mehr als nur verspielt.

Weekend Plays - Puzzle Quest

Archiv-Artikel vom 20. Oktober 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Weekend Plays - Puzzle Quest

geschrieben von Dai-Lee
4 Min. Lesezeit

Genau das richtige Spiel zum entspannen, wenn man gerade seine Wehen hat <.< Leider wurde ich auch dieses Wochenende nicht davon verschont und bin nach 5 Stunden dann mal ins Krankenhaus gefahren - das ändert natürlich nichts daran, dass ich Puzzle Quest nur empfehlen kann.

Puzzle Quest ist weitaus mehr als eines der unzähligen Puzzles, die auf dem Prinzip basieren, dass man durch austauschen zweier Steine mindestens eine Dreierreihe erreichen muss, damit die Steine vom Spielbrett verschwinden. Allein, dass man sich über dieses Puzzle mit Gegnern duelliert fügt dem Ganzen eine nicht zu unterschätzende Strategische Seite hinzu.

Magie und Kampf

Die verschiedenfarbigen Steine auf dem Spielbrett stehen für Mana der vier Elemente, welches man für spezielle Zaubersprüche benötigt, die das Blatt jederzeit wenden können ode teilweise unabdingbar für einen Sieg sind. Auch der Gegner besitzt Zauber, wodurch man auch ein Auge darauf haben sollte, dass dieser nicht genug Mana für seine Magie erhält. Welche Zauber das sind hängt bei einem selbst von der Klasse ab, die man zu Anfang gewählt hat (Krieger, Paladin, Druide, Magier etc.) und beim Gegner im Offline-Spiel von der Rasse und natürlich der Stufe.
Erfahrungspunkte erhält man für jeden siegreichen Kampf und alle lila Sterne, die man auf dem Spielbrett abräumt. Bei jedem Stufenanstieg gibt es ein paar Punkte zum verteilen, wodurch man den Helden individuell gestalten kann. Je nach Klasse kosten die Kategorien unterschiedlich viele Punkte - der Krieger zum Beispiel ist natürlich in Kampf und Kampfmoral sowie der roten Feuermagie besonders gut, die meisten Zauber basieren bei ihm auf rotem Mana.
Mit den Schädeln kann man direkt Schaden am Gegner verursachen, so wie auch durch Zaubersprüche. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass durch den eigenen Zug der Gegner nicht auf einmal eine Schädelreihe präsentiert bekommt, die er garantiert gegen einen einsetzen wird. Sobald einer der Beiden Kämpfer keine Lebensenergie mehr hat ist der Kampf vorüber. Glücklicherweise sind die Gegner aber auch untrschiedlich schlau. Eine Ratte übersieht oft einen sinnvollen Zug, während ein Lich oder Ritter einem immer volle Breitseite geben wird.
Auch ist nicht zu unterschätzen, dass man einen weiteren Zug erhält, wenn man vier oder mehr gleiche Steine in eine Reihe bringt - durch die aufwertung bestimmter Fähigkeiten kann es diesen zusätzlichen Zug auch bei einer normalen Dreierreihe geben. Ihr seht also, Taktik und Aufmerksamkeit sind enorm wichtig und können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Weitere Features auf Seite 2!

Quests
Die Hauptstory, sowie alle Nebenquests sind durch die Landkarte erreichbar, auf der man viel reist. Diese ist - so wie auch alle Charaktere und Gegner - in einem schönen Comic-Stil gezeichnet. Jedwede Unterhaltung findet ebenfalls in gemalten Bildschirmen statt und sorgt - trotz Puzzle Charakters des Spiels - für ein wenig Rollenspielgefühl. Der Charakter steigt nicht nur in den Stufen, sondern auch im Ansehen der Städte. So hat man auch das Gefühl wirklich voranzukomen und nicht nur einen Puzzle-Kampf nach dem anderen zu bestreiten.

Die Zitadelle
In der Anfangsstadt kann man seine eigene Zitadelle ausbauen, was unter anderem für weitere Spielmöglichkeiten sorgt. Dazu gehört zum einen das Recherchieren von Zaubersprüchen - von Gefangenen Kreaturen - oder das Trainieren von Reittieren. Diese Dinge werden durch eine etwas andere Art des Puzzlen erledigt.

Zum Beispiel hat man beim Reittiertraining eine Zeitvorgabe (Kämpfe laufen normalerweise ohne Zeitlimit ab) oder beim Recherchierenmuss man eine bestimmte Anzahl an Mana freilegen - dabei muss man darauf achten das immer noch ein Zug vorhanden ist (im normalen Kampf würde das Spielfeld neu belegt und beide Kämpfer verlieren sämtliches Mana.

Auch Gegenstände selbst schmieden oder den Helden verbessern sind Teil der Zitadellenmöglichkeiten - sobald man das entsprechende Gebäude für Geld gekauft hat.

Ausrüstung
Mit dem gewonnenem Gold kann man den Helden mit bis zu vier Gegenständen ausrüsten. Diese haben zusätzliche Fähigkeiten, welche im Kampf unterstützend wirken. Eine Spiegelrüstung zum Beispiel gibt dem Gegner jedesmal etwas Schaden zurück, wenn dieser einen verletzt.

Mit Gold kann man in Tavernen auch Gerüchte aufschnappen, die einem eventuell zu einem weiteren Nebenquest bringen - und davon gibt es eine Menge!

Fazit
Puzzle Quest ist also weitaus umfangreicher als man annehmen könnte und ich war überrascht, was man aus diesem Puzzle-Prinzip noch so herausholen kann. Mein Mann und ich sitzen oft zu zweit an dem Spiel, da vier Augen einfach mehr auf dem Spielbrett sehen als zwei ;-)

Das Spiel ist dennoch eher von ruhiger Natur und hat eine relativ hohe Spielzeit - besonders für ein Puzzle-Spiel. Für die XBox Arcade Version gibt es natürlich auch einige Erfolge freizuspielen - mit 800 MSPoints ist es sogar günstiger als für die anderen Konsolen und Handhelds.

Klare Kaufempfehlung von mir :-)

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24. Juli 2008 · Dai-Lee

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Die regelmäßigen Aktualisierungen die man herunterladen kann enthalten neben minimalen Bugfixes auch Neues: zum Beispiel mehr Hintergrundmusik, erweiterte Ranglisten, Anpassung der Fahrzeugphysik oder, dass Onlinespieler mit denen man gefahren ist nun automatisch in die ‚Bekannte Spieler'-Liste eingetragen werden (Update vom 1. August 2008). Es lohnt sich also das Spiel aktuell zu halten. Fahrzeuge Die Fahrphysik der unterschiedlichen Modelle ist realistisch gehalten, wodurch sich jedes Fahrzeug auch anders handhabt. Die Autos sind von über 20 bekannten Herstellern wie etwa Mazda, BMW, Audi oder Ferrari und sind nach und nach per Credits einkaufbar. Die Liebe zum Detail ist deutlich zu erkennen, sogar der Innenraum ist den Originalautos nachempfunden und man kann sich an der Grafikqualität kaum sattsehen. Ein Schadensmodell gibt es noch nicht, soll aber mit einem Update nachgereicht werden. Alle Fahrzeuge die man beim Händler erworben hat, kann man fortan in Rennen benutzen oder sich das Fahrzeug am stetig wechselnden Ort des Hauptbildschirms ansehen. Nach einiger Zeit wird hier sogar das Menü ausgeblendet, sodass man sich Auto und Umgebung in voller Pracht ansehen kann. Wechseln tut man die Wagen in der Garage. Rennstrecken In dieser Prologue Version gibt es zwar nur 5 Rennstrecken, diese bieten aber durch die verschiedenen Spielmodi ausreichend Abwechslung. Ihr könnt sicher sein, dass man genügend Zeit investieren muss bis man diese Strecken perfekt beherrscht. Jeder falsche Schlenker kostet Zeit und so kann es schnell passieren, dass man von den anderen Fahrern nur noch das Heck erblickt (je nach Schwierigkeitsgrad). Im Arcade Modus kann man sich zu jeder Strecke die sogenannte Streckenleitung ansehen. Hier wird ausführlich und mit realen Videos mehr über die Umgebung der Strecke und die Strecke selbst beschrieben. Die londoner Strecke zum Beispiel zeigt ein tolles Video über die Stadt samt Bewohnern, Attraktionen und normalem Berufsverkehr. Meiner Meinung nach sehr gelungen! Weiter geht's auf Seite 2! Spielmodi Über den Veranstaltungen-Modus kann man Rennen für Preisgelder fahren. Nur mittels dieses Preisgeldes ist es möglich weitere Wagen beim Händler zu erwerben. Dabei ist es egal welchen Platz man erreicht, denn selbst wenn man nicht unter den ersten 3 Plätzen ist, gibt es (wenig) Geld. Das reicht bloß nicht, um wirkliche Erfolge zu erzielen. Für einige Rennen benötigt man spezielle Wagentypen, welche man sich erst beim Händler zulegen muss. Zu Anfang gibt es 3 Klassen - man beginnt in der C-Klasse für Anfänger. Erst wenn man in allen Rennen die es dort gibt mindestens den 3-ten Platz und damit den Bronze-Pokal erreicht hat, darf man in der B-Klasse fahren. Diese ist dann schon deutlich schwerer zu meistern und mit der A-Klasse und dann auch noch der S-Klasse seigt der Schwierigkeitsgrad deutlich. Im sogenannten 2-SP-Kampf darf man sich offline mit einem menschlichen Gegner messen. Dabei wird der Bildschirm in zwei Bereiche (oben und unten) aufgeteilt, was auch auf meinem großen HD-Ready Fernseher etwas abgeschnitten wirkte - ist aber eine reine Gewöhnungssache. Auswählen kann man für diesen Spielmodus nur Wagen aus der Garage - für beide Spieler. Der Arcade Modus bietet mehrere Möglichkeiten eine Rennstrecke zu bewältigen. Neben dem normalen Einzelrennen, in dem es gilt eine Strecke wahlweise vorwärts oder rückwärts gegen Computergegner zu fahren, gibt es noch das Zeitrennen und das Drift-Rennen. Beim Zeitrennen kann man unendlich viele Runden fahren, es geht hierbei darum seine eigene Zeit zu schlagen. Bereits nach der ersten Runde fährt automatisch der eigene Geist mit, an dem man sich messen kann. Das Drift-Rennen ist da schon eher eine spezielle Herausforderung. Es gilt auf der abgesteckten Strecke möglichst viele Punkte durch das sogenannte ‚Driften' zu ergattern. Dabei ist nicht nur die Neigung des Wagens in der Kurve entscheidend, sondern auch das Folgen der Spur und die Länge der Drifts. Wer das seitliche Durchfahren von Kurven beherrscht kann hier wirklich gut punkten. Zu Empfehlen ist auch die Traktionskontrolle des Fahrzeugs aus zu schalten, damit man überhaupt ins Schleudern geraten kann. Mehr Tipps gibt's dazu in der spieleigenen Anleitung die übrigens ausführlicher - und vor allem immer auf dem neuesten Stand - ist als das Booklet. Der Online Modus bietet beinahe das Gleiche wie die anderen Spielmodi. Hier darf man sich mit bis zu 15 menschlichen Gegnern messen. Diese sind natürlich eine weitaus größere Herausforderung als die Computergegner - welche allerdings auch schon nicht von schlechten Eltern sind. Es gibt Ranglisten zu allen Strecken, aber bis ich in denen auftauche wird es wohl noch eine Menge Übung brauchen Weiter geht's auf Seite 3! Online-Angebot GT5 Prologue bietet ein Nachrichten-Feature bei dem man immer die aktuellsten Neuigkeiten zum Spiel einsehen kann - ganz ohne erst im Internet nachsehen zu müssen. Auch Informationen zu Aktualisierungen kann man dort finden. Prinzipiell sind die Nachrichten immer einen Blick wert. Außerdem gibt es das GT-TV mit Trailern und Videos zum Spiel, aber auch zu anderen Rennereignissen. Hierbei ist Vorsicht geboten, einige Videos kosten Geld. Die bewegten Bilder sind einfach herunter zu laden und dann bei Bedarf immer wieder anzusehen. Eine nette Idee für Rennbegeisterte, für mich persönlich aber eher uninteressant. Steuerung Neben dem PS3-Kontroller unterstützt GT5 Prologue auch Lenkräder (zum Beispiel von Logitech) und wartet mit ganz eigenen Optionen zu diesen auf. 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Jeder Wagen hat seinen typischen Motorklang und auch die Umgebung ist nicht nur visuell wahrnehmbar. Für mich gab es nur eine Situation in der ich den Sound verflucht habe: Beim Testen des Drift-Modus in dem man ordentliche Buh-Rufe kassiert wenn man zu schlecht ist… Weiter geht's auf Seite 4! Grafik Grafisch ist GT5 Prologue ein Spitzenreiter unter den Rennspie len. Man kann die Automodelle kaum von echten Wagen unterscheiden. Umso schöner sind diese anzusehen (immer frisch gewienert und ohne Kratzer). Aber auch die Rennstrecken sind extrem nah am Realismus dran. Die winkenden Zuschauer, die einen ab und zu durch ein Fotoblitzlichtgewitter beglücken sind weit entfernt von Pappfiguren - wenn man gegen eine Absperrung fährt hinter der Menschen stehen gehen diese sogar in Deckung! GT5 Prologue ist ein wahrer Augenschmaus. Fazit Ob man lieber auf das komplette GT5 warten will oder sich bereits auf GT5 Prologue stürzt bleibt jedem selbst überlassen. 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Als riesengroßer Adventure Fan und Neubesitzerin eines NintendoDS kam ich nicht umhin, eines der hochgelobtesten DS-Adventures genauer unter die Lupe zu nehmen - Hotel Dusk: Room 215 Story Wir befinden uns im Los Angeles der 1970er Jahre - &acute;79 um genau zu sein. Kyle Hyde – Expolizist und nun Vertreter – wird nachts in seinen Träumen immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt. Er ist auf der Suche nach seinem Freund und ehemaligen Kollegen Brian Bradley, den er vor einigen Jahren erschoss – die Gründe dafür sind zunächst unbekannt. Da Bradleys Leiche nie gefunden wurde, ist Kyle der festen Überzeugung, sein Freund ist noch am Leben. Als er eines Tages den Auftrag bekommt, ein Paket aus einem Hotel namens Dusk abzuholen, beginnt unser Abenteuer. In Hotel Dusk: Room 215 ist unsere primäre Aufgabe, das Geheimnis um Bradleys Verschwinden samt der Geschichte dahinter zu lüften. Ich beginne, mich mit den verschiedensten Charakteren, die mir in diesem Hotel begegnen, zu unterhalten und finde schon bald merkwürdige Zusammenhänge heraus – und immer wieder Spuren von Bradley… Genau eine Nacht im Hotel Dusk dauert das Spiel – dabei ist es in 10 Kapitel unterteilt, die an ihrem Ende jeweils Fragen bereit halten, damit die bisherigen Ergebnisse noch einmal zusammengefasst werden können. Schon bald erfahre ich mehr und komme neben Informationen über Bradley, auch den anderen Hotelgästen und deren teils ineinander verwobenen Geschichten auf die Spur. Gameplay Das Gameplay findet – NDS gemäß – auf den 2 Bildschirmen statt, den DS hält man dabei wie ein Buch und bewegt sich hauptsächlich mit dem Stylus auf dem Touchscreen in die Richtung, in die Kyle Hyde gehen soll. Dabei sieht man auf dem Touchscreen eine einfach gezeichnete Raumübersicht aus der Vogelperspektive wohingegen man auf dem anderen Bildschirm in Echtzeit die Bewegung in 3D mitverfolgt. An Türen kann durch tippen auf den Touchscreen geklopft werden und viele Gegenstände und Rätsel können durch anklicken untersucht, genommen, kombiniert und gelöst werden. Auch die Gespräche werden durch das Vorhandensein verschiedener Antwortmöglichkeiten in verschiedene Richtungen geleitet – so kann es allerdings auch mal passieren, dass man eine falsche Frage stellt und aus dem Hotel geworfen wird: Game Over. Glücklicherweise kann man jederzeit speichern und wenn man das auch regelmäßig tut, ist dies auch nicht so gravierend Ein besonderes Merkmal dieses Spiels ist die extravagante Grafik. Die Charaktere sind in schwarz – weiß gehalten und hand-gezeichnet, der Rest ist farbig, was das Spiel unglaublich charmant macht und ihm einen Touch „80er Jahre Manga„ verleiht. Unterlegt ist diese liebevolle und sympathische Grafik mit verschiedenen, passenden, düsteren Sounds, welche die geheimnisvolle Note des mysteriösen Hotels und dessen Mitbewohnern akzentuiert und perfekt unterstreicht. Fazit Fazit: Hotel Dusk: Room 215 ist wie ein spannender Krimi, bei dem man selbst in die Hauptrolle schlüpft. Gute 18 Stunden war ich „Mitbewohner„ des Hotels. Dieses Spiel ist fesselnd und birgt die große Gefahr des „Nicht-wieder-aus-der-Hand-legens„ Dadurch, dass immer wieder neue Aspekte und Rätsel auftauchen sowie neue Hinweise entdeckt werden, wird's nie langweilig! Einziger Wehrmutstropfen: Wenn man es einmal durchgespielt hat, wird man es wohl so schnell nicht mehr in die Hand nehmen, da man die lineare Story nun kennt. Ich bin allerdings dennoch der Meinung, dass so ein spannendes Spiel trotzdem immer wieder mal gespielt werden kann. Tipp: Wer das Spielprinzip mag, der sollte sich „Another Code – Two Memories„ ansehen

11. August 2008 · Dai-Lee

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