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Artikel zu Spielen, gefiltert nach Genre, Thema, Plattform, Jahr und Autorin. Mehrere Werte in einem Filter gelten als oder, Filter untereinander als und.

Aktuell

Lara Croft and the Guardian of Light

Ein neuer Tomb Raider Titel ist ,,Lara Croft and the Guardian of Light„ nicht wirklich, denn das hier sieht nicht nur anders aus, es präsentiert sich auch von einer ganz anderen Perspektive. Dennoch bleibt unsere abenteuerliche Archäologin Lara Croft immer noch in gewohnter Optik und knappen Shorts :). Das stört die Fans wahrscheinlich nicht, denn trotz allem geht es spannend zur Sache. Alleine oder zu zweit könnt ihr die Südamerikanische Tempelanlage im Koop-Modus mit dem Maya Totec erklimmen. Bewaffnet mit Waffe und Speer geht es in den Kampf um ein mysteriöses Artefakt namens ,,Mirror of Smoke„. Der Releasetermin wäre der Juli 2010, also diesen Monat schon^^ ! Ihr könnt euch das Spiel über PS3, Xbox 360 oder PC via Steam für knappe 12 Euro herunterladen.

2. Juli 2010 · Dai-Lee

Aktuell

Assassin's Creed – Brotherhood

Frisch von der E3 präsentiert Ubisoft einen neuen Trailer zum kommenden Franchise Titel Assassin's Creed Brotherhood. :D Übrigens bin ich von den drei Minuten total begeistert, erst musste ich rätseln ob es tatsächlich animiert ist, denn auf dem ersten Blick sahen die Figuren verdammt echt aus und zweitens bekommt man am Ende schon etwas Gänsehaut. :D Also nicht verpassen...!

14. Juni 2010 · Dai-Lee

Reviews

Bioshock 2

Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen ;) Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas :P Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?

24. Mai 2010 · Dai-Lee

Previews

Lara Croft and the Guardian of Light

Weil die letzten Spiele floppten und die Spiele nicht mehr von Core sondern von Crystal Dynamics entwickelt werden, wird nun versucht ganz andere Seiten aufzuziehen. Man versucht nun ganz neues Zeug und ich muss gestehen, mir gefällt das nicht und macht die Serie für mich einfach nur noch lächerlich... Man hat den Zeitpunkt an dem die Serie hätte eingestellt werden müssen längst verpasst. Tomb Raider ist an einem Punkt angelangt, an dem man aufhören sollte ständig zu versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen. Sinnvoll wäre die Reihe abzuschließen und neue Ideen in neuen Spiele zu verpacken. Aber nein, man versucht, den letzten Rest coolness (und vor allem Geld) aus dem bekannten Namen Lara Croft heraus zu pressen. Ich habe seit Tomb Raider 1996 zum ersten Mal erschien eine enge, emotionale Bindung zu Lara und ihren Abenteuern, denn sie brachte mich zum zocken. Bis zum fünften Teil „Tomb Raider: Die Chronik“ habe ich auch alle Teile gespielt. Aussserdem noch TR: Anniversary, was aber ja nichts anderes als Tomb Raider I ist. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass nach dem dritten (vielleicht sogar nach dem zweiten) Teil nur noch Schrott veröffentlicht wurde, finde ich, das der fünfte Teil der Beste war. Wegen dieser Bindung machen mir die Änderungen sehr zu schaffen. Statt „Tomb Raider 9″ (Oder „Tomb Raider: Guardian of Light“) wird das nächste Spiel „Lara Croft and the Guardian of Light“ heißen. Neuer Name, neues Glück, denkt man sich da wohl. Die nächste grundlegende Änderung ist, das man Lara nicht mehr aus der Schulterperspektive steuert, sondern alles aus der isometrischen Perspektive, wie man sie aus Spielen wie „Diabolo“ kennt. Tut mir leid, wenn es Leute gibt denen diese Perspektive gefällt, aber ich hasse das! Weiterhin soll es noch 2 andere spielbare Figuren geben, was mir ebenfalls nicht gefällt, denn Lara war immer eine starke Einzelkämpferin. Mein Fazit: Wenn mich irgendwer hören kann, der die Möglichkeit hat es zu beeinflussen: Lasst Lara in Frieden Ruhen! :P (aber neeeein, man plant sogar einen dritten Film! | Keine Ahnung wie da der neuste Stand ist.)

20. Mai 2010 · Dai-Lee

Aktuell

Resident Evil 5 - Lost in Nightmares

Am 17. Februar erschien der erste Download Content für den 5. Teil der Reihe um den Umbrella Konzern. Lost in Nightmares wird sowohl für die PS3 als auch für die Xbox 360 Variante des Games erhältlich sein und euch 4,99 Euro oder 400 MS Points kosten. Die Story wird die Vorgeschichte zu einer im Hauptspiel gezeigten Zwischensequenz erzählen. Wer mehr wissen will, muss weiterlesen… In der neuen Episode werdet ihr mit Chris Redfield und nach einmaligem Durchzocken auch mit Jill Valentine spielen können. Wie auch in Resident Evil 5 könnt ihr im DC optional im Coop-Modus mit einer Freundin zusammenspielen oder euch online Gesellschaft suchen, ansonsten steht euch die Konsole zur Seite. Chris Redfield und Jill Valentine bekannt aus den Vorgängern, werden in dieser Episode ihr Aufeinandertreffen mit Erzfeind Albert Wesker noch mal durchleben und euch wird erklärt wie Wesker Jill unter seine Kontrolle bringen konnte. Den Anfang nimmt der DC in einem alten Herrenhaus, in dem sich der Gründer von Umbrella, Ozwell E. Spencer, aufhalten soll. Chris und Jill werden ihn dort suchen und Fans der Reihe werden in Erinnerungen schwelgen können. Das Herrenhaus, wer hätte es gedacht ;), sieht dem aus dem ersten Teil der Reihe nämlich zum Verwechseln ähnlich. Es gilt Rätsel zu lösen wie aus den Anfängen von Resident Evil und viele Räume werden dem Veteranen der Reihe sehr bekannt vorkommen. Ebenfalls wird es eine versteckte Classic Kameraeinstellung geben. Mein Fazit für diesen DC: Daumen hoch! Eigentlich halte ich nicht so viel von Download Content, aber hier stimmen sowohl der Preis und als auch was man dafür bekommt. Nicht nur Fans der Reihe werden hier ihren Spaß haben. Wem die Games früher zu gruselig waren, bekommt so Gelegenheit ein bisschen Resident Evil Geschichte nachholen ;). Halt, ihr habt den Resident Evil 5 noch gar nicht in eurer Spielsammlung? Dann wird es jetzt aber Zeit! Am 12. März wird die Gold Edition des Games erscheinen und die „Lost in Nightmare„ Episode dann bereits enthalten. Bei Amazon könnt ihr die Gold Edition für 36,90 Euro für die PS3 und für 34,90 Euro für die Xbox 360 vorbestellen.

23. Februar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Angespielt: Bioshock 2

Wir haben Bioshock 2 angespielt und wollten es euch trotz Technik-Fehler an unserem Bildschirm nicht vorenthalten. Viel Spaß!

18. Februar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Dante's Inferno

Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. Er ist friedfertig und fällt eher in Ohnmacht als die Hand gegen die Schrecken der Hölle zu erheben. Ganz anders der Dante, der euch im Game erwartet. Dieser Dante hat keine Scheu von seiner riesigen Sense Gebrauch zu machen und unter den Geschöpfen der Hölle zu wüten. Warum begibt sich der Dante im Game auf den Weg durch die Hölle? Natürlich aus Liebe! Aus Liebe zu seiner Angebeteten Beatrice, die von Luzifer gekidnappt wird, als Dante gerade von den Kreuzzügen heimfindet. Dante soll am dritten Kreuzzug unter Richard Löwenherz in das Heilige Land ausgezogen sein, was historisch allerdings unmöglich ist ;). Geleitet wird Dante, wie auch in der Vorlage von seinem „Reiseführer„, dem römischen Dichter Vergil. Dieser zitiert für euch Teile des Originaltextes und sorgt für den nötigen Hauch von Weltliteratur, den man aber auch skippen kann ;). Vergil darf als Heide nicht in den Himmel aufsteigen, hat aber so ein tadelloses Leben geführt, dass er in der Vorhölle verbleiben muss, bis das Jüngste Gericht kommt. Zu Zeiten darf er aber auch andere durch die Hölle führe;). Verdammen oder Erlösen? Eure Waffe, die riesige Sense, den Klauen des Todes entrissen, ist euch eine große Hilfe, wenn ihr euch durch die Horden der Unterwelt schnätzelt. Habt ihr einen Gegner dem Tod sehr nahe gebracht könnt ihr zu einem Finnishing Move ansetzen, der euch die Wahl lässt, ob ihr den Gegner verdammen oder erlösen wollt. Die Kraft die Seelen der Kreaturen der Unterwelt zu erlösen, gibt euch Beatrice, die als von der Sünde unberührt für alles Reine steht. Je nachdem ob ihr die Gegner erlöst oder verdammt bekommt ihr bestimmt Punkte um in einem Skillbaum Fähigkeiten auszubilden. Es gibt den roten Pfad der Verdammnis und den blauen Pfad der heiligen Kraft. Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz ;). Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen ;). Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben ;). Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will ;), der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.

9. Februar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

Reviews

Forza Motorsport 3

Heiße Schlitten, qualmende Reifen und coole Drifts! Noch heute denke ich gerne an die Autorennspiele „Need For Speed„, „MSR„ oder 24h Le Mans für die Dreamcast von Sega zurück. Alle drei Spiele haben mir viele Stunden Autofahrspaß bereitet. Das eine auf eine realistische Art und Weise und das andere ein wenig phantasievoller und actionreicher. Für die Xbox 360 war ich schon seit längerem auf der Suche nach einem Autorennspiel. Meine Ansprüche waren, dass es natürlich schon sehr realitätsnah sein sollte, aber gleichzeitig auch machbar für einen Gelegenheitsfahrer, zu dem ich mich zählen würde. Sprich, ich wollte kein Rennspiel, in welchem ich nicht einmal eine Rennrunde überlebe oder gleich in der ersten Kurve einen Totalschaden fabriziere. Vor kurzem fiel mir das Spiel „Forza Motorsport 3„ in die Hände, welches ich ohne große Erwartungen in die Xbox einlegte. Nach dem Auspacken fiel mir gleich ins Auge, dass sich in der Verpackung zwei Spiele-CD´s verbargen. Zum einen gab es eine Installations- CD und eine Spiele-CD. Die Installations-CD bietet die Möglichkeit, über einen Server weitere Strecken und Autos käuflich zu erwerben. Ohne mich lang mit der Installations-CD zu beschäftigen legte ich die Spiele-CD ein und los ging's. Gleich zu Anfang des Spiels gelangt man automatisch zu einem Tutorial. Der Spieler wird nach seinen Erfahrungen in Rennspielen befragt und man kann vom Gelegenheitsfahrer bis hin zum Experten wählen, für wie fähig man sich selbst hält. Nachdem man sich für einen „Typ„ entschieden hat, bekommt man ein Auto gestellt, welches von der Fahrweise dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad angepasst ist und dann geht's auch schon auf die Piste. Während meiner ersten Runden war ich sehr begeistert von der graphischen Darstellung. Die Graphik von dem Auto überzeugt in jeder Hinsicht. Ob es nun Schatten des Autos auf dem Asphalt sind oder die Sonnenreflexe die sich auf dem Auto wiederfinden. Die Graphik der Landschaften ist auch nett anzusehen, steht jedoch in keinem Vergleich zu den Autos; aber das ist meiner Meinung nach bei einem Autorennspiel auch eher zweitrangig. Nach dem Tutorial öffnete sich das Spiel Menü und man hat nun die Möglichkeit neben verschiedenen Spielereien in dem Optionsmenü ein freies Rennen zu starten oder gleich eine Saison zu beginnen. Entscheidet man sich für den Modus „freies Rennen„ oder „beste Runde„ kann man sich ohne große Einschränkungen für eines der unzähligen Autos entscheiden und sich auf den verschiedensten Rennstrecken beweisen. Oder man fackelt gar nicht erst lang und stürzt sich in die Forza Motorsport Saison und erlebt spannende Renntage. Angefangen von den Event-Veranstaltungen um Geld, Ansehen und Fahrerfahrungen zu sammeln bis hin zu den großen Weltmeisterschaften. Zuerst muss man sich beweisen und seine Fahrkünste mit Otto-Normal-Verbraucherwagen, wie dem Citröen C4 VTS oder Volkswagen Scirocco GT meistern bis man sich dann irgendwann mal in das Cockpit der schnellen und schnittigen Karosserien von Ferrari, BMW, Jaguar oder Lamborghini -um nur einige Leckerbissen zu erwähnen- setzen kann. Das Spiel bietet auch im Mehrspielermodus jede Menge Spaß. Ich selbst habe es noch nicht über Xbox Live angespielt und kann daher nicht viel dazu sagen, aber im Split Screen Modus habe ich mir schon in meinem Freundeskreis das ein oder andere hitzige Duell geliefert. Was hat Forza Motosport III zu bieten: - eine riesengroße Auswahl von Autos von jeglichen Herstellern. Man findet hier sowohl Autos, welche man auch im Straßenverkehr wiederfindet, als auch die Boliden, welche man lieber nicht im Straßenverkehr treffen sollte. - Modus „Zurückspulen„: Bist du von der Strecke in einen Reifenstapel abgekommen oder Bande gefahren? Hast du einen Mitstreiter gerammt oder wurdest sogar du gerammt? Mit dem Modus gar kein Problem! Egal was dir für ein Fahrfehler unterläuft, spule einfach zu der Stelle zurück, wo du noch alles im Griff hattest und fahre von dort aus weiter. Kann man von halten was man will. Ich persönlich akzeptiere den einen oder anderen Fahrfehler, da das realistischer ist. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich selbst auch schon mal dabei erwischt, wie ich in einem Meisterschaftsrennen kurz vor Schluss meinen ersten Platz durch diese Funktion verteidigt habe. ;) - „Pimp my Car„! Diese Worte bekommen bei diesem Spiel eine ganz andere Bedeutung. Xzibit und seine Crew auf MTV können einpacken, wenn du selbst erstmal bei dem Spiel loslegst. Man hat hier jeglichen Freiraum um sich kreativ aus zu toben. Lackiere das Auto in deiner individuellen Farbe, ob nun mit normal-deckender oder Metallic Farbe. Bestücke das Auto mit diversen vorgegebenen Aufklebern an verschiedenen Stellen oder entwerfe dein persönliches Design. Ändere den Reifendruck, verstelle die Federn, bestimme die Drehzahl deines Motors, usw. Deiner Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Und selbst wenn du dich überfordert fühlst, kannst du ganz einfach automatische Upgrades durchführen. Denn vergiss nicht: das Wissen über Details und Nuancen beim Tunen sind Spiel entscheidend. - Manuelles Einstellen der Fahrhilfen und Schwierigkeiten: Fange simpel an; hier wird für dich automatisch gebremst und du brauchst dich wirklich nur auf das Gas geben und lenken konzentrieren. Und je mehr Sicherheit du mit der Zeit gewinnst, desto mehr Fahrhilfen kannst du nach und nach ausschalten, so dass du schließlich am Ende nicht vergessen darfst, die Gänge einzulegen und die Kupplung zu betätigen. - Viel Hintergrund- und geschichtliches Wissen zu den einzelnen Autos und Herstellern. - detailgetreue und liebevolle Darstellung der Autos. Trotz all der Schwärmerei gibt es auch Punkte, die mir weniger gut gefallen haben. Was ganz stark negativ ins Gewicht fällt sind die langen Ladezeiten. Zwar wurde sich bemüht, das Warten mit hilfreichen Tipps oder Informationen zum Spiel während der Wartezeiten zu versüßen, doch irgendwann sind dir die Meldungen auch nicht mehr neu und das Warten wird zu einer Geduldsprobe. Ein weiterer Punkt ist die „Schleichwerbung„ der Hersteller. So würde ich das wirklich nennen. Angenommen du bekommst im Laufe des Spiels dank deiner tollen Fahrkünste und Erfahrungen einen Ford Focus geschenkt: Zuerst einmal wird dir das Auto von allen Seiten und Winkeln präsentiert und dann sind die Hersteller in dem Spiel auch noch so großzügig und bieten einem nach bestimmten Erfolgen in großer Meldung Rabatt auf bestimmte Modifikationen an. Ebenso wenig gelungen finde ich, dass dem Spieler nicht die Möglichkeit gegeben wird sich einen Startplatz vor dem Rennen zu erkämpfen. Jedes mal wird von der letzten Startposition gestartet. Zumindest habe ich diese Möglichkeit noch nicht gefunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich lohnt das Spiel zu spielen. Es ist gleichermaßen für Gelegenheits- Rennspielfahrer geeignet, die gar keine Ahnung von Autos haben, als auch vor allem für die sogenannten Autoliebhaber bei denen dieser Spieletitel nicht fehlen darf. Hier wird für jeden echten Autofan ein Traum wahr, welcher selbst keine Garage zum tunen und basteln hat. Ich freue mich jedenfalls schon, mir noch weitere packende Duelle in einer meiner Schlitten liefern zu können und bin mir sicher, das noch jede Menge Fahrspaß auf mich wartet.

12. Januar 2010 · Dai-Lee

Previews

Halo 3: ODST Preview

Was eigentlich als ein kleines Addon zur Halo Serie geplant war, wurde ein eigenständiges Spiel: Halo 3: ODST (Orbital Drop Shock Trooper). Ich hab euch eine kleine Preview des Spiels erstellt und durfte dem Director of Cinematics CJ Cowan von Bungie ein paar Fragen stellen. Story: Die Storyline von Halo hat nicht nur genug Stoff für die drei Spiele, sondern füllte auch eine ganze Reihe von Büchern. Halo 3: ODST findet erstmals ohne den Supersoldaten Master Chief statt, stattdessen schlüpft man in die Rolle eines „gewöhnlichen„ Soldaten: einem Orbital Drop Shock Trooper, der den Namen Rookie (auf deutsch Anfänger) trägt. Am Anfang der Kampagne schwirrt Rookie mit der ODST Truppe (parallel zur Handlung von Halo 2) über der Stadt New Mombasa um dort zu landen und die Stadt vor Covenanten zu sichern. Direkt nach dem Absprung geschieht jedoch ein mit Halo 2 verbundenes Ereignis: Der Prophet des Bedauerns versucht mit einem Sprung zur Lichtgeschwindigkeit, dem Master Chief zu entkommen und löst damit eine elektromagnetische Welle aus, in die auch Rookie und das ODST Team geraten. Nach einer Bruchlandung erwacht Rookie einige Stunden später, in der Stadt New Mombasa und darf sich vollster Gesundheit erfreuen. Kreuz und Quer macht mehr her: Nach dem Intro könnt ihr euch auf eine neue Halo Erfahrung gefasst machen. Während in den ersten Teilen alles noch nach einem linearen Ablauf gespielt wurde, erwacht Rookie in der bis dato größten zusammenhängenden Level-Welt, die Bungie für Halo jemals entwickelt hat. Hier heißt es selbst erkunden und nicht einem strikten Leitfaden folgen. Doch ihr werdet nicht ganz allein gelassen, als Hilfestellung hat Bungie eine zentrale Stadtsteuerung (Künstliche Intelligenz Superintendent) implementiert, die euch als Wegweiser durch das Abenteuer unterstützt (ähnlich wie Cortana aus den vorherigen Halo-Teilen). Wie schon in Halo 2, ist es auch hier möglich in die Rolle eines anderen Charakters zu schlüpfen, so steht euch jetzt Rookies gesamte ODST Einheit zur Verfügung. Um zur erfahren was in den Stunden zwischen der Landung und Rookies Erwachen passiert ist, werdet ihr in Flashbacks in der Rolle anderer Crew-Mitgliedern die Geschehnisse nacherleben. Indem ihr auf bestimmte Objekte und Informationen stoßt, werden einzelne Erinnerungsfragmente freigeschaltet. Doch auch hier folgt ihr keinem linearen Strang sondern entscheidet selbst in welcher Reihenfolge und wann ihr die Flashbacksequenzen durchleben wollt. Vor- und Nachteile ohne den Master Chief: Vorteile: Zugriff auf eine mit Schalldämpfer versehene M7S Maschinenpistole und eine M6C/SOCOM mit erweiterter Zoomfunktion Visual Intelligence System Reconaissance (VISR) ist ein Lichtverstärker in dunklen Gebieten, mit dem Kollegen grün, Feinde Rot und wichtige Objekte gelb erscheinen. Taktischeres Gameplay Nachteile: keine übermenschlichen Sprungfähigkeiten mehr, ODST hat keine Schilde und ist langsamer als ein Spartaner Als Schock Trooper könnt ihr keine zwei Schusswaffen gleichzeitig führen Weniger actionbetontes Gameplay Nicht zuletzt kommt das Spiel in einem zwei DVD-Pack in der sich noch ein Mehrspielerpart versteckt: dem Firefighter. Hier müsst ihr zu dritt, immer schwieriger werdenden Angriffswellen standhalten. Director of Cinematics CJ Cowan steht Rede und Antwort: GamerGirls: Du hast uns einen Einblick in Halo 3: ODST gewährt und was sofort aufgefallen ist, ist die neue detaillierte Umgebung, in die der Spieler eintauchen kann. Wie habt ihr euch auf das Erstellen der Halo Umgebung vorbereitet? Hattet ihr bestimmte Filme als Inspiration? CJ Cowan: Early on, the entire ODST team rallied around the phrase "Film Noir". It's kind of a catch-all term that applied to all of the different disciplines: Lighting, Music, Environments, Characters, Writing, Camera, etc. That decision came soon after we laid the groundwork for the plot and realized it was very much a detective story, with the Rookie putting the pieces of a mystery together. We looked at a lot of reference in books and film, and then worked to mesh it with the Halo universe. Gamergirls : Die Charaktere in Halo unterscheiden sich voneinander und haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Habt ihr in Halo 3: ODST mehr wert auf die Charaktere gelegt? Mit welchen Mitteln habt ihr dessen Persönlichkeiten hervorgehoben und wer hat sie synchronisiert? CJ Cowan: ODST is very character focused, more so than the games in the Halo trilogy. We were able to do that because we spend a lot of time with this small squad, getting to know them. It became a necessity when we made the decision to do the flashbacks where the player jumps into the boots of each of the squadmates. We realized we needed to make the different personalities really stand out so that it wasn't confusing as you swapped back and forth between the missions. We accomplished that in several different ways: The writing, the animation, de-polarizing the helmets so the individual faces were more prominent, and individual first person dialog while you're playing as each character, which is something we've never done in a Halo game. The actors helped this goal quite a bit. We were very happy with our voice talent. The squad is voiced by Nathan Fillion as Buck, Alan Tudyk as Mickey, Adam Baldwin as Dutch, Nolan North as Romeo, and of course, Tricia Helfer as Captain Dare. Alles in allem ist in Halo 3: ODST mehr taktisches Geschick gefragt, dass heißt auch mal aus dem Weg gehen und nicht nur drauf ballern. Den Core-Halo-Fans wird wohl mehr neuer Content (und wahrscheinlich auch der Master Chief) fehlen, doch durch den Fokus auf die Geschichte, die Umgebung und den einzelnen Charakteren kann der Spieler besser in Halo eintauchen als je zuvor (was ich glaube für uns Mädels eine besonders positive Entwicklung in der Halo-Reihe ist). Das Spiel erscheint am 22. September diesen Jahres und der Soundtrack wird seine Weltpremiere am 24. Januar im Paramount Theatre in Seattle feiern.

31. August 2009 · Dai-Lee

Reviews

Star Wars - The Force Unleashed

So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.

27. April 2009 · Dai-Lee

Reviews

Tom Clancy's H.A.W.X

Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!

17. März 2009 · Dai-Lee

Previews

Star Wars - The Force Unleashed

Mitte September dürfen wir die Macht entfesseln und das auf allen gängigen Konsolen und Handhelds zugleich! Lediglich der PC geht dabei leer aus. Mit Star Wars - The Force Unleashed (to unleash, engl.: entfesseln, etwas freisetzen) dürfen wir mehr über Darth Vaders geheimen Schüler erfahren. Die Handlung ist zwischen den Star Wars Filmen III und IV angesiedelt und verspricht weitere Geheimnisse der Star Wars Saga zu enthüllen. Handlung & Charaktere Noch im ersten Level des Spiels darf man den dunklen Lord persönlich spielen und dabei erste Erfahrungen mit der Macht machen. Allerdings geht es danach direkt mit dem Geheimen Schüler als Haupfigur weiter. Dieser wird von Vader trainiert, um sich eines Tages gemeinsam gegen den Imperator zu wenden. Das dieses Projekt streng geheim gehalten werden muss, versteht sich beinahe von selbst. So kommt es auch, dass man sich gegen die Sturmtruppen erwehren muss, obwohl diese doch unter Vaders Kommando stehen. Zusätzlich soll der geheime Schüler - dessen Name bisher nicht preisgegeben wurde - alle anderen Jedi jagen und vernichten, wie es sich für einen zukünftigen Sith Lord gehört. Dabei wird Vaders Schüler von einem Droiden namens PROXY mit interessanten Fähigkeiten und einer imperialen Pilotin namens Juno Eclipse unterstützt. Die - bisher bekannten - Gegenspieler haben es aber auch in sich: Die Zabrak-Kriegerin Maris Brood hat Order 66 überlebt, Jedi Meisterin Shaak Ti, welche zum Rat der Jedi gehörte oder General Rahm Kota, ein hartgesottener Jedi Soldat, der spürt, dass der geheime Schüler zu mehr auserkoren ist als nur Vaders Marionette zu sein. Die Reise führt den geheimen Schüler quer durch die Galaxie, vom Urwaldplaneten Kashyyyk der Wookies über den Schrottplatzplaneten Raxus Prime bis zum pilzbewucherten Planeten Felucia. Die Macht wird auf allen Konsolen entfesselt! PS3, PS2, PSP, Wii, Nintendo DS, XBOX 360 - sie alle werden ein neues Star Wars Spiel erhalten. The Force Unleashed wurde dabei von unterschiedlichen Entwicklerteams eigens für die jeweilige Konsole programmiert. Die Handlung ist überall gleich, allerdings sind die Level unterschiedlich aufgebaut. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Features zu den einzelnen Konsolen. Für die Next-Gen Konsolen gibt es zwei brandneue Technologien, die hier zum Einsatz kommen: Digital Molecular Matter (DMM), sorgt dafür das physische eigenschaften realistisch dargestellt werden: Holz bricht wie Holz, Glas splittert wie Glas usw. - euphoria sorgt für realistische Bewegung, Reaktion und das Denken menschlicher Individueen. Demonstrationsvideos zu DMM und euphoria gibt es auch auf der Offiziellen Seite! Die sind auf jeden Fall einen Blick wert. Weiter geht's auf Seite 2 mit den Features der einzelnen Konsolen! XBOX 360 & PS3 Neue Technologien: DMM und euphoria Entfessele die Macht! Nutze Angriffs-Kombinationen Erfahre alles über Darth Vaders geheimen Schüler Wii Entfessele die Macht mit einem Stoß des Nunchuks Schwinge das Lichtschwert mit dem Wii Remote Exclusiver Duel-Modus: 27 Charaktere zur Auswahl, 9 Level aus dem gesamten Star Wars Universum. 5 zusätzliche Missionen und neue Charaktere, die nicht auf XBOX/PS3 zu finden sind. Begegne Feinden die es noch in keinem Star Wars Spiel zuvor gab. PS2 5 zusätzliche Missionen und neue Charaktere, die nicht auf XBOX/PS3 zu finden sind. Begegne Feinden die es noch in keinem Star Wars Spiel zuvor gab. Bringe die PS2 an ihre Grenzen mit realistischer Ragdoll-Physik wenn du die Macht entfesselst. PSP 3 eigene Single-Player Modi exclusiv für die PSP inklusive Order 66, Machtduell, Historische Missionen. Darunter 5 klassische Star Wars Movie Momente, zum Beispiel Darth Vader und Luke in der Wolkenstadt. Trete gegen bis zu 3 Freunde im Multiplayermodus an. Nintendo DS Nutze den Stylus Pen auf dem Touchscreen, um dich durch Gegnermassen mit dem Lichtschwert zu kämpfen und entfessele die Macht. Trete gegen bis zu 3 Freunde im Multiplayer Modus an. Mache dich kampfbereit für ein Minispiel, exclusiv für den Nintendo DS! Warum nicht für den Computer? Das was die Next-Gen Konsolen mit DMM und euphoria schaffen, wäre für die meisten Systeme nicht möglich. Lucasarts wolle dem normalen PC Nutzer kein Spiel vorlegen, dass auf den meisten Computern grafisch einfach nicht so gut wäre. Die Qualität von The Force Unleashed scheint sehr wichtig zu sein. Da stellt sich einem aber doch die Frage warum das Spiel dann für den Nintendo DS herauskommt, der grafisch nicht mit den anderen Konsolen mithalten kann. Schade, schade das der PC die Macht nicht entfesseln darf. Schreibt hier Eure Meinung dazu.

19. Mai 2008 · Dai-Lee

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