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Halo 3: ODST Preview
Was eigentlich als ein kleines Addon zur Halo Serie geplant war, wurde ein eigenständiges Spiel: Halo 3: ODST (Orbital Drop Shock Trooper). Ich hab euch eine kleine Preview des Spiels erstellt und durfte dem Director of Cinematics CJ Cowan von Bungie ein paar Fragen stellen. Story: Die Storyline von Halo hat nicht nur genug Stoff für die drei Spiele, sondern füllte auch eine ganze Reihe von Büchern. Halo 3: ODST findet erstmals ohne den Supersoldaten Master Chief statt, stattdessen schlüpft man in die Rolle eines „gewöhnlichen„ Soldaten: einem Orbital Drop Shock Trooper, der den Namen Rookie (auf deutsch Anfänger) trägt. Am Anfang der Kampagne schwirrt Rookie mit der ODST Truppe (parallel zur Handlung von Halo 2) über der Stadt New Mombasa um dort zu landen und die Stadt vor Covenanten zu sichern. Direkt nach dem Absprung geschieht jedoch ein mit Halo 2 verbundenes Ereignis: Der Prophet des Bedauerns versucht mit einem Sprung zur Lichtgeschwindigkeit, dem Master Chief zu entkommen und löst damit eine elektromagnetische Welle aus, in die auch Rookie und das ODST Team geraten. Nach einer Bruchlandung erwacht Rookie einige Stunden später, in der Stadt New Mombasa und darf sich vollster Gesundheit erfreuen. Kreuz und Quer macht mehr her: Nach dem Intro könnt ihr euch auf eine neue Halo Erfahrung gefasst machen. Während in den ersten Teilen alles noch nach einem linearen Ablauf gespielt wurde, erwacht Rookie in der bis dato größten zusammenhängenden Level-Welt, die Bungie für Halo jemals entwickelt hat. Hier heißt es selbst erkunden und nicht einem strikten Leitfaden folgen. Doch ihr werdet nicht ganz allein gelassen, als Hilfestellung hat Bungie eine zentrale Stadtsteuerung (Künstliche Intelligenz Superintendent) implementiert, die euch als Wegweiser durch das Abenteuer unterstützt (ähnlich wie Cortana aus den vorherigen Halo-Teilen). Wie schon in Halo 2, ist es auch hier möglich in die Rolle eines anderen Charakters zu schlüpfen, so steht euch jetzt Rookies gesamte ODST Einheit zur Verfügung. Um zur erfahren was in den Stunden zwischen der Landung und Rookies Erwachen passiert ist, werdet ihr in Flashbacks in der Rolle anderer Crew-Mitgliedern die Geschehnisse nacherleben. Indem ihr auf bestimmte Objekte und Informationen stoßt, werden einzelne Erinnerungsfragmente freigeschaltet. Doch auch hier folgt ihr keinem linearen Strang sondern entscheidet selbst in welcher Reihenfolge und wann ihr die Flashbacksequenzen durchleben wollt. Vor- und Nachteile ohne den Master Chief: Vorteile: Zugriff auf eine mit Schalldämpfer versehene M7S Maschinenpistole und eine M6C/SOCOM mit erweiterter Zoomfunktion Visual Intelligence System Reconaissance (VISR) ist ein Lichtverstärker in dunklen Gebieten, mit dem Kollegen grün, Feinde Rot und wichtige Objekte gelb erscheinen. Taktischeres Gameplay Nachteile: keine übermenschlichen Sprungfähigkeiten mehr, ODST hat keine Schilde und ist langsamer als ein Spartaner Als Schock Trooper könnt ihr keine zwei Schusswaffen gleichzeitig führen Weniger actionbetontes Gameplay Nicht zuletzt kommt das Spiel in einem zwei DVD-Pack in der sich noch ein Mehrspielerpart versteckt: dem Firefighter. Hier müsst ihr zu dritt, immer schwieriger werdenden Angriffswellen standhalten. Director of Cinematics CJ Cowan steht Rede und Antwort: GamerGirls: Du hast uns einen Einblick in Halo 3: ODST gewährt und was sofort aufgefallen ist, ist die neue detaillierte Umgebung, in die der Spieler eintauchen kann. Wie habt ihr euch auf das Erstellen der Halo Umgebung vorbereitet? Hattet ihr bestimmte Filme als Inspiration? CJ Cowan: Early on, the entire ODST team rallied around the phrase "Film Noir". It's kind of a catch-all term that applied to all of the different disciplines: Lighting, Music, Environments, Characters, Writing, Camera, etc. That decision came soon after we laid the groundwork for the plot and realized it was very much a detective story, with the Rookie putting the pieces of a mystery together. We looked at a lot of reference in books and film, and then worked to mesh it with the Halo universe. Gamergirls : Die Charaktere in Halo unterscheiden sich voneinander und haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Habt ihr in Halo 3: ODST mehr wert auf die Charaktere gelegt? Mit welchen Mitteln habt ihr dessen Persönlichkeiten hervorgehoben und wer hat sie synchronisiert? CJ Cowan: ODST is very character focused, more so than the games in the Halo trilogy. We were able to do that because we spend a lot of time with this small squad, getting to know them. It became a necessity when we made the decision to do the flashbacks where the player jumps into the boots of each of the squadmates. We realized we needed to make the different personalities really stand out so that it wasn't confusing as you swapped back and forth between the missions. We accomplished that in several different ways: The writing, the animation, de-polarizing the helmets so the individual faces were more prominent, and individual first person dialog while you're playing as each character, which is something we've never done in a Halo game. The actors helped this goal quite a bit. We were very happy with our voice talent. The squad is voiced by Nathan Fillion as Buck, Alan Tudyk as Mickey, Adam Baldwin as Dutch, Nolan North as Romeo, and of course, Tricia Helfer as Captain Dare. Alles in allem ist in Halo 3: ODST mehr taktisches Geschick gefragt, dass heißt auch mal aus dem Weg gehen und nicht nur drauf ballern. Den Core-Halo-Fans wird wohl mehr neuer Content (und wahrscheinlich auch der Master Chief) fehlen, doch durch den Fokus auf die Geschichte, die Umgebung und den einzelnen Charakteren kann der Spieler besser in Halo eintauchen als je zuvor (was ich glaube für uns Mädels eine besonders positive Entwicklung in der Halo-Reihe ist). Das Spiel erscheint am 22. September diesen Jahres und der Soundtrack wird seine Weltpremiere am 24. Januar im Paramount Theatre in Seattle feiern.
31. August 2009 · Dai-Lee

Star Wars - The Force Unleashed
So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.
27. April 2009 · Dai-Lee

Tom Clancy's H.A.W.X
Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!
17. März 2009 · Dai-Lee
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