mehr als nur verspielt.

Scene it? Kinohits - Ein B-Movie

Archiv-Artikel vom 14. November 2008. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Scene it? Kinohits - Ein B-Movie

geschrieben von Dai-Lee
2 Min. Lesezeit

Mit Scene it wagt sich Microsoft zurück in den Ring und versucht sich gegen Sony’s Buzz! zu behaupten. Gestern Abend testeten drei Gamergirls die neue Version und bekamen erstmals die neuen NXE-Avatare in Aktion zu Gesicht.

Die Idee das neue Scene it gleich mit den eigenen Avataren zu kombinieren war naheliegend und es hat mit Sicherheit einen gewissen Charme „sich selbst“ und die anderen auf der Couch vorzufinden, allerdings konnten wir dieses Feature, wegen fehlender NXE, noch nicht in Aktion erleben.

Was auch sehr witzig war, war das Erkennen von bekannten Filmen anhand liebvoll nachgepixelter Mini-Animationen. Hier hat man sich offenbar mal wirklich Mühe gemacht.

Leider fängt hier aber die lange Liste mit, sagen wir mal, eher unangenehmen Eigenschaften des Filme-Quizes an. Zwar bietet Scene it viele abwechslungsreiche Spielmodi an (Stars erkennen, Filmclips raten und Fragen dazu beantworten, Kreuzworträtsel, uvm.), doch fehlt z.B. die Möglichkeit zu bestimmen, das Fragen nur zu bestimmten Genres gestellt werden – Fantasy- oder Krimi-Experten können also nicht vor Ihren Mitspielern die „One-Man-Show“ abziehen.

Weiteres großes Manko sind die mitgelieferten Controller. Von der Verarbeitung her gut, sind die Knöpfe allerdings etwas zu klein geraten (sie sind mit denen der Standard-Controller identisch). Das allerdings ist noch verträglich, im Gegensatz zum Umstand, das man immer in Richtung des beigelegten Empfänger zielen muss, damit das Signal die Xbox360 erreicht – Situationen wie „Ich hab doch gedrückt“ – „Ja aber Du hast auf’s Aquarium gezielt“ sind die Folge.

Leider ist auch die Inszenierung des ganzen Spiels recht emotionslos erfolgt. Zwar gibt es viele abwechslungsreiche Zwischenanimationen, aber während des Spiels passiert praktisch nichts.
Die Fragen werden nicht vorgelesen und überhaupt gibt sich die deutsche Synchronisierung dermaßen motivationslos und gezwungen „komisch“, dass man den Sprecher am liebsten gleich auf Stumm schaltet. Sprüche wie „Ich fühle mich als hätte ich Schmetterlinge im Bauch – und Kobolde“ mögen im besten Fall witzig sein wenn es gerade um einen Fantasy-Streifen geht, aber bei Scene It? tauchen solche Sprüche an jeder “Kinoecke” auf.

Es fehlt einfach der „Pepp“ und das nötige „Entertainment“ … schließlich geht es hier doch um das »ganz große Kino« … schade eigentlich.

Fehlende personalisierte Highscorelisten, Frage-Serien die, wenn man den Film nicht kennt, alle nur durch Raten beantwortet werden können, ein paar Portierungs-Fehler (Filme sollen anhand englischer Filmplakate erkannt werden) und der recht überschaubare Umfang in Bezug auf die mitgelieferten Filme, all diese Dinge reihen sich ein in den in meinen Augen leider fehlgeschlagenen Versuch, Buzz! von seinem Thron zu verstoßen.

Wirklich traurig, denn gerade durch die NXE-Avatare hätte das ganze richtig Spass machen können. So bleibt nur ein fader Beigeschmack zurück und das Verlangen nach einer der langweiligen Quiz-Sendungen im Fernsehen.

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18. August 2008 · Dai-Lee

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21. August 2008 · Dai-Lee

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Geld und Ausrüstung Zu Beginn startet man mit 20.000, womit man sich schon einige Dinge für einen Selbsterstellten Charakter kaufen kann. Alternativ kauft man einfach ein paar Kämpfer frei. In Soulcalibur IV erhält man für die Kämpfe Geld, welches man hauptsächlich in neue Ausrüstung steckt. Denn auch die Standartkämpfer sind damit aufrüstbar. Manchmal schaltet man auch spezielle Gegenstände frei (Ein neues Lichtschwert für Lord Vader nach Abschluss des Story-Modus mit ihm) oder kann im Schicksalsturm-Modus gezielt auf Item-Jagd gehen indem man bestimmte Vorraussetzungen beim Kämpfen erfüllt. Damit ist wenigstens für eine gewisse Langzeitmotivation gesorgt. Weiter geht's auf Seite 2! Arenen Leider sind die Arenen in Soulcalibur IV nicht interaktiv wie erst angekündigt. Man kämpft in starren Abschnitten, wovon einige einen vergleichsweise verwaschenen Hintergrund haben (besonders aufgefallen war mir das in der Eis-Zone). Es ist aber wieder alles dabei: Von der Turmspitze mit einem großen Abgrund über einen Thronsaal mit Ritterstatuen bis zum Käfig in einem Zirkus hat hat man eine breite Auswahl die lange bei Laune hält. Zu Anfang wirken die Auswählbaren Arenen noch spärlich, es können aber weitere nach und nach freigeschaltet werden. Charaktererschaffung Die vorgegebenen Kämpfer sind im Laufe des Spielgeschehens freischalt- oder kaufbar. Jeder von den über 20 Charakteren hat einen komplett eigenen Kampfstil und Bewegungen. Zudem sind auch Änderungen an diesen Charakteren mittels Ausrüstung möglich. Wirklich gut gelungen ist die Erschaffung eines eigenen Kämpfers, die zwar auf den Standartkämpfern aufgebaut ist, aber für einen individuelleren Touch sorgt. Ich habe viel Geld und Zeit in meine Kämpferin investiert bis ich zufrieden war. Denn leider ist dabei nicht zwingend das Aussehen entscheident - sondern die verschiedenen Boni der Ausrüstung. Zum Glück kann man die Farben der Ausrüstungsgegenstände anpassen, damit nachher alles zusammenpasst Auch hier gilt: Umso mehr ihr schon gespielt habt, umso mehr Auswahl an Ausrüstung gibt es. Das man damit seiner Kreativität freien Lauf geben kann, macht dieses Video deutlich: (Weiter geht's auf Seite 3!) Spielmodi Die große Neuerung in Soulcalibur IV ist der Online-Modus, allerdings gibt es darüber nicht viel zu erzählen. Man kann eine Freundesliste pflegen und damit gezielt gegen jemanden kämpfen oder man sucht sich Zufallsgegner aus aller Welt. Die Auswahl der Spielmodi unterscheidet sich hier aber nicht von dem offline Multiplayer-Modus. Dabei kann man auswählen, ob man Kämpfe ohne Effekte von Ausrüstung, Waffen und Fähigkeiten oder mit dem gesamten Paket ausüben will. Im Singleplayer-Modus kommen hier noch der Arcade-, Story- und Schicksalsturm-Modus hinzu. Der Arcade-Modus beläuft sich auf acht Stufen in denen ihr nacheinander immer schwerer erdende Gegner bekämpft. Das übliche Repertoire eines Beat'em Ups eben. Der Story-Modus von Soulcalibur IV hat mich ziemlich enttäuscht. Nach bereits fünf Arenen ist dieser auch schon wieder vorbei. Einziger Wehrmutstropfen hierbei ist, dass man pro Arena mehrere Gegner hintereinander besiegen muss ohne zwischendurch zu sterben. Auch die lange Textpassage am Anfang des Story-Modus hätte man anders umsetzen können - vielleicht mit einer Sequenz. Ebenfalls ist das Ende des Story-Modus eher mau ausgefallen. Jeder Kämpfer bekommt hier zwar sein eigenes Ende, allerdings ist dies wenig spektakulär. Dafür hätte man sich wirklich mehr Zeit nehmen können. Der Schicksalsturm hingegen ist eine gute Idee gewesen. Hierbei geht es darum sich entweder bis zur Turmspitze hochzukloppen oder in endlosen Levels in die Kerker des Turmes vorzuwagen. Jede Etage birgt außerdem ein freispielbares Item, welches mittels bestimmter Aufgaben in Eure Sammlung gelangt. 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