mehr als nur verspielt.

Petz - Die affen sind los!

Archiv-Artikel vom 2. März 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Petz - Die affen sind los!

geschrieben von Dai-Lee
2 Min. Lesezeit

Chaos in der Wohnung? Abgenagte Tapeten? Herumliegende Bananenschalen? So in etwa würde es wohl aussehen, wenn ihr euch einen Affen nach Hause holt. Für alle, die sich gleich eine ganze Affenfamilie in digitaler Form ins eigene Heim holen wollen ist möglicherweise der Petz-Titel Die Affen sind los einen Blick wert.

Zuallererst dürft ihr ein Äffchen eurer Wahl adoptieren, solange ihr nichts freigespielt habt stehen euch dafür zwei verschiedene Rassen zur Verfügung. Geschlecht und Fellfarbe dürft ihr euch selbst aussuchen. Mit eurem selbstbenannten Affenbaby lernt ihr die ersten Schritte in dem Haus, welches zukünftig von euren Affen bewohnt wird. Mit Hilfetexten geht das auch ganz gut von der Hand.

Motivation
Mit erfüllen von Aufgaben erhaltet ihr Sterne. Jeder Stern symbolisiert eine Belohnung, sei es ein neues Kleidungsstück, Spielzeug, Nahrungsmittel oder eine neue Affenrasse die ihr adoptieren könnt. die Aufgaben sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt und beginnen etwa mit ‘füttere einen Affen zweimal’ oder ‘Fotografiere einen Affen der Spargel isst’ - was gar nicht so einfach ist, da Spargel nicht gerade zu den beliebten Mahlzeiten gehört.

Neben den Aufgaben könnt ihr eure Affen erziehen, durch Spray oder Streicheln. Das erinnerte mich etwas an Black & White, allerdings habe ich bei den Affen bisher noch keinen Lerneffekt feststellen können.Zusätzlich könnt ihr den Affen Tricks beibringen, die ihr mit der Wii-Remote vormacht. Wie genau seht ihr im Trick-Menü, bei einigen Tricks verrenkt man sich aber ganz schön <.< Wenn mans nicht richtig gemacht hat, schwebt dem Affen ein Fragezeichen über dem Kopf… ich glaube das konnte man bei mir am Anfang auch überm Kopf sehen  Ist aber eigentlich gar nicht so schwer.

Affenfamilie
Durch spielen und laufen werden die Affen groß - seltsame Beschreibung im Spiel aber sie trifft zu: Wenn man ne Weile nichts macht funktioniert das also auch, achtet nur auf den Hunger der Fellknäul  Wenn die Affenbabys nun also erwachsen sind, soll man sie züchten können und ganz neue Affenarten erschaffen. Meine Äffchen fanden sich untereinander noch nicht besonders interessant, hmmm.
Es ist aber bereits mit drei Affen schon recht wuselig, wirft man dem einen ein Spielzeug vor die Füße, möchte der andere schonwieder was trinken oder futtern und beim Dritten hat man das Gefühl das lauern vor dem Kleiderschrank ist kein Zufall  Man darf die Äffchen nämlich auch einkleiden, vom Hut bis zur Affenschwanzdekoration ist alles dabei. Einiges ist wirklich niedlich, bei anderen Teilen hab ich nur gedacht das arme Tier - aber das ist Geschmackssache.

Fazit
Für Affenliebhaber und Jüngere sicherlich ein Spaß mit der Wii-Remote die Tiere durchs Haus zu scheuchen und diese umzuziehen, zu füttern, zu waschen, ihnen Tricks beizubringen, sie zum Techtelmechtel zu bringen und damit zu züchten. Ich fürchte nur, dass nicht wirklich Langzeitmotivation aufkommt.

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A Vampyre Story - Eine bissge Angelegenheit!

Vampirgeschichten sind mir die Liebsten ! Tagsüber schlafen, Abends aus der Gruft heraussteigen und ein Dasein als wandelnde Untote fristen - aber keine Angst - diese Geschichte ist anders. Lange ist es her das ich ein richtig tolles Adventure in den Händen halten konnte. Das Click & Point Adventure „A Vampyre Story„, welches sich erfreulicher Weise an altbekannter Steuerung orientiert, hat es mir angetan und ich konnte mich selbst vom schaurig-schönen Vampir-Treiben überzeugen. Arme, arme Mona Mona De Lafitte hat einen Traum: irgendwann will sie eine berühmte Opernsängerin werden. Dem steht auch nichts im Wege, bis sie eines Tages ausgerechnet auf den kleinwüchsigen Vampir-Baron Shrowdy von Kiefer trifft. Dieser versucht alles um sie um den Finger zu wickeln… und leider (oder für uns Spieler zum Glück) gelingt es ihm auch durch Überzeugungsmethoden mit „Biss“. 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2. Dezember 2008 · Dai-Lee

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Bioshock auf der PS3

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Technisches Wagen wir einen Schritt in die Realität zurück - fern von der unheimlichen Grundstimmung, die Bioshock so genial vermittelt. Das Spiel war bereits seit dem 24. August 2007 für PC und XBox 360 erhältlich und ist nun (seit dem 17. Oktober 2008) auch für die Playstation 3 erschienen. Grafisch hat sich seit dieser Zeit nichts getan - auch wurde am Inhalt nichts gedreht. Die ‚Verspätung' wurde durch kostenpflichtige Challenge-Rooms ausgeglichen… zudem wird immer mal ein Patch nachgeworfen. Übrigens ist die deutsche ab 18-Version etwas geschnitten: Verbrennungen an den Gegnern wurden optisch etwas harmloser dargestellt - die finde ich aber noch immer authentisch. 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4. Dezember 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Advent, Advent - Nadine's Retro Büchklein (LBP)

Im Kerzenschein der zwei Adventskerzen öffne ich mein verstaubtes Retro-Büchlein, rücke die Brille zurecht und beginne vorzulesen: Es war einmal… Im Jahre 1985, als auch Will Wright einer von vielen war, der eine Floppy-Disk mit der Aufschrift Little Computer People (LCP) ergatterte. Man sagt diesem Spiel nach, dass es die Grundidee zu den Sims geformt hat. Little Computer People erschien 1985 für den Commodore 64 und erklärte sich selbst wie folgt: Jeder Computer hat einen ‚Bewohner' (engl.: Little Computer People), welchen man mit diesem Spiel ein eigenes Haus zur Verfügung stellen und mit diesem interagieren kann. Jede Floppy hatte dabei einen eigenen Code, wodurch kein Computer-Bewohner wie ein anderer war. Die Merkmale, die dabei wild kombiniert wurden waren Hemd- und Haarfarbe, Name und Persönlichkeit des Männchens, welches dieses Haus bewohnte. Mein kleiner Hausbewohner hieß Milton und bekam schnell schlechte Laune, wenn ich mit ihm nicht genug Karten gespielt habe - dann verweigerte er mir sogar das Klavierspielen. Weiter geht's auf Seite 2! Ein Haus voller Interaktionen Neben den Kurztastenbefehlen die das Leben von meinem Milton angenehmer machten (oder auch nicht) gab es die Möglichkeit dem Hausbewohner direkt per Texteingabe etwas mitzuteilen. Ob das nun der Wunsch nach einem gemeinsamen Kartenspiel oder der Hinweis auf einen hungrigen Hund war… am besten nutzte man das Wort please zur Kommunikation. Eine Liste der Kurztastenbefehle gibt es auf der letzten Seite. Wenn man seinen Hausbewohner darum bat, einen Brief zu schreiben (please write a letter), teilte dieser einem mit was ihm so durch den Kopf geht und wie er sich fühlt. Meist erwähnt er auch seinen Hund dabei. Weitere mögliche Aktionen sind zum Beispiel Tanzen zu Musik (man sollte vorher ein paar Schallplatten geschickt haben), spielen von Musik auf dem Klavier, zocken am Computer, Telefonieren (Wer sich schon immer gefragt hat warm die Sims so seltsam reden sollte sich mal LCP anhören), Zeitung lesen, den Kamin anmachen, Essen oder Trinken, Aerobic und vieles mehr. Der Bewohner eures Computers hatte also durchaus einen Abwechslungsreichen Tag an dem man teilhaben durfte. Weiter geht's auf Seite 3! Besonderheiten Little Computer People startet jedes Mal mit einer Datumsabfrage - damit werden Sitzungen fortlaufend gespeichert. Allerdings hat wohl niemand damit gerechnet, dass dieses Spiel das Jahr 2000 überleben wird, die Jahresangaben sind nurzweistellig. Außerdem gibt es an speziellen Tagen wie etwa Weihnachten dann auch Weihnachtslieder auf dem Plattenspieler laufen. Als Milton auf meinem C64 einzog war auch ich noch jung. Am liebsten habe ich mir etwas von ihm auf dem Klavier vorspielen lassen. Der arme Kerl kam von dem Ding gar nicht mehr weg… Dafür gab's dann aber auch Streicheleinheiten beim telefonieren per Knopfdruck Die Liste der Kurzbefehle findet auf der nächsten Seite!

7. Dezember 2008 · Dai-Lee

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Ninjatown - COUWABUNGA!

Wer zum Teufel hätte gedacht das die kleinen Ninjas aus Ninjatown so brutal sein können, obwohl sie doch so süß aussehen ? Flashpoint hat uns regelmäßig mit Nachrichten versorgt, die uns beunruhigt haben. Der Bürgermeister persönlich meldete sich in diesen zu Wort und bat um unsere Hilfe. Jetzt, wo das Spiel im Handel ist, muss ich mich ganz schön beeilen um die kleinen Ninjas zu retten. Der Frieden ist gebrochen Nach einem Erdbeben in der Nähe von Ninjatown wird die Stadt von einer Horde böser Wee Devils heimgesucht. Mr. Demon ist ihr Anführer und setzt alles daran die Stadt in seine Gewalt zu bekommen. Löst das Rätsel um seine geheimen Motive, warum will Mr. Demon die Stadt zerstören… Ninjatown Ol' Master begrüßt euch herzlich in Ninjatown und ist für eure angebotene Hilfe sehr dankbar. Er weist euch in die Geheimnisse von Ninjatown ein, die sonst niemand kennt und ist somit der Tutorial-Lehrmeister. Jeder Ninja in der Stadt hat besondere Kräfte. Wee Ninjas sind zum Beispiel hervorragend im Nahkampfeinsatz und können mit ihrer bloßen Faust alles was ihnen in dem Weg kommt vernichten. Wow! Was tun, wenn die Bösewichte Flügel haben und über die Ninjas hinwegfliegen können? Tja, da helfen nur die Sniper Ninja. Mit ihnen könnt ihr die geflügelten Wee Devils beschießen. Peng, Peng! Am besten gefallen mir jedoch die Ninjas, die mit Schneekugeln werfen und die Gegner so in Eisblöcke verwandeln. Eisige Zeiten für die Wee Devils, was wird wohl Mr. Demon sagen? Blast ihm den Marsch Jeder Zeit kann eines der roten Biester durch die starke Front dringen. Zum Glück hat Ol' Master, dank eines Balloons, hoch oben im Himmel einen super Ausblick auf die Schlacht. Nicht umsonst ist er der Weiseste unter ihnen Entdeckt die Kräfte des allmächtigen Gehstocks, dieser füllt seine Energie im Kampf auf und wenn ihr einen Bösewicht durchhuschen seht, dann pustet ihn mit Ol' Masters Gestock aus dem Weg! Diese Aktion müsst ihr stilecht ausführen, indem ihr eure ganze Luft aus euren Lungen presst und ins DS Mikrofon blast. Pfuuuuuuu* Mir ist da zum Glück der Atem geblieben, manchmal fühlte ich mich jedoch wie beim Eierausblasen Kommen immer wieder stärkere Wee Devils auf euch zu und die Puste ist euch ausgegangen, hilft nur noch eins… die übergroße Lupe! Diese zaubert Ol' Master aus seiner Tasche und hält sie über den Wolken auf einen der bösen Wee Devils. Ein gebündelter Sonnenstrahl kokelt die fiesen Biester weg. Haha das habt ihr davon! Wie schade, dass ihr während des Kampfes keine Unterstützung vom Bürgermeister bekommt. Denn der ist einfach viel zu feige und verkriecht sich einfach Naja, nicht jeder Ninja kann stark und mutig sein… und irgendwer muss ja Hilfebriefe schreiben^^ Leere Bezirke - wo sind die alle hin? Die Stadt sieht auf den ersten Blick recht eintönig und leer aus. Ihr baut eure Fronten auf, indem ihr in die leeren Felder Ninjahäuser platziert. Schaut im oberen Screen immer nach welcher Feind als nächstes auflauert und baut die Häuser so, dass es kein Durchkommen gibt! Wee Devils sind nicht besonders schlau, sie greifen gerne in Gruppen an und nehmen sich immer nur einen Stadtteil nach dem anderem vor. Tja, würden die kleinen Teufelchen über alles herfallen, wäre das Spiel viel schwerer. So hat man immer einen guten Überblick auf die Klopperei und kann gemächlich neue Taktiken ausklügeln. Muahaha! Tote Wee Devils sind gute Wee Devils! Jeder besiegte Gegner hinterlässt Kekse. Hmmmm Das Knuspergebäck verleiht euren Ninjas Kräfte. Klickt ihr auf die Häuser erscheint eine Anzeige und ihr könnt die fleißigen Kämpfer aufsteigen lassen. Niemals vergessen, denn die Kämpfer brauchen Kraft und die böse Horden greifen mehr als nur einmal an. Nach jedem guten Kampf erhält man außerdem Bonusmarken. Mit denen könnt ihr beispielsweise ein Liebe versprühendes Ninja Baby einsetzen. Bei dem Anblick werden sogar die Gegner schwach. Kunterbunte Aussichten Ninjatown hinterlässt zum Glück keine blutigen Spuren, die Grafik ist äußerst kindgerecht gehalten. Jeder Ninja-Fan hat viel Spaß mit der knuddelbunten Grafik. Der Designer Shawn Smith zeichnet sich für den Stil verantwortlich. Wer auf diesen Stil steht, verliebt sich sofort in das Spiel. Fazit Habt ihr Spaß an wilden Klopperein und wollt der Welt von Ninjatown was Gutes tun? Dann ist das Spiel genau richtig für euch. Egal ob jung oder alt, die Spieler werden herausgefordert nicht nur die kleinen Ninjas in den Kampf zuschicken, ihr müsst vorher auch taktisch an das Spiel rangehen. Anfangs wirkte es auf mich etwas eintönig, aber nach und nach schaltet man sich neue Ninja-Charaktere frei und es kommen neue interessante Gegner. Lustig sind auch die Animationen über dem Touchscreen. Na, schon im Ninja-Wahn?

9. Dezember 2008 · Dai-Lee

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Prince of Persia

Man muss sich nur einmal verlaufen und schon ändert sich einfach alles. Eigentlich wollte der Prinz, der in diesem Fall noch nicht einmal ein Prinz ist, nur mit seinem, mit Gold bepackten, Esel nach Hause, um dort sein Leben in Reichtum zu genießen. Aber, wie wir ja wissen, spielt der Zufall, oder gar das Schicksal (sofern man daran glaubt), nie wirklich mit und so gerät er in eine Situation, aus der er sich so schnell nicht mehr befreien kann. Elika, die Prinzessin der Ahura läuft ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Arme und der Prinz sieht sich natürlich dazu gezwungen, ihr zu helfen und so beginnt das Abenteuer - zugunsten des Spielers, also uns! Elika - die Begleitung Das Spiel beginnt so, wie es größtenteils im kompletten Verlauf weiter geht: Man klettert. Das hört sich zuerst ganz und gar nicht beeindruckend an, macht aber riesig Spaß, sofern man sich darauf einlässt. Die Steuerung dabei ist recht einfach gehalten und erfordert es lediglich, den richtigen Knopf zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Hier kommt auch Elika, die Prinzessin ins Spiel. Als treue Gefährtin begleitet sie den Prinzen als NPC über das ganze Spielgeschehen und hilft einem, wo sie kann. Der Clou an der Sache: Anders, als in den meisten Spielen steht sie als NPC nicht dauernd im Weg oder stirbt einem weg, sondern steht einem tatkräftig zur Seite, wenn man sie braucht. Beispielsweise um über einen Vorsprung zu springen, der für den Prinz alleine zu groß ist. Elika setzt dann ihre Zauberkraft ein, um ihm beim Sprung beizustehen. Gleichzeitig wird sie aber auch zu einem der diskutiertesten Kritikpunkte des Spiels. Da sie den Prinzen immer wieder auffängt, wenn er fällt und ihn auch im Kampf rettet, ist es nicht möglich, zu sterben. Deswegen wird häufig behauptet, PoP sei zu einfach, was in meinem Ermessen allerdings nicht stimmt. Gut, eine Herausforderung stellt das Spiel tatsächlich keinesfalls dar, jedoch halte ich den Schwierigkeitsgrad trotz allem für angemessen, denn, wenn man es genau nimmt, kann man nur in den wenigsten Spielen wirklich sterben. Man hat fast immer eine zweite Chance und muss eben noch einmal von vorne anfangen. Bei PoP verhält es sich nicht viel anders. Wird man von Elika vor einem Sturz bewahrt, so setzt sie einen an den letzten Punkt ab, wo man noch auf festem Boden stand und darf sich noch einmal ans Klettern versuchen, bis es klappt. Schützt sie einen vor dem Tod durch einen Feind, so regeneriert er seine Lebensenergie. Somit bleibt das Spiel zwar recht einfach, aber nicht einfacher als andere Spiele des Genres. Das Ziel Das Ziel wird schon ganz am Anfang klar gemacht. Ahriman, der Gott der Dunkelheit, wird aus seinem Gefängnis befreit und verschlingt das Reich seines Bruders, dem Gott des Lichts, Ormazd. Zusammen mit Elika, die die Kraft von Ormazd besitzt, begibt man sich auf den Weg zu den veschiedenen Gebieten des Königreichs, um diese von der Dunkelheit zu reinigen und Ahriman somit wieder zu bannen. Dies stellt sich natürlich nicht als so einfach heraus, denn – wie könnte es auch anders sein? – Ahriman hat seine Schergen, welche sich einem in den Weg stellen. In PoP gibt es nur Zweikämpfe. Bei denen muss man, wie üblich, den Angriffen des Gegners ausweichen oder sie blocken und, sobald man kann, ihn mit verschiedenen Kombos die Lebenspunkte rausprügeln. Je länger die Kombo, desto größer ist der Schaden, den man verursacht. Zusätzlich kann man auch die Umgebung nutzen, um seinen Feind schneller dahinzuraffen. Einer der Hauptgegner ist sogar ganz und gar unbekämpfbar und kann nur durch Hinzunahme der Umwelt besiegt werden. Viele Gegner tauchen schon auf, bevor man zu ihnen gelangt ist. Kommt man schnell genug zu ihnen, so hat man die Chance, ihnen mit einem Schwertstreich den Gar aus zu machen und einem Kampf somit zu entweichen. Das Reich Das Reich, welches man bereist, ist in vier große Gebiete aufgeteilt, die aus jeweils fünf kleineren, fruchtbaren Gebieten bestehen. Um beim Weg dorthin nicht die Orientierung zu verlieren, hat Elika die Fähigkeit, einem durch einen Lichtball, der in die richtige Richtung fliegt, den Weg zu weisen. Praktisch! Jedes der vier Gebiete wird von einem Verdammten beherrscht. Das sind Kreaturen, die ehemals Menschen waren, allerdings ihre Seele an Ahriman gaben, damit dieser ihre Wünsche erfüllt. Und gleichzeitig die Hauptgegner im Spiel. Obwohl man die Reihenfolge der Gebiete, die man heilt, frei bestimmen kann, bleibt der Ablauf klar gegliedert. Gebiete befreien, Verdammte killen – bam! Hat man ein fruchtbares Gebiet geheilt, so kann man sich zwischen den geheilten Orten teleportieren. Eine Funktion, die praktisch und zeitsparend ist, die ich aber sehr selten in Anspruch genommen hab, da es mir einfach sehr viel Spaß machte, einfach durch die wunderschönen Gebiete zu hüpfen. Und das ist die Grafik ganz und gar – wunderschön. Wie so oft ist der Look Geschmackssache, jedoch ist sie sehr kunstvoll, fantasiereich und passt einfach wunderbar in das orientalische Setting. Neben dem normalen Gehüpfe gibt es auch sogenannte Kraftplatten. Von denen gibt es vier verschiedene Typen, die man jeweils freischalten muss, indem man Lichtkeime sammelt, welche man finden kann, sobald man ein Gebiet von der Dunkelheit befreit hat. Hat man einen Kraftplattentyp freigeschaltet, so kann man die jeweiligen Platten benutzen, die es in den Gebieten gibt. Dadurch vollführt man entweder gewaltige Sprünge, rennt, entgegen der Schwerkraft, Wände entlang oder fliegt gar durch die Luft. Letztendlich haben aber alle Platten den selben Effekt: Sie bringen den Prinzen von Punkt A nach Punkt B. Auch Schalterrätsel fehlen im neuesten Teil von PoP nicht, jedoch gibt es nur sehr wenige und sie sind auch ziemlich leicht zu lösen, wenn man ein wenig nachdenkt. Ich hätte mir ein paar Rätsel mehr gewünscht, als kleine Abwechslung, aber wirklich schlimm ist es auch nicht. Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass es auch einige Extras zum freispielen gibt. Das ist zum einen eine nette Bildergalerie und zum anderen verschiedene Skins, die sich auf den Prinzen und Elika anwenden lassen. So kann man beispielsweise auch als Altair (Assassin's Creed) mit Jade (Beyond: Good and Evil) im Schlepptau durch die Levels rennen. Fazit Im Allgemeinen besticht Prince of Persia durchaus nicht nur durch die schöne Grafik und Spielwelt, sondern auch durch eine nett erzählte Story, spaßige Hüpfpassagen und ein interessantes, wenn auch nicht besonders umfangreiches Kampf-/Kombosystem. Es ist zwar schnell durchgespielt, macht jedoch (zumindest mir) sogar so viel Spaß, dass man es auch gerne noch ein zweites mal durchspielt. Mir war es das teure Geld auf jeden Fall wert und ich kann es mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Und wer sich nicht so sicher ist, der wartet eben noch ein halbes Jahr. Dann ist es sicher günstiger. ;] Elika ist eine treue Begleiterin und hilft euch in misslichen Lagen.

15. Dezember 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

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Spyro - Doppelte Drachenpower für unterwegs!

Mit einem eleganten Sprung und einem Flügelschlag erreiche ich den nächsten Vorsprung. Ein Flammenatem von mir begrüßt den nächsten Gegner. Das Tor, welches mir den Weg versperrt kann nur von meinem Partner zerstört werden - also wechsle ich promt den Drachen und vernichte es. Ja, es macht Spaß ein kleiner lila Drache zu sein - auch unterwegs mit dem Nintendo DS! Der letzte Teil der Spyro-Triologie findet Einzug auf fast allen Konsolen - Ich habe mir für Euch die NDS-Version vorgenommen und bin begeistert! Die Steuerung wechselt von der typischen Jump ‚n' Run-Knöpfedrückerei auch zum Touchpen mit Steuerkreuzunterstützung wenn es ans Fliegen geht. Das macht die Sache nicht unnötig komplitziert und gefällt mir. Story Wer noch nie zuvor einen Spyro-Teil gespielt hat, wird sich am Anfang etwas verloren vorkommen. Zum Glück lösen sich die meisten Fragezeichen in eurem Kopf nach und nach auf. Auf dem NDS gibt es liebevoll gezeichnete Bilder - passend zu der qualitativ hochwertigen Synchronisierung (Spyro wird im deutschen von Timmo Niessner gesprochen, welcher auch schon Elijah Wood als Frodo synchronisert hat): Denn die Geschichte wird mit Sprachausgabe erzählt von der ich extrem begeistert bin. Dies zeigt deutlich was der NDS eigentlich leisten könnte, wenn man ihn lässt - Hier sollten sich andere Spiele mal ein Beispiel nehmen. Worum geht's nun eigentlich? Der Dunkelmeister ist zurückgekehrt und Spyro hat sich natürlich in den Kopf gesetzt diesen aufzuhalten. Seine einstige Feindin Cynder unterstützt ihn dabei… Fähigkeiten Die beiden Drachen haben jeweils vier Elemente zur Verfügung mit denen sie ihre Gegner tracktieren können. Diese sind durch gesammelte Erfahrungskristalle aufwertbar und müssen klug eingesetzt werden: Denn einige Gegner sind gegen bestimmte Elemente immun und gegen Andere wiederum besonders empfindlich. Eine übersichtliche Anzeige im oberen Bildschirm verrät einem aber genau was man einsetzen sollte. Weiter geht's auf Seite 2! Neben dieser Elementarschlacht gibt es natürlich auch Sprungpassagen, die beliebig mit Gleiten und Wandsprüngen ausgeweitet werden. Dabei sammelt man weitere Kristalle ein, welche die Lebensenergie und den Elementatem wieder auffüllen. Ist mir ein Gegner zu schwer, springe ich über ihn hinweg oder renne ihn mit einem gezielten Sprint einfach um. Mir gefallen die Drachenfähigkeiten - Sie sind intuitiv bedienbar. Fliegen Einige Level sind reine Flug-Level in denen zwar die Route vorgegeben ist, aber auf dem Bildschirm hat man völlige Bewegungsfreiheit: Um Gegner mit Feuer (Spyro) oder Gift (Cynder) abzuschießen und Hindernissen auszuweichen. Mit einem Seitwärtssalto in der Luft bekomme ich dabei das Gefühl Lylat Wars 64 zu spielen Bei Sypro darf ich aber jederzeit den Drachen wechseln - welcher in der Zwischenzeit etwas Lebensenergie und Elementatem regeneriert hat. Damit hat das Wechseln zwischen Spyro und Cynder einen taktischen Wert. Fazit Ich liebe diese Drachen! Die DS-Umsetzung kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn bereits der erste Endgegner eine verdammt harte Nuss ist… Ich bin begeistert was mit diesem Spiel aus Nintendos Handheld heraus geholt wurde, es sollte mehr solcher Spiele geben! Einziger Kritikpunkt ist der verwirrende Story-Start. Spyro ist nicht nur für die jüngere Spielergeneration: Alle Drachenliebhaber und Freunde des 2D Jump ‚n' Runs werden hier Freude daran finden

20. Dezember 2008 · Dai-Lee

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