Edna wacht im Irrenhaus in einer Gummizelle auf und kann sich an nichts erinnern. Wieso ist sie eingesperrt und wie gelangt sie in die Freiheit? Auf ihrem Weg durch die Anstalt begegnen ihr die schrägsten Personen und Rätsel. Am Ende des Point & Click Adventures „Edna bricht aus„ werden alle Geheimnisse gelüftet. Natürlich verrate ich euch keines Vor einer Weile berichteten wir über Edna, nun ist das virtuelle Irrenhaus im Handel erhältlich. Technisches Als ich das Spiel installiert habe konnte ich es erst nicht glauben, aber „Edna bricht aus„ benötigt tatsächlich 7GB Speicherplatz. 6GB Platz belegt die Spielmusik, die ihr als Wav-Dateien im Spielordner findet und anhören könnt. Die Grafik ist komplett in 2D gehalten. Ihr könnt das Spiel im Vollbild- oder Fenstermodus spielen. Ich bevorzuge den Fenstermodus. Charaktere Ihr spielt bis auf wenige Ausnahmen die Hauptperson Edna. In seltenen Fällen springt ihr in die Vergangenheit zurück, um euch an etwas zu erinnern. Dann hilft euch euer sprechender Hase Harvey und ihr könnt ihn für kurze Zeit steuern. Im Laufe des Spiels werdet ihr auf die verrücktesten Charaktere treffen. Sei es Droggelbecher, Professor Nock oder Herr Mantel - in dieser Anstalt haben alle einen Knacks und lange, durchgedrehte Geschichten zu erzählen. Gameplay Wie in allen Adventures habt ihr ein Inventar und eine Auswahl an Aktionen. Edna kann Dinge „Ansehen„, „Nehmen„, mit ihnen „Reden„ oder sie „Benutzen„. Ihr könnt euch schon denken dass mit diesen Optionen allerlei konfuse Dialoge zustande kommen, denn ihr könnt jede Aktion auf fast jeden Gegenstand anwenden. Allgemein habt ihr sehr viele Möglichkeiten und ihr findet viele Gegenstände, mit denen ihr euer Unwesen treiben könnt. Sehr beliebte Werkzeuge von Edna sind ein Kugelschreiber und der Poloschläger, der auch auf dem Cover zu sehen ist. Auf dem linken Bild seht ihr, was ich mit dem Zimmer von Dr. Marcel angestellt habe. Rätsel Die Rätsel sind sehr unterschiedlich. Meistens müsst ihr Gegenstände kombinieren und an der richtigen Stelle einsetzen. Ansonsten werdet ihr auf viele textbasierte Rätsel und Kombinationsrätsel treffen. Wenn ihr immer gut aufpasst und selbst die merkwürdigsten Dinge ausprobiert, solltet ihr euch den Weg ins Freie bahnen können. Ich hatte direkt am Anfang meine Startschwierigkeiten und musste später hin und wieder eine Weile nachdenken, aber es ist machbar. Für Adventure-Anfänger würde ich es trotzdem nicht empfehlen, da die Rätsel knifflig sind und ihr relativ schnell zu vielen Zimmern Zugang bekommt. Somit habt ihr ein breites Spektrum an Möglichkeiten. FSK Am Ende des Spiels war ich etwas von den Geschehnissen geschockt. Das hätten sich die Entwickler in meinen Augen verkneifen können. Eines ist für mich eindeutig: Die lieben Damen und Herren der FSK haben das Spiel sicher nicht zu Ende gespielt, denn eine FSK „ohne Altersbeschränkung„ kommt überhaupt nicht in Frage. Selbst eine Freigabe ab 12 wäre schon niedrig. Außerdem sollte die Schwierigkeit der Rätsel beachtet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ein 8-jähriger den ersten Raum verlassen könnte… Fazit Ein ungeheuer lustiges und genial gemachtes Spiel mit derbem Ende. Ich hatte viel Spaß beim Durchspielen und habe mich ständig über Edna und Co. amüsiert. Alle Charaktere haben ihre Eigenheiten und obwohl sie in einer Irrenanstalt festsitzen sind sie liebenswürdig. Die 2D Grafik stört mich nicht im Geringsten, da der Rest des Spieles stimmt. Mit knapp 30€ liegt „Edna bricht aus„ preislich unter den anderen Adventures. Zeit für Unfug
Mein Wochenende war sehr spaßig. Nicht nur das ich auf einen fantastischen Polterabend zu Gast war, nein… kurz vor diesem Ereignis erreichte mich von Sony auch noch ein kleines Päckchen mit einer Version von Buzz!: Quiz TV. Eins vorweg: leider konnte ich die wirklichen coolen Features von Buzz!: Quiz TV nicht testen Da die neuen wireless Buzz! Buzzer noch nicht verfügbar waren, musste ich mich erst einmal minutenlang mit dem Entwirren meiner alten PS2 Buzzer beschäftigen. Diese lassen sich ganz einfach an einem der vielen USB Ports anschließen und nerven weiterhin mit der umständlichen Verkabelung – zum Glück hört das bald auf und ich kann es kaum erwarten die kabellosen Buzzer einzusetzen Nach einem schönen und witzigen Intro kommt man schnell zur Sache… Buzz sitzt gemütlich auf einer Couch und zappt durch die verschiedenen Kanäle während ich mich mit dem Buzzer durchs übersichtliche Menü hangle. Im Vergleich zu den Vorgängern fällt sofort die gestochen scharfe HD-Grafik auf, zwar nicht unbedingt wichtig für ein Quiz-Game, nimmt man aber gerne mit und wohlwollend zur Notiz Buzz!: Quiz TV kann man nun endlich auch online spielen – aber auch hier muss ich meine Erfahrungen später im Review nachreichen, da das Spiel erst am 2. Juli offiziell erscheint sind die Spielserver offenbar noch nicht aktiviert. Jedenfalls meckerte mein schwarzer Liebling immer über eine fehlende Verbindung. Ein weiteres Indiz dafür ist das die Website www.mybuzzquiz.com auch noch auf die normale Produktwebseite weiterleitet. Hier kann man später eigene Fragen kreieren und diese auch den anderen Buzz-Spielern zur Verfügung stellen. Ehrlich gesagt… darauf habe ich mich am meisten gefreut… aber man kann ja nicht alles haben Freut euch schon jetzt auf die ultimativen GamerGirls Quizreihen Gut, müssen erstmal die 5000 Fragen herhalten. Aus den Kategorien Musik, Film & Fernsehen, Wissen, Sport oder Lifestyle werden so ziemlich sämtliche Interessengebiete abgedeckt. Vorher aber noch schnell ein paar Freunde anrufen und einladen – schließlich ist und bleibt Buzz ein Partyspiel und da ich online noch gegen niemanden antreten kann… …kamen Christian mitsamt Freund Boris sowie meine Schwester gerne zum Testspielen vorbei Wir wählten jeder eine der 12 herrlich schrägen Figuren die allesamt sehr witzige Karikaturen sind. Okay… Christians Darth Vader Verschnitt war furchteinflössend, mein süßes japanisches Schulmädchen passte optisch zu mir, Boris entschied sich für einen Afroträger und meine Sis war mit einer „Kill-Bill„-like Agentin zufrieden. Ich denke jeder findet hier eine passende Figur, die mit drei verschiedenen Kostümen auch noch einmal weiter individualisiert werden kann (thumbs up!). Für unser erstes Spiel musste der komplette Fragenkatalog herhalten, natürlich kann man auch nur Fragen aus einer der Kategorien spielen… insgesamt hatte ich aber den Eindruck das die Einstelloptionen nicht ganz so umfangreich waren. In meiner Erinnerung konnte man bei den Vorgängern zum Beispiel das Torten-Werfen abstellen oder nur den „schnellen Finger„ spielen… Los gings! Habe ich letztens schon geschrieben das ich die Co-Moderatorin Rose sehr nervig fand, hat man nun endlich auf sie verzichtet. Der Spielfluss ist dadurch viel angenehmer und Buzz selbst erklärt beiläufig die Steuerung oder die Spielvarianten. Dicker Pluspunkt Ansonsten hat sich nicht viel geändert, wie gewohnt bekommt ihr verschiedene Fragerunden präsentiert. Besonders fies sind die Runden „Bombenspiel„ und „Tortenschlacht„. Bei der ersten Variante kriegt ihr eine Bombe zwischen eure Pfoten und könnt dieser erst nach richtiger Beantwortung der Frage an den nächsten Spieler weitergeben. Dumm nur das man nicht weiß wann sie explodiert Sehr fies hat sich da Boris verhalten, der doch tatsächlich trotz hundertprozentigen Wissen um die Lösung die Bombe absichtlich lang behielt. So konnte der nächste Spieler, indem Fall natürlich ich, nicht einmal die Frage zu ende lesen – jaja! Ich habs ihm bei der Tortenschlacht dann aber heimgezahlt und nach fixer Beantwortung der Frage umgehend seinen Afro schön verklebt Die Präsentation ist gelungen. Die gesamte Grafik wurde aufpoliert und die Figuren zeigen schön animiert ihre Emotionen beim Siegen oder Verlieren. Wir haben uns den Abend durch alle Figuren gewechselt und ich wette über den PSN Store kommen, neben weiteren kostenpflichtigen Fragen, auch noch neue coole Charaktere. Buzz!: Quiz TV macht einen Heidenspaß. Wir hatten den ganzen Sonntag Spaß und auch wenn ich das Finale als sehr unfair empfinde (hier kann selbst der Verlierer noch zum Sieger aufsteigen), kann ich jeden Buzz!: Quiz TV nur ans Herz legen. Das Spiel wird durch den Online-Modus und die Möglichkeit eigene Fragen zu erstellen garantiert nie langweilig. Wer absolute Gewissheit braucht, wartet halt noch auf mein Review… alle anderen stürmen am 2. Juli den Videospielhändler ihres Vertrauens. Ich bin heute wieder mit Freunden verabredet, auch wenn es diesmal wohl nur eine Dreiergruppe wird – denn bei Buzz! macht man sich nicht nur Freunde, gell Boris?
Ich habe „Think - Training für den Kopf“ für den DS auf's Tuch gefühlt und eine kleine Review zur „Dr. Kawashima's Gehirn-Jogging“ Konkurrenz verfasst. Lohnt es sich, sein grauen Zellen mit dem Logik Trainer auf Trab zu bringen oder geht der virtuellen Schule schon in der zweiten Runde die Puste aus? Zu Anfangs begrüßt euch ein an Einstein erinnernder Professor, der euch auffordert, euren Namen zu verraten. Gesagt, getan. direkt danach geht's auch schon los: ihr landet im Hauptmenü und habt von nun an die Wahl, was ihr zuerst tun wollt: ihr könnt eure kognitiven Fähigkeiten im „Training“ schulen, euren „Think-Quotienten“ (Intelligenz-Quotient) ermitteln oder euch euren Fortschritt gegenüber früheren Trainingsstunden anzeigen lassen. Ansonsten gibt's noch einen Mehrspieler-Modus, den ich auf Grund fehlender Mitspieler nicht testen konnte. Wählt man den Menüpunkt „Training“ an, unterteilt dieser sich wiederrum in verschiedene Bereiche: Sprache, Gedächtnis, Mathematik, Räumliches Denken, Auffassung und Logik. Wählt man nun z.B. den Aspekt „Sprache“, hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Testspielchen in Form von Analogien, Sprachverständnis und Wortfindung. Während man bei dem Punkt „Analogien“ Wörter kombinieren muss, die miteinander harmonisieren, wie etwa „heiß und kalt“ usw., muss man beim Sprachverständnis geschickt deutsche Redewendungen a la „Tee trinken und abwarten“ oder „Kein Preis ohne Fleiß“ aus verdrehten Worten zusammensetzen. Bei der Wortfindung geht es um Matrizen, in denen sich inmitten von unzähligen Buchstaben ein Wort versteckt, dass ihr finden und markieren müsst. Im mathematischen Bereich gibt es wiederum die Möglichkeit, das eigene Kopfrechnen zu verbessern, mathematische Formeln, die mit Hilfe von Streichhölzern dargestellt werden, zu korrigieren etc. Ingesamt finden sich so in jedem Unterbereich 3 Aufgaben, die es zu meistern gilt. Dabei fällt auf, dass der sprachliche Aspekt zu kurz kommt und das Hauptaugenmerk während der Spielentwicklung den mathematischen Fähigkeiten des Spielers galt. Wer eher zum sprachlichen Bereich tendiert, sollte sich der Ausrichtung des Spiels also vorher bewusst sein. Die Aufgaben werden jeweils kurz vorher vom „Think“-Maskottchen erklärt, was meistens aber eher zur Verwirrung führt, als das es hilfreich ist. Meistens muss man die Aufgabe erst sehen, um sie zu verstehen. Selbst dann bleibt aber so mancher Trainingspunkt unklar. Eine Fehlerberichtigung nach Beendigung eines Spiels wäre hilfreich gewesen, um zu sehen, woran es gehapert hat. Dies ist zugleich auch der größte Negativpunkt des Games. Wer damit leben kann, dass die Lösungen im Dunkeln bleiben, sollte sich an diesem Kritikpunkt nicht weiter stören. Stürzt ihr euch direkt auf die Ermittlung eures „Think-Quotienten“ und ignoriert das Training, habt ihr die Wahl zwischen der Marathon-, Sprint- und Olympiaden-Version. Dabei fällt kein Unterschied auf. Das Programm stellt euch zufällig ausgewählte Aufgaben aus allen Bereichen und ermittelt am Schluss, wie schnell ihr reagiert habt und ob eure Angaben korrekt waren. Schlussendlich stellt sich heraus, ob ihr laut des Programms schlau oder eher „nicht so gebildet“ seid. Ob man diesen Angaben wirklich zu 100 % vertrauen kann, sei dahingestellt. Einem „richtigen“ Intelligenztest bei einem Psychologen solltet ihr eher vertrauen und selbst dieser ist von eurer Tagesform abhängig und variiert stetig etwas. Desweiteren könnt ihr noch euren Fortschritt anzeigen lassen. Anhand eines Diagramms wird euch demonstriert, ob ihr euch gegenüber früheren Trainingseinheiten verbessert oder verschlechtert habt. Dabei könnt ihr wählen, ob ihr euch eure Veränderung für jeden einzelnen Bereich anzeigen lassen wollt, oder für euren Think-Quotienten, der alle Aufgaben wiederspiegelt. Die Grafik ist mehr als schlicht, was bei Trainingsprogrammen aber nicht weiter verwunderlich ist. Hier geht es nicht um optische Protzerei, sondern um's schnelle Auffassen und Umsetzen von gestellten Aufgaben. Animationen gibt's weniger und Effekte schon mal gar nicht. Der Professor wackelt höchstens mal mit dem Kopf oder Sport treibende Figürchen stellen diverse Bewegungen im schwarz/weiß Look dar, das war's aber auch schon. Der Sound besteht aus einem einzigen Lied, dass sich in der Endlosschleife wiederholt und spätestens nach einer Stunde anfängt, leicht zu nerven. Dreht am besten den Ton eures DS aus. Ein paar alternative Jingles wären lobenswert gewesen. Das Handling lässt mich hingegen mit einem dicken Fragezeichen zurück, da die Touchpen Erkennung zwischen „sehr gut“ und „grottenschlecht“ schwankt. Gerade bei Aufgaben, in denen ihr Wörter auf das Display schreiben sollt, hapert es bei manchen Buchstaben und ihr müsst das Wort zehnmal korrigieren, was wiederum Zeit kostet und euch im Endeffekt unnötig Punkte abzieht. Gerade die Erkennung der Buchstaben „M“ und „N“ treibt einen in die Verzweiflung. Hier ist viel Geduld und guter Wille von Nöten. Die Erkennung von Zahlen ist wiederrum gut geglückt und verläuft weitgehend reibungslos. Das Fazit Die Übungsstunden sind schnell ausgereizt und schon nach kurzer Zeit vergeht euch die Lust auf das mentale Training. Wer zudem kein Mathe mag, ist hier komplett falsch aufgehoben, da sich das ganze Spiel hauptsächlich auf Minispiele stützt, die stark mit der Mathematik zu tun haben. Die sprachlichen Aspekte sind etwas kurz geraten und für Spieler, die in naturwissenschaftlichen Fächern nie besonders gut waren, ist das Game frustrierend. Spieler mit sprachlicher & kreativer Begabung sind mit „Think“ falsch aufgehoben, da sie in diesem Spiel kaum ihre positiven Fähigkeiten einsetzen können, was wiederum zu hauptsächlich schlechten Ergebnissen führt und den Zocker demotiviert. Er bekommt das Gefühl, „dumm“ zu sein und beendet das Training schnell. Dieses Gefühl stellte sich nicht nur bei mir ein. Ich habe mehrere Leute ein paar Runden spielen lassen, um auszuschließen, dass es nur an meinem persönlichen Geschmack liegt. Mitmenschen mit mathematischer Begabung fuhren durchwegs gute Ergebnisse ein, während ihre eher sprachlich begabten Gegenspieler nach kurzer Zeit gefrustet waren. Da es „Dr. Kawashima's Gehirn-Jogging“ und „Big Brain Academy“ zum gleichen Budget-Preis von circa 30 Euro gibt, solltet ihr euch den Kauf ernsthaft überlegen. Nur absoluten Edutainement-Fans mit schmalem Geldbeutel und mathematischer Begabung spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Allen Anderen kann ich ein Probespiel an's Herz legen.
GTA IV startet mit einer Sequenz, in der ihr in Person des Niko Bellic mit dem Schiff in Liberty City ankommt. Am Hafen werdet ihr von eurem Cousin Roman abgeholt. Roman hat in seinen Briefen immer von Liberty City geschwärmt, von seinen Frauen und vielen Häusern erzählt und damit angegeben wie reich er ist. Gleich in den ersten fünf Minuten wird klar: Alles nur gelogen! Ihr werdet nicht in einem Ferrari abgeholt, sondern in einem mittelklassigen Auto und fahrt zu seiner heruntergekommenen Wohnung. Und wie sollte es anders sein - Roman steckt in Schwierigkeiten und braucht eure Hilfe. Aufgaben Alle Aufgaben, die ihr erledigen müsst, sind auf dem Stadtplan eingezeichnet. Sie beginnen an einem bestimmten Punkt und können sich durch die ganze Stadt ziehen. Wenn ihr vom Startpunkt zu einem weiteren Punkt fahren/laufen sollt, wird automatisch der kürzeste Weg auf der Karte eingezeichnet. Ihr müsst also nichts denken, sondern einfach der gelben Linie hinterherfahren Die Aufgaben reichen von Verfolgungen, Schlägereien und Fluchten bis hin zu Dates und Einkäufen. Autos Wie für GTA üblich könnt ihr jedes beliebige Auto klauen. Wenn es auf der Straße steht schlagt ihr die Scheibe ein oder ihr zieht aus fahrenden Autos einfach die Person am Lenker heraus. In Missionen habt ihr leider fast immer das Auto von Roman als Vorgabe. Wenn ihr aussteigt und ein anderes Auto nehmt steht unten im Bild dauerhaft „Steige in das Auto von Roman„, bis die Mission irgendwann verloren ist. Ich finde es schade, dass nicht mehr Freiheit in solchen Dingen gewährt wird. Alle Autos fahren sich übrigens unterschiedlich Im Auto könnt ihr zwischen den Radiosendern wechseln. Polizei Euer Lieblingsfeind. Natürlich. Falls ihr beim Fahren ausversehen ein Polizeiauto streift werdet ihr sofort von ihnen verfolgt. Es gibt auch Missionen, in denen ihr zwangläufig entdeckt werdet und abhauen müsst. Auf dem Stadtplan wird ein Kreis um euch eingeblendet. Sobald ihr aus diesem Kreis entkommen könnt (=Sichtweite der Polizei), werden sie euch nicht mehr verfolgen. Je schlimmer euer Vergehen, umso größer der Kreis und geringer die Chance zu entkommen Die Polizei wurde recht schlau programmiert, d.h. sie versuchen euch einzukreisen und kommen aus allen Richtungen. Ich war schon oft fast aus der Sichtweite der Polizei, als direkt ums Eck ein weiteres Polizeiauto kam und ich mich wieder mitten im Kreis gefunden habe. Wenn ihr verhaftet werdet, setzt euch die Polizei nach einer kleinen Zwischensequenz an einer Bushaltestelle ab und ihr könnt weitermachen. Natürlich verliert ihr bei jeder Verhaftung eure Waffen und etwas Geld. Liberty City Die Stadt lässt wirklich keine Wünsche offen. Eine schöne Hafenpromenade, Industriegebiete oder Reihenhäuser - ihr könnt im virtuellen New York auf alles treffen. Die Detailverliebtheit der Entwickler ist an allen Ecke und Enden des Spiels zu sehen. Wen ihr auf einer Kreuzung stehen bleibt und ein Auto abbiegen will, bleibt es so lange mit gesetztem Blinker stehen, bis ihr den Weg frei macht. Dann geht der Blinker aus und das Auto fährt in die gewünschte Richtung Tag und Nacht wechseln sich ab, ihr könnt SMS schreiben, telefonieren und in Läden Kleider anprobieren. Minispiele Oft wollen Personen mit euch Billard spielen der Bowlen gehen. Es wird jedes Mal die Steuerung für diese Minispiele erklärt, aber ich hatte bisher nicht die Geduld mir die vielen Tasten zu merken O:-) Es meckert keiner, wenn ihr das Spiel einfach abbrecht und weiterfahrt. Fazit Wie erwartet gut, aber es hätte besser sein können. Das Spiel ist viel einfacher als gedacht, da man komplett durch die Missionen geführt wird. Das größte Hindernis ist die Polizei, die immer im Weg steht, ausversehen gerammt wird und die Mission zum Scheitern bringt
Eines der meistverkauften Spiele der Welt ist „Die Sims„ mit Sicherheit. Ganz anders als das weltbekannte Sims-Computerspiel ist die Version auf der Wii. Am Wochenende habe ich stundenlang die niedliche Konsolenfassung „MySims„ gespielt. Spielbeginn Nach dem Intro werdet ihr aufgefordert einen Namen für eure zukünftige Stadt festzulegen. Dann geht es gleich weiter zur Charaktererstellung. Charaktererstellung Mit eurem Charakter werdet ihr ständig herumlaufen, also kreiert euch ein hübsches Ebenbild Wem sein „Aussehen„ egal ist, der kann einfach den Zufallsknopf drücken. Die Stadt Nach der Erstellung eures Charakters werdet ihr von Rosi begrüßt. Sie ist die Bürgermeisterin der Stadt und führt euch bis zu eurem Haus. Völlig geschockt stellt sie fest, dass dort kein Haus steht und ihr es erst bauen müsst In der Stadt gibt es 15 Häuser, einige Grünflächen, einen Teich und noch nicht passierbare Gebiete. Baumodus Wie bei Sims üblich ist der Hausbau ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Mit der Wii-Fernbedienung visiert ihr die Bauteile an und könnt falls gewünscht ihre Größe ändern. Platziert das Bauteil auf der Baufläche. Natürlich könnt ihr alle Gegenstände farbig anmalen. Neben eurem eigenen Haus könnt ihr auch die Häuser der anderen Anwohner verändern. Die Personen Was wäre eine Stadt ohne Nachbarn? Schon von Beginn an wohnen außer euch einige andere Personen in der Stadt. Nach und nach kommen weitere Anwohner hinzu, je nachdem wie viele Sterne ihr erreicht habt. Werkstatt In der Werkstatt könnt ihr Einrichtungsgegenstände zusammenbasteln. Für jedes Objekt benötigt ihr zuerst einen Bauplan, den ihr z.B. durch die Unterstützung eurer Nachbarn erhaltet. Manche Personen möchten einen ganz bestimmten Gegenstand von euch haben und geben euch zur Belohnung einen Bauplan. Essenzen In der Stadt könnt ihr überall sogenannte Essenzen finden. Die erste Essenz, auf die ihr trefft, ist ein roter Apfel. Um Äpfel zu bekommen müsst ihr Apfelbäume schütteln und die heruntergefallenen Äpfel aufsammeln. Mit den Äpfeln könnt ihr neue Bäume pflanzen oder sie als Essenz in einen Gegenstand einbauen. Freude-Essenz bekommt ihr von Personen, die ihr glücklich macht. Beginnt ihr eine Schlägerei mit einem anderen Sim kommt eher die Hass-Essenz dabei heraus Im nahen Teich könnt ihr nach Essenzen fischen oder auf einer Wiese den Boden absuchen. Fazit Anstatt einem Haus betreut ihr hier eine komplette Stadt mit süßen, ausgeflippten Simsbewohnern Im Gegensatz zur PC Version spielen schlafen, essen und menschliche Beziehungen keine große Rolle. Das nimmt dauerhafte Zwänge von euch und lässt euch viel mehr Handlungsfreiheit. Im Herbst dieses Jahres wird ein weiterer Teil aus der MySims Reihe namens „MySims Kingdom„ erscheinen.
In der letzten Zeit habe ich mich mit dem Trainingsspiel Mein Wortschatz Coach (“Spiele für mich“ Reihe) von Ubisoft befasst. An dieser Stelle folgt eine kleine Review, um euch einen Einblick in die umfangreiche Welt der deutschen Sprache & deren Trainingsmöglichkeiten im Spiel zu gewähren… Äußerlichkeiten Beim Stöbern im Software-Regal fällt das Game erstmal nicht besonders auf, da die Verpackung eher unauffällig & dezent ist, was aber gerade ältere Semester ansprechen wird. Kein aufdringliches Effektfeuerwerk als Packshot, sondern nüchterne, aber farblich angenehme Kost. Auf dem Cover prangt Frau Catterfeld und gibt ein Statement zu Ubisoft's neustem Trainingsprogramm ab. Ob man diesen Umstand nun gut oder schlecht findet, sei jedem selbst überlassen. Positiv fällt hingegen auf, dass die Beschreibung des Spiels auf der Rückseite der Hülle erstaunlich sachlich bleibt und nicht mit Superlativen um sich schmeißt, wie es bei so manch anderer Software der Fall ist: Kurz & präzise wird auf den Punkt gebracht, was einen in den nächsten Stunden erwartet: die Erweiterung des eigenen Wortschatzes, das Behalten schwieriger, neuer Wörter und eine stetige Leistungskontrolle. Schon jetzt nehme ich vorweg: Die Verpackung übertreibt nicht. Innere Werte Nach dem Einlegen der Wii Disc bzw. des DS Moduls werdet ihr von einem Professor begrüßt, der euch am Sprachinstitut willkommen heißt. Er freut sich darauf, dass ihr den Weg zu ihm gefunden habt und anscheinend lernwillig seid. Als erstes wird euer AV Wert ermittelt, der euer Ausdrucksvermögen wiederspiegeln soll. Diese Übung zu Anfang ist eine willkommene Auflockerung und macht euch direkt vertraut mit den ersten zwei Minispielen, die eure Artikulation bei regelmäßigem Üben verbessern sollen. Während der Übungen wird nicht nur die Anzahl der richtigen Antworten gewertet, sondern auch eure Reaktionsgeschwindigkeit gemessen. Je schneller und korrekter ihr reagiert, desto besser fällt euer AV-Wert aus. Trödelt ihr, oder gebt nur falsche Antworten ab, werden euch Punkte abgezogen. Habt ihr die erste Prüfung zur Ermittlung des groben Ausgangswertes abgeschlossen, erhaltet ihr die Gelegenheit, euch einen von vier verschiedenen Trainern auszusuchen. Vom Afroamerikaner bis zur 12 jährigen Schülerin ist für jeden etwas dabei. Anschließend werdet ihr aufgefordert, euer Geburtstdatum einzugeben und das Land, in dem ihr geboren wurdet. Seit ihr kein Deutsch-Muttersprachler, dürft ihr diesen Umstand ebenfalls angeben. Außerdem dürft ihr noch ein kleines Emblem auswählen, dass neben eurem Profil angezeigt, wird sowie die Schriftfarbe. Nachdem ihr diesen kleinen „Einstellungstest“ bestanden habt, befindet ihr euch im eigentlichen Hauptmenü. Hier könnt ihr die ersten Trainingsrunden in zwei verschiedenen Minispielen absolvieren. Mit zunehmendem Erfolg schaltet ihr neue Spiele (insgesamt gibt es 6 verschiedene, „normale“ Spiele und zwei „Erholungsspiele“ in Form von akustischer Worterfassung und Umsetzung eben dieser via Buchstabieren) und Multiplayer Optionen frei. So sehen die Minispiele aus: 1. Fehlender Buchstabe: -> Ein Wort wird eingeblendet, in dem ein Buchstabe fehlt. Ergänzt den fehlenden Konsonanten oder Vokal mit Hilfe der Wiimote bzw. des DS Touchpens. 2. Geteilte Meinung: -> Über einer Stange mit Kleiderbügeln befindet sich ein Begriff. An den Kleiderbügeln unter dem Wort befinden sich verschiedene Definiton. Ordnet ihm die Richtige zu. 3. Wörtermüsli: -> Eine Reihe von Buchstaben befindet sich in einer Müslischale und versinkt langsam. Ihr erhaltet eine Definition und sollt mit Hilfe der Lettern das passende Synonym zusammensetzen. 4. Mauerbrecher: -> Auf dem Bildschirm befinden sich verschiedene Buchstabenklötzchen und ihr sollt ein angegebenes Wort mit eben diesen buchstabieren. 5. Wörter-Wirrwarr: -> Auf der linken Seite des Screens befinden sich vier Definitionen, auf der rechten liegen wiederrum verschiedene Begriffe bereit, die ihr den richtigen Erklärungen zuordnen müsst. 6. Panzerknacker: -> Ihr arbeitet mit einer Wählscheibe. Eine Definition wird vorgegeben und ihr sollt das bisher unbekannte, dazu passende Wort mit Hilfe der Wählscheibe buchstabieren. Multiplayer Alle oben aufgezählten Spielchen lassen sich auch im Multiplayer Modus mit jeweils 2-4 Spielern (je nach Spiel ist die Anzahl der Teilnehmer verschieden) bewältigen. Nachdem ich den Mehrspielermodus etliche Male ausprobiert habe, muss ich sagen, dass er im Vergleich zum Einzelspielermodus eher weniger Spaß bereitet, da hier ein Leistungsanreiz fehlt. Dies kann wiederrum eine rein subjektive Empfindung sein: andere Leute haben am „um- die-Wette-buchstabieren“ vielleicht mehr Spaß. Es sind einfach die selben Minigames, die ihr auch im Einzelspielermodus bewältigen könnt. Im Gegensatz zu diesem erhält man aber kein anschließendes Lob oder eine „richtige“ Aufwertung der eigenen Leistung, wie es im Singleplayer Modus der Fall ist. Weitere Optionen Ansonsten erhaltet ihr die Gelegenheit, Highscore Listen, die eure Bestleistungen und die anderer, auf eurem System angelegter Spielerprofile, enthalten, anzusehen. Ein Glossar zum Nachschlagen diverser Worte ist auch im Spiel enthalten. So werden unklare Begriffe schnell verständlich. Eure Erfolge werden übrigens nicht nur per Highscore Listen festgehalten, sondern bei täglichem Training permanent aktualisiert. Ihr könnt in einem extra Menü ein Diagramm verfolgen, dass eure Leistung in Tagen, Wochen, Monaten etc. festhält. Außerdem erhaltet ihr einen zu eurem Ausdrucksvermögen passenden Status: Nachrichtensprecher, Anwalt, Akademiker, Grundschüler usw. Die Präsentation Optisch & akustisch ist alles sehr unaufdringlich, was aber prima zu einem Trainingsprogramm passt und euch so auch nicht von den eigentlichen Spielen ablenkt. Die Musik dudelt relativ angenehm vor sich hin, kann bei Bedarf aber auch seperat abgeschaltet werden. Die Trainer sind in einem comichaften Stil leicht überzeichnet. So erhält jeder eurer Mentoren kurzum einen Wasserkopf. Sieht zuerst etwas gewöhnungsbedürftig aus, fügt sich aber ins lockere Gesamtbild passend ein. Ladepausen und Erfolge werden mit Hilfe von Strichmännchen, die sich freuen, zuhören oder Bücher lesen, dargestellt. Die Sprachausgabe bzw. Synchronisation ist recht professionell gelungen und passt zu dem ausgewähltem Charakter; ihr werdet also nicht durch komische Piepsstimmen verprellt. Fazit Ehrlich gesagt war ich erstaunt, wieviel Spaß Trainingsspiele bereiten können. Nach Big Brain Academy war Mein Wortschatz Coach eine nette Abwechslung und Spielerei im „Edutainemt“ (Education Entertainement) Genre. Zuerst merkt man die unbewusste Verbesserung des eigenen Wortschatzes kaum. Ein, zwei Tage später erinnert man sich aber relativ fix an diverse, neue Wörter, wie z.B. Supplement und Skeleton. Ob sich ein dauerhafter Lerneffekt einstellt, wird man aber erst nach wochenlangem Training ernsthaft ausmachen können. Zusätzlichen Anreiz bietet das Spiel durch die Möglichkeit der grafischen Darstellung der eigenen Leistung und deren Verbesserung in einem Diagramm. So sieht man auf einen Blick, dass man sich kontinuerlich verbessert (hat). Die Trainer loben nach jedem Spiel und geben so auch jüngeren Zockern ein positives Feedback. Der einzige negative Aspekt, der mir persönlich aufgefallen ist, ist die manchmal nicht ganz korrekte Erkennung der eingegebenen Buchstaben. Selbst in Druckschrift und Großbuchstaben geschriebe Worte werden manchmal falsch erkannt. Dieser Mangel tritt aber eher selten auf. Bei einem der Minispiele (“Fehlender Buchstabe“) kann man sogar seinen DS zum Schreiben benutzen, wenn man an der Wii spielt (Styluseingaben werden teilweise besser und vor allem schneller erkannt). Insgesamt ist Mein Wordschatz Coach ein gelungener Zeitvertreib für zwischendurch, der auch für jüngere Spieler geeignet ist (Schwierigkeit der Aufgaben passt sich an den anfangs ermittelteten AV Wert an - so haben auch Grundschüler was von dem Spiel). Nichts, was über Monate hinweg begeistert und auch im Vergleich zu Big Brain Academy keine richtige Alternative, aber doch ein nettes Training in einer schlichten, aber sympathischen Präsentation. Für 30 Euro ein Budget Titel, der Freunde von Lernspielen zu einem Kauf veranlassen könnte. Wer sich noch nicht sicher ist, der sollte sich den Titel einfach mal in der örtlichen Videothek ausleihen und Probe spielen.
Vor einigen Tagen berichteten wir über das Point & Click Adventure „Dirty Split„. Ich habe das Spiel kurzerhand für euch durchgespielt und möchte euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten. Technisches Die Größe der Installationsdatei beträgt 200MB und wird sehr schnell heruntergeladen. Bisher ist das Spiel nur in deutscher Sprache erhältlich, was uns nicht sonderlich stören dürfte. In naher Zukunft soll eine englische Version erscheinen. Die Installation verläuft problemlos in weniger als einer Minute und ich kann loslegen! Story Die Geschichte des Spiels handelt vom Mord am Chirurgen Dr. Bedford. Denise Vanderbuilt und Dr. Bedford wollten heiraten und kurz vor seinem Tod ließ er die Hochzeit platzen. Nun sitzt Denises Bruder Walter als Hauptverdächtiger im Gefängnis. Mrs Vanderbuilt, die Mutter von Denise, ist von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt und bittet den Privatdetektiv Mr. Baxter (also euch) den Fall zu lösen. Mr. Baxter ist ein sympathischer Zeitgenosse, den dem Anschein nach nichts aus der Ruhe bringen kann. Die Polizei sieht den Fall als abgeschlossen und Walter als den Schuldigen. Ist der reiche Schnösel schuldig oder nicht? Steuerung Wie in vielen Adventures üblich lauft ihr mit der linken Maustaste und gelangt mit der rechten Maustaste in ein Auswahlmenü. In diesem Menü könnt ihr Dinge ansehen (Informationen darüber erhalten), sie anfassen oder mit ihnen sprechen. Die Kommentare von Mr. Baxter sind genial, wenn ihr z.B. Personen anfassen oder mit einem Auto sprechen wollt Daumen hoch, dem Mann wurde Humor mit auf seinen Weg gegeben Rätsel Die Rätsel sind vom Schwierigkeitsgrad her auch von absoluten Adventure-Anfängern lösbar. Nur ein oder zwei Mal musste ich etwas länger überlegen. Trotzdem wird das Spiel nicht langweilig, da die Story spannend gemacht ist. Vertonung Hier wurde besonders Wert darauf gelegt, denn alle Charaktere sprechen genau wie ich sie mir vorgestellt hätte. Ich habe schon einige Adventures gespielt und muss wirklich sagen, dass ich bisher selten eine so tolle Synchronsprecherwahl erlebt habe Die Hintergrundmusik ist schlicht und kann als kompletter Soundtrack mit 18 Liedern und drei Bonusstücken kostenlos von der Entwicklerhomepage heruntergeladen werden. Im Spielmenü könnt ihr die Lautstärke regulieren. Fazit Ein überraschend gutes Point & Click Adventure, dem es an Story und Details nicht fehlt. Von mir aus hätte es gerne länger sein können, denn ich war nach ein bis zwei Stunden Spielzeit am Ende angelangt. Da das Spiel komplett kostenlos ist kann ich mich darüber aber nicht beschweren, sondern nur auf eine Fortsetzung warten. Laut der Entwicklerseite ist etwas in Planung Die Geschichte ist spannend und mit einem Film vergleichbar. Viel zu Lesen bzw. Hören werdet ihr auf jeden Fall bekommen, denn es sind einige lange Gespräche eingebaut, die natürlich komplett vertont sind.
Wer mag Point & Click Adventures, die 60er Jahre, Krimispiele und alles zusammen kostenlos? Wer sich jetzt angesprochen fühlt sollte das Spiel „Dirty Split„ auf jeden Fall näher betrachten. Story Ein Mordfall an einem plastischen Chirurgen hält die Polizei in Atem. Der Hauptverdächtige streitet die Tat ab und die Polizei ahnt, dass mehr hinter dem Fall steckt. Der Privatdetektiv Alan Baxter wird hinzugezogen, der den Fall näher untersuchen soll. Während seiner Ermittlungen werden viele spannende Fakten aufgedeckt und er trifft auf eine Vielfalt von Charakteren. Schauplatz Die Geschichte spielt an Orten wie Los Angeles, Las Vegas, Beverly Hills und New York in den frühen 1960er Jahren. Auf den Bildern ist der Stil sehr gut zu erkennen. Spielinformationen Das komplett vertone Spiel ist kostenlos auf Deutsch und auf Englisch erhältlich. Zusätzlich könnt ihr sogar den Soundtrack zum Spiel herunterladen. Fazit Ich werde mir das Spiel auf jeden Fall ansehen! Mit seinen 200MB Größe wird es sicher nicht allzu lange dauern. Viel Spaß beim Rätseln! Wer möchte, kann den Entwicklern auf der Homepage ein Feedback schreiben Hier geht es zum Download (oder über den Link „Offizielle Homepage“).
147Ein Fitnesswahn durchzieht die Konsolen. Allen voraus ist die Wii mit dem neusten Trend „Wii Fit„. Ich habe mir das Spiel samt Balance Board zugelegt und das ganze Wochenende fleißig trainiert. Es folgen die Ergebnisse und Erfahrungen. Viel Spaß! Das Balance Board Zusammen mit dem Spiel „Wii Fit„ erhalte ich das Balance Board, auf dem nahezu alle Übungen ausgeführt werden. Es ist relativ schwer und hält bis zu 150kg Gewicht aus. Zuerst stelle ich das Board auf den Boden vor dem Fernseher und drücke den blauen Knopf, damit sich die Wii mit dem Board synchronisieren kann. Nun kann es auch schon losgehen. Benutzerregistrierung Um zu trainieren muss ich zuerst ein Profil für mich anlegen. Dabei wähle ich meinen Mii aus und gebe mein Geburtsdatum sowie meine Größe an. Die Wii ist gleichzeitig eine Waage und bestimmt mein momentanes Gewicht. Aus den bisherigen Daten wird mein BMI (Body Mass Index) berechnet, der mir Aufschluss darüber gibt, ob ich zu dick oder zu dünn bin. Ich liege irgendwo im unteren Bereich des Idealgewichts und kann eigentlich wieder aufhören Es folgen grundlegende Körpertests, wie z.B. die Messung des Schwerpunkts. Dazu muss ich ganz ruhig stehen und abwarten. Nach der Messung zeigt mir die Wii, wo mein Schwerpunkt liegt. Ist er nach rechts oder links verschoben, stehe ich nicht gerade und belaste meinen Körper. Ein weiterer Test zeigt die Rechts-Links-Balance. Zum Abschluss wird das Wii Fit Alter präsentiert. Ich habe die Tests gut bestanden, deshalb entspricht mein Wii Fit Alter meinem richtigen Alter. Damit richtig trainiert werden kann, muss ein Ziel festgelegt werden. Ich lege als Ziel -3kg in 2 Wochen fest. Die Wii weist mich darauf hin, dass eine realistische Gewichtsreduktion bei 1,4kg pro Woche liegt. Ich ändere den Zeitraum auf einen Monat Stempeln Nach dem Test wird der Tag im Kalender abgestempelt. Die Ergebnisse des Tages können mit einem Klick auf den Stempel jederzeit angesehen und mit anderen Tagen verglichen werden. Körpertest Der Körpertest kann jederzeit wiederholt werden. An jedem Tag, an dem ihr trainiert, solltet ihr den Test durchführen und einen Stempel setzen. So sehr ihr genau, ob und wie ihr euch verbessert oder verschlechtert >_> Weiter gehts auf Seite 2! Trainieren Nun gelange ich in die Lobby. Dort werden alle erstellten Benutzer angezeigt und ich wähle meinen Mii aus. Jetzt bin ich in meinem privaten Hauptmenü. Wer seine Daten vertraulich halten möchte, kann sein Profil mit einem Passwort schützen. Im Hauptmenü kann ich den Körpertest auswählen, mein Profil ändern, vorige Ergebnisse ansehen oder trainieren. Bevor ich trainieren darf, muss ich mich zwischen einem männlichen oder weiblichen Trainer entscheiden. Wer unzufrieden mit dem Trainer ist, kann jederzeit wechseln. Ich wähle die weibliche Trainerin und darf mich endlich durch die Übungen kämpfen. Es stehen folgende Trainingseinheiten zur Auswahl: Joga: Hier lernt ihr richtiges Atmen und Körperbeherrschung. Außerdem strafft ihr euren Körper. Muskeltraining: Liegestütze, Taillendreher und ähnliche Übungen zum Muskelaufbau Aerobic: Step-Spielchen, Joggen und das berühmte Hula-Hoop Spiel Balancespiele: Wie der Name schon sagt: hier geht es schwerpunktmäßig um Balance. Favoriten: Oft gespielte Spiele und Übungen Ich wähle eine Muskelübung aus. Meine Trainerin erklärt die Übung zuerst und anschließend muss ich mitmachen. Auf der rechten Bildseite wird in jeder Übung ein Bereich angezeigt, der optimal ist und für den es die meisten Punkte gibt. Bewegt ihr euch in diesem Bereich, führt ihr die Übung korrekt durch. Übungen freischalten Wenn ihr eine Übung oft genug wiederholt habt, sehr gut wart oder insgesamt sehr lange trainiert habt, werden neue Übungen oder neue Varianten einer Übung freigeschaltet. Bestenliste Damit „Wii Fit„ den spielerischen Charakter nicht verliert, könnt ihr mit jeder Übung Punkte erreichen und werdet in eine Bestenliste eingetragen. Wir haben drei Profile angelegt und kämpfen nun zu dritt um den ersten Platz der jeweiligen Übung. Statistik Im Hauptmenü könnt ihr anhand von Diagrammen eure Leistungen mitverfolgen. Fazit Ich bin total begeistert. „Wii Fit„ verbindet Sport mit Spiel. Ihr verbessert eure Haltung, eure Kondition und euren Körper. Da ich nicht viel Zeit für Sport habe kommt die Wii als Fitnesstrainer gerade recht. Einfach die Wii anschalten, auf das Balance Board steigen und 15-30 Minuten pro Tag trainieren. Natürlich ersetzt „Wii Fit“ keinen richtigen Sport, aber es ist ein guter Anfang. Wenn ihr (wie ich) mit mehreren Personen zusammen trainiert kommt der Faktor „Kämpferwillen„ noch hinzu, da jeder die Übungen dominieren will
In letzter Zeit habe ich ein Spiel für euch getestet, das eher für jüngere Spielerinnen (und Spieler ) gedacht ist. Es handelt sich um ein Pferdespiel. Charakter Zu Beginn des Spiels erstellt ihr euren Charakter, für den ihr ein paar verschiedene Frisuren und Kleider zur Auswahl habt. Im Verlauf des Spiels könnt ihr im Onlineshop weitere Kleider kaufen. Gelände Ihr startet im Hauptgebäude in eurem Zimmer. In diesem Gebäude könnt ihr Bücher lesen, um euch fortzubilden und um euch zu verbessern. Ihr könnt den Onlineshop besuchen oder euch schlafen legen und damit einen neuen Tag beginnen. Im Onlineshop könnt ihr alle Dinge kaufen die ihr benötigt, wie z.B. Pferde, Futter für eure Pferde, Medizin, Decken, Sättel, Kleider, Bücher und vieles mehr. Das Gelände wird von euch ständig verbessert, so dass ihr nach einiger Zeit Fohlen trainieren oder ein Gästehaus eröffnen könnt. Tage und Aufgaben Das Spiel ist in Tage eingeteilt. Unten rechts im Bild wird immer der aktuelle Wochentag angezeigt. Oben rechts im Bild werden eure Aufgaben aufgelistet, die ihr zu erledigen habt. Manche Aufgaben kehren täglich wieder, wie z.B. die Fütterung eurer Pferde. Andere Aufgaben könnt ihr nicht sofort an einem Tag erledigen und ihr müsst am nächsten Tag damit fortfahren. Neben der Fütterung sollt ihr meistens euren Hof verbessern und Rennen gewinnen. Pferde Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch ein Pferd aussuchen. Alle weiteren Pferde kauft ihr euch im Onlineshop. Die Pferde stehen alle in ihrem Stall und müssen von euch gepflegt werden. Zur Pflege zählt ein sauberes Fell, d.h. ihr müsst die Pferde abbürsten. Wenn ihr die raue Bürste verwendet seid ihr zwar schneller fertig, aber das Pferd verliert Vertrauen in euch. Nehmt euch also besser mehr Zeit Zudem solltet ihr die Hufe putzen und Steine entfernen. Später könnt ihr die Pferde sogar massieren Reiten Ein Hauptbestandteil des Spiels ist natürlich das Reiten. Jeden Tag könnt ihr mit euren Pferden reiten gehen und mit Sprüngen über Holzstämme ihre Geschicklichkeit trainieren. Während dem Ausreiten könnt ihr an Pferderennen teilnehmen. In den Wiesen und Wäldern sind zudem Bonusmünzen versteckt, die ihr im Onlineshop gegen spezielle Gegenstände eintauschen könnt. Steuerung Grundsätzlich wird mit der Maus gesteuert. Ihr könnt im Menu auf Tastatursteuerung umschalten, wenn ihr nicht damit zurechtkommt. Fazit Ein sehr schönes Reit- und Pferdespiel für die jüngeren Spieler/Innen. Positiv überrascht bin ich von der Grafik des Spiels und der Spielidee. Es macht Spaß den Hof aufzubauen und sich um die Pferde zu kümmern. Die Spielabläufe sind immer dieselben und einfach zu verstehen. Nach einigen Spieltagen sind mir die Abläufe etwas zu eintönig geworden, aber ich gehöre sowieso glaube ich nicht ganz zur Zielgruppe . Vorsicht: Wenn ihr einen Gegenstand noch nicht brauchen könnt, kauft ihn nicht! Ich habe mir gleich am Anfang einen Schlauch gekauft und als ich dann laut Aufgabe einen montieren musste, war der einst gekaufte Schlauch nirgends aufzufinden.. Mein schönes Geld T_T
Wie gestern berichtet wurde die Battlefield Bad Company Demo released. Ich bin natürlich gleich mit meiner PS3 unterm Arm zu meinem Zweitwohnsitz nach Österreich gefahren und habe dort die Demo aus dem PSN Store geladen. Zurück in Deutschland (puh, war das anstrengend :D) habe ich dann den restlichen Abend mit ausführlichem Zocken der Demo verbracht. Hier meine Ersteindruck! Der Download ging trotz der beachtlichen Größe von über 1,5 Gigabyte erstaunlich fix über die Bühne… das nervige Installieren der Demo (wann ändert Sony das?) überbrückte ich mit einem kühlen Getränk und wartete sehnsüchtig auf die 100% Fortschritt. Endlich! You're in Bad Company now! Nach dem sehr stylischen EA/dice Intro Teaser überraschte mich das Hauptmenü mit einer schönen Menüführung und super Musik, die in einem für Battlefield doch sehr ungewohnten Swing Style glasklar aus der Anlage kam. Verliebt in die Klänge wählte ich zuerst die Solokampange aus. Battlefield mit einem Singleplayer? Das ging mit dem letzten Battlefield Konsolen Ableger und seiner Pseudokampange deutlich in die Hose. Der eigene Charakter wird als Greenhorn eingeführt, stört mich nicht, die Sprüche der Kollegen und die ungewohnt gute Synchro haben mir sehr gut gefallen. Nach kurzer Einführung (in Spielgrafik) konnte ich nun selber Hand anlegen… vorab hat man ja schon viel gehört über die zerstörbare Umgebung. Daher konnte ich es auch gar nicht abwarten gleich mal mit dem MG auf den naheliegenden Schuppen draufzuhalten - ratatatatat - hmm, nix? Sekundärfeuer, Granatenwerfer und Feuer! BUMM. Ja das gefiel mir schon besser, zwei Bäume hats auch gleich mitzerlegt Ihr hättet mein zufriedenes Grinsen sehen sollen Da kommt dieser Smiley nicht im entferntesten dran, hehe. Im Verlauf der Mission war es ja nur eine Frage der Zeit bis ich auf feindlichen Widerstand stossen würde. Zuerst hatte ich meinen Trupp mit einem Vehikel transportiert. Verschiedene Kameraperspektiven machen garantiert jeden glücklich, ich habe mich für die „Cockpit-Perspektive“ entschieden - sehr atmosphärisch. Ahja.. der kleine Vorposten der gegnerischen Soldaten war schnell eliminiert… ich musste da leider nicht sehr viel machen. Meine Kameraden haben das sehr fix erledigt, teils schon vom Wagengeschütz aus. Die nächste Begegnung mit den vermeintlichen russischen Soldaten zeigte aber die ganze Stärke der Physikengine. Wie gewohnt aus anderen Shootern versteckte ich mich hinter einer Häuserwand… nur blieb die da leider nicht lange und schwupps hatte ich die Hälfte meiner Lebensenergie verloren und alles um mich herum wurde unscharf. Was für ein Glück, dass mir zuvor gezeigt wurde wie man sich heilt (mit einer Art Spritze die man sich selber in den Brustkorb rammt und unendlich oft zur Verfügung steht). Intensive Feuergefechte Leute, ungelogen der Mund blieb mir während dem Gefecht permanent offen - soviel Action habe ich zuletzt bei Call of Duty 4 erlebt, dort waren Einstürze etc aber gescriptet… ihr könnt wirklich alles wegputzen was euch im Wege steht, von einem einfachen Zaun, bis hin zum kompletten Haus. Alles lässt sich fein säuberlich zerlegen. Sehr genial und ich weiss jetzt schon das ich es in anderen Spielen vermissen werde! Grafisch hinterliess Bad Company nicht ganz den Hochgenuss von COD4 - aber im Hinblick der Möglichkeiten der Zerstörung kann ich das ganz gut verschmerzen. Schwer fand ich die Demo schon, das lag aber daran das man sich erstmal ganz schön umgewöhnen muss. Wie bereits erwähnt - einfach mal eben so in Deckung gehen ist nicht! In Bewegung bleiben ist nicht verkehrt und so fühlte ich mich etwas gehetzt und aus der Reserve gelockt. An einem stationären MG-Geschütz konnte ich dann auch schön sämtliche Bäume „fällen“. Häuser stürzen zwar nie komplett ein, aber man kann sie schon ordentlich demolieren. Eindrucksvoll war auch das „ruf-russische-Artillerie“ Fernbedienungstool - kennt man z.B. aus BF 2 - nur das man hier keinen Commander braucht um eine Götterdämmerung über ein Gebiet seiner Wahl zu schicken - danach steht garantiert kein Baum oder Haus mehr. Das Solospiel war für Battlefield Verhältnisse extrem gut. Schöne und witzige Zwischenszenen, die das Spielgeschehen auflockern (mein Squad mitten in einem Blümchenmeer, während alles um sie herum zerschossen wird) und eine Story die sich anscheinend nicht sehr ernst nimmt. Gefällt mir. Will mehr. Multiplayer Das eigentliche Kernstück, den Multiplayer Modus, konnte ich nur so halb halb antesten - der Run auf die Server war wohl zu groß, jedenfalls bekam ich nur einmal eine Verbindung zu einem Server. Der Spielmodus wurde durch ein kurzes Video eingeleitet, da der Krieg vorbei ist will jeder Gold… das eine Team beschützt die Kisten, das andere muss sie kaputt machen… ähja.. vollmundig als neuer Gold Rush Spielmodus angekündigt, erinnerte das Erlebnis eher an ein etwas modifiziertes Capture the Flag… Mit der Aussage bin ich noch etwas vorsichtig, konnte leider nur ca. 20min geniessen. Fazit Nun, nach der Demo kann ich den Release kaum noch abwarten - jeder der eine Xbox360 oder PS3 sein Eigen nennt, sollte definitiv den Download auf sich nehmen - schade nur das die Demo in den deutschen Online-Stores nicht erhältlich ist…
Wie gestern berichtet wurde die Battlefield Bad Company Demo released. Ich bin natürlich gleich mit meiner PS3 unterm Arm zu meinem Zweitwohnsitz nach Österreich gefahren und habe dort die Demo aus dem PSN Store geladen. Zurück in Deutschland (puh, war das anstrengend :D) habe ich dann den restlichen Abend mit ausführlichem Zocken der Demo verbracht. Hier meine Ersteindruck! Der Download ging trotz der beachtlichen Größe von über 1,5 Gigabyte erstaunlich fix über die Bühne... das nervige Installieren der Demo (wann ändert Sony das?) überbrückte ich mit einem kühlen Getränk und wartete sehnsüchtig auf die 100% Fortschritt. Endlich! You're in Bad Company now! Nach dem sehr stylischen EA/dice Intro Teaser überraschte mich das Hauptmenü mit einer schönen Menüführung und super Musik, die in einem für Battlefield doch sehr ungewohnten Swing Style glasklar aus der Anlage kam. Verliebt in die Klänge wählte ich zuerst die Solokampange aus. Battlefield mit einem Singleplayer? Das ging mit dem letzten Battlefield Konsolen Ableger und seiner Pseudokampange deutlich in die Hose. Der eigene Charakter wird als Greenhorn eingeführt, stört mich nicht, die Sprüche der Kollegen und die ungewohnt gute Synchro haben mir sehr gut gefallen. Nach kurzer Einführung (in Spielgrafik) konnte ich nun selber Hand anlegen... vorab hat man ja schon viel gehört über die zerstörbare Umgebung. Daher konnte ich es auch gar nicht abwarten gleich mal mit dem MG auf den naheliegenden Schuppen draufzuhalten - ratatatatat - hmm, nix? Sekundärfeuer, Granatenwerfer und Feuer! BUMM. Ja das gefiel mir schon besser, zwei Bäume hats auch gleich mitzerlegt Ihr hättet mein zufriedenes Grinsen sehen sollen Da kommt dieser Smiley nicht im entferntesten dran, hehe. Im Verlauf der Mission war es ja nur eine Frage der Zeit bis ich auf feindlichen Widerstand stossen würde. Zuerst hatte ich meinen Trupp mit einem Vehikel transportiert. Verschiedene Kameraperspektiven machen garantiert jeden glücklich, ich habe mich für die "Cockpit-Perspektive" entschieden - sehr atmosphärisch. Ahja.. der kleine Vorposten der gegnerischen Soldaten war schnell eliminiert... ich musste da leider nicht sehr viel machen. Meine Kameraden haben das sehr fix erledigt, teils schon vom Wagengeschütz aus Die nächste Begegnung mit den vermeintlichen russischen Soldaten zeigte aber die ganze Stärke der Physikengine. Wie gewohnt aus anderen Shootern versteckte ich mich hinter einer Häuserwand... nur blieb die da leider nicht lange und schwupps hatte ich die Hälfte meiner Lebensenergie verloren und alles um mich herum wurde unscharf. Was für ein Glück, dass mir zuvor gezeigt wurde wie man sich heilt (mit einer Art Spritze die man sich selber in den Brustkorb rammt und unendlich oft zur Verfügung steht). Intensive Feuergefechte Leute, ungelogen der Mund blieb mir während dem Gefecht permanent offen - soviel Action habe ich zuletzt bei Call of Duty 4 erlebt, dort waren Einstürze etc aber gescriptet... ihr könnt wirklich alles wegputzen was euch im Wege steht, von einem einfachen Zaun, bis hin zum kompletten Haus. Alles lässt sich fein säuberlich zerlegen. Sehr genial und ich weiss jetzt schon das ich es in anderen Spielen vermissen werde! Grafisch hinterliess Bad Company nicht ganz den Hochgenuss von COD4 - aber im Hinblick der Möglichkeiten der Zerstörung kann ich das ganz gut verschmerzen Schwer fand ich die Demo schon, das lag aber daran das man sich erstmal ganz schön umgewöhnen muss. Wie bereits erwähnt - einfach mal eben so in Deckung gehen ist nicht! In Bewegung bleiben ist nicht verkehrt und so fühlte ich mich etwas gehetzt und aus der Reserve gelockt. An einem stationären MG-Geschütz konnte ich dann auch schön sämtliche Bäume "fällen". Häuser stürzen zwar nie komplett ein, aber man kann sie schon ordentlich demolieren Eindrucksvoll war auch das "ruf-russische-Artillerie" Fernbedienungstool - kennt man z.B. aus BF 2 - nur das man hier keinen Commander braucht um eine Götterdämmerung über ein Gebiet seiner Wahl zu schicken - danach steht garantiert kein Baum oder Haus mehr Das Solospiel war für Battlefield Verhältnisse extrem gut. Schöne und witzige Zwischenszenen, die das Spielgeschehen auflockern (mein Squad mitten in einem Blümchenmeer, während alles um sie herum zerschossen wird) und eine Story die sich anscheinend nicht sehr ernst nimmt. Gefällt mir. Will mehr. Multiplayer Das eigentliche Kernstück, den Multiplayer Modus, konnte ich nur so halb halb antesten - der Run auf die Server war wohl zu groß, jedenfalls bekam ich nur einmal eine Verbindung zu einem Server. Der Spielmodus wurde durch ein kurzes Video eingeleitet, da der Krieg vorbei ist will jeder Gold... das eine Team beschützt die Kisten, das andere muss sie kaputt machen... ähja.. vollmundig als neuer Gold Rush Spielmodus angekündigt, erinnerte das Erlebnis eher an ein etwas modifiziertes Capture the Flag... Mit der Aussage bin ich noch etwas vorsichtig, konnte leider nur ca. 20min geniessen. Fazit Nun, nach der Demo kann ich den Release kaum noch abwarten - jeder der eine Xbox360 oder PS3 sein Eigen nennt, sollte definitiv den Download auf sich nehmen - schade nur das die Demo in den deutschen Online-Stores nicht erhältlich ist...
Es dürften wohl die Wenigsten seien, die Mario Kart nicht kennen. Der Funracer hat sich über die Jahre auf jeder jeweils aktuellen Nintendo Konsole blicken lassen und bescherte sowohl Pofi-, als auch Gelegenheitsspielern wunderbare Abende voller Action und Schadenfreude…Der Wii Ableger der Serie bietet im großen und ganzen altgewohnte Kost, die „nur“ auf Hochglanz poliert wurde. Dafür strahlt das Endergebnis umso heller. Für Unbedarfte folgt an dieser Stelle eine kurze Erläuterung, worum es bei MK eigentlich genau geht. In Mario Kart steigen die beliebtesten Super Mario Maskottchen, wie zum Beispiel Yoshi und Bowser, in ihre Karts und düsen über die verrücktesten Fantasiestrecken. Dabei geht es schnell und hektisch zu; Realismus darf man weder steuerungstechnisch noch grafisch erwarten. Hier zählt nur Action, Speed und ein Haufen voller unfairer Aktionen. Was ist neu? Neu in Mario Kart Wii ist die Option, wahlweise das namensgebende Kart oder ein Motorrad zu lenken. Dabei weisen beide Fahrzeugtypen verschiedene Stärken auf. Während die Karts in Kurven bei manueller Steuerung einen zusätzlichen Turbo-Boost in roter Farbe aktivieren können, kann man auf den wendigen Zweirädern sogenannte „Wheelies“ praktizieren, die einen kurzzeitig auf dem Hinterrad fahren lassen und euch so einen minimalen Geschwindigkeitsschub verschaffen. Diese Aktion ist aber nicht ganz ungefährlich, da ihr für kurze Zeit beim geringsten Rempler eines Kontrahenten aus der Bahn geworfen werdet. Für was man sich auch entscheidet, zwei Dinge haben beide motorisierten Untersätze gemeinsam: in der Luft können Tricks ausgeführt werden, die euch beim Landen einen satten Turbo verpassen und zusätzlich könnt ihr im Windschatten eures Vordermanns fahren, um diesen anschließend aus der Bahn zu werfen und so einen dicken Schub zu kassieren. Der Inhalt Insgesamt gibt es 32 verschiedene Strecken, wobei 16 neue und 16 altbekannte Strecken (aus den GC, GBA, DS, SNES und N64 Versionen) ihren Weg ins Endprodukt fanden. Insgesamt kommt man so auf 8 Cups, die es im Einzelspielermodus zu meistern gilt. Diese tragen illustre Namen wie Blatt- oder Sternen Cup. Alle Kurse lassen sich im 50 (leicht), 100 (mittel) oder 150 ccm (schwer) Modus spielen. Auf der höchsten Schwierigkeitsstufe kommen selbst Profis des öfteren ins Schwitzen. Doch welche Modi gibt es überhaupt? Da wären der klassische Einzelspieler Grand Prix Modus (optional mit Mitspieler), das Fahren auf Zeit, die Geistrenen, in denen ihr euch gegen fremde Bestzeiten oder eure eigenen behaupten müsst, die zwei verschiedenen Battle Modi und das altbekannte standard Versus Rennen, sowie die neu hinzugekommenen Online Modi via Wii Fi Connection. Während ihr im Einzel- und Zweispieler Grand Prix um Pokale fahrt, geht es im altbekannten Versus Rennen nur um die direkte Konfrontation mit dem Mitspieler aus Fleisch und Blut. Die Battle Variante unterteilt sich wieder rum in zwei Sparten: Ballonbalgerei (schießt die Ballons am Heck eures Opponenten ab) und die Münzenjagd (sammelt mehr Münzen innerhalb des Zeitlimits ein als euer Gegenspieler). Wii Fi Connection Ansonsten könnt ihr auch wahlweise via Wii Fi Connection in globalen oder kontinentalen Wettkämpfen gegen fremde Leute aus eller Welt antreten, wobei ein richtiger Chat mit Headset oder selbsteingegebenen Sätzen weder mit Unbekannten, noch mit Leuten aus der Freundesliste von Seiten Nintendos zugelassen wird. Im Spiel mit Freunden ist es nur möglich, knappe Satzbausteine in den Raum zu werfen, wie „Herzlich willkommen“, „Danke! Das war klasse.“, oder „Nur noch ein Spiel für mich!“. Diese Art der Interaktion ist leider sehr mühsam und umständlich. Auf Grund des Jugendschutzes konnte Nintendo sich aber nicht zu einer ernsthaften Alternative durchringen. Im Endeffekt lässt sich damit aber leben. Im Online Menü künnt ihr maximal 30 Personen auf eurer Freundesliste speichern und mit diesen Rennen fahren. Bei Bedarf könnt ihr aber jederzeit Kontakte löschen und dafür neue eintragen. Leider wird das Ganze wie bei allen Wii Spielen mit Hilfe des bockigen Freundescodes gehandhabt, was auf Dauer doch etwas nervig ist. Anstatt den Konsolen internen Wii Code für alle onlinefähigen Titel zu benutzen, bekommt man für jedes erworbene Spiel einen zusätzlichen Code. Die Präsentation Die Grafik hat sich gegenüber dem Gamecube Vorgänger „Mario Kart Double Dash!!“ nicht wesentlich verbessert. Es sind eher kleine optische Details, die aufpoliert wurden. Insgesamt ist die Präsentation aber gelungen. Wie nicht anders zu erwarten war ist alles knallig bunt und läuft auch bei den wildesten 12 Spieler online Duellen flüssig und ohne Framerate-Einbrüche, was eine Menge zu Atmosphäre beiträgt. Schließlich möchten die meisten Spieler keine Ruckelorgie während der Fahr erleben. Die Akustik Der Sound ist stimmig & vermittelt gerade in der letzten Runde eines jeden Rennens eine gewisse Hektik, die gut zum wilden Durcheinander passt. Alle bekannten Mario Jingles wurden verwendet und die Melodien sorgen mal wieder für einen Ohrwurm. Gerade die alten Lieder aus SNES & N64 zeiten sorgen für einen wohligen Nostalgieschub. Die Nintendo Proteges geben ebenfalls altbekannte Satzsamples von sich. Bonusinhalte Freispielen lässt sich eine ganze Menge: versteckte Charaktere, neue Rekorde, die es zu schlagen gilt, die Option, als sein eigenes Mii zu fahren sowie neue Fahrzeuge. Das Spiel motiviert, alles frei zuschalten und am Ball zu bleiben. Wem das immer nocht nicht genug ist, der macht sich an das Auffinden neuer Abkürzungen auf den Strecken oder perfektioniert seine Fahrtechnik. Das Fazit Abschließend lässt sich sagen, dass Mario Kart für Freunde gepflegter Mehrspieler Unterhaltung kein Fehlkauf ist. Die Serie ist mit en Jahren gereift und hat sich stetig verbessert. Auch Solozocker, die nicht immer eine ganze Batterie an Freunden im Wohnzimmer sitzen haben, kommen auf ihre Kosten, dank des gelungenen Online Modus (mit kleinen Einschränkungen). Wer einen netten Funracer für schöne Abende mit möglichst vielen Mitspielern (real oder virtuell) sucht, ist mit MK gut beraten. Wenn ein guter Freund kurz vor dem Ziel einen Panzer ins Heck geschleudert bekommt und so seine hart erarbeitete Position verliert, ist die Schadenfreude am größten…
Wo ein Nintendo ist, darf auch Mario Party nicht fehlen. Inzwischen gibt es sage und schreibe acht Teile der berühmten Spieleserie. Mit meiner Wii habe ich Mario Party 8 gekauft und zusammen mit meinem Freund sofort losgelegt. Spielarena Im Spielmenu könnt ihr euch eine aus sechs Spielarenen aussuchen, wobei die sechste erst freigespielt werden muss. Eine Spielarena stellt euer Spielbrett samt Spielfeldern, Abkürzungen und sonstigen Eigenheiten dar. Wir entscheiden uns für Gumbas Südseesteg. Nach der Auswahl der Arena müsst ihr die Anzahl der Spielrunden und die Teilnehmer festlegen. Eine Spielrunde dauert immer so lange, bis alle Spieler einmal an der Reihe waren und ein abschließendes Minispiel absolviert wurde. Wenn ihr die Anzahl der Teilnehmer festgelegt habt, könnt ihr aus vielen verschiedenen Zusammensetzungen der Teams auswählen. In unserem Testspiel wählen wir vier Spieler, zwei menschliche und zwei Computerspieler. Zur Auswahl stehen: Menschen gegen Computer (2 gegen 2), jeder gegen jeden und Mensch/Computer gegen Mensch/Computer. Wir entscheiden uns für die erste Variante. Charaktere Nun werden die Charaktere bestimmt. Mit folgenden Spielfiguren könnt ihr antreten: Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Wario, Daisy, Waluigi, Toad, Buu Huu, Toadette, Knochentrocken, Birdo, Blopper und Hammer-Bruder. Blopper und der Hammer-Bruder müssen erst freigespielt werden. Mein Freund wählt Yoshi, ich wähle Peach (menno Blopper ist viel besser) und wir erhalten den Teamnamen „süße Engel„ Als Computergegner suchen wir uns Knochentrocken und Toad aus. Zusätzlich kann der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Computergegner zwischen leicht, mittel und schwer eingestellt werden. Ziel des Spiels Wie so oft im Leben geht es um Geld. Das Ziel des Spiels ist so viel Gold und so viele Sterne wie möglich zu ergattern, um besser als die anderen zu sein. Gold erhaltet ihr hauptsächlich durch blaue Spielfelder und Minispiele. Jeder Spieler, der an das Ende des Spielbretts gelangt, erhält dort einen Stern. Sterne sind viel wertvoller als Gold, das Primärziel liegt also im Sammeln von Sternen. Weiter gehts auf Seite 2! Spielprinzip Mario Party ist wie ein übliches Brettspiel aufgebaut, bei dem der Reihe nach gewürfelt wird und das ein Start und ein Ziel besitzt. Der Spieler mit Controller 1 (Yoshi) beginnt die erste Runde. Ein Würfel fängt an sich über Yoshis Kopf zu drehen. Nun muss mit dem Controller eine Handbewegung nach oben gemacht werden, um an den Würfel zu springen Eine Zahl fällt und Yoshi läuft automatisch die gewürfelte Zahl. Ein blaues Spielfeld bringt euch drei Münzen, ein rotes Spielfeld zieht drei Münzen ab. Auf dem Weg zum Ziel sind einige Fallen oder Hilfen eingebaut. Auf unserem Spielbrett gibt es einen Delphin, mit dem ihr einige Felder nach vorne springen könnt - allerdings gegen einen Geldbetrag. Mit unterschiedlichen Bonbons könnt ihr andere Spieler überrollen, an den Start schicken, bestehlen oder mehrmals hintereinander würfeln. Je nach Spielbrett sind eure Möglichkeiten anders. Minispiele Wenn jeder Spieler einmal am Zug war wird per Zufall eins aus ungefähr 60 bis 80 Minispielen bestimmt, bei dem jeder Spieler sein bestes geben muss. Die Minispiele sind wirklich genial und total lustig Da ihr auf der Wii spielt, sind natürlich eure motorischen Fähigkeiten gefragt: bei der Maulwurfjagd schlagt ihr mit dem Controller wild durch die Luft, wenn ihr eine Fahne hissen sollt bewegt ihr den Controller im Kreis und sogar Teampaddeln könnt ihr Ich bin hellauf begeistert von den Minispielen in Kombination mit der Wii! Ende eines Spiels Fünf runden vor Spielende wird darauf hingewiesen, dass das Spiel bald vorbei ist und ein paar letzte Joker an die Teams verteilt. Nach der festgelegten Rundenzahl ist das Spiel dann zu Ende. Wer dachte er hätte schon gewonnen hat sich getäuscht, denn nun werden Bonussterne verteilt. Zwei Bonussterne gehen an das gegnerische Team und ein Stern an uns für die meisten Besuche auf dem roten Feld (-3 Gold) ^^„. Unser Pech hat uns mit diesem Stern noch den Sieg eingebracht, denn wir gehen mit 7 zu 6 Sternen knapp in Führung und entscheiden das Spiel für uns. Fazit Für mich eines der tollsten Partyspiele überhaupt. Mit der Technik der Wii bekommt Mario Party noch einen speziellen Kick, da alles mit echten Bewegungen gesteuert wird. Für Einzelspieler ist Mario Party 8 nicht unbedingt zu empfehlen, denn gegen andere lebendige Spieler oder mit ihnen zusammen macht das Spiel deutlich mehr Spaß als alleine gegen den Computer. Das einzige Manko ist die Grafik, die sich in der gesamten Mario Party Reihe fast nie geändert hat. Möglicherweise macht das auch den Reiz des Spiels aus, weil alles so typisch aussieht.
Nach 2 Closed Beta Phasen befindet sich „Rohan Online„ nun endlich in der Open Beta. Um euch einen Überblick zu verschaffen fasse ich euch alle bekannten Informationen zusammen und berichte von meinen bisherigen Erfahrungen mit dem MMORPG. Rassen und Klassen Jede Rasse und Klasse sind miteinander verknüpft, d.h. die Rasse entscheidet letztendlich über die Klasse und umgekehrt. Ab Level 50 kann jede Klasse zwischen zwei Spezialisierungen wählen. Mensch - Krieger: Defender (Defensiv) oder Guardian (Offensiv) Elf - Heiler: Priest (Heiler) oder Templar (Angriffsmagier) Halbelf - Bogenschütze: Ranger (Stärke) oder Scout (Geschwindigkeit) Dunkelelf - Magier: Warlock (Debuffs) oder Wizard (Angriffsmagier) Dhan - Assassine: Avenger (Unsichtbar) oder Predator (Geschwindigkeit) Dekan - Drachenkämpfer: Sage (AOE Skills) oder Knight (Leben stehlen) Ich persönlich finde es schade, dass ich keine Bogenschützin als Dunkelelfe erstellen kann, aber wir müssen eben mit der Zuordnung Klasse <-> Rasse leben. Charaktererstellung Ihr müsst nun eure Rasse bzw. Klasse bestimmen und habt zuerst einmal die Wahl zwischen einem männlichen und weiblichen Charakter. Dann könnt ihr ein Gesicht und eine Frisur aussuchen. Es gibt nicht sehr viele verschiedene Looks für euren Charakter (ca. 5-10 Gesichter und Frisuren), also ist die Chance einen „Klon„ zu treffen ziemlich hoch. Gebt dem Charakter noch einen Namen und ihr könnt loslegen. Trainingsgebiet Nach der Charaktererstellung habt ihr die Möglichkeit in ein Trainingsgebiet zu gehen oder direkt in eine Städt. Ich empfehle das Trainingsgebiet nicht nur Anfängern, denn dort bekommt ihr ganz nette Gegenstände für den Anfang. Im Trainingsgebiet werden euch grundlegende Dinge wie Quests, Monster töten, Shops und Craften erklärt. Die Welt Nach dem Trainingsgebiet kommt ihr in eine der Städte. Jede Rasse wird dabei in ihre Heimatstadt teleportiert. Mit Teleportsteinchen könnt ihr auch in die anderen Städte reisen und dort alle Quests lösen. Rund um die Städte befinden sich Monster mit niedrigen Leveln. Je weiter ihr von einer Stadt wegkommt, umso stärker werden sie. Zu Fuß zu einer anderen Stadt zu kommen ist unmöglich Ich habe es versucht, lasst es besser gleich . Weiter gehts auf Seite 2! Reittiere und Pets Ab Level 30 könnt ihr für 100.000 Crone ein Reittier erwerben. Das Reittier ist auf eure Rasse beschränkt, d.h. jede Rasse hat ihr eigenes Reittier. Das Tier entwickelt sich mit steigendem Level weiter. Pets in Form von Affen, Vögeln, .. können im Laden gekauft werden. Sie sehen nicht nur niedlich aus und kosten Geld (Futter), sondern machen euch z.B. schneller oder geben euch mehr HP. Skills Einige Probleme bereitet mir das Skillen in „Rohan Online„. Nach jedem Levelup erhaltet ihr Punkte für Skills und Punkte in eurem Charaktermenü, in dem ihr DEX, STR, INT und andere Fähigkeiten steigern müsst. Ich habe bei solchen Vorgehensweisen immer Angst mich zu verskillen… Quests An Quests haben die Entwickler nicht gespart, denn ihr könnt Quests in allen Städten erledigen. Ich habe eine Halbelfe bis auf Level 20 gespielt und immer offene Quests im Questlog gehabt. Ob es im späteren Spielverlauf immer noch so bleibt kann ich euch leider nicht sagen, ich hoffe es einfach mal! Clans Es gibt natürlich ein Clansystem. Ähnlich wie bei GuildWars könnt ihr gegen einen anderen Clan antreten und dabei sogar Wettgegenstände einsetzen. Ihr wettet z.B. eine Rüstung, der andere Clan einen anderen Gegenstand und der Gewinner erhält alles. Craften So wie es aussieht könnt ihr bessere, sogar einzigartige Gegenstände herstellen, wenn ihr bei einem Crafter bestimmte Gegenstände zusammensetzt. Ich habe noch wenig Erfahrung damit, aber die Gegenstände sind viel besser als herkömmliche Gegenstände. Weiteres Wie in Lineage2 könnt ihr jederzeit eure Gegenstände in einem von euch erstellten Shop verkaufen. Außerdem gibt es sogar die Möglichkeit Städte zu erobern. Des Weiteren wurde eine Funktion namens „Rache„ eingebaut. Wenn ihr von einem anderen Spieler getötet werdet könnt ihr euch mit dieser Funktion direkt zu ihm teleportieren und versuchen euch zu rächen. Lol Fazit Ein kostenloses MMORPG mit viel Potential. Gäbe es etwas mehr Auswahl bei der Charaktererstellung und keine Zuordnung der Klassen an die Rassen, wäre ich sogar richtig beeindruckt. Ich hoffe es mutiert nach längerer Spieldauer nicht zu einem Grinder. Bisher macht das Spiel wirklich Spaß und ich freue mich auf die Erkundung neuer Gebiete.
Lumen bedeutet auf lateinisch Licht oder Leuchte. Genau damit bekommt ihr es im Strategiespiel Lumen zu tun: mit Licht und Spiegeln. Gameplay Ziel des Spiels ist es in jedem Level den Lichtstrahl an einen bestimmten Punkt zu bringen. Der Lichtstrahl entspringt einem Startpunkt und muss über Ecken, Teleporter und reflektierende Steine von euch zum Zielpunkt gelenkt werden. Spiegel Eure wichtigsten Werkzeuge sind Spiegel. Diese könnt ihr mit einem Klick drehen. Links- und Rechtsklick drehen den Spiegel jeweils in eine andere Richtung. Der Lichtstrahl prallt dann vom Spiegel ab, je nachdem in welchem Winkel der Spiegel steht. Hindernisse und Hilfen Im Laufe des Spiels kommen weitere Gegenstände hinzu. Dazu zählen unter Anderem Teleporter, die den Lichtstrahl an eine andere Stelle weiterleiten. Manche Steine reflektieren das Licht, andere sind nur als Hindernisse gedacht. Meistens müsst ihr „Energiekugeln„ zerstören, damit der Lichtstrahl bis zum Ziel genug Energie bekommt. Es bringt euch also nichts einen Weg zum Ziel zu finden ohne zuvor alle Energiesteine zu zerstören. Überhitzung Es gibt einen kleinen, fiesen, roten Balken oben rechts im Bild. Wenn ihr den Lichtstrahl zurück zum Startpunkt lenkt, d.h. den Strahl direkt zurückschickt, füllt sich der rote Balken. Als zusätzliche Warnung färbt sich der Lichtstrahl rot. Ihr müsst ihn schnell in eine andere Richtung senden, sonst gibt es als Dankeschön einen nervigen Piepston und „Game Over„. Zeitlimit Damit es nicht zu einfach wird, müsst ihr in jedem Level gegen ein Zeitlimit kämpfen. Wenn ihr dieses Zeitlimit überschreitet, habt ihr wie bei einer Überhitzung das Level verloren. Die verbleibende Zeit zeigt euch der blaue Balken oben rechts an. Fazit Ein typisches Spiel für Zwischendurch. Viele Lösungen ergeben sich durch wildes Klicken und zufällige Drehaktionen. Trotzdem ist Kombination gefragt, was mich immer wieder auf die „Level starten“ Schaltfläche klicken hat lassen. Da die Grafik nicht außergewöhnlich ist, hätte ich mir ein paar Level mehr gewünscht
Ihr erinnert euch sicher noch an unseren Besuch bei Ubisoft in Düsseldorf, bei denen wir „Rainbow Six: Vegas 2„ und „Haze„ Probespielen durften. Jetzt ist es endlich soweit! Nora hatte etwas Zeit für „Rainbow Six: Vegas 2„ und berichtet euch über ihre Erfahrungen. Charakter Ganz wie bei Ubisoft erstelle ich mir einen weiblichen Charakter, nur dieses Mal mit einer Militärkappe statt einem Fischerhut Die Sonnenbrille gehört natürlich zu meinem Standardequipment! Im Charaktermenu habt ihr sehr viele Auswahlmöglichkeiten in Sachen Waffen, Rüstungen und sonstigen Accessoires. Es ist ein wenig ungewöhnlich für einen Shooter so viele Möglichkeiten zu bekommen, aber auch interessant. Jede Bekleidung bringt euch andere Werte, d.h. manche mehr Rüstung und manche mehr Beweglichkeit. Es ist logisch, dass ihr mit einer schweren Panzerweste nicht so schnell rennen könnt wie mit einem leichten Hemdchen. Zu Beginn des Spiels stehen nicht alle Waffen und Ausrüstungen zur Verfügung. Nach und nach schaltet ihr sie in den Missionen frei. Schwierigkeitsgrad Nun müsst ihr einen Schwierigkeitsgrad zwischen Freizeit, Normal und Realistisch auswählen. Ich entscheide mich für „Normal„ und starte die erste Mission. Die erste Mission In der ersten Mission sollt ihr eine Verhandlung unterbrechen. Ich laufe vom Dach des Hauses in einen Vorraum, in dem ich schon von meinen Kollegen begrüßt werde. Sie sprechen kurz mit mir und erklären mir die Lage. Egal wo ich im Raum hinlaufe, sie drehen sich immer zu mir und sehen mich an, was ich sehr schön umgesetzt finde . Erst wenn sie ihre Predigt beendet haben kann ich in den nächsten Abschnitt weitergehen. Im ersten Level werdet ihr gut auf den weiteren Spielverlauf eingestimmt, denn ihr müsst klettern, kriechen, schießen, befehlen, euch abseilen und von eurem Team eine Tür entschärfen lassen. Erst später gelangt ihr nach Las Vegas. Waffen Ich habe noch nicht alle Waffen ausprobieren können, denn sie sind in Hülle und Fülle vorhanden. Meistens haben die Waffen wenig Munition, so dass fast jede Waffe der Gegner herhalten muss. Es gibt auch Schilde, die euch gegen feindliche Kugeln schützen. Leider kann ich mich mit dem Schild kaum bewegen, aber es ist trotzdem toll Checkpoints und Boxen Nach ein paar Abschnitten erreicht ihr einen Checkpoint. Falls ihr sterbt, könnt ihr ab diesem Punkt wieder neu beginnen. An den Checkpoints befinden sich grüne Kisten mit Waffen, Rüstungen und Munition. An den Checkpoints bekommt ihr Zugriff auf neu freigeschaltete Gegenstände. Ihr könnt aus den Kisten auch Granaten mitnehmen. Teamwork Der große Unterschied zu einem normalen Ego-Shooter: Vegas 2 ist ein Taktik Shooter, das heißt ihr befehligt ein kleines Team aus 2 Soldaten. Wer (wie ich) so etwas nicht gewohnt ist, wird erst versuchen alles im Alleingang zu erledigen und dann kläglich scheitern. Holt ruhig eure Kameraden und lasst sie wie euch selbst kriechen, klettern und schießen. Da sie natürlich nicht unverwundbar sind, solltet ihr auf sie aufpassen und bei Bedarf eine lebensrettende Spritze verabreichen. Mit der Leertaste folgt euch euer Team wohin ihr wollt Features Nebenbei habt ihr ein Nachtsichtgerät, Schalldämpfer und sonstige Spielereien mit auf euren Reisen. Je nach Situation solltet ihr euch daran erinnern, was ihr alles mit euch tragt. Zur besseren Übersicht könnt ihr eine Karte der Umgebung aufrufen. Grafik Nicht unerwähnt soll die Grafik bleiben, die auf Unreal Engine 3 basiert und es wirklich in sich hat. Gerade noch mit den niedrigsten Einstellungen läuft die PC-Version auf meinem Laptop. Um Vegas 2 flüssig und mit den besten Einstellungen spielen zu können solltet ihr einen leistungsstarken Computer besitzen. Fazit Mit dem Schwierigkeitsgrad „Normal„ hatte ich zu Beginn einige Probleme. Eine Tür aufstoßen und in den Raum rennen ist bei Vegas 2 nicht angesagt, sondern an der Wand entlang schleichen, die Tür von der Seite aufstoßen und die Kameraden zuerst hineinschicken Wieder einmal ein spaßiges Spiel, das eigentlich überhaupt nicht spaßig ist, sondern ein todernster Kampf um Las Vegas. Top!
Für gewöhnlich hält es sich im Moor auf, flattert wild über den Bildschirm und versucht verzweifelt dem geschickten Spieler aus zu weichen, um nicht vom Himmel gepustet zu werden und gackert dabei auch noch herum. Ja, genau die Rede ist vom Moorhuhn, welches 1999 auch Büros eroberte. Doch die Zeiten der Schießerei sind erstmal vorbei, jetzt kann man mit dem Hühnchen und seinen Gefährten ordentlich Gas geben! Zugegeben, 8 Strecken klingt im ersten Moment nicht gerade nach viel Abwechslung und auch die 7 Fahrer aus der Moorhuhn-Welt können nicht mit Mario und Co. mithalten. Das Spielprinzip gleicht dem großen Konkurrenten: Man darf seine Gegner mit ein paar Items ärgern und kommt nicht nur durch Fahrgeschick zum Ziel. Für einen echten Kart-Fahrer ist dieses Spiel dennoch eine Herausforderung - und das liegt nicht nur an der Steuerung. Spielmodi Man darf allein oder zu zweit (per Splitscreen) in der Meisterschaft oder im Zeitfahren sein können beweisen. Außerdem gibt es noch einen Duell-Modus für 2 Spieler - meine Tochter wäre aber kein Gegner gewesen, sie liebt Konsolen-Kontroller und gibt die auch nicht wieder her. Es gibt 2 Meisterschaften mit jeweils 4 Strecken die in 50ccm, 100ccm und 150ccm gemeistert werden wollen. Wo man sich am Anfang noch gemütlich zurück lehnt und nebenbei beinah seine Fingernägel lackieren könnte, merkt man im Laufe des Spiels jedoch wie gemein Computergegner sein können - besonders wenn sie scheinbar schneller als man selbst fahren können. Dennoch sind die Gegner einem nicht gleich die halbe Strecke voraus, sollte man mal von der Strecke abkommen oder mal wieder durch ein sogenanntes Power-Up neu auf die Fahrbahn gesetzt werden. So bleibt auch für die Jüngeren der Spielspaß erhalten und tröstet über die Ladezeiten vor jeder Strecke hinweg. Charaktere & Strecken Neben dem Titelträger, dem Moorhuhn gibt es noch ein paar weitere Charaktere, die aus vorigen Moorhuhnspielen bekannt sind. Da wäre zum Beispiel das Lesshuhn, Moorfrosch, Hank der Maulwurf oder Kröt die Schildkröte. Leider scheinen diese sich im Fahrverhalten und in den Animationen kein bisschen zu unterscheiden - hier geht es einfach nach Geschmack. Niedlich sind die Figuren im Comic-Stil aber allemal. Die Strecken wurden mit viel Liebe zum Detail entworfen, so fährt man zu Beginn der ersten Meisterschaft auf einem Bauernhof, welcher mit der passenden Musik daherkam die einen zum Schmunzeln bringt - oder man fährt später auf einer Safari-Strecke und wer seinen Blick mal von der Rennstrecke lösen kann, entdeckt hinter der großen Abzäunung einen Dinosaurierkopf, der den Fahrern dann auch hinterher sieht, wenn man daran vorbeifährt. Die Eisstrecke war für mich bisher am schlimmsten, ständig fahre ich dort auf 2 Rädern oder rutsche über das Ziel hinaus - die Schlittergefahr ist da extrem hoch und sorgt dafür das man gerne ins Huhn - pardon - in den Kontroller beißen würde. Besonders wenn dann auch noch der Schneemann an einem vorbei rauscht <.< Fazit Für die PS2 ist das Spiel auch grafisch gelungen, wer nicht auf knallbunt wie bei Konkurrenzspielen steht ist hier garantiert richtig beraten. Die Power-Ups sind nichts neues in ihrer Wirkung, die Umsetzung der Ideen sind aber einleuchtend und man versteht sofort, was man damit anstellen soll - Nachdem ich mir die Bedienungsanleitung angesehen habe wusste ich auch endlich wie man das Schwarze Loch hinter sich wirft…
Dieses Spiel wurde mit einer schönen Idee entworfen, hat es aber nicht geschafft diese auch gut ‚rüber zu bringen. Rock'n'Roll Adventures sind leider mehr schiefe Töne als wirklicher Spielspaß. Die Anleitung zum Spiel muss man sich erstmal mühsam auf dem Bildschirm anschauen - sofern man diese in dem etwas verwirrendem Menü entdeckt hat - bevor man einigermaßen versteht wie man sich eigentlich mit den wildgewordenen Trommeln oder anderen Gegnern herumplagt. Doch das Problem ist nicht etwa der Schwierigkeitsgrad der Gegner, im Gegenteil - eine Herausforderung sind die nicht. Probleme gibt es sehr schnell mit der Steuerung. So knuddelig der kleine Held Elviz mit der Riesentolle auch sein mag: Wer nicht den richtigen Kamerawinkel (welcher sich nicht frei verstellen lässt) erwischt hat, kommt nichtmal über die ersten Hindernisse. In einigen Gebieten muss man von Trommel zu Trommel hüpfen und nach etwa 30 Versuchen hat man einfach keine Lust mehr. Das Gameplay ist eher etwas für Jüngere, allerdings frustriert die Steuerung sehr schnell und auf Dauer sind die Gebiete auch zu eintönig. Ich konnte mich nicht dazu durchringen das Spiel allzuweit auszuprobieren und dabei habe ich eine Engelsgeduld! Was kann Elviz? Er schlägt mit seiner Gitarre um sich, um die störenden Musikinstrumente zu vernichten und sein Ziel ist es soviele Schallplatten wie möglich einzusammeln. Dafür muss er die Plattformen erreichen auf denen diese sind oder er schiesst Zielscheiben mit einem Tonschuss aus seiner Gitarre ab. Rock'n'Roll Adventures ist ein Jump'n'Run bei denen die Handhabung von Wii Remote und Nunchuk gefragt ist. Die Kombination aus beidem macht die Sache leider zu komplex und ist nichts für Einsteiger. Die Idee ist witzig, die Umsetzung Katastrophal. Schade.
„Luke…die Macht ist stark in dir“ - und in den Klötzen! Schon seit einiger Zeit gibt's die klassische und die „neue“ Trilogie von Star Wars in Bausteinform (siehe PC, PS2, PSP, Xbox & Gamecube). Doch erstmals wurden beide Sagen in ein einziges Spiel integriert. In „Lego Star Wars: Die komplette Saga“ für die Wii, die Xbox 360, die PS3 und den DS könnt ihr die kompletten 6 SW Episoden nachspielen. In ureigenem Lego Charme. Gameplay Präsentiert wird das Ganze in Gestalt von Lego-Klötzen. Egal ob Gebäude, Maschinen, Spielfiguren oder Waffen, alles ist in familienfreundlicher Baustein-Optik gehalten. Die Athmosphäre ist in sich schlüssig und versprüht auf eine merkwürdige Art und Weise sogar so etwas wie Retro-Charme: Keine Synchronisation, Slapstick-Einlagen in Zwischensequenzen und eine musikalische Untermalung in Form von altbekannten und geliebten Star Wars Themen. Seinen Anfang nimmt das Spiel in der Mos Eisley Cantina, die ihr erst zum Teil auskundschaften könnt. Am Anfang werdet ihr quasi gezwungen, Episode 1 durchzuspielen, was sich aber mit Bösewicht Darth Maul und einer Pod Racer Einlage des jungen Anakin Skywalker sehr flott und amüsant gestaltet. Nachdem ihr die 6 Level beendet und Darth Maul ordentlich eins übergebraten habt, steht euch frei, mit welcher Episode ihr als nächstes beginnt. Ob ihr alles in chronologisch richtiger Reihenfolge zockt oder euch wild durch die verschiedenen Episoden knüppelt, bleibt euch überlassen. Die Handlung zwischen den einzelnen Levels wird mit lustigen Cutscenes in Spieloptik vorangetrieben. Die Figuren werden herzhaft trottelig dargestellt, was den ein oder anderen Schmunzler auslöst. Gesprochen wird dabei nicht; alles Wichtige wird mit Mimik und Gestik der Spielfiguren ausgedrückt. Nach und nach schaltet ihr neue Buttons frei, die ihr sammeln könnt und die verschiedenste Figuren aus dem Star Wars Universum darstellen. Ansonsten spornt das Spiel mit über 160 erhaltbaren goldenen Legosteinen euren Sammeltrieb an. Diese erhaltet ihr z.B., wenn ihr einen Level erfolgreich abschließt. Sammelt ihr innerhalb einer Stage genug virtuelles Geld in Form von Bauklötzchen ein, erhaltet ihr wiederrum einen zusätzlichen, goldfarbenen Extra-Stein. Von eurem hart erarbeiteten Zaster könnt ihr euch aber auch witzige Extras wie Verkleidungen kaufen. Charaktere Solltet ihr nicht wirklich Lust auf eine richtige Mission haben, könnt ihr euch immer noch einen komplett eigenen Charakter aus bisher erhaltenen Outfits zusammenbasteln. So ist eine Figur mit Darth Vader Helm und Bikini Oberteil ebenfalls möglich. Der Kreativität sind zwar enge Grenzen gesetzt, aber trotzdem wurde hier ein nettes Feature integriert, dass vor allem kleine Bastelfreunde begeistern dürfte. Mit dem selbsterstellten Protagonisten könnt ihr bisher im Storymodus freigschaltete Level erneut absolvieren und auf Geld- oder Geheimnissuche gehen. Es ist ohnehin empfehlenswert, jedes Level mit verschiedenen Figuren erneut abzuklappern. Orte, die ihr vorher im Storymodus mit dem vorgegebenen Jedi nicht besuchen konntet, könnt ihr dann eventuell mit einem Sturmtruppenmitglied erreichen. Der Mehrspielermodus gestaltet sich recht nett: registriert z.B. an eurer Wii eine zweite Wiimote und erkundet zusammen mit einem Freund / einer Freundin die Star Wars Welt. Nichts bahnbrechendes, aber eine willkommene Zusatzoption. Sollte sich kein bereitwilliger Mitspieler finden, ist das kein Hals- und Beinbruch. Ihr seit auch im Einzelspieler-Modus meist mit einer Gruppe von Figuren unterwegs, die der Computer steuert, wenn ihr keinen Mitstreiter habt. Leider sind die KI Recken nicht sonderlich intelligent und laufen des öfteren ins Sperrfeuer. Richtigen Geleitschutz könnt ihr euch also nicht erhoffen. Wengstens gibt es die Möglichkeit, schnell zwischen allen Figuren hin und her zu zappen. Mit einem Druck auf die richtige Taste schlüpft ihr so z.B. aus dem Metall R2D2's in die Haut von Luke Skywalker. Dies ist an manchen Stellen zum Lösen diverser Rätsel auch erforderlich, da nur bestimmte Charaktere spezielle Fähigkeiten haben. So sind die Jedis gedacht, Dinge schweben zu lassen und weiter entfernte Schalter zu aktivieren, während die Roboter Schlösser knacken können. Grafik Insgesamt lässt sich sagen, dass das Spiel sehr liebevoll gestaltet wurde. Jedes Klötzchenwesen lässt sich sofort seinem aus den Filmen bekanntem Pendant zuordnen. Die klassischen Star Wars Melodien und das Massenschlachtenfeeling inklusive umherfliegender Legosteine entfalten einen ganz eigenen Charme. Die Steuerung ist eingängig und nach ein paar Minuten fix erlernt und verinnerlicht. Die Level werden immer wieder mit kleineren Rätseleinlagen aufgelockert, die nicht allzu knackig ausgefallen sind, so dass niemand an ihnen verzweifeln sollte. Fazit Lego Star Wars ist nicht nur für die Kleinsten empfehlenswert, sondern für alle Leute, die die Star Wars und Lego Franchises mögen und Gefallen an einem Haufen Action finden. Letztens sagte ein Kollege zu mir: „Ist man in unserem Alter nicht zu alt für solche Spiele?“ Darauf meinte ich zu ihm: „Ist man denn je zu alt für etwas, dass einem Spaß macht?“. Letztendlich muss jeder die Altersfrage aber für sich beantworten. Der einzige gröbere Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die mangelnde Abwechslung. Nach einigen Spielstunden stellt sich doch eine gewisse Müdigkeit ein, da der Spielablauf kaum variiert und immer ähnlich geartet bleibt. Wer damit Leben kann und ein nettes Action Adventure sucht, ist hier gut aufgehoben. Zur Not wartet man, bis das Spiel in der örtlichen Grabbelkiste liegt und für die Hälfte des Preises zu haben ist.
Man mag es bei all den Casual-Games gar nicht wirklich glauben, aber es gibt sie noch: die außergewöhnlichen, wahnsinnigen Perlen abseits des Mainstreams, die sich gnadenlos in die Gehirnrinde bohren. NMH schreckt in den ersten 10 Minuten gewaltig ab: Grafik auf PS1 Niveau, öde Umgebungen und primitive Feinde, deren KI wirklich dem Fass den Boden ausschlägt. Das Tutorial ist sterbenslangweilig und reizt einen zum Gähnen. Aber dann geht's rund: ab dem ersten richtigen Endboss-Battle gegen „Heavy Metal“ verschlägt es einem den Atem! Die Zwischensequenzen geizen nicht mit lustigen Einfällen, Verunglimpfungen des Gegenübers und gnadenloser Arroganz von Seiten des Emporkömmlings Travis Touchdown. Da wird geprotzt und geprahlt, bis einem Hören und Sehen vergeht. Der Kampf gegen Shinobu, Destroyman, Dr. Peace und Konsorten gestaltet sich als bemerkenswert leicht, eine richtige Taktik müsst ihr nicht wirklich austüfteln - hier geht es nur um's impulsive Draufhauen im vermeintlich richtigen Moment. Nach einer gewissen Zeit entwickelt ihr ein gutes Gefühl hierfür. Von nun an läuft das Ganze in folgendem Takt ab: Geld verdienen mit (leicht) nervigen, sich wiederholenden Nebenjobs, nebenbei Klamotten und neue Laserschwerter einkaufen, sich zum Boss durchmetzeln und diesen niederschmettern. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr bemerken, dass ihr gar nicht mehr nachdenkt: No More Heroes bedeutet Kopf ausschalten, das Hack'n'Slay Gameplay genießen und einfach nur noch mit einem breiten Grinsen die Wiimote schwingen. Genial, wenn auch furchtbar simpel. Leute, die einfach nur lachen und sich amüsieren wollen und keinen Wert auf wirklichen Charakteraufbau und eine ausgefeilte Storyline legen, werden hier bestens bedient. Aber worum geht's eigentlich genau? Der liebenswerte Durchschnittstyp Travis Touchdown lernt in einer Bar die bezaubernde Silvia Christel kennen und hat von nun an nur einen, nicht ganz jugendfreien Gedanken… Das japanisch/ukrainische Mädel mit starkem Akzent macht es Travis aber nicht so leicht. Erst soll er die 10 besten Attentäter Amerikas unter den Torf bringen, um ihre volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Unser Held denkt gar nicht erst groß nach, sondern stürzt sich kopfüber in's Abenteuer. Er meldet sich bei einer Organisation an, die die sogenannten „Rang-Kämpfe“ mit den Attentätern arrangiert. Natürlich nicht umsonst. So ist Travis schnell mal 200 000 $ als Startgebühr los. Mit jedem Kampf erhöht sich der Betrag um 50 000 $. Zudem fordert die Firma ihn immer energischer auf, endlich das Geld zu überweisen. Aussteigen ist nach kurzer Zeit schon nicht mehr drin. Von jetzt gibt's nur noch den Weg nach vorne: Das Geld für die Duelle verdient ihr mit Nebenjobs wie streunende Katzen einfangen oder Minen am Strand von Santa Destroy (so der Name des imaginären Schauplatzes) ausfindig zu machen. Seid ihr erfolgreich, schaltet ihr neue Jobs frei, die sich auf den Assassinenbereich fokussieren und als Gegenleistung mehr Geld einbringen. So pendelt ihr hin und her zwischen Minijobs, Duellen mit Profikillern, Shopping und nett gestalteten Zwischensequenzen. Der Hauptprotagonist und seine Duellpartner werden sehr charismatisch dargestellt während der Cutscenes und versprühen viel eigene Persönlichkeit. Alles in allem ist No More Heroes ein Fest für Actionfans, die eine Wii ihr Eigen nennen. Wer große spielerische Abwechselung sucht, den Cell-Shading-Grafikstil nicht mag und nichts mit tumber „Hau-Drauf-Action“ anfangen kann, ist mit No More Heroes schlecht beraten. Hack & Slay Fans, die nach einem witzigem und eigenwillig geartetem Game mit gewissem Stil und gutem Einbezug der Wiimote suchen, sei der Titel wiederrum an's Herz gelegt! Ein kleiner Einblick:
Vor ein paar Tagen habe ich auf dem „Software-Grabbeltisch“ einer bekannten Kaufhauskette ein Schnäppchen gemacht: Lumines Plus für die Playstation 2. Lumines konnte ich vor einiger Zeit auf der PSP eines Kollegen Probe spielen und war auch direkt fasziniert von der speziellen Chemie, die das Spiel entfaltet. Sound, Grafik und Spielkonzept gehen eine einzigartige Verbindung ein. Das Spiel versetzt einen quasi in Trance und der berühmte „nur noch eine Runde“ Faktor, den soviele gute Puzzle-Spiele an sich haben, setzt ein. Es geht zwar eigentlich nur darum, den Highscore zu knacken, in dem man möglichst viele gleichfarbige Quadrate bildet, aber dieses Prinzip macht einfach abhängig. Man ist alleine schon motiviert, noch eine Runde zu zocken, um die Musik weiter genießen zu können. Als positiver Nebeneffekt tritt das Freispielen neuer Stages und Soundeffekte ein, wenn man erfolgreich zockt. Ob japanisches Ambiente, Science Fiction Szenario oder Rock-Umgebung, das ganze Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten wird abgedeckt. Für jeden dürfte also ein passendes Setting dabei sein. Mit dem Wechsel des „Ortes“ ändert sich auch die Musik und passt sich jeweils der neuen Gestaltung an. Während des Spielens gehen die Szenarien fließend ineinander über, ein Wechsel wird nicht durch Ladepausen oder sonstiges unterbrochen, was zu einer Stimmung Athmosphäre führt. Das Game beruhigt auf eine merkwürdige Weise, flasht aber auch gleichzeitig tierisch. Im Prinzip ist es wie Tetris, nur dass man besserer Musik beim Zocken lauscht und mit neuen Levels belohnt wird, die sich layoutmäßig und soundtechnisch komplett vom vorigen Model unterscheiden. Ich bin dann mal wieder weg, Lumines zocken . Für 12 Euro ein echtes Schnäppchen. Bei Amazon gibt den Titel zur Zeit für knapp 22 Euro. Wer eine gelungene Knobbelei sucht, die auch für Anfänger geeignet ist, wird hier keinen groben Fehlkauf tätigen (zumal der Budgetpreis auch relativ fair ist). Hier ein kleiner Einblick in das Lumines Prinzip:
Es gibt da draußen anscheinend eine Menge kreativer Nintendo Fans, die ihr Hobby zur Leidenschaft machen. Beim Stöbern im Internet auf einschlägigen Fansites bin ich auf einige interessante Fundstücke gestoßen, die einfach umwerfend sind. Da steckt richtig viel Liebe zum Detail und etliche Stunden Arbeit drin. Wunderbar z.B. diese Gumba Mütze (ich will auch eine!)
Jimmy Hopkins, ein junger Rebell mit großer Klappe und schlechte Manieren fliegt von einer Schule nach der Anderen. Seine Mutter und der Stiefvater haben endgültig die Faxen dicke und wollen zudem noch Zeit für sich haben. Deshalb verdonnern sie Jimmy dazu, ein Jahr lang die Bullworth Academy zu besuchen. Troublemaker Schon bald erfährt Jimmy, dass das Motto der Schule „Canis Canem Edit„ (frei übersetzt aus dem Lat.: „Hund frisst Hund„; „Jeder ist sich selbst der Nächste„, oder „Nur der Stärkste überlebt„) ihr zu Ehren reicht. Sein Zimmergenosse ist Gary, ein Psychopath mit Medikamenten-Affinität. Zuerst erweist sich Gary als guter Freund, doch dann muss Jimmy feststellen, dass er auf sich alleingestellt ist. Von nun an müsst ihr euch in der Haut des jungen Hopkins gegen allerlei schmierige Rowdies zur Wehr setzen. Hölle auf Erden Hier wird geflucht, gemobbt und rebelliert, bis der Arzt kommt. Wer die Rütli Schule für einen schlimmen Ort hält, wird an der Bullworth Academy nicht alt. Spinde werden geknackt, kleine Kinder in den Müllkorb gesteckt, Graffiti an die Schulwände gesprüht und Mitschüler mit Stinkbomben und Juckpulver eingedeckt. Lehrer saufen sich halb um den Verstand und landen in der Psychiatrie, die Schulköchin rotzt in die Suppe und ein Penner lebt auf dem Schulgelände. Hört sich spaßig an? Ist es auch! Selten fand ein so ausgefallenes Szenario seinen Weg auf eine Konsole und wurde dabei so gut umgesetzt. Die Realität wird wiedergespiegelt, aber das in einer herrlich übertriebenen Art und Weise. bully_diehrenrunde18.jpgDer Einfallsreichtum sucht in diesem Spiel seines Gleichen: sucht Kontakt zu den verschiedenen Cliquen und zeigt ihnen, wer der Boss ist, helft Lehrern, die ihr mögt und terrorisiert umgekehrt Pauker, die euch auf die Nerven gehen, besucht den Jahrmarkt, nehmt an Fahrradrennen teil, spielt Paparazzi oder Amor, in dem ihr der Schulköchin Edna ein Date mit dem Chemielehrer verschafft, erledigt Besorgungen für Mitschüler oder sammelt Trading-Cards und Gummibänder. Ach ja: Unterrichtsbesuch steht natürlich auch noch auf dem Plan! Schule macht schlau Soviel Spaß Schuleschwänzen auch macht: ab und zu sollte der liebe Jimmy nämlich auch mal den Unterricht besuchen, um das Schuljahr zu schaffen. Dabei stehen so abwechslungsreiche Fächer auf dem Plan wie Englisch, Mathe, Erdkunde, Biologie, Musik, Sport, Kunst und Werkunterricht. Die Unterrichtsstunden sind aber nicht nur dazu da, um euch zu langweilen, sondern belohnen euch nach jeder erfolgreichen Unterrichtsstunde mit Bonusgegenständen, wie neuen Kleidungsstücken oder erweiterten Chemie-Kenntnissen, die ihr zum jederzeitigen Herstellen von Stinkbomben, Juckpulver etc. einsetzen könnt. Wenn ihr die gesamten fünf Stunden des Kunstunterrichts erfolgreich absolviert, erwartet euch eine besondere Belohnung: ihr dürft jederzeit jedes Mädchen auf dem Schulgelände küssen und euch so das Doppelte an Lebensenergie verschaffen, was gerade bei kampflastigen Aufgaben sehr hilfreich sein dürfte. Die verschiedenen Cliquen Während ihr Jimmy über durch die Schule bewegt werden euch verschiedene Cliquenmitglieder ansprechen oder gar mobben. Schon nach kurzer Zeit haben die Bullies es auf euch abgesehen und terrorisieren euch bei jeder sich bietenden Gelegenheit: sie springen euch in den Nacken, fordern Geld, beleidigen und schlagen euch. Schon nach kurzer Zeit platzt Jimmy der Kragen: er prügelt sich mit den Schlägern und zeigt ihnen, dass sie nicht die Einzigen sind, die austeilen können. Auf dem Schulgelände habt ihr die Wahl, wie ihr mit feindlichen Gruppen umgehen wollt: ihr könnt sie schmieren, euch entschuldigen oder ihnen Saures geben. Um euch erfolgreich entschuldigen zu können ist der Besuch des bully_diehrenrunde11.jpgEnglisch-Unterrichts ein Muss. Mit jeder abgeschlossenen Stunde lernt ihr, euch besser zu entschuldigen und ihr werdet somit eher in Ruhe gelassen. Fairness kennen Schlägertypen übrigens nicht: anstatt das nach und nach jeweils einer aus der Clique auf euch eindrischt, gehen gleichzeitig alle auf euch los. Wenn ihr also in der Unterzahl seid, solltet ihr schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Die Schule hält verschiedene Gangs bereit, mit denen ihr es aufnehmen bzw. ihren Respekt erwerben müsst: Die Nerds (Streber), die Preps (reiche, inzestuöse Muttersöhnchen), die Greaser (James Dean Verschnitte), die Jocks (Sport-Junkies) und die Bullies (chronische Mobber, die es lieben, anderen eins auf die Glocke zu geben), sowie die Städter (mit denen habt ihr eher wenig zu tun). Nach und nach tretet ihr im Verlauf des Spiels mit jeder Gruppe in Kontakt und erledigt Aufgaben für die jeweiligen Cliquen, bis es zur Konfrontation kommt und ihr anschließend die Herrschaft über die jeweilige Gruppierung an euch reißt. Die Gangs unter sich sind sich natürlich spinnefeind und gehen sich gegenseitig auf den Keks, so dass ihr z.B. nach einer erledigten Aufgabe für die Streber Sympathien bei den Jocks einbüßt. Euer jeweiliges Verhältnis zu den Gruppen könnt ihr im Menü jederzeit einsehen. Geld regiert die Welt Jimmy kommt seinem Ziel König der Schule zu werden mit der Zeit immer näher. Auf dem Weg dahin führt ihn sein Weg auch in verschiedene Stadtteile, in denen er sich neue Klamotten kaufen kann, an Radrennen teilnimmt, Einkäufe tätigt oder zum Friseur geht. Um an das nötige Kleingeld zu kommen kann er diverse Nebenjobs annehmen: Zeitungen mit dem Fahrrad in Paperboy-Manier austragen, Rasenmähen oder Aufgaben erfüllen (zum Beispiel Geleitschutz geben). Mit dem Geld lässt sich aber noch mehr anfangen: wie bereits erwähnt könnt ihr Schmiergeld zahlen, um eure Ruhe zu haben und Pralinen kaufen, um die Liebste zu betören. Ein Jahrmarktbesuch kostet auch Bares, ist aber immer wieder das geringe Entgelt wert. Die Grafik Zur Grafik lässt sich sagen, dass es ein gelungener Port der PS2 Version ist. Grafisch reißt das Spiel keine Bäume aus, hinterlässt aber einen mehr als ordentlichen Eindruck. Obwohl die Stadt und insbesondere die Schule mit vielen CPU Charakteren aufwartet, ruckelt das Spiel nie. Slowdowns konnte ich bisher keine ausmachen, obwohl ich seit mehr als 25 Stunden spiele. Pop-Ups gibt's so gut wie keine. Höchstselten taucht plötzlich ein Gebäude vor euch auf, das bisher noch nicht zu sehen war. Die Mimik und Gestik der Charaktere ist gut gelungen und charismatisch – ein Wiedererkennungseffekt tritt ein und verleiht den Spielfiguren viel Persönlichkeit. Die Animationen sind ordentlich und wirken nicht abgehakt. Ein überdurchschnittlich gut aussehendes Spiel auf der Wii. Der Sound Die Musik ist eher unauffällig und tritt vor allem in den Vordergrund, wenn Jimmy z.B. auf ein Fahrrad steigt und durch die Gegend kurvt, oder gerade auf der Flucht vor einem Präfekten oder Ordnungshüter ist. Die Soundeffekte sind satt und jeweils passend. Die Synchronisation muss lobend hervorgehoben werden: sie wurde (Gott sei Dank!) nicht ins Deutsche übersetzt und wartet so mit talentierten, frechen Sprechern auf, die ihren Job sehr gut machen! Atmosphäre Ganz einfach fantastisch: es ist ein tolles Gefühl, am Unterricht teilzunehmen, Schülern zu helfen oder feindliche Banden zu terrorisieren, durch die Stadt zu streifen und etliche Nebenaufgaben zu bestreiten! Alles wirkt in sich geschlossen und gut aufeinander abgestimmt. Gerade durch die etwas überspitze Präsentation prägt sich die Welt tief ins Zockergedächtnis ein und verleitet immer wieder dazu, der virtuellen Schule einen Besuch abzustatten. Steuerung Insgesamt gut gelungen, nur die Auswahl des Skateboards ist mit dem gleichzeitigen Drücken der Minus- und Plustaste etwas umständlich. Die Steuerung wirkt auf mich, im Gegensatz zu so manchem Spielemagazin, nicht chaotisch, sondern sinnvoll. Hinzu kommt bei der Wii-Version, dass ihr Jimmy's Fäuste mit Nunchuk und Wiimote fliegen lasst: das geht auf Dauer in die Arme, trainiert sogar ein bisschen und macht einfach Spaß. Die Tasten werden allesamt benutzt und sind sinnvoll belegt. Man fühlt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase keineswegs überfordert, sondern ist sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Die Pointerfunktion und die Bewegungssensoren der Wii-Fernbedienung und des Nunchuks kommen bei den Minispielen im Unterricht zum Einsatz, z.B. beim Sezieren von Fröschen oder Musizieren mit Rasseln. Einfach, unkompliziert und schnell verinnerlicht – so soll's sein! Fazit Was wurde nicht im Vorfeld für ein Wirbel um das Spiel gemacht: „nur„ ein PS2 Port, keine Wii-Eigenentwicklung, ein Spiel, dass Gewalt an Schulen toliert / fördert etc… Alles Quatsch! Eine tolle Portierung ist zehnmal mehr wert als eine schlechte Eigenentwicklung. Außerdem fördert das Spiel keine Gewalt, sondern ist nur arg ironisch. Wer den Simpsons- oder South Park-Humor mag, wird Bully lieben. Das Spiel fordert weder indirekt noch direkt dazu auf, im realen Leben seine Mitschüler zu tyrannisieren. Im Gegenteil: selbst im Spiel revanchiert sich Jimmy fast ausschließlich bei Leuten, die ihn zuvor terrorisiert haben. Er beschützt sogar oftmals schwächere Gruppen wie die Streber. Außerdem sollte man Videospiele eh nicht für bare Münze nehmen: ein Resi-Zocker wird wohl auch kaum mit einer Pump-Gun auf die Straße rennen und Leute, die er für Zombies hält, abknallen. Kurzum: viel heiße Luft um nichts. Das Game nimmt sich selbst auf die Schüppe und veräppelt den Schulalltag kräftig. Allen Leuten, die etwas außergewöhnliches suchen und GTA mögen, kann ich Bully für die Wii (oder Xbox360 / PS2) nur an's Herz legen: schlagt zu. Ihr werdet es nicht bereuen!