Der Traum jedes Mädchen - verliebt sein in ein unsterbliches und wunderschönes Wesen und einen besten Freund, der einen mit seinem Leben beschützen möchte. So schnulzig es auch klingt... Bella ist die glückliche! Ich durfte mir den zweiten Teil der Twilight Saga New Moon – Biss zur Mittagsstunde anschauen und das in Blu-Ray Qualität. Ob es sich gelohnt hat einen Blick auf die Blu-Ray New Moon zu werfen und welche Extras auf euch warten, verrate ich euch hier! Bella feiert ihren 18. Geburtstag und ist nicht wirklich glücklich darüber, denn ihr aller größter und innigster Traum ist es ein Vampir zu werden, so wie Edward. Sie möchte nicht älter werden! Leider passiert ein Zwischenfall und Bella wird von Edwards Bruder Jasper angegriffen und das alles geht nicht ganz unblutig aus... Aus diesem Grund entschied Edward sich Bella für immer zu verlassen, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Bella zerbricht innerlich und kann nicht damit leben, zum Glück findet sie schnell Trost bei Jacob – ihrem besten Freund aus Kinderzeiten. Später erfährt Bella, dass Edward in Gefahr ist und versucht ihm das Leben rechtzeitig bis zur Mittagsstunde zu retten. Da ich bereits das zweite Buch vor dem Release des Filmes gelassen habe, bin ich nicht allzu mit großer Erwartung an den zweiten Film rangegangen. Die Story des Buches wird im Film nicht bis ins Detail komplett wiedergegeben, einiges fehlt aber für alle die nur die Filme mögen oder auch beides, ist der Film sehenswert und gehört in jede Twilight Sammlung. Die Schärfe und die Bildqualität ist gestochen scharf die Farben kommen gut zur Geltung und beim Ton konnte ich mich auch nicht beklagen, allerdings ist der komplette Film etwas anders als der erste Teil, da wurde definitiv viel professioneller gearbeitet... Doch am allerwichtigsten sind für jedem Fan natürlich die Extras auf der Blu-Ray . Besonders cool fand ich die Aufteilung zwischen Edward und Jacob, hier könnt ihr ein Hintergrundbild der beiden Darsteller auswählen und verschiedene Infos aus dem Film über die zwei Schauspieler sammeln. Mich haben brennend die nicht ausgeschnittenen Szenen interessiert oder Interviews zu den Dreharbeiten. Jeder der mehr über den Film erfahren möchte findet sehr viel schönes und vorallem interessantes Material auf der Blu-Ray, die man so wahrscheinlich nirgendwo anders finden kann und wer kann schon auf Bonusmaterial über seine Lieblingsstars verzichten. Fazit: Dieser Film kommt bei mir in die Twilight Sammlung. Ich könnt es mir gerne noch ein zweites oder drittes Mal anschauen. Bin schon auf den dritten Teil gespannt.
Wie versprochen, hier auch mein Review zu Bioshock 2. Ich werde hier kurz meine Eindrücke zum Ausdruck bringen und das könnte etwas Spoilern, also nicht lesen wenn ihr noch vorhabt das Spiel zu spielen. Es wird wohlgemerkt um den Singleplayer Modus gehen Storytechnisch ist Bioshock eine gelungene Erweiterung zum 1. Teil. Auch ohne Ryan und Fontaine bleibt die Geschichte spannend. Beide tauchen noch am Rande auf, können nach ihrem Tod aber logischer Weise nicht mehr wirklich anwesend sein. Mir gefiel im Zusammenhang mit Fontaine, das man einen kurzen Aufenthalt in seinem Büro hat und ein Tape findet das auf den ersten Teil anspielt „…'Auf wiedersehen Fontaine' und ‚Hallo Atlas!'…“ Auch Tenenbaum hat einen kurzen und meiner Meinung nach recht sinnfreien Auftritt, denn im Verlauf des Spiels taucht sie einfach nicht wieder auf. Es gibt auch das eine oder andere neue sympathische und unsympathische Gesicht. Zum Beispiel Sinclair, der neue Mann im Ohr. Sympathisch, wenn auch ein wenig skrupellos, aber immerhin kein Verräter wie Atlas Dann noch Stanley, der aussieht als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber eigentlich ziemlich böse ist. Ich habe ihn verdienter Weise sterben lassen (Das klingt aber hart Oo - Ich bin nicht wirklich so böse und skrupellos). Die interessante Grace, die die einzige Schwarze in ganz Rapture zu sein scheint, habe ich am Leben gelassen und es zahlte sich aus, denn die half an der einen oder anderen Stelle. Der wohl unsympathischste Charakter des Spiels war wohl Sophia Lamp, aber so gehört es sich ja für einen Rivalen. Auch bei den Gegnern hat sich in Bioshock etwas getan. Am wichtigsten sind natürlich die Big Sisters. Die ehemaligen Little Sisters in einem Big Daddy ähnlichem Anzug und einem Überschuss an EVE. Bei den Splicern gibt es einen Neuling, den „Brute Splicer“ ein gigantischer Kraftprotz, der es mit bloßen Händen mit einem Big Daddy aufnehmen kann. Im Art Book gab es noch den einen oder anderen neuen Splicer, der im Spiel wohl leider gestrichen wurde. Beispielsweis einen Clown Splicer oder ein dermaßen von ADAM gebeutelten Splicer, das man ihm kaum mehr ansieht das er einmal ein Mensch war. Wie schon Bioshock 1 bietet auch der 2. Teil grandiose Kulissen. Zwei Bereiche haben mir besonders gut gefallen. Zunächst wäre da der Bereich in „Ryan Amusements“, in dem Familien und vor allem Kindern erklärt wird, was an Rapture soviel besser ist als an der Oberfläche. Meine zweite Lieblingsstelle ist die, in der man durch die Augen einer Little Sister sieht. Über all Kissen, Decken, Vorhänge und gepolsterte Türen. Splicer sehen durch ihre Augen so aus wie sie wohl vor ihrem genmodifiziertem Dasein aussahen und Leichen voll mit Adam sehen wirklich aus wie schlafende Engel. Obwohl die Spieldauer laut Gamestar nur 3 Stunden weniger beträgt als im ersten Teil, nämlich 12 statt 15, kam mir das Spiel wesentlich kürzer vor. Ein Freund empfand das genau so. Die wichtigste spieltechnische Änderung ist, dass man Plasmide und Waffen gleichzeitig nutzen kann, weil beides auf jeweils einer Hand liegt. Das macht die Steuerung etwas schwieriger, aber man gewöhnt sich schnell daran. Alles in allem halte ich Bioshock 2 für eine gelungene Fortsetzung und wer Bioshock mochte, dem wird auch der zweite Teil gefallen. Hat jemand von Euch schon Gelgenheit gehabt das Spiel anzu- oder durchzuspielen? Wie findet/fandet Ihr es?
2007 erschien ein ganz wunderbares Spiel für den PC, die XBox 360 und die Playstation 3. "Bioshock"! Erst drei Jahre später, also dieses Jahr, traute ich mich an dieses Spiel ran. Eigentlich ganz praktisch, denn in diesem Jahr erschien auch der zweite Teil des Spiels und ich konnte beide Spiele kurz hintereinander spielen. Ihr bekommt nun hier also die Meinung eines Spätzünders zulesen... Ich erinnere mich nun mit einem Lachen daran, wie ich vor Angst schlotterte als mein Freund "Bioshock" spielte: "Zum Zuschauen ist das echt toll, aber wenn ich das spielen müsste, würde ich weinen vor Angst!" Nun, ich habe nicht geweint. Soviel vorweg. Das Spiel beginnt mit den Worten „Als mich meine Eltern in das Flugzeug nach England setzten, wo ich meine Verwandtschaft besuchen sollte, sagten sie zu mir ‚Sohn du bist etwas besonderes, du wirst große Taten vollbringen' glauben sie mir, sie hatten recht.“. In die Rolle dieses Sohnes schlüpfen wir als Spieler. Wir sitzen in einem Flugzeug, rauchen eine Zigarette und schauen ein Foto der Familie an. Plötzlich kommt es zu unerwarteten Turbulenzen und das Flugzeug stürzt ab. Glücklicher weiße (vielleicht auch unglücklicher Weiße), stürzt das Flugzeug in den Ozean, gleich neben einem Leuchtturm. Wir sind der einzige überlebende und retten uns in diesen Leuchtturm. Doch dieses Gebäude ist nicht irgendein Leuchtturm, nein er ist der Eingang zu einer unterirdischen Welt. Eine Welt entsprungen aus den Gedanken des reichen Andrew Ryan, der die Idee hatte eine Unterwasserstadt zu bauen, eine Stadt frei von allen Gesetzen und jeder, die Wissenschaft und Kunst einengenden, Moral. Die wunderschöne Umgebung voll von Prunk und filigranen Goldverzierungen wird nur durch eins zwei Dinge getrübt, riesige Blutflecken an allen Wänden und mordlustige, wild gewordene Irre. Wir sind auf uns gestellt, abgesehen von Atlas, dem Mann am Funkgerät. "Bioshock" ist ein wunderbar atmosphärisches Spiel, das durch seine Optik und den tollen Sound besticht. Die ersten zwei Stunden Spielzeit haben mir ziemliche Angst bereitet, allerdings gewöhnt man sich nach einiger Zeit an die meisten Schockelemente. Die Handlung des Spiels ist genau mein Ding, denn es geht um Ethik, Moral und Freiheit und wie weit all das gehen darf. Als störend empfand ich den viel zu schwachen Endegegner, den zu realistischen Rückschlag der Schrotflinte (jaja ich weiß im waren leben wäre das halt so, aber in Spielen kann ich das nicht leiden) und das Stück des Spiels in dem wir auf einen kleinen Begleiter aufpassen müssen, den dieser Teil des Spiels ist schwer langweilig. Trotzdem hat mir Bioshock sehr gefallen und ich bin bereit für Bioshock 2.
Nachdem ich kürzlich Iron Man 2 im Kino gesehen habe und den Film - wenn man ihn nicht zu ernst nimmt - ganz unterhaltsam fand, dachte ich mir ich tue meiner PS3 mal was Gutes und schlüpfe selbst in den Mark-VI-Anzug und erhebe mich in die Lüfte. Gesagt - getan. Brrr kaltes Metal. Visier runter. Auf auf und ... BAM ... Rohrkrepierer! Lest meinen kleinen Erfahrungsbericht im Folgenden... Um es vorweg zu nehmen. Iron Man und Warmachine sehen auch im Spiel richtig gut aus. Die Handlung des Spiels findet nach der im Film statt, was ich gut finde, denn eine bekannte Story nochmal durchzukauen wäre öde - noch schlimmer wenn sie auch noch "verschlimmbessert" wurde, damit sie eben nicht gleich ist ... aber naja... das ist hier nicht der Fall. Leider aber also auch kein Peitsche-schwingender Mikey Rouke Vielmehr sieht sich der findige Tony Stark damit konfrontiert, das jemand die Daten zu Jarvis, der künstlichen Intelligenz die unter anderem mit für die Steuerung des Kampfanzuges verantwortlich ist, klaut. Das kann Stark alias Iron Man natürlich nicht zulassen, bestünde doch die Gefahr, das Bösewichte ihre eigenen Iron Mans bauen. Was sich vielleicht noch spannend anhört, verkommt durch die misslungene Art der Inszenierung. Allein das "Intro" ist aufgrund des Fehlens von gescheiten Hintergrundgeräuschen so spannend wie eine Doku über Leseecken in Bibliotheken. Die wirklich schlechte deutsche Synchronisation zeigt zudem wieder einmal, wie emotionslos und gezwungen witzig Sprecher wirklich sein können. Starks Arroganz und seine ganze Persönlichkeit kommt so auch im Spiel nicht wirklich rüber und der Akzent von Jarvis geht gar nicht... Österreichisch? Schweizerisch .. schwer zu deuten, aber deplatziert. Das Spiel selbst Ihr steuert Iron Man von einer Third-Person-Ansicht, die soweit ok ist, bis Ihr Häuser betretet oder Hindernissen begegenet... Dann kann es passieren, das Ihr Euch und somit das Spiel total aus dem Blick verliert. Passiert dies nicht könnt Ihr nach Herzenslust Herumlaufen und fliegen und auf alles schießen was sich bewegt. Ja so gar die Gebäude darf man ein bisschen kaputt machen, wenn man die richtigen Tasten trifft. Ich jedenfalls fand es recht schwierig mit der Zielerfassung und dem Schießen zurrecht zu kommen und musste oft treffer einstecken, weil mein Iron-Männchen nicht wusste wohin er schießen sollte. Die Missionen sind realtiv eintönig und es macht für mich wenig unterschied ob ich Hubschrauber vom Himmel hole, oder andere fliegene Roboter. Durch die recht gewöhnungsbedürftige Steuerung gelang es mir auch nur mit Mühe eine Gruppe von Hubschraubern durch ein Tal zu eskortieren... die Vögel hätten weniger einstecken müssen, wär ich klar gekommen, soviel steht fest Kurzfristig macht das Spiel spass, denn man will ja sehen was Iron Man so alles drauf hat, aber schon nach einer Weiler hat man das Gefühl irgendwie immer wieder das gleiche zu machen (Assassine's Creed I lässt grüßen - auch wenn das Spiel bei weitem nicht grafisch oder inhaltlich an AC herankommt Einzig nett ist, das von anderen zugefügter Schaden am Anzug verblieb ... so sah man schnell aus wie durch den Wolf gedreht, aber das fand ich auch oder gerade bei Batman Arkham Asylum gut. Allerdings bin ich nie wirklich an den Punkt gekommen, wo ich tatsächlich schrottreif war ... entweder ich war doch nicht so schlecht, oder aber das Spiel ist vieeeeel zu leicht. Das und die Zwischensequenzen, die so mitreißend sind wie Toastbrot, haben mir bzw. meinem Eindruck dann den Rest gegeben. Zwischen den Missionen... ... kann man seinen Anzug bzw. seine Waffen aufwerten. Man kann, wenn man gut spielt, neue Anzüge freischalten und dann in Folgemissionen benutzen, allerdings fand ich das Menü bzw. die Nutzerführung hier dermaßen irreführend, das ich außer ein paar zusammengeklickten Kanonen nichts brauchbares zu Stande brachte. Viel zu komplex wie ich finde. Fazit Hätt ich wirklich in dem Anzug gesteckt - ich hätte mich am Liebsten mit dem Dosenöffner befreit ... aber da man als Frau klischeemäßig ja nix drunter trägt, wenn man spielt, hab ich dann doch einfach nur den PS-Knopf gedrückt. Ich glaube man muss schon ein richtig großer Fan sein, wenn man dieses Spiel haben will und wenn, dann wohl nur, damit es der Vollständigkeit halber mit im Regal steht. Und das obwohl zumindest versucht wurde die Filmcharaktere nachzubilden (ganz recht Jungs, Scarlett is auch dabei ^^). Das Fliegen macht irgendwie Spass nur kann man nicht weit und schnell fliegen. Zudem ist alles irgendwie eintönig und hat den Geschmack von "Wir brauchen auch irgendein Spiel zum Film". Schade eigenltich, bedenkt man spannende Ansätze wie sie z.B. bei Riddick zu finden sind.
An einem Tag bekommen, am nächsten schon durchgespielt . Das zeigt: viel zu kurze Spielzeit! Nach ungefähr 6 Stunden war das spannende Abenteuer schon vorbei. Aber dafür hat Another Code viele andere Vorzüge... ... Wir schlüpfen in die Rolle der jungen und mutigen Ashley. Kurz vor ihrem 14. Geburtstag bekommt das Mädchen einen Brief von ihrem tot geglaubten Vater. Dieser lädt sie zu sich auf eine Insel ein. Mit ihrer Tante, Jessica, macht sich Ashley auf den Weg. Auf der Inselangekommen erwartet sie aber nichts als ein verlassener Pier. Plötzlich verschwindet Jessica und die kleine Ashley macht sich auf den Weg sie und vor allem ihren Vater zu suchen. Auf ihrem Weg muss das Mädchen so manches Rätsel lösen. „Another Code“ ist ein klassisches Poin and Klick Adventure, das alle Funktionen des DS geschickt mit einbezieht. Auf und zu klappen, ins Mikro pusten und natürlich wie immer: das nutzen des Toutch Screens. Manche der Rätsel waren zu offensichtlich aber oft gab es auch wirklich kniffelige Aufgaben, die Auflösung warteten. Ich hatte wirklich Spaß und wollte den DS garnicht aus der Hand legen (blöd für meinen Freund, denn der wollte eigentlich Pokemon spielen). Nervig fand ich die Musik, aber die finde ich bei den meisten DS spielen doof. Einfach wie immer den DS leiser drehen und trotzdem genießen. Worüber ich nicht so leicht hinwegsehen konnte, waren die nervigen Erinnerungsspiele zwischen den einzelnen Abschnitten. Die Fragen darin waren viel zu leicht und ich habe nie eine Frage falsch beantwortet. Spieler die auf Vertonung bestehen werden hier enttäuscht, denn alle Dialoge müssen mitgelesen werden, aber so ist das eben bei klassischem Point and Click Ab und an sind sie Gespräche etwas zu lang und einige Gesprächsfetzen wiederholen sich zu oft. „Another Code“ hat mir alles in allem sehr viel Spaß gemacht und vorallem Lust auf das Spiel „ Another Code: R “ für die Wii! (Ab auf die Wunschliste )
Heavy Rain habe ich verschlungen, auch wenn mir mein persönliches Story Ende nicht so gefallen hat Muss wohl nochmal einsteigen, dank einiger Längen und der manchmal hakeligen Lauf-Steuerung, habe ich es erstmal nach hinten verschoben Trotzdem habe ich mir jetzt den ersten Teil der Heavy Rain Chronicles runtergeladen. Der Präparator! Die Episode kostet 3,99€ - meiner Meinung nach ist das Preis-/Leistungsverhältnis vollkommen gerechtfertigt und ich wünsche mir meeeehr solcher Episoden. Jetzt! Sofort! Warum? Ich hab die Episode zwar ziemlich schnell "durchgespielt", wurde dabei aber großartig unterhalten. Die Spiel-Länge war genau richtig, um eine zeitlang in die Welt von Heavy Rain einzutauchen. Madison ist auf der Suche nach dem Origami-Killer - soweit ja nix Neues, das Setting spielt trotzdem ein paar Jahre vor dem Hauptspiel. Die Suche führt Madison auf eine heisse Spur, ein Tierpräparator steht im Verdacht der Killer zu sein… Trotz gleicher Spielmechanik ist die Episode um einiges spannender, ja teils sogar beklemmender, als das Hauptspiel. Niemand öffnet Madison die Tür, so beschliesst sie (oder ich^^) kurzerhand einzusteigen - viel will ich euch jetzt nicht verraten - nur soviel: es gibt auch wieder unterschiedliche Enden. Erst beim dritten Anlauf habe ich ein Ende gefunden mit dem ich leben kann Im doppelten Sinne Schön wäre es zu sehen wie sich das Hauptspiel verändert, wenn Madison bereits in der Episode abkratzt... aber das wäre wohl zuviel erwartet für den Preis. Das Szenario ist recht düster und man fühlt sich stellenweise wie in einem neuem Resident Evil mit winzigem Herrenhaus, nur ohne wankende Untote eben Madison hat auch in der Downloadepisode eine komplett deutsche Synchro bekommen. Lobenswert. Sehr schön ist wieder der Einsatz des 24-like Splitscreens, der die Aktionen verschiedener Charaktere zeitgleich auf den Schirm bringt. Gerade in dem kleinen Haus sorgt das für zusätzliche Dramatik wenn plötzlich der Eigentümer die Treppe hochläuft wo Paige gerade nach Beweisen schnüffelt Für mich besonders befriedigend ist die Tatsache, dass ich nach dem Spielen dieser Episode jetzt weiss warum Madison Paige so verdammt tough im Hauptspiel ist. Die Gute hat wohl einiges durchgemacht in ihrem Leben. Kurzum: wer 1-2 Stunden Spaß haben will (für alle Enden), der sollte die 3,99€ definitiv investieren. Gerade weil die Story so knackig ist, hat man eher Lust von vorne zu starten als beim Hauptspiel.
Mit der Bahn zur Arbeit fahren kann richtig langweilig werden, ich brauche zur Redaktion meistens 20 min und was mache ich in der Zeit? Spielen natürlich! Ein U-Bahn taugliches Spiel für den NDS habe ich auch schon für euch parat und ich möchte euch das Spiel Picross 3D im Vlog vorstellen...
Neinnnnn! Das ist mein Diamant.... wer schießt mich da jetzt ab *argh*! Aus dem Weg! Hahhhh, ich gewinnneeeee! Es wurde laut, man hat sich geärgert und Jubelschreie schallten durch das ganze Haus! So verlief jedenfalls mein Wochenende mit meinen Freunden und "Sonic & Sega All-Stars Racing". Optisch cool! Das spaßige Fun-Racing Game von Sega für die PS3 hat es mir angetan. Der Mario-Ableger für die Wii bekommt Konkurenz! Mit dem Titel kann Sega auf jeden Fall mithalten. Als Sonic-Fan habe ich mir natürlich sofort Sonic und sein cooles blaues Cabrio geschnappt und bin durch die wunderbar bunten Level gedüst. Die Level erinnerten mich ein wenig an die alten Sonic The Hedgehog 2D-Level (vielleicht kenntt's ja noch wer von euch)! Von verrückten Loopings bis hin zu abwechslungsreichen Strecken habt ihr alles was ein Racer-Fan braucht! Jede Menge Action und Spaß! Charaktere und Sega-Meilen Charaktere wie Ryo aus Shenmue (Dreamcast) habe ich im Multiplayermodus leider am Anfang nicht spielen können, denn diese müssen von euch erst einmal gekauft werden. Es soll insgesamt 20 verschiedene Charaktere geben ! Man kann während des Spiels Sega-Meilen sammeln, die kann man im Shop gegen neue Strecken, Fahrer und Musikstücke eintauschen. Soviel dazu... Besonders cool waren die einzelnen Spielmodi. Natürlich kann man das Spiel auch im Einzelspielermodus spielen, ich würde euch aber empfehlen in einer gemütlichen Runde mit Freunden im Multiplayermodus auf die Piste zu gehen. Abwechslungsreiche Modi! Das Spiel bietet euch verschiedene Spielmodi unter anderem: ein Zeitrennen im Einzelspielermodus, wo ihr mit anderen Fahrern Aufgaben erfüllen müsst, die durch verschiedene Level führen, um zum Beispiel goldene Ringe einzusammeln. Das motiviert natürlich, denn nur so könnt ihr die nächsten Aufgaben freischalten. Insgesamt soll es über 60 Aufgaben geben, *hah* da habt ihr sicher viel zu tun! Splittscreen Wie gesagt, der Multiplayermodus ist ein Muss und auch auf einer kleinen Party sicher sehr lustig. Hier könnt ihr im Splittscreenmodus mit bis zu vier Spielern gegeneinander antreten, online können sogar bis zu acht Spieler teilnehmen. Doch hier sehe ich ein kleines Problem bei allen die einen Minibildschirm haben . Da ich auf einem super großen Bildschirm spielen konnte machte es mir wenig aus, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass einige von euch auf einem echt kleinen Fernseher die Orientierung verlieren können. Alles easy – einfache Steuerung! Die Steuerung ist easy und ganz Genretypisch! Vom Gas geben bis zum Bremsen ist alles kinderleicht. Für die Extrawaffen habt ihr einen Knopf und um Gas zu geben haltet ihr einfach den rechten Trigger fest. Um einfacher durch die Kurven zu kommen solltet ihr natürlich Driften! Das gelingt mir ehrlich gesagt nicht immer, aber ich konnte mich nicht beklagen, denn die Strecken sind zum Glück breit genug! Fazit - Nochmal eine Runde!!! Ich bin vom PS3-Ableger begeistert - endlich wieder ein cooles Fun-Racing Game für die PS3-Konsole. Besonders gut hat mir der Spielmodus „Diamanten einsammeln„ gefallen. Hier konnte jeder Spieler Boxhandschuhe auf den schnelleren Gegner abfeuern. Ihr müsst dabei soviele Diamanten auf der Strecke einsammeln wie möglich, doch sobald ihr getroffen werdet, verliert ihr alle Diamanten wieder und jeder Spieler muss folglich versuchen, so lange wie möglich durchzuhalten, ohne durch einen Boxhandschuh vermöbelt zu werden - alle Diamanten halten ist die Devise, während die Uhr tickt und die blöde Zeit abläuft Soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr. Sehr zu empfehlen!
Regenprasseln vermischt sich mit einer beunruhigenden Musik, die vom nahenden Unheil kündigt. Ehrfürchtig habe ich heute Heavy Rain in die Playstation 3 der Redaktion eingelegt und bin abgetaucht in das Meisterwerk von David Cage. Nach einer Stunde musste ich mich leider schon wieder losreißen, aber eines steht schon jetzt fest: Heavy Rain ist ein Meilenstein der Videospielgeschichte! Kommt und folgt mir…wenn ihr darauf brennt mehr zu wissen. (Keine Angst, es werden keine entscheidenden Details verraten!) Sonnenlicht durchflutet ein helles und freundliches Schlafzimmer. Gerade aus einem friedlichen Traum erwacht, erhebt sich Ethan Mars. Noch etwas müde, tappt er durch das Zimmer und findet eine Notiz seiner Frau Grace, die gerade mit den Kindern unterwegs ist. Duschen, Zähneputzen, Rasieren. Ethan schlendert durch den Garten und genießt den schönen Tag. Grace und die Kinder kommen wieder. Es gibt viel zu tun. Schließlich wird Jason heute 10 Jahre alt. Eine Idylle, zerbrechlich wie Glas, wird mit den ersten Szenen von Heavy Rain gezeichnet. Das Unheil schwebt über allem, nicht greifbar, aber doch da. Weiß man doch, dass all das nicht von Dauer sein kann, denn schließlich geht es in dem Spiel darum einen Mörder zu finden. Bedeutungsschwer liegen dir die Worte von Jason jüngerem Bruder in den Ohren, der seinen toten Vogel Merlin betrauert. „Ich würde alles tun, um ihn wieder lebendig zu machen!„ Dann passiert es! Das große Unglück bricht über Ethan und seine Familie herein und es beginnt zu regnen. Ein düsterer Grauschleier legt sich über alles. Gesichter, die von tiefer Trauer zeugen, blicken dich an. Große Augen, die von unaussprechlichem Schmerz künden. Wie Tränen rinnt der Regen auf an ihren herab. Die Musik trägt einen davon und einem selbst wird das Herz schwer. Die Spielmechanik und Grafik Jetzt noch mal ein paar Eindrücke, zu Grafik, Spielmechanik und dem Gesamtkunstwerk. Die Grafik von Heavy Rain ist wirklich unglaublich scharf und flüssig. Es fühlt sich beinahe echt an. Die Atmosphäre, die das Spiel entfaltet, ist so dicht, dass man sich nur schwer wieder aus ihr lösen kann. Die Figuren wachsen einem sehr ans Herz und man will alles tun, damit sie glücklich sind. Untermalt wird die Stimmung noch durch den wunderschön melancholischen Soundtrack. Die Steuerung ist anfangs etwas ungewöhnlich, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase aber sehr intuitiv zu handhaben. Heavy Rain ist wirklich und wahrlich mit seinem Detailreichtum ein Meisterwerk, ein Gesamtkunstwerk geworden. Wie in keinem Spiel zuvor muss man hier Verantwortung übernehmen und mit den Konsequenzen der eigenen Handlung zu leben lernen. Für mich schon jetzt das Spiel des Jahres, die Revolution des Videospiels. Ich bin schlichtweg einfach nur begeistert! Eines ist klar. Es wird regnen und so schnell nicht wieder aufhören!
Seit dem 12. Februar finden die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver statt. Da es mir aber zu langweilig ist nur vorm Fernseher zu sitzen und untätig zu zugucken, hab ich mir die Xbox 360 geschnappt und mal selber eine Abfahrt gewagt. Ob ich mir Hoffnungen auf Gold machen darf? Verschiedene Disziplinen Zur Auswahl stehen acht Sportarten mit 14 Disziplinen, wie zum Beispiel Snowboarden oder Zweierbob. Ihr könnt im Menü auswählen, ob ihr erst mal ein Training machen wollt oder gleich euren Träumen von einer Goldmedaille hinterherjagen wollt. Falls euch das zu langweilig wird, könnt ihr euch noch den Herausforderungen stellen bei denen ihr in bestimmten Disziplinen eine vorgegebene Punktzahl erreichen müsst. Mit Freunden oder online gegen andere! Weil alleine spielen doof ist, könnt ihr bei Vancouver 2010 auch gleich noch 3 Freunde dazu einladen. Entweder ihr trefft euch gemütlich aufm Sofa und gebt euer bestes oder trefft euch online zum Zocken. Leider werdet ihr dabei immer nur vorgefertigte anonyme Athleten als Avatare bekommen. Es gibt keine Individualisierungsmöglichkeiten eures Spielers, was ich sehr schade finde, besonders im Onlinemodus. Die Steuerung Die Steuerung ist sehr eingängig und wiederholt sich bei den verschiedenen Sportarten, verspricht aber auf die Dauer langweilig zu werden. Zum Beispiel steuert sich Skeleton, der Zweierbob und das Rennrodeln so gut wie identisch. Was uns gleich zum nächsten Problem bringt. Die zur Verfügung stehenden Sportarten sind leider nicht so umfassend wie erhofft. Es fehlen beispielsweise Disziplinen wie der Biathlon, Curling oder der Eiskunstlauf. Realistischer Eindruck! Die Grafik des Games weiß jedoch zu überzeugen. Die Animationen wirken sehr realistisch und die Bilder wirken sehr scharf. Was ich besonders gut finde ist, dass man je schneller man fährt auch die Umgebung immer schemenhafter wahrnimmt oder wenn man sehr schnell die Richtung ändert. Dieser Umstand verstärkt den realistischen Eindruck noch mal. Fazit Letztendlich hat mir das Spiel mit seiner intuitiven Steuerung von Anfang an Spaß gemacht. Leider bietet die Auswahl der Sportarten keine große Variation und lassen die Steuerung schnell monoton wirken. Auch hätte ich meinen Athleten gerne individualisiert, was allerdings nicht möglich ist. Der anfängliche Spaß lässt dann schnell nach. Ebenfalls ist die Atmosphäre des Games nicht überzeugend, ein richtiges Olympia-Feeling ist bei mir nicht aufgekommen. Einzig die Grafik des Games ist ein wirkliches Highlight.
Und wir haben Hunger bekommen! Ein Spiel, das man definitiv nicht vor der Mittagspause anspielen sollte. Dai-Lee und ich sind auf der Xbox 360 mal durch ein paar der mit essensbeladenen Level gehopst und haben dabei Appetit auf die eine oder andere Leckerei bekommen. Auf ins Schlaraffenland…oder so ähnlich . Worum geht's? „Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen„ ist das Game zu dem gleichnamigen Film. Die Story dreht sich um den schrägen, aber liebenswerten Erfinder Flint Lockwood. Flint erfindet eine Maschine, die aus Wasser Essen macht. Leider schießt sich die Maschine bei ihrem ersten großen Test selbst in die Wolken. Von dort aus lässt sie es via Anweisung über einen Satelliten von Flint Berge von Essen regnen. Witziger Film! Da mir der Film wirklich gut gefallen hat, hatte ich mich darauf gefreut mit dem Game noch mal einige lustigen Szenen durchleben zu können. Auch wenn bekanntlich Games zu Filmen meistens nicht so überzeugen können, so war ich doch guter Dinge. Leider wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt. Die Episoden Das Game ist in Episoden unterteilt, die je 4 Level enthalten. Man kann die Level innerhalb einer Episode frei anwählen und nach Geschmack durchspielen. Durch diese Zerstückelung kommt aber keine vernünftige Story zustande und die Atmosphäre des Films überträgt sich nicht auf das Game. Das Gameplay Das Gameplay glänzt auch nicht durch Abwechslungsreichtum. Zwar hat man immer mal eine andere Waffe in der Hand aber die Steuerung beschränkt sich auf A für Hüpfen und LT fürs Benutzen einer Waffe. Wie angedeutet kann man das Spiel auch zu zweit spielen. An jedem Punkt in einem Level kann ein Freund dazu kommen und in die Rolle des Affenschlüpfen, dem Flint einen Helm gebastelt hat, der seine Gedanken entschlüsselt. Im Coop-Modus macht das Spiel auch gleich wesentlich mehr Spaß. Die witzigen Kommentare „Guck mal Mama! Der Zahnarzt hat uns gerettet.„ „Das ist ein Laborkittel!„ Die witzigen Kommentare und die Anspielungen auf Retrogames (z.B. im Intro), retten den Titel gerade noch vor einem sehr vernichtenden Urteil. Wer nach einem Jump and Run sucht, dass einem einen netten Coop-Modus bietet, der könnte hier seinen Spaß haben. Fans des Films und allen anderen kann ich das Game nicht unbedingt ans Herz legen. Fazit Anlässlich dessen, dass mir der Film wesentlich besser gefallen hat als das Game, hier der Trailer zu dem Streifen.
Die Sims sind ja für ihre zahlreichen Add-Ons bekannt und haben anlässlich ihres 10. Jubiläums auch gleich zwei neue Add-Ons für die Sims 3 erhalten. Zum einen haben wir da „Erstelle einen Sim„ und zum anderen „Luxus-Accessoires„. Gespannt hab ich, als absoluter Fan der Reihe, beide für euch ausprobiert und euch einige Screenshots mitgebracht. „Erstelle einen Sim„ hat mich leider etwas enttäuscht, dieses Programm enthält nichts weiter als den ganz normalen Erstelle einen Sim Modus von die Sims 3 und enthält keinerlei Neuerungen. Es ist wohl wirklich für Leute gedachte, die einfach mal einen Sim bauen wollen, unabhängig vom Hauptspiel. Für Fans und somit auch Besitzern von die Sims 3 bietet diese Erweiterung leider keinen Mehrwert. „Luxus Accessoires„ hingegen sagt mir sehr zu und hält was es verspricht. Mit diesem Accessoire Pack könnt ihr das Haus eures Sims im modernen Loftstyle dekorieren und einrichten. Ihr erhaltet neue Möbel für Wohn und Schlafzimmer, Bad und Büro. Außerdem könnt ihr auch euren Sim in schicke neue Kleider stecken und es gibt auch zwei neue Haarschnitte. Also nichts wie rein ins Luxusvergnügen. Genau das habe ich mir auch gedacht und meinem Sim, schnell mal zum Frisör geschickt, sie in ein schickes Kleid gesteckt und mich daran gemacht ihr Haus in ein angesagtes Loft zu verwandeln. Und da ich ja immer an euch denke habe ich genau das auch sehr feierlich dokumentiert . Viel Spaß dabei …
Drei große Hack'n Slay Titel sind in den letzen Wochen auf dem Markt gekommen, doch welcher macht eigentlich den meisten Spaß oder welcher ist für wen der richtige? Ich hab für euch mal genauer hingeschaut und Bayonetta, Darksiders und Dante's Inferno für euch gegenübergestellt. Wetzt schon mal eure Klinge, denn es kann losgehen… Die Story Gemeinsam ist den Stories rund um Dante's Inferno und Darksiders ihr Bezug auf den christlichen Glauben. In Darksiders befindet ihr euch mitten in der Apokalypse, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt und schlüpft in die Rolle von Krieg, einem der apokalyptischen Reiter. Dante stürzt sich in die Hölle nach biblischem Vorbild und auch Bayonetta stürzt sich auch in den Kampf mit biblischen Wesen. Allerdings bietet sie nicht mit Dämonen sondern Engeln die Stirn. Die Story von Bayonetta dermaßen verworren und irre, dass sie hier kaum reinpasst. (Bild Bayonetta) Das Gameplay Das Gameplay von Dante hat mich leider nicht so überzeugt ( nachzulesen hier ). Ich fand es im Vergleich zu Darksiders ( nachlesen hier ) zu umständlich gelöst. Bayonetta mit ihren schier endlosen Combos hat es aber auch ganz schön in sich, macht aber einfach wesentlich mehr Spaß beim Ausprobieren als jetzt Dante. (Bild Dantes Inferno) Items Sowohl Dante als auch Krieg zahlen für ihre neuen Fähigkeiten mit Seelen. Mit Mana- und Lebensbrunnen oder grünen Seelen, die Leben auffüllen, erfinden beide Games das Rad nicht gerade neu. Ganz anders Bayonetta. Dort könnt ihr eure erbeuteten Heiligenscheine in einer Bar in der Hölle einlösen und so neues freischalten. Als Lebensspender dienen Bayonetta selbstgemachte Lollys. Ganz klar, die coolsten Items hat unsere sexy Hexe . (Bild Darksiders) Die Waffen Auch hier gewinnt Bayonetta für mich... was die Kreativität angeht. Weder ein riesen Schwert noch Dantes gewaltige Sense kommen für mich gegen Bayonettas Hackenschuhe mit Kanonen daran an. Der Look Welches Game präsentiert den geilsten Look? Ich finde alle Games haben ihren ganz eigenen Stil entwickelt und überzeugen in Fragen Look alle auf ihre Weise. Ganzheitlicher wirkt das Design bei Darksider uns Bayonetta, was jedoch die Erzeugung von Grauen und Schrecken angeht, macht keiner Dante und seiner Hölle etwas vor. Schwierigkeitsgrad Sowohl Dante's Inferno als auch Bayonetta warten mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad auf und bieten euch Endgegner, die es in sich haben. Bei einigen entsteht so Frust, andere freuen sich über die Herausforderung. Darksiders ist meiner Meinung nach mit einem moderaten Schwierigkeitsgrad ausgestattet, man läuft so durch die Level, hängt an einigen Stellen, aber kommt auch immer wieder weiter. Vorbilder Bei Darksider und Dante's Inferno stand unumstritten God of War Modell. Man kann in beiden Games viele Anleihen zum Kriegsgott finden. Bayonetta wird immer wieder gerne mit Devil May Cry vergleichen und als Kopie dessen dargestellt. Wer aber drei Titel auf ihre prominenten Vorbilder reduziert, wird ihnen nicht gerecht. Fazit Ich denke jedes Spiel hat seine Liebhaber gefunden und davon auch nicht zu wenige. Bayonetta ist einfach abgedreht und irre und hat eine sexy Protagonistin. Wer J-Pop mag und es gerne etwas crazy mag, der wird sich hier voller Vergnügen durch Horden von Engeln schnätzeln können. Wer einfach brachial sich durch Schaaren von Gegner kloppen will und Spaß am Zerstören der spielweigenen Umgebung hat, dem wird Darksiders spaßige Stunden bescheren. Wem es aber nicht böse genug sein kann und wer sich durch einen hohen Schwierigkeitsgrad eher anstacheln als abschrecken lässt, der sollte bei Dante's Inferno zuschlagen. Letztendlich könnt ihr als Fan von Hack'n Slay jeden der Titel bedenkenlos kaufen, denn es sind alles wirklich ausgesprochen gute Games.
Dantes Inferno entfacht eine bildgewaltige Schreckensvision, die ihres gleichen sucht. Zartbesaitete Gemüter sollten von diesem Spiel lieber die Hände lassen. Verzweiflung, Leid und Wahn erwarten euch auf dem Weg durch die neuen Kreise der Hölle. Ich hab mich furchtlos wie ich bin für euch in den ersten Kreis der Hölle gewagt und bin Dante auf der Xbox 360 auf seinem Rachefeldzug gefolgt. Aufbruch in die Hölle Die Story des Games ist an die Göttliche Komödie von Dante Alighieri (1265-1321) angelehnt, eine der bedeutendsten Dichtungen der Weltliteratur. Im Game durchlebt ihr den ersten der Teil des Werks von Dante, die Reise durch das Inferno, die Hölle. Die Grundlage von Dante wurde für das Game in Teilen abgeändert, man hat sich aber bemüht der Vorlage möglichst treu zu blieben. Der Dante, der Göttlichen Komödie, durchlebt seine Reise durch die Reiche des Jenseits als Pilger, man könnte beinahe sagen als Tourist. Er ist friedfertig und fällt eher in Ohnmacht als die Hand gegen die Schrecken der Hölle zu erheben. Ganz anders der Dante, der euch im Game erwartet. Dieser Dante hat keine Scheu von seiner riesigen Sense Gebrauch zu machen und unter den Geschöpfen der Hölle zu wüten. Warum begibt sich der Dante im Game auf den Weg durch die Hölle? Natürlich aus Liebe! Aus Liebe zu seiner Angebeteten Beatrice, die von Luzifer gekidnappt wird, als Dante gerade von den Kreuzzügen heimfindet. Dante soll am dritten Kreuzzug unter Richard Löwenherz in das Heilige Land ausgezogen sein, was historisch allerdings unmöglich ist . Geleitet wird Dante, wie auch in der Vorlage von seinem „Reiseführer„, dem römischen Dichter Vergil. Dieser zitiert für euch Teile des Originaltextes und sorgt für den nötigen Hauch von Weltliteratur, den man aber auch skippen kann . Vergil darf als Heide nicht in den Himmel aufsteigen, hat aber so ein tadelloses Leben geführt, dass er in der Vorhölle verbleiben muss, bis das Jüngste Gericht kommt. Zu Zeiten darf er aber auch andere durch die Hölle führe;). Verdammen oder Erlösen? Eure Waffe, die riesige Sense, den Klauen des Todes entrissen, ist euch eine große Hilfe, wenn ihr euch durch die Horden der Unterwelt schnätzelt. Habt ihr einen Gegner dem Tod sehr nahe gebracht könnt ihr zu einem Finnishing Move ansetzen, der euch die Wahl lässt, ob ihr den Gegner verdammen oder erlösen wollt. Die Kraft die Seelen der Kreaturen der Unterwelt zu erlösen, gibt euch Beatrice, die als von der Sünde unberührt für alles Reine steht. Je nachdem ob ihr die Gegner erlöst oder verdammt bekommt ihr bestimmt Punkte um in einem Skillbaum Fähigkeiten auszubilden. Es gibt den roten Pfad der Verdammnis und den blauen Pfad der heiligen Kraft. Weiße Seelen, die ihr von jedem erledigtem Gegner bekommt, können sowohl für den einen oder den anderen Pfad genutzt werden. Auf eurem Weg werdet ihr immer wieder Sündern aus der Geschichte begegnen, die im Wahn von ihren Taten faseln. So könnt ihr Pontius Pilatus, der Jesus ans Kreuz nageln ließ, in die ewige Verdammnis schicken oder seine Seele in den Himmel aufsteigen lassen. Und da Jesus sagte, man solle auch seinen Feinden vergeben, habe ich in seinem Sinne auch seinen Henker Pontius Pilatus erlöst. Bei diesen besonderen Persönlichkeiten startet bei der Erlösung ein Minispiel, bei dem ihr die Sünden, hier von Pilatus, einfangen müsst, um so die Erlösung zu erwirken. Je nachdem wie erfolgreich ihr dabei seid, schaltet ihr so Bonusseelen frei. In der Hölle steuert sich alles etwas anders Hier ein paar Worte von mir zur Steuerung, die auf nur meinem persönlichen Erleben beruhen. Ihr denkt jetzt, ein Hack'n Slay was kann daran so kompliziert sein? Ungewohnt würde ich es im Falle von Dantes Inferno nennen und somit auch am Anfang erschwerend. Vieles im Game wird über die Schultertasten gesteuert, was einen anfangs doch sehr irritiert: möchte man beispielsweise einen Brunnen benutzen um sich dort sein Leben aufzuladen, dann drückt man nicht den A Button oder vielleicht auch den B Button, nein man muss RB nehmen. Hier noch ein anderes Beispiel: will man einen Gegner greifen oder finnishen muss man RT drücken. Wie ich finde ist das alles sehr umständlich gelöst. Aber auch mit der Kamera hatte ich so meine lieben Probleme, denn die kann man nicht selbst steuern. Hat man nun eine ungünstige Kameraeinstellung erwischt und will diese wie gewohnt mit dem rechten Joystick justieren, weicht man stattdessen mit Dante aus und kommt dann auch mal einem Abgrund gefährlich nahe. Mein Fazit an dieser Stelle: die Steuerung hätte man doch ein wenig intuitiver gestalten können. Ein Kreis, ein Höllenboss! Über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad kann man sich bei Dante wirklich nicht beschweren und definitiv nicht über ein zu schwaches Endgegnerdesign. Jeder Ring hält für euch eine bestimmte Prüfung bereit, die gelöst werden will oder im Falle der Endgegner aus dem Weg geräumt werden muss. Einfacher gesagt als getan, denn die Endgegner haben viele verschiedene Phasen und überraschen euch immer wieder mit neuen Gemeinheiten. Wer hier nicht schnell genug reagieren kann, wird sehr viele der Zitate aus den Höllengesängen lesen müssen, die immer dann erscheinen, wenn man gestorben ist. Eine Höllenvision Der Look von Dantes Inferno ist wirklich nichts für sanfte Gemüter und was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das Spiel keine Jungendfreigabe bekommen hat. Düster und böse umfängt euch die Hölle und reißt euch mit in einem Schlund aus jammernden, namenlosen Gestalten, die in ihrem Wahn um Erlösung flehen oder sich euch mit erbitterter Bosheit in den Weg stellen. Überall bröckelt und bebt der Boden und immer umfangen einen die Schreie der auf ewig Verdammten. Die Entwickler haben wirklich alles gegeben um eine Vision der Höller heraufzubeschwören, die ihres Gleichen sucht. Besonders gelungen sind dabei auch die Cut-Scenes und die Comic Zwischensequenzen, die einem immer wieder kleine Stücke der Story näher bringen. Bereits in einer der ersten Cut-Scenes näht sich Dante in der Wildnis ein rotes Kreuz direkt auf die Haut und macht damit jedem Horrorfilm Konkurrenz . Leider kann die Grafik ingame nicht mit den Cut-Scenes mithalten, was ich als störend empfand, denn so entwickelt das Game mit den Comic Zwischensequenzen einen dreigeteilten Look und präsentiert sich einem nicht im Ganzen. Vergleich gefällig? Ein Vergleich zu dem kurzvorher erschienenem Darksiders liegt nahe und da ich dieses praktischer Weise auch schon für euch getestet habe, werde ich beide Titel mal für euch gegenüberstellen . Beiden Titel merkt man beim Spielen an, dass sie stark durch God of War geprägt wurden, jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ihren eigenen Stil entwickelt haben. Gemeinsam ist den Titeln auch ein starker Bezug zum christlichen Glauben. Wo in Darksiders die Apokalypse beginnt, das in der Bibel prophezeite Ende der Welt, muss sich Dante durch die Hölle nach christlichem Vorbild kämpfen. In Dante jedoch wird das Thema Kirche aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Immer wieder sieht man wie sich Dante daran erinnert, wie ein Kardinal ihn und alle anderen Söldner von jeglicher Sünde freispricht, wenn sie in den Heiligen Krieg ziehen. Als jedoch der Tod Dante holen w ill und ihn mit sich in die Hölle nehmen will, begehrt Dante auf, der doch freigesprochen ward von jeglicher Sünde. Es zeigt, dass die Kirche keine Sünden vergeben kann, die nicht willentlich bereut werden. Letztendlich wird auch Rechtmäßigkeit des „Heiligen Krieges„ in Frage stellt. Die Steuerung bei Darksiders ist sehr viel intuitiver und „gewohnter„ als die von Dante. Das Endgegnerdesign bei Darksiders ist wesentlich einfacher und weniger komplexer als bei Dantes Höllentour. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad bei Dantes Inferno höher anzusetzen als bei seinem Gegenüber. Der Look von Darksiders hat mich persönlich mehr angesprochen, er ist ganzheitlich und rundet das Spiel ab. Bei Dante‚s Inferno ist das Höllendesign wirklich hervorragend, aber es entsteht nicht dieser ganzheitliche Eindruck. Letztendlich hat mir Darksiders mehr zugesagt, weil ich das Spielerlebnis als flüssiger wahrgenommen habe und einfach einen ungeheuren Spaß beim Spielen hatte. Dante‚s Inferno ist mit seiner Höllenvision ein ganz eigener Meisterstreich gelungen, der mich aber leider nicht so fesseln konnte wie Darksiders. Fazit Erst mal vielen Dank an alle, die mich bis hierhin begleitet haben . Dante‚s Inferno ist wirklich ein Blockbuster Titel geworden und weiß durchaus zu begeistern. Wer nach einem anspruchsvollen Spiel sucht, dass einem in Endbosskämpfen bis aufs letze fordert, Spiele mag, die ihr ganz eigene Vision entwickeln und schon immer mal wissen wollten was in der Göttlichen Komödie passiert, sie aber nicht lesen will , der ist mit diesem Titel bestens beraten. Meine Führung durch Dantes Hölle ist jetzt hiermit beendet und ich verabschiede mich ganz herzlich bei euch.
Schon mal im einen Krankenhaus erwacht, ohne überhaupt zu wissen, was, wie, wer, wo, und überhaupt? Genau das passiert dem Protagonisten des Spiels Dementium, ein Horror Egoshooter, der das noch kleine Erwachsenen-Sortiment für NDS nicht nur erweitert. Wenn man dem großen Internethändler, der mit „A„ beginnt, glauben darf so zählt die Auswahl an 18er Games gerade mal 7 Stück (Doppelte & UK-Importe nicht mitgezählt). Unter diesen sieben befindet sich ein Spiel, dass ich als echtes Kleinod bezeichnen würde. Ein wirklich feiner und schön-schauriger Egoshooter, der aus diesem „Mini-Sortiment„ dennoch schier herausstrahlt. Dabei erschien Dementium im Jahre 2009 gleich in zwei Ausführungen, zwei Verpackungsausführungen. Die erste war blutrot und sonst nichts, die zweite Auflage aus dem Juli vergangenen Jahres zeigt ein verschwommenes Gesicht auf schwarzem Hintergrund. Wohl um auch mehr auf den „Horror„ Aspekt einzugehen. Eine nur rote Verpackung hätte auch ein Spiel zur Interpretation moderner Kunst sein können. Horror pur! Wie dem auch sei, jedenfalls stellt sich der Ego-Shooter der Aufgabe, die Möglichkeiten des NDS für sich zu nutzen. Stylus und Steuerkreuz zu kombinieren, stelle ich mir ziemlich schwierig vor, sodass ich sagen muss, die Entwickler haben gute Arbeit geleistet. Die beiden Steuerungen greifen gut ineinander. Mit dem Kreuz bewegt man die Figur durch den Raum, mit dem Stylus schwenkt man die Kamera und führt Aktionen aus. Es gibt zwar keine verschiedenen Schwierigkeitgrade zur Auswahl, dafür ist der Standard auch und gerade für Einsteiger sehr fair! Leute, die auch auf dem DS schon als Shooter-Experten gelten, werden müde lächeln und das Game als „zu easy-peasy„ wieder ins Regal stellen. Aber ich bin absolut zufrieden damit und hoffe auch für den Nachfolger, dass er entweder verschiedene Schwierigkeiten anbietet oder weiterhin einsteigerfreundlich bleibt. Wie alles beginnt... Da die Story recht schnell erzählt ist, verwende ich hier nur zwei Sätze drauf. Es beginnt damit, dass man (ich muss schon sagen „mal wieder„!) in einer Introsequenz in ein Krankenhaus hineingefahren wird - angeschnallt an einen Rollstuhl und dort mit nichts weniger als einem fetten, roten Fragezeichen über dem Kopf auf dem Zimmer sitzt. Was ich dort will, warum ich überhaupt dahin gekommen bin - ich weiß das nach einer langen Spielsession immer noch nicht! - und vor allem: wie komme ich hier wieder raus? Das ist gleichzeitig auch („mal wieder„) das Ziel des Spiels: Einfach raus, auf Biegen und Brechen! Geistererscheinungen von kleinen, blondierten Gruselmädchen dürfen auch nicht fehlen. So weit, so bekannt aus vielen anderen Games davor auch schon. Die Atmosphäre Aber so altbacken das auch sein mag, es zieht mich trotzdem an. Ich mag die Atmosphäre von runtergekommen, beklemmenden Krankenhäusern, mit Blutspritzern und Schreien überall. Und Zombies! Viele, schöne Zombies, deren Schwachpunkt diesmal nicht der Kopf, sondern das Herz im geöffneten Brustkorb. Fazit Ansonsten, wer sich für den DS einen schönen Horror Ego-Shooter zulegen möchte oder der wie ich immer wieder in die Nähe von Grusel und Schauer gezogen wird, dem sei Dementium wärmestens empfohlen. Um ehrlich zu sein: Ich hab mir das Spiel vor allem wegen des Namens zugelegt
Die Apokalypse hat begonnen. Die Armeen des Himmels und der Hölle lassen die Welt in Chaos versinken. Verwüstung wo man nur hinschaut. Mittendrin einer der vier Reiter der Apokalypse, Krieg. THQ fährt in seinem Game Darksiders ein gewaltiges Endzeitszenario auf, das zu überzeugen weiß? Ich habe das Game mal für euch angetestet und für euch etwas genauer hingeschaut. Die Story Dämonen und Engel haben einen erbitterten Krieg begonnen und damit die Welt an den Rand des Untergangs gedrängt. Ihr schlüpft in die Rolle eines der vier Reiter der Apokalypse, Krieg. Krieg folgt dem Ruf, der gebrochenen sieben Siegel und schmeißt sich zwischen die Fronten. Seine Aufgabe ist es den Weltuntergang aufzuhalten und das Gleichgewicht zwischen dem Königreich des Himmels, der Hölle und der Menschen wiederherzustellen. Doch eine Verschwörung ist im Gange und Krieg fällt in Ungnade. Er muss sich vor dem Rat rechtfertigen, der ihn beschuldigt den Weltuntergang heraufbeschworen zu haben. Krieg ist sich jedoch keiner Schuld bewusst und handelt aus, dass man ihn den Übeltäter „den Zerstörer„ finden und eliminieren lässt. Man nimmt dem Reiter sein Pferd Ruin, seine Kräfte und setzt ihm einen Beobachter an die Seite, der überwachen soll, dass er auch wirklich die Aufgabe des Rates befolgt. So macht sich Krieg also auf den Weg seine Ehre wieder rein zu waschen und den wahren Schuldigen zu finden. Doch die Welt hat sich sehr verändert in den 100 Jahren, die Krieg beim Rat verloren hat. Das dritte Königreich, die Menschen sind untergegangen und alles liegt in Schutt und Asche dar. Das Kampfsystem Das Kampfsystem bei Darksiders ist denkbar einfach, wie bei einem Hack&Slay zu erwarten. Bei der Xbox 360 Variante des Spiels müsst ihr für einen Angriff nur den X-Button drücken und staunen welche Zerstörung die Klinge Chaosfresser hinterlässt. Mit dem B-Button könnt ihr dann Finishing-Moves einsetzen. Auch wenn das Ganze hier sehr monoton klingt, macht es trotzdem einen unglaublichen Spaß, gerade weil man so gut wie die ganze Umgebung in Kleinholzverwandeln kann. Gib mir Seelen! Und da sind wir auch schon bei dem nächsten wichtigen Punkt angelangt. Seelen sind für euch als Spielerin unglaublich wichtig, denn sie sind die wichtigsten Items im Spiel. Blaue Seelen dienen als Zahlungsmittel um Dämonen zu bestechen oder ihnen Gegenstände und verlorene Fähigkeiten abzukaufen. Mit grünen Seelen könnt ihr eure Lebensenergie auffrischen, was im Spiel immer dann besonders einfach ist, wenn schwache Gegner in der Nähe sind. Diese könnt ihr einfach zerquetschen und erhaltet dafür grüne Seelen. Gelbe Seelen dienen dazu eure Waffen zu verbessern. Seelen findet ihr in Truhen, in dem ihr eure Umgebung kurz und klein haut und natürlich auch für das Erledigen von Gegnern. Tempel, welches Geheimnis birgst du? Im Laufe des Games prügelt und hackt ihr euch von Tempel zu Tempel. In jedem Tempel warten viele recht einfach Rätsel zum Schluss aber auch recht anspruchsvolle Rätsel auf euch. Jeder beendete Tempel wird ähnlich wie bei Zelda mit einer neuen Waffe belohnt wie zum Beispiel einem Wurfhaken, einem Klingenbumerang oder einem Handschuh genannt „Leerläufer„. Was aber wäre ein Reiter ohne sein Pferd? So viel sei an dieser Stelle verraten: ihr werdet Ruin noch zurück bekommen. Der Look Das Spiel hat einen sehr eigenen, sehr coolen Look entwickelt. Die Comic-Grafik überzeichnet die Charaktere zwar maßlos, aber bei einem Reiter der Apokalypse darf man das auch mal . Die einzelnen Abschnitte des Spiels sind detailreich gestaltet und entwickeln jeweils ihre ganz eigene Atmosphäre. Kennen wir das nicht schon? Eines muss man leider zu Darksiders sagen: es erfindet das Genre nicht gerade neu. Im Gegenteil ist es bei dem Game vielmehr so, dass es geschickt bei erfolgreichen Spielen abkupfert und ein Mal gut durchrührt. Man hat das Gefühl die Entwickler haben eine Menge God of War genommen, noch etwas Zelda dazugegeben und eine winzige Prise Prince of Persia an einiges Stellen, habe alles gut vermengt und es dann Draksiders genannt. Fazit Darksiders, nur schlecht kopiert? Definitiv nein! Das Spiel erfindet das Rad nicht neu, wie man so schön sagt, aber es macht trotzdem einen unglaublichen Spaß. Auch wenn einem vieles sehr bekannt vorkommt, ist die Mischung gut gelungen und man schnätzelt sich gerne durch Heere von Dämonen und Engeln. Wer es also nicht mehr erwarten kann bis God of War III endlich in die Läden kommt oder Bayonetta einfach zu irre ist, der wird mit Darksiders seinen Spaß haben.
Der Metal entstand während der 70er Jahre und erreichte seinen Höhepunkt in den 80ern. Danach wurde es sehr ruhig. Jetzt erfährt diese Musikrichtung durch Tim Schafer eine Renaissance und ein in virtuelle Grafik gegossenes Denkmal, welches jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Ich weiß, ich weiß, ich bin verdammt spät dran mit meinem Review, doch was lange währt, wird endlich gut, heißt es bekanntlich. Warum ich mir so viel Zeit zum Testen genommen habe, erläutere ich später noch, aber jetzt zurück zum Spiel. Ich spiele Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black), den „besten„ Roadie der Welt. Er kann alles bauen und reparieren. Und er befindet sich in einem Dilemma: „Metal is dead.„ Diese lakonische Aussage beschreibt, wie Eddie sich angesichts der neuen „verpopten„ Rock-Musik fühlt. Am liebsten wäre in den frühen Siebzigern Roadie gewesen, als Musik noch echt war. Auf einmal passiert es dann: Nach einem „Arbeitsunfall„ auf einem Konzert erwacht Eddie in der We lt des„Ormagöden„, das göttliche Metal Monster. Doch diese Welt ist wie immer von machthungrigen, bösen Gestalten bedroht. In diesem Fall heißt der Bösewicht Doviculus und es gilt nichts anderes zu retten als den Rock, bzw. den Heavy Metal an sich! Um dies zu schaffen schließt sich Eddie der Rebellgruppe um Lars & Lita Halford und der geheimnisvollen Ophelia an, denn er will ihnen mit seiner jahrelangen „Berufserfahrung„ tatkräftig zur Seite stehen. So weit zur Geschichte. Aber in Brütal Legend kommt es auf die Story selbst weniger an. Was mich an dem Spiel viel mehr begeistert hat, war zum Einen diese sagenhafte Landschaft. Alles was nur irgendwie optisch an die Musikrichtung Metal erinnert, ist in der Landschaft wiederzufinden: Die zum Teufelsgruß gehobene Hand als steineres Memorial, Stachelschweine, deren Stacheln aus Metall sind, „rote Teufelsdornen„ genannte Blumen, die den Spieler auf geheimeSchätze aufmerksam machen, etc. Mir ging es gerade in der Anfangszeit so, dass ich es mehr genossen habe, durch die Gegend zu fahren und die gestalterischen Details zu bestaunen, denn das Spielgeschehen voranzutreiben. Dann besitzt dieses Spiel Humor. Und davon eine ordentliche Portion. Ich habe von einem Tim Shafer Game, der mich schon mit den skurrilen „Psychonauts„ auf der PS2 begeisterte, nichts anderes erwartet. Mit Jack Black als Sprecher für Eddie tut er überdies sein Übriges. Manches Mal habe ich dermaßen gelacht, dass ich das Spiel unterbrechen musste, um mich wieder zu beruhigen. Und auch die andren Sprecher, die Tim Shafer verpflichten konnte, werden die Herzen von Heavy Metal hörenden Gamern höher schlagen lassen: Ozzy Ousbourne, Lemmy Kilmister, Lita Ford und last not least Rob Halford. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen: Mehr als 100 feinste Metalsongs von Bands wie Motörhead, Judas Priest, Manowar, Black Sabbath, natürlich auch Tenacious D. uvm. Den Songs kann man beim Fahren in Eddies Hot Rod genüsslich lauschen, besondere Perlen allerdings müssen erst aus Erde geborgen werden. Die Stellen des „verschütteten Metals„ sind auf der ganzen Karte verteilt. Das weckt die Lara Croft in mir. Ansonsten hat sich noch kein Spiel zuvor so hingebungsvoll und witzig einem Thema, nein einer ganzen Subkultur, genähert. Allein für die Atmosphäre und die Lachkrämpfe bekommt das Spiel alle meine Daumen nach oben. Doch wo eitel Sonnenschein sind auch Regenwolken nicht weit entfernt. So toll dieses Spiel ansonsten auch ist und so sehr es auch durch die gesamte Gamingpresse gehyped wurde. Ich habe mittendrin einfach die Lust verloren. "Wie jetzt?" mag sich da der Eine oder Andere fragen. Ja, es stimmt, ich hab das Spiel förmlich „vergessen„ als weitere unbedingt zu spielende Games auf den Markt kamen. Und ich kann Euch auch sagen woran das liegt. Das Spiel wurde als Action-Adventure mit Echtzeit-Strategie-Elementen bezeichnet. Ich sehe es aber mittlerweile genau andersherum. Ab einem gewissen Zeitpunkt wandelt sich das Action Adventure zu einem Echtzeit-Strategie Titel mit einer Prise Action. Und so ambitioniert ich auch gewesen bin und so sehr ich mir versprochen habe: „Das zieh ich durch!„ So sehr habe ich aber auch gemerkt, dass ich einfach kein Stratege bin und es niemals sein werde. Es ödet mich an. Von daher gesehen konnte ich nicht das halten, was mir das Spiel vollmundig versprach: Mit Freude und Langzeitvergnügen am Ball zu bleiben. Es ging nicht. Ich hab mich dann über die Kleinigkeiten wie das schwammige Lenken des Hot Rods mehr aufgeregt, als dass ich mich mit Freude in die nächste Mission gestürzt habe. Dabei ist und bleibt das Spiel nach wie vor super, nur der Spieler, also ich, war der Falsche. Mit den letzten Worten zusammengefasst: Wer das Genre RTS mag UND dazu noch einen kleinen Metaler im Herzen trägt und auch im Spiel gerne mal herzhaft lacht, der muss in den nächsten Laden und Brütal Legend nach Hause tragen. Allen anderen sei gesagt: Leiht es Euch erstmal aus und schaut ob Euch die Mischung zusagt, dann dürft auch Ihr beherzt zugreifen. Andernfalls rate ich: Finger weg, es ist nur schade drum.
Am 21.01. erschien der neuste Teil der beliebten Might and Magic-Reihe „Clash of Heroes„ von Ubisoft für den Nintendo DS und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn anzuzocken. Die Story Anfangs war ich von der Story etwas enttäuscht, da sie sehr an eine nur allzu bekannte Trilogie anlehnt: Ihr seid ein Elfenmädchen namens Anwen (!), dessen Dorf von bösen, machtgierigen Dämonen angegriffen wird, die ein uraltes Artefakt an sich bringen, welches eure Welt schützt: Die Klinge des Bindens (!), die es dem Besitzer ermöglicht, über alles Böse zu herrschen (!!!). Daraufhin bereiten sich Menschen, Elfen und Zwerge auf einen epischen Krieg vor (!!!), um die Dämonen aus ihrer Welt zu vertreiben. Mithilfe von Waldläufern, Baumriesen und Armeen stellt auch ihr euch dem Kampf gegen das Böse. Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich von „Der Herr der Ringe„ abgekupfert, selbst der Oberbösewicht sieht aus wie Sauron, nur in rot. Aber: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden… Der Spielverlauf Ihr lauft also, auf der Suche nach dem Bösen durch eure Welt und werdet auf eurer Reise immer wieder in Kämpfe verwickelt. Diese sind strategische, rundenbasierte „Puzzlekämpfe„. Nun bin ich überhaupt nicht der Typ für rundenbasierte Duelle und war zunächst gar nicht begeistert. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Kampfprinzip hier ein ganz neues ist: Man puzzelt sich seine Armeen und Formationen zusammen und kümmert sich um die richtige Aufstellung der Kämpfer. Nach kurzer Übungsphase war ich nur noch scharf auf´s Kloppen mit dämonischen Viechern und konnte gar nicht mehr genug bekommen. Im Laufe des Spiels wechseln einige Male eure Spielcharaktere, so dass man immer wieder neue spannende Einheiten hat. So gibt es etwa Elfen und Ritter, als auch Nekromanten. Außerdem gibt es neben der Hauptstory auch noch einige Nebenquests, welche man erfüllen kann. Diese machen nicht nur zusätzlich Spaß, sondern sind auch super um euren Charakter und seine Einheiten zu leveln. Lediglich die Fortbewegung ist ein wenig nervig – man bewegt sich anhand von „Knotenpunkten„ fort, was so viel heißt wie von einem Punkt zum nächsten hüpfen. Grafik Die Grafik des Spiels hat mir total gut gefallen. Im eigentlichen Spiel bewegt man sich in einer süßen kleinen, jedoch detailgetreuen Welt fort, in der die Figuren an Zelda aus der GameBoy-Zeit erinnern. Die Zwischensequenzen sind wirklich super animiert und machen Spaß zu gucken. Insgesamt würde ich den Stil als eine Art Mischung aus Anime und Comic bezeichnen. Fazit Trotz der altbekannten Story, durch die man ziemlich durchrennt, fühlt man sich doch sehr schnell in das Spiel ein und will gar nicht mehr aufhören. Nach ein paar Spielstunden musste ich feststellen, dass ich hoffnungslos süchtig war und so wurde aus dem „angezockt„ eher ein „durchgezockt„. Meiner Meinung nach ist „Might and Magic – Clash of Heroes„ ein sehr gelungenes Game für den Nintendo DS. Ich bin begeistert!
Nun solltet ihr als treue Leser ja schon so einiges über das vergangene SEGA-Event erfahren haben – doch damit noch nicht genug! Neben Spielen wie „ Resonance of Fate „ oder „Yakuza3„ war nämlich auch der neuste Teil der Monkey Ball-Reihe mit von der Partie: „Monkey Ball Step & Roll„! Erscheinen wird dieser am 12.02.2010 und so einige Neuerungen mit sich bringen. Unter anderem kann man sich jetzt nämlich auch mithilfe des Wii Balance Boards so richtig zum Affen machen – was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Mit AiAi zum Affen machen! Neben dem Hauptgame gibt es auch jede Menge Minispiele mit dem kleinen Affen in der Hamsterkugel. So kann man mit AiAi und seinen Freunden zum Beispiel auf einer Schaukel glitzernde Sternchen einsammeln oder waghalsig und mit niedlich flatternden Ohren Fallschirmspringen. Leider muss man sagen, dass diese Minigames dem Spiel im Großen und Ganzen aus der Patsche helfen, da das Hauptspiel sehr schnell etwas einseitig werden kann. Das Wii-Balance Board kommt zum Einsatz! Mit dem Wii Balance Board oder der Wii-Fernbedienung lässt man das Äffchen durch sich ziemlich ähnelnde und wenig komplexe Level kullern und Bananen einsammeln. Die Steuerung fällt dabei anfangs oft nicht sehr leicht und trieb den ein oder anderen Ungeduldigen unter uns (mich) in den Wahnsinn. Hat man den Dreh aber erst einmal raus, sollte dies jedoch kein längerfristiges Problem sein. Mehrspielermodus Das Hauptgame sowie die Minispiele kann man übrigens auch im Mehrspielermodus zocken, sodass man sich richtig schön um den Titel als König des Affenstalls kloppen kann. Fazit Alles in Allem ist das Spiel eine witzige Abwechslung für Zwischendurch und macht vor allem mit mehreren Leuten erst richtig Spaß, von den komischen Verrenkungen auf dem Wii Balance Board ganz zu schweigen.
Ein Sega-Event ohne Sonic? Undenkbar Wir haben in der gemütlichen A-Lounge in Berlin das neue Racing-Game „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ für die Xbox 360 angezockt! Wer dem schnellen blauen Igel vor der Nase davongefahren ist... erfahrt ihr im kompletten Bericht! Worum geht's Ihr könnt Sonic, seine Freunde oder auch den bösen Dr. Eggman im Spiel „Sonic & SEGA All-Stars Racing„ zum Rennen auffordern, alleine im Single-Player-Modus oder gemeinsam mit Freunden im Splitt Screen antreten. Alteingesessenen Sega-Fans dürfte auch der coole Spielcharakter „Ryo„ aus Shenmue/Dreamcast-Zeiten ins Auge fallen, denn der lässt sich auf seinem coolen Bike im Spiel steuern Eure Gegner auf der Strecke lassen sich mit Waffen, zum Beispiel einer fliegenden Bombe, außer Gefecht setzten. Mit den Power-Ups überholt ihr ganz im Sonic-Stil alle anderen lahmen Schnecken, allerdings solltet ihr euch ein wenig vorsehen, denn ein tiefer Fall ins Nichts oder ein kurzes Bad im See und viele andere Hindernisse machen euch das Leben schwer. Die Strecken Besonders bunt und ausgefallen sind die verschiedenen Pisten, wenn man die alten Jump'n Run Spiele mit Sonic noch kennt, erkennt man auf dem unteren Bild das unverwechselbare und typische Sonic-Design aus den ersten Spielen wieder... nur in 3D Öde kann es auf den Strecken nicht werden, denn diese sind entweder total verdreht, führen durch einen Tunnel, gehen mal Kopfüber, hoch und runter, im Looping oder verlaufen noch viel verrückter. So übersieht man schnell bei dem ganzen Drumherum Abkürzungen oder versteckte Strecken. Hier heißt es dann: Augen auf! Mein Eindruck Obwohl das Spielkonzept ganz nach Mario Kart aussieht und ziemlich viel übernommen wurde, kann ich trotzdem behaupten das es sehr viel Spaß gemacht hat und man bei diesem Titel ruhig ein Auge zudrücken kann. Die Fahrzeuge lassen sich einfach lenken und für die Wii-Konsole könnt ihr das Spiel sogar mit dem Wii-Lenkrad steuern Am Ende habe ich mit eingesammelten Waffen alle anderen ausschalten können und nach drei Runden meinen wohlverdienten zweiten Platz gemacht. Auch ohne Igel! Wer ist der schnellste Onlinefahrer? Leider konnten wir auf dem Event die interessante Onlinefunktion nicht antesten, doch laut Sega ist es auch online möglich gegen acht Fahrer gleichzeitig zu fahren. So steht der Titel dem „Original„ wohl in nichts nach, ein Partyspiel garantiert! Das Spiel erscheint am 26. Februar 2010 für alle gängingen Plattformen.
Freunde japanischer Rollenspiele und alle, die keine Elfen und Zwerge mehr sehen können- freut euch, denn SEGA und tri-Ace haben etwas Neues ausgebrütet und bringen noch dieses Quartal Resonance of Fate™ (in Japan End of Eternity) auf den deutschen Spielemarkt. Auf dem letzten SEGA Event konnte ich Eindrücke sammeln und den Titel ausführlich anspielen. SEGA und tri-Ace versprechen uns eine Weiterentwicklung des Genre mit einer erfrischend neuen Storyline, detaillierter Grafik und Fernkämpfe mit Schusswaffen. Story: Die Zukunftsvision von Resonance of Fate™ spielt in der Stadt Basel. Bei dem mysteriösen Komplex aus gigantischen Räderwerken handelte es sich einst nur um ein Experiment zu Lebenserhaltung, welches zum einzigen Zuflucht der Menschheit wurde. Unsere ungleichen Helden Vasheron, Zephyr und Leanne sind sogenannte PMF (Private Militär Firma)-Söldner, die durch die Aufträge ihrer Kunden immer weiter in die Geheimnisse der Stadt eingeführt werden. Eindruck: Auf dem ersten Blick beeindruckend ist die liebevolle Detailgenauigkeit der düsteren Stadtlandschaft und deren verstörte Einwohner. Schnell merkt man aber, dass diese einem nicht viel Bewegungsfreiraum bietet und die gesamte Reise eher linear verläuft. Auch nicht gerade neuartig sind die herumlaufenden NPC und dass neue Bereiche nur durch das Erfüllen der Missionen freigeschaltet werden. Auf der Weltkarte gelangen unsere Helden zu den Ereignissen. Der Untergrund ist dabei in Etagen mit Hexagonflächen aufgeteilt. Diese gilt es mit der Zeit frei zu schalten. Wie bei vielen japanischen Rollenspielen sind Kämpfe zufällig und bei Berührung mit einem Gegner wechselt der Schauplatz in den Kampfmodus. Neuartig ist dabei die Vernetzung von Action, Strategie und dem völligen Wegfall von Magie und anderen übernatürlichen Attacken. Die Protagonisten benutzen im rundenbasierten Fernkampf nur Handfeuerwaffen und sorgen mit Spezialattacken für die nötige Action. Dabei wirken bestimmte Waffen und Attacken unterschiedlich auf die Gegner und der Spieler muss strategisch vorgehen. Des weiteren haben sich die Entwickler dazu entschlossen dem Spieler die Möglichkeit zu geben seine Charaktere wie Puppen anzuziehen (Jipiiieee!!!). Dabei besitzen die Kostüme keine Attribute und können je nach Geschmack geändert werden (Doppel-Jipiiieee!!!). So habe ich den drei Helden mal ein Rentier-, Panda- und Gelbesirgendwastier-Kostüm aufgesetzt...hähä. Aber zurück zu meiner Objektivität: Die Entwickler haben ihre Versprechen gehalten und Fans japanischer RPGs sollten sich das Spiel wenigstens anschauen. Auch wenn der Spieltitel „Resonance of Fate™„ nicht so klingt - er ist doch anders als andere RPG Titel.
Die beliebte Spielesammlung „Touchmaster„ geht in die dritte Runde. Mit „Touchmaster 3„ präsentiert uns Warner Bros. eine nette Spielesammlung für alle Gelegenheitsspieler, die zwischendurch mal kurz etwas zocken wollen. Wir haben die Minispiele unter die Lupe genommen und verraten euch, welche Spiele uns am besten gefallen haben. Worum geht's? Bei „Touchmaster 3„ handelt es sich um eine Spielesammlung unterteilt in fünf verschiedene Kategorien: Kartenspiele, Rätselspiele, Actionspiele, Strategiespiele und Buchstabenspiele. Einige dieser Spiele werden euch sicher bekannt vorkommen, da sie Umsetzung bekannter Spiele auf dem DS sind. Bestes Beispiel dafür wäre das Kartenspiel Target Royal, hier müssen die Spieler eine Straße oder z.B einen Flush bilden. Poker-Fans können sich hier richtig schön austoben und sammeln dabei fleißig Punkte. Vor dem Spielbeginn werden euch erst die Spielregeln erklärt, vieles versteht man allerdings besser nach dem ersten Ausprobieren Spielesammlung und Tropähen In den verschiedenen Kategorien gibt es zwei bis fünf Minispiele, so warten insgesamt 20 Spiele auf euch. Besonders gut gefallen hat mir die Kategorie Rätselspiele. Hier habe ich ein Spiel gefunden, was nach meinem Geschmack ist und auch süchtig machen kann: in Sludgeworks müsst ihr aus verschiedenen Röhrenteilchen eine Verbindung zusammen stellen die die Rohrleitungen am Ende zusammenführt. Auch das bekannte Memorie fand ich als Zeitvertreib sehr angenehm. Ihr könnt in den Spielen ebenfalls Trophäen freischalten. Auflistung der Spiele in den Kategorien ! Kartenspiele: Target Royale, Stud Royale, Poker Slide, Nine Hole, Triples Plus Rätselspiele: Fuse Line, Domino Run, Chef Memory, Counterweight Actionspiele: Slime Assault, Bumperball, Electro Maze, Cannon Fire Strategiespiele: Prisma Tix 2, Dice King 2, Sludgeworks, Block Dropper Recall Buchstabenspiele: Sea World, Wild Words Das Gesamtpaket Die Musik kann auf Dauer etwas nervig sein, aber zum Glück kann man den Ton ja auf lautlos stellen und es macht dann trotzdem noch Spaß. Besondere Animationen bietet das Spiel nicht, diese sind auch nicht nötig. Die Grafik ist bunt und zweckmässig gehalten. Mehrspielermodus Das Spiel lässt sich via drahtlose Übertragung auch mit einem Freund spielen. Fazit Ich habe Touchmaster 3 unterwegs getestet und fand die Auswahl der Minispiele gelungen. Eine Speichermöglichkeit habe ich vermisst, zum Glück kann man den DS zuklappen wenn man schnell aus dem Bus flitzen muss Ansonsten muss man vorher geduldig die Anleitung lesen, bevor man das ausgewählte Spiel anfängt. Der Preis von 30 € ist gerechtfertigt und bietet nicht nur jungen Spielern eine abwechslungsreiche Minispielsammlung.