mehr als nur verspielt.

Hands On: Your Shape

Archiv-Artikel vom 27. August 2009. Spiegelt den Stand von damals wider, nicht die heutige Meinung.

Hands On: Your Shape

geschrieben von Nina
3 Min. Lesezeit

Für die Wii wird ein Fitness-Spiel nach dem anderen auf den Markt geworfen. Die meisten ähneln sich dadurch, dass man sich von einem Coach Übungen vorturnen lässt und sie dann nachmacht. Aber dabei wird sich meistens darauf verlassen, dass man instinktiv die richtige Körperhaltung einnimmt oder sich im richtigen Bereich bewegt. Überprüfung? Fehlanzeige. Zumindest bisher...

Ubisoft hat an einem Game geschraubt, dass mit einer Eye-Toy-artigen Kamera daherkommt und entweder am Fernseher oder an die Wii-Sensor-Leiste geklemmt werden kann, wie man am Foto schön sieht. Das Schöne daran: Ihr werdet zum Trainieren die Wiimote NICHT benötigen. Denn die Kamera kann feststellen, wo Ihr Euch im Raum befindet und es wird anhand dessen gecheckt, ob Ihr die Übungen richtig ausführt. Und so seid Ihr das lästige Gebaumsel am Arm los.

Wie funktioniert's? Zunächst wird Euer Körper von der Kamera gescannt, damit das Spiel weiß, wo Ihr Euch gerade befindet. Danach könnt Ihr aus einem 500 Übungen starken Sortiment, welches neben Muskelaufbau auch die Bereiche Yoga, Ausdauer, Beweglichkeit und Gewichtsreduzierung bietet,  Workouts zusammenstellen. Dabei achtet die Kamera immer darauf, dass Ihr Euch richtig bewegt und die entsprechende Haltung einnehmt. Das ist gerade beim Yoga wichtig,weil hier die Effektivität der Übungen mit der exakten Haltung steht oder fällt.


Schon allein deswegen ist Your Shape eine Innovation. Ansonsten ist es aufgebaut wie viele andere Fitness-Games. Es gibt ein Diagramm, mit welchem Ihr Euren Fortschritt dokumentieren könnt, einen sogenannten "Shape Selektor", welcher Euch ermöglicht, gezielt bestimmte Körperregionen zu trainieren, Tutorials und natürlich die Anpassung auf den eigenen Fitness-Grad. Ihr könnt aber auch andere Fitnessgeräte wie Hanteln in das Spiel einspannen, diese werden im Spiel registriert und in die Übung integriert.
Außerdem dürft Ihr die Musikrichtung bei den Workouts selbst bestimmen. So könnt Ihr aus verschiedenen Musikrichtungen wie Latin, Chill-Out, Techno, Pop und Rock aussuchen, lediglich beim Yoga seid Ihr auf Entspannungsmukke festgelegt, denn beim Yoga sollt Ihr auch vor allem eins: Relaxen!

Auf der diesjährigen gamescom in Köln war es mir vergönnt auf dem Ubisoft Pressestand zusammen mit ein paar anderen GamerGirls-Kollegen eine kurze Präsentation zu Your Shape zu sehen. Was soll ich sagen? Ich finde es interessant und spannend. Vor allem das Kamera-Tracking hat mir imponiert. Da ich kein so großer Sport-im-Freien Fan bin und lieber daheim trainiere, wird Your Shape bei mir Einzug halten. Auch weil ich denke, dass es mir mehr nützt, wenn ich über eine Kamera gescannt werde und dadurch eine Art Personal Trainer bekomme, der mich in meiner Haltung oder Bewegung korrigiert.
Während dieser Präsentation konnte ich mich davon überzeugen, dass diese Tracking Technologie wirklich gut funktioniert und laut Ubisoft sei die Kamera empfindlich genug,um das Spielen auch in schlecht beleuchteten Räumen zu ermöglichen.
Bleibt die Frage, ob man die Kamera auch bald in anderen Spielen verwenden kann oder ob weitere speziell dafür ausgelegte Games, die nicht unbedingt nur der Fitness dienen, demnächst in den Läden stehen werden.

Fazit: Die Kameratechnologie wird die Fitness-Games einen Schritt weiterbringen. Ansonsten ist das Game wie die meisten anderen Spiele dieser Art auch. Nichts besonderes, aber immerhin muss man zum Sporteln nicht raus ;)

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Hands On: Just Dance

Es gibt mal wieder ein Tanzspiel. Aber ohne Tanzmatte. Und nicht von Konami. Derer gibt es nicht so viele oder zumindest stehen sie im Schatten des großen Dance Dance Revolution. Ubisoft wagt in diesem Herbst dennoch einen Ansturm auf den Platzhirsch und bringt das Spiel Just Dance für die Wii heraus. Was ist das Besondere an Just Dance? Das Spiel kommt ohne Hilfsmittel wie einer Tanzmatte aus, denn Ihr sollt nicht einfach im Rhythmus der Songs Pfeile mit den Füßen treffen, sondern Ihr setzt Euren kompletten Körper ein, um die von Profis erdachten Choreographien nachzutanzen. Dabei wird über die Wiimote Eure Armbewegungen registriert mit der sich dann der Punktestand errechnet. Das heißt also im Klartext: Ähnlich wie in der Tanzschule habt Ihr einen Vortänzer auf dem Bildschirm, dem Ihr alles nachmachen sollt. Das bietet auch die Möglichkeit Eure Tanzschritte zu verbessern und eventuell auch neue Figuren dazuzulernen. Echter Fun mit Mehrwert ;) Ihr dürft unter anderem zu folgenden Musikstücken eine kesse Sohle aufs Parkett legen: Cyndi Lauper: Girls Just Want to Have FunTechnotronic: Pump Up the Jam MC Hammer: U Can't Touch This Deee-lite: Groove Is in the heart Blur: Girls & Boys Katy Perry: Hot N Cold (Rock Version) uvm. Das Spiel enthält über 30 lizenzierte Musikstücke und einen Partymodus für bis zu 4 Spieler, die sich einen waschechten Dance-Battle liefern dürfen. Ich konnte das Spiel schon selbst antesten auf der diesjährigen gamescom in Halle 7 am Ubisoft-Stand und geriet dabei schon ganz schön ins Schwitzen, denn es verlangt wirklich viel an Körpereinsatz. Der Schwierigkeitsgrad hält sich absolut in Grenzen, wenn man also kein totaler Bewegungslegastheniker oder Tanzmuffel ist, findet man schnell ins Spiel und wird abhotten bis der Arzt kommt. Mir als heimlicher Tanzmaus machte es sehr viel Spaß, auch wenn ich nach der Session aus der Puste war und eigentlich in ein Sauerstoffzelt hätte eingeliefert werden müssen. Mein Fazit zu diesem Spiel: Wer das Pfeiletreten satt hat, der wird mit diesem Game sehr zufrieden sein. Unten noch der aktuelle Trailer, der Lust auf mehr macht ;) In meinem anderen Preview zu Your Shape schrieb ich über die neue Kamera von Ubisoft für die Wii. Eigentlich hätte man auch für Just Dance diese Cam einsetzen können, denn es wäre geradezu dafür prädestiniert gewesen. Schade eigentlich, aber es besteht immer noch die Möglichkeit eines zweiten Teils.

1. September 2009 · Nina

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Reviews

Hands On: Dead Space Extraction

Dead Space für Xbox 360 und PS3 war im Spätherbst 2008 einer der Überraschungshits des vergangenen Jahres. Konsequenterweise folgt nun ein Spin Off in Form eines Prequels für Nintendos Wii. Das Spiel kommt als solider Railroad Shooter daher und verspricht vor allem Eines: Gore. Dies wird zwar in Deutschland höchstwahrscheinlich so nicht erscheinen, aber in meiner Copy aus dem europäischen Ausland sieht man das Blut im wahrsten Sinne des Wortes spritzen. Die Story wird in mehreren einzelnen Kapiteln erzählt, die wir aus der Perspektive von verschiedenen Betroffenen des "Marker-Incident" erleben. Wir starten auf der Kolonie AEGIS VII, wo der Marker entdeckt und extrahiert werden soll. Bei diesem Vorgang werden die Parasiten freigesetzt, welche sich der Körper unserer Kamaraden bemächtigen und eine Art von Massenpsychose verbreiten. Das Unheil nimmt damit seinen unaufhaltsamen Lauf. Worin das endet, wissen diejenigen unter uns, die bereits bei Dead Space mit schlotternden Knien vorm Fernseher saßen. Doch keine Sorge, wer weder XBox noch Playstation besitzt, wird trotzdem schnell in die Story reinfinden, denn Vorwissen ist nicht vonnöten. Vom Gameplay her ein absolut solider Railroad-Shooter, an dem es nichts zu meckern gibt und der auch grafisch einiges hermacht - für Wii-Verhältnisse. Natürlich darf man hier wie auch im Vorgänger den angreifenden Aliens feinchirurgisch die Gliedmaßen mittels diverser futuristischer Werkzeuge abtrennen. Wobei diesmal die beklemmende und "Paras-auslösende" Atmosphäre zugunsten eines actionlastigeren Spielerlebnisses etwas zurückgeschraubt wurde, doch wird die Düsternis des Vorgängers dabei stets gewahrt. Die größte Neuerung bei Dead Space Extraction sind die ständigen Begleiter und dadurch entstehenden dialoglastigen Zwischensequenzen. Das ist aber Gott sei Dank nicht so enervierend wie bei anderen Spielen, die durch ellenlange Dialogsequenzen ungefähr so spannend werden wie die Tolkienschen Landschaftsbeschreibungen. Außerdem muss man sich nicht gänzlich allein durch die Alien-Horden schnetzeln, sondern darf im Koop-Mode zusammen mit Freund, Freundin oder hartgesottenen Verwandten gemeinsam in die Schlacht ziehen. Auch die eingestreuten Mini-Games wie das Überbrücken von Schaltkreisen oder Türen verriegeln wird zwischen den Koop-Partnern aufgeteilt, sodass zum Beispiel bei der Schaltkreisüberbrückung jeder einen Part übernimmt, währenddessen der Andere eine Gegnerwelle zu beseitigen hat. Desweiteren bietet DSE einen sog. Challenge-Modus, in dem es heißt: Metzeln, was das Zeug hält. Quasi das, was früher die Railroad-Shooter an sich ausgemacht haben, nämlich Welle um Welle die Gegner abwehren und den Highscore knacken. Auch das funktioniert vor allem mit einem Koop-Partner bestens. Als besonderes Schmankerl wird uns als freischaltbares Bonusmaterial der Dead Space Comic aus der Feder von Ben Templesmith, der u.a. bei den Silent Hill Comics "Dying Inside" und "Three Bloody Tales" mitgewirkt hatte, präsentiert. Mich hat dieses kurzweilige Horror-Abenteuer begeistert, auch wenn ich zugeben muss, dass der Eine oder Andere Boss-Kampf schon ziemlich frustierend war - weilganz schön kniffelig! Trotzdem ein für Genre-Fans wärmstens empfohlenes Game.

23. Oktober 2009 · Nina

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Reviews

Perona 4 - Zum fröhnlichen Selbstfindungstrip

Mal ganz vorne weg: Ich bin erst bei knapp der Hälfte des Spiels angekommen. Im Spiel ist es Juli. Wer Persona kennt, weiß, das ist noch nicht weit. Denn die Grundspieldauer lautet: Ein japanisches Schuljahr. Von April bis April. Innerhalb dieses Zeitraums findet das Spiel statt und zwar nicht zu knapp. Du bist der Held mit einem selbstgewählten Namen und hast nicht nur deinem Schulalltag, auch Freundschaften, Liebschaften, einen Nebenjob zu managen, sondern nebenbei ist die Rettung der Welt auch noch deine Aufgabe. Hä? Japp, genau. Klingt stressig - ist es auch. Ich bin wie gesagt noch nicht so weit und kann meine Mädels und Jungs, also meine Freunde, schon nicht mehr gescheit koordinieren. Da helfen auch Excel-Listen, wer wann Bock hat, mit dir was zu unternehmen, kaum noch weiter, denn ich muss ja auch noch schnellstmöglich zusehen, dass meine Intelligenz jetzt ganz flott den nächsten Level erreicht, weil ich sonst beim nächsten Prüfungsmarathon verkacke. Aaaaaaargggggghhhhhhh!!!!!!!!! So ungefähr hört sich dann ein typischer Zock-Abend mit Persona 4 an. Im Prinzip nach Persona 3 (fast) gleich geblieben. Obwohl ich jetzt eine zusätzliche Charaktereigenschaft zusätzlich pushen und mein Geld nun auch noch nach der Schule - meistens abends - verdienen muss. Denn man findet in den Dungeons nicht mehr so die dicke Kohle wie in Teil 3 und die Preise beim örtlichen Waffendealer sind, gelinde gesagt, Wucher! So genug gemeckert. Denn Persona 4 hat absolut auch tolle Seiten an sich: Man kann nämlich nun auch Aktivitäten machen, bei denen zwei oder mehrere Charakter-Parameter gestärkt werden. Und die Social-Links gehen auch bei fast jedem Event hoch. Ganz wichtig ist es, dass man sich gut um seine „Gefährten“ kümmert, denn deren Social Links muss man aufs Maximum heben, um in den Genuss der starken Personas zu kommen. Überhaupt die Personas: Während in Persona 3 unsere Party-Mitglieder ihre Personas quasi schon immer hatten, müssen sie sich diese nun redlich verdienen. Bevor ich aber hierzu weiterschreibe erstmal eine MEGA SPOILER WARNUNG!!!!!!!! Denn ALLES, ausnahmslos ALLES, was ich ab jetzt schreibe enthält leichte bis mittelschwere SPOILER! Also wer nun aussteigen will, der sollte jetzt ganz schnell woanders hinklicken. So. Weg? Gut, jetzt sinn mer unner uns! Im Prinzip geht es darum, dass man sich seiner eigenen Seele stellen muss. Gut, das ist jetzt kein soooo großes Geheimnis, da man schon nach einer knappen Spielstunde mit diesem essenziellen Spiel-Aspekt konfrontiert wird. Aber der Reihe nach. Die Grundstory kurz und knapp: Im Dorf Inaba, in welchem der Hauptcharakter ein Schuljahr verbringt, häufen sich mysteriöse Entführungs-/Mordfälle. Nachdem dann auch noch Highschooler ins Fadenkreuz des Mörders geraten, findet sich eine kleine Gruppe zusammen, um der Polizei beim Lösen Falles zu helfen. Per Zufall finden wir schnell heraus, dass das Fernsehen, bzw. das Fernsehgerät als „Tatwaffe“ herhält. Und zwar, in dem Sinne, dass die Opfer IN den Fernseher geworfen werden, und dort ihrem „dunklen“ Persönlichkeitsteil begegnen. Wenn diese Persönlichkeit dort als „nicht-existent“ verleugnet wird, stirbt man. Vorab kann man die Opfer im sog. „Midnight-Channel“ beobachten. Dieser ominöse TV-Kanal wird immer nur mitternachts, während es regnet (!!!Das Wetter spielt in diesem Teil eine essenzielle Rolle!!!) „gesendet“, bzw. er erscheint einfach aus dem Nichts heraus. Bei einer dieser Midnight-Channel Sessions stellen wir fest, dass wir in den Fernseher einsteigen können, und betreten dort die „TV-World“ - die Welt hinter der Television! In dieser TV-Welt lernen wir zunächst den dort lebenden Teddie kennen, ein sprechender, blauer Bär, welcher uns für die Mörder hält. Um ihm zu beweisen, dass wir NICHTS mit den Entführungen und Toten zu tun haben, nimmt er uns das Versprechen ab, den wahren Täter zu finden - Kunststück, das wollen wir ja eh. Ab jetzt wird es interessant. Denn die zweite Begegnung in der TV-Welt ist die mit unserem anderen Selbst. Diese Begegnung kommt nicht ohne den „ultimativen“ Boss Kampf aus, an dessen Ende wir unsere Persona erhalten, bzw. unsere Kampfgefährten, denn wir, als der Protagonist, besitzen natürlich die „Wild Card“, welche uns ermöglicht ohne weiteres eine ganze Batterie an Personas zu rekrutieren, und wir haben unsere Stammpersona auch gleich ohne jegliche Anstrengung im Portfolio. Nun geht also das Spiel erst richtig los, ich kann ab jetzt nach der Schule entweder in der TV-Welt investigativ tätig werden und Dungeons absolvieren, mich um die diversen Social Links kümmern oder einen Schüler-Job annehmen und Geld verdienen. Es zieht sich durch das gesamte Spiel, dass wir die Entführten aus den Dungeons retten müssen, welche ihr verleugnete Seelenwelt widerspiegeln, die recht fantasievoll in Szene gesetzt wurden. So residiert unsere Kameradin Yukiko in einem Schloss, der Unterstüfler Kanji nistet sich in einem traditionellen japanischen Badehaus ein, Rise wiederum räkelt sich in einem Stripteaseschuppen an der Stange. Es gibt auch einen, wie ich ihn nenne, „8-Bit-Dungeon“, der an die ganz frühen Adventures auf Commodore und Amiga erinnert. Aber sehr viel weiter bin noch nicht gekommen. Haben wir die Persona des Opfers befreit und hat sie sich mit ihr verbunden, können wir diese Person als neues Partymitglied aufnehmen. Denn wie auch im vergangenen Persona 3 sind Helden ausschließlich Schüler - mit der Ausnahme von Teddie, unserem knuffigen Guide through TV World! Worüber ich mich sehr in diesem Persona gefreut habe, ist, dass der Charakter Kanji, der zwar nach Außen hin den harten „Schlägertypen“ gibt, jedoch nur um seine latente Homosexualität zu verdeckten oder zu verleugnen. Dazu muss ich sagen: Atlus - top! Ich wartete schon längere Zeit, darauf, dass auch mal bi- und homosexuelle Charaktere ihren Weg in die Games finden (zumindest in die Blockbuster der Konosolenspiele). Obwohl man sich bei MMOs selbst entscheiden kann mit wem und wann und überhaupt. Aber in einem „vorgebenen“ Spielverlauf der, ich sag mal, stationären Games habe ich das noch nicht erlebt. Noch schöner wäre natürlich ein offen schwuler oder lesbischer Charakter gewesen, aber die Revolution beginnt meist mit kleinen Schritten. Neben diesen bahnbrechenden Storyelementen macht der durchweg passende Japano-Soundtrack das Spiel erst richtig rund. Wie gut, dass 24 der insgesamt 52 Titel bereits mit dem Spiel auf CD mitgeliefert wurden. Japp, genau das läuft seit schon gut 2 Monaten in Heavy Rotation in meinem Auto-CD-Player. Abschließend gibt es für mich nur noch einen Satz zusagen: All my thumbs up for Persona 4!

22. Juni 2009 · Nina

Von derselben Autorin, kurz danach

Previews

Augen auf! Alan Wake kommt!

Zieht euch warm an und haltet die Augen offen, denn jetzt kommt: Alan Wake für die Xbox 360 und den PC. Alan Wake (A.Wake) ist ein Bestseller Autor, doch seit knapp zwei Jahren hat er es nicht mehr geschafft etwas zu schreiben. Seine Frau Alice möchte einen Ausflug mit ihm in das kleine Nest Bright Falls machen um seine kreative Ader etwas aufzufrischen, dummerweise verschwindet sie dann auf seltsame Art und Weise. Man spielt also die Spielfigur Alan Wake, der in der Nacht als auch am Tag auf der Suche nach seiner Frau Alice in Bright Falls ist. Zu Beginn bewegt man sich nicht mit mehr als einer Taschenlampe und einer Handwaffe durch die Wälder und Gebirge in Bright Falls wo man auf schaurige Art und Weise mit seinen Gegnern konfrontiert wird - so fliegen beispielsweise Bagger durch die Gegend und auch noch genau in eure Richtung, dann heisst es ausweichen! Welche nur mit der Hilfe von Licht zerstört werden können - Geschöpfe aus Alans Horror Romanen in denen er seine Alpträume beschreibt sind dafür zuständig. Man begibt sich in einen von Alan Wake geschriebenen Thriller dessen Ereignisse sich nun brutal auf ihn und seine Realität stürzen. So sieht man beispielsweise zu Beginn den Ranger Bright Falls' grauenvoll sterben. Die Kreaturen die dafür verantwortlich sind zeigen sich nur Nachts und ohne die Hilfe von Licht sind sie unzerstörbar. Die Bewegungsweise erinnert ein wenig an GTA wie ich finde - und dank den Bullet-Time Effekten hat man das Gefühl in einem Film zu spielen. Man spielt sich von einem Ereignis zum anderen und zwischendurch kommen einige Filmsequenzen die mich bei der Vorstellung doch ziemlich zittern lassen haben. Doch was wenn die Taschenlampe mal versagt? Alles kein Problem. Durch Interaktionen wie das Aktivieren von Stromaggregaten oder ähnlichen Dingen steht man fast nie im Dunkeln und wie in den meisten Adventure-Shockern, findet man hier und dort neue und aggressivere Waffen bzw. Taschenlampen ;) Die Producer von Remedy haben sich richtig viel Mühe gegeben - nach der Max Payne Reihe ein neues Meisterwerk zu schaffen. Im Großen und Ganzen ist Alan Wake ein zu einem gelungenen Shooter umgebauter Horrorfilm der mir persönlich den Angstschweiß aus den Poren treibt - denn man weiß nie was genau geschehen wird obwohl es sehr absehbar scheint. Vor allem gefallen hat mir die Grafikspielerei zwischen Licht und Dunkelheit. Man merkte, dass sich die Macher von Alan Wake richtig viel Mühe mit der Grafik und den Lichteffekten gemacht haben. Auch die Interaktionen und die Ereignisse mit plötzlich durch die Gegend fliegenden Geräten denen man ausweichen muss, haben mir sehr gut gefallen. Alan Wake Offizielle Homepage Wer Zeit zum Gruseln und eine XBOX 360 oder einen PC hat, sollte sich das auf gar keinen Fall entgehen lassen. Ein genaues Release Datum sowie benötigte Systemvorraussetzungen gibt es aber noch nicht.

3. September 2009 · Dai-Lee

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Previews

AION - The Tower of Eternity

Neues Jahr, neue Spiele! Welche Spiele werden von euch sehnlichst erwartet? Ich freue mich persönlich schon ganz lange auf den kommenden MMORPG-Hit AION von NCsoft, welcher in Korea bereits am 25. November 2008 released wurde. Habt ihr noch nichts von diesem Spiel gehört, dann wird es langsam Zeit. Hier findet ihr ein paar Infos! In AION wird es drei Fraktionen geben, wovon allerdings nur zwei spielbar sein werden: die Elyos und die Asmodier. Die dritte Fraktion besteht aus intelligenten NSCs. Diese hört auf den Namen Balaur und stellt eine drachenartige Rasse da. Als eigenständige Fraktion werden die Balaur natürlich nicht tatenlos dem Treiben der Elyos und Asmodier zusehen, sondern je nach Lust und Laune in die Spielmechanik eingreifen und so die Spielgeschichte verändern. Herausragendstes Merkmal von AION werden zweifelsohne die imposanten Luftkämpfe sein. Durch eine Katastrophe wurde vor langer Zeit die Welt Atreia in zwei Hälften gespalten, zwischen denen sich heute der umkämpfte „Abgrund“ befindet. Ein Gebiet ideal für die PvP-Kämpfe in AION. Die Welt Atreia mit ihren zwei geteilten Halbkugeln gestaltet AION sehr aussergewöhnlich und natürlich abwechslungsreich. So gibt es in der Luft schwebende Brocken, Trümmer und sogar fliegende Dungeons die erobert werden wollen. Die leistungsstarke Crytec-Game-Engine zaubert dabei wunderschöne Landschaften auf den Bildschirm und bietet eine unglaubliche Bewegungsfreiheit. AION sieht nicht nur himmlisch aus, es hat durchaus schöne Klänge die ihr euch hier anhören könnt. Wem die Soundtracks gefallen, kann sich das komplette Album von Yang Bang Ean – ein Pianist hier bestellen. Nähere Infos und ein Forum findet ihr auf unserer Partnerseite aion-daily.de!

6. Januar 2009 · Dai-Lee

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Let's Tap - Tappen bis der Arzt kommt

Bereits im letzten Jahr auf der TGS'08 wurde Let's Tap vorgestellt und dort hat Yuji Naka behauptet: dieses Spiel könnten sogar Pinguine spielen. Was sich hinter Let's Tap verbritgt und wie sich das neue Spielkonzept überhaupt tappen lässt, erfahren wir bereits in diesem Sommer. Jeder der das Spielprinzip noch nicht kennt wird sich wahrscheinlich fragen, wie funktioniert das überhaupt? Einen Wii-Controller braucht ihr dafür, richtig! Und natürlich eine ganz wichtige Utensilie: Einen Pappkarton/Kiste oder irgendeine flache Oberfläche. Tappen wir los! Jedes Tappen auf die Oberfläche oder auf den Karton wirkt sich sofort als Vibration auf den Wii-Controller aus. Das macht die Sache um so einfacher, keine Knöpfe drücken… alleine deshalb soll es auch für die Kleinsten Spaß bringen. Die verschiedensten Spielmodis lassen sich somit einfach steuern. Bis zu vier Spieler können an einem Spiel teilnehmen, allerdings braucht man hier wieder vier Wii-Controller. Die wiederum nicht jeder hat… Da gibt es zum Beispiel: Tap-Runner bringt die kleinen Strichmännchen mit langsamen oder schnelleren Tappen am Bildschirm in Bewegung. Visualizer kann beim Klopfen bestimmter Rhythmen verschiedenste Effekte entstehen lassen wie zum Beispiel ein buntes Feuerwerk. Silent Block lässt die Spieler abwechselnd durch starkes und weniger starkes Klopfen einen großen Stapel Blöcke abtragen. Bubble Voyager erlaubt es den Spielern durch ein Weltall zu fliegen, wo sie Hindernissen und Gegnern ausweichen müssen. Rhythm Tap fordert euch zum rhymischen Fingertippen mit Musik auf. Bei den ganzen „Minispielen„ fragt man sich natürlich ob das Spiel als Vollpreis-Titel erscheinen wird oder nicht.

1. Mai 2009 · Dai-Lee

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