir veränderten unser Äußeres. Schon fast war das Massaker vergessen, als unser Häuptling plötzlich alle Krieger zu den Waffen rief. Es galt das Dorf des Feindes zu überfallen und diese Gefahr endgültig zu beseitigen. Unser Häuptling sollte von dieser Schlacht nicht mehr lebend in sein geliebtes Dorf zurückkehren. Nur wenige von uns schafften dies - auch wenn wir insgesamt siegreich waren. Die Götter hatten uns verlassen. Ein Ding aus Metall erschien am Himmel und zog Kreaturen mit einem Strahl in seinen Bauch. Total eingeschüchtert vergaßen wir, was wir gelernt hatten und machten Fehler - unser Feind nutzte diese. Auch durch diesen Überfall lernten wir neue Fähigkeiten und erhielten neue Kleidung, jedoch blieb auf ewig ein Schandfleck im Land zurück; aus dieser Richtung brauchten wir fortan keine Geschenke glücklicher Alliierter zu erwarten. Ich ließ ein weiteres Totem aufstellen, nach dem ich unser neuer Häuptling wurde und ich schwor aus diesem schicksalsbehafteten Tag zu lernen und nie mehr das Kriegsbeil auszugraben, wenn wir nicht angegriffen werden. Es gelang mir auch die argwöhnischsten Nachbarn von unseren guten Absichten zu überzeugen und führte unser Volk in eine neue Ära. Ich habe einen Traum… einen Traum von einer zivilisierten Gemeinschaft und ich werde alles dafür tun, damit er wahr wird. Mit Frieden im Herzen aber auch dem Wissen, das dort draußen dunkle Mächte lauern, blicke ich in unsere gemeinsame Zukunft.“ Fazit Die Stammes-Phase stellt eine ganz schöne Umgewöhnung dar. Während man zuvor immer nur ein Individuum steuern durfte, hat man nun Kontrolle über einen ganzen Stamm, der langsam aber sicher immer größer wird. Man baut Häuser, schickt Bewohner Nahrung sammeln und muss aufpassen, das kein Bösewicht, das eigene Dorf attackiert. Für mich persönlich eine angenehme Abwechslung, aber für so manchen Nicht-Strategie-Fan, könnte hier schon leichter Frust aufkommen. Das Einzige was mich aber wirklich störte war, das man mit zwei Monitoren das Problem hat, mit der Maus immer wieder auf den Desktop zu rutschen und das Spiel so zu verlassen. Das Scrollen nach rechts gestaltete sich in so fern etwas schwierig Ansonsten aber ist diese dritte Phase durchaus erfrischend. Vor allem empfinde ich es als angenehm, das man nicht nur Krieg führen muss, um seine Ziele zu erreichen - auch wenn es sich manchmal dann doch nicht vermeiden ließ seinen Stamm zu den Waffen zu rufen.

9. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Heute schon ins Tagebuch geklebt?

Wer es bunt mag und nach einem Organizerähnlichem DS-Spiel sucht, sollte es mal mit Meine Geheimnisse aus der Reihe Sophies Freunde versuchen. Im Vergleich zu element girls hat dieses Spiel noch etwas mehr Pepp und mehr Möglichkeiten zum um mit Freunden zu interagieren. Hier sind eure Geheimnisse wirklich sicher! Aber auch hier gilt: Girls only! Zwar kann man auch hier männliche Feunde eintragen - macht man aber gemeinsam mit diesen die Gruppenests merkt man schnell, dass die Tests und Antworten auf Mädchencliquen zugeschnitten sind. Mehr dazu unter dem Stichpunkt Multiplayer. Ein Profil erstellen Anders als bei element girls wird das komplette Spiel gleich zu Anfang mit einem vierstelligen Zahlencode, den ihr euch ausdenken müsst, gesichert. Ohne den kommt man ab sofort nicht mehr an die Daten: Die Geheimfrage samt Antwort sollte also ebenfalls gut gewählt sein! Das Design der Avatare setzt hier auf 2D-Grafiken, welche mit ihrem ganz eigenen Stil qualitativ hochwertig sind. Im Laufe der Zeit bekommt man natürlich noch mehr Kleidung geschenkt - am Anfang besitzt man weniger als die Hälfte der 471 Kleidungsstücke, Accessoires, Frisuren oder Gesichtsmerkmale (Lippen & Augen). Auch gibt es die Möglichkeit einen männlichen Avatar zu erschaffen: Wenn man Freundeskarten anfertigt soll ja für beide Geschlechter etwas passendes dabei sein. Die Auswahl ist also groß, noch hinzu kommt die breite Farbpalette der einzelnen Gegenstände. Die Einführung Man wird von Anfang an an die Hand genommen und bekommt Tag für Tag das Spiel erklärt. Zwar kann man dadurch auch nicht sofort auf alle Features zugreifen, versteht aber besser was man eigentlich alles mit Meine Geheimnisse anstellen kann. Das ist auch durchaus sinnvoll, da man wahrscheinlich eher erschlagen wird von den ganzen Sachen und dann gar nicht alles nutzt was man an Möglichkeiten hat. Hier geht es also nach Tagen um die Dinge freizuschalten - bei element girls bedurfte es lediglich einer intensiveren Beschäftigung mit all' den Tests und man hatte in wenigen Stunden alle vier Elemente freigeschaltet. Aber Geduld ist ja bekanntlich eine Tugend. Weiter geht's auf Seite 2 mit den Tagebuchfunktionen! Das Tagebuch Das wohl wichtigste Feature am ganzen Spiel: Hier kann man Tagebuchseiten selbst gestalten. Dazu gibt es neben verschiedenen Schriftarten und - farben auch unterschiedliche Hintergrunddesigns (auch hier kann man die Farben selbst anpassen). Man kann aus bis zu 733 Stickern auswählen die man auf die Seite kleben kann - es gibt sogar Rabbids Aufkleber. Die bunten Kleber sind farblich anpassbar und geben dem Text den richtigen Pepp - oder was auch immer man für eine Stimmung ausdrücken will. Ich persönlich mag die Schnörkel- Sticker besonders gern Zusätzlich kann man die Stufe der Privatssphäre einer Tagebuchseite einstellen. Je nachdem kann eine Freundin oder ein Freund diese Seite vielleicht sehen - und eure Geheimnisse lüften. Es gibt nämlich noch spezielle Geheimnis-Kleber mit denen man einzelne Worte oder größere Teile der Seite verdecken kann. Die kann man dann nur lüften, wenn an vorher ein Minispiel erfolgreich abgeschlossen hat- je nachdem welche Geheimnis-Stufe man ausgewählt hat ist dies entsprechend schwer zu bewältigen. Meist geht es darum herauszufinden was für Antworten auf einen Test vom Tagebuchschreiber gegeben wurden. Ich habe es nicht geschafft die Spiele auf der schwersten Stufe zu meistern - und dabei sollte ich mich selbst doch am besten kennen… Übrigens kann man nur bis zu drei Tagebuchseiten pro Tag wieder löschen. Der Kalender Mit dem Kalender kann man leider nicht alles machen, was ich mir gewünscht hätte. Eine richtige Terminerinnerungsfunktion fehlt komplett. Dafür zeigt der Kalender mit Farbe und Symbolen an für welchen Tag es einen Tagebucheintrag gab, ob man eine Sonderseite für's Tagebuch erhalten und bearbeitet hat und ob es eine Notiz für den Tag gibt. Die Notizen für jeden Tag werden direkt unter dem Kalender angezeigt - dort kann man dann für den Tag auch Termine eintragen. Aber wie gesagt: Eine Erinnerungsfunktion gibt es nicht, man muss schon selbst regelmäßig in den Kalender schauen und die Notiz des Tages lesen. Immerhin kann man am entsprechenden Tag - falls vorhanden - direkt auf die angelegte Tagebuchseite zugreifen. Damit ist der Kalender eine gute Übersicht für's Tagebuch. Jeden Tag ein Stückchen Glück für jeden Tag kann man einen Glückskeks aufmachen, welcher einen Spruch des Tages enthält. Dafür tippt man ein paarmal mit dem Stylus auf den Keks bis dieser zerbricht. Die Sprüche sind allgemeine Weisheiten wie etwa: „Dein Fleiß wird belohnt“ oder „Wenn der Wind zu stark weht, solltest du dich nicht wehren, sondern gehen lassen“. Weiter geht's auf Seite 3 mit den Minispielen! Mini-Spiele In der Tagebuch-Kategorie hat man gerade mal drei (element girls hatte da deutlich mehr) Minispiele zur Auswahl: Kopierer, Farbenspiel und BOOM! Beim Kopierer Spiel gibt es eine Vorlage, die man möglichst genaumit Stickern nachkleben muss. Das klingt jetzt ziemlich einfach, aber die Farbe der Sticker sowie die Ausrichtung derer und die genaue Position auf dem Blatt spielen dabei eine Rolle. Jeder Sticker ist nämlich um 360° drehbar - und auf höheren Stufen bekommt man die Vorlage nur kurz zu sehen und muss sich diese sehr genau einprägen. Interessanter sind aber die Minispiele, welche man mit seinen Freunden zusammen spielen kann. Zu Beginn hat man Luftballon aufblasen und Handy klingeln zur Verfügung. Dabei spielt man auch gleichzeitig - jedem Spieler sind bestimmte Tasten auf dem Nintendo DS zugewiesen. Beim Luftballon aufblasen muss man abwechselnd ins Mikrofon pusten - bei wem der Ballon zuerst platzt der hat verloren! Handy klingeln hingegen ist etwas für Augen und Ohren: Jeder Spieler hat in einer Runde ein bestimmtes Handy auf das er in dem Durcheinander achten muss - klingelt es, muss man einen Knopf drücken. Wer falsch drückt gibt damit dem Gegner Punkte. Wer alle Punkte voll hat, geht als Gewinner hervor. Bei diesem Minispiel sitzt man sich quasi gegenüber und guckt gleichzeitig auf die zwei Bildschirme des NDS. Persönlichkeitstests Nach und nach gibt es immer mehr Persönlichkeitstests die man selbst, aber auch die Freunde machen können. Leider kann man die Tests nicht wiederholen! Wer sich also mal vertippt oder bei den Tests nach Zeit zulange braucht muss mit dem Ergebnis leben. Jeder Test hat Auswirkungen auf den Persönlichkeits-Stern der sich in sieben Kategorien (zuverlässig, neugierig, rebellisch, engagiert, kreativ, selbstsicher und einfühlsam) aufteilt. Je nachdem was man für Antworten gegeben hat, ist die entsprechende Sternspitze länger oder kürzer. Ansehen kann man den Stern übrigens unter Mein Profil. Dort gibt es dann auch eine Zusammenfassung der bisherigen Auswertung. Ich war zum Beispiel erst Hackerin, dann Anwältin und im Moment Schauspielerin. Die Freunde können sich übrigens immer das Endergebnis der Tests ansehen, wenn sie nicht gemeinsam mit Euch im Multiplayer-Modus sind sondern alleine. Glücklicherweise ist kein Test erforderlich um eine Freundeskarte anzulegen. Freunde & Multiplayer Damit sind wir auch bei einem sehr wichtigen Feature angelangt: Die Möglichkeit mit Freunden zu spielen! Wie bereits erwähnt kann man mit Freunden Minispiele absolvieren, Freundeskarten anlegen und Persönlichkeitstests machen. Dabei gibt es Gruppentests speziell für Freunde aber auch die Persönlichkeitstest, die man selbst alleine machen kann stehen den Freunden offen. Neben dem Eintragen per Hand der Freundeskarten, gibt es auch die Möglichkeit Freunde über die WiFi-Connection hinzu zu fügen. Dafür hat jeder einen Freundescode, den man eintragen kann. Dieser Code wird auch benötigt um den Sprach-Chat nutzen zu können! Weiter geht's auf Seite 4 mit weiteren Features! Tagesstimmung & Weiteres Am Anfang jeden Tages kann man aus einer von neun Stimmungen (verknallt, happy, superstar, locker, neutral, genervt, depri, sauer, todtraurig) auswählen und dazu einen passenden Screenshot machen. Es gibt im Profil eine Übersicht wie oft welche Stimmung gewählt wurde - außerdem gibt es meist noch einen Sticker geschenkt der zur Stimmung passt. Geschenke gibt es nicht nur zu Beginn des Tages - sprich wenn ihr das erste mal an diesem Tag das Spiel startet. Bei bestimmten Ereignissen, wie zum Beispiel dem ersten gemeinsamen Spiel mit einem Freund, kann es auch Sticker oder andere Belohnungen geben. Es gilt also viel herumzuprobieren und möglichst alle Features des Spiels zu nutzen um seinen Sammlertrieb zu befriedigen. Ein ganz wichtiger Punkt zum Ende noch: Eure Daten könnt ihr nicht löschen. Das Spiel eignet sich also nicht dazu es gebraucht weiter zu verschenken oder ähnliches - sämtliche Erfolge, gemachte Tests aber auch Einträge der persönlichen Daten sind fest gespeichert! Lediglich Freunde, Notizen und Tagebuchseiten (aber nur 3 pro Tag) könnt ihr wieder löschen. Eure Geheimnisse sollten also bei Euch bleiben - achtet gut auf solch persönliche Dinge! Fazit Wie ja bereits erwähnt sind die Freundestests eher für Mädchencliquen konzipiert, mein Mann sprach amüsiert aus: „Juhu ich bin Miss Hilfsbereit“, nachdem er einen Persönlichkeitstest als Freund ausprobierte. Das gestalten der Tagebuchseiten weckt in dem ein oder anderem vielleicht die kreative Ader und die Auswahl von verschiedenen ‚Tastaturen' zum schreiben von Text sorgt auch dafür, dass jeder damit zurecht kommt. Allerdings macht dieses elektronische Tagebuch erst richtig Spaß mitFreundinnen - allein sind die Funktionen auf Dauer langweilig. Wer seine Geheimnisse mit mehr als einem Schloß am Tagebuch schützen will sollte hier jedoch zugreifen, Sicherheit ist hier groß geschrieben.

10. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Weekend Play: Ace attourney Appollo Justice

Nachdem ich euch letzte Woche schon über das neue Phoenix Wright Spiel namens „Trials and Tribulations“ berichtete, habe ich mir zum Wochenende vorgenommen, eines der vorhergehenden Spiele zu testen. Mein Weekend-Plays für diese Woche: Ace Attorney - Apollo Justice für Nintendo DS Die Story Im Gerichtssaal weht ein frischer Wind. Ein Neuling betritt die juristische Bühne - viel Zeit, um sein Handwerk zu erlernen, bleibt ihm jedoch nicht! Schlüpfen Sie in die Rolle des jungen Apollo Justice als frisch gebackener Anwalt, der in seinem Leben nach dem Jurastudium zurechtkommen muss. Fünf neue Fälle erwarten mich. Gleich der erste klingt brisant: Ein Mord in einem russischen Restaurant und der Angeklagte ist ausgerechnet Phoenix Wright, Protagonist der früheren und späteren Ace Attorney Fälle. Ich muss ihn verteidigen, Unstimmigkeiten in seinen Aussagen finden und klarstellen, was wirklich in jeder Nacht passierte! Der zweite Fall betrifft den Mord an einem Arzt. Der Juniorboss einer Mafiosi-Familie wird dessen beschuldigt, er wird natürlich mein Mandant. Zunächst scheint es so, als hätten die Fälle nichts miteinander zu tun, aber man soll ja keine voreiligen Schlüsse ziehen…Mehr wird an dieser Stelle storytechnisch erstmal nicht verraten Weiter gehts auf Seite 2… Das Gameplay Gespielt wird in alter DS-Manier mit dem Touchpen und sogar mit dem Mikro. Die Tatorte Der erste Fall wird gleich mit einer Gerichtsverhandlung eingeleitet. In den anderen Fällen bekommt man in der Regel erst den Auftrag und besichtigt die Tatorte. Dort kann man mit verschiedenen Personen sprechen, sie befragen und so einiges über die Hintergrundgeschichten erfahren. Aber nicht nur das kommunikative Geschick ist gefragt: Natürlich müssen Tatorte auch untersucht werden. Mit einem fadenkreuzähnlichen Viereck markiere ich die Stelle, die ich gerne näher betrachten möchte und nehme verdächtige Gegenstände in mein Inventar auf - vielleicht sind sie Apollo im Prozess mal von Nutzen. Auch Fingerabdrücke muss ich ab und zu nehmen, natürlich ganz real mit Pulver-wegpusten am DS-Mikro Mit dabei immer meine kleine Gehilfin Trucy, Magierin und die Tochter von Phoenix Wright. Habe ich alle Hinweise aufgedeckt, wird es Zeit, in den Gerichtssaal zu gehen. Der Prozess Im Gerichtssaal selbst läuft es so von Statten, dass der Angeklagte sowie diverse Zeugen vor Gericht treten und ihre Aussagen machen. Dabei ist es Apollos Aufgabe, Unstimmigkeiten aufzudecken. Dies tut er in dem der Aussage nachfolgenden Kreuzverhör. In diesem Kreuzverhör bekommt man die Aussage nochmal Stück für Stück zu hören und kann dann laut Einspruch erheben - per Touchpen oder indem man ins Mikro „Moment mal!“ oder „Einspruch!“ ruft. So habe ich die Möglichkeit, Aussagen nochmals erläutern zu lasse und Informationen hinzugefügt zu bekommen. Dann ist es an mir: Ich muss die falsche Aussage finden und natürlich auch mit Hilfe meines Inventars beweisen, dass der Angeklagte oder Zeuge gelogen hat. Das ist oft ganz schön knifflig. Wie im echten Leben gibt es aber Personen, die mit Pokerface im Saal sitzen und bei denen partout keine Lüge zu erkennen ist. Für diese Fälle hat Apollo eine ganz bestimmte Begabung: Er hat ein Armband, dass ihn darauf aufmerksam macht, wenn eine Person lügt. Durch einen speziellen Blick kann ich also eine bestimmte Körperstelle der Person ganz nah betrachten, während die Aussage im Schneckentempo nochmals Revue passiert. So erkenne ich zum Beispiel, dass eine Zeugin fast unmerklich bei einem Satz ihren Ring mit dem anderen Finger kurz bewegt und weiß somit, wo ich nachhaken muss. Sehr praktisch Weiter gehts auf Seite 3.. Grafik & Sound Die Grafik ist komplett gezeichnet und im Anime-Stil gehalten. Anfangs war mir das fremd aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und finde es mittlerweile total gut und schön gemacht. Die Hintergrundmusik ist ebenfalls sehr gelungen und der Stimmung passend gemacht. Sie fügt sich in meinen Ohren super ein, ich hab nix zu meckern Fazit Ich muss sagen, ich war sehr überrascht von Apollo Justice. Im positiven Sinne! Ich habe nicht gedacht, dass die Fälle so abwechslungsreich sind. Dadurch, dass man erst am Tatort und dann im Gerichtssaal ist, bekommt das Spiel eine ungeheure Dynamik und wird nie langweilig. Nicht zu vergessen die fünf unterschiedlichen Fälle, die dafür sorgen, dass ein Fall immer spannend bleibt und sich nicht unnötig in die Länge zieht. Die Charaktere sind wirklich toll gemacht und das Spiel versprüht viel Charme und Humor, damit habe ich nicht gerechnet. Ein ganz großer Pluspunkt ist die Länge des Spiels. Ganze fünf Fälle lassen den Spieler lange Tage und Nächte spielen, bei anderen Spielen ist die gesamte Spieldauer die Länge eines dieser Fälle. Das find ich bemerkenswert! Apollo Justice hat mich nahezu ständig am DS gehalten, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und das will was heißen. Apollo Justice ist ab sofort in die Riege meiner absoluten Lieblingsspiele aufgestiegen, ich kann die anderen Spiele der Reihe kaum erwarten und gebe für dieses Weekend-Plays volle Punktzahl! =)

11. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Spore Special - Reise durch die Evolution - Teil 4

Und nun die Nachrichten… In den letzten Monaten hat das Wettrüsten der Nationen Aquatias eine neue Qualität erreicht. Zahlreiche Länder versuchen sich im Kampf um die rohstoff-spendenden Gewürzgysire zu behaupten. Kunst und Kultur finden nur noch mäßige Beachtung, auch wenn manchen Ländern immer noch ein gewisser Anspruch für diese Dinge beim Blick auf ihre Rathäuser und Gefährte anzusehen ist… Nachdem nun auch Aquatia Terra in den internationalen Wettstreit um die Ressourcen des Planeten eingetreten ist und kürzlich seine ersten Fabriken ans Netz nahm hat sich die Lage zugespitzt. Während jedoch das Bruttosozial-Produkt der Nachbarstaaten aufgrund von Rezession und allgemeiner Unzufriedenheit der Bürger stagniert, floriert die Wirtschaft beim sich anschickenden Global-Player. Es kommt halt darauf an, ob man seine Städte mit Fabriken zupflastert und so seinen Bürgern die Luft zum atmen nimmt, oder ob man ausgewogenen Ausgleich in Form von Erholungsangeboten schafft„ so der Kanzler von Aquatia Terra zu dieser Zeitung. Die Rechnung geht auf und die ersten Handelsrouten zur scharlachroten Nation sind, nach zahleichen Schenkungen in Form von Spore-Dollar, zustande gekommen. „Der einzige Schandfleck in unserer Historie ist vermutlich der religiöse Kreuzzug von vor ein paar Jahren„ spielt der Außenminister auf die gewaltsame Konvertierung der friedliebenden Wald-Nation an. „In jener Zeit wussten wir noch einfach nicht genug von der Welt. Heute haben wir uns gewandelt und haben den Vorteil von wirtschaftlicher Zusammenarbeit schätzen und nutzen gelernt„ so der Minister weiter. Und in der Tat: Aquatia Terra gilt heute als die Wirtschafts-Nation schlechthin; so hat das Land binnen kurzer Zeit den gesamten Kontinent in einer Wirtschaftsgemeinschaft geeint. Aus den eingerichteten Handelsrouten wurde schnell mehr und bald schon konnten ganze Städte gekauft und der Binnenhandel dadurch gestärkt werden. Durch unsere neuen Partner sah sich unser nun sehr viel größeres Land jetzt erstmals in der Lage, wirklich große Sprünge zu machen. Die Bevölkerung war mehr als nur zufrieden und wir konnten durch die Entwicklung von Schiffen und Flug-Maschinen auch Kontakt zu den anderen Kontinenten Aquatias aufnehmen„ erklärt der Technologie-Minister von Aquatia Terra Prime, der neuen Hauptstadt des zentralen. Während Kriege in anderen Teilen der Welt herrschten und andere Nationen auch den Versuch der religiösen Missionierung unternahmen, erschloss Auqiatia Terra neue Wirtschaftsrouten zu allen Parteien und konnte durch Beständigkeit und durch seine wirtschaftliche Kaufkraft langsam aber sicher alle Länder und Städte Aquatias für sich gewinnen. Wir haben einfach erkannt, dass es neben Krieg und Religion auch noch einen sehr viel friedlicheren Weg gibt, sich zu entwickeln. Ohne jemanden den eigenen Glauben aufzuzwingen und ohne Gewalt haben wir es geschafft, den gesamten Planeten unter einem Banner zu einen und darauf sind wir sehr stolz„ so der frisch gewählte Präsident der drei Kontinente bei einer Pressekonferenz am gestrigen Abend. „Wir blicken mit dieser globalen Einheit nun nach oben. Unsere Zukunft liegt in den Sternen und als geeinter Planet wird es uns gelingen, jedes noch so weit entfernte Ziel in unserer Galaxie zu erreichen. Die Pressekonferenz endete mit großem Beifall und schon am heutigen Morgen wurden Gelder freigegeben und Infrastruktur geschaffen, um die Reise zu Sternen Wirklichkeit werden zu lassen. Wir werden weiter über die Entwicklungen berichten. Fazit Ich muss sagen, dass mit dieser Teil von Spore im Vergleich zu den anderen anfangs nicht mehr ganz so gut gefiel… Zumindest hatte ich einige Schwierigkeiten zu verstehen, wie ich denn mit anderen Städten zusammenarbeiten kann und wie ich das eigene Territorium erweitere. Das Unterjochen eines anderen Landes war eigentlich nicht mein Weg, aber doch schien es so, das ich in jedem Fall erstmal ein Land durch religiöse Konvertierung für mich gewinnen musste. Danach schwenkte ich aber um zur Wirtschaft und während sich die anderen bekriegten, kaufte ich eine Stadt nach der anderen auf. Das gefiel mir schon besser und es war eine Freude die ganzen Häuser und Gefährte selber gestalten zu können Nach einer Weile war das Kaufen und die Expansion aber nur noch eine Zeit-Angelegenheit… als wirkliche Herausforderung stellte sich das Erlangen der Weltherrschaft also nicht dar. Dennoch bin ich gespannt wie es weitergeht, denn im Weltraum gibt es sicher eine Menge zu entdecken.

17. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Weekend Plays - Puzzle Quest

Genau das richtige Spiel zum entspannen, wenn man gerade seine Wehen hat <.< Leider wurde ich auch dieses Wochenende nicht davon verschont und bin nach 5 Stunden dann mal ins Krankenhaus gefahren - das ändert natürlich nichts daran, dass ich Puzzle Quest nur empfehlen kann. Puzzle Quest ist weitaus mehr als eines der unzähligen Puzzles, die auf dem Prinzip basieren, dass man durch austauschen zweier Steine mindestens eine Dreierreihe erreichen muss, damit die Steine vom Spielbrett verschwinden. Allein, dass man sich über dieses Puzzle mit Gegnern duelliert fügt dem Ganzen eine nicht zu unterschätzende Strategische Seite hinzu. Magie und Kampf Die verschiedenfarbigen Steine auf dem Spielbrett stehen für Mana der vier Elemente, welches man für spezielle Zaubersprüche benötigt, die das Blatt jederzeit wenden können ode teilweise unabdingbar für einen Sieg sind. Auch der Gegner besitzt Zauber, wodurch man auch ein Auge darauf haben sollte, dass dieser nicht genug Mana für seine Magie erhält. Welche Zauber das sind hängt bei einem selbst von der Klasse ab, die man zu Anfang gewählt hat (Krieger, Paladin, Druide, Magier etc.) und beim Gegner im Offline-Spiel von der Rasse und natürlich der Stufe. Erfahrungspunkte erhält man für jeden siegreichen Kampf und alle lila Sterne, die man auf dem Spielbrett abräumt. Bei jedem Stufenanstieg gibt es ein paar Punkte zum verteilen, wodurch man den Helden individuell gestalten kann. Je nach Klasse kosten die Kategorien unterschiedlich viele Punkte - der Krieger zum Beispiel ist natürlich in Kampf und Kampfmoral sowie der roten Feuermagie besonders gut, die meisten Zauber basieren bei ihm auf rotem Mana. Mit den Schädeln kann man direkt Schaden am Gegner verursachen, so wie auch durch Zaubersprüche. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass durch den eigenen Zug der Gegner nicht auf einmal eine Schädelreihe präsentiert bekommt, die er garantiert gegen einen einsetzen wird. Sobald einer der Beiden Kämpfer keine Lebensenergie mehr hat ist der Kampf vorüber. Glücklicherweise sind die Gegner aber auch untrschiedlich schlau. Eine Ratte übersieht oft einen sinnvollen Zug, während ein Lich oder Ritter einem immer volle Breitseite geben wird. Auch ist nicht zu unterschätzen, dass man einen weiteren Zug erhält, wenn man vier oder mehr gleiche Steine in eine Reihe bringt - durch die aufwertung bestimmter Fähigkeiten kann es diesen zusätzlichen Zug auch bei einer normalen Dreierreihe geben. Ihr seht also, Taktik und Aufmerksamkeit sind enorm wichtig und können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Weitere Features auf Seite 2! Quests Die Hauptstory, sowie alle Nebenquests sind durch die Landkarte erreichbar, auf der man viel reist. Diese ist - so wie auch alle Charaktere und Gegner - in einem schönen Comic-Stil gezeichnet. Jedwede Unterhaltung findet ebenfalls in gemalten Bildschirmen statt und sorgt - trotz Puzzle Charakters des Spiels - für ein wenig Rollenspielgefühl. Der Charakter steigt nicht nur in den Stufen, sondern auch im Ansehen der Städte. So hat man auch das Gefühl wirklich voranzukomen und nicht nur einen Puzzle-Kampf nach dem anderen zu bestreiten. Die Zitadelle In der Anfangsstadt kann man seine eigene Zitadelle ausbauen, was unter anderem für weitere Spielmöglichkeiten sorgt. Dazu gehört zum einen das Recherchieren von Zaubersprüchen - von Gefangenen Kreaturen - oder das Trainieren von Reittieren. Diese Dinge werden durch eine etwas andere Art des Puzzlen erledigt. Zum Beispiel hat man beim Reittiertraining eine Zeitvorgabe (Kämpfe laufen normalerweise ohne Zeitlimit ab) oder beim Recherchierenmuss man eine bestimmte Anzahl an Mana freilegen - dabei muss man darauf achten das immer noch ein Zug vorhanden ist (im normalen Kampf würde das Spielfeld neu belegt und beide Kämpfer verlieren sämtliches Mana. Auch Gegenstände selbst schmieden oder den Helden verbessern sind Teil der Zitadellenmöglichkeiten - sobald man das entsprechende Gebäude für Geld gekauft hat. Ausrüstung Mit dem gewonnenem Gold kann man den Helden mit bis zu vier Gegenständen ausrüsten. Diese haben zusätzliche Fähigkeiten, welche im Kampf unterstützend wirken. Eine Spiegelrüstung zum Beispiel gibt dem Gegner jedesmal etwas Schaden zurück, wenn dieser einen verletzt. Mit Gold kann man in Tavernen auch Gerüchte aufschnappen, die einem eventuell zu einem weiteren Nebenquest bringen - und davon gibt es eine Menge! Fazit Puzzle Quest ist also weitaus umfangreicher als man annehmen könnte und ich war überrascht, was man aus diesem Puzzle-Prinzip noch so herausholen kann. Mein Mann und ich sitzen oft zu zweit an dem Spiel, da vier Augen einfach mehr auf dem Spielbrett sehen als zwei ;-) Das Spiel ist dennoch eher von ruhiger Natur und hat eine relativ hohe Spielzeit - besonders für ein Puzzle-Spiel. Für die XBox Arcade Version gibt es natürlich auch einige Erfolge freizuspielen - mit 800 MSPoints ist es sogar günstiger als für die anderen Konsolen und Handhelds. Klare Kaufempfehlung von mir :-)

20. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach