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Child of Light – Das märchenhafte Rollenspiel im Test

Ubisoft erzählt uns mit dem neuen downloadbaren 2D-RPG ''Child of Light'' für PS3, PS4 und PC eine wunderschöne und bezaubernde Geschichte. Wir haben die malerische Märchenwelt Lemuria betreten und sind mit der tapferen Aurora auf Reisen gegangen... Heimweh... Aurora erwacht aus einem tiefen Schlaf und will sofort ihren geliebten Vater wiedersehen, dieser ist vor Kummer schon dem Tode nahe. Gemeinsam mit unserem treuen Glühwürmchen Igniculus erleuchten wir uns den Weg zu ihm, aber diese Reise ist lang und beschwerlich. Ihre Aufgabe ist vorbestimmt, denn nach Hause darf Aurora erst, wenn sie die Welt vor der schwarzen Königin Umbra gerettet hat. Sonne, Mond und Sterne müssen gen Himmel zurück an ihren Platz. Erleuchtet ist der Weg... Das freundliche Glückwürmchen Igniculus kann von einem zweiten Spieler gesteuert werden, andernfalls haben wir die Möglichkeit ihn selbst quer durch das Level fliegen zu lassen. Mit Hilfe seiner Leucht-Fähigkeit können wir so manchen dunklen Ort kurz in Licht tauchen. Verschlossene Truhen und versteckte Wege werden viel schneller entdeckt. Mit der Kraft des Lichtes können wir auch Bilderrätsel lösen und erzeugen Schatten an den Wänden, die uns Lösungsansätze preis geben. Irgendwann bekommt Aurora kleine Flügel geschenkt, die sie flugfähig macht. Somit können auch wir von alleine wichtiges Sternenstaub für LP und MP einsammeln. RPG im Märchenstil ... Der erste Blick kann täuschen, denn hinter der kindlichen Märchendarstellung verbirgt sich ein RPG-Spiel mit Tiefgang. Spannende Kämpfe und überraschende Rätselaufgaben verspricht der Titel und trumpft mit schönen Aquarelzeichnungen auf. Begeisterung hat sich nach einigen Spielstunden breit gemacht und sorgt für den nötigen Suchtfaktor. Neben den typischen RPG-Elementen wie Skills verbessern, Waffen aufwerten, taktischer Einsatz und rundenbasierte Kämpfe treffen wir auf skurrile Gestalten, die wir uns zu Freunden machen. Im Laufe des Spiels lernen wir neue Begleiter kennen, die wir durch gute Taten für uns gewinnen können. Treue Weggefährten wie der Finn, ein junger bärtiger Zwerg und die fröhliche Zirkusnärrin Rubella weichen nicht mehr von unserer Seite und begleiten uns quer durchs Land. Nach und nach finden wir immer mehr Gefährten und können ihre Fähigkeiten bei den rundenbasierten Kämpfen gut gebrauchen. Wir treffen auf Spinnen, Wildschweine, Geister, Pferde und diverse Bewohner, die uns Böses wollen. Hartnäckige Bosskämpfe gegen eine dreiköpfige Hydra können sich schon mal in die Länge ziehen, denn diese verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten. Hier zahlt sich taktischer Einsatz und die Kenntnis der unterschiedlichen Elementar-Fähigkeit jedes Charakters aus, so kommt Rubella gegen wasserresistente Gegner nicht so gut an, dafür hat Finn einen hammerharten Blitzschlag, der auch auf drei Gegner gleichzeitig angewendet werden kann. Während des Kampfes können schwache Charaktere ausgetauscht werden oder eingesammelte Zaubergetränke verwendet werden. Mit Igniculus könnt ihr Gegner blenden, die dadurch langsamer agieren, somit sind wir bei der Angriffsgeschwindigkeit. Ausgeführt wird jeder Angriff erst nach der Anzeige des Angriffsbalken, der gut sichtbar auf dem Spielfeld zu sehen ist. Wird ein Angriff erfolgreich durchgeführt, fällt der Gegner anhand der Balkenanzeige zurück. Leider ist zu bemängeln, dass bei den rundenbasierten Kämpfen die fehlende Lebensanzeige der Gegner vermisst wird. Vergabe der Fertigkeiten... Jeder Sieg bringt euch wertvolle Erfahrungspunkte und somit auch Fertigkeitspunkte für die Vergabe eurer Skills. Anhand einer Baumanzeige könnt ihr bestimmen, wo sich euer Charakter nach belieben verbessern soll, zum Beispiel in Magie, Verteidigung, Angriff und vieles mehr. Mit drei gleichfarbigen Kristalle lassen sich auch sogenannte ''Oculis'' erstellen, welche euch bessere LP-Werte versprechen. Fazit: ''Child of Light'' ist eine Augenweide und begeistert auch durch die reimerische Erzählung. Lustig und skurril anzusehen sind die verschiedenen Charaktere in der Geschichte. Schade, dass die Licht- und Schatten-Rätsel sehr ähnlich sind, dafür zeigen sich die Kulissen von ihrer abwechslungsreichen und schönen Seite. Es macht Spaß jede Ecke gründlich zu erkunden und alles einzusammeln, denn es gibt viel zu entdecken. Leider habe ich bei länger andauernden Kämpfen die LP-Anzeige der Gegner vermisst, was leicht zur Frustration geführt hat. Schlusslicht: Das Gesamtpaket stimmt und auch für Nicht-RPG-Fans geeignet.

5. Mai 2014 · Dai-Lee

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Just Dance – Disco daheim!

Tanzmuffel und alle die sich den Gang in die Disco ersparen wollen, lernen mit Ubisofts neuem Tanzspiel ''Just Dance 2014'' coole Moves lieben und die Musikauswahl lässt sogar ungewollt die Bude daheim rocken. Wir haben das schweißtreibende Spiel für Xbox 360 Kinect getestet... Disc(o) rein und los geht’s! Wer ''Just Dance'' noch nie gespielt hat, kommt dank der poppigen Menüführung beim ersten Mal vielleicht ein wenig durcheinander, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich das Menü bequem mit der Kinect Unterstützung steuern. Mit den ersten Songs ohne vorgegebenen Schwierigkeitsgrad wärmen sich Tanzmuffel erst so richtig auf und bei den Titeln, die zur Auswahl stehen sorgen diese die nächsten Stunden für Herzrasen. Das Gesamtpaket sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus und die Aufmachung mit grellen Neonfarben und Animationen ohne Ende verspricht jede Menge Spaß! Das Spielprinzip ist einfach: Nach der Auswahl eines Songs im ''Stage-Modus'' stellt ihr euch einfach in die grüne angezeigte Fläche am Bildschirm auf. Besonders angenehm ist die controllerfreie Steuermöglichkeit, was sich dann beim Tanzen bemerkbar macht. Die gesichtslosen Tanzlehrer im bunten Outfit haben verschiedene Choreographien drauf, die man sich ganz einfach abgucken kann. Schnell nachgemacht gibt euch eine kleine Anzeige oben im Bildschirm Anweisungen, ob die Bewegung ''Perfekt'' ausgeführt wurde oder nur ''Ok'' war. Dabei geht die Kamera ziemlich präzise vor und man ist doch schon bemüht, die richtigen Bewegungen auszuüben. Zusätzliche Punkte erhalten angehende Tänzer indem sie beim Spielen, wie beim Karaoke laut mitsingen, denn die Texte werden im Video angezeigt. Zwischendurch schaltet sich zur Belustigung dann die Kamera ein und zeichnet den einen oder anderen komischen Tanzschritt auf. Nach einer längeren Übungszeit habt ihr schon den Dreh raus, denn die Schritte wiederholen sich nach gegebener Zeit. Am Ende eines Songs wird eine nette Zusammenfassung als Video angezeigt, das ihr abspeichern könnt und euch bei der nächsten Tanzparty anschauen oder direkt an Freunde über Social-Network-Dienste teilen. Am Ende lassen sich auch noch Kalorien zählen, denn mit ''Just-Sweat'' wird ''Just Dance 2014'' gleich zum Fitnessprogramm umfunktioniert und an einem Abend wird mehr als nur ein Schokoriegel verbrannt! Wer keinen Bock hat alleine das Tanzbein zu schwingen, kann auch im ''Multiplayer-Modus'' gemeinsam mit Freunden die Nummer rocken. Übrigens: Die einstudierten Tanzschritte sind für jeden Spieler unterschiedlich. Wer allerdings noch Freunde sucht, hat die Möglichkeit unter ''World Dance Stage'' sich mit anderen Spielern zu messen und die besten Tänzer führen die Ranglisten weltweit an. Natürlich ist auch der altbekannte ''Battle-Modus'' vorhanden. Neu hingegen ist der ''On-Stange-Modus'': Dabei agiert der Frontmann als Haupttänzer und die hinteren Spieler übernehmen den Background-Part. Musikauswahl perfekt! Songtechnisch findet ihr alles, was derzeit in den angesagten Clubs gespielt wird. Allerdings müsst ihr die Tanzfläche zu Hause nicht mit anderen teilen und euch gegebenenfalls mit anderen quetschen. ''Just Dance 2014'' bietet über 45 Songs, darunter sind Hits von Justin Bieber und will.i.am oder Lady Gaga zu finden. Klassiker wie Y.M.C.Y von den Village People darf auch nicht fehlen und nach nur 5 Songs ist man dementsprechend schon platt... Fazit – Zeit zum Entspannen Nach einer langen und ausgiebigen Tanzsession war das Ergebnis gut sichtbar. Mittlerweile kann ich das eine oder andere Lied blind durchtanzen und am Ende konnte ich auch noch viele Kalorien verbrennen. Sich aufzuraffen und vor dem Bildschirm zu tanzen, sorgte insbesondere die Songauswahl, die man jetzt nicht nur auf dem MP3-Player hören kann. Gemeinsam mit Freunden oder zu Zweit macht das Spiel unheimlich viel Spaß, vorausgesetzt ihr habt auch ein wenig Platz in den eigenen vier Wänden. Meine Wahl zur Xbox 360-Version zu greifen war naheliegend, denn ohne Controller in der Hand kann viel besser getanzt werden. Ich für meinen Teil bin voll und ganz zufrieden, es ist nicht nur ein Partykracher sondern auch ein (fun)tastisches Kalorien-Verbrenn-Spiel!

16. Oktober 2013 · Dai-Lee

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Ratchet and Clank: All 4 One

Ratchet ,Clank, Dr. Nefarius und Captain Qwark stürzen sich seit dem 21. Oktober gemeinsam in ein neues Abenteuer. Alleine oder mit Freunden taucht ihr in das PS3 exklusive Spiel ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ein, das ihr Insomniac Games zu verdanken habt. Viel versprechendes Game oder ein Reinfall? Wir sind durch die kunterbunten Level gezogen und haben geballert was das Zeug hält. Von Isabell - Story: Ihr beginnt bei einem Angriff von Dr. Nefarius, der Ratchet und seine Freunde in eine Falle gelockt hat. Dr. Nefarius Pläne werden jedoch von einem riesigen Raumschiff, der Ephimeres überrascht und entführt. Vier Helden müssen nun im Team zusammen arbeiten und werden von der kleinen Pfadfinderin Susi unterstützt. Jetzt gilt es herauszufinden, wo sie sind und wie sie wieder nach Hause kommen. Auf welche Hindernisse sie dabei stoßen und wie beschwerlich der Weg nach Hause wird, könnt ihr am besten selbst herausfinden. Gaming: Ihr kämpft euch durch recht gradlinige, aber kunterbunte Levels. Im Mehrspielerdmodus ist das sicherlich sehr hilfreich, da keine Diskussionen um das „Wohin“ entstehen können, trotzdem kommt im Singlemodus ein wenig Langeweile auf. Zwischen vier verschiedene Charaktere könnt ihr frei wählen, die ihr selbstverständlich im Spielverlauf wechseln könnt, allerdings fängt ihr dann mit dem neuen Charakter wieder bei Level Null an, was im späteren Spielverlauf eher unpraktisch ist. Euch stehen mehrere Waffen zur Verfügung, bei denen ihr in einem dreistufigen Kaufsystem, die Munitionsmenge und die Kraft der Waffen aufwerten könnt und zu guter Letzt auf Elitewaffen aufrüsten könnt. Welche Waffe für welchen Gegner gut ist, findet ihr während des Spielverlaufs recht schnell heraus. Spezialwaffen erwarten euch auch, lasst euch einfach überraschen. Beim Ballern und Massen von Gegnerwellen abwehren bleibt es jedoch nicht, zusätzlich wird das Sammeln von Gegenständen, wie zum Beispiel ,,Schauben'' eine wichtige Rolle spielen. Grafik und Sound: Die Grafik musste dem Mehrspielermodus angepasst werden und ist daher vielleicht nicht so gut wie ihr es aus anderen Spielen kennt, trotzdem kann sich das Spielkonzept sehen lassen. Mit bunten Farben wurde nicht gespart, im Gegenteil - die farbenfrohen Levels lockern das ganze Spiel auf. Über den Sound kann man sich auch nicht beklagen, die musikalischen Untermalungen passen zu jedem Level und zu den Charaktere und deren Aktionen. Donnernde Explosionen und gelungene Soundeffekte runden das Spielerlebnis ab. Ebenfalls stimmig wirken die Synchronstimmen und die Texte, den einen oder anderen Lacher entlocken die witzigen Dialoge. Nette Zugabe: Neben Zielgenauigkeit wird auch euer Köpfchen gefragt sein. Nette kleine Rätselsequenzen sorgen für Abwechslung und fordern euer Denkvermögen heraus. Beispielweise suchen kleine, süße Tierchen den Weg nach Hause zu ihren Freunden, hier wird eure Hilfe benötigt, in dem ihr ihnen den Weg weist. Oder ihr begnügt euch mit dem Laserrätsel, in denen ihr mit einem Schutzschild einen Laser so umlenken müsst, damit euer Weg wieder frei wird. Egal, ob Im Team oder allein, alles ist machbar und die nächste Herausforderung wartet schon auf euch. Zum ersten Mal spielbar: Der Mehrspielermodus mit Rachet, Clank und seinen Freunden. Es macht in einer großen Gruppe unglaublich viel Spaß, da ihr mit bis zu vier Freunden gleichzeitig gemeinsam an kniffligen Rätseln rumtüfteln könnt und den bösen Roboter-Clan gemeinsam zur Strecke bringt. Ein zusätzlicher Vorteil entsteht, sobald ihr im Team die gleiche Waffe auf einen Gegner zielt, dieser wird schneller geschwächt und der positive Nebeneffekt zeigt sich bei der Waffenstärke. Stellenweise wird es mit vier Spielern zwar etwas chaotisch aber so ein Kuddelmuddel kann ja auch ganz lustig sein. Noch nicht ganz ausgereifter Online Modus: Ratchet and Clank könnt ihr Offline aber auch Online mit bis zu vier Spielern spielen. Eine kleine Nachbesserung hier von Seiten Insomniac wäre super. Beim Spielbeitritt kommt es ab und an vor, dass sich das Game aufhängt und teilweise konnten nicht alle Waffen im Shop gekauft werden. Fazit: ''Ratchet and Clank: All 4 One'' ist vielleicht nicht so gut wie seine Vorgänger, jedoch kann es sich sehen lassen. Wer gern mit seinen Freunden spielt und auf Teamarbeit Wert legt, wird mit diesem Game seinen Spaß haben. Die liebevoll gestaltete Welt ist sehenswert und die fantastisch animierten Zwischensequenzen bringen den nötigen Spielspaß. Unser Resultat fällt positiv aus: ''Ratchet and Clank'' ist ein vielversprechndes Mehrspieler Game . Hier ein kleiner Einblick:

27. November 2011 · Dai-Lee

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Michael Jackson: The Experience 3DS

Für mich steht fest: Tanzspiele sollte man nach Möglichkeiten auf der Konsole vor dem Bildschirm zocken und bei dem Titel '' Michael Jackson: The Experience '' für PS3 und Xbox 360 hat man die Gelegenheit nicht nur den super Songs zu lauschen, nebenbei kann jeder Anfänger oder Meistertänzer die originalen Tanzschritte zu Hause nachahmen. Wie sieht es allerdings mit der Handheldversion für den 3DS aus? Kann das Spiel trotz Touchscreen- und Stift-Gebrauch punkten? Wir haben es ausprobiert... Einführung in 3D An Songs mangelt es nicht! 15 Meisterwerke des King of Pop stehen in der Songliste bereit und können sofort nach belieben ausgewählt werden. Frustrierende Songfreischaltungen hat man hier zum Glück ausgelassen. Originalvideos sucht man hier allerdings vergeblich, dafür kommen die gut animierten Videos in 3D an das Original heran. Jeder Spieler kann sein eigenes Profil erstellen und die Ergebnisse online für andere Spieler mit dem selben Spiel sichtbar machen. Das Menü teilt sich in zwei Bereichen ein: History und Backstage. History In diesem Bereich könnt ihr unter anderem Songs von Thriller, Black and White, Speed, Beat It, Billy Jean oder Remember The Time auswählen, dabei tauscht der 3D Michael Jackson auf dem Bildschirm immer ein neues Outfit je nach Wahl ein. Besonders Beeindruckend fand ich die Feststellung, als ich merkte... wie sich Michael Jackson auch hier ''äußerlich'' verändert hat. Rhythmus, bei dem man mit muss Eines steht fest: Rhythmus ist gefragt! Für das Gameplay wurden die Videos gekürzt und blenden kurzzeitig im Spielverlauf ein. Die Einführung und das Spielen der Songs beginnt vorerst nur mit leicht, sobald ihr das gewünschte Ergebnis erzielt habt, steigt der Schwierigkeitsgrad an und das gilt für alle Songs. Spieltechnisch müssen nur bestimmte rhythmische Bewegungen auf dem Touchscreen gemacht werden, dazu sollte der Spieler den gesamten Touchscreen-Bereich verwenden. Auf dem oberen 3D-Bildschirm zeigen sich entweder Pfeile die nach oben, unten, rechts oder links zeigen. Dann wiederum sollen Punkte angetippt werden oder ganze Kreisbewegungen müssen nachgemalt werden. Gleichzeitig führt Michael Jackson diese Bewegungen aus. Sobald der Freestyle Moment eintrifft, könnt ihr Zusatzpunkte einspielen, wenn ihr Tanzbewegungen nachmacht ohne Anweisungen. Wer ein perfektes Timing besitzt, erzielt mehrere Kombos hintereinander im Song und schaltet am Ende das perfekte Zielergebnisse oder sogar Medaillien frei. Jeder Tanz wird am Ende mit einem Buchstaben bewertet, wobei A das beste Ergebnis ist und dieses wird in der Rangliste angezeigt. Für das rhythmische Feingefühl und den Drang nach Höchstpunkten wird der Spieler mit Accessoires (Ausstattungen) von Michael Jackson belohnt, zum Beispiel mit Handschuhen. Die Handschuhe verleihen euch zudem auch noch Stärke. Wie deutlich eure Ergebnisse dargestellt werden, wird anhand einer Michael Jackson Steinstatue gezeigt, die sich nach und nach freistellt und ein Balken mit der Punktzahl zeigt den nächsten Erfolg an. Backstage Hier findet noch einmal die Einführung in das Spiel statt. Der Wunschkonzertbereich zeigt euch die verbliebenen Trophäen an, die ihr zum Freispielen der 3D-Videos benötigt und ohne die Medaillen bleibt dieser Bereich leider vorerst geschlossen. Zusätzlich habt ihr eine Trophäenliste und könnt die Optionseinstellungen beliebig verändern. Fazit: Soundtechnisch kann ich mich nicht beklagen, die Songs kommen trotz Handheld sehr gut rüber. Allerdings wird der 3D-Effekt manchmal zum Hindernis, wenn man den Bildschirm im Spiel versehentlich etwas neigt, dann verschwimmt das Bild und das lässt sich nicht immer vermeiden, wenn man versucht im Rhythmus zu bleiben. (Abhilfe wäre der Verzicht auf 3D) Letzten Endes bleibe ich lieber bei den Konsolenspielen, auch wenn die animierten 3D-Musikvideos gelungen sind. Wer absoluter Michael Jackson-Fan ist und ein Spiel für Unterwegs sucht, für den ist das 3DS-Spiel sicher eine Alternative.

17. November 2011 · Dai-Lee

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Sonic Generations – 20 Jahre Sonic und ein gelungenes Comeback!

Endlich! Nach etlichen neuen Sonic-Ablegern hat Sega einen gelungenen Mix aus dem Sega Mega Drive Klassiker ''Sonic-The Hedgehog“ und dem neuen '' Sonic Generations “ geschaffen. Alteingesessene Fans, die bis heute nur darauf gewartet haben, einen würdigen Nachfolger zocken zu dürfen, werden ''Sonic Generations“ lieben. Selbst die junge Zielgruppe, die den stacheligen, blauen Helden aus der TV-Sendung kennen werden, kommen hier nicht zu kurz. Der Clou: Zwischen 2D und 3D können Spieler frei wählen, was für doppelten Spaß sorgt... Ärger liegt in der Luft! 20 Jahre Sonic? Das muss gefeiert werden und so versammelt sich die gesamte Mannschaft zu einer Überraschungsparty, um Sonic mit einer wunderschönen Torte zu beglückwünschen. Die Idylle wird allerdings schnell gestört und eine dunkle Rauchgestalt erscheint. Von einer Sekunde zur anderen, verschwinden all seine Freunde in einem dunklen Sog, bis auf Sonic, der sich schon für den Kampf bereit macht... In einer bekannten Welt... Sonic wird mitgerissen und landet in einem weißen Raum, hier fängt das Abenteuer für uns an und wir landen auch schon im ersten Level namens ''Green Hill“. Das kommt euch doch bestimmt bekannt vor und das vertraute Gefühl lässt Sonic einfach nicht los... Klassiker oder Neuauflage? Gleich zu Beginn können wir zwischen Akt 1 oder Akt 2 wählen und das besondere dabei sind die jeweiligen Sonic-Spielfiguren. In Akt 1 wird euch die 2D-Klassikneuauflage mit dem dicklichen, süßen Sonic angeboten, während Akt 2 die 3D-Neuauflage mit dem ernsteren Sonic bietet. Ich persönlich tendiere da eher zum Klassik-Sonic, da ich ihn aus der Mega-Drive-Zeit besser kenne. Egal wie ihr euch entscheidet, am Ende könnt ihr immer noch beide Levelversionen spielen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, wie sich die Level unterscheiden, habe ich immer beide ausprobiert. Warum auch nicht, immerhin zählt das zum doppelten Spielspaß! Auffallende Änderungen an dem Klassiker gibt es reichlich, zwar laufe ich wie mit verbundenen Augen Akt 1 durch und jedes Hindernis und jeden Gegner kenne ich auswendig, weiß wo die Bildschirme mit den Extras stehen, aber die 3D-Darstellung ist trotzdem anders und dieser Eindruck wird von der ersten Welt bis zu den anderen hin verstärkt. Aufsteigende Nostalgie und an die alten Zeiten erinnert nur noch die Musik, die bis auf einigen Tönen scheinbar unberührt blieb. Nichtsdestotrotz wirkt der Gesamteindruck positiv auf mich und ich freue mich auf weitere hinreißende Level. Unangenehme Erinnerungen steigen jedoch hoch, als ich unter Wasser bin und ihr wisst ja, dass Sonic nicht schwimmen kann. Hier hat Sega eindeutig an alles gedacht und nicht viel verändert. Damit wir unter Wasser überleben können, blubbern aus manchen Stellen Luftblasen nach oben und diese müssen wir wie zu alten Tagen aufsuchen und tief Luft schnappen, bevor die Zahl herunterzählt. Die Namen der Welten hat Sega aber beibehalten :) zum Glück! Völlig neu wirkt dagegen Akt 2. Hier sieht man nichts von dem Klassiker, nur Ähnlichkeiten mit Akt 1. Das Tempo bestimmt den Spielablauf. Rasend ohne Pause laufen wir vom einen zum anderen Punkt und können noch nicht mal verarbeiten wohin wir zulaufen... schon kommen die nächsten Überraschungen. Sprungfedern schießen uns in die Luft, wir skaten auf einer langen Schiene zum anderen Ende, Gegner stehen blitzschnell vor uns und wir können sie mit mehreren Schlägen anvisieren und vernichten, danach drücken wir wild die Power-Taste um Vollgas zu geben, bis der Balken leer ist und wir kommen so schnell vorwärts, dass es wie auf einer Achterbahn zugeht. Beeindruckend ist die gesamte Welt und die Kamera folgt uns mit wilden Perspektiven, was auf einem riesigen Bildschirm wunderbar rüberkommt. Die Ringe sammeln wir im Schlaf ein, da sie regelrecht auf uns zugeflogen kommen. Eine Bemerkung nebenbei: Wer einen 3D Bildschirm besitzt, sollte sich das Spiel unbedingt mit 3D-Brille anschauen , es ist der Wahnsinn und durch die Geschwindigkeit wirkt das Spiel wie ein nicht endender Kick! Am Ende jedes Levels haben wir fleißig Punkte und Ringe gesammelt, der Erfolg wird von D (ganz schlecht) bis A (sehr gut) bewertet. Diese geben euch später die Möglichkeit eure Fähigkeiten zu verbessern, indem ihr die Punkte gegen nützliche Eigenschaften oder ein besonderes Extra eintauscht, wie zum Beispiel für ein klassisches Mega Drive Spiel. Nach einem Feintuning könnt ihr die Fähigkeiten sortieren und euer Held ist viel stärker als vorher. Einen schönen Überblick bekommen wir auf einer Gesamtliste, die sowohl Rekordzeiten, als auch erlegte Gegner anzeigt. Unterwegs haben wir im Spielverlauf hin und wieder einen roten Stern entdeckt. Der in einem roten Raum besondere Extras freischaltet, so gibt es unter anderem Bilder, Spielmusik oder Charkterbeschreibungen zu bestaunen. Für aufregende Bosskämpfe, wie zu Klassik-Zeiten sorgen Schlüssel, die ihr in Minispielen bekommt... Fazit: Von anfänglicher Skepsis ist nichts mehr übrig und ich kann sowohl Neueinsteiger, als auch Sonic-Fans den Mix aus altem und neuem Spiel empfehlen. Etwas störend finde ich die Speicherzeiten, aber hey :) immerhin wird hier endlich automatisch abgespeichert, was auf Sega Mega Drive nie möglich war.

12. November 2011 · Dai-Lee

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Uncharted 3: Drake's Deception

Indiana Jones bekommt Konkurrenz! Im neuen filmreifen PS3 exklusiven Spiel '' Uncharted 3: Drake's Deception “ begleiten wir den tollkühnen, charmanten Schatzsucher Nathan Drake auf ein halsbrecherisches Abenteuer und suchen nach einem verborgenen Schatz mitten in der Wüste. Besessenheit! Protagonist Nathan Drake will es wissen, egal wie viel es auch kosten mag! Wie besessen versucht er das große Geheimnis seines berühmten Vorfahren Sir Francis Drake aufzuklären, der im Auftrag der Königin von England die verschollene Stadt Arim aufsuchte und einen kleinen Umweg gemacht hat, um einen verloren geglaubten Schatz zu finden. Was hat er dabei entdeckt? Diese Gedanken plagen ihn seit Kindertagen und endlich ist er seinem Ziel ein Stückchen näher gerückt... 400 Jahre alter Geheimorden Mit den mysteriösen Notizen von Lawrence von Arabien und einem gestohlenen Ring, gelingt es ihm den verborgenen Hinweisen zu folgen. Die Reise führt uns zuerst nach England, aber alles wäre so viel einfacher, wenn Katherine Marlowe dem Schatzsucher nicht auf den Fersen wäre. Die alte Dame ist die Anführerin eines 400 Jahre alten Geheimordens und sieht auf dem ersten Blick zwar harmlos aus, jedoch entpuppt sie sich im Laufe des Spiels als hinterlistige, alte Dame, die selbst über Leichen nicht zurückschreckt! Das perfekte Duo In Begleitung von Sully, seinem ältesten Freund und Mentor, machen sich die Entdecker auf die Spur, die Reise führt uns von Europa nach Arabien. Beide Charaktere ergänzen sich wunderbar und wenn Sully nicht wäre, würde der sture Nathan mit dem Kopf gegen die Wand laufen. Wie aus der Pistole geschossen, lässt der liebe Nathan auch mal den einen oder anderen Witz raus und Mentor Sully macht sich über seinen Schützling natürlich lustig. In Arabien treffen wir auf die blonde Journalistin Elena, anscheinend haben sie eine gewisse Bindung zueinander und werfen sich verliebte Blicke zu... Hilfreiche Notizen und knifflige Rätsel Immer griffbereit hält Nathan sein Notizbuch in der Hand, sobald wir ein kniffliges Rätsel lösen müssen, können wir jeder Zeit einen Blick hineinwerfen. Darin hat er nicht nur die hinterlistige, alte Dame reingekrizzelt, es befinden sich außerdem hilfreiche Hinweise im Buch. Um zum Beispiel eine versteckte Tür zu öffnen, müssen wir Statuen in die richtige Richtung drehen oder Steinplatten in Bewegung setzen, um einen Mechanismus auszulösen. Die Aufgaben werden von Kapitel zu Kapitel etwas anspruchsvoller, abwechslungsreicher und brachten uns ins Grübeln. Auffallend sind die detaillierten, kunstvollen Artefakte, die man sich im Spiel gerne mal länger anschaut. Wunderbare Atmosphäre Besonders gut gelungen ist die Architektur und die gesamte Umgebung im Spiel. Alles passt wie aus einem Guss zusammen. Ein durchwachsenes, riesiges Schloss das jahrelang niemand mehr betreten hat, eine beeindruckende orientalische Stadt mit engen Gassen und kleinen Geschäften dazwischen, eine trockene Wüste, die sich im Wind bewegt, verrostete, alte Schiffswracks auf einer Lagune und viele andere Sehenswürdigkeiten, die hier nicht erwähnt worden sind. Grafisch hat ''Uncharted 3'' sehr viel zu bieten. Wer sich Nathan vom Nahen anschaut, sieht jede einzelne Pore und seine wenigen Falten im Gesicht, dass Gleiche gilt für die anderen Charaktere. Kletterpartie Manche Orte lassen sich leider nicht zu Fuß erreichen, so muss der geborene Kletterkünstler Nathan sein Können zeigen und von Wand zu Wand klettern oder sich schwungvoll von einer Eisenkette zur anderen schwingen. Wagemutig und etwas wacklig wird es auch im Schloss, als wir uns von dem einen brüchigen Kronleuchter zum anderen hängen mussten. Aufregende Situationen wie dem brennenden Schloss oder der hohe Wellengang beim Tauchen unter Wasser wirken sehr real. All das macht die Schatzsuche zu einem besonderen Erlebnis. Zahlreiche Quicktime Events Wer hier nur ein Abenteuer mit kniffligen Abenteuerrätseln und Kletterpartien erwartet, muss leider auch mit intelligenten Gegnern rechnen. Die Männer in Smoking verfolgen euch auf Schritt und Tritt, um sie los zu werden müssen wir entweder zur Schusswaffe, Scharfschützengewehr oder Granate greifen. Manchmal hilft auch nur eine Entwaffnung im Nahkampf oder wir lassen unsere Fäuste fliegen, letzteres bietet sich bei Waffenmangel an. Nathan hat so einiges drauf und kann seine Gegner gezielt ausschalten, in dem wir uns zum Beispiel von hinten heranschleichen und den Feind mit einem gezielten K.O Schlag außer Gefecht setzen! Die Gegner sind unterschiedlich stark, haben wir Pech und ein muskulöser Mann steht vor uns, helfen nur schnelle Reaktionen bei den Quicktime Events (richtige Knöpfe drücken). Das Spiel verfügt zusätzlich über einen Mehrspielerdmodus, den wir leider noch nicht anspielen konnten. Fazit: Indiana Jones wäre garantiert neidisch! Das Abenteuer ist ein cineastischer Hochgenuss, den man sich gerne mit zehn Stunden Spielzeit reinzieht. Wer auf Abenteuerjagd gehen möchte und knifflige Rätsel lösen will, ist mit ''Uncharted 3: Drake's Deception'' gut beraten. Ein Kaufgrund für alle neue und alte Schatzsucher!

7. November 2011 · Dai-Lee

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Dead Island - Mein Urlaubsparadies Banoi

Teil 1 – Meine unheimliche Begegnung auf der Urlaubsinsel Banoi und so fing alles an: Endlich Urlaub! Losgerissen von allen Sorgen und endlich bereit für ein bisschen Urlaubs-Feeling, habe ich mich dazu entschlossen nach Banoi zu fliegen. Banoi, die wunderschöne Insel mit weißen Sandstränden, türkis blauem Meer, Palmen wo das Auge reicht und vielen hübschen Menschen. Die Reise kann beginnen! Tag 1 - Nach einer durchzechten Nacht, wirren Träumen, kreischenden Menschen und etwas Alkohol im Blut, erwachte ich aus meinem Alptraum. Mein Name ist Purna, die Schusswaffenmeisterin und Überlebenskämpferin. ,,Nach einem kurzen Intro könnt ihr euch einen Spielcharakter aussuchen, die sich von ihren Fähigkeiten Unterscheiden. Dabei habt ihr die Wahl zwischen dem Wurfexperten Logan, der Schusswaffenexpertin Purna, Spitzwaffenexotin Xian und dem Rapper Sam.B.'' Es fing alles ganz harmlos an: Der Tag war schön sonnig, ich ging raus und sah keine Menschenseele. Überall herrschte das Chaos, wo sind die vielen Menschen hin und was zum Teufel ist hier los? Ist hier eine Bombe eingeschlagen? Das Hotel war komplett verwüstet und aus irgendeinem Grund verbrachte ich meine Zeit damit, in anderen Koffern und Zimmern nach brauchbaren Dingen zu durchwühlen. Geld, Deo, Energiedrinks... alles was ich fand, nahm ich mit. Irgendwann sah ich diese schrecklich, entstellten Leichen im Hotelgang herumliegen, wer oder was hat hier gewütet? Das Monster muss hungrig gewesen sein, so zerfleischt habe ich lange keine Leichen gesehen, auch nicht bei Left 4 Dead. Bin ich wirklich schon wach oder träume ich noch? ,,Ihr steuert euren Spielcharakter in der 3rd Person Perspektive und habt somit einen weiten Rundumblick auf das gesamte Szenario. Mir persönlich gefällt es sehr gut, so hat man das Gefühl, direkt mitten im Geschehen zu sein und man behält trotzdem noch den Überblick, auf die gesamte Umgebung, die bis ins Detail ausgearbeitet ist und den Spieler eine wunderschöne Insel darbietet. Besonders die Lichtverhältnisse und der Schattenwurf sind gut umgesetzt.“ Auf der Suche nach Überlebenden traf ich auf Sie, diese stöhnenden, grauenhaft entstellten, blutigen, schleichenden Zombies in Bikini und Badehose... ich rannte und rannte, aber meine Anzeige war kurz vor der endgültigen Erschöpfung. ,,Sobald ihr versucht einen etwas längeren Weg beim Rennen zu bewältigen, sinkt euer Energiebalken, den ihr wieder auffüllen müsst, indem ihr eine kurze Pause einlegt. Somit könnt ihr notfalls einigen Zombies zwar entkommen, aber nicht aus der Gefahrenzone entkommen.“ Ich brauch eine Waffe! Die ganze Horde hirnloser Urlauber hat mich im Visier und lächtzt nur nach meinem unverbrauchten Körper. Schnell schnappe ich mir ein Paddel, ein Abflussrohr und ein Messer, lieber mehr als zu wenig. Schnell stellte ich fest, dass heftige Schläge mit dem Paddel auf den Kopf des Untoten helfen. ,,Zum Schutz und zur Selbstverteidigung findet ihr auf dem Weg brauchbare Waffen, die ihr gegen die Zombies benutzen könnt, allerdings halten diese nur wenige Angriffe stand, so geht zum Beispiel ein ganz normaler Stock nach wenigen Schlägen kaputt und zerbricht. Die Zombies lassen sich am besten nach einem gezielten Kopftreffer erledigen. Je nach Statur und Gewicht unterscheiden sich die Untoten. Ein Kampf gegen einen stämmigen Zombie kann schon mal etwas länger dauern, als gegen eine ganz normale ''junge'' Frau. Eindrucksvoll sind die unheimlichen Geräusche oder Schreie und die zertrümmerbaren Gliedmaßen. Kein Wunder, dass Deep Silver nicht mal ansatzweise versucht hat, das Spiel hier in Deutschland zu vermarkten. Um euch vom Kampf zu erholen, könnt ihr die zahlreichen Energiedrinks und Schokoriegel zu euch nehmen. Mediekits oder ähnliche Dinge, die ihr aus anderen Spielen kennt, gibt es hier nicht.“ Verdammt, an jeder Ecke lauern die Biester bereits und nach meinem letzten Kampf bin ich immer noch wohl auf. Kämpfen macht den Meister! ,,Sobald ihr eine Aufgabe gemeistert habt und euch zum Beispiel gegen drei oder mehreren Zombies widersetzt habt, steigt ihr in eurem Rang auf. Was soviel bedeutet wie, Erfahrungspunkte sammeln und Fertigkeiten verteilen. Viele kennen das System bereits aus Rollenspielen. Mir persönlich gefällt dieser Mix, der bisher in solchen Spielen vernachlässigt wurde. Man kann seinen Charakter immer weiter ausbauen und hoch puschen. Abwechslungsreich und Spannung bringen euch vor allem die Aufgaben/Quests. Um euch im Urlaubsparadies zurecht zu finden, habt ihr eine kleine Karte mit eurer Positionsanzeige drauf, dass erleichtert das stupide herumsuchen und führt euch direkt zum Zielort.'' Teil 2 folgt...

17. Oktober 2011 · Dai-Lee

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The Cursed Crusade - Höllische Kämpfe

Von Isabell - ''The Cursed Crusade'' erschien am 23. September 2011 für PS3, Xbox 360 und PC. Das Action – RPG macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber kann es diesen auch Aufrecht erhalten? Wir sind in die Schlacht gezogen und haben uns durch 5 Kapitel und 36 Missionen gekämpft. Das Spiel bietet einen Online- und Offline-Modus sowie einen Koop-Modus im Splittscreen. Einfallsreiche Story: Cursed Crusade spielt im 12 Jahrhundert. Der junge Denz de Bayle will sich dem 4. Kreuzzug anschließen, um seinen Vater zu finden. Der zwielichtige Spanier Esteban de Noviembre steht ihm bei seiner Reise tatkräftig zur Seite. Die beiden müssen sich aber nicht nur auf dem Schlachtfeld beweisen, sondern auch gegen andere Mächte antreten. Denz und Esteban sind beide mit einem Templerfluch belegt, der Ihre Seelen ewig verdammt. Was genau es mit dem Fluch auf sich hat und ob Denz de Bayle seinen Vater findet erfahrt ihr im Laufe des Spiels. Gaming: Denz und Esteban spielt ihr in 3rd Person Perspektive. Euch stehen über 130 Waffen und mehr als 100 Combos zur Verfügung, was das Spiel sehr abwechslungsreich macht. Das Kampfsystem ist mit seinem Timing basierenden Kontersystem schnell und einfach zu erlernen und doch effektiv. Brutale Finisher, Ausweichschritte und die verschiedenen Kampfmöglichkeiten bieten in dem Spiel viele taktische Möglichkeiten, was den Spielspaß enorm steigert. Probleme, die den Spielspaß nehmen: Die Story an sich ist eigentlich ganz gut aber leider stimmen Synchronisierung, Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere oft nicht überein. Da man in ''The Cursed Crusade'' wirklich sehr viele Videosequenzen zu sehen bekommt, wird es für den einen oder anderen Spieler sicher eine Qual sein, die Videosequenzen nicht überspringen zu können. Wenn man jedoch etwas von der Story verstehen möchte, muss man diese schlecht getimte Synchronisation über sich ergehen lassen. Wie schon eben erwähnt zeichnet sich ''The Cursed Crusade'' durch seine vielen Videosequenzen aus, ca. 60 Prozent des Spiels verbringt man damit sich die verschiedenen Storyvideos anzusehen. Es beginnt mit einem ca. 3 – 4 Minuten Video - mal mehr, mal weniger. Dann kann man anfangen sich im Mittelalter durchzukämpfen. Leider folgt nach kürzester Zeit ein weiteres Video, wenn man sich gerade so im Zockerwahn befindet. Der Spielspaß ist somit von kurzer Dauer. Mit der Zeit eintönig und eindeutig zu viel Story. Ein flüssiger Spielablauf ist dadurch nicht möglich. Kleine Grafikfehler: Leider kann ''The Cursed Crusade'' auch grafisch nicht punkten. Die grafische Darstellung ist ohne Liebe zum Detail oder grafischen Highlights. Man ist heutzutage einfach besseres gewohnt - von den kleinen Grafikfehlern mal abgesehen. Fazit: Zusammenfassend muss man leider sagen das ''The Cursed Crusade'' nicht überzeugen kann und der erste Eindruck leider manchmal täuscht. Eine ausgiebige Story ist nicht verkehrt, aber kein Spieler will von schlecht gemachten Videosequenzen erschlagen werden. Man muss aber dazu sagen, dass Koop Spiele auf dem Markt immer sehr rar sind und man in Hinsicht darauf doch über einen Kauf nachdenken kann. Zu zweit macht doch alles mehr Spaß!

10. Oktober 2011 · Dai-Lee

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From Dust - Göttliche Fügung!

Gott sei Dank! Wenn ich nicht From Dust gespielt hätte, wären einige Eingeborene von einer riesigen Mega-Tsunami-Welle überrollt worden, zum Glück war ich da :D " From Dust “ ist eine Göttersimualtion und ist als Download-Titel für Xbox und später auf PSN und Steam erhätlich. Wir haben Hand angelegt und sind der göttlichen Fügung gefolgt... Gott sein und die Welt verändern! So fing alles an: Ein kleines Volk von Eingeborenen erschuf mich auf einer Zeremonie vor einem heiligen Totem und urplötzlich wurde ich erweckt. Meine Gestalt ist nicht definierbar... ich sah eher aus, wie das dunkle Rauchmonster aus der LOST-Serie. Nach meinem Erwachen war es nun meine Bestimmung dem Volk zu helfen und meine ersten Taten folgten... Naturkatastrophe vorprogrammiert! Die Welt der Eingeborenen ist eine echte Katastrophe, hier herrscht absolut kein Gleichgewicht zu der Natur. Von riesigen Vulkanausbrüchen bis hin zu tödlichen 100 Meter hohen Tsunami-Wellen leben diese Menschen täglich in großer Gefahr. Auf der Insel befinden sich riesige Statuen, die dem Volk bei ihrer erfolgreichen Ansiedlung helfen sollen. Um eure Mission in Gang zu setzen ist es eure Bestimmung eine bestimmte Anzahl an Menschen zu den Statuen zu begleiten. Der Weg ist meist steinig und unzugänglich, ein unbeschwerter Gang zum anderen Ufer kann ganz schön Zeitraubend sein. Mit eurer göttlichen Kraft könnt ihr unter anderem verschiedene Elemente wie Erde, Wasser oder Lava benutzen, um eurem Volk den Weg zu weisen. Hier einbisschen Sand, da einbisschen Wasser und schon machen sich die kleinen Wesen zum Ziel. Die Insel lässt sich somit beliebig verändern. Wenn ihr eine Brücke zum anderen Ufer bauen wollt, nehmt dafür etwas Sand aus der Umgebung und häuft es im Fluss wieder auf und eine überflutete Schlucht kann zum Beispiel auch mit Lavagestein zugemauert werden. Am Ende einer erfolgreichen Mission, passieren die ersten Menschen das Tor zu einem anderen Ort! Wissen aufsaugen! Bei den anspruchsvollen Aufgaben bleibt es natürlich nicht! Um das Volk kurz vor einer Naturkatastrophe zu retten, die in sechs minütigen Abständen passieren, könnt ihr einen Stammesältesten zu einem heiligen Stein führen! Dort saugt er das Wissen der Urahnen auf und kehrt zum Volk zurück, um ein Schutzschild zu errichten. Einfacher gesagt als getan!? Hier zählt jede Sekunde und Beeilung ist angesagt... Anmerkung: Ihr steuert niemals die Einwohner, nur die göttliche Gestalt und diesem Fall ist es das Rauchmonster :). An eine Moses ähnliche Szene erinnere ich mich noch ganz gut, als der Entwickler Eric den Eingeborenen durch einen reißenden Fluss half, indem er das Wasser anhielt und es spaltete :P Hier hat der Spieler das Wasserelement für eine kurze Zeit gestoppt. Die Spielphysik begeisterte mich auf Anhieb und ich bin für neue Fähigkeiten offen. Tolle Umgebung! Mit dem Kontroller oder eurer Maus, steuert ihr die Elemente und könnt einen See austrocknen lassen, den Lavastrom in einen Fluss umleiten oder das Land zum Blühen bringen, allerdings bleibt die Wachstumsrichtung der Bäume in den Händen der Natur. Je weiter ihr kommt desto mehr Elemente könnt ihr quasi erlernen, so beherrscht ihr vielleicht irgendwann auch das gefrieren von Wasser :) Später begegnet ihr Tieren und könnt der Population beim Wachstum zuschauen. Wenn ihr ein Level vorzeitig beendet und beim nächsten Mal wieder reinschaut, kann schon wieder alles anders aussehen. Fazit: Die ersten beiden Level fand ich toll, wer Black & White damals gerne gespielt hat, wird hier nicht drumherum kommen. Sobald man den Dreh raus hat, macht das Gott sein richtig viel Spaß. Die Neuigier nach neuen Kräften macht das Spiel so spannend und man ist jeder Herausforderung gewachsen. Ich finde es auch nicht schade, wenn man das Volk nicht steuern kann, dafür erledigen sie alles automatisch und wir können uns gemütlich um die Gestaltung des Planeten kümmern.

5. August 2011 · Dai-Lee

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L. A. Noire: Was für ein Tag...

Es war mal wieder einer dieser verdammten Tage. Die Stadt unter meinem Büro flirrte im Sommersmog. Die Rechnungen auf meinem Schreibtisch stapelten sich und kein Auftrag in Sicht. Da kam SIE plötzlich durch die knarzende Tür mit der Aufschrift „PRIVAT DETEKTEI“. „Sie müssen mir helfen!“ sprach die Frau, die blonden Haare streng zurückgekämmt, der Stoff ihres Rocks umspielte ihre Kurven sanft. Der Blick verzweifelt in meine Richtung gewandt. „Womit kann ich dienen?“, fragte ich sie un umwunden und schaute direkt in ihre wunderschönen, angsterfüllten Augen. „Wissen Sie, es geht um dieses Spiel – 'L.A. Noire'.“ Sie setze sich auf den Stuhl mir gegenüber, den ich ihr angeboten hatte. „Worum geht es denn diesem 'L. A. Noire'?“, ich hasse es, der Kundschaft alles aus der Nase ziehen zu müssen. „Also, zunächst ist es ein eine Art Krimi, kein großer ganzer Krimi, sondern in kurze Episoden eingeteilt. Es sind 21 Fälle insgesamt. Ich spiele Cole Phelbs, einen Streifenpolizisten, der im Laufe des Spiels die Karriereleiter hinaufklettert bis ins Morddezernat und noch weiter, er wird „Wunderkind“ genannt, weil er so schnell befördert wird und seine Fälle gründlich sowie mit Anstand und Pflichtbewusstsein aufklärt. Das wirklich Interessante an L.A. Noire sind die Verhöre, die man mit Zeugen oder Tatverdächtigen führt. Die Entwickler haben sich dafür ein besonderes Feature ausgedacht, nämlich die sehr detaillierte und realitätsnahe Mimik der einzelnen Charaktere. Dass man dabei auch darauf achtet, möglichst viele unterschiedliche Figuren zu zeigen, merkt man als Spieler spätestens, wenn man das Booklet aufschlägt und die dreiseitige Schauspieler-Liste durchgeht.“ Sie sah mich unverwandt an. Ich wusste nicht genau, worauf sie hinaus wollte, aber was sie bisher von sich gab, erzählte sie mir mit bestem Wissen und Gewissen. Keine Heimlichkeiten, keine Lügen: „Fahren Sie doch fort, junge Frau, ich bin sicher Sie sind noch nicht am Ende Ihrer Geschichte angekommen. „Ja, es gibt da noch mehr. Das Gameplay zum Beispiel. Viele haben im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels einen Vergleich zu Rockstars Blockbuster-Reihe Grand Theft Auto gezogen. Ein GTA in den 1940ern und aus Polizeisicht. So etwas in der Art hörte man von Bekannten und auch aus der Fachpresse. Aber eigentlich ist es doch stringenter und linearer, man kann zwar von der Hauptmission generell abweichen und Nebenmissionen abschließen, die Cole Phelbs über Polizeifunk zugespielt werden, sofern man sich geografisch in der Nähe befindet. Aber sie nehmen eher weniger Platz ein als bei GT A, habe ich das Gefühl. Aber es gibt viele kleine Goodies im Spiel zu finden. Versteckte Autos, Filmrollen und Zeitungen – und gerade die Zeitungen sind spannend, denn sie erzählen selbst eine weitere Geschichte über einen Psychologie-Professor und einen seiner Studenten. Ich bin zwar noch nicht wirklich weit im Spiel gekommen, aber es scheint, als würden diese Zeitungsartikel den Background für den ganz großen Knall am Ende des Spiels liefern. Ansonsten nimmt sich L.A. Noire bei der Action etwas zurück. Es gibt Sequenzen, bei denen man mit Personen einen Faustkampf austrägt oder sich mit Verbrechern eine Schießerei oder eine (Auto-) Verfolgungsjagd liefert. Diese Sequenzen aber sind kaum ein Problem.“, dieses Mal schaute sie aber beim Beenden des Satzes auf den Boden und biss sich auf die Unterlippe, ihre Blicke huschten Verlegen durch den Raum, s ie vermied meinen Blick. Ein Indiz für mich, dass die Dame mir nicht alles sagen wollte, was sie wusste, sie wollte irgendwen schützen, aber warum? „Nun kommen Sie schon Schätzchen. Es nützt nichts, wenn Sie mir Informationen vorenthalten. Wie soll ich Ihnen denn sonst helfen? Was also verschweigen Sie?“ Sie war kurz erbost, das konnte ich ihr ansehen. Sie rutschte auf dem Stuhl von einer unbequemen Position in die Andere, knickte dann aber doch ein: “Naja, wissen Sie, ich will keine Spielverderberin sein, aber teilweise ist die Steuerung doch arg schwammig oder man verliert schnell den Überblick, wenn man eine Person verfolgt – egal ob per Pedes oder Auto. Allerdings macht das ja auch wiederum die Realitätsnähe aus. Das finde ich nicht gelungen. Aber dann macht L.A. Noire diesen Schnitzer wieder gut, indem es den unbeholfenen Spielern nach dreimaligem Scheitern die Option bietet, die Action Sequenz zu überspringen. Das muss man den Entwicklern zugutehalten. Und ja, ich habe von der Möglichkeit oftmals Gebrauch machen müssen. Dafür liegen mir die Verhöre viel besser.“ Ich konnte ni cht anders als gedanklich abzuschweifen. Was wollte diese Frau eigentlich von mir, fragte ich mich schon die ganze Zeit: „Aha.“ Sie ergriff wieder das Wort: „Ja, wirklich. Ich erwähnte bereits die äußerst detaillierten Mimiken der Schauspieler, bzw. ihrer virtuellen Konterparts. Das hilft dann in dem Sinne sehr, denn sie spielen manchmal etwas übertrieben, wenn sie lügen. Mit etwas Übung kann man dann schnell herausfinden, wann ein Charakter flunkert oder nicht. Vor allem richtige Unwahrheiten sind dann leicht zu entlarven, wenn man die entsprechenden Beweise an den Tatorten beisammen hat. Da muss ich auch sagen, fällt das Spiel etwas zu leicht aus, wenn man sich auf knallharte und lange Verhöre mit Winkelzügen und Ähnlichem gefreut hat. Um aber noch mal auf die Technik zu sprechen zu kommen. Das ist wirklich ein Eye Candy! Zumal ich beim Spielen immer wieder auf bekannte Gesichter aus Fernsehserien gestoßen bin. Ich finde es wirklich erstaunlich, was Team Bondi mit der Kameratechnik auf die Beine gestellt hat. Allein schon deswegen hat sich für mich das Spiel gelohnt. Ein weiteres Merkmal, das mich sehr begeistert hat, ist der exorbitant atmosphärische Soundtrack. Und damit meine ich nicht nur die lizenzierten Songs von den Musikgrößen der 1940er Jahre wie Billie Holiday oder The Inkspots, nein auch der Score des Spiels lässt die damalige Zeit - besonders das Lied beim Startbildschirm - in meinen Augen wiederauferstehen und man fühlt sich sofort dahin zurückversetzt. So eine perfekte Stimmigkeit zwischen musikalischer Untermalung und Spielgeschehen habe ich zuletzt bei Fallout New Vegas erlebt. Das ist etwas, was mir durch Mark und Bein gehen muss, damit ich komplett ins Spiel eintauchen kann. Und das hat L.A. Noire geschafft. Alles in allem finde ich, ist das Spiel rundum gelungen, vielleicht teilweise etwas einfach, aber dafür ein extrem einsteigerfreundliches Game für Sandbox Neulinge wie mich. Das haben Team Bondi und Rockstar richtig gut gemacht.“ "War das alles?", fragte ich, mittlerweile müde von ihrem Monolog. "Ja, ich denke, das war dann alles." Sie stand unvermittelt auf, "Sie haben mir sehr geholfen!", sagte sie, knallte einen Umschlag auf den Tisch und ging. "Inwiefern denn?", brüllte ich ihr hinterher, aber sie war schon aus der Tür. Ich griff nach dem Umschlag und zählte ein ordentliches Sümmchen. Egal, was sie wollte. Sie hat bezahlt, und zwar gar nicht schlecht. Ich lehnte mich wieder in meinen knarzenden Bürostuhl und goss mir einen Whiskey ein. Wenn doch nur jeder Auftrag so schnell vorbei sein könnte.

6. Juli 2011 · Nina

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Crazy Machines Elements PC-Testbericht

An einem Seil hängt eine Kuhglocke, diese macht einen großen Schwung und wirft dabei Steinplatten um, die Steinplatten setzten einen Mechanismus frei und Luftballons fliegen in die Luft, eine Kugel rollt währenddessen die Bretter herunter und bewegt dabei ein kleines Spielzeug Auto! Wie verrückt ist denn diese Kettenreaktion bitte? Spannende Knobelaufgaben erwarten euch im neuen PC-Spiel ,,Crazy Machines Elements“! Bewaffnet mit diversen Bauteilen setzte ich Kettenreaktionen frei, da hätte selbst Albert Einstein gestaunt :). Was wäre, wenn...? ,,Was wäre, wenn ich dieses Bauteil hier anbringe?“ diese Frage habe ich mir in ,,Crazy Machines Elements“ sehr oft gestellt! Bei meinen ersten Versuchen gelang es mir am Ende verschiedene Bauteile aus meinem Werkzeugkasten, wie Boxhandschuhe, Sprungfeder, Rohrleitungen, Seile, Rollbänder, Schalter usw. an die richtige Stelle zu platzieren, um gigantische Kettenreaktion auszulösen. Erstaunen und Neugier wurden in mir sehr schnell geweckt und es folgten weitere aufregende Level. Man bekommt wortwörtlich nicht genug davon. Der Titel befolgt alle physikalischen Gesetzte und kann auch Neulinge begeistern! Spielmechanik – Fehlende Bauteile vervollständigen... Professor sein leicht gemacht! Jedes Spiel beginnt mit einem Blick auf die präparierte Spielwiese. Überall hängen merkwürdige Gegenstände herum, provisorisch wurde eine Rampe angebaut und alles wirkt irgendwie verzwirbelt. Nach einer kurzen Denkpause scheint es so, als wüsste man was zu tun ist und tüftelt fleißig rum. Jedes Level beginnt mit einer Aufgabe, zum Beispiel muss der Spieler einen Ball in einen Basketballkorb werfen, dabei solltet ihr versuchen die verstreuten ,,Sechskantmuttern“einzusammeln. Um das alles erst möglich zu machen, muss der Spieler einen Blick in die Werkzeugkiste werfen. In der Kiste befinden sich merkwürdige Gegenstände und jeder davon erfüllt seinen eigenen Zweck. So kann zum Beispiel ein Boxhandschuh eine Bewegung auslösen oder ihr platziert eine Sprungfeder in der Nähe einer fallenden Bowlingkugel. Das Inventar kann mit der linken Maustaste ausgewählt und platziert werden. Drehen der Objekte im Uhrzeigersinn vor oder zurück ist jederzeit möglich, allerdings lassen sich die Objekte nicht spiegeln. Wer genauer arbeiten möchte, kann mit dem Mausrad auch die Kamera heran- und herauszoomen. Später folgen komplexere Aufgaben, die vorallem Elemente wie Wasser, Eis, Feuer, Wind, Strom etc. benötigen. Erst danach fängt das Knobeln so richtig an und es scheint so als sei alles irgendwie möglich. Nach gelungener Arbeit könnt ihr auf ,,Play" drücken und die Kettenreaktion auslösen. Eine tolle Animation wird dabei abgespielt und läuft am Ende im Loop weiter :). Leider finde ich die Einblendung mit dem freundlichen Professor am Ende etwas nervig, er gratuliert euch zwar und zählt alle ,,Sechskantmuttern" auf, aber die komplette Sicht auf das Spielfeld wird verdeckt. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich nach und nach, mal ist es ein einfaches Rätsel und beim nächsten Versuch wieder etwas schwieriger. Der Einsatz von neuen und unbekannten Gegenständen fordern den Spieler zum Nachdenken. Es wird eigentlich nie langweilig, auch wenn für ein Rätsel eine längere Denkzeit benötigt wird. Übrigens können die Gegenstände nur angebracht werden, wenn sie grün aufleuchten. Daher könnt ihr nicht einfach ein Brett in der Luft annageln :D, macht Sinn! Optisch bombastisch! Auf den Screenshots könnt ihr zwar einen Eindruck auf die Grafik gewinnen, aber es kommt auf dem Bildschirm definitiv besser rüber! Die Grafik wirkt sehr sauber und detailliert. Ein Knall, eine Explosion oder andere Effekte werden zum Erlebnis und an die kanllbunte Farbe der Objekte gewöhnt man sich. 100 coole Level und Wetterbedingungen Im Menü könnt ihr später den ,,Wettbewerbs-Modus“ anspielen, geht allerdings erst nach 50 erfolgreichen Kettenreaktionen. Insgesamt warten auf euch 100 Level im Hauptspiel, was nicht wenig ist! Erstaunt bin ich übrigens auch von den verschiedenen Wetterbedinungen und der Tageszeit, dass heißt :) ,,Spielen im Dunkeln" kann schon mal vorkommen! Editor Das Beste kommt wohl zum Schluss! Für Tüftler gibt es den umfangreichen Editor-Modus! Hier könnt ihr eure Punkte gegen Objekte eintauschen. Freigeschaltet sind nur Objekte, die ihr auch im Hauptspiel erspielt habt. Ihr könnt im Editor Hintergrund, Tageszeit, Kameraansicht, Musik und Wetterbedingungen auswählen. Der Umfang scheint riesig zu sein und mit Hilfe von Logik-Chips können sogar schwierigere Rätsel erstellt werden. Fazit: Tüftler, Bastler und Knobelfreunde sollten sich diesen Titel unbedingt anschauen. Ich kann es bedenkenlos empfehlen, allerdings hatte ich nach der Installation Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit der CD, ging aber nach drei Versuchen wieder :). Nicht nur eingefleischte Fans oder Einsteiger kommen mit den Objekten sofort zurecht. Die Menüführung und die Bedienung ist kinderleicht. Die ersten Rätsel waren nach meinem Geschmack etwas zu einfach, dafür hatte ich nach einer längeren Spielzeit ordentlich zu tun. Der Einsatz von neuen Spielelementen passt gut ins Spiel hinein und der Gesamteindruck stimmt.

31. März 2011 · Dai-Lee

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Dead Space 2

Endlich ist es soweit! Dead Space 2 ist im Handel erhätlich. GamerGirl Nina hat es für Euch getestet und präsentiert ein Review mit gemischten Gefühlen... Nachdem die Youtube Kampagne "Your Mom Hates Dead Space" so manchem Gamer hierzulande die Empörungsröte ins Gesicht trieb und ein vom bayrischen Sozialministerium angestrengtes Appelationsverfahren den Release von Ende Januar auf Ende Februar verzögert hat, fragte ich mich, ob das Spiel vom Gameplay und inhaltlich so überzeugen kann, dass es nicht wie Blei in den Regalen der Händler liegt. Deshalb habe ich mir eine Importversion geschnappt und das Spiel in Zusammenarbeit mit meinem Dead-Space-Spezialisten unter die Lupe genommen. Zunächst einmal muss ich ausdrücklich löblich erwähnen, dass man den Nicht-Kennern von Dead Space eine Zusammenfassung der Geschehnisse auf der USG Ishimura in Form eines kleinen Films mitliefert. Andererseits ist dann doch sehr ärgerlich, dass man für den Genuss der Multiplayer Funktion sich a) einen EA Account einrichten und b) einen Onlinepass kaufen muss. Geschichte Die Geschichte von Dead Space 2 beginnt diesmal in einer Art Nervenheilanstalt auf der Raumstation Sprawl, in der Isaac Clarke, der einzige Überlebende der Katastrophe auf dem Raumschiff USG Ishimura, nun ja, gefangen gehalten wird. Warum dies so ist, wird der Spieler erst zum Ende des Spiels erfahren – doch so viel sei gesagt, auch auf der Sprawl gibt es einen Marker und auch hier ist er für die Necromorph-Plage verantwortlich. Es gibt zudem auch ein Stelldichein auf der altbekannten Ishimura, die nun von Planen abgehängt und von Restaurierungsmaßnahmen betroffen ist. Isaac hat wieder helfende Hände, die ihn mit Koordinaten versorgen, um sie entweder zu treffen oder um seiner beruflichen Tätigkeit als Mechaniker nachzugehen, damit er sich und die anderen retten kann. Atmosphäre Die Atmosphäre hingegen scheint etwas von der klaustrophobischen Stimmung und Düsterkeit des ersten Teils eingebüßt zu haben, das mag aber auch daran liegen, dass wir bereits durch Dead Space zu sehr daran gewöhnt haben und nun weniger Schrecken empfinden als Jemand der das Spiel ohne Vorkenntnisse zockt. Auch ist Dead Space 2 actionlastiger als der Vorgänger. Man wird gleich zu Beginn mit einer Horde Necromorphen konfrontiert und muss ohne Waffen und in einer Zwangsjacke steckend in eine halbwegs sichere Umgebung flüchten. Teil eins der Reihe war da viel gemächlicher und baute erst eine zum Zerreißen gespannte Atmosphäre auf, bevor der erste Gegner uns anheim fiel. Gameplay Gameplaytechnisch gesehen gibt es ein sehr krasses Gefälle zwischen "casual mode" und "normal mode". Während man beim "casual mode" in jedem zweiten Container und erlegten Gegner einen Batzen an Munition, Medipaks und Stase (dient zur Einfrierung der Gegener) findet, sodass man recht schnell gar nicht mehr weiß, wo im Inventar man dafür noch Platz schaffen soll, so wird im mittelschweren Modus dann derart damit gegeizt, dass man sich fragt, mit was man den Gegnern eigentlich beikommen soll. Die Frage, die ich mir dahingehend dann gestellt habe, war, ob die Entwickler sich was anderes vom Gamer erhofft haben. Nämlich nicht den Rambo, der alles niedermäht, was bei drei nicht auf den Stahlträgern der Sprawl sitzt. Sondern Jemanden, der lieber mal die Beine in die Hand nimmt und angesichts des drohenden "Game Overs" versucht, die mit Necromorphs gefüllten Räume, irgendwie zu verlassen. Das setzt natürlich a) den Stresslevel ungemein in die Höhe und macht aus dem "Horror Survival" einen " Horror Survival". Ob der Spieler das nun gut findet und das Prinzip annimmt oder eher wie mein Dead-Space-Spezialist sich fluchend ein und derselben Szene auch zum 10ten Male entgegenstellt und mit so wenig Munitionsverbaruch wie möglich sich der Viecher entledigen will, sei dahin gestellt. Ich bin da eher ein Gegner solcher Konzepte, denn ich wurde aufs "Niedermähen-komme-was-da-wolle" konditioniert. Weswegen ich persönlich auch grundsätzlich dann den Schwierigkeitsgrad "leicht" in jedem Spiel bevorzuge, so es ihn denn gibt. Gibt es ihn nicht, so kämpfe ich mich bis zur Erreichung meiner Frustrationstoleranz-Grenze durch das Game und pfeffere es dann in die Ecke . Scheinbar gibt es auch Räume in Dead Space 2, die nur für den unendlichen Gegner Respawn designt wurden. So haben wir es erlebt und vermuten, dass man selbige in einem bestimmten Zeitrahmen den Raum verlassen haben muss, sonst spawnt es Necromorphs in Wellen und ohne Unterlass. Wenn ich aber den Schwierigkeitsgrad „leicht“ als Grundlage für mein erstes Durchspielen hernehme, so ist Dead Space 2 auch diesmal wieder ein grundsolider Third Person Action Horror Shooter geworden, den ich nur empfehlen kann. Beim "normal mode" rate ich nur bedingt zum Spiel, außer man lässt sich darauf ein, mit wenig Munition (im Ausgleich aber mit mehr Geld) und viel Gehetzte durch das Spiel zu rennen. Ja, rennen und ich betone das ausdrücklich, denn ich möchte nicht wissen, was unser armer Isaac an Kilometern im Laufschritt zurücklegen muss. Kaum ein Verschnaufen, nicht mal eine Pinkelpause gönnt man ihm (von einem Mittagstisch in der Stationskantine mal ganz zu schweigen). Bei solchen Arbeitsbedingungen rufen sonst die interstellaren Gewerkschaften zu einem Generalstreik auf. Der Mutliplayer-Modus blieb uns dann doch ob des kostenpflichtigen Onlinepasses verwehrt, weil wir die "Free Trial" Phase von zwei Tagen totally verpennt haben... Sorry. Also, es gibt eigentlich nur sehr, sehr wenige wirkliche Kritikpunkte, und selbst mit denen, kann man einigermaßen umzugehen lernen. Deswegen – wer auf Dead Space aus dem Jahre 2008 stand und/oder Horrorshooter mag, nur zu, das Spiel wird sich sehr gut in Eurer Sammlung machen! Aus meiner ist es nicht wegzudenken :)

24. Februar 2011 · Nina

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Cut The Rope – Om Nom hat Hunger!

Om Nom schreit nach Süßes! Wir sind dem niedlichen Spiel ,,Cut The Rope“ auf dem iPhone verfallen und wollen das ,,Zwischen-durch-Rätsel“ nicht aus der Hand legen. Warum wir der süßen Versuchung nicht widerstehen können und wie wir On Nom zu seinem Glück verhelfen, erfahrt ihr hier im Testbericht... Was baumelt vor unseren Augen herum? Da schauen wir in On Noms großen Augen und können es nicht fassen, wie man ein kleines froschähnliches Tier so quälen kann. Erst sitzt er in einem Karton vor unserer Haustür, dann baumelt ein Bonbon vor seiner Nase herum und zu allem Übel, kommt der kleine grüne Kerl einfach nicht dran! Ran an das verflixte Seil! Fallen und mehr... Wenn alles so einfach wäre :), dann müsste unser Om Nom nicht hungern... Das süße Zeug hängt an einer Strippe und hier haben wir die Möglichkeit die Strippe loszuschneiden, dass funktioniert mit einem Fingergriff, einfach über den Touchbildschirm wischen und die Süßigkeit fällt herunter. Jedes Level ist mit tückischen Fallen oder Hindernissen versehen, wenn ihr die Strippe zu früh los schneidet, fällt die Süßigkeit ins Bodenlose. Dabei müsst ihr immer gut darauf achten den Fallpunkt möglichst gerade auszurichten und die Süßigkeit in die Nähe von Om Noms Mund herunter purzeln zu lassen. Einfacher gesagt als getan... Die verflixten drei Sterne Jedes Level hat nicht nur eine leckere Süßigkeit parat, auch die Sterne wollen eingesammelt werden, ihr müsst auf dem direkten Weg zu Om Noms Mund möglichst alle Sterne erwischen, um später die gesamte Punktzahl zu erzielen. So führen euch die Wege teilweise über Luftblasen, die euer Candy zum Schweben bringen, und die ihr bevor sie dem Screen entschweben mit den Fingern zerplatzen lassen müsst. Oder kleine Spinnen wollen an die Süßigkeit ran und stachelige Fallen lassen eurer Bonbon zerspringen... Im Laufe erschließen sich euch immer mehr Level, die verflixt kompliziert sind und vieles muss auch zu einem richtigen Zeitpunkt ausgelöst werden - das richtige Timing zu finden ist gar nicht so leicht. Die Ergebnisse können übrigens auf Facebook und Twitter hochgeladen werden :), so könnt ihr euren Freunden mitteilen, wie gut ihr seid! Das coole Spiel ist besser als Doodle Jump und zur Weihnachtszeit gibt es sogar eine kostenlose Weihnachtsversion zum Download im App-Store . Fazit: Das Spiel eignet sich wunderbar für Zwischendurch und wenn man nicht alle Sterne einsammeln kann, kommt man auch so weiter, auch wenn es die Punktzahl nicht erheblich verbessert. Bei 0,79 Cent kann man zu dem Preis nicht viel sagen, es ist quasi geschenkt ;). Ich kann es euch nur ans Herz legen!

21. Dezember 2010 · Dai-Lee

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Weekend Plays - Puzzeln macht süchtig!

Das neue ,,Ravensburger Puzzle“ Spiel für den PC hat mich das ganze Wochenende über vor dem Bildschirm gefesselt. Ich konnte mich von den vielen Puzzlestücken einfach nicht losreißen, jetzt verstehe ich auch das Phänomen, warum Puzzle süchtig machen können :). Habt auch ihr Lust bekommen? Zur Erinnerung, das ,,Ravensburger Puzzle Gewinnspiel“ läuft noch bis zum 03. Dezember 2010. Wer aus Neugier ganz genau wissen möchte, was euch erwartet und wie mir das Spiel gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen... Puzzle fertig los! Bevor ich mich in das Puzzlespiel gestürzt habe, musste ich mir ein Profil erstellen, hier könnt ihr im Laufe des Spiels eure Erfolge einsehen, wie zum Beispiel eure 20 erworbenen Auszeichnungen im Bereich Anfänger und später als Fortgeschrittener und Experte. Außerdem gibt es eine detaillierte Anzeige über euren aktuellen Gesamterfolg. Wunderschöne Klänge Bevor ihr euch ans Puzzlen macht, könnt ihr in der Einstellung entspannende Klänge auswählen, die im Loop oder abwechselnd laufen. Mein Lieblingslied ist ,,No Stress“ passt ja :D! Positiv dabei sind die Musikstücke, keines wird auf Dauer nervig und das ist sehr wichtig beim Puzzlen :) . Ein Überraschungsstück hat auch Deadalic als Entwickler für das Spiel eingebaut :), ihr könnt nämlich ein Lied aus ,,The Wispernd World“ auswählen. Neben der Musik könnt ihr auch eure Augen schonen und die Hintergrundfarbe von grau bis gelb aussuchen, auf der ihr womöglich länger starren werdet ;)... ich kann euch hellgrau empfehlen! Ob im Vollbildmodus gespielt wird oder nicht, könnt ihr selbst entscheiden, wer zum Beispiel einen kleinen Bildschirm hat, dem würde zum Vollbildmodus raten. Kampagne In der Kampagne müssen Puzzlemotive freigespielt werden. Ihr fängt mit den einfachsten Puzzle-Motive mit 20 Teilen an, es steigert sich dann von 20 auf 50, 100, 150 und 200. Es ist eine richtige Herausforderung und Überraschungen findet ihr Dank Deadalic auch noch. Denn im Spiel gibt es auch noch Motive aus ,,The Whispered World“ :) dem Click'n Point Adventure. Neben dieser witzigen Idee, haben wir auch noch Motive aus der Tierwelt, Landschaften, Essen und noch viele weitere tolle Bilder. Die Puzzle werden direkt auf die Spielfelder gelegt, alles sehr durcheinander und zum Glück nicht falschrum, dass habe ich ja immer gehasst^^, wenn ich die Puzzleteile umdrehen musste. Hier könnt ihr die Puzzlefläche heranzoomen oder herauszoomen, das Hilft euch beim Suchen eurer Puzzleteile, ihr könnt aber auch die Spielfläche mit der Maus gedrückt... hin und her ziehen. Das erleichtert euch einiges. Wenn ihr das passende Teil gefunden habt, könnt ihr es je nachdem mit einem Klick auf das Teil, beliebig drehen, bis es passt und es nur noch gedrückt halten und es an das andere Puzzlestück anpassen. Übrigens funktioniert das alles ziemlich automatisch ;). Hilfestellungen - Ecken automatisch anzeigen! Für Puzzleanfänger gibt es in dem Spiel auch einige Hilfestellungen, so könnt ihr zum Beispiel das Motiv kurz anzeigen lassen, überlappte Puzzle-Teile, die ihr im Gewusel sucht, aufdecken oder ganz beliebt bei allen Puzzle-Fans, die Ecken im Kasten aufbauen lassen. Da ich das lieber selber mache :), verzichte ich immer darauf! Eure Spielzeit für jedes Motiv wird nebenbei außerdem noch gespeichert. Freies Spiel Wenn ihr in der Kampagne Motive freigespielt habt, erscheinen sie auch im Bereich ,,Freies Spiel“, hier könnt ihr Motive aus verschiedenen Kategorien puzzlen. Es gibt alles was man sich wünscht und Puzzle-Fans haben hier definitiv eine große Auswahl, von Hunde, Katzen, Pferde, andere Tiere, Landschaften, Fantasy-Art, Städte, Sport und Spiel, Oldtimer, Stillleben, Romance, Premium und eigene Bilder bekommt man nicht genug. Bei allen Motiven könnt ihr den Schwierigkeitsgrad und die Anzahl der Puzzleteile selbst definieren. Von 20, 50, 100, 150, 200, 300, 400 und bis zu 500 Teilen könnt ihr auswählen. Eigenes Motiv – Urlaubsfotos und mehr...! Jeder der neben den fertigen Motiven auch mal was besonderes Puzzlen möchte, hat auch die Möglichkeit eigene Urlaubsfotos usw... hochzuladen. Das funktioniert ganz einfach über den Punkt ,,Mein Puzzle'' erstellen. Ebenso könnt ihr hier 20 – 500 Teile aussuchen. :) Auf der Online Ravensburger Puzzle Webseite könnt ihr dann das Lieblingsmotiv fertigen lassen und sie schicken euch das Puzzle nach Hause :). Nette Geschenkidee übrigens! Puzzle abspeichern? Das funktionier automatisch, sobald ihr auf Beenden geht, das unfertige Puzzle wird in dem gleichen Zustand, wie ihr es verlassen habt beim nächsten Spiel angezeigt. Fazit: Ich bin von der Handhabung begeistert, die Maus ist der Handersatz und jedes Teil lässt sich präzise drehen und einlegen. Durch diese automatische Erkennung muss man wie im echten Leben nicht herumprummeln :)... Besonders wichtig sind mir die Bilder und auch hier, hat man versucht sehr schöne und farbenfrohe Motive auszuwählen, die super gut gelungen sind. Es kann also getrost ein Motiv sein mit 500 Stücken, dadurch das die Gesamtverpackung stimmt und nicht zu aufdringlich wird ist man noch nach Stunden in Puzzlestimmung. Noch einen Pluspunkt bekommt das Spiel für das Hochladen eigener Bilder :), es ist mal was anderes und für die ganze Familie sicher sehr interessant! Ich kann das Spiel jedem Puzzle-Fan empfehlen und preislich liegt es genau im Rahmen.

29. November 2010 · Dai-Lee

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TV Superstars - Z-Promis im Rampenlicht

Egal ob Popstars, Topmodel, Das Supertalent, Promidinner... all diese TV-Shows erfreuen sich nicht nur an den vielen Zuschauern vor dem Bildschirm, sie sorgen beim großen Publikum auch für jede Menge Unterhaltung. Mit diesem Gedanken machte sich Sony ans Werk und stellt euch ,,TV Superstars“ für die PS3 vor. Jetzt kann jeder zu Hause sein eigener Star werden... Wir haben das Partyspiel mit der Move-Steuerung unter die Lupe genommen und verraten euch, ob das Spiel Starpotenzial hat. Cheese! Bei ,,TV Superstars“ kommt die gesamte PS3-Hardware zum Einsatz. Neben den Playstation Move-Controllern, brauchen wir auch die Playstation Eye-Kamera. Wir setzten ein unwiderstehliches Lächeln auf oder schauen grimmig in die Kamera rein und nehmen den Schnappschuss auf. Unser Abbild wird dann auf unserer Spielfigur gebrandet, dann noch einen witzigen Spruch hinterher, das aussehen des Charakters gestalten und los geht die Show. Nette Idee, die zum Unsinn machen verleitet! Bis zu vier Kandidaten können an dem Spiel teilnehmen, so setzt ihr einfach mehrere Charaktere auf das Sofa am Bildschirm und gibt ihnen alle ein anderes Aussehen. Nach dieser Aktion suchen wir uns eine TV-Show aus, wir haben die Auswahl zwischen ,,frockstar“ mit Randy Darling, Let's get Physical, Big feat. Kitchen oder DIY Raw... ! Die Aufmachung der jeweiligen Show ist witzig und bunt gemacht. Hast du Starpotenzial! Wir nehmen den Move-Controller in die Hand und fangen mit Randy an grazile Bewegungen nachzumachen, die uns am Bildschirm vorgezeigt werden, um ein echtes Topmodel zu werden. Hier muss man etwas Geschicklichkeit zeigen und eure Figur macht automatisch coole Tanzbewegungen und läuft auf dem Laufsteg. Ganz anders sieht es in ,,Big feat. Kitchen“ aus, hier braten wir uns einen eigenen Pfannkuchen unter enormen Zeitdruck :D. Schnelligkeit und Ausdauer brauchen wir bei den anderen Shows, so quälen wir unsere Figur auf einem riesigen Laufrad und müssen vor dem Bildschirm schnelle Drehbewegungen mit dem Move-Controller einlegen oder schießen unsere Figur durch eine Wand. Vom Z-Promi zum A-Promi Meistert ihr eure Disziplinen gut und sammelt genügend Ruhmpunkte ein, steigt ihr schnell zum A-Promi auf und kommt auf die Titelseite eines Magazins. Fazit: Auf jeden Fall bietet ,,TV Superstars“ genügend Minispiele an,die Spielspaß versprechen, daher eignet es sich eher als Partyspiel mit mehreren Leuten an und sollte nicht alleine gespielt werden ;). Auch für die jüngere Zielgruppe und Neueinsteiger zu empfehlen. Auf die Dauer können die Moderatoren schon ganz schön nervig werden, dennoch :) ab einem bestimmten Pegel, wird man auf jeder Party davon nichts mehr mitbekommen... denke ich! :P

23. November 2010 · Dai-Lee

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Bioshock 2

Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen ;) Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas :P Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?

24. Mai 2010 · Dai-Lee

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Angespielt: Bioshock 2

Wir haben Bioshock 2 angespielt und wollten es euch trotz Technik-Fehler an unserem Bildschirm nicht vorenthalten. Viel Spaß!

18. Februar 2010 · Dai-Lee

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Dante's Inferno

Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. Er ist friedfertig und fällt eher in Ohnmacht als die Hand gegen die Schrecken der Hölle zu erheben. Ganz anders der Dante, der euch im Game erwartet. Dieser Dante hat keine Scheu von seiner riesigen Sense Gebrauch zu machen und unter den Geschöpfen der Hölle zu wüten. Warum begibt sich der Dante im Game auf den Weg durch die Hölle? Natürlich aus Liebe! Aus Liebe zu seiner Angebeteten Beatrice, die von Luzifer gekidnappt wird, als Dante gerade von den Kreuzzügen heimfindet. Dante soll am dritten Kreuzzug unter Richard Löwenherz in das Heilige Land ausgezogen sein, was historisch allerdings unmöglich ist ;). Geleitet wird Dante, wie auch in der Vorlage von seinem „Reiseführer„, dem römischen Dichter Vergil. Dieser zitiert für euch Teile des Originaltextes und sorgt für den nötigen Hauch von Weltliteratur, den man aber auch skippen kann ;). Vergil darf als Heide nicht in den Himmel aufsteigen, hat aber so ein tadelloses Leben geführt, dass er in der Vorhölle verbleiben muss, bis das Jüngste Gericht kommt. Zu Zeiten darf er aber auch andere durch die Hölle führe;). Verdammen oder Erlösen? Eure Waffe, die riesige Sense, den Klauen des Todes entrissen, ist euch eine große Hilfe, wenn ihr euch durch die Horden der Unterwelt schnätzelt. Habt ihr einen Gegner dem Tod sehr nahe gebracht könnt ihr zu einem Finnishing Move ansetzen, der euch die Wahl lässt, ob ihr den Gegner verdammen oder erlösen wollt. Die Kraft die Seelen der Kreaturen der Unterwelt zu erlösen, gibt euch Beatrice, die als von der Sünde unberührt für alles Reine steht. Je nachdem ob ihr die Gegner erlöst oder verdammt bekommt ihr bestimmt Punkte um in einem Skillbaum Fähigkeiten auszubilden. Es gibt den roten Pfad der Verdammnis und den blauen Pfad der heiligen Kraft. Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz ;). Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen ;). Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben ;). Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will ;), der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.

9. Februar 2010 · Dai-Lee

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Might and Magic – Clash of Heroes

Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!

26. Januar 2010 · Dai-Lee

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Sonic & SEGA All-Stars Racing

Ein Sega-Event ohne Sonic? Undenkbar ;) Wir haben in der gemütlichen A-Lounge in Berlin das neue Racing-Game „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ für die Xbox 360 angezockt! Wer dem schnellen blauen Igel vor der Nase davongefahren ist... erfahrt ihr im kompletten Bericht! ;) Worum geht's Ihr könnt Sonic, seine Freunde oder auch den bösen Dr. Eggman im Spiel „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ zum Rennen auffordern, alleine im Single-Player-Modus oder gemeinsam mit Freunden im Splitt Screen antreten. Alteingesessenen Sega-Fans dürfte auch der coole Spielcharakter „Ryo„ aus Shenmue/Dreamcast-Zeiten ins Auge fallen, denn der lässt sich auf seinem coolen Bike im Spiel steuern ;) Eure Gegner auf der Strecke lassen sich mit Waffen, zum Beispiel einer fliegenden Bombe, außer Gefecht setzten. Mit den Power-Ups überholt ihr ganz im Sonic-Stil alle anderen lahmen Schnecken, allerdings solltet ihr euch ein wenig vorsehen, denn ein tiefer Fall ins Nichts oder ein kurzes Bad im See und viele andere Hindernisse machen euch das Leben schwer. Die Strecken Besonders bunt und ausgefallen sind die verschiedenen Pisten, wenn man die alten Jump'n Run Spiele mit Sonic noch kennt, erkennt man auf dem unteren Bild das unverwechselbare und typische Sonic-Design aus den ersten Spielen wieder... nur in 3D ;) Öde kann es auf den Strecken nicht werden, denn diese sind entweder total verdreht, führen durch einen Tunnel, gehen mal Kopfüber, hoch und runter, im Looping oder verlaufen noch viel verrückter. So übersieht man schnell bei dem ganzen Drumherum Abkürzungen oder versteckte Strecken. Hier heißt es dann: Augen auf! Mein Eindruck Obwohl das Spielkonzept ganz nach Mario Kart aussieht und ziemlich viel übernommen wurde, kann ich trotzdem behaupten das es sehr viel Spaß gemacht hat und man bei diesem Titel ruhig ein Auge zudrücken kann. Die Fahrzeuge lassen sich einfach lenken und für die Wii-Konsole könnt ihr das Spiel sogar mit dem Wii-Lenkrad steuern ;) Am Ende habe ich mit eingesammelten Waffen alle anderen ausschalten können und nach drei Runden meinen wohlverdienten zweiten Platz gemacht. Auch ohne Igel! Wer ist der schnellste Onlinefahrer? Leider konnten wir auf dem Event die interessante Onlinefunktion nicht antesten, doch laut Sega ist es auch online möglich gegen acht Fahrer gleichzeitig zu fahren. So steht der Titel dem „Original„ wohl in nichts nach, ein Partyspiel garantiert! Das Spiel erscheint am 26. Februar 2010 für alle gängingen Plattformen.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

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Resonance of Fate

Freunde japanischer Rollenspiele und alle, die keine Elfen und Zwerge mehr sehen können- freut euch, denn SEGA und tri-Ace haben etwas Neues ausgebrütet und bringen noch dieses Quartal Resonance of Fate™ (in Japan End of Eternity) auf den deutschen Spielemarkt. Auf dem letzten SEGA Event konnte ich Eindrücke sammeln und den Titel ausführlich anspielen. SEGA und tri-Ace versprechen uns eine Weiterentwicklung des Genre mit einer erfrischend neuen Storyline, detaillierter Grafik und Fernkämpfe mit Schusswaffen. Story: Die Zukunftsvision von Resonance of Fate™ spielt in der Stadt Basel. Bei dem mysteriösen Komplex aus gigantischen Räderwerken handelte es sich einst nur um ein Experiment zu Lebenserhaltung, welches zum einzigen Zuflucht der Menschheit wurde. Unsere ungleichen Helden Vasheron, Zephyr und Leanne sind sogenannte PMF (Private Militär Firma)-Söldner, die durch die Aufträge ihrer Kunden immer weiter in die Geheimnisse der Stadt eingeführt werden. Eindruck: Auf dem ersten Blick beeindruckend ist die liebevolle Detailgenauigkeit der düsteren Stadtlandschaft und deren verstörte Einwohner. Schnell merkt man aber, dass diese einem nicht viel Bewegungsfreiraum bietet und die gesamte Reise eher linear verläuft. Auch nicht gerade neuartig sind die herumlaufenden NPC und dass neue Bereiche nur durch das Erfüllen der Missionen freigeschaltet werden. Auf der Weltkarte gelangen unsere Helden zu den Ereignissen. Der Untergrund ist dabei in Etagen mit Hexagonflächen aufgeteilt. Diese gilt es mit der Zeit frei zu schalten. Wie bei vielen japanischen Rollenspielen sind Kämpfe zufällig und bei Berührung mit einem Gegner wechselt der Schauplatz in den Kampfmodus. Neuartig ist dabei die Vernetzung von Action, Strategie und dem völligen Wegfall von Magie und anderen übernatürlichen Attacken. Die Protagonisten benutzen im rundenbasierten Fernkampf nur Handfeuerwaffen und sorgen mit Spezialattacken für die nötige Action. Dabei wirken bestimmte Waffen und Attacken unterschiedlich auf die Gegner und der Spieler muss strategisch vorgehen. Des weiteren haben sich die Entwickler dazu entschlossen dem Spieler die Möglichkeit zu geben seine Charaktere wie Puppen anzuziehen (Jipiiieee!!!). Dabei besitzen die Kostüme keine Attribute und können je nach Geschmack geändert werden (Doppel-Jipiiieee!!!). So habe ich den drei Helden mal ein Rentier-, Panda- und Gelbesirgendwastier-Kostüm aufgesetzt...hähä. Aber zurück zu meiner Objektivität: Die Entwickler haben ihre Versprechen gehalten und Fans japanischer RPGs sollten sich das Spiel wenigstens anschauen. Auch wenn der Spieltitel „Resonance of Fate™„ nicht so klingt - er ist doch anders als andere RPG Titel.

20. Januar 2010 · Dai-Lee

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Star Wars - The Force Unleashed

So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.

27. April 2009 · Dai-Lee

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Silent Hill Homecoming

Ich bin frustriert. Richtig, richtig frustriert. Und traurig und wütend. Ich wurde verlassen. Es wurde eine Beziehung beendet, die mehr als zehn Jahre angedauert hatte. Silent Hill war für mich bisher im Survival Horror Genre meine Lieblingsreihe, ich finde sie auch immer noch ein Zacken geiler als Resident Evil. Es hatte diesen subtilen, kaum merklichen, aber unaufhaltsamen Schrecken. Keine plakativ gesetzten Schockmomente, bzw. waren diese in der Minderheit, aber dafür gut platziert. Es hat auch immer mehr auf die psychologische Schiene gesetzt. Der Horror ist in Silent Hill immer unterhalb der Oberfläche geblieben, aber mich als Spieler wie Treibsand stetig weiter hinab gezogen, bis ich komplett im Abgrund verschwunden bin. Irgendwo hat mal ein kluger Kopf geschrieben, Silent Hill sei weniger Horror als Terror. Dieser Mensch hat da meiner Ansicht nach genau ins Schwarze getroffen. Die Geschichten um das kleine Städtchen wanden sich meist zwischen Studie der seelischen Abgründe eines Menschen und tieftraurigen Familien- und auch Liebesgeschichten. Zumindest haben mich die Stories in meinem Herzen berührt und gleichfalls entsetzt. Ich erinnere mich zum Beispiel an James, dessen Frau starb und der in Silent Hill eine Frau kennenlernte, die seiner bis aufs Haar glich. In die er sich wohl verliebte und doch irgendwann erkennen musste, dass sie nichts weiter war als eine Projektion seines schuldigen Gewissens, denn er war der Mörder seiner „echten“ Frau. Silent Hill ist mir von Anfang ans Herz gewachsen. Schon als ich mit Harry Mason auf die verzweifelte Suche nach seiner Tochter in den verpixelten Gassen ging und dies setzte sich bis hin zum vielfach verprellten vierten Teil fort. Auch Teil 4 der Serie fand ich noch gelungen, obwohl viele Andere am Spielprinzip (Geh durchs Loch im Zimmer, komm woanders raus!) und dem Gameplay ….. mäkelten. Bei Origins fingen die Probleme für mich an. Die nicht verfügbare Einstellbarkeit des Schwierigkeitsgrades hat mir zunächst zu schaffen gemacht. Story und Setting waren hier noch super, doch mir mochte das Besiegen der Gegner schwer von der Hand gehen. Allerdings konnte ich mir mithilfe des Netzes ein paar gute Tipps holen und wusste später im Spiel dann auch, dass man mit den Fernsehern, Schreibmaschinen und diversen Flaschen den Lying Figures und Krankenschwetsern bestens beikommen kann, sofern man sich klug und geschickt an sie heranschleicht. Also lösten sich meine anfänglichen „Schmerzen“ in Wohlgefallen auf und ich konnte es durchspielen. Doch dann…. Dann kam Homecoming. Wie hatte ich es gespannt erwartet. Jeden Schnispel, jeden kleinen Trailer, jedes Bildchen, jeden Vorbericht habe ich in mich aufgesogen und platzte fast vor Freude als ich es endlich selbst in Händen hielt und nur noch eins wollte: DURCHZOCKEN! Aber welch Schmach erfuhr ich. Zunächst war meine Hoffnung auf einen „Easy Mode“ zunichte gemacht worden, allerdings war es möglich wenigstens zwischen „normal“ und „hard“ zu wählen. Wird ja nicht soooo schlimm werden dachte ich noch naiv. und im ersten Spielabschnitt im Alchemilla Krankenhaus lief es auch noch recht rund. Die Steurung wurde mit zunehmenden Spielverlauf mehr und mehr zum Ärgernis! Mein lieber Protagonist hat sich nicht so „kampferprobt“ gezeigt, wie er ausgelobt wurde. Nein, schlimmer noch, ich empfand ihn als träge, lahme Ente, die erst aufs Ausweichen-Kommando reagiert, wenn es schon zu spät ist und er am Boden liegt. Behäbig trollte er sich weg vom Gegner, doch bevor ich dann auch nur einen ansatzweise gescheiten Angriff platzieren konnte, ging ich schon wieder in die Knie. Ich habe das Gefühl, dass je mehr die Figur an Trägheit zunahm, die Gegner das Doppelte an Geschwindigkeit erlangten und mir schon nach zwei Schlägen fast dreiviertel der Lebensenergie raubten. Wie konnte das passieren? Mir? Einem Fan der ersten Stunde? Noch dazu geizte der Entwickler derart mit den Heilitems und Munition, dass ich mehr als einmal in Ecke hätte kotzen können. Als ich mich dann dem „Marionetten“-Endgegner gegenüber sah, war es endgültig vorbei. Alle meine Reserven verbraucht, den Tod ca. 10 mal in Kauf genommen. Ich wollte, ich konnte nicht mehr. Ich schrie und tobte. Ich pfefferte letztendlich das Spiel und fast auch den Controller mit einem Ausbruch meiner Gefühle: „UNSPIELBAR!!!!!!“ in Ecke. Jetzt siecht es als Makel meiner Selbst im Schrank vor sich hin. Ich will es nicht mehr anfassen. Aber ganz von ihm konnte denn auch nicht lassen. ich wollte wissen - wie geht es weiter? Was passiert nach diesem für mich unbezwingbaren Boss? Ich suchte in Youtube und Co. nach einem „Videowalkthrough“, na ja weniger einem Walkthrough als einem dokumentierten Durchspielen. Ich wurde auch fündig und wollte wenigstens aus der Perspektive des nutzlosen Zuschauers die Story genießen. Wollte wissen, findet Alex seinen Bruder Josh? Kann er ihn retten und seine ganze Stadt? Oder wird sich ein schreckliches Geheimnis lüften, dass mich schockiert und den Tränen nahe bringen kann? Vielversprechend war sie ja, die Story. Alex kommt von einem Einsatz als US-Soldat zurück in sein Dorf Shephards Glenn und wird geplagt vom Alptraum, sein Bruder sei entführt und in Gefahr. Er findet seine Mutter halb verwahrlost und geistig völlig apathisch in seinem Elternhaus und muss erfahren, dass ihn seine Träume nicht getrogen haben. Josh ist verschwunden und sein Vater auch! Alex’ Ma nimmt ihm das Versprechen ab, beide – Vater und Bruder – wieder zurückzubringen. Und er erfährt mit jedem Schritt auf seinem Weg, dass er in den gefürchteten Ort Silent Hill Antworten und die Vermissten finden möge. So viel zur knappen Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte. Und ich stellte mich auf alles Möglich ein. Wieder auf den subtilen, unterschwelligen Psychothriller, der mich in die Tiefen der zerbrechlichen Stille in Silent Hill führt, wie so oft schon davor. Doch eines hatte ich nicht erwartet. Ich hatte nicht erwartet, dass der amerikanische Entwickler meinte gegen Ende des Spiels auf einmal meinte auf billige Schock- und Splatterelemente im Stil eines „Hostel“ zurückgreifen würde und die gesamte bis dato aufgebaute Spannung mit einem Mal zu vernichten. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich spreche hier einzig und allein über meine subjektive Empfindung. Mag sein, dass Ihr meine Ansicht nicht teilt. Dass Ihr gut fandet, was das Spiel geboten hat. Ich war einfach nur enttäuscht. Einzig Akira “the god of music” Yamaoka machte mit seinem wieder mal beeindruckenden Soundtrack alles richtig. Und so habe ich meine Internetverbindung gekappt, die Videos waren geschaut, und ich habe mir meine gesammelten Silent Hill Soundtracks angehört. Dabei waren mir die Tränen dann wirklich in die Augen gestiegen, denn ich musste feststellen, dass meine Lieblingsspielreihe auf dem Survival Horror Sektor mit mir Schluss gemacht hatte. Und das auf die brutalstmögliche Art, wie es ein Spiel kann. Indem es mich wie einen Blödmann hingestellt hat, der die super-super innovative Steurung nicht kapiert und damit nicht umzugehen weiß. Der nicht schätzen kann, dass damit der „Level“ des Spielens neu definiert wurde und der nicht mit in Lobgesänge der Kritiker miteinstimmen will. Ich frage mich auch heute noch: Welches Silent Hill Homecoming haben die Gametester der Spielezeitschriften eigentlich gespielt? Es kann nicht dasselbe sein, das ich in der Hand hatte. Denn dieses Spiel hat Silent Hill für mich gämnzlich verdorben. Wir sind ab jetzt geschiedene Leute. Doch gebe ich nicht die Hoffnung auf. Ich hoffe darauf, dass beim nächsten Teil, so denn noch einer kommt, meine alte Begeisterung zurückkehrt, dass wir uns aussöhnen können und dieses Debakel mit einem Lächeln vergessen werden. Und dass wird wieder zur Blüte unserer Beziehung zurückkehren können, vergeben und vergessen. Friede sei mit Dir, du kleine, schrecklich-schöne Stadt, die mich oft begeisterte, noch öfter mit Schauern an sich fesselte und mir die größtmögliche Interpretationsfreiheit über die psychische Verfassung der Charaktere, das Erscheinungsbild der Monster und dem Hintergrund bat.

2. April 2009 · Nina

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Tom Clancy's H.A.W.X

Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!

17. März 2009 · Dai-Lee

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