Entdecken
Artikel zu Spielen, gefiltert nach Genre, Thema, Plattform, Jahr und Autorin. Mehrere Werte in einem Filter gelten als oder, Filter untereinander als und.

Child of Light – Das märchenhafte Rollenspiel im Test
Ubisoft erzählt uns mit dem neuen downloadbaren 2D-RPG ''Child of Light'' für PS3, PS4 und PC eine wunderschöne und bezaubernde Geschichte. Wir haben die malerische Märchenwelt Lemuria betreten und sind mit der tapferen Aurora auf Reisen gegangen... Heimweh... Aurora erwacht aus einem tiefen Schlaf und will sofort ihren geliebten Vater wiedersehen, dieser ist vor Kummer schon dem Tode nahe. Gemeinsam mit unserem treuen Glühwürmchen Igniculus erleuchten wir uns den Weg zu ihm, aber diese Reise ist lang und beschwerlich. Ihre Aufgabe ist vorbestimmt, denn nach Hause darf Aurora erst, wenn sie die Welt vor der schwarzen Königin Umbra gerettet hat. Sonne, Mond und Sterne müssen gen Himmel zurück an ihren Platz. Erleuchtet ist der Weg... Das freundliche Glückwürmchen Igniculus kann von einem zweiten Spieler gesteuert werden, andernfalls haben wir die Möglichkeit ihn selbst quer durch das Level fliegen zu lassen. Mit Hilfe seiner Leucht-Fähigkeit können wir so manchen dunklen Ort kurz in Licht tauchen. Verschlossene Truhen und versteckte Wege werden viel schneller entdeckt. Mit der Kraft des Lichtes können wir auch Bilderrätsel lösen und erzeugen Schatten an den Wänden, die uns Lösungsansätze preis geben. Irgendwann bekommt Aurora kleine Flügel geschenkt, die sie flugfähig macht. Somit können auch wir von alleine wichtiges Sternenstaub für LP und MP einsammeln. RPG im Märchenstil ... Der erste Blick kann täuschen, denn hinter der kindlichen Märchendarstellung verbirgt sich ein RPG-Spiel mit Tiefgang. Spannende Kämpfe und überraschende Rätselaufgaben verspricht der Titel und trumpft mit schönen Aquarelzeichnungen auf. Begeisterung hat sich nach einigen Spielstunden breit gemacht und sorgt für den nötigen Suchtfaktor. Neben den typischen RPG-Elementen wie Skills verbessern, Waffen aufwerten, taktischer Einsatz und rundenbasierte Kämpfe treffen wir auf skurrile Gestalten, die wir uns zu Freunden machen. Im Laufe des Spiels lernen wir neue Begleiter kennen, die wir durch gute Taten für uns gewinnen können. Treue Weggefährten wie der Finn, ein junger bärtiger Zwerg und die fröhliche Zirkusnärrin Rubella weichen nicht mehr von unserer Seite und begleiten uns quer durchs Land. Nach und nach finden wir immer mehr Gefährten und können ihre Fähigkeiten bei den rundenbasierten Kämpfen gut gebrauchen. Wir treffen auf Spinnen, Wildschweine, Geister, Pferde und diverse Bewohner, die uns Böses wollen. Hartnäckige Bosskämpfe gegen eine dreiköpfige Hydra können sich schon mal in die Länge ziehen, denn diese verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten. Hier zahlt sich taktischer Einsatz und die Kenntnis der unterschiedlichen Elementar-Fähigkeit jedes Charakters aus, so kommt Rubella gegen wasserresistente Gegner nicht so gut an, dafür hat Finn einen hammerharten Blitzschlag, der auch auf drei Gegner gleichzeitig angewendet werden kann. Während des Kampfes können schwache Charaktere ausgetauscht werden oder eingesammelte Zaubergetränke verwendet werden. Mit Igniculus könnt ihr Gegner blenden, die dadurch langsamer agieren, somit sind wir bei der Angriffsgeschwindigkeit. Ausgeführt wird jeder Angriff erst nach der Anzeige des Angriffsbalken, der gut sichtbar auf dem Spielfeld zu sehen ist. Wird ein Angriff erfolgreich durchgeführt, fällt der Gegner anhand der Balkenanzeige zurück. Leider ist zu bemängeln, dass bei den rundenbasierten Kämpfen die fehlende Lebensanzeige der Gegner vermisst wird. Vergabe der Fertigkeiten... Jeder Sieg bringt euch wertvolle Erfahrungspunkte und somit auch Fertigkeitspunkte für die Vergabe eurer Skills. Anhand einer Baumanzeige könnt ihr bestimmen, wo sich euer Charakter nach belieben verbessern soll, zum Beispiel in Magie, Verteidigung, Angriff und vieles mehr. Mit drei gleichfarbigen Kristalle lassen sich auch sogenannte ''Oculis'' erstellen, welche euch bessere LP-Werte versprechen. Fazit: ''Child of Light'' ist eine Augenweide und begeistert auch durch die reimerische Erzählung. Lustig und skurril anzusehen sind die verschiedenen Charaktere in der Geschichte. Schade, dass die Licht- und Schatten-Rätsel sehr ähnlich sind, dafür zeigen sich die Kulissen von ihrer abwechslungsreichen und schönen Seite. Es macht Spaß jede Ecke gründlich zu erkunden und alles einzusammeln, denn es gibt viel zu entdecken. Leider habe ich bei länger andauernden Kämpfen die LP-Anzeige der Gegner vermisst, was leicht zur Frustration geführt hat. Schlusslicht: Das Gesamtpaket stimmt und auch für Nicht-RPG-Fans geeignet.
5. Mai 2014 · Dai-Lee

Just Dance – Disco daheim!
Tanzmuffel und alle die sich den Gang in die Disco ersparen wollen, lernen mit Ubisofts neuem Tanzspiel ''Just Dance 2014'' coole Moves lieben und die Musikauswahl lässt sogar ungewollt die Bude daheim rocken. Wir haben das schweißtreibende Spiel für Xbox 360 Kinect getestet... Disc(o) rein und los geht’s! Wer ''Just Dance'' noch nie gespielt hat, kommt dank der poppigen Menüführung beim ersten Mal vielleicht ein wenig durcheinander, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich das Menü bequem mit der Kinect Unterstützung steuern. Mit den ersten Songs ohne vorgegebenen Schwierigkeitsgrad wärmen sich Tanzmuffel erst so richtig auf und bei den Titeln, die zur Auswahl stehen sorgen diese die nächsten Stunden für Herzrasen. Das Gesamtpaket sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus und die Aufmachung mit grellen Neonfarben und Animationen ohne Ende verspricht jede Menge Spaß! Das Spielprinzip ist einfach: Nach der Auswahl eines Songs im ''Stage-Modus'' stellt ihr euch einfach in die grüne angezeigte Fläche am Bildschirm auf. Besonders angenehm ist die controllerfreie Steuermöglichkeit, was sich dann beim Tanzen bemerkbar macht. Die gesichtslosen Tanzlehrer im bunten Outfit haben verschiedene Choreographien drauf, die man sich ganz einfach abgucken kann. Schnell nachgemacht gibt euch eine kleine Anzeige oben im Bildschirm Anweisungen, ob die Bewegung ''Perfekt'' ausgeführt wurde oder nur ''Ok'' war. Dabei geht die Kamera ziemlich präzise vor und man ist doch schon bemüht, die richtigen Bewegungen auszuüben. Zusätzliche Punkte erhalten angehende Tänzer indem sie beim Spielen, wie beim Karaoke laut mitsingen, denn die Texte werden im Video angezeigt. Zwischendurch schaltet sich zur Belustigung dann die Kamera ein und zeichnet den einen oder anderen komischen Tanzschritt auf. Nach einer längeren Übungszeit habt ihr schon den Dreh raus, denn die Schritte wiederholen sich nach gegebener Zeit. Am Ende eines Songs wird eine nette Zusammenfassung als Video angezeigt, das ihr abspeichern könnt und euch bei der nächsten Tanzparty anschauen oder direkt an Freunde über Social-Network-Dienste teilen. Am Ende lassen sich auch noch Kalorien zählen, denn mit ''Just-Sweat'' wird ''Just Dance 2014'' gleich zum Fitnessprogramm umfunktioniert und an einem Abend wird mehr als nur ein Schokoriegel verbrannt! Wer keinen Bock hat alleine das Tanzbein zu schwingen, kann auch im ''Multiplayer-Modus'' gemeinsam mit Freunden die Nummer rocken. Übrigens: Die einstudierten Tanzschritte sind für jeden Spieler unterschiedlich. Wer allerdings noch Freunde sucht, hat die Möglichkeit unter ''World Dance Stage'' sich mit anderen Spielern zu messen und die besten Tänzer führen die Ranglisten weltweit an. Natürlich ist auch der altbekannte ''Battle-Modus'' vorhanden. Neu hingegen ist der ''On-Stange-Modus'': Dabei agiert der Frontmann als Haupttänzer und die hinteren Spieler übernehmen den Background-Part. Musikauswahl perfekt! Songtechnisch findet ihr alles, was derzeit in den angesagten Clubs gespielt wird. Allerdings müsst ihr die Tanzfläche zu Hause nicht mit anderen teilen und euch gegebenenfalls mit anderen quetschen. ''Just Dance 2014'' bietet über 45 Songs, darunter sind Hits von Justin Bieber und will.i.am oder Lady Gaga zu finden. Klassiker wie Y.M.C.Y von den Village People darf auch nicht fehlen und nach nur 5 Songs ist man dementsprechend schon platt... Fazit – Zeit zum Entspannen Nach einer langen und ausgiebigen Tanzsession war das Ergebnis gut sichtbar. Mittlerweile kann ich das eine oder andere Lied blind durchtanzen und am Ende konnte ich auch noch viele Kalorien verbrennen. Sich aufzuraffen und vor dem Bildschirm zu tanzen, sorgte insbesondere die Songauswahl, die man jetzt nicht nur auf dem MP3-Player hören kann. Gemeinsam mit Freunden oder zu Zweit macht das Spiel unheimlich viel Spaß, vorausgesetzt ihr habt auch ein wenig Platz in den eigenen vier Wänden. Meine Wahl zur Xbox 360-Version zu greifen war naheliegend, denn ohne Controller in der Hand kann viel besser getanzt werden. Ich für meinen Teil bin voll und ganz zufrieden, es ist nicht nur ein Partykracher sondern auch ein (fun)tastisches Kalorien-Verbrenn-Spiel!
16. Oktober 2013 · Dai-Lee

Might and Magic – Clash of Heroes
Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!
26. Januar 2010 · Dai-Lee

Star Wars - The Force Unleashed
So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.
27. April 2009 · Dai-Lee

Tom Clancy's H.A.W.X
Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!
17. März 2009 · Dai-Lee

Miami Nights -Singles in the city!
Wir feiern mit „Miami Nights - Singles in the city“ die wildesten Partys und genießen das Single Dasein mit allem was dazu gehört: Traumvilla, Traumauto, Traumjob und natürlich Traummann! Die Wahl der Qual! Wie in den meisten Lebens-Simulationen sollte man ersteinmal den eigenen Charakter erstellen, vorher müsst ihr euch noch auf ein Geschlecht festlegen. Outfit! Kleider machen Leute und das gilt auch in Miami. Aus Casual, Sport oder Freizeit könnt ihr euer passendes Outfit wählen. Die Auswahl der Start-Klamotten ist gering, das hat auch seinen Grund, später könnt ihr euch beim Shoppen königlich eindecken. Aussehen! Klar, Kleidung ist cool… aber das individuelle Aussehen deiner Spielfigur ist noch viel wichtiger. Schließlich wollt ihr ja auf der Sonnenseite Miamis leben Haarfarbe, Frisur, Augenfarbe, Hautfarbe und sogar das Gewicht können bestimmt werden! Traumkarriere! Karriere in der Modebranche, im Filmgeschäft oder doch lieber singende Beyonce im Musikbiz? Ihr habt die Qual der Wahl und so entscheide ich mich spontan für Mode… doch Vorsicht! Eure Entscheidung lässt sich nicht mehr ändern. Alles ist eine Luftblase! Aus meinem wunderschönen Traum gerissen, wache ich leicht bekleidet in Unterwäsche auf. Sicher ist Miami eine warme Stadt - fühle mich dennoch etwas peinlich berührt oO! Liegt wohl dran das ich gleich von Joey, meinem Nachbar, überrascht werde! Als Spieler total überrumpelt frage ich mich zuerst, wie der bitteschön Zugang zu meiner Wohnung bekommen hat? In der Realität hätte der wahrscheinlich erstmal meinen Tennisschläger ins Gesicht bekommen. Miami ist schließlich ein heißes Pflaster… Dexter grüßt! Tutorial Der charmante Nachbar ist so etwas wie ein Tutorial, nur mit Six-Pack und Zahnpasta-Lächeln. Ein Kompass zeigt euch die Karte von Miami, hier könnt ihr Ziele und bereits besuchte Orte jederzeit auswählen. Später habt ihr die Möglichkeit weitere Teile Miamis freizuschalten. Die Steuerung ist jedenfalls ziemlich easy. Miami-Nights_screen11.jpgVorher drängt Joey mich aber erst einmal zum Duschen, zum Glück allein und wie bei den Sims an den entscheidenden Stellen pixelhaft zensiert…tja Pech für alle männlichen Spieler die auf etwas nacktes Fleisch gehofft haben
Wie im echten Leben muss man leider auch seine Miete bezahlen, wie selbstverständlich steht gleich der wütende Hauseigentümer in meiner Küche… huch! Kann man hier eigentlich nicht in Ruhe sein Privatleben genießen? Andauernd irgendwelche Leute um einen herum… das Spiel weiß euch zu jeder Zeit zu beschäftigen. Job Miete… woher nehmen? Zum Glück hat der gute Joey (hatte ich mit ihm etwa mal eine Beziehung, so freundlich wie er zu mir ist?) gleich eine passende Arbeit für mich. Jobben im Eisladen, nicht gut bezahlt und auch nicht so mein Ding. Dafür gibt's spaßige Minispiele. Einige der Spielchen… eh Arbeiten… werden auf dem Touchscreen gespielt, andere verlaufen komplett automatisch. Mit dem DS-Stylus könnt ihr Teller abwaschen, tanzen gehen, das Haus gestalten, den DJ spielen, euer Date massieren, euch schminken und noch vieles mehr! Die Minigames machen am Anfang durchaus Spaß, auf die Dauer gibt es jedoch keine wirkliche Herausforderung. Ziemlich schade, denn im Spiel muss man so einiges an Geld verdienen und so wird es wie im echten Leben eher Pflicht als Freude. Freunde kennenlernen! Ihr könnt die Eigenschaften eures Charakters verbessern indem ihr zum Beispiel Bücher studiert um die Intelligenz zu steigern oder besucht alternativ ein Museum. Unterhaltet euch mit Leuten und reißt die schärfsten Witze, das steigert gleichzeitig den Humor! Verlaufen die Gespräche gut wachsen eure Chancen den Traummann zu finden. Leider ist der Gesprächsstoff auf nur wenige Themen begrenzt. Niveau voll in Miami unterhalten? Ne! Gibt ja wichtigeres im Leben und so kleide ich mich erstmal wieder neu ein
Flirten Hier geht es gleich zur Sache, sobald ihr eine Person zu eurem besten Freund gemacht habt und er euch als vollwertiges Mitglied seiner Familie ansieht, könnt ihr der Person einen Kuss auf die Wange geben oder gleich einen Kuss auf den Mund. Familienmitglied? Ähm… ok?! Da spare ich mir den Zungenkuss lieber für später in der eigenen Wohnung auf?
Mit etwas Pech (oder Glück?) begegnet man auch gleich der Sorte Mann, die eigentlich nur auf das eine aus ist. Ist der Typ euch unsympathisch könnt ihr mit nur einem Touch auf Trennung die Beziehung in Sekunden beenden! Klingt ganz schön böse oder? Keine 160 Zeichen mehr – nein ein Touch!:) Das Leben wird immer schneller! Traumvilla in Sicht! Ich hatte echt Glück im Spiel, ein netter Mann hat mir gleich eine Villa samt Auto geschenkt. Yeah! Wie schade das es im richtigen Leben nicht so einfach funktioniert! Meine Traumvilla bietet sich auch gleich für eine dicke Party an. Vorher noch schnell Tanzen lernen: Übung macht auch hier den Meister und verbessert den Tanzstil nach und nach. Guten Freunden gibt man dann ein Schlückchen oder zwei oder drei… in der VIP Runde machen auch mal „Vitamine„ die Runde! Ja, richtig gelesen – Vitamine! Ein Schelm wer etwas anderes als gesunde Drops dabei im Kopf hat
All diese Dinge lassen euch später zu dem werden, was ihr sein wollt, nämlich die beliebteste und begehrteste Frau in ganz Miami oder auch die oberflächlichste und arroganteste Bit… tja… jedem das seine
Technik & Co Gleich beim Starten des Spiels schallt aufdringliche und seltsam bekannte Diskomusik aus dem DS. Während des Spiels wird man von einem sich immer wiederholender Sound berieselt, den ihr früher oder später garantiert leise dreht. Die computergesteuerten Charaktere sehen alle erstaunlich gleich (gut) aus. Im oberen Screen werden die Charaktere als gelungene Comicgrafik nochmals dargestellt, unterscheiden sich aber auch hier nicht sonderlich voneinander. Das Spiel bietet einen Multi-Card-Modus. Hat eure beste Freundin eine eigene Version von Miami Nights, könnt ihr euch regelmäßig besuchen und gemeinsam über die Typen ablästern!
Fazit: Ich bin ein großer Fan der Sims-Reihe und wer die Sims genauso liebt wie ich, wird mit Miami Nights bestimmt Freude haben. Das Leben in Miami Nights ist allerdings oberflächlicher und schon nach kurzer Spielzeit wiederholen sich die Ereignisse. Beliebt sein und das andere Geschlecht daten steht im Vordergrund, auch wenn letztendlich nicht mehr als Küsschen ausgetauscht werden
(mal abgesehen von den „Vitaminen“). Für Erwachsene ist Miami Nights sicher keine Herausforderung, dazu passiert zu wenig. Für den einen oder anderen Teen ist der Titel sicherlich ein aufregendes Erlebnis und kann uneingeschränkt empfohlen werden, da immer rechtzeitig an brisanten Stellen die Notbremse gezogen wird.
3. April 2008 · Dai-Lee
Spieldaten von IGDB.com