mehr als nur verspielt.

Heavy Metal ist tot! Lang lebe Heavy Metal!

Archiv-Artikel vom 1. Februar 2010. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Heavy Metal ist tot! Lang lebe Heavy Metal!

geschrieben von Nina
4 Min. Lesezeit

Der Metal entstand während der 70er Jahre und erreichte seinen Höhepunkt in den 80ern. Danach wurde es sehr ruhig. Jetzt erfährt diese Musikrichtung durch Tim Schafer eine Renaissance und ein in virtuelle Grafik gegossenes Denkmal, welches jedoch mit Vorsicht zu genießen ist.

Ich weiß, ich weiß, ich bin verdammt spät dran mit meinem Review, doch was lange währt, wird endlich gut, heißt es bekanntlich. Warum ich mir so viel Zeit zum Testen genommen habe, erläutere ich später noch, aber jetzt zurück zum Spiel.

Ich spiele Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black), den „besten“ Roadie der Welt. Er kann alles bauen und reparieren. Und er befindet sich in einem Dilemma: „Metal is dead.“ Diese lakonische Aussage beschreibt, wie Eddie sich angesichts der neuen „verpopten“ Rock-Musik fühlt. Am liebsten wäre in den frühen Siebzigern Roadie gewesen, als Musik noch echt war. Auf einmal passiert es dann: Nach einem „Arbeitsunfall“ auf einem Konzert erwacht Eddie in der Welt des“Ormagöden“, das göttliche Metal Monster. Doch diese Welt ist wie immer von machthungrigen, bösen Gestalten bedroht. In diesem Fall heißt der Bösewicht Doviculus und es gilt nichts anderes zu retten als den Rock, bzw. den Heavy Metal an sich!

Um dies zu schaffen schließt sich Eddie der Rebellgruppe um Lars & Lita Halford und der geheimnisvollen Ophelia an, denn er will ihnen mit seiner jahrelangen „Berufserfahrung“ tatkräftig zur Seite stehen.

So weit zur Geschichte. Aber in Brütal Legend kommt es auf die Story selbst weniger an. Was mich an dem Spiel viel mehr begeistert hat, war zum Einen diese sagenhafte Landschaft. Alles was nur irgendwie optisch an die Musikrichtung Metal erinnert, ist in der Landschaft wiederzufinden: Die zum Teufelsgruß gehobene Hand als steineres Memorial, Stachelschweine, deren Stacheln aus Metall sind, „rote Teufelsdornen“ genannte Blumen, die den Spieler auf geheimeSchätze aufmerksam machen, etc. Mir ging es gerade in der Anfangszeit so, dass ich es mehr genossen habe, durch die Gegend zu fahren und die gestalterischen Details zu bestaunen, denn das Spielgeschehen voranzutreiben.

Dann besitzt dieses Spiel Humor. Und davon eine ordentliche Portion. Ich habe von einem Tim Shafer Game, der mich schon mit den skurrilen „Psychonauts“ auf der PS2 begeisterte, nichts anderes erwartet. Mit Jack Black als Sprecher für Eddie tut er überdies sein Übriges. Manches Mal habe ich dermaßen gelacht, dass ich das Spiel unterbrechen musste, um mich wieder zu beruhigen. Und auch die andren Sprecher, die Tim Shafer verpflichten konnte, werden die Herzen von Heavy Metal hörenden Gamern höher schlagen lassen: Ozzy Ousbourne, Lemmy Kilmister, Lita Ford und last not least Rob Halford. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen: Mehr als 100 feinste Metalsongs von Bands wie Motörhead, Judas Priest, Manowar, Black Sabbath, natürlich auch Tenacious D. uvm.

Den Songs kann man beim Fahren in Eddies Hot Rod genüsslich lauschen, besondere Perlen allerdings müssen erst aus Erde geborgen werden. Die Stellen des „verschütteten Metals“ sind auf der ganzen Karte verteilt. Das weckt die Lara Croft in mir. Ansonsten hat sich noch kein Spiel zuvor so hingebungsvoll und witzig einem Thema, nein einer ganzen Subkultur, genähert. Allein für die Atmosphäre und die Lachkrämpfe bekommt das Spiel alle meine Daumen nach oben.

Doch wo eitel Sonnenschein sind auch Regenwolken nicht weit entfernt. So toll dieses Spiel ansonsten auch ist und so sehr es auch durch die gesamte Gamingpresse gehyped wurde. Ich habe mittendrin einfach die Lust verloren. "Wie jetzt?" mag sich da der Eine oder Andere fragen. Ja, es stimmt, ich hab das Spiel förmlich „vergessen“ als weitere unbedingt zu spielende Games auf den Markt kamen. Und ich kann Euch auch sagen woran das liegt. Das Spiel wurde als Action-Adventure mit Echtzeit-Strategie-Elementen bezeichnet. Ich sehe es aber mittlerweile genau andersherum. Ab einem gewissen Zeitpunkt wandelt sich das Action Adventure zu einem Echtzeit-Strategie Titel mit einer Prise Action. Und so ambitioniert ich auch gewesen bin und so sehr ich mir versprochen habe: „Das zieh ich durch!“ So sehr habe ich aber auch gemerkt, dass ich einfach kein Stratege bin und es niemals sein werde. Es ödet mich an. Von daher gesehen konnte ich nicht das halten, was mir das Spiel vollmundig versprach: Mit Freude und Langzeitvergnügen am Ball zu bleiben. Es ging nicht. Ich hab mich dann über die Kleinigkeiten wie das schwammige Lenken des Hot Rods mehr aufgeregt, als dass ich mich mit Freude in die nächste Mission gestürzt habe. Dabei ist und bleibt das Spiel nach wie vor super, nur der Spieler, also ich, war der Falsche.

Mit den letzten Worten zusammengefasst: Wer das Genre RTS mag UND dazu noch einen kleinen Metaler im Herzen trägt und auch im Spiel gerne mal herzhaft lacht, der muss in den nächsten Laden und Brütal Legend nach Hause tragen. Allen anderen sei gesagt: Leiht es Euch erstmal aus und schaut ob Euch die Mischung zusagt, dann dürft auch Ihr beherzt zugreifen. Andernfalls rate ich: Finger weg, es ist nur schade drum.

Video aus dem Archiv wiederhergestellt.

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Dementium - Die Anstalt

Schon mal im einen Krankenhaus erwacht, ohne überhaupt zu wissen, was, wie, wer, wo, und überhaupt? Genau das passiert dem Protagonisten des Spiels Dementium, ein Horror Egoshooter, der das noch kleine Erwachsenen-Sortiment für NDS nicht nur erweitert. Wenn man dem großen Internethändler, der mit „A„ beginnt, glauben darf so zählt die Auswahl an 18er Games gerade mal 7 Stück (Doppelte & UK-Importe nicht mitgezählt). Unter diesen sieben befindet sich ein Spiel, dass ich als echtes Kleinod bezeichnen würde. Ein wirklich feiner und schön-schauriger Egoshooter, der aus diesem „Mini-Sortiment„ dennoch schier herausstrahlt. Dabei erschien Dementium im Jahre 2009 gleich in zwei Ausführungen, zwei Verpackungsausführungen. Die erste war blutrot und sonst nichts, die zweite Auflage aus dem Juli vergangenen Jahres zeigt ein verschwommenes Gesicht auf schwarzem Hintergrund. Wohl um auch mehr auf den „Horror„ Aspekt einzugehen. Eine nur rote Verpackung hätte auch ein Spiel zur Interpretation moderner Kunst sein können. Horror pur! Wie dem auch sei, jedenfalls stellt sich der Ego-Shooter der Aufgabe, die Möglichkeiten des NDS für sich zu nutzen. Stylus und Steuerkreuz zu kombinieren, stelle ich mir ziemlich schwierig vor, sodass ich sagen muss, die Entwickler haben gute Arbeit geleistet. Die beiden Steuerungen greifen gut ineinander. Mit dem Kreuz bewegt man die Figur durch den Raum, mit dem Stylus schwenkt man die Kamera und führt Aktionen aus. Es gibt zwar keine verschiedenen Schwierigkeitgrade zur Auswahl, dafür ist der Standard auch und gerade für Einsteiger sehr fair! Leute, die auch auf dem DS schon als Shooter-Experten gelten, werden müde lächeln und das Game als „zu easy-peasy„ wieder ins Regal stellen. Aber ich bin absolut zufrieden damit und hoffe auch für den Nachfolger, dass er entweder verschiedene Schwierigkeiten anbietet oder weiterhin einsteigerfreundlich bleibt. Wie alles beginnt... Da die Story recht schnell erzählt ist, verwende ich hier nur zwei Sätze drauf. Es beginnt damit, dass man (ich muss schon sagen „mal wieder„!) in einer Introsequenz in ein Krankenhaus hineingefahren wird - angeschnallt an einen Rollstuhl und dort mit nichts weniger als einem fetten, roten Fragezeichen über dem Kopf auf dem Zimmer sitzt. Was ich dort will, warum ich überhaupt dahin gekommen bin - ich weiß das nach einer langen Spielsession immer noch nicht! - und vor allem: wie komme ich hier wieder raus? Das ist gleichzeitig auch („mal wieder„) das Ziel des Spiels: Einfach raus, auf Biegen und Brechen! Geistererscheinungen von kleinen, blondierten Gruselmädchen dürfen auch nicht fehlen. So weit, so bekannt aus vielen anderen Games davor auch schon. Die Atmosphäre Aber so altbacken das auch sein mag, es zieht mich trotzdem an. Ich mag die Atmosphäre von runtergekommen, beklemmenden Krankenhäusern, mit Blutspritzern und Schreien überall. Und Zombies! Viele, schöne Zombies, deren Schwachpunkt diesmal nicht der Kopf, sondern das Herz im geöffneten Brustkorb. Fazit Ansonsten, wer sich für den DS einen schönen Horror Ego-Shooter zulegen möchte oder der wie ich immer wieder in die Nähe von Grusel und Schauer gezogen wird, dem sei Dementium wärmestens empfohlen. Um ehrlich zu sein: Ich hab mir das Spiel vor allem wegen des Namens zugelegt ;)

8. Februar 2010 · Nina

Von derselben Autorin, kurz danach

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Blechschaden

Nachdem ich kürzlich Iron Man 2 im Kino gesehen habe und den Film - wenn man ihn nicht zu ernst nimmt - ganz unterhaltsam fand, dachte ich mir ich tue meiner PS3 mal was Gutes und schlüpfe selbst in den Mark-VI-Anzug und erhebe mich in die Lüfte. Gesagt - getan. Brrr kaltes Metal. Visier runter. Auf auf und ... BAM ... Rohrkrepierer! Lest meinen kleinen Erfahrungsbericht im Folgenden... Um es vorweg zu nehmen. Iron Man und Warmachine sehen auch im Spiel richtig gut aus. Die Handlung des Spiels findet nach der im Film statt, was ich gut finde, denn eine bekannte Story nochmal durchzukauen wäre öde - noch schlimmer wenn sie auch noch "verschlimmbessert" wurde, damit sie eben nicht gleich ist ... aber naja... das ist hier nicht der Fall. Leider aber also auch kein Peitsche-schwingender Mikey Rouke ;) Vielmehr sieht sich der findige Tony Stark damit konfrontiert, das jemand die Daten zu Jarvis, der künstlichen Intelligenz die unter anderem mit für die Steuerung des Kampfanzuges verantwortlich ist, klaut. Das kann Stark alias Iron Man natürlich nicht zulassen, bestünde doch die Gefahr, das Bösewichte ihre eigenen Iron Mans bauen. Was sich vielleicht noch spannend anhört, verkommt durch die misslungene Art der Inszenierung. Allein das "Intro" ist aufgrund des Fehlens von gescheiten Hintergrundgeräuschen so spannend wie eine Doku über Leseecken in Bibliotheken. Die wirklich schlechte deutsche Synchronisation zeigt zudem wieder einmal, wie emotionslos und gezwungen witzig Sprecher wirklich sein können. Starks Arroganz und seine ganze Persönlichkeit kommt so auch im Spiel nicht wirklich rüber und der Akzent von Jarvis geht gar nicht... Österreichisch? Schweizerisch .. schwer zu deuten, aber deplatziert. Das Spiel selbst Ihr steuert Iron Man von einer Third-Person-Ansicht, die soweit ok ist, bis Ihr Häuser betretet oder Hindernissen begegenet... Dann kann es passieren, das Ihr Euch und somit das Spiel total aus dem Blick verliert. Passiert dies nicht könnt Ihr nach Herzenslust Herumlaufen und fliegen und auf alles schießen was sich bewegt. Ja so gar die Gebäude darf man ein bisschen kaputt machen, wenn man die richtigen Tasten trifft. Ich jedenfalls fand es recht schwierig mit der Zielerfassung und dem Schießen zurrecht zu kommen und musste oft treffer einstecken, weil mein Iron-Männchen nicht wusste wohin er schießen sollte. Die Missionen sind realtiv eintönig und es macht für mich wenig unterschied ob ich Hubschrauber vom Himmel hole, oder andere fliegene Roboter. Durch die recht gewöhnungsbedürftige Steuerung gelang es mir auch nur mit Mühe eine Gruppe von Hubschraubern durch ein Tal zu eskortieren... die Vögel hätten weniger einstecken müssen, wär ich klar gekommen, soviel steht fest ;) Kurzfristig macht das Spiel spass, denn man will ja sehen was Iron Man so alles drauf hat, aber schon nach einer Weiler hat man das Gefühl irgendwie immer wieder das gleiche zu machen (Assassine's Creed I lässt grüßen - auch wenn das Spiel bei weitem nicht grafisch oder inhaltlich an AC herankommt ;) Einzig nett ist, das von anderen zugefügter Schaden am Anzug verblieb ... so sah man schnell aus wie durch den Wolf gedreht, aber das fand ich auch oder gerade bei Batman Arkham Asylum gut. Allerdings bin ich nie wirklich an den Punkt gekommen, wo ich tatsächlich schrottreif war ... entweder ich war doch nicht so schlecht, oder aber das Spiel ist vieeeeel zu leicht. Das und die Zwischensequenzen, die so mitreißend sind wie Toastbrot, haben mir bzw. meinem Eindruck dann den Rest gegeben. Zwischen den Missionen... ... kann man seinen Anzug bzw. seine Waffen aufwerten. Man kann, wenn man gut spielt, neue Anzüge freischalten und dann in Folgemissionen benutzen, allerdings fand ich das Menü bzw. die Nutzerführung hier dermaßen irreführend, das ich außer ein paar zusammengeklickten Kanonen nichts brauchbares zu Stande brachte. Viel zu komplex wie ich finde. Fazit Hätt ich wirklich in dem Anzug gesteckt - ich hätte mich am Liebsten mit dem Dosenöffner befreit ... aber da man als Frau klischeemäßig ja nix drunter trägt, wenn man spielt, hab ich dann doch einfach nur den PS-Knopf gedrückt. Ich glaube man muss schon ein richtig großer Fan sein, wenn man dieses Spiel haben will und wenn, dann wohl nur, damit es der Vollständigkeit halber mit im Regal steht. Und das obwohl zumindest versucht wurde die Filmcharaktere nachzubilden (ganz recht Jungs, Scarlett is auch dabei ^^). Das Fliegen macht irgendwie Spass nur kann man nicht weit und schnell fliegen. Zudem ist alles irgendwie eintönig und hat den Geschmack von "Wir brauchen auch irgendein Spiel zum Film". Schade eigenltich, bedenkt man spannende Ansätze wie sie z.B. bei Riddick zu finden sind.

20. Mai 2010 · Dai-Lee

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Dragon Quest IX: Hüter des Himmels

Eigentlich spiele ich selten JRPGS, denn in letzter Zeit gab es eine regelrechte Überflutung und durch die Masse heraus, war es für mich schwer zu erkennen, welches JRPG mir gefallen könnte. Da ich derzeit auf Reisen bin und mich einfach mal für Dragon Quest IX: Hütter des Himmels entschieden habe, um in meiner Freizeit einbisschen unterwegs zu zocken... hat mich dieses Spiel gefesselt. Obwohl die kleinen Charaktere alle aussehen, als seien sie Nebendarsteller der Dragon Ball Serie, hat es wenig damit zu tun gehabt. Dieses Gefühl, ein aufregendes neues Abenteuer zu betreten auch ohne Konsole, kam mit diesem Spiel zurück... Nicht ohne hat sich Dragon Quest IX in Japan so gut verkaufen können. Irgendwie erfüllt das Spiel zwar alle möglichen Klischees, aber es war nicht nur einfach ein Abklatsch. Auf meiner Reise traf ich auf viele Dorfbewohner die mir jede Menge erzählt haben und ich bin jemand, der auch alle Charaktere ansprechen muss, um nichts von der Geschichte zu verpassen. Mein Charakter selbst hat nie gesprochen. Da das Spiel technisch eigentlich alles bietet was ein RPG braucht, nur das es für den DS konzipiert wurde, konnte ich sogar einem Dorfbewohner mit Hilfe eines coolen Emotes zum Lachen bringen. Ich nahm jede menge Questaufgaben an, die mir die Bewohner gegeben haben. Storytechnisch hatte ich jede Menge spannende Erlebnisse und unerwartete Wendungen. Als Liebhaberin von Geschichten, vorallem mit Engeln und sagenhaften Königreichen, verspürte ich zum Glück keine Langeweile, die lange Geschichten durchzulesen. Vorallem darf man hier nicht vergessen, dass auch hier wieder viel Lesestoff da ist ;). Als ,,gefallener Engel„ der eigentlich wieder zurück in das himmlische Reich möchte, aber nicht konnte, hat es mich umso mehr gejuckt, was in dem himmlischen Reich passiert ist und warum ich nicht zurück konnte. Auf dem Weg ins unbekannte Gebiet und um der Sache nachzugehen, bin ich schon mal an vielen verschiedenen Monstern vorbei gelaufen, klar die kleinen Monster sehen alle irgendwie so niedlich aus, dass man denken könnte :) die würde einem kein Haar krümmen, aber wenn ihr erstmal ein rundenbasiertes Spiel anfängt, kann es auch schon mal knapp für euch werden, da ihr nicht nur mal gegen einen Gegner kämpft ;) sondern gleich mit vier zu tun habt. Man versucht zwar viele Monster auf dem Weg zu erledigen, um jede Menge Gold einzusammeln, dafür machte es trotzdem immer noch Spaß und es war nicht einfach nur ein stupides Gemetzel. Ich konnte meine neu erlernten Fähigkeiten und Zauberkräfte gut nutzen und mich mit meinem Kampfkünsten vertraut machen. Mein Charakter ist vom Spielanfang bis zum jetzigen Zeitpunkt recht schnell hochgelevelt. Dafür brauchte es nicht viel Arbeit, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mir im Dorf sofort eine gute Rüstung zugelegt habe und ein brauchbares Schwert fand. Erwähnenswert sind natürlich auch die Talentpunkte, die ihr eurem Charakter zuweisen könnt. ;) Das hat mich sozusagen auch etwas gestärkt. Ihr müsst aber nicht denken, dass ihr sofort mit dieser Rüstung auskommt, denn nach einer langen Wanderung durchs Land, habe ich mit Spannung das nächste Dorf besucht, um gleich den Waffenhändler zu besuchen, denn was will man mit dem vielen Geld, wenn man sich nichts davon kaufen kann. Die Darstellung des eigenen Charakters mit der vollmontierten Ausrüstung ist richtig gut gelungen, ich habe sogar jede Menge Gefallen daran gefunden, mal neue Sachen auszuprobieren und meinen Charakter so aufzurüsten, dass es noch gut aussah. Statt einem langweiligen Lederhut, habe ich mich zum Beispiel für das schöne Stirnband entschieden. Auf meinem Streifzug, begegnete ich vielen Endgegner und diese kleinen Geschichten dahinter, fand ich faszinierend. Siegreich ist man nicht immer davongekommen, deswegen sollte man auch stets abspeichern und ratet mal wo ihr das machen könnt? :) Na in einer Kirche, dort legt ihr eine Beichte beim Priester ab und es speichert automatisch ab. Witzige Idee oder? Genau diese kleinen liebevollen Details, macht Dragon Quest IX so ansprechend. Wem der Storymodus nicht ausreicht ;), kann auch über Wi-Fi-Modus Onlinespieler aufspüren und mit ihnen gemeinsam andere Gebiete und Aufgaben erfüllen. Ich habe gehört, dass es viel Spaß machen soll und freue mich darauf, sobald ich wieder zurück bin :), es mal auszuprobieren. Bis dahin reise ich noch etwas herum, um die Antworten meines Daseins auf der sterblichen Welt zu klären :).

5. August 2010 · Dai-Lee

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Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen

Und wir haben Hunger bekommen! Ein Spiel, das man definitiv nicht vor der Mittagspause anspielen sollte. Dai-Lee und ich sind auf der Xbox 360 mal durch ein paar der mit essensbeladenen Level gehopst und haben dabei Appetit auf die eine oder andere Leckerei bekommen. Auf ins Schlaraffenland…oder so ähnlich ;). Worum geht's? „Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen„ ist das Game zu dem gleichnamigen Film. Die Story dreht sich um den schrägen, aber liebenswerten Erfinder Flint Lockwood. Flint erfindet eine Maschine, die aus Wasser Essen macht. Leider schießt sich die Maschine bei ihrem ersten großen Test selbst in die Wolken. Von dort aus lässt sie es via Anweisung über einen Satelliten von Flint Berge von Essen regnen. Witziger Film! Da mir der Film wirklich gut gefallen hat, hatte ich mich darauf gefreut mit dem Game noch mal einige lustigen Szenen durchleben zu können. Auch wenn bekanntlich Games zu Filmen meistens nicht so überzeugen können, so war ich doch guter Dinge. Leider wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt. Die Episoden Das Game ist in Episoden unterteilt, die je 4 Level enthalten. Man kann die Level innerhalb einer Episode frei anwählen und nach Geschmack durchspielen. Durch diese Zerstückelung kommt aber keine vernünftige Story zustande und die Atmosphäre des Films überträgt sich nicht auf das Game. Das Gameplay Das Gameplay glänzt auch nicht durch Abwechslungsreichtum. Zwar hat man immer mal eine andere Waffe in der Hand aber die Steuerung beschränkt sich auf A für Hüpfen und LT fürs Benutzen einer Waffe. Wie angedeutet kann man das Spiel auch zu zweit spielen. An jedem Punkt in einem Level kann ein Freund dazu kommen und in die Rolle des Affenschlüpfen, dem Flint einen Helm gebastelt hat, der seine Gedanken entschlüsselt. Im Coop-Modus macht das Spiel auch gleich wesentlich mehr Spaß. Die witzigen Kommentare „Guck mal Mama! Der Zahnarzt hat uns gerettet.„ „Das ist ein Laborkittel!„ Die witzigen Kommentare und die Anspielungen auf Retrogames (z.B. im Intro), retten den Titel gerade noch vor einem sehr vernichtenden Urteil. Wer nach einem Jump and Run sucht, dass einem einen netten Coop-Modus bietet, der könnte hier seinen Spaß haben. Fans des Films und allen anderen kann ich das Game nicht unbedingt ans Herz legen. Fazit Anlässlich dessen, dass mir der Film wesentlich besser gefallen hat als das Game, hier der Trailer zu dem Streifen.

15. Februar 2010 · Dai-Lee

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Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

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Weekend Plays - Assassin's Creed Brotherhood

Kurz und knapp: ich habe das Spiel ,,Assassin's Creed Brotherhood“ am Wochenende auf der Xbox360 angespielt und möchte euch nun einen kleinen Einblick aus dem spannenden Abenteuer in Rom geben. Die Welt retten! Der dritte Teil knüpft an ,,Assassin's Creed 2“ an und wer den Faden nach dem ersten verloren hat, wird nach einem kurzen Rückblick wieder auf den neusten Stand gebracht. Für Einsteiger sicher etwas verwirrend, denn zu Beginn seid ihr in der Rolle des Ezio, einem gutaussehendem Killer, der in Italien lebt und aus der Renaissance Zeit kommt. In der Stadt wo Ezio lebt, findet eine gewaltige Schlacht statt, wo ihr mit Kanonen auf andere schießen müsst... In einem geheimen Versteck spricht euch ein Hologramm mit dem Namen Minerva an, dass euch aber mit Desmond anspricht und nicht Ezio direkt. Weiterführend wird euch klar, dass die Renaissance Zeit in der ihr gerade seid, viel weiter entwickelt ist, als zuerst vermutet wurde und die Welt in der Zukunft durch eine moderne Technik in Gefahr ist. Kurz gesagt: Die Welt wird untergehen... und das müssen wir verhindern! Meine Leben als Desmond und Ezio Im Laufe der Geschichte spielt ihr dieses Mal auch vermehrt Desmond, der aus der heutigen Zeit kommt und Dank dem mobilen Animus zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her pendelt, was ich eigentlich sehr gut finde. In der Villa wo früher Ezio gelebt hat und die nach einem Kampf besetzt wurde, hat ein kleines Team den mobilen Animus zusammengebaut. Mit deren Hilfe, wir die Antworten suchen. Durch die Benutzung des Animus, verschmelzen die Gedanken von Desmond und Ezio immer mehr. Desmond bekommt in der Gegenwart Flashbacks aus der Vergangenheit und sieht die Menschen aus der damaligen Zeit in der heutigen. Ist er jetzt wahnsinnig geworden oder spielen ihm seine Erinnerungen einen Streich? Flashbacks Besonders auffällig sind die Kräfte von Desmond. Er kann sich wie Ezio, schnell von Haus zu Haus bewegen, springen und klettern, den berühmten Sprung vom Turm beherrscht er übrigens auch. Nach einer kleinen Aufgabe, geht es dann wieder zurück in den Animus und dort seid ihr wieder Ezio und unterwegs in Rom. Rom scheint eine große Stadt zu sein und vieles gibt es hier auch zu entdecken, nach der gewalttätigen Besetzung muss Ezio sich unauffällig in Rom verhalten. Die Erkundungen bringen euch vorerst nur Mordaufträge, die ihr ausführen müsst, um im Spiel weiterzukommen. Türme abfackeln und Auftragsmorde erledigen steht an erster Stelle, hier muss aus der Masse heraus, das Opfer zur Strecke gebracht werden, auch eine wilde Verfolgungsjagd steht bevor. :) Da ist echt Schnelligkeit gefragt. In einem Waffenshop könnt ihr Waffen und Rüstungsgegenstände kaufen, um euch aufzurüsten. Von Leonardo Da Vinci gibt es auch einen Auftrag :), hier sollen wir Belagerungswaffen zerstören... Andere Assassine Aufträge alleine erfüllen ist nicht alles, wie der Titel schon sagt, könnt ihr mit dem neuen Feature eine eigene Bande aus Assassinen gründen und mit diesen Rekruten eure Aufträge aufteilen. Eure Assassine schickt ihr in verschiedene Gebiete in ganz Europa. Dort erfüllen sie automatisch eure Aufträge und wie erfolgreich die Mission war, wird euch mitgeteilt. Ganz schön intelligente Killer ;)... die passenden Mitglieder findet ihr direkt auf dem Weg, wenn ihr zum Beispiel unschuldige Bewohner findet, die von den Wachen bedroht werden, können diese von euch rekrutiert werden, aber nur dann, wenn wir ihnen auch geholfen habt! Falls ihr Unterstützung braucht könnt ihr eure Assassine um Hilfe bitten und euch getrost kurz zurücklehnen, das geht aber nur, wenn ihr eure treuen Gefährten nicht woanders hingeschickt habt... Was noch auf mich zukommt werde ich demnächst erfahren und ich bin schon sehr gespannt darauf. Fazit: Viel hat sich demnach nicht geändert. Grafisch sieht alles wie immer sehr ansprechend aus und die schönen Details der Rüstung fallen auch immer wieder ins Auge. Die Geschichte setzt sich mit dem dritten Teil fort und durch die besondere Bruderschaft aus eigenen Assassinen, macht das Spiel noch abwechslungsreicher. Die anderen Assassine stehen dem Ezio nichts nach und sehen in ihren Rüstungen genau so cool aus, wie der Hauptprotagonist :). Mir gefallen außerdem die kurzen Videospielsequenzen und das schöne Rom natürlich. Den Mutiplayer-Modus habe ich noch nicht ausprobiert, dass folgt demnächst. Alles in einem, der Titel überzeugt wie der letzte Teil. Alle die den ,,Assassin's Creed 2" gespielt haben und wissen möchten wie es weitergeht, sollten ,,Assassin's Creed Brotherhood“ nicht verpassen!

22. November 2010 · Dai-Lee

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