mehr als nur verspielt.

Dementium - Die Anstalt

Archiv-Artikel vom 8. Februar 2010. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Dementium - Die Anstalt

geschrieben von Nina
2 Min. Lesezeit

Schon mal im einen Krankenhaus erwacht, ohne überhaupt zu wissen, was, wie, wer, wo, und überhaupt? Genau das passiert dem Protagonisten des Spiels Dementium, ein Horror Egoshooter, der das noch kleine Erwachsenen-Sortiment für NDS nicht nur erweitert.

Wenn man dem großen Internethändler, der mit „A“ beginnt, glauben darf so zählt die Auswahl an 18er Games gerade mal 7 Stück (Doppelte & UK-Importe nicht mitgezählt). Unter diesen sieben befindet sich ein Spiel, dass ich als echtes Kleinod bezeichnen würde. Ein wirklich feiner und schön-schauriger Egoshooter, der aus diesem „Mini-Sortiment“ dennoch schier herausstrahlt. Dabei erschien Dementium im Jahre 2009 gleich in zwei Ausführungen, zwei Verpackungsausführungen. Die erste war blutrot und sonst nichts, die zweite Auflage aus dem Juli vergangenen Jahres zeigt ein verschwommenes Gesicht auf schwarzem Hintergrund. Wohl um auch mehr auf den „Horror“ Aspekt einzugehen. Eine nur rote Verpackung hätte auch ein Spiel zur Interpretation moderner Kunst sein können.


Horror pur!

Wie dem auch sei, jedenfalls stellt sich der Ego-Shooter der Aufgabe, die Möglichkeiten des NDS für sich zu nutzen. Stylus und Steuerkreuz zu kombinieren, stelle ich mir ziemlich schwierig vor, sodass ich sagen muss, die Entwickler haben gute Arbeit geleistet. Die beiden Steuerungen greifen gut ineinander. Mit dem Kreuz bewegt man die Figur durch den Raum, mit dem Stylus schwenkt man die Kamera und führt Aktionen aus.

Es gibt zwar keine verschiedenen Schwierigkeitgrade zur Auswahl, dafür ist der Standard auch und gerade für Einsteiger sehr fair! Leute, die auch auf dem DS schon als Shooter-Experten gelten, werden müde lächeln und das Game als „zu easy-peasy“ wieder ins Regal stellen. Aber ich bin absolut zufrieden damit und hoffe auch für den Nachfolger, dass er entweder verschiedene Schwierigkeiten anbietet oder weiterhin einsteigerfreundlich bleibt.

Wie alles beginnt...
Da die Story recht schnell erzählt ist, verwende ich hier nur zwei Sätze drauf. Es beginnt damit, dass man (ich muss schon sagen „mal wieder“!) in einer Introsequenz in ein Krankenhaus hineingefahren wird - angeschnallt an einen Rollstuhl und dort mit nichts weniger als einem fetten, roten Fragezeichen über dem Kopf auf dem Zimmer sitzt. Was ich dort will, warum ich überhaupt dahin gekommen bin - ich weiß das nach einer langen Spielsession immer noch nicht! - und vor allem: wie komme ich hier wieder raus? Das ist gleichzeitig auch („mal wieder“) das Ziel des Spiels: Einfach raus, auf Biegen und Brechen! Geistererscheinungen von kleinen, blondierten Gruselmädchen dürfen auch nicht fehlen. So weit, so bekannt aus vielen anderen Games davor auch schon.


Die Atmosphäre
Aber so altbacken das auch sein mag, es zieht mich trotzdem an. Ich mag die Atmosphäre von runtergekommen, beklemmenden Krankenhäusern, mit Blutspritzern und Schreien überall. Und Zombies! Viele, schöne Zombies, deren Schwachpunkt diesmal nicht der Kopf, sondern das Herz im geöffneten Brustkorb.


Fazit

Ansonsten, wer sich für den DS einen schönen Horror Ego-Shooter zulegen möchte oder der wie ich immer wieder in die Nähe von Grusel und Schauer gezogen wird, dem sei Dementium wärmestens empfohlen. Um ehrlich zu sein: Ich hab mir das Spiel vor allem wegen des Namens zugelegt ;)

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Heavy Metal ist tot! Lang lebe Heavy Metal!

Der Metal entstand während der 70er Jahre und erreichte seinen Höhepunkt in den 80ern. Danach wurde es sehr ruhig. Jetzt erfährt diese Musikrichtung durch Tim Schafer eine Renaissance und ein in virtuelle Grafik gegossenes Denkmal, welches jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Ich weiß, ich weiß, ich bin verdammt spät dran mit meinem Review, doch was lange währt, wird endlich gut, heißt es bekanntlich. Warum ich mir so viel Zeit zum Testen genommen habe, erläutere ich später noch, aber jetzt zurück zum Spiel. Ich spiele Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black), den „besten„ Roadie der Welt. Er kann alles bauen und reparieren. Und er befindet sich in einem Dilemma: „Metal is dead.„ Diese lakonische Aussage beschreibt, wie Eddie sich angesichts der neuen „verpopten„ Rock-Musik fühlt. Am liebsten wäre in den frühen Siebzigern Roadie gewesen, als Musik noch echt war. Auf einmal passiert es dann: Nach einem „Arbeitsunfall„ auf einem Konzert erwacht Eddie in der We lt des„Ormagöden„, das göttliche Metal Monster. Doch diese Welt ist wie immer von machthungrigen, bösen Gestalten bedroht. In diesem Fall heißt der Bösewicht Doviculus und es gilt nichts anderes zu retten als den Rock, bzw. den Heavy Metal an sich! Um dies zu schaffen schließt sich Eddie der Rebellgruppe um Lars & Lita Halford und der geheimnisvollen Ophelia an, denn er will ihnen mit seiner jahrelangen „Berufserfahrung„ tatkräftig zur Seite stehen. So weit zur Geschichte. Aber in Brütal Legend kommt es auf die Story selbst weniger an. Was mich an dem Spiel viel mehr begeistert hat, war zum Einen diese sagenhafte Landschaft. 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Ich hab mich dann über die Kleinigkeiten wie das schwammige Lenken des Hot Rods mehr aufgeregt, als dass ich mich mit Freude in die nächste Mission gestürzt habe. Dabei ist und bleibt das Spiel nach wie vor super, nur der Spieler, also ich, war der Falsche. Mit den letzten Worten zusammengefasst: Wer das Genre RTS mag UND dazu noch einen kleinen Metaler im Herzen trägt und auch im Spiel gerne mal herzhaft lacht, der muss in den nächsten Laden und Brütal Legend nach Hause tragen. Allen anderen sei gesagt: Leiht es Euch erstmal aus und schaut ob Euch die Mischung zusagt, dann dürft auch Ihr beherzt zugreifen. Andernfalls rate ich: Finger weg, es ist nur schade drum.

1. Februar 2010 · Nina

Von derselben Autorin, kurz danach

Reviews

Dante's Inferno

Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. 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Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz ;). Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen ;). Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben ;). Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will ;), der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.

9. Februar 2010 · Dai-Lee

Gleiche Rubrik, gleiches Jahr

Reviews

Sonic & SEGA All-Stars Racing

Ein Sega-Event ohne Sonic? Undenkbar ;) Wir haben in der gemütlichen A-Lounge in Berlin das neue Racing-Game „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ für die Xbox 360 angezockt! Wer dem schnellen blauen Igel vor der Nase davongefahren ist... erfahrt ihr im kompletten Bericht! ;) Worum geht's Ihr könnt Sonic, seine Freunde oder auch den bösen Dr. Eggman im Spiel „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ zum Rennen auffordern, alleine im Single-Player-Modus oder gemeinsam mit Freunden im Splitt Screen antreten. Alteingesessenen Sega-Fans dürfte auch der coole Spielcharakter „Ryo„ aus Shenmue/Dreamcast-Zeiten ins Auge fallen, denn der lässt sich auf seinem coolen Bike im Spiel steuern ;) Eure Gegner auf der Strecke lassen sich mit Waffen, zum Beispiel einer fliegenden Bombe, außer Gefecht setzten. Mit den Power-Ups überholt ihr ganz im Sonic-Stil alle anderen lahmen Schnecken, allerdings solltet ihr euch ein wenig vorsehen, denn ein tiefer Fall ins Nichts oder ein kurzes Bad im See und viele andere Hindernisse machen euch das Leben schwer. Die Strecken Besonders bunt und ausgefallen sind die verschiedenen Pisten, wenn man die alten Jump'n Run Spiele mit Sonic noch kennt, erkennt man auf dem unteren Bild das unverwechselbare und typische Sonic-Design aus den ersten Spielen wieder... nur in 3D ;) Öde kann es auf den Strecken nicht werden, denn diese sind entweder total verdreht, führen durch einen Tunnel, gehen mal Kopfüber, hoch und runter, im Looping oder verlaufen noch viel verrückter. So übersieht man schnell bei dem ganzen Drumherum Abkürzungen oder versteckte Strecken. Hier heißt es dann: Augen auf! Mein Eindruck Obwohl das Spielkonzept ganz nach Mario Kart aussieht und ziemlich viel übernommen wurde, kann ich trotzdem behaupten das es sehr viel Spaß gemacht hat und man bei diesem Titel ruhig ein Auge zudrücken kann. Die Fahrzeuge lassen sich einfach lenken und für die Wii-Konsole könnt ihr das Spiel sogar mit dem Wii-Lenkrad steuern ;) Am Ende habe ich mit eingesammelten Waffen alle anderen ausschalten können und nach drei Runden meinen wohlverdienten zweiten Platz gemacht. Auch ohne Igel! Wer ist der schnellste Onlinefahrer? Leider konnten wir auf dem Event die interessante Onlinefunktion nicht antesten, doch laut Sega ist es auch online möglich gegen acht Fahrer gleichzeitig zu fahren. So steht der Titel dem „Original„ wohl in nichts nach, ein Partyspiel garantiert! Das Spiel erscheint am 26. Februar 2010 für alle gängingen Plattformen.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

Gleiche Rubrik, gleiches Jahr

Reviews

Eiliy the Strange: Strangerous

,,Emily the Strange“ das Mädchen mit den schwarzen Haaren, kennen die meisten aus Comicbüchern, die seit über 15 Jahren erfolgreich immer mehr Fans begeistert. Das ungewöhnliche Mädchen mit den ungewöhnlichen Hobbies, liebt es aus Alpträumen hochzuschrecken. Passend zum heutigen Erscheinungstermin haben wir Emily aus einem Alptraum begleitet... Alpträume werden wahr! Blitzartig erwacht Emily aus einem Alptraum, zuerst dachte sie, die Entführung ihrer Katzen sei nur ein Alptraum gewesen, aber Alpträume werden hier zur Realität. Das schlimmste was Emily widerfahren kann, ist passiert... nun sind wir an der Reihe ihr bei der Suche nach ihren Katzen - Mystery, Nee Chee, Sabbath und Miles zu Helfen. Alles einbisschen Strange! Dank der Videoaufzeichnung in Emilys Zimmer konnten wir an ihrem Computer den dunkel maskierten Entführer in seiner bösen Tat aufgezeichnet sehen. Leider können wir ihn nicht richtig erkennen und machen uns auf dem Weg. Die erste Aufgabe für uns, ist es das Reich von Emily genau zu durchsuchen. Wir steuern Emily nur mit dem Stylus und tippen auf die Umgebung und Gegenstände. Ihr Zimmer sieht ziemlich strange/seltsam aus und die Farben passen zum Thema Emily, alles einbisschen verrückt und in knalligen Farben wie schwarz, rot, weiß usw. ganz typisch für den Titel ;). Entdeckung Zoster-Editor: In dem Keller wo Emily zu Hause ist, habe ich etwas witziges entdeckt, dort könnt ihr euren eigenen Zonster gestalten, entweder mit eurem Gesicht drauf oder mit den vorgegeben Motiven. Mein kleines Notizbuch! In ihrer Welt ist alles einbisschen durcheinander, hätten wir nicht ihr schönes Notizbuch, dann würden wir uns wohl im Kreise drehen. Hier findet ihr hilfreiche Notizen zum Spielverlauf und Items, die ihr im Laufe der Suche gefunden und eingesammelt habt. Welche Funktionen sie im Verborgenen halten, erfahren wir alles schön schriftlich dokumentiert, die Strange-Schleuder zum Beispiel, funktioniert indem ihr auf Objekte zielt und mit einem Dietrich-Satz lassen sich Schlösser knacken, im Spielverlauf entdeckt ihr immer mehr Items. Weitere Hilfestellungen findet ihr außerdem im Tutorialabschnitt. In einem Notizbuch findet ihr auch eine nette Stickersammlung, das zeigt euch eure Erfolge im Kapitel an. Doch kommen wir zurück zu euren Katzen, denn die haben nicht nur ungewöhnliche Namen, sie beherrsche auch einige Tricks, die könnt ihr euch im Katzenbuch anschauen, darin werden die einzelnen Fähigkeiten von euren Katzen Mystery (kann Tipps geben, wenn ihr ,,Bittebitte“ sagt), Nee Chee (kann durch Dinge hindurch sehen), Sabbath (geht keinen kampf aus dem Weg) und Miles (kann schwarz weiß umgekehrt sehen) beschrieben. Leckerlis und vieles mehr... Auf dem Weg ins Unbekannte, kommt ihr nicht ungeschoren an knackige Rätseln vorbei, die sind vom Schwierigkeitsgrad alle sehr unterschiedlich. Mal sind es Bilderrätsel, Geschicklichkeitsübungen, Rechenrätsel, Logicaufgaben und und und... das Spiel soll mehr als 60 Rätsel enthalten. Alle angespielten Rätsel oder gelöste Aufgaben, erscheinen übrigens auch im Notizbuch unter der Kategorie Rätselsammlung, wenn ihr wollt, könnt ihr sie jeder Zeit wieder starten. Durch das lösen einiger Aufgaben, werden euch ebenfalls Leckerlis geschenkt, die lassen sich wunderbar bei unausgesprochen schweren Rätseln einlösen, es kommt aber auch darauf an, wie viele Tipps jedes Rätsel zur Verfügung stellt... da wäre zum Beispiel ein sehr schwieriges Rätsel mit den Streichhölzern. Wo ihr ein Abbild eines Hundes aus Streichhölzern bewegen müsst, um es in die andere Richtung schauen zu lassen, aber nur zwei Streichhölzer dürfen bewegt werden. Erfolge Die ersten Erfolge und wie viele Rätsel ihr gefunden habt, könnt ihr euch im oberen Bildschirm anschauen, das zeigt euch stetig den aktuellen Stand an und die kleine Käfigabbildung mit eurer Katze ist auch mit dabei, nicht schlafen – Katzen retten! Mysteriöse Orte und geheimnisvolle Charaktere Kuriositäten und andere merkwürdige Wesen sieht man in dem Spiel oft, wie zum Beispiel am Rummelplatz, ihr könnt auch geheimnisvolle Charaktere ansprechen, die euch Aufgaben erteilen. Auffallend ist die bunte Mischung aus Gothic, bunt und lieblich... Emily-Fans dürfte die Aufmachung sehr gefallen und die verschiedenen Orte machen das Suchen nach Aufgaben sehr spannend, wie schade, dass nicht viel anklickbar ist, bzw... die gesuchten Sachen nur nach und nach sichtbar werden. Ein Symbol, das gerne überall zu finden ist, sind die Katzen-Abbildungen, damit wir ja nicht vergessen, warum wir durch die Level irren :D Schräge Töne Die Musik im Hintergrund ist schräg, aber passt gut zum Gesamtpaket. Überall quietscht es, ab und zu hört ihr eine Katze miauen... Fazit: Für Einsteiger, die Emily nicht kennen oder sie kennenlernen wollen, ist das Spiel ein netter Einstieg in die Emily the Strange-Sucht, der Geschmack ist etwas speziell, aber trotzdem Mädchenhaft. Nachdem ich das Spiel gespielt habe, würde es mich schon interessieren wie der Comic ist. Der Titel erinnert mich einbisschen an ,,Professor Layton“ nur scheint es die abgespeckte Version zu sein, aber die Rätsel sind sich ziemlich ähnlich. Allen Emily-Fans da draußen kann ich das Spiel nur wärmstens empfehlen, es gehört einfach zu jeder Emily-Sammlung dazu.

26. November 2010 · Dai-Lee

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Reviews

Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

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Reviews

Bioshock 2

Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen ;) Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas :P Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?

24. Mai 2010 · Dai-Lee

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