mehr als nur verspielt.

Fantastic Five Tour 2008 - Raving Rabbids!

Archiv-Artikel vom 16. Oktober 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Fantastic Five Tour 2008 - Raving Rabbids!

geschrieben von Dai-Lee
1 Min. Lesezeit

Nachdem ich mich auf der Fantastic Five Tour 2008 von Ubisoft mit Prince of Persia beschäftigt hatte, kam ich nicht an den Rabbids vorbei. Das kommende Spiel Rayman Raving Rabbids TV-Party war für mich zwar Neuland, Spaß gemacht hat es trotzdem.

Das Spiel setzt auf Bewegung, egal ob man komplett in Schwung kommt oder einfach wie wild mit den Wii Kontrollern rumfuchtelt - möglichst wie vorgegeben. Da war ich natürlich erstmal skeptisch ob das was für mich ist - in 4-6 Wochen ist der Stichtag für meine Tochter, da will man sich nicht wirklich überanstrengen.

Das Tanzspiel was wir dann getestet haben war aber bereits sehr amüsant, auch wenn ich mit den niedrigsten Punkten abgeschlossen hatte. Auch das Spiel, wo die Rabbids vom Hochhaus springen und man mit dem Wii-Remote schnell genug die Formen nachzeichnen muss, damit die Rabbids hindurchkommen sah lustig aus. Dai-Lee und ic haben uns gut amüsiert.

Bei der zweiten Tanzrunde hätte ich Christian beinahe geschlagen, Wake me Up von Wham! kenne ich auswendig, ich war am Ende nur etwas langsamer - aber wenn ich nicht mehr schwanger bin will ich eine Revanche  
Für lustige Partys, Familientreffen oder wer mal wieder mit Freunden herzhaft lachen will ist das Spiel auf jeden Fall zu empfehlen. Mit den Rabbids bleibt kein Auge trocken!

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15. September 2008 · Dai-Lee

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Halloween Special - Maniac Manson

Happy Halloween! Heute gibt's passend zur Hexennacht einen kurzen Einblick in den Retro-Klassiker der Adventures: Maniac Mansion. Erstmals erschien das Spiel 1987 für den Commodore 64 und setzte einen Meilenstein im Adventure Genre. Heutzutage gibt es ein FanRemake als kostenlosen Download… Maniac Mansion ist zwar nicht das erste Point-And-Click-Adventure, aber es verhalf diesem Genre zum entgültigen Durchbruch. Bald darauf folgten Spiele wie Monkey Island und Zak McKraken. Handlung Die Handlung gehört zu einem Adventure natürlich dazu: In Maniac Mansion wurde Sandy von Dr. Fred Edison entführt und soll für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden - was im Laufe des Spiels immer wieder mit kleinen Szenen unermalt wird und einem das Gefühl gibt, dass die Zeit ernsthaft knapp wird. Da Sandy die Freundin von Dave ist, macht sich die Dreiergruppe von Freunden natürlich auf den Weg um sie zu retten - was nicht so einfach ist. 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Ich habe ein paar Screenshots davon gesehen und finde die Ur-Version wesentlich schicker <.< 1993 lag das komplette PC-Spiel dem Nachfolger Day of the Tentacle bei, welches man auch heute noch problemlos käuflich erwerben kann. 2004 wurde von Fans ein Remake mit 256-Farben-Grafik unter dem Titel Maniac Mansion Deluxe für Windows veröffentlicht. Diese Version ist kostenlos als Download verfügbar und wird von verschiedenen Webseiten - unter Anderem auf CHIP Online - angeboten. Zudem gibt es eine Fan-Webseite, die sich mit der Fortführung von Maniac Mansion beschäftigt. Maniac Mansion Mania ist eine Sammlung von über 70 Episoden, welche jeweils ein eigenes Spiel darstellen. Auch ist es möglich sich selbst an der Entwicklung dieser zu beteiligen - die Tools und Entwicklerkits stehen dort zum Download zur Verfügung. Kenner des Spiels sollten mal einen Blick in die Comicsammlung der Seite werfen ;-) Steuerung Maniac Mansion hat als erste Spiel von Lucasfilm Games (welche nun Lucasarts heißen) die Script Creation Utility for Maniac Mansion (SCUMM)-Sprache benutzt. Das heißt der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, darunter ein aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den eigentlichen Spielbildschirm, welcher den größten Teil des oberen Bildes einnimmt. Diese Wörter werden dann einfach mit der Maus angeklickt, wodurch man dann solche ‚Sätze' wie Öffne Tür, Nimm Schlüssel oder Benutze Taschenlampe produziert. SCUMM war zwar ursprünglich nur für Maniac Mansion, findet aber in den Folgespielen von Lucasarts wie etwa The Curse of Monkey Island (in vereinfachter Version), Indiana Jones and the Last Crusade oder Sam & Max Hit the Road ebenfalls Verwendung. Dazu wurde SCUMM stetig weiterentwickelt. Weiter geht's auf Seite 3! Grundlage für Running Gags Maniac Mansion fand soviel Anklang, dass man in den folgenden Adventures immer mal wieder Verweise zu dem Spiel finden konnte. Adventure Fans sollten also diesen Grundstein kennen, oder sich jetzt mal ansehen (mittels des Remakes)! Zum Beispiel gab es in Maniac Mansion zwar eine Kettensäge - das dazugehörige Benzin konnte man aber nirgends im Spiel finden. Die Spiele Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge haben das passende Benzin - aber keine Kettensäge :D Andersrum findet man in Maniac Mansion aber auch ein Modell eines X-Wings in Eds Zimmer oder ein I LOVE INDY Sticker am Auto von Dr. Fred.

31. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Spiele für mich: Animal Genius

Wenn es aus dem Kinderzimmer trompetet, brüllt oder zwitschert und das ganze von einer freundlichen Männer- und Frauenstimme begleitet wird, kann es sich eigentlich nur um Animal Genius handeln. Der neue Titel aus Ubisofts Spiele für mich-Reihe spricht zwar eher die jüngeren GamerGirls (und -Boys) an, die haben dafür umso mehr Freude daran. Sogar meine 1-jährige Tochter die noch gar nicht lesen kann, riss mir den Nintendo DS regelmäßig aus der Hand um sich die Tiere anzusehen <.< Das machte das Spielen für mich nicht wirklich einfacher, aber solange sie ihren Spaß daran hatte, hat das Spiel seinen Sinn kaum verfehlt. Beim Freirubbeln der Tierbilder hat sie sogar schon wie wild mit dem Finger auf dem Touchscreen rumgewischt - und beim anschließenden Raten was für ein Tier sich dahinter verbirgt das ein oder andere Mal richtig ‚geraten'. ^^ Auf der Verpackung steht der nette Hinweis Lesekenntnisse empfohlen, aber dank der Sprachausgabe des Spiels die einem alles vorliest und farbig markiert was gerade erzählt wird ist diese nicht zwingend erforderlich. Natürlich hat ein Kind das in die Schule geht schon ein größeres Verständnis für die Tierwelt, aber selbst bei vorhandenen Wissenslücken bleibt das Erfolgserlebnis nicht aus. Spielweise Das wird mit den vier unterschiedlichen Spielmodi gewährleistet, mit denen man Punkte sammelt um die Tiere freizuschalten. Dafür sucht man sich zuerst eines der fünf Territorien aus in der man ein Tier freispielen will (man kann jederzeit zwischen den Territorien wechseln). Im Wald startet man zum Beispiel mit dem Waschbär, den man mit 30 Punkten erreichen kann. Hat man diese Punkte durch die Spiele erreicht, gibt es nochmal spezifische Fragen zu dem entsprechenden Tier. Sind 10 davon innerhalb des Zeitlimits beantwortet darf man sich das Tier in seinem Territorium ansehen. Die vier Spielmodi sind aufgeteilt in das Freirubbeln eines Tierbildes mit anschließendem erraten des teilweise aufgedeckten Tieres, das Sortieren der Tiere nach ihrem Fell oder der Haut mittels ‚werfen' mit dem Touchpen in den oberen Bildschirm, dem Fangen oder Verstecken in einem kleinen Geschicklichkeitsspiel das immer schwerer wird und dem Antippen der richtigen Tiere welche die oben genannte Vorraussetzung erfüllen (Zum Beispiel: Alle Tiere die Fell haben). Alle Spiele haben ein Zeitlimit und umso mehr man schon erreicht hat, umso schwerer wird es. Da bin sogar ich ins Schwitzen gekommen. Es gibt ab und an auch kleine Ereignisse, das Spielquiz beschränkt sich also nicht nur auf diese Minispielchen um die Tiere freizuschalten. Zum Beispiel gibt es den Tier Alarm, wo sich ein Tier in ein falsches Territorium verirrt hat und man es dort wiederfinden muss. Das lockert das Ganze dann noch etwas auf. Fazit Für die Kleineren so zwischen 6 und 14 Jahren ist dieses Spiel sicher der Gaudi schlechthin. Die Bedienung mit dem Touchpen ist gut gelungen, besonders gefallen hat mir aber die Sprachausgabe, so werden die Kinder mit allen Sinnen gefordert (Es gibt beim ‚Tierwerfen' zum Schluß immer ein Tiergeräusch zu erraten) und lernen mehr über die Tierwelt kennen. Ein gelungenes Tier-Quiz das ich nur empfehlen kann!

20. Juli 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Schnapp sie dir alle!

Das Wii-Spiel Eledees (in Amerika: „Elebits“) gehört zu der Sorte Software, die zügig und ohne Probleme zwischendurch konsumiert werden kann. Quasi der schnelle Kick, der keiner intensiven Einarbeitung bedarf, im Gegenzug aber auch eher geringen Tiefgang bietet. Doch ist das zwangsläufig schlecht? Ich habe dem Titel auf den Zahn gefühlt… Inhalt Eledees war für mich ein typischer Schnäppchenkauf: viel Gutes drüber gehört, zum Vollpreis wollte ich dann aber doch nicht zuschlagen. Nach einiger Zeit fand ich das Spiel im örtlichen Gamestop für 15 Euro auf dem Wühltisch. Doch was verbirgt sich nun eigentlich hinter dem quietschbunten Cover? Vom Design her erinnern die lustigen, kleinen Kerlchen an Nintendo's hauseigene „Pikmin“, die auf dem Gamecube zwei Auftritte in Softwareform hatten. Das Spielprinzip der beiden Titel lässt sich aber nicht annähernd miteinander vergleichen. Während es in „Pikmin“ um das Sammeln von Raumschiffteilen und die Aufzucht der kleinen Wichte geht, dreht sich in Eledees alles um das Fangen eben jener. Die kleinen Tierchen haben einen entscheidenden Vorteil: sie liefern den Menschen Strom. Böse Atomenergie oder die Naturidylle zerstörende Windräder gehören der Vergangenheit an. Die Eledees haben sich in den natürlichen Alltag der Menschen integriert und leben mit ihnen im friedlichen Einklang. Also alles Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht ganz. Eines Tages schlägt ein gewaltiger Blitz ein und die Eledees fangen an, sich seltsam zu verhalten. Entweder verstecken sie sich in allen möglichen Ritzen (selbst die Toilette muss herhalten) oder werden aggressiv gegenüber den Menschen. Ihr schlüpft nun in die Rolle des 10-jährigen Kai's, der immer schon ein Problem mit den kleinen Stromlieferanten hatte. Er kann sie nicht ausstehen, weil seine Eltern sich schon immer mehr für die Forschung an den Eledees interessiert haben, als für ihn. Nun ist seine Chance gekommen, ein für allemal Schluss zu machen mit den lästigen Hausbesetzern: Strahlenpistole gezückt und auf zum Eledees-Fang, da seine Eltern gerade außer Haus sind. Nun ist es die Aufgabe des Spielers alle Eledees im Haus und später auch in der Nachbarschaft einzufangen. Die Störenfriede können sich überall verstecken: in Schubladen, im Ofen, im Fön oder in einer Pizzaschachtel. Meist verraten sich sie sich durch ein Wackeln des Objektes, in dem sie sich befinden. Solltet ihr keine verdächtige Bewegung entdecken, bleibt nur eins: alle Gegenstände in Reichweite durchschütteln, umdrehen oder durch den Raum schleudern. Dabei solltet ihr aber je nach Aufgabenstellung des Levels mal mehr, mal weniger vorsichtig sein. In manchen Stages dürft ihr einen bestimmten Lärmpegel nicht überschreiten; in einem anderen geht es darum, möglichst wenig zerbrechliche Gegenstände zu zerdeppern. Das ist auch gut so, denn so kommt etwas Abwechslung auf den Spieler zu. Im Großen und Ganzen geht es aber um ein- und dasselbe: innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine bestimmte Anzahl an Eledees zu fangen. Sobald ihr die Aufgabe bewältigt habt, wird euch eine Note nach dem amerikanischen Schulsystem zugeteilt (A, B, C usw.). So haben ehrgeizige Spieler auch nach Abschluss des eigentlichen Geschehens einen Anreiz, alle Level erneut durchzugehen, um sich zu verbessern. Es gibt übrigens verschiedenfarbige Eledees: während euch blaue und orange farbene Gesellen Punkte gut schreiben, schalten rosafarbene Wichte neue Spielmodie frei. Gelbe liefern wiederum ein Upgrade für euren Fangstrahler; sammelt ihr genug der sonnenfarbenen Eledees ein, seid ihr schon bald in der Lage, schwerere Gegenstände zu bewegen und umherzuschleudern. Mit steigender Punktzahl durch massig eingesammelte Eledees schaltet ihr innerhalb eines Levels neue Räume frei, in dem sich wie von Zauberhand Türen öffnen oder vorher außer Betrieb gewesene Geräte finden plötzlich wieder zu neuem Leben. Zwischen den „normalen“ Abschnitten erwarten euch auch kleinere Endboss-Kämpfe, in dem ihr ein besonders starkes Eledee einfangen sollt. Vorher muss es aber erstmal ordentlich geschwächt werden; am besten durch Gegenstände, die ihr auf es schleudert. Wem das immer noch nicht genug ist, der kann mit Freunden im Multiplayermodus auf gemeinsame Jagd gehen und versuchen, mehr Eledees als der Spielpartner zu fangen. Nichts besonderes, aber gerade für kleinere Mitspieler ein großes Vergnügen, da es nicht besonders schwer zu erlernen ist und im bunten Knuddellook daherkommt. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Level im Editor zu basteln und diese dann an Freunde innerhalb des eigenen Wii-Adressbuches zu versenden. Steuerung Konami hat im Vorfeld damit geworben, dass Eledees komplett auf die Wiimote zugeschnitten sei. In der Aussage steckt etwas Wahres, aber prinzipiell wurde hier etwas geschönt. Es wäre noch mehr machbar gewesen mit Nintendos Steuereinheit, zum Beispiel hätten Schlagbewegungen oder ein Schütteln der Wiimote implementiert werden können; aber so wie es die Bedienung jetzt ist, ist sie schon sinnvoll und erfüllt ihren Zweck. Eledees werden mit Hilfe des Wiimote Pointers anvisiert und mit Hilfe der A- oder B-Taste eingefangen. Wenn ihr den jeweiligen Button gedrückt haltet, seid ihr in der Lage, Drehbewegungen auszuführen, um z. B. Türen zu öffnen, oder Gegenstände in die Luft zu heben und auf den Kopf zu stellen. Die Steuerung geht insgesamt flott von der Hand und ist schon nach kurzer Einarbeitung verinnerlicht. Prima, so sollte es sein! Generell bleibt die Wii deutlich unter ihren technischen Möglichkeiten. Sicherlich darf man nicht von jedem Wii-Spiel erwarten, dass es einem grafischen Referenztitel wie Mario Galaxy ernsthaft Konkurrenz macht, aber ein wenig mehr wäre da bestimmt drin gewesen. Die Texturen wirken etwas unscharf und verwaschen, was bisweilen etwas störend in's Auge fällt, genau wie die Detailarmut. Für kleine Zocker dürfte das aber nicht weiter störend sein, denn hier geht's schließlich um Spaß und nicht um die neueste Techdemo. Storysequenzen werden in Illustrationen dargestellt, die farblich zuckersüß ausgefallen sind. Sound Die Musik ist unaufdringlich und wird schon bald zur Nebensächlichkeit, was aber nicht weiter schlimm ist, da die einzelnen Songs eher nach Fahrstuhlmusik klingen. Hier herrscht das gleiche Prinzip wie bei der Grafik: Mittel zum Zweck. Ansonsten quietschen die Eledees munter vor sich hin und geben alle möglichen hohen Töne von sich. Das hört sich relativ süß an und bringt einen immer mal wieder zum schmunzeln. Die englischen Stimmen in Zwischensequenzen sind hingegen nicht mein Fall: die Kinderstimme von Kai ist so hoch, dass mein Trommelfell allergische Reaktionen zeigt. Spieler mit Kitsch-Phobie sollten einen Sicherheitsabstand einhalten. Da diese Storysequenzen aber eher rar gestreut sind, stellen sie kein sonderliches Hindernis dar und sind kein Grund, dass Spiel von Anfang an zu meiden. Fazit Eledees ist süß. So süß, dass es für manche schon direkt klebrig sein könnte. Mich stört es nicht: Eledees ist ein Zock-Snack für zwischendurch. Du hast keine Lust auf tiefgehende Spiele, die stundenlanger Eingewöhnung bedürfen? Du hast Bock auf ein Game, was man immer mal für ein paar Minuten zwischendurch rausholt, um sich zu amüsieren? Du hast kein Problem mit Bonbongrafik und Qietschesounds? Dann ist Eledees dein Spiel. Da der Titel schon etwas älter ist, bekommt man ihn mittlerweile auf dem Grabbeltisch für wenige Euros. Für mich ist es kein Spiel, das ich zum Vollpreis gekauft hätte, aber für den günstigen Zock zwischendurch genau das Richtige. Da absolut keine Gewalt in dem Titel vorkommt, ist es auch für ganz junge Spieler zu empfehlen. Ihr könnt eurer Kind ruhig mal unbeaufsichtigt eine Runde Eledees zocken lassen, ohne die Befürchtung zu hegen, es könne zum gemeingefährlichen, blutr&uum l;nstigen Zombie mutieren ;).

22. Juli 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Doodle Hex im Test

Der Name des Spiels klingt zuerst gewöhnungsbedürftig. Ich musste erstmal schmunzeln, als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Doch hinter dem lustigen Titel verbirgt sich ein Ernst zu nehmender Taktik- und Reflextest für die Hosentasche, der so manchen Spieler für längere Zeit zu fesseln vermag. Inhalt In Doodle Hex dreht sich alles, wie der Titel schon ganz richtig verrät, um Hexen und Magier. Diesen strömen aus allen Teilen des Universums zur „Schule der Runen“, um zum Meister ihres Fachs zu werden. Die Bedingungen sind hart und nur die Besten können sich schlussendlich durchsetzen. Die Lehranstalt hat zudem ein besonderes Privileg: sie ist als einzige Einrichtung berechtigt, die geheimnisvollen Runen zu benutzen und diese ihren Schülern zur Verfügung zu stellen. Diese magischen Körper sind im Doodle Hex Universum die stärkste Form von Magie. Da der Unterricht aber nicht besonders spannend zu scheinen scheint, duellieren sich die Schüler unter Aufsicht des Gespenst' Kalamazoos in verschiedenen Turnieren. Um die Veranstaltung rangt sich das Gerücht, der Gewinner würde die „große Wunschrune“ gewinnen und somit das mächtigste Artefakt der Welt in seinen Besitz bringen. Sobald ihr das Spiel startet erwartet euch als erstes eine hübsche Videosequenz. Anschließend gebt ihr euren Profilnamen ein und gelangt in das Hauptmenü. Dort habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Unter dem Stichpunkt „Optionen“ könnt ihr euch die Mitwirkenden ansehen, die Spielsprache einstellen oder eines eurer Profile löschen. Der Punkt Multiplayer lädt euch dazu ein, virtuell gegen andere „Magier“ aus eurem Freundeskreis anzutreten oder mit ihnen Runen zu tauschen, sowie euer Spiel mit ihnen zu teilen, falls der Spielpartner in spe kein eigenes Doodle Hex Modul besitzt, ihr aber trotzdem gegen ihn spielen wollt. Der Einzelspielerabschnitt des Moduls liefert euch den Turniermodus, quasi der Storymodus und somit Kern des Spiels, sowie die Möglichkeiten ein schnelles, unverbindliches Duell gegen den Computer zu bestreiteten und an einzelnen Wettkämpfen teilzunehmen, um neue Runen freizuspielen. Entscheidet ihr euch für den Turniermodus, geht es richtig rund: als erstes steht die Charakterwahl an. Die Auswahl fällt schwer. Es gibt viele verschiedene Protagonisten mit den unterschiedlichsten Stärken und Schwächen. Während Zauberer Kaleb ein Allrounder ist, der alles gut, aber nichts richtig dolle kann (war meine erste Wahl am Anfang ), ist z.B. Hexe Fey ein Abwehr-Bollwerk, dessen Verteidigung nur schwer zu knacken ist. Djin protzt hingegen mit starken Angriffen und Strat lässt ein schnelles Kombo-Feuerwerk auf ihre Gegner los und glänzt mit hoher Geschwindigkeit. Nach der Charakterwahl folgt eine kleine Storysequenz, die euch eure Spielfigur näher bringen soll und deren Hintergrundgeschichte beleuchtet. Dann geht's auch schon los: Auf dem oberen Bildschirm werden ab jetzt eure eingegebenen Runen visuell schmuck umgesetzt, während ihr auf dem unteren Screen eben diese mit Hilfe des Touchpens einzeichnet. Dabei ist die richtige Kombinationsgabe gefragt: setze ich zuerst die blaue Rune, die die Verteidigung des Gegners schwächt und male danach drei Angriffsrunen, so dass meine Attacke mehr Schaden verursacht und der Opponent nur hilflos zuguckt, oder zeichne ich zuerst die gelbe Formel, um meine späteren Angriffe nur halb soviel Mana kosten zu lassen? Es ist also viel Fingerspitzengefühl gefragt, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kombos einzusetzen. Dabei solltet ihr immer schön auf eure blaue Mana-Leiste am linken Bildschirmrand achten, da ihr nicht ungestraft unzählige Runen hintereinander zeichnen könnt. Ihr müsst genau abwägen, für welche Rune ihr die Magie ausgebt. Einem Gegner, der andauernd eure Formeln blockt, ohne Unterlass Angriffe entgegenzuschleudern, ohne Verteidigung durchbrechende Rune zu attackieren, wäre z.B. pure Energieverschwendung. Schaut euch also am besten an, wie euer Gegner vorgeht und tüftelt das entsprechende Gegensystem aus. Mit zunehmender Spieldauer und dem entsprechendem Erfolg schaltet ihr neue Runen und Duellpartner frei. Zu beachten ist übrigens auch, dass ihr nicht unendlich viele Runen in euer Zauberbuch packen könnt: überlegt euch also genau, welche Runen für den nächsten Rangkampf sinnvoll sind und wie ihr diese untereinander sinnvoll in Einklang bringen könnt. Vergesst außerdem nicht zu blocken: indem ihr den Stylus über dem Gesicht eures Schützlings positioniert, wehrt ihr gegnerische Angriffe ab (manche Attacken können aber nicht geblockt werden, wie z.B. Flüche, die verhindern, dass sich euer Manavorrat wieder von selbst auflädt). Die Steuerung geht flott von der Hand, da ihr alle Eingaben mit dem Stylus tätigt. Die Knöpfe an eurem DS geraten also ganz schnell in Vergessenheit. Die von euch gezeichneten Runen werden fast immer korrekt erkannt, auch wenn ihr etwas hastig und ungenau vorgeht. Das ist ein dickes Plus, denn gerade in höheren Schwierigkeitsgraden seid ihr oft so schnell zugange, dass die Eingaben schon mal etwas ungenau geraten. Es gibt hier also nichts zu meckern: dickes Plus, von dem sich manche Spiele eine Scheibe abschneiden können. Grafik Die Grafik ist bunt, ansehnlich und lebt von dem schrillen Charakterdesign. Mir gefällt die Manga-Optik gut, andere mag es vielleicht abschrecken. Die Videosequenzen sind dank der Firma Actimagine mal wieder super geworden. Spitzenauflösung, alles schnell und flüssig und keine störenden Fehler. Hat mir schon bei Lunar Knights überaus gut gefallen. Die Effekte beim Einzeichnen der Runen sind zwar etwas mager, machen aber durchaus Sinn, da andauernde Effektfeuerwerke schnell vom eigentlichen Geschehen ablenken würden. Daher bin ich auch froh, dass die Animationen der kämpfenden Magier auf den oberen Screen verlagert wurden. So ist es eine schöne grafische Draufgabe, die aber nicht vom eigentlichen Geschehen ablenkt. Sound Das Spiel enthält im kleinen Rahmen Sprachausgabe, die etwa bei der Auswahl der Spielfigur oder vor dem Start eines Gefechts zum tragen kommt. Die Musik während des Kampfes soll ein leicht gruseliges Gefühl vermitteln und geht gut ins Ohr. Ich persönlich empfinde sie nicht als aufdringlich oder störend. Sie passt zum Geschehen und hat ein paar wirklich angenehme Songs! Ansonsten gibt's beim Treffen des Gegners kleinere Effekte, die nicht vom Geschehen ablenken. Fazit Eine angenehme Überraschung! Das Cover lässt zuerst auf ein eher an junge Spieler gerichtetes Spiel schließen, aber auch ältere DS Nutzer werden sich durchaus mit dem Spielprinzip anfreunden können. Denn hier ist nicht nur schnelles Reagieren gefragt, sondern auch geschicktes Kombinieren und Erfassen der jeweiligen Duellsituation. Die Möglichkeit, neue Runen undCharaktere freizuspielen wird bei manchen wieder mal das Sammelfieber ausbrechen lassen, zumal man die erworbenen Runen auch mit Freunden tauschen kann. Die Möglichkeit, ein schnelles Duell zwischendurch starten zu können, ist ebenfalls schön. So kann die Wartezeit auf den Bus oder eine lange Zugfahrt angenehm überbrückt werden. Grafik, Sound und Steuerung ergeben eine gelungene Mischung und die Vielfalt der Charaktere ermutigt einen, den Turniermodus mehr als einmal anzugehen. Je nach Schwierigkeitsgrad wird man auch wirklich gefordert. Wer auf der Suche nach einem Aktionhappen für zwischendurch ist oder gerne sammelt und sich zudem mit der Thematik und Optik anfreunden kann, bekommt für 40 Euro doch einiges geboten.

24. Juli 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

The Dog Island - Bei Fuß!

Da ich selbst einen Hund habe, konnte ich diesem niedlichen Spiel nicht widerstehen. Schlüpft in die Rolle eines kleinen Welpen, der auf große Weltreise geht. Spielbeginn Zu Beginn des Spiels müsst ihr eine aus 48 Hunderassen auswählen. Damit ihr die richtige Entscheidung treffen könnt, wird jeder Hund rechts im Bild eingeblendet. Ich entscheide mich für einen Rottweiler. Es folgen das Geschlecht und der Name des Hundes. Mein Hund ist weiblich und erhält den Namen „Kira“, wie im echten Leben. Danach wird sofort losgelegt. Story Ihr startet in eurem Elternhaus, in dem ihr mit eurer Mutter und einem kleinen Geschwisterchen lebt. Ihr könnt wählen, ob ihr lieber einen Bruder oder eine Schwester habt - Ich wähle den Bruder. Dieser Bruder leidet an einer unheilbaren Krankheit T_T Als keine Heilung in Sicht ist, macht ihr euch auf die Suche nach einem Arzt, der euren Bruder retten kann. Es verschlägt euch auf die sagenumworbene Insel „Dog Island„, auf der ein berühmter Doktor lebt. Dort begegnet ihr vielen, vielen Hunden und einem Anc namens Petashi. Die Hunde Hier wurde wirklich gute Arbeit geleistet! Wenn ihr eine Weile nichts tut, fängt euer Hund an sich zu kratzen, umherzuschauen oder zu schlafen. Als Hundebesitzerin sind mir sofort die Ähnlichkeiten zu meinem eigenen Hund aufgefallen und ich bin aus den „süüüß„ Ausrufen nicht mehr herausgekommen^^. Allgemein wurde auf das Design und die Gestik der Hunde viel Wert gelegt und das ist bei einem Hundespiel genau die richtige Entscheidung. Schnüffeln Der Schwerpunkt des Spiels liegt im Erschnüffeln von Gegenständen. In allen Gegenden könnt ihr Objekte finden. Wenn es spezielle Dinge sind, lernt ihr zuvor den Geruch und könnt dann auf die Suche gehen. Es gibt Listen mit allen Dingen, die ihr erschnüffeln könnt, was einen regelrechten Sammelwahn auslöst. Euer Ziel ist es Meisterschnüffler zu werden, um damit eine Pflanze gegen alle Krankheiten finden zu können. Gegner Natürlich könnt ihr nicht ohne Hindernisse auf Dog Island herumlaufen. Wilde Tiere stellen sich euch in den Weg und greifen an, falls ihr zu nahe kommt. Mit einem Bellen könnt ihr sie ohnmächtig machen^^ Da das Spiel ein Kinderspiel ist, könnt ihr die niedlichen wilden Tiere natürlich nicht angreifen und umbringen. Sie sind sowieso keine allzu große Bedrohung. Wuffs Für erledigte Aufgaben oder erschnüffelte Gegenstände erhaltet ihr sogenannte „Wuffs„. Diese „Wuffs„ sind nichts anderes als die Währung des Spiels. Mit ihnen könnt ihr euch Heilkräuter oder Accessoires im Laden kaufen. Die Accessoires reichen von Hüten über Sonnenbrillen bis hin zu Schweißbändern und Krawatten. Fazit Definitiv nicht nur für Kinder ein tolles Spiel, auch wenn das jüngere Publikum wohl eher die Zielgruppe ist. Die zweite Zielgruppe sind natürlich Hundeliebehaber. Ich freue mich jetzt schon auf neue Gebiete und neue erschnüffelte Objekte in meinem „Album„ o_O. Achja, die Bilder im Artikel stammen alle von mir (vom Fernseher abfotografiert), da es online so gut wie kein Bildmaterial gibt. Entschuldigt die schlechte Qualität :3

25. Juli 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach