mehr als nur verspielt.

Yoga auf DS!

Archiv-Artikel vom 14. August 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Yoga auf DS!

geschrieben von Dai-Lee
1 Min. Lesezeit

Nach Vital Coach versorgt uns Ubisoft weiterhin mit neuen Trainingskonzepten für den DS. Mein Yoga Coach - soll den Geist beleben, den Körper entspannen, und Schmerzen lindern! Fehlt dann nur noch die gesunde Ernährung - hier kommt dann aber wieder der Vital Coach ins Spiel!

Trainer Das Programm stellt euch einen professionellen japanischen Trainer zur Verfügung. Auf dem Screenshot könnt ihr einen Blick auf die Trainerin werfen Individuelle Trainingseinheiten Zu Beginn müsst ihr euer Alter, Gewicht und das persönliche Trainingsziel eingeben.

Danach stellt das Programm aus vielen geeigneten Yoga-Übungen automatisch ein individuelles Trainingsprogramm zusammen. Die Anzahl der Übungen orientieren sich nach eurem Profil.

Dabei wird sogar auf das Alter geachtet! Steuerung Während ihr euch verbiegt könnt ihr via Spracherkennung das Programm navigieren. Sehr sinnig, so muss man seine Übungen nicht unterbrechen. Damit ihr auch ja nichts falsch macht beim Training, wurden sogar über 200 verschiedene Videos aufgezeichnet. Diese könnt ihr mit dem Touchpen beliebig vergrößern. Resultate Sämtliche Tagesresultate werden aufgezeichnet und von Tag zu Tag passt sich das Programm euren Erfolgen an :). Atmung Das Allerwichtigste beim Yoga-Training ist natürlich die Atmung. Neben dem Körpertraining wird die Atemtechnik verbessert und das eigene Wohlbefinden wird langfristig gesteigert.

Das A&O Das Yoga-Quiz stellt eurer Wissen rund um das Thema Yoga auf die Probe. Das Programm bietet nicht nur eine Reihe an Übungen, es versorgt euch sogar mit Wissenswertem aus der Welt des Yoga, zusätzlich könnt ihr Fachbegriffe in einer umfangreichen Liste nachschlagen. Ein Release steht noch nicht fest! Wir halten euch aber auf dem Laufenden und zeigen das Ganze dann auch mal in Aktion.

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Hands on: Battlefield Bad Company (Demo)

Wie gestern berichtet wurde die Battlefield Bad Company Demo released. Ich bin natürlich gleich mit meiner PS3 unterm Arm zu meinem Zweitwohnsitz nach Österreich gefahren ;) und habe dort die Demo aus dem PSN Store geladen. Zurück in Deutschland (puh, war das anstrengend :D) habe ich dann den restlichen Abend mit ausführlichem Zocken der Demo verbracht. Hier meine Ersteindruck! Der Download ging trotz der beachtlichen Größe von über 1,5 Gigabyte erstaunlich fix über die Bühne... das nervige Installieren der Demo (wann ändert Sony das?) überbrückte ich mit einem kühlen Getränk und wartete sehnsüchtig auf die 100% Fortschritt. Endlich! You're in Bad Company now! Nach dem sehr stylischen EA/dice Intro Teaser überraschte mich das Hauptmenü mit einer schönen Menüführung und super Musik, die in einem für Battlefield doch sehr ungewohnten Swing Style glasklar aus der Anlage kam. Verliebt in die Klänge wählte ich zuerst die Solokampange aus. Battlefield mit einem Singleplayer? Das ging mit dem letzten Battlefield Konsolen Ableger und seiner Pseudokampange deutlich in die Hose. Der eigene Charakter wird als Greenhorn eingeführt, stört mich nicht, die Sprüche der Kollegen und die ungewohnt gute Synchro haben mir sehr gut gefallen. Nach kurzer Einführung (in Spielgrafik) konnte ich nun selber Hand anlegen... vorab hat man ja schon viel gehört über die zerstörbare Umgebung. Daher konnte ich es auch gar nicht abwarten gleich mal mit dem MG auf den naheliegenden Schuppen draufzuhalten - ratatatatat - hmm, nix? Sekundärfeuer, Granatenwerfer und Feuer! BUMM. Ja das gefiel mir schon besser, zwei Bäume hats auch gleich mitzerlegt :) Ihr hättet mein zufriedenes Grinsen sehen sollen :P Da kommt dieser Smiley nicht im entferntesten dran, hehe. Im Verlauf der Mission war es ja nur eine Frage der Zeit bis ich auf feindlichen Widerstand stossen würde. Zuerst hatte ich meinen Trupp mit einem Vehikel transportiert. Verschiedene Kameraperspektiven machen garantiert jeden glücklich, ich habe mich für die "Cockpit-Perspektive" entschieden - sehr atmosphärisch. Ahja.. der kleine Vorposten der gegnerischen Soldaten war schnell eliminiert... ich musste da leider nicht sehr viel machen. Meine Kameraden haben das sehr fix erledigt, teils schon vom Wagengeschütz aus :( Die nächste Begegnung mit den vermeintlichen russischen Soldaten zeigte aber die ganze Stärke der Physikengine. Wie gewohnt aus anderen Shootern versteckte ich mich hinter einer Häuserwand... nur blieb die da leider nicht lange und schwupps hatte ich die Hälfte meiner Lebensenergie verloren und alles um mich herum wurde unscharf. Was für ein Glück, dass mir zuvor gezeigt wurde wie man sich heilt (mit einer Art Spritze die man sich selber in den Brustkorb rammt und unendlich oft zur Verfügung steht). Intensive Feuergefechte Leute, ungelogen der Mund blieb mir während dem Gefecht permanent offen - soviel Action habe ich zuletzt bei Call of Duty 4 erlebt, dort waren Einstürze etc aber gescriptet... ihr könnt wirklich alles wegputzen was euch im Wege steht, von einem einfachen Zaun, bis hin zum kompletten Haus. Alles lässt sich fein säuberlich zerlegen. Sehr genial und ich weiss jetzt schon das ich es in anderen Spielen vermissen werde! Grafisch hinterliess Bad Company nicht ganz den Hochgenuss von COD4 - aber im Hinblick der Möglichkeiten der Zerstörung kann ich das ganz gut verschmerzen :) Schwer fand ich die Demo schon, das lag aber daran das man sich erstmal ganz schön umgewöhnen muss. Wie bereits erwähnt - einfach mal eben so in Deckung gehen ist nicht! In Bewegung bleiben ist nicht verkehrt und so fühlte ich mich etwas gehetzt und aus der Reserve gelockt. An einem stationären MG-Geschütz konnte ich dann auch schön sämtliche Bäume "fällen". Häuser stürzen zwar nie komplett ein, aber man kann sie schon ordentlich demolieren ;) Eindrucksvoll war auch das "ruf-russische-Artillerie" Fernbedienungstool - kennt man z.B. aus BF 2 - nur das man hier keinen Commander braucht um eine Götterdämmerung über ein Gebiet seiner Wahl zu schicken - danach steht garantiert kein Baum oder Haus mehr :P Das Solospiel war für Battlefield Verhältnisse extrem gut. Schöne und witzige Zwischenszenen, die das Spielgeschehen auflockern (mein Squad mitten in einem Blümchenmeer, während alles um sie herum zerschossen wird) und eine Story die sich anscheinend nicht sehr ernst nimmt. Gefällt mir. Will mehr. Multiplayer Das eigentliche Kernstück, den Multiplayer Modus, konnte ich nur so halb halb antesten - der Run auf die Server war wohl zu groß, jedenfalls bekam ich nur einmal eine Verbindung zu einem Server. Der Spielmodus wurde durch ein kurzes Video eingeleitet, da der Krieg vorbei ist will jeder Gold... das eine Team beschützt die Kisten, das andere muss sie kaputt machen... ähja.. vollmundig als neuer Gold Rush Spielmodus angekündigt, erinnerte das Erlebnis eher an ein etwas modifiziertes Capture the Flag... Mit der Aussage bin ich noch etwas vorsichtig, konnte leider nur ca. 20min geniessen. Fazit Nun, nach der Demo kann ich den Release kaum noch abwarten - jeder der eine Xbox360 oder PS3 sein Eigen nennt, sollte definitiv den Download auf sich nehmen - schade nur das die Demo in den deutschen Online-Stores nicht erhältlich ist... ;)

6. Juni 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Aktuell

SingStar Hottest Hits

It's hot in here! Von der Karaoke-Reihe Singstar bekommen die Fans einfach nicht genug ;) Jetzt wo es draußen langsam aber sicher kalt wird, werden die Parties wieder gemütlich zu Hause gefeiert. Was darf da natürlich nicht fehlen? Singstar Hottest Hits! Die komplette Songliste findet ihr in der News, in der Liste befindet sich auch mein aktueller Ohrwurm Hit von Colbie Caillat: Bubbly... Am 24. September könnt ihr dank Sony wieder 30 neue Songs trällern, bis euch die Stimme weg bleibt. Die komplette Songliste findet ihr hier: 1. Annie - I Know UR Girlfriend Hates Me 2. Avril Lavigne - When You’re Gone 3. Calvin Harris - Acceptable In The 80S 4. Colbie Caillat - Bubbly 5. Delta Goodrem - You Will Only Break My Heart 6. Fall Out Boy - Thnks Fr Th Mmrs 7. Fergie - Clumsy 8. Finger Eleven - Paralyzer 9. Gabriella Cilmi - Sweet About Me 10. Lily Allen- LDN 11. Maroon 5 - Makes Me Wonder 12. Mika - Grace Kelly 13. Mika - Love Today 14. My Chemical Romance - Teenagers 15. Nelly Furtado - All Good Things 16. One Night Only - Just For Tonight 17. Onerepublic - Stop And Stare 18. Operator Please - Just A Song About Pingpong 19. Powderfinger - Lost And Running 20. Ricki Lee - Can’t Sing A Different Song 21. Sam Sparro - Black And Gold 22. Sean Kingston - Beautiful Girls 23. Sneaky Sound System - Pictures 24. Snow Patrol - Chasing Cars 25. The Fray - How To Save A Life 26. Potbelleez - Don’t Hold Back 27. Ting Tings - Great Dj 28. Ting Tings - That’s Not My Name 29. Vanessa Amorosi - Perfect 30. Will.I.AM - I Got It From My Mama

15. September 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Guitar Hero 3 - Legends of Rock!

Schnell, anstrengend, frustrierend aber auch motivierend. So kann man das Spielprinzip von Guitar Hero 3: Legends of Rock wahrscheinlich am besten auf den Punkt bringen. Ich habe mir mal die Freiheit genommen :) , meine persönlichen Eindrücke zu Guitar Hero III: Legends of Rock schriftlich festzuhalten. Gameplay Die Lernkurve ist steil: wer sich nach der Bewältigung des Karrieremodus auf „leicht„ schon als zukünftigen Rockstar sieht, wird bald aus allen Wolken fallen. Sobald man auf die mittlere Schwierigkeitsstufe hochschaltet rauschen die Noten nur so an einem vorbei. Die zusätzliche (blaue) Taste die hinzukommt erschwert die Fingerkoordination noch mal um einiges. Guitar Hero 3 ist etwas für geduldige Spieler. Viel Blut, Schweiß und Tränen werden fließen, bevor man auch die letzten Songs vernünftig spielen kann. Wer diese Ausdauer und den nötigen Ergeiz mitbringt hat aber gute Karten. Das schnelle Spiel zwischendurch ist auch mit Freunden ein Bringer. Die meisten Leute können im Anfängermodus nach ein paar Übungsrunden schon einiges reißen und es macht einfach Spaß, zusammen, gegeneinander oder abwechselnd zu rocken. Den Onlinemodus konnte ich leider noch nicht ausgiebig testen, da sich fast keine Gegner auf „leicht„ finden ließen. Eventuell war ich aber auch nur zur falschen Zeit online. Alternativ lässt sich mit Hilfe eines Freundescode auch wieder ein „Date„ mit einem Bekannten ausmachen. Das Prinzip ist aus anderen Wii Titeln wie z.B. Mario Strikers Charged oder Endless Ocean ja schon hinlänglich bekannt. Ansonsten gibt's auch noch den Übungsmodus und das Tutorial. Während ihr im Tut die Grundlagen des virtuellen Gitarrespielens erlernt, könnt ihr im Übungsmodus schwierige Passagen eines Liedes oder ganze Songs in langsamerer Geschwindigkeit ablaufen lassen, um diese im Karrieremodus anschließend besser bewältigen zu können. Grafik Die Grafik haut einen nicht vom Hocker, ist aber mehr als solide umgesetzt. Mich persönlich stört der PS2 Port nicht im geringsten, da ich beim nachspielen der „Noten„ sowieso so konzentriert auf das Spielen an sich bin, dass ich auf so was nicht achte. Der kosmetische Aspekt avanchiert hier schnell mal zur Nebensache und das alte Sprichwort „nur die inneren Werte zählen„ kommt zum tragen. Im Karrieremodus werden jeweils nach dem Gewinnen einiger Songs Comic-Zwischensequenzen eingespielt, die ansehnlich und unterhaltsam sind; wenn auch sehr kurz. Insgesamt geht die Grafik aber schnell auf die Augen und diese fangen nach einigen Spielminuten an zu tränen, wenn man etwas empfindlicher ist. Höchstwahrscheinlich rührt das von der irren Konzentration her, die man während des Spielens aufbringen muss. Sound Der viel beschrieene „Mono-Bug„ der Wii Version ist für mich kaum wahrnehmbar, da ich eh nicht auf einer großen Anlage, sondern an einem normalen Röhrenfernseher ohne seperate Boxen zocke. Die Lieder sind abwechslungsreich und gelungen. Das Rock-Feeling wird durch die Originalvertonung noch zusätzlich unterstützt. Die Lieder wurden nicht gecovert; die Stücke werden im Original abgespielt. Der Soundtrack an sich ist mit über 70 Songs auch umfangreich ausgefallen. Nervend hingegen ist nach kurzer Zeit das scheppernde Geräusch aus der Wiimote, das erklingt, wenn man eine Seite falsch anschlägt oder nicht das richtige Timing auffährt. Dieser Soundeffekt lässt sich leider auch nicht durch das Ausschalten des Wiimote Lautstärkepegels beheben. Das Geräusch wird lediglich auf den TV übertragen. Atmosphäre Das Feeling stimmt einfach, wenn man den hübsch gestalteten Les Paul Gitarrencontroller in die Hände nimmt und losrockt. Die Musik, die Grafik und das Handling fusionieren zu einer guten Atmosphäre, die einen so schnell nicht wieder los lässt. Teilweise fühlt man sich wirklich wie ein echter Möchtegern-Rocker, der sich seinen Weg nach oben bahnt und von Auftritt zu Auftritt besser wird. Handling Eine schwierige Sache. Während sich die Songs im einfachen Modus mit drei Fingern spielen lassen, werden ab dem mittleren und schweren Modus ein paar Gänge raufgeschaltet. Eine vierte und fünfte Taste kommen hinzu und die Geschwindigkeit wird drastisch angezogen. Insgesamt sollte man eher der Fraktion Gamer angehören, die aus dem Bauch heraus spielt und nicht nach dem Kopf. Langes Nachdenken ist nicht möglich, hier muss gehandelt werden. Die Details, die das Auge aufnimmt, müssen sofort richtig handwerklich umgesetzt werden. Für manche Leute eine schwierige Aufgabe und auch für mich nicht immer leicht. Gerade wenn der Spieler anfängt darüber nachzudenken, ob er die Gitarre richtig hält, die Starpower aktivieren soll etc. verpasst er schnell so manche Akkorde. Diese rauschen erbarmungslos weiter und man sollte wirklich fokussiert spielen, um nicht den Faden zu verlieren und so etliche Punkte zu verschenken. Ansonsten lässt sich sagen, dass die „Starpower„ nur sehr schwer zu aktivieren ist. Man hat dabei zwei Möglichkeiten: entweder den Gitarrencontroller hochheben oder die Minus-Taste auf der Gitarre zu drücken. Beides ist umständlich und lenkt stark vom eigentlichen Spielen ab, was zum zwangsläufigen Verspielen führt. Man sollte dieses Feature also wirklich nur aktivieren, wenn man sich sicher ist, dass man die aktuelle Passage beherrscht, oder aber gerade eine ruhige Sekunde hat. Das Tremolo kann man hingehen vollkommen vernachlässigen. Außer dem Verzerren des Sounds passiert nichts: keine Extrapunkte für diese kleine Sondereinlage. Fazit Das Game motiviert unglaublich, holt einen aber auch schneller als man denkt zurück auf den Boden der Tatsache. Ich bereue es nicht, mir das Spiel gekauft zu haben, da es immer wieder für eine Runde zwischendurch gut ist. Da ich es für 50 Euro erstanden habe bin ich auch nicht enttäuscht. Leute, die ganze 90 Euro ausgeben wollen und zudem nicht frustresistent sind, kann ich vom Kauf eher abraten. Diesen Ritt sollte man sich nur zumuten, wenn man viel Geduld und Ehrgeiz mitbringt. Wenn dies der Fall ist werdet ihr mit einem bombastischen Soundtrack, netten Multiplayer-Duellen und einem (bei entsprechenden Vorraussetzungen) reizvollen Onlinemodus belohnt.

19. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Puzzelt euch durch Asien!

Was hat Nadine in den letzten Tagen beschäftigt? Ein Puzzelspiel mit asiatischem Touch: 10 Talismans! Genau das richtige für Puzzelfreaks oder alle, die etwas Entspannung suchen und keine Karten mehr sehen können. Angenehme Atmosphäre 10 Talismans trumpft hierbei mit wohligen asiatischen Klängen und Hintergrundbildern in denen das Wasser mit fließenden Animationen fast wie echt wirkt oder die Palmen sanft hin und her wiegen - ohne dabei die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Spielgeschehen abzulenken. Wer mal eben eine Pause einlegen muss, kann dies auch mit einem Doppelklick auf das Hintergrundbild erledigen. Das Spielbrett wird dann ausgeblendet und man darf sich das Hintergrundbild in seiner vollen Schönheit ansehen. Für eine gestresste Mutter wie mich genau das Richtige. Doch auch das Spielprinzip löst selbst im klassischen Modus - wo es nach Zeit geht - keinen Stress aus. Ziel des Spiels ist es, alle 10 Talismane frei zu spielen. Dies geschieht Level für Level und wenn man einen Talisman komplett hat, erhält man sogar eine kleine Beschreibung für was dieser Talisman steht. Im Klassischen und Zeitlosen Spielmodus handelt es sich um die selben Talismane und Level, der Unterschied liegt lediglich darin, dass es im Klassischen Modus ein Zeitlimit für jedes Level gibt und man durch viele Punkte neue Leben erhalten kann - oder bei Ablauf der Zeit eines verliert. Spielablauf vasedesreichtums.jpgDas Ziel eines jeden Level ist es, die gelben Kästchen des Spielbretts zu sprengen und diese in blaue zu verwandeln - auf Höheren Leveln sogar zweimal, von braun nach gelb zu blau. Das passiert, indem man immer jeweils zwei Symbole miteinander vertauscht, sodass sie eine Reihe von mindestens drei Gleichen ergeben. Die übrigen Symbole rücken dabei von oben nach und neue fallen auch nach dem Schwerkraftsprinzip herab. Sollte man vier oder fünf Gleiche zusammen sprengen, verwandelt sich eines der Symbole in ein Mächtigeres, mit dem man bei erneuter Sprengung gleich noch die umliegenden Symbole oder sogar quer über das Spielbrett mitsprengt. Wenn man es also geschickt anstellt, sind einige Level schneller vorbei als man sich das neue Hintergrundbild ansehen konnte. Das klingt nun recht einfach - ist es in den ersten Leveln auch. Allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad jedesmal wenn man sich in einem neuen Talisman befindet: Ein neues Symbol wird mit ins Sortiment genommen und es kommen weitere knifflige Felder hinzu: Zum Beispiel die Abgeschlossenen, die erst mit einer ganz bestimmten Symbol-Kombination geknackt werden müssen, bevor sie weiter gesprengt werden dürfen. Aber auch Symbole die man benutzen kann, wenn sie vom Spielbrett fallen: Der Hammer, welcher gezielt ein Feld sprengen kann oder die Sanduhr, mit der man einen Zeitbonus erhält (den man oft auch benötigt). Dadurch wird auch einer fortgeschrittenen Puzzlerin auf die Dauer nicht langweilig. Fazit Eine schöne Alternative zu Solitaire u. a. - Komplett in Deutsch, auch wenn es einen (!) Schmunzelfehler gibt: Wenn man ein Leben erhält, bekommt man die Meldung: Du verlierst ein Leben! Das Spielprinzip ist nichts neues, wer zum Beispiel Jewel Quest gespielt hat, wird es kennen. Im direkten Vergleich finde ich die Symbole von 10 Talismans aber übersichtlicher und nur weil man mal keine Züge mehr hat, muss man nicht komplett von vorne anfangen - das hat mich bei Jewel Quest immer geärgert! Der asiatische Stil hat mich sehr angesprochen und sogar meine Tochter wird ganz ruhig, wenn sie dabei zuguckt - Sie ist mir dabei sogar schon auf dem Schoß eingeschlafen.

20. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

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Bully: Die Ehrenrunde

Jimmy Hopkins, ein junger Rebell mit großer Klappe und schlechte Manieren fliegt von einer Schule nach der Anderen. Seine Mutter und der Stiefvater haben endgültig die Faxen dicke und wollen zudem noch Zeit für sich haben. Deshalb verdonnern sie Jimmy dazu, ein Jahr lang die Bullworth Academy zu besuchen. Troublemaker Schon bald erfährt Jimmy, dass das Motto der Schule „Canis Canem Edit„ (frei übersetzt aus dem Lat.: „Hund frisst Hund„; „Jeder ist sich selbst der Nächste„, oder „Nur der Stärkste überlebt„) ihr zu Ehren reicht. Sein Zimmergenosse ist Gary, ein Psychopath mit Medikamenten-Affinität. Zuerst erweist sich Gary als guter Freund, doch dann muss Jimmy feststellen, dass er auf sich alleingestellt ist. Von nun an müsst ihr euch in der Haut des jungen Hopkins gegen allerlei schmierige Rowdies zur Wehr setzen. Hölle auf Erden Hier wird geflucht, gemobbt und rebelliert, bis der Arzt kommt. Wer die Rütli Schule für einen schlimmen Ort hält, wird an der Bullworth Academy nicht alt. Spinde werden geknackt, kleine Kinder in den Müllkorb gesteckt, Graffiti an die Schulwände gesprüht und Mitschüler mit Stinkbomben und Juckpulver eingedeckt. Lehrer saufen sich halb um den Verstand und landen in der Psychiatrie, die Schulköchin rotzt in die Suppe und ein Penner lebt auf dem Schulgelände. Hört sich spaßig an? Ist es auch! Selten fand ein so ausgefallenes Szenario seinen Weg auf eine Konsole und wurde dabei so gut umgesetzt. Die Realität wird wiedergespiegelt, aber das in einer herrlich übertriebenen Art und Weise. bully_diehrenrunde18.jpgDer Einfallsreichtum sucht in diesem Spiel seines Gleichen: sucht Kontakt zu den verschiedenen Cliquen und zeigt ihnen, wer der Boss ist, helft Lehrern, die ihr mögt und terrorisiert umgekehrt Pauker, die euch auf die Nerven gehen, besucht den Jahrmarkt, nehmt an Fahrradrennen teil, spielt Paparazzi oder Amor, in dem ihr der Schulköchin Edna ein Date mit dem Chemielehrer verschafft, erledigt Besorgungen für Mitschüler oder sammelt Trading-Cards und Gummibänder. Ach ja: Unterrichtsbesuch steht natürlich auch noch auf dem Plan! Schule macht schlau Soviel Spaß Schuleschwänzen auch macht: ab und zu sollte der liebe Jimmy nämlich auch mal den Unterricht besuchen, um das Schuljahr zu schaffen. Dabei stehen so abwechslungsreiche Fächer auf dem Plan wie Englisch, Mathe, Erdkunde, Biologie, Musik, Sport, Kunst und Werkunterricht. Die Unterrichtsstunden sind aber nicht nur dazu da, um euch zu langweilen, sondern belohnen euch nach jeder erfolgreichen Unterrichtsstunde mit Bonusgegenständen, wie neuen Kleidungsstücken oder erweiterten Chemie-Kenntnissen, die ihr zum jederzeitigen Herstellen von Stinkbomben, Juckpulver etc. einsetzen könnt. Wenn ihr die gesamten fünf Stunden des Kunstunterrichts erfolgreich absolviert, erwartet euch eine besondere Belohnung: ihr dürft jederzeit jedes Mädchen auf dem Schulgelände küssen und euch so das Doppelte an Lebensenergie verschaffen, was gerade bei kampflastigen Aufgaben sehr hilfreich sein dürfte. Die verschiedenen Cliquen Während ihr Jimmy über durch die Schule bewegt werden euch verschiedene Cliquenmitglieder ansprechen oder gar mobben. Schon nach kurzer Zeit haben die Bullies es auf euch abgesehen und terrorisieren euch bei jeder sich bietenden Gelegenheit: sie springen euch in den Nacken, fordern Geld, beleidigen und schlagen euch. Schon nach kurzer Zeit platzt Jimmy der Kragen: er prügelt sich mit den Schlägern und zeigt ihnen, dass sie nicht die Einzigen sind, die austeilen können. Auf dem Schulgelände habt ihr die Wahl, wie ihr mit feindlichen Gruppen umgehen wollt: ihr könnt sie schmieren, euch entschuldigen oder ihnen Saures geben. Um euch erfolgreich entschuldigen zu können ist der Besuch des bully_diehrenrunde11.jpgEnglisch-Unterrichts ein Muss. Mit jeder abgeschlossenen Stunde lernt ihr, euch besser zu entschuldigen und ihr werdet somit eher in Ruhe gelassen. Fairness kennen Schlägertypen übrigens nicht: anstatt das nach und nach jeweils einer aus der Clique auf euch eindrischt, gehen gleichzeitig alle auf euch los. Wenn ihr also in der Unterzahl seid, solltet ihr schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Die Schule hält verschiedene Gangs bereit, mit denen ihr es aufnehmen bzw. ihren Respekt erwerben müsst: Die Nerds (Streber), die Preps (reiche, inzestuöse Muttersöhnchen), die Greaser (James Dean Verschnitte), die Jocks (Sport-Junkies) und die Bullies (chronische Mobber, die es lieben, anderen eins auf die Glocke zu geben), sowie die Städter (mit denen habt ihr eher wenig zu tun). Nach und nach tretet ihr im Verlauf des Spiels mit jeder Gruppe in Kontakt und erledigt Aufgaben für die jeweiligen Cliquen, bis es zur Konfrontation kommt und ihr anschließend die Herrschaft über die jeweilige Gruppierung an euch reißt. Die Gangs unter sich sind sich natürlich spinnefeind und gehen sich gegenseitig auf den Keks, so dass ihr z.B. nach einer erledigten Aufgabe für die Streber Sympathien bei den Jocks einbüßt. Euer jeweiliges Verhältnis zu den Gruppen könnt ihr im Menü jederzeit einsehen. Geld regiert die Welt Jimmy kommt seinem Ziel König der Schule zu werden mit der Zeit immer näher. Auf dem Weg dahin führt ihn sein Weg auch in verschiedene Stadtteile, in denen er sich neue Klamotten kaufen kann, an Radrennen teilnimmt, Einkäufe tätigt oder zum Friseur geht. Um an das nötige Kleingeld zu kommen kann er diverse Nebenjobs annehmen: Zeitungen mit dem Fahrrad in Paperboy-Manier austragen, Rasenmähen oder Aufgaben erfüllen (zum Beispiel Geleitschutz geben). Mit dem Geld lässt sich aber noch mehr anfangen: wie bereits erwähnt könnt ihr Schmiergeld zahlen, um eure Ruhe zu haben und Pralinen kaufen, um die Liebste zu betören. Ein Jahrmarktbesuch kostet auch Bares, ist aber immer wieder das geringe Entgelt wert. Die Grafik Zur Grafik lässt sich sagen, dass es ein gelungener Port der PS2 Version ist. Grafisch reißt das Spiel keine Bäume aus, hinterlässt aber einen mehr als ordentlichen Eindruck. Obwohl die Stadt und insbesondere die Schule mit vielen CPU Charakteren aufwartet, ruckelt das Spiel nie. Slowdowns konnte ich bisher keine ausmachen, obwohl ich seit mehr als 25 Stunden spiele. Pop-Ups gibt's so gut wie keine. Höchstselten taucht plötzlich ein Gebäude vor euch auf, das bisher noch nicht zu sehen war. Die Mimik und Gestik der Charaktere ist gut gelungen und charismatisch – ein Wiedererkennungseffekt tritt ein und verleiht den Spielfiguren viel Persönlichkeit. Die Animationen sind ordentlich und wirken nicht abgehakt. Ein überdurchschnittlich gut aussehendes Spiel auf der Wii. Der Sound Die Musik ist eher unauffällig und tritt vor allem in den Vordergrund, wenn Jimmy z.B. auf ein Fahrrad steigt und durch die Gegend kurvt, oder gerade auf der Flucht vor einem Präfekten oder Ordnungshüter ist. Die Soundeffekte sind satt und jeweils passend. Die Synchronisation muss lobend hervorgehoben werden: sie wurde (Gott sei Dank!) nicht ins Deutsche übersetzt und wartet so mit talentierten, frechen Sprechern auf, die ihren Job sehr gut machen! Atmosphäre Ganz einfach fantastisch: es ist ein tolles Gefühl, am Unterricht teilzunehmen, Schülern zu helfen oder feindliche Banden zu terrorisieren, durch die Stadt zu streifen und etliche Nebenaufgaben zu bestreiten! Alles wirkt in sich geschlossen und gut aufeinander abgestimmt. Gerade durch die etwas überspitze Präsentation prägt sich die Welt tief ins Zockergedächtnis ein und verleitet immer wieder dazu, der virtuellen Schule einen Besuch abzustatten. Steuerung Insgesamt gut gelungen, nur die Auswahl des Skateboards ist mit dem gleichzeitigen Drücken der Minus- und Plustaste etwas umständlich. Die Steuerung wirkt auf mich, im Gegensatz zu so manchem Spielemagazin, nicht chaotisch, sondern sinnvoll. Hinzu kommt bei der Wii-Version, dass ihr Jimmy's Fäuste mit Nunchuk und Wiimote fliegen lasst: das geht auf Dauer in die Arme, trainiert sogar ein bisschen und macht einfach Spaß. Die Tasten werden allesamt benutzt und sind sinnvoll belegt. Man fühlt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase keineswegs überfordert, sondern ist sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Die Pointerfunktion und die Bewegungssensoren der Wii-Fernbedienung und des Nunchuks kommen bei den Minispielen im Unterricht zum Einsatz, z.B. beim Sezieren von Fröschen oder Musizieren mit Rasseln. Einfach, unkompliziert und schnell verinnerlicht – so soll's sein! Fazit Was wurde nicht im Vorfeld für ein Wirbel um das Spiel gemacht: „nur„ ein PS2 Port, keine Wii-Eigenentwicklung, ein Spiel, dass Gewalt an Schulen toliert / fördert etc… Alles Quatsch! Eine tolle Portierung ist zehnmal mehr wert als eine schlechte Eigenentwicklung. Außerdem fördert das Spiel keine Gewalt, sondern ist nur arg ironisch. Wer den Simpsons- oder South Park-Humor mag, wird Bully lieben. Das Spiel fordert weder indirekt noch direkt dazu auf, im realen Leben seine Mitschüler zu tyrannisieren. Im Gegenteil: selbst im Spiel revanchiert sich Jimmy fast ausschließlich bei Leuten, die ihn zuvor terrorisiert haben. Er beschützt sogar oftmals schwächere Gruppen wie die Streber. Außerdem sollte man Videospiele eh nicht für bare Münze nehmen: ein Resi-Zocker wird wohl auch kaum mit einer Pump-Gun auf die Straße rennen und Leute, die er für Zombies hält, abknallen. Kurzum: viel heiße Luft um nichts. Das Game nimmt sich selbst auf die Schüppe und veräppelt den Schulalltag kräftig. Allen Leuten, die etwas außergewöhnliches suchen und GTA mögen, kann ich Bully für die Wii (oder Xbox360 / PS2) nur an's Herz legen: schlagt zu. Ihr werdet es nicht bereuen!

20. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Lumines - Der Suchtfaktor

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem „Software-Grabbeltisch“ einer bekannten Kaufhauskette ein Schnäppchen gemacht: Lumines Plus für die Playstation 2. Lumines konnte ich vor einiger Zeit auf der PSP eines Kollegen Probe spielen und war auch direkt fasziniert von der speziellen Chemie, die das Spiel entfaltet. Sound, Grafik und Spielkonzept gehen eine einzigartige Verbindung ein. Das Spiel versetzt einen quasi in Trance und der berühmte „nur noch eine Runde“ Faktor, den soviele gute Puzzle-Spiele an sich haben, setzt ein. Es geht zwar eigentlich nur darum, den Highscore zu knacken, in dem man möglichst viele gleichfarbige Quadrate bildet, aber dieses Prinzip macht einfach abhängig. Man ist alleine schon motiviert, noch eine Runde zu zocken, um die Musik weiter genießen zu können. Als positiver Nebeneffekt tritt das Freispielen neuer Stages und Soundeffekte ein, wenn man erfolgreich zockt. Ob japanisches Ambiente, Science Fiction Szenario oder Rock-Umgebung, das ganze Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten wird abgedeckt. Für jeden dürfte also ein passendes Setting dabei sein. Mit dem Wechsel des „Ortes“ ändert sich auch die Musik und passt sich jeweils der neuen Gestaltung an. Während des Spielens gehen die Szenarien fließend ineinander über, ein Wechsel wird nicht durch Ladepausen oder sonstiges unterbrochen, was zu einer Stimmung Athmosphäre führt. Das Game beruhigt auf eine merkwürdige Weise, flasht aber auch gleichzeitig tierisch. Im Prinzip ist es wie Tetris, nur dass man besserer Musik beim Zocken lauscht und mit neuen Levels belohnt wird, die sich layoutmäßig und soundtechnisch komplett vom vorigen Model unterscheiden. Ich bin dann mal wieder weg, Lumines zocken ;). Für 12 Euro ein echtes Schnäppchen. Bei Amazon gibt den Titel zur Zeit für knapp 22 Euro. Wer eine gelungene Knobbelei sucht, die auch für Anfänger geeignet ist, wird hier keinen groben Fehlkauf tätigen (zumal der Budgetpreis auch relativ fair ist). Hier ein kleiner Einblick in das Lumines Prinzip:

24. Mai 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach