mehr als nur verspielt.

Big Bang Mini - Achtung! Hochexplosiv!

Archiv-Artikel vom 13. Januar 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Big Bang Mini - Achtung! Hochexplosiv!

geschrieben von Dai-Lee
1 Min. Lesezeit

Krach, bumm, bäng! South Peak lässt am 13. Februar Feuerwerkskörper knallen. Mit dem neuen Nintendo DS Spiel „Big Bang Mini DS“ könnt ihr mit eurem Stylus Knallkörper in die Luft schießen und so knallbunt Gegner wegputzen.
Bringt die Gegner zum Explodieren!

Auf euch warten hartnäckige Gegner die ihr im oberen Bildschirm abschießen müsst.
Dabei müsst ihr einen leuchtenen Ball auf dem Touchscreen vor den Gegnern in Sicherheit bringen. Sobald ihr einen Gegner in die weite Welt geschossen habt, explodiert dieser in vielen schönen Farben und ein farbenfrohes Feuerwerk wird euch geboten.

Modis
Eure schnellen Reflexe sind gefragt. Im Spiel enthalten sind neun Welten mit 80 Level die von 10 Endgegnern bewacht werden. Diese sind nicht so einfach zu besiegen und müssen mit vielen Feuerwerksraketen abgeschossen werden. Das Spiel bietet verschiedene Modis, darunter einen Multiplayermodus, ein Online Leaderboard, einen Missions Modus sowie den Relax Mode.

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Reviews

Halloween Special - Maniac Manson

Happy Halloween! Heute gibt's passend zur Hexennacht einen kurzen Einblick in den Retro-Klassiker der Adventures: Maniac Mansion. Erstmals erschien das Spiel 1987 für den Commodore 64 und setzte einen Meilenstein im Adventure Genre. Heutzutage gibt es ein FanRemake als kostenlosen Download… Maniac Mansion ist zwar nicht das erste Point-And-Click-Adventure, aber es verhalf diesem Genre zum entgültigen Durchbruch. Bald darauf folgten Spiele wie Monkey Island und Zak McKraken. Handlung Die Handlung gehört zu einem Adventure natürlich dazu: In Maniac Mansion wurde Sandy von Dr. Fred Edison entführt und soll für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden - was im Laufe des Spiels immer wieder mit kleinen Szenen unermalt wird und einem das Gefühl gibt, dass die Zeit ernsthaft knapp wird. Da Sandy die Freundin von Dave ist, macht sich die Dreiergruppe von Freunden natürlich auf den Weg um sie zu retten - was nicht so einfach ist. Es ist auf verschiedene Arten möglich die Charaktere umzubringen (schonmal ein Glas radioaktives Wasser in die Mikrowelle gestellt?) und auch bei falscher Anwendung einiger Objekte ist das Spiel nicht mehr lösbar. Charaktere Man übernimmt also Dave und zwei weitere Freunde, die man sich zu Beginn des Spieles unter sechs Möglichen aussucht. Da jeder von ihnen spezielle Fähigkeiten hat, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Syd und Razor können dank ihrer musikalischen Begabung zum Beispiel das Klavier benutzen und sich damit ein Tentakel zum Freund machen - wenn man es richtig anstellt natürlich. Auch die anderen Charaktere warten mit eigenen Fähigkeiten auf: Michael ist Fotograf (es gibt ein Fotolabor in der Edison-Villa), Wendy will Schriftstellerin werden und Bernard ist Präsident eines Physik-Clubs. Nur Jeff, der normalerweise am Strand rumhängt und auch auf den Namen „Surfer Dude“ hört, kann zwar wie Bernard das Telefon reparieren, hat aber keine besonderen Fähigkeiten zur Lösung des Spiels. Da man aber nur zwei der Charaktere auswählen kann, ist Maniac Mansion durchaus einen zweiten oder dritten Spieldurchlauf wert. Weiter geht's auf Seite 2! Entwicklung des Spiels Maniac Mansion ist ein echtes Retrospiel: Es erschien 1987 für C64, darauf folgten Umsetzungen für den Apple II und MS-DOS. Später kamen dann technisch verbesserte Versionen für den Amiga, den Atari ST und als verbesserte PC-Version für MS-DOS. Ich selbst habe Maniac Mansion damals auf meinem 486er PC gespielt XD 1990 entstand eine NES-Version mit neuen Grafiken, bei der verschiedene in den Augen von Nintendo anstößige Dinge und Dialoge entfernt oder verändert wurden. Ich habe ein paar Screenshots davon gesehen und finde die Ur-Version wesentlich schicker <.< 1993 lag das komplette PC-Spiel dem Nachfolger Day of the Tentacle bei, welches man auch heute noch problemlos käuflich erwerben kann. 2004 wurde von Fans ein Remake mit 256-Farben-Grafik unter dem Titel Maniac Mansion Deluxe für Windows veröffentlicht. Diese Version ist kostenlos als Download verfügbar und wird von verschiedenen Webseiten - unter Anderem auf CHIP Online - angeboten. Zudem gibt es eine Fan-Webseite, die sich mit der Fortführung von Maniac Mansion beschäftigt. Maniac Mansion Mania ist eine Sammlung von über 70 Episoden, welche jeweils ein eigenes Spiel darstellen. Auch ist es möglich sich selbst an der Entwicklung dieser zu beteiligen - die Tools und Entwicklerkits stehen dort zum Download zur Verfügung. Kenner des Spiels sollten mal einen Blick in die Comicsammlung der Seite werfen ;-) Steuerung Maniac Mansion hat als erste Spiel von Lucasfilm Games (welche nun Lucasarts heißen) die Script Creation Utility for Maniac Mansion (SCUMM)-Sprache benutzt. Das heißt der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, darunter ein aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den eigentlichen Spielbildschirm, welcher den größten Teil des oberen Bildes einnimmt. Diese Wörter werden dann einfach mit der Maus angeklickt, wodurch man dann solche ‚Sätze' wie Öffne Tür, Nimm Schlüssel oder Benutze Taschenlampe produziert. SCUMM war zwar ursprünglich nur für Maniac Mansion, findet aber in den Folgespielen von Lucasarts wie etwa The Curse of Monkey Island (in vereinfachter Version), Indiana Jones and the Last Crusade oder Sam & Max Hit the Road ebenfalls Verwendung. Dazu wurde SCUMM stetig weiterentwickelt. Weiter geht's auf Seite 3! Grundlage für Running Gags Maniac Mansion fand soviel Anklang, dass man in den folgenden Adventures immer mal wieder Verweise zu dem Spiel finden konnte. Adventure Fans sollten also diesen Grundstein kennen, oder sich jetzt mal ansehen (mittels des Remakes)! Zum Beispiel gab es in Maniac Mansion zwar eine Kettensäge - das dazugehörige Benzin konnte man aber nirgends im Spiel finden. Die Spiele Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge haben das passende Benzin - aber keine Kettensäge :D Andersrum findet man in Maniac Mansion aber auch ein Modell eines X-Wings in Eds Zimmer oder ein I LOVE INDY Sticker am Auto von Dr. Fred.

31. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Spore Special - Reise durch die Evolution - Teil 4

Und nun die Nachrichten… In den letzten Monaten hat das Wettrüsten der Nationen Aquatias eine neue Qualität erreicht. Zahlreiche Länder versuchen sich im Kampf um die rohstoff-spendenden Gewürzgysire zu behaupten. Kunst und Kultur finden nur noch mäßige Beachtung, auch wenn manchen Ländern immer noch ein gewisser Anspruch für diese Dinge beim Blick auf ihre Rathäuser und Gefährte anzusehen ist… Nachdem nun auch Aquatia Terra in den internationalen Wettstreit um die Ressourcen des Planeten eingetreten ist und kürzlich seine ersten Fabriken ans Netz nahm hat sich die Lage zugespitzt. Während jedoch das Bruttosozial-Produkt der Nachbarstaaten aufgrund von Rezession und allgemeiner Unzufriedenheit der Bürger stagniert, floriert die Wirtschaft beim sich anschickenden Global-Player. Es kommt halt darauf an, ob man seine Städte mit Fabriken zupflastert und so seinen Bürgern die Luft zum atmen nimmt, oder ob man ausgewogenen Ausgleich in Form von Erholungsangeboten schafft„ so der Kanzler von Aquatia Terra zu dieser Zeitung. Die Rechnung geht auf und die ersten Handelsrouten zur scharlachroten Nation sind, nach zahleichen Schenkungen in Form von Spore-Dollar, zustande gekommen. „Der einzige Schandfleck in unserer Historie ist vermutlich der religiöse Kreuzzug von vor ein paar Jahren„ spielt der Außenminister auf die gewaltsame Konvertierung der friedliebenden Wald-Nation an. „In jener Zeit wussten wir noch einfach nicht genug von der Welt. Heute haben wir uns gewandelt und haben den Vorteil von wirtschaftlicher Zusammenarbeit schätzen und nutzen gelernt„ so der Minister weiter. Und in der Tat: Aquatia Terra gilt heute als die Wirtschafts-Nation schlechthin; so hat das Land binnen kurzer Zeit den gesamten Kontinent in einer Wirtschaftsgemeinschaft geeint. Aus den eingerichteten Handelsrouten wurde schnell mehr und bald schon konnten ganze Städte gekauft und der Binnenhandel dadurch gestärkt werden. Durch unsere neuen Partner sah sich unser nun sehr viel größeres Land jetzt erstmals in der Lage, wirklich große Sprünge zu machen. Die Bevölkerung war mehr als nur zufrieden und wir konnten durch die Entwicklung von Schiffen und Flug-Maschinen auch Kontakt zu den anderen Kontinenten Aquatias aufnehmen„ erklärt der Technologie-Minister von Aquatia Terra Prime, der neuen Hauptstadt des zentralen. Während Kriege in anderen Teilen der Welt herrschten und andere Nationen auch den Versuch der religiösen Missionierung unternahmen, erschloss Auqiatia Terra neue Wirtschaftsrouten zu allen Parteien und konnte durch Beständigkeit und durch seine wirtschaftliche Kaufkraft langsam aber sicher alle Länder und Städte Aquatias für sich gewinnen. Wir haben einfach erkannt, dass es neben Krieg und Religion auch noch einen sehr viel friedlicheren Weg gibt, sich zu entwickeln. Ohne jemanden den eigenen Glauben aufzuzwingen und ohne Gewalt haben wir es geschafft, den gesamten Planeten unter einem Banner zu einen und darauf sind wir sehr stolz„ so der frisch gewählte Präsident der drei Kontinente bei einer Pressekonferenz am gestrigen Abend. „Wir blicken mit dieser globalen Einheit nun nach oben. Unsere Zukunft liegt in den Sternen und als geeinter Planet wird es uns gelingen, jedes noch so weit entfernte Ziel in unserer Galaxie zu erreichen. Die Pressekonferenz endete mit großem Beifall und schon am heutigen Morgen wurden Gelder freigegeben und Infrastruktur geschaffen, um die Reise zu Sternen Wirklichkeit werden zu lassen. Wir werden weiter über die Entwicklungen berichten. Fazit Ich muss sagen, dass mit dieser Teil von Spore im Vergleich zu den anderen anfangs nicht mehr ganz so gut gefiel… Zumindest hatte ich einige Schwierigkeiten zu verstehen, wie ich denn mit anderen Städten zusammenarbeiten kann und wie ich das eigene Territorium erweitere. Das Unterjochen eines anderen Landes war eigentlich nicht mein Weg, aber doch schien es so, das ich in jedem Fall erstmal ein Land durch religiöse Konvertierung für mich gewinnen musste. Danach schwenkte ich aber um zur Wirtschaft und während sich die anderen bekriegten, kaufte ich eine Stadt nach der anderen auf. Das gefiel mir schon besser und es war eine Freude die ganzen Häuser und Gefährte selber gestalten zu können Nach einer Weile war das Kaufen und die Expansion aber nur noch eine Zeit-Angelegenheit… als wirkliche Herausforderung stellte sich das Erlangen der Weltherrschaft also nicht dar. Dennoch bin ich gespannt wie es weitergeht, denn im Weltraum gibt es sicher eine Menge zu entdecken.

17. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Weekend Plays - Puzzle Quest

Genau das richtige Spiel zum entspannen, wenn man gerade seine Wehen hat <.< Leider wurde ich auch dieses Wochenende nicht davon verschont und bin nach 5 Stunden dann mal ins Krankenhaus gefahren - das ändert natürlich nichts daran, dass ich Puzzle Quest nur empfehlen kann. Puzzle Quest ist weitaus mehr als eines der unzähligen Puzzles, die auf dem Prinzip basieren, dass man durch austauschen zweier Steine mindestens eine Dreierreihe erreichen muss, damit die Steine vom Spielbrett verschwinden. Allein, dass man sich über dieses Puzzle mit Gegnern duelliert fügt dem Ganzen eine nicht zu unterschätzende Strategische Seite hinzu. Magie und Kampf Die verschiedenfarbigen Steine auf dem Spielbrett stehen für Mana der vier Elemente, welches man für spezielle Zaubersprüche benötigt, die das Blatt jederzeit wenden können ode teilweise unabdingbar für einen Sieg sind. Auch der Gegner besitzt Zauber, wodurch man auch ein Auge darauf haben sollte, dass dieser nicht genug Mana für seine Magie erhält. Welche Zauber das sind hängt bei einem selbst von der Klasse ab, die man zu Anfang gewählt hat (Krieger, Paladin, Druide, Magier etc.) und beim Gegner im Offline-Spiel von der Rasse und natürlich der Stufe. Erfahrungspunkte erhält man für jeden siegreichen Kampf und alle lila Sterne, die man auf dem Spielbrett abräumt. Bei jedem Stufenanstieg gibt es ein paar Punkte zum verteilen, wodurch man den Helden individuell gestalten kann. Je nach Klasse kosten die Kategorien unterschiedlich viele Punkte - der Krieger zum Beispiel ist natürlich in Kampf und Kampfmoral sowie der roten Feuermagie besonders gut, die meisten Zauber basieren bei ihm auf rotem Mana. Mit den Schädeln kann man direkt Schaden am Gegner verursachen, so wie auch durch Zaubersprüche. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass durch den eigenen Zug der Gegner nicht auf einmal eine Schädelreihe präsentiert bekommt, die er garantiert gegen einen einsetzen wird. Sobald einer der Beiden Kämpfer keine Lebensenergie mehr hat ist der Kampf vorüber. Glücklicherweise sind die Gegner aber auch untrschiedlich schlau. Eine Ratte übersieht oft einen sinnvollen Zug, während ein Lich oder Ritter einem immer volle Breitseite geben wird. Auch ist nicht zu unterschätzen, dass man einen weiteren Zug erhält, wenn man vier oder mehr gleiche Steine in eine Reihe bringt - durch die aufwertung bestimmter Fähigkeiten kann es diesen zusätzlichen Zug auch bei einer normalen Dreierreihe geben. Ihr seht also, Taktik und Aufmerksamkeit sind enorm wichtig und können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Weitere Features auf Seite 2! Quests Die Hauptstory, sowie alle Nebenquests sind durch die Landkarte erreichbar, auf der man viel reist. Diese ist - so wie auch alle Charaktere und Gegner - in einem schönen Comic-Stil gezeichnet. Jedwede Unterhaltung findet ebenfalls in gemalten Bildschirmen statt und sorgt - trotz Puzzle Charakters des Spiels - für ein wenig Rollenspielgefühl. Der Charakter steigt nicht nur in den Stufen, sondern auch im Ansehen der Städte. So hat man auch das Gefühl wirklich voranzukomen und nicht nur einen Puzzle-Kampf nach dem anderen zu bestreiten. Die Zitadelle In der Anfangsstadt kann man seine eigene Zitadelle ausbauen, was unter anderem für weitere Spielmöglichkeiten sorgt. Dazu gehört zum einen das Recherchieren von Zaubersprüchen - von Gefangenen Kreaturen - oder das Trainieren von Reittieren. Diese Dinge werden durch eine etwas andere Art des Puzzlen erledigt. Zum Beispiel hat man beim Reittiertraining eine Zeitvorgabe (Kämpfe laufen normalerweise ohne Zeitlimit ab) oder beim Recherchierenmuss man eine bestimmte Anzahl an Mana freilegen - dabei muss man darauf achten das immer noch ein Zug vorhanden ist (im normalen Kampf würde das Spielfeld neu belegt und beide Kämpfer verlieren sämtliches Mana. Auch Gegenstände selbst schmieden oder den Helden verbessern sind Teil der Zitadellenmöglichkeiten - sobald man das entsprechende Gebäude für Geld gekauft hat. Ausrüstung Mit dem gewonnenem Gold kann man den Helden mit bis zu vier Gegenständen ausrüsten. Diese haben zusätzliche Fähigkeiten, welche im Kampf unterstützend wirken. Eine Spiegelrüstung zum Beispiel gibt dem Gegner jedesmal etwas Schaden zurück, wenn dieser einen verletzt. Mit Gold kann man in Tavernen auch Gerüchte aufschnappen, die einem eventuell zu einem weiteren Nebenquest bringen - und davon gibt es eine Menge! Fazit Puzzle Quest ist also weitaus umfangreicher als man annehmen könnte und ich war überrascht, was man aus diesem Puzzle-Prinzip noch so herausholen kann. Mein Mann und ich sitzen oft zu zweit an dem Spiel, da vier Augen einfach mehr auf dem Spielbrett sehen als zwei ;-) Das Spiel ist dennoch eher von ruhiger Natur und hat eine relativ hohe Spielzeit - besonders für ein Puzzle-Spiel. Für die XBox Arcade Version gibt es natürlich auch einige Erfolge freizuspielen - mit 800 MSPoints ist es sogar günstiger als für die anderen Konsolen und Handhelds. Klare Kaufempfehlung von mir :-)

20. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

X-OOM Media Center 2.0 für Wii

Musik, Filme und Photos direkt vom PC auf den Fernseher? Mit dem Media Center von X-OOM kein Problem mehr! Was XBox 360 und PS3 können, kann die Wii auch. Allerdings benötigt ihr dafür unbedingt den Internet-Kanal der Wii, welcher 500 Wii-Points kostet. Das war für mich ein Störfaktor aber offensichtlich ist keine Medien-Center-Nutzung ohne diesen Kanal möglich. Laut Amazon kommt das Media Center erst am 31.10.2008, ich durfte es aber schon vorab für Euch testen. Insgesamt würde ich nicht sagen, dass es besonders toll oder besonders schlecht ist - Das X-OOM Media Center 2.0 für die Wii erfüllt seinen Zweck. Ihr benötigt natürlich ein Netzwerk in dem euer Computer und eure Wii zusammen drinstecken - wenn beide die gleiche WLAN (oder LAN) Verbindung nutzen funktioniert das problemlos. Die beiliegende Bedienungsanleitung ist sogar für den Otto-Normal-Verbraucher verständlich genug, sodass das Einrichten des Media Centers auf dem PC leicht von der Hand geht. Mein kleiner Laptop benötigte allerdings über vier Stunden, um meinen Bilderordner von etwa 1300 Dateien für das Center zu aktualisieren… sowas darf eigentlich nicht sein. Das bei der Musikanzeige die letzten drei Punkte in englisch sind, ist da noch zu verkraften. Das Programm verspricht viel, allerdings hält es dies nur bedingt: Es wird mit über 1.000 Fernseh' und Radiokanälen geworben. Leider kann das Programm diese zwar verwalten, die Internetadressen dafür muss man aber schon selbst kennen. Zumindest werden die gängigsten Formate für die Medien unterstützt, was wiederum ein klarer Bonus ist. Die Menüs sind übersichtlich aufgebaut, dort sollte sich jeder zurechtfinden. Die Steuerung wirkt mit dem Wii-Remote teilweise etwas fummelig, aber der Internetkanal (welchen ich mir eigens für dieses Programm zugelegt habe) an sich ist bei der Wii auch nicht gerade der Hit - reine Gewöhnungssache. Das Streaming zwischen Wii und PC funktioniert zügig ohne große Verzögerungen, wobei dies natürlich auch von eurem Netzwerk abhängt. Freunde von mir waren sofort begeistert von dem Media Center Systemvoraussetzungen Windows 2000/XP/Vista 32 Bit, 128 MB RAM, Soundkarte, DirectX, DVD-Laufwerk, CPU mit mind. 500 MHz, 700 MB freier Festplattenspeicher, Flash Player (enthalten), Drucker optional

23. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Weekend Plays - Willkommen im Cyberspace!

Von Beats begleitet - welche unweigerlich dazu führen, dass man mit den Füßen mitwippt - ging die Reise dieses Wochenende durch den Cyberspace! Die Mission: Vorbei an Sicherheitssystemen und Computerviren in Gestalt von raumjägerartigen Pixelansammlungen die Mutter aller Datenströme - Eden - reaktivieren. Die Grafik selbst ist ganz im Stil des Themas gehalten und macht wirklich den Eindruck, dass man es mit aggressivem Code zutun hat. Da habe ich am Anfang noch gedacht, dass ich dort nicht zurechtkommen werde - zum Glück ist dem nicht so. Der Arcade Shooter geht leicht von der Hand und ist mit den Musikbeats eine ganz besondere Erfahrung. Die Geschichte Die Menschheit wird von einem Computersystem namens Eden kontrolliert, überwacht und gesteuert. Eden ist dem Ganzen aber überdrüssig und entschließt sich selbst abzuschalten, was für die Menschen den Untergang bedeuten würde. Man selbst schlüpft nun also in die Rolledes Hackers, der Firewalls und Viren auf seinem Weg durch das Netzwerk vernichten muss bevor diese ihn - oder sie - vernichten. Am Ende muss Eden wieder reaktiviert werden. Spielprinzip Man steuert einen Avatar, welcher 3 verschiedene Stufen annehmen kann. Dabei rast man durch das Pixelnetzwerk und muss die Angreifer abschießen, bevor diese einen selbst vernichten. Für jeden Schuß gibt es einen - passend zum Hintergrundlied - Ton, der sich in der ganzen Musik harmonisch einreiht. Umso weiter man im aktuellen Level vorankommt, umso mehr drängt sich die Musik in den Vordergrund. Man spielt also im Einklang der peppigen Trance-Musik, welche ich keineswegs als Störend empfunden habe. Im Gegenteil - ganz besonders der Aspekt, dass sich alles um den Beat dreht hat mir besonders gefallen. Da macht es extrem viel Spaß wirklich jeden Gegner abzuschießen. Da soll nochmal einer sagen Shooter sind nichts für Frauen. Wer seinen Highscore verbessern will, sollte mal in die Bedienungsanleitung des Spiels schauen, da sind durchaus nützliche Tipps dabei. Zudem ist dort alles sehr verständlich dargestellt, sogar wenn man nicht das beste Verständnis für die englische Sprache besitzt. Für mich ist REZ HD ein schönes Spiel für zwischendurch.

27. Oktober 2008 · Dai-Lee

Von derselben Autorin, kurz danach