mehr als nur verspielt.

Driver San Francisco: Ein erster Eindruck

Archiv-Artikel vom 19. August 2010. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Driver San Francisco: Ein erster Eindruck

geschrieben von Dai-Lee
2 Min. Lesezeit

Bei meinem Pressetermin in der Gamescom Ubisoft Zentrale war ich heute auf der Überholspur unterwegs und konnte mir einen ersten Eindruck von Driver San Francisco verschaffen. Was euch beim dritten Teil der Rennspiel-Reihe im Sandbox Style erwartet, erfahrt ihr hier.

Anspielen konnte man Driver San Francisco beim Pressetermin leider nicht, allerdings durfte ich ausgiebig dabei zusehen, wie jemand anderes wunderschöne Autos auf den weitläufigen Straßen von San Francisco zu Schrott fährt. Dazu gab es allerhand Informationen, die Lust auf mehr machen.

Insgesamt 335 km Straße stehen unserem Helden Tanner diesmal zur Verfügung. Genauer gesagt bedeutet das: ganz San Francisco. Nach guter alter Sandkasten Manier geht es in diesem riesigen Areal möglichst schnell durch die Gegend, wobei auf dem Weg eine Vielzahl von Quests auf unsere Fahrkünste wartet. Denn eines bleibt im Driver Universum immer gleich: Probleme lassen sich meist durch Vollgas lösen.

Die Grafik überzeugt, das Design der Stadt vermittelt ein realistisches aber auch spannendes Fahrgefühl. Außerdem ist San Francisco mit vielen Menschen bevölkert, die nur darauf warten, Tanners Wagen panisch auszuweichen. Zumindest unser Vorführ-Fahrer hat sich beim Thema Zerstörung von öffentlichem Eigentum nicht lumpen lassen... ^^

Neu und am interessantesten bei Driver San Francisco ist das Shift System, das es dem Spieler erlaubt, frei in andere Autos zu wechseln. Dabei stehen Tanner sowohl die Wagen in unmittelbarer Nähe, als auch Autos am anderen Ende der Stadt zur Verfügung. Die Shift Fähigkeit wird durch besondere Manöver aufgeladen und sorft dafür, dass ein deutlich schnelleres und taktisch ausgeklügelteres Spielen möglich ist. Beispiel: man verfolgt einen Verdächtigen und gerät dabei in den Gegenverkehr. Anstatt dem Crash des eigenen Wagens beizuwohnen switcht man fix ins nächste Auto und fährt einfach weiter. Sollte man den Verdächtigen trotzdem aus den Augen verlieren schnappt man sich einfach einen Truck, der auf der Strecke vor dem Flüchtigen positioniert ist und blockiert gekonnt die Straße. Über die Shift Funktion erhält man außerdem kleine Missionen, denn in den "geliehenen" Wagen gibt es oft einen Beifahrer, der von Zeit zu Zeit etwas profitables zu erledigen hat.

Ganze 120 verschiedene Wagen stehen Tanner zur Verfügung (nur um mal wieder ein paar Zahlen zu nennen), darunter auch ausgefallene Modelle wie ein Aston Martin oder ein DE-Lorian DMC-12. Jedes Modell zeichnet sich natürlich durch einen eigenen Fahrstil aus, weswegen es auch rein technisch Sinn macht, so viel wie möglich herumzuprobieren. 

Fazit: Driver San Fransicso sieht nach einem spaßigen Rennspiel aus, das auch diejenigen, die von Driver 2 etwas enttäuscht waren, wieder versöhnen sollte. Selbst mir (ich bin eher selten von Rennspielen begeistert) zuckten beim Anblick der Demo die Finger. Wer Lust (und Geduld) hat, kann Driver San Francisco am Ubisoft Stand auf der Gamescom anspielen.

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