Heiße Schlitten, qualmende Reifen und coole Drifts! Noch heute denke ich gerne an die Autorennspiele „Need For Speed„, „MSR„ oder 24h Le Mans für die Dreamcast von Sega zurück. Alle drei Spiele haben mir viele Stunden Autofahrspaß bereitet. Das eine auf eine realistische Art und Weise und das andere ein wenig phantasievoller und actionreicher. Für die Xbox 360 war ich schon seit längerem auf der Suche nach einem Autorennspiel. Meine Ansprüche waren, dass es natürlich schon sehr realitätsnah sein sollte, aber gleichzeitig auch machbar für einen Gelegenheitsfahrer, zu dem ich mich zählen würde. Sprich, ich wollte kein Rennspiel, in welchem ich nicht einmal eine Rennrunde überlebe oder gleich in der ersten Kurve einen Totalschaden fabriziere. Vor kurzem fiel mir das Spiel „Forza Motorsport 3„ in die Hände, welches ich ohne große Erwartungen in die Xbox einlegte. Nach dem Auspacken fiel mir gleich ins Auge, dass sich in der Verpackung zwei Spiele-CD´s verbargen. Zum einen gab es eine Installations- CD und eine Spiele-CD. Die Installations-CD bietet die Möglichkeit, über einen Server weitere Strecken und Autos käuflich zu erwerben. Ohne mich lang mit der Installations-CD zu beschäftigen legte ich die Spiele-CD ein und los ging's. Gleich zu Anfang des Spiels gelangt man automatisch zu einem Tutorial. Der Spieler wird nach seinen Erfahrungen in Rennspielen befragt und man kann vom Gelegenheitsfahrer bis hin zum Experten wählen, für wie fähig man sich selbst hält. Nachdem man sich für einen „Typ„ entschieden hat, bekommt man ein Auto gestellt, welches von der Fahrweise dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad angepasst ist und dann geht's auch schon auf die Piste. Während meiner ersten Runden war ich sehr begeistert von der graphischen Darstellung. Die Graphik von dem Auto überzeugt in jeder Hinsicht. Ob es nun Schatten des Autos auf dem Asphalt sind oder die Sonnenreflexe die sich auf dem Auto wiederfinden. Die Graphik der Landschaften ist auch nett anzusehen, steht jedoch in keinem Vergleich zu den Autos; aber das ist meiner Meinung nach bei einem Autorennspiel auch eher zweitrangig. Nach dem Tutorial öffnete sich das Spiel Menü und man hat nun die Möglichkeit neben verschiedenen Spielereien in dem Optionsmenü ein freies Rennen zu starten oder gleich eine Saison zu beginnen. Entscheidet man sich für den Modus „freies Rennen„ oder „beste Runde„ kann man sich ohne große Einschränkungen für eines der unzähligen Autos entscheiden und sich auf den verschiedensten Rennstrecken beweisen. Oder man fackelt gar nicht erst lang und stürzt sich in die Forza Motorsport Saison und erlebt spannende Renntage. Angefangen von den Event-Veranstaltungen um Geld, Ansehen und Fahrerfahrungen zu sammeln bis hin zu den großen Weltmeisterschaften. Zuerst muss man sich beweisen und seine Fahrkünste mit Otto-Normal-Verbraucherwagen, wie dem Citröen C4 VTS oder Volkswagen Scirocco GT meistern bis man sich dann irgendwann mal in das Cockpit der schnellen und schnittigen Karosserien von Ferrari, BMW, Jaguar oder Lamborghini -um nur einige Leckerbissen zu erwähnen- setzen kann. Das Spiel bietet auch im Mehrspielermodus jede Menge Spaß. Ich selbst habe es noch nicht über Xbox Live angespielt und kann daher nicht viel dazu sagen, aber im Split Screen Modus habe ich mir schon in meinem Freundeskreis das ein oder andere hitzige Duell geliefert. Was hat Forza Motosport III zu bieten: - eine riesengroße Auswahl von Autos von jeglichen Herstellern. Man findet hier sowohl Autos, welche man auch im Straßenverkehr wiederfindet, als auch die Boliden, welche man lieber nicht im Straßenverkehr treffen sollte. - Modus „Zurückspulen„: Bist du von der Strecke in einen Reifenstapel abgekommen oder Bande gefahren? Hast du einen Mitstreiter gerammt oder wurdest sogar du gerammt? Mit dem Modus gar kein Problem! Egal was dir für ein Fahrfehler unterläuft, spule einfach zu der Stelle zurück, wo du noch alles im Griff hattest und fahre von dort aus weiter. Kann man von halten was man will. Ich persönlich akzeptiere den einen oder anderen Fahrfehler, da das realistischer ist. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich selbst auch schon mal dabei erwischt, wie ich in einem Meisterschaftsrennen kurz vor Schluss meinen ersten Platz durch diese Funktion verteidigt habe. - „Pimp my Car„! Diese Worte bekommen bei diesem Spiel eine ganz andere Bedeutung. Xzibit und seine Crew auf MTV können einpacken, wenn du selbst erstmal bei dem Spiel loslegst. Man hat hier jeglichen Freiraum um sich kreativ aus zu toben. Lackiere das Auto in deiner individuellen Farbe, ob nun mit normal-deckender oder Metallic Farbe. Bestücke das Auto mit diversen vorgegebenen Aufklebern an verschiedenen Stellen oder entwerfe dein persönliches Design. Ändere den Reifendruck, verstelle die Federn, bestimme die Drehzahl deines Motors, usw. Deiner Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Und selbst wenn du dich überfordert fühlst, kannst du ganz einfach automatische Upgrades durchführen. Denn vergiss nicht: das Wissen über Details und Nuancen beim Tunen sind Spiel entscheidend. - Manuelles Einstellen der Fahrhilfen und Schwierigkeiten: Fange simpel an; hier wird für dich automatisch gebremst und du brauchst dich wirklich nur auf das Gas geben und lenken konzentrieren. Und je mehr Sicherheit du mit der Zeit gewinnst, desto mehr Fahrhilfen kannst du nach und nach ausschalten, so dass du schließlich am Ende nicht vergessen darfst, die Gänge einzulegen und die Kupplung zu betätigen. - Viel Hintergrund- und geschichtliches Wissen zu den einzelnen Autos und Herstellern. - detailgetreue und liebevolle Darstellung der Autos. Trotz all der Schwärmerei gibt es auch Punkte, die mir weniger gut gefallen haben. Was ganz stark negativ ins Gewicht fällt sind die langen Ladezeiten. Zwar wurde sich bemüht, das Warten mit hilfreichen Tipps oder Informationen zum Spiel während der Wartezeiten zu versüßen, doch irgendwann sind dir die Meldungen auch nicht mehr neu und das Warten wird zu einer Geduldsprobe. Ein weiterer Punkt ist die „Schleichwerbung„ der Hersteller. So würde ich das wirklich nennen. Angenommen du bekommst im Laufe des Spiels dank deiner tollen Fahrkünste und Erfahrungen einen Ford Focus geschenkt: Zuerst einmal wird dir das Auto von allen Seiten und Winkeln präsentiert und dann sind die Hersteller in dem Spiel auch noch so großzügig und bieten einem nach bestimmten Erfolgen in großer Meldung Rabatt auf bestimmte Modifikationen an. Ebenso wenig gelungen finde ich, dass dem Spieler nicht die Möglichkeit gegeben wird sich einen Startplatz vor dem Rennen zu erkämpfen. Jedes mal wird von der letzten Startposition gestartet. Zumindest habe ich diese Möglichkeit noch nicht gefunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich lohnt das Spiel zu spielen. Es ist gleichermaßen für Gelegenheits- Rennspielfahrer geeignet, die gar keine Ahnung von Autos haben, als auch vor allem für die sogenannten Autoliebhaber bei denen dieser Spieletitel nicht fehlen darf. Hier wird für jeden echten Autofan ein Traum wahr, welcher selbst keine Garage zum tunen und basteln hat. Ich freue mich jedenfalls schon, mir noch weitere packende Duelle in einer meiner Schlitten liefern zu können und bin mir sicher, das noch jede Menge Fahrspaß auf mich wartet.
Es ist Mittwochabend, Mitternacht ist gerade verstrichen und ich kann mich nur widerstrebend von meinem PC lösen. Der Grund: Enigma, das kleine aber feine Knobel- und Rätselspiel von Petergames. Glaubt ihr mir nicht? War aber so, auch wenn ich das selbst nicht erwartet hätte. Gucken wir doch mal welche mysteriösen Geschehnisse die Spezialagentin Alice Wright aufdecken muss! Story Alice Wright arbeitet für die geheime Regierungsorganisation „Department 42„, die paranormale Phänomene aufklärt um so die Menschheit vor magischen Angriffen oder ähnlichem zu schützen. Der neuste Fall von Agentin Wright beschäftigt sich mit neun gestohlenen Artefakten, die Department 42 sicher gestellt hatte. Alle Artefakte gelten als in besonderem Maße gefährlich, da sie entweder ihren Besitzer töten oder durch diesen töten und müssen schnellstens wieder in Sicherheitsverwahrung gebracht werden. Gerade hat sich eine neue Spur ergeben. „Die Reißzähne des Werwolfs„, eine Halskette mit Reißzähnen, soll gesichtet worden sein. Leider kommt ihr zu spät und der Fluch des Artefakts hat seinen ahnungslosen Träger schon ereilet, er ist zu einem Werwolf geworden. Am Tatort sucht ihr nach Hinweisen und müsst ein Wimmelbild-Rätsel lösen, d.h. auf einem Bild eine bestimmt Anzahl von Gegenständen finden. Hört sich einfacher an als getan. Diese optischen Rätsel haben es mit der Zeit ganz schon in sich. Gut nur, dass es dafür eine Hilfeanzeige gibt, die sich mit der Zeit immer wieder auffüllt, wenn ihr an einem Rätsel hängen bleibt. Geheimnisse aufdecken! Diese Wimmelbild-Spiele dominieren das Game werden aber immer wieder von Rätseln wie der Entschlüsselung eines alten Runentextes aufgelöst. Die einzelnen Orte des Games sind liebevoll und detailreich gestaltet und erfreuen auch das Auge während man versucht hinter die Geheimnisse der Artefakte zu kommen. Ein Augenmerk möchte ich dabei auch auf das coole Menü des Games legen, dazu habe ich euch natürlich auch einen Screenshot mitgebracht. Fazit Mir hat das Spiel überraschender Weise sehr gut gefallen und ist mit einem Preis von 10,00 Euro eine nette Abwechslung für zwischendurch und für Rätselfreunde bestimmt ein kleiner Geheimtipp. Die Story mag anfangs ja ein bisschen an den Haaren herbeigezogen klingen, aber irgendwie begeistert man sich trotzdem dafür und will gerne wissen, was sich hinter den anderen Artefakte für Geschichten verbergen. Also auf die Plätze, fertig, losgerätselt!
Von dieser Insel gibt es kein Entkommen? In dem zweiten Teil des Adventures könnt ihr es herausfinden. Nachdem Mina es endlich geschafft hat einen Funkspruch abzusetzen und sich mit einem Hubschrauber von der Insel retten zu lassen, auf der sie gestrandet war, stürzt das Fluggerät auch schon ab. Und wieder geht es darum von der geheimnisvollen Insel zu fliehen. Wird es dieses Mal gelingen? Warten wir es ab. Zuerst müssen noch einen Menge Rätsel und Aufgaben gelöst werden. Als Mina oder ihr teuer Freund der Affe Jep, könnt ihr euch dem Überlebenskampf auf der Insel stellen und ihren noch nicht gelüfteten Geheimnissen auf die Spur kommen. Steuerung Wie alle Kheops Point and Klick Adventures lenkt ihr die Figuren aus der Ego-Perspektive und habt eine 360° Ansicht der Umgebung. Leider ist die Steuerung des Menüs äußerst kompliziert geraten. Alles was man findet, landet zuerst in einem Zwischenspeicher, den ihr entleeren müsst um die Gegenstände in das Menü zu bekommen. Um diese Gegenstände benutzen können müsst ihr sie aber wieder in diesen Zwischenspeicher laden. Punktesystem Das Spiel verfügt über ein eigenes Punktesystem. Löst ihr Rätsel erhaltet ihr je nach Schwierigkeitsgrad und Lösungsweg Punkte. Diese Punkte haben aber leider keinen erkennbaren tieferen Sinn und regen auch kaum zum erneuten spielen an. Minispiele übers iPhone Das Spiel enthält einen Software, die es euch ermöglich die Minispiele im Game auf euer iPhone zu ziehen. Diese Spielerei ergibt allerdings kaum Sinn, denn die auf Geschicklichkeit ausgelegten Minispiele können genauso gut während des laufenden Games am PC gelöst werden. Schwierigkeitsgrad Der Schwierigkeitsgrad einiger Rätsel ist für Einsteiger des Genres sehr hoch. Ebenfalls ist das Durchprobieren von Items, von denen ihr eine Menge findet, durch die Menüführung erschwert und macht das Knacken der Rätsel nicht unbedingt einfacher. Fazit Wer den ersten Teil des Spiels mochte, wird wohl auch an diesem seine Freude haben. Wer allerdings von der Reihe bis jetzt nichts gehört hat, dem würde ich von diesem Adventure abraten. Die Story des zweiten Teils wirkt an den Haaren herbeigezogen und ist kaum mehr als eine sinnvolle Verknüpfung der einzelnen Rätsel.
Alles klar Kinder?... Aye-Aye, Captain! Ohhh... wer wohnt inner Ananas ganz tief im Meer? Spongebob Schwammkopf!!! Er ist gelb, hat immer gute Laune, kann seine Freunde manchmal in den Wahnsinn treiben und ist trotzdem weltweit so beliebt, dass nicht nur die kleinen, sondern auch die großen vor dem Fernseher hocken und sich das schräge, witzige Cartoon anschauen. Witzig, gelb und quadratisch - das ist Spongebob! Vor zehn Jahren erschuf Stephen Hillenburg, das heitere Gemüt und brachte eine so einzigartige und erfolgreiche Cartoon-Serie heraus, dass die Serie „Spongebob„ bereits weltweit in über 27 verschiedene Sprachen übertragen wurde. Der einzigartige Humor jedes einzelnen Charakter, von Mr Krab, Thaddäus, Patrick bis hin zu Spongebob... bringen uns immer wieder zum Lachen Denke ich nur an Patrick den hohlen Seestern, wie er aus seinem Häuschen kommt muss ich breit anfangen zu grinsen Ich habe mir die DVD-Compilation Spongikus reingezogen und meine Lachmuskeln konnten sich erst nach 118 Minuten Serienspaß entspannen. Hier kommt kein Charakter zu kurz! Erlebt wie Plankton ein weiteres Mal vergebens versucht an das Krabbenburger Rezept heran zu kommen, indem er ein riesengroßes Kolosseum erbaut und sein Restaurant "Abfalleimer" abschafft. Wie Spongebob gegen einen fleischfressenden Löwenfisch ankämpft und Taddäus es bei "Wer hat das schönste Haus" mit Siegbert aufnimmt. Dabei kommt ihm Spongebob in die Quere, der an dem Tag ausgerechnet sein Gehirn an Patrick ausgeliehen hat und bringt so alles herrlich durcheinander Was erwartet euch auf der DVD? Auf der DVD finden sich insgesamt acht lustige Folgen aus Bikini-Bottom: Spongikus, Sinfonie in Arzt-Dur, Schicker wohnen, Krabbenburger Blues, Ohne einen Penny, Das Bootskundenmuseum, Normal ist das nicht und Fortgegangen. Zusätzlich findet ihr auf der DVD eine Weihnachtsfolge „Weihnachten unter Wasser„ - passend zur kalten Jahreszeit Bisher habe ich die Folgen noch nicht im TV gesehen, durch den Titel "Spongikus" könnte man denken die restlichen Folgen hätten was mit dem Kolosseum usw. zu tun, dem ist aber nicht so Für alle Spongebob-Fans ist die DVD eine kleine nette Sammlung. Auch für alle die den kleinen Schwamm nicht kennen, aber auf schrägen Humor stehen, sind die Folgen sehenswert. Die Qualität des Bildes und der Sound sind wirklich sehr gut, besser als die täglichen Serien im Fernsehen. An Extras findet ihr auf der DVD übrigens eine schöne Animationsgalerie.
Ihr habt heute die letzte Chance, die große Geburtstagsfeier von Hello Kitty in Sanrio Kingdom mitzuerleben! Schnell!!! Ich habe die Zeit genutzt und mich in der kunterbunten Welt umgesehen und viele Geburtstags-Pinata mit Überraschungsitems geplündert. Erfahrungsbericht Teil 2 – Questaufgaben und Minispiele Die Questaufgaben der Bewohner in Sanrio sind relativ einfach zu meistern und kommen mit einer niedlichen und kindgerechten Geschichte daher. Es sind teilweise viele Sammelquest und ihr lernt vor allem die Herstellung von Zutaten. So musste ich z.B. Donuts backen, Chocodrinks herstellen oder Sandwiches produzieren. Die Zutaten für die Herstellung von bestimmten Rezepten konnte ich beim Lebensmittelhändler kaufen. Dem netten Händler könnt ihr auch eure eingesammelten Gegenstände verkaufen und so gut Geld verdienen Bei den Sammelquest durchstreift ihr die Gegend und schaut nach den gesuchten Gegenständen oder Personen, Tieren. In dem Fall unterscheidet sich das MMOG kaum von den "großen" MMOGs. Mit der Übersichtskarte konnte ich die NPCs schnell orten, das hilft dann bei den anfänglichen Aufgaben ganz gut, doch sobald man weiß wo sich die NPCs befinden ging es dann viel schneller und einfacher voran. Übrigens kenne ich jetzt viel viel mehr Sanrio-Charaktere als vorher, hätte ich nicht gedacht Abwechslungsreich fand ich die Aufgabe bei Kappi am Sanrio Harbour. Hier habe ich Kappi - einem grünen Vogel - geholfen, ein Surfboard zu bauen. Am Ende bat er mich, ihm beim Surfen zuzusehen. Das Beste kommt natürlich erst noch nicht etwa eine stupide Sammelquest, sondern ein Surf-Minispiel um fleissig Punkte zu sammeln. Zum Glück fand ich nicht nur bei Kappi ein tolles Minispiel auch bei anderen NPCs gab es abwechslungsreiche Zwischenspielchen, wie beispielsweise Angeln. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich von jedem Spieler vor dem Start selbst bestimmen. Im Laufe der Zeit bekommt man in Hello Kitty Online einen "Stock" in die Hand gedrückt, der euch beim Questen hilft. Damit tretet ihr gegen die Tiere auf der Insel an, um von ihnen bestimmte Gegenstände zu bekommen. Haut aber nicht zu fest drauf Die „Kämpfe„ sind relativ harmlos, keines der angegriffenen Tiere stirbt, sie werden nur für eine kurze Zeit gelähmt und wachen auch wieder auf Den eigenen Charakter aufstylen! Nicht nur mit dem verdienten Geld bekommt ihr neue Kleidung, auch die NPCs geben euch hin und wieder mal ein Schmuckstück... wie eine schöne Halskette oder eine Sonnenbrille. Am Anfang fand ich es etwas lästig so auszusehen wie jeder andere Spieler der neu ins Spiel einsteigt, aber später könnt ihr in den großen Städten euch noch cooler und individueller aufstylen. Ich habe in der Stadt London zum Beispiel einen tollen Friseur entdeckt, der verschiedene Frisuren gegen Geld angeboten hat. Itemmall Das Spiel selbst ist für jeden kostenlos. Doch wem das Aussehen tatsächlich so wichtig ist, dass er sogar bereit ist dafür zu bezahlen, der findet in der HKO-Itemmall nicht nur eine kleine Boutique mit vielen Accessoires und Kleidung... es gibt auch ein Möbelhaus, Haustierzubehör, Emoticons und und und! Es sind auch unglaublich schöne Sachen dabei, da kann man nicht widerstehen... doch das bleibt natürlich jedem selbst überlassen und man sollte aufpassen nicht ganz soviel echtes Geld zu verprassen
Was die PlayStation hat, will die Xbox auch! Microsoft fordert wiedermal die SingStar-Monopolherrschaft heraus und schickt seine Sprösslinge mit neuen Features ins Rennen. Freunde der heimischen Laienkonzerte und Besitzer der Xbox360 Spielkonsole bekommen zusätzlich zum Download Store mit Lips „Number One Hits„ und „ Deutsche Partyknaller„ fast zeitgleich Nachschub für ihre Karaokeparties. Was SingStar Fetischisten schon kennen, dürfen sich Lips Besitzer auch antun und nun ihre Sammlung aufstocken. Was schließlich Sony kann, macht Microsoft noch besser, oder? An zwei Abenden haben wir die Konkurrenzprodukte mit alkoholischem Beistand unter die Lupe genommen und machen hiermit kurzen Prozess. Das Spielprinzip von SingStar basiert auf uns schon bekannten Karaoke: auf dem Bildschirm werden das original Musikvideo und Text geladen und Tonbalken zeigen, ob der Teilnehmer die Töne trifft. Die SingStar Sammlung enthielt zu dem Zeitpunkt mehr Lieder als man an einem Abend hätte singen können (also so um die 1000 Songs) und mit den neuen schnurlosen Mikrofonen stand nichts mehr im Weg, um vor der Kamera eine bühnenreife Performance abzulegen; diese Aufnahmen luden wir dann unter das angelegte Profil online hoch und erwarten jetzt die Bewertung von anderen SingStar Teilnehmern weltweit Wir rockten das Wohnzimmer bis in die Morgenstunden und waren ersichtlich darüber erfreut, dass wir trotz Alkoholkonsums anscheinend noch in der Lage waren die ABBA-, Disney-, und die Ballermann-Hits perfekt zu trällern. Es ist zu erwähnen, dass die Mutter der Xbox 360 dagegen das Karaoke-Rad nicht neu erfunden hat und bei dem traditionellen und uns aus SingStar schon bekanntem Prinzip bleibt. Die Auswahl an den 40 singbaren Liedern pro Version ist durchwachsen und nicht jeder wird mehr als fünf Titel nachsingen können. Auf den ersten Blick machen die mitgelieferten schnurlosen Mikrofone mit LED-Lichtern am Griff und enthaltenen Bewegungssensoren Lips durchaus attraktiver. Die Lichter bewegen sich zum Getriller und die Motionsensoren fordern den Spieler neben dem Singen zu mehr Bewegung heraus. Schließlich erhält man durch mehr Bewegung höhere Punktwerte, aber macht es denn immer Spaß sich zum Affen zu machen? Und ob die Bewegungen mit den Mikrofonen zwischen den Zeilen den Spaß erhöhen, oder mindern, lässt sich streiten. Schließlich können noch bis zu sechs Teilnehmer gleichzeitig Spaß haben und die beiden Kontrahenten mit Knöpfedrücken begleiten. Angeblich soll Lips mehr Ansprüche an die Spieler stellen und empfindlicher sein, was die Treffsicherheit der Töne angeht. Das schreckt dann Nichtprofis und schüchterne Gesangshasen ab und auch nach dem Einfluss von Alkohol dürfte sich die Punktzahl nicht mehr erhöhen... Lips bietet zudem die Möglichkeit eigene Lieder vom Mp3 Player auf die Festplatte zu importieren und somit seine Sammlung zu erweitern, vorausgesetzt man kann den Text auswendig, denn dieser wird dann natürlich nicht mit angezeigt. Was das erste Lips nicht konnte, können nun die Neuerscheinungen, denn sie binden zudem die Xbox Live Avatare in das Spiel ein und geben den Spielern die Möglichkeit Accessoires freizuschalten. Microsoft bringt neue Ansätze in die Karaoke Tradition und mit ihnen mehr Verwirrung. Um den Spieler extra durcheinander zu werfen springt neben dem Musikvideo im Hintergrund, dem Songtext und den Tonbalken auch noch eine muntere Kugel über den Text. Die Punktezahl reicht nicht wie bei SingStar bis zu einer überschaubaren 10.000, sondern über die 1.000.000. Der absolute Nachteil von Lips ist aber der die Anzahl an Songs, die Sonys SingStar zu bieten hat. In den letzten Jahren kamen über 1.000 Lieder zusammen. Microsoft hat diesbezüglich stark aufzuholen. Uns konnte Lips noch nicht eine ganze Nacht lang wach halten und somit fällt die Gunst letztendlich doch auf die SingStar-Reihe, die mit weniger Schnickschnack doch mehr Freude in das Hobbysänger-Herz bringt. Mit der Lips-Reihe wird Microsoft Sony keine Fans stehlen können, aber wer neben seiner Xbox360 keine PlayStation3 besitzt, muss sich halt noch gedulden und auf mehr Neuerscheinungen hoffen.
Am 1. November feierte Hello Kitty ihren 35. Geburtstag! Unglaublich wie jung und frisch sich Hello Kitty gehalten hat. Noch immer lassen sich Millionen von HK-Fans für die niedliche Grinsekatze begeistern! Neben vielen Hello Kitty Events rund um die Welt, stieg die Geburtstagsparty auch online mit Hello Kitty und ihren Freunden in „Hello Kitty Online„. Ich habe mich am Wochenende in die aufregende und kunterbunte Online-Welt begeben. Was ich so alles erlebt habe und wie groß die Party im virtuellen London tatsächlich wurde erfahrt ihr hier! Woher stammt Hello Kitty? Doch bevor ich euch von meinen ersten Erfahrungen in Sanrio Kingdom berichte. Werde ich euch noch eine kleine Einführung in die Anfängen von Hello Kitty geben. Der Erschaffer von Hello Kitty heißt Yuko Shimizu und wie sollte es auch anders sein, wurde Hello Kitty in Japan geboren. Ihr japanischer Name lautet „Harō kiti„. Hello Kitty entwicklete sich in den Jahren zunehmend zu einer Kultfigur und ist überwiegend bei Mädchen und Frauen beliebt. Die Marke Hello Kitty ist so natürlich weltweit ein Verkaufshit Neben Hello Kitty gibt es inzwischen auch noch zahlreiche andere Figuren, wie beispielsweise Charmmy Kitty oder ihren Freund Daniel. Seit Mitte August können begeisterte Hello Kitty Fans auch online mit "Hello Kitty Online" in die Welt des beliebten Kätzchens eintauchen. "Hello Kitty Online" ist das erste und einzige offizielle MMORPG mit Hello Kitty und Co.! Vorspann - Eine wunderschöne Geschichte! Die Geschichte von "Hello Kitty Online" fängt mit einem wunderschönen Intro an und damit beginnt auch die Geschichte eures größten Abenteuers in Sanrio Kingdom. Hello Kitty erscheint euch im Traum und sie ist sehr, sehr unglücklich. Viele Bewohner sind in einen mysteriösen Schlaf gefallen und ihr müsst die magischen Schlüssel finden, um sie alle wieder zu erwecken. Ich habe das Intro auf Seite 2 für euch bereitgestellt, schnell!!! Erfahrungsbericht Teil 1 - Gestrandet! Ich wachte am Samstag mit nasser Kleidung an der Küste von Sanrio Harbour auf und musste mich erst mal etwas umsehen und mich mit der Steuerung vertraut machen. In "Hello Kitty Online" kommt eine „point to move„ Steuerung zum Einsatz, mit der ihr eure Figur zielgenau durch die Welt manövriert. Für mich etwas ungewohnt, da ich mich am liebsten mit der WASD-Steuerung in Spielen fortbewege Auf der offiziellen Seite fand ich dann auch noch ein nettes Tutorial , das mir übrigens auch sehr gut geholfen hat - kann ich nur jedem empfehlen! Hier findet ihr das Tutorial . Die Insel in "Hello Kitty Online" ist riesig! Eine Landkarte half mir glücklicherweise bei der Orientierung. Sehr schnell habe ich dann auch das mir erste bekannte Gesicht in Sanrio Kingdom getroffen – Pochacco! Die erste Quest bekam ich direkt von ihm und als Belohnung schenkte er mir trockene Kleidung! Jippi! Auf meiner Erkundungstour traf ich auf viele bekannte Sanrio Charaktere als NPCs (Non-Player-Charactere die vom Spiel gesteuert werden), die mir einige Aufgaben zuwiesen. So half ich unter anderem bei den Vorbereitungen für die Geburtstagsparty am 1. November. Die Welt wurde bunt geschmückt und überall waren Luftballons mit der Aufschrift „Happy Birthday„. Die Bewohner Sanrios wollten für den 35. Geburtstag auch unbedingt einen Festwagen bauen, der besser als alle andere jemals zuvor war. Birthday-Tokens Als Dank für meine Hilfsbereitschaft bekam ich von den Bewohnern „Birthday-Tokens„ die konnte ich bei einem sogenannten Party Master gegen spezial Hello Kitty Items einlösen. Ich laß auf der Hello Kitty Website von einem ganz besonderen Event, nämlich dass in der Online-Stadt London Hello Kitty persönlich vorbei kommen wird und allen Spielern ein ganz besonderes Geschenk vermacht Ganz so einfach schien die Aufgabe dann doch nicht, als es hieß man bräuchte für die Party in London unbedingt vier verschiedene Event-Ausrüstungen um beim großen Pinata Schlachten dabei zu ein. Richtung London fand ich außerhalb der Städte große Pinatas, die von vielen Spielern umringt waren. Diese Pinatas enthielten entweder „Birthday-Tokens„, „Karten„ oder „Hello Kitty Items„. Beim Auseinandernehmen der Pinatas hatte ich großes Glück und bekam gleich eine Event Ausrüstung, jetzt musste ich nur noch fleißig Tokens sammeln und Quest erledigen. Treffpunkt London Bridge – Punkt 17 Uhr! Anschliessend musste ich vom HKO-Deutsch auf den HKO-EU Server wechseln, um beim Event in London teilzunehmen. Ich machte mich also fröhlich auf den Weg nach London und traf dabei ganz viele HKO-Spieler, die sich ebenfalls schnell zum Treffpunkt begaben: die London Bridge. Kurz vor 17 Uhr kamen immer mehr Spieler und ihr werdet es nicht glauben, es war sooo proppen voll, dass ich meine eigene Figur nicht mehr sehen konnte Die GMs kündigten den Auftritt von Hello Kitty an und alle riefen nur so hinaus „Hello Kitty„, „Kitty„.... alle wollten den Star der Stunde sehen. Und da war sie – Hello Kitty persönlich! Alle Spieler stürmten auf sie zu und gratulierten ihr. Danach veranstalteten die GMs eine große Schnitzeljagd und die Spieler stürmten vom einen Punkt zum anderen... soviel Andrang habe ich nie zuvor auf einen Fleck in irgendeinem MMORPG gesehen! Bis die große Pinata dann endlich erschien wurde es doch recht spät und da ich es leider nur geschafft habe zwei Ausrüstungsitems zu bekommen, habe ich die seltenen Items nicht mehr zu Gesicht bekommen Doch was solls ich habe Hello Kitty gratuliert und fand das Event kunterbunt und einfach sehr schön... fast zu schön... Die Feier ist noch nicht zuende! Für alle die beim Geburtstagsevent noch dabei sein wollen - ihr habt bis zum 3. November Zeit! Ich werde weiter fleissig Pinatas plündern und freue mich auf weitere Überraschungen. Wer sich dazu gesellen möchte, findet mich unter den Namen KittyFan007 wieder! Ich hoffe ihr habt euch ein wenig von der HK-Feier anstecken lassen und kommt mich in Sanrio Kingdom besuchen... ich werde diese Woche jedenfalls regelmässig von meinem Erlebnissen in der "Hello Kitty Online" Welt berichten!
Dead Space für Xbox 360 und PS3 war im Spätherbst 2008 einer der Überraschungshits des vergangenen Jahres. Konsequenterweise folgt nun ein Spin Off in Form eines Prequels für Nintendos Wii. Das Spiel kommt als solider Railroad Shooter daher und verspricht vor allem Eines: Gore. Dies wird zwar in Deutschland höchstwahrscheinlich so nicht erscheinen, aber in meiner Copy aus dem europäischen Ausland sieht man das Blut im wahrsten Sinne des Wortes spritzen. Die Story wird in mehreren einzelnen Kapiteln erzählt, die wir aus der Perspektive von verschiedenen Betroffenen des "Marker-Incident" erleben. Wir starten auf der Kolonie AEGIS VII, wo der Marker entdeckt und extrahiert werden soll. Bei diesem Vorgang werden die Parasiten freigesetzt, welche sich der Körper unserer Kamaraden bemächtigen und eine Art von Massenpsychose verbreiten. Das Unheil nimmt damit seinen unaufhaltsamen Lauf. Worin das endet, wissen diejenigen unter uns, die bereits bei Dead Space mit schlotternden Knien vorm Fernseher saßen. Doch keine Sorge, wer weder XBox noch Playstation besitzt, wird trotzdem schnell in die Story reinfinden, denn Vorwissen ist nicht vonnöten. Vom Gameplay her ein absolut solider Railroad-Shooter, an dem es nichts zu meckern gibt und der auch grafisch einiges hermacht - für Wii-Verhältnisse. Natürlich darf man hier wie auch im Vorgänger den angreifenden Aliens feinchirurgisch die Gliedmaßen mittels diverser futuristischer Werkzeuge abtrennen. Wobei diesmal die beklemmende und "Paras-auslösende" Atmosphäre zugunsten eines actionlastigeren Spielerlebnisses etwas zurückgeschraubt wurde, doch wird die Düsternis des Vorgängers dabei stets gewahrt. Die größte Neuerung bei Dead Space Extraction sind die ständigen Begleiter und dadurch entstehenden dialoglastigen Zwischensequenzen. Das ist aber Gott sei Dank nicht so enervierend wie bei anderen Spielen, die durch ellenlange Dialogsequenzen ungefähr so spannend werden wie die Tolkienschen Landschaftsbeschreibungen. Außerdem muss man sich nicht gänzlich allein durch die Alien-Horden schnetzeln, sondern darf im Koop-Mode zusammen mit Freund, Freundin oder hartgesottenen Verwandten gemeinsam in die Schlacht ziehen. Auch die eingestreuten Mini-Games wie das Überbrücken von Schaltkreisen oder Türen verriegeln wird zwischen den Koop-Partnern aufgeteilt, sodass zum Beispiel bei der Schaltkreisüberbrückung jeder einen Part übernimmt, währenddessen der Andere eine Gegnerwelle zu beseitigen hat. Desweiteren bietet DSE einen sog. Challenge-Modus, in dem es heißt: Metzeln, was das Zeug hält. Quasi das, was früher die Railroad-Shooter an sich ausgemacht haben, nämlich Welle um Welle die Gegner abwehren und den Highscore knacken. Auch das funktioniert vor allem mit einem Koop-Partner bestens. Als besonderes Schmankerl wird uns als freischaltbares Bonusmaterial der Dead Space Comic aus der Feder von Ben Templesmith, der u.a. bei den Silent Hill Comics "Dying Inside" und "Three Bloody Tales" mitgewirkt hatte, präsentiert. Mich hat dieses kurzweilige Horror-Abenteuer begeistert, auch wenn ich zugeben muss, dass der Eine oder Andere Boss-Kampf schon ziemlich frustierend war - weilganz schön kniffelig! Trotzdem ein für Genre-Fans wärmstens empfohlenes Game.
Zugegeben – Red Faction: Guerilla ist kein „neuer Titel„, aber Spass macht er dennoch – also was solls?! Manchmal im Leben eines GamerGirls kommt die Zeit des Widerstands. Man lehnt sich auf und hinterfragt terroristisches Handeln … man wird selbst zur Widerständlerin und sprengt Gebäude des vermeintlichen Aggressors in die Luft. So geschehen bei mir in der Rolle des Alec Mason auf der PS3 in Red Faction: Guerilla. Eigentlich bin ich ja weniger von Shootern angetan, aber nach einem kurzen Reinschnuppern und den ersten Auseinandersetzungen mit der EDF (der herrschenden Militärmacht auf dem Mars namens Earth Defence Force), juckte es mir in den Fingern den roten Planeten vom Einfluss und der Ausbeutung der Erde zu befreien. Das Tolle und gleichzeitig Erschreckende ist – ich habe wohl die Abrissbirne in mir entdeckt. Wer's nämlich noch nicht weiß – im Spiel ist so ziemlich alles kaputtbar und so ertappe ich mich häufig dabei wie ich einfach mit einem beliebig ausgeliehenen Gefährt durch die Walachei und anschließend in die nächste Militärbasis brettere, um diese dem Erdboden gleich zu machen Befreit den Mars Natürlich geht das auch mit „konventionellen„ Mitteln – schließlich bin ich... ist Ma(n)son Sprengstoff-Experte und Minenarbeiter und so hechtet man von Brennpunkt zu Brennpunkt, von Überfall zu Geiselbefreiung und was soll ich sagen? Den ersten Sektor habe ich schon befreit Nach Parker befinde ich mich nun in Dust und nach einem Blick auf die Karte muss ich feststellen – ich hab noch viel zu tun! Riesengroß der Mars und entsprechend auch das Game. Zuschlagen und Abhauen Zwar ist Red Faction: Guerilla kein wirkliches Taktikspiel, aber gedankenlose Herumballerei führt auch nicht wirklich zum Ziel – sobald man den Aufruhr in Gang gesetzt hat wimmelt es bald von EDF-Truppen, die zu Fuß noch leicht zu beseitigen – motorisiert jedoch schon manchmal wirklich lästig werden können. Wenn man also merkt das die feindliche Präsenz überhand nimmt, sollte man sich also aus dem Dust … also dem Staub machen... Lustig dabei ist, das ich bisher schon oft geschafft habe, einem gepanzerten Jeep zu Fuß auf der Hauptstraße zu entkommen … wenn Alec den Hammer an den Nagel hängt, würde er einen Prima Marathon-Läufer oder Sprinter abgeben … Ob es in der Zukunft olympische Spiele aus dem Mars geben wird?! Hilfe wenn man sie sich verdient Das schöne an dem Spiel: Anders als z.B. bei GTA hat Fehlverhalten gegenüber Zivilisten Folgen. Wessen Sicht zu sehr durch den roten Marsstaub verschleiert ist und in Folge dessen Kumpel oder andere Zivilisten niedermäht, der findet in seiner nächsten Waffen- und Ausrüstungskiste weniger Munition vor und weniger Aufständische schließen sich den eigenen Angriffen und Anschlägen an... Das mag banal klingen, aber es gibt genug anderes „Gesindel„ was man über den Jordan schicken kann (o weia .. hab ich das jetzt gesagt?!) und auch weniger rechtschaffende Spieler werden die Vorteile der Unterstützung durch die Marsbevölkerung früher oder später zu schätzen wissen. Spannende Story Mein nächstes Ziel ist auf jeden Fall auch Dust vor der Ausbeutung durch die Erde zu beschützen. Aktuell jedoch werde ich in Ereignisse rund um eine geheimnisvolle Gruppierung namens Marauder verstrickt... Gruselig, aber spannend. Ich lass es Euch wissen, wenn Ihr wieder gefahrlos nach Dust reisen könnt oder ich von meinem „Zerstörungs-Trip„ runter bin Bis es soweit ist, werd ich es aber weiter kräftig krachen lassen Fazit: Der Griff in die Krabbelkiste und das Erstehen von Red Faction: Guerilla für 29,99 bei MediaMarkt hat sich gelohnt Tolle Musik, schöne Atmosphäre, riesige Welt, spannende Story … ach ja .. und ne Menge „Knallzeug„
Wer ein spannendes Bildersuchrätsel sucht, wird mit Spannende Abenteuer - Die vergessenen Ruinen fündig, hier braucht man gute Augen und starke Nerven ! Worum geht's? Es geht darum, Schätze in vorgegebenen Bildern zu finden, die dann auf einer Liste durchgestrichen werden, bis man alle Gegenstände gefunden hat. Das ist jedoch nicht so einfach, wie man denkt! Daher gibt es zur Hilfe abrufbare Tipps in Form von aufblinkenden Sternchen, die dem Spieler auf die Sprünge helfen. Hat man eine Ruine erfolgreich nach Schätzen abgegrast, bekommt man zur Auflockerung Minispiele, die wahlweise aus Puzzles oder Memorie-Spielen bestehen. Gute Augen sind hilfreich, um die doch sehr undeutlichen, teils schemenhaften Schätze erkennen zu können in dem ebenfalls sehr kleinen Display-Bildschirm. Dabei passierte es mir, dass ich den Brokoli-Topf auf der Flamme vergaß und erst durch den fies-schrillen Alarmton des Rauchmelders aus meiner virtuellen Reise herausgerissen wurde! Das Spiel weckt eben den Ehrgeiz, die Schätze zu finden, damit es weitergehen kann. Es gibt kaum Wiederholungen bei den Mini-Spielen, da man Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Varianten hat. Die musikalische Untermalung ist rhythmisch und energisch, um den Schatzsucher anzuspornen. Nach einiger Zeit stellt sich eine gewisse Anspannung ein, da der kleine Bildschirm viel Konzentration erfordert und fast zuviel in jedes Bild hineingepackt wurde, teilweise sind einfach viel zu viele Einzelheiten auf zu engen Raum versteckt! Fazit: Geeignet für konzentrationsstarke, belastbare Spieler mit guten Augen, die eine aufregende Zeit mit ihrem Nintendo DS verbringen wollen.
Gleich vorweg – wer gerne lernt, wird bei diesem NDS-Spiel viel Freude haben. Der Freiherr von Knigge lenkt den Spieler streng, aber gerecht durch alle Ebenen des guten Benehmens. Worum geht's? In einer virtuellen Bibliothek kann sich der Spieler aussuchen, ob er sich für Beruf, Reisen, gesellschaftliche Anlässe oder für Restaurantbesuche stilsicher ausbilden lassen will. Im Gebiet der gesellschaftlichen Etikette z.B finden sich Benehmen bei Tisch, Kleiderordnung, Krawattenknoten, richtiges Tischdecken, Speisenfolgen usw... Die Vielfalt der Themen, wie man sich bei einem Krankenbesuch oder bei einem Trauerfall angemessen verhält, wird umfassend mit vielen Tipps und Hinweisen informiert. Herr Knigge verfügt über gutes Gedächtnis und teilt streng aber gerecht mit, wo man sich benimmtechnisch ansiedeln kann: von Könner, der Lob erntet bis zum Unbelehrbaren, der aus seinen Fehlern nicht lernen will. Es gibt für jedes Ergebnis einen Kommentar und auch Statistik, damit man sehen kann, ob man auf dem gesellschaftlichen Parkett schon trittsicher ist. Die liebevoll und abwechslungsreiche Gestaltung der verschiedenen Spielebenen lassen keine Langeweile aufkommen und trösten über die auf Dauer doch recht eintönige Begleitmusik hinweg (man schaltet früher oder später aus!). Fazit: Ob man will oder nicht, nach einigen Stunden, die man mit Herr Knigge verbracht hat, ist das Allgemeinwissen auf Vordermann gebracht und selbst Rechtschreibschwächen kann man mit diesem Spiel wegtrainieren. Ein gutes Nintendo-Spiel für Wissensdurstige, die nicht nur kultureller Hinsicht etwas dazulernen wollen! Die Gestaltung des Lernspiels ist vielseitig und anspruchsvoll, leider wird die Musik nach einigen Spielstunden etwas eintönig. Inhaltlich ist das Spiel sehr umfangreich und interessant und bietet viel Abwechslung beim Lernen. Das Spiel eignet sich für Spieler, die eine konzentrierte und lehrreiche Zeit mit ihrem Nintendo DS verbringen wollen.
GamerGirls zockt nicht nur gerne, wir sind auch echte Movie-Couchpotatoes ! Gestern Abend haben wir uns in geselliger Runde den Animationsfilm „ Monster vs Aliens „ auf Blu-Ray angeschaut. Hier dreht sich alles um eine gigantische Frau und eine Truppe Monster, die gegen eine Horde Aliens ankämpft. Wie wir den Film fanden erfahrt ihr hier! Story Susan Murphy ist eine sympatische, glückliche Frau, die kurz vor der Heirat mit einem arroganten „Wetterfrosch„ von einem Meteoriten erfasst wird. Dieser fällt ihr buchstäblich auf den Kopf . 10 Minuten später und einige Meter größer ist die Hochzeit vor dem Traualtar Geschichte. Kurz darauf wird sie wie King Kong vom Militär festgenommen und landet in einem streng geheimen Bunker, den sie mit anderen „Monstern„ teilen muss. In ihrer Zelle eingesperrt lernt sie den verrückten Wissenschaftler Dr. Kakerlake, ein Fischmonstermenschen namens Missing Link (schönes Wortspiel^^), den Wackelpudding B.O.B. und die überdimensional große Larve Insektosaurus kennen. Traurig und alleine sitzt die arme Susan fest und darf noch nicht mal Kontakt zu ihrer Familie halten. Bis sich eines Tages ein unbekanntes großes UFO auf dem Planeten niederlässt und der Präsident von Amerika dazu gezwungen wird die „Monster-Truppe„ um Hilfe zu bitten. Unser Eindruck: Der Animationsfilm ist für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Dennoch fand ich die teilweise sehr witzigen Dialoge und nicht ernst zu nehmenden politischen Anspielungen wie „Gebt den Aliens eine Green-Card und lasst sie stolz darauf sein, Amerikaner zu werden„ einfach nur zum Schreien. Nicht zu vergessen der Piloten-Anflug, bei dem sich der Pilot ein rotes Stirnband aufsetzt sind irgendwie arg komisch . Die einzelnen Charaktere haben ihren gewissen Charme, obwohl Dreamworks mit der gigantischen Frau mehr hätten machen können. Stattdessen stand B.O.B., das Glibbermonster öfters im Mittelpunkt. Dieser erinnert einen mit seinen Blödel-Witzen an die Dumpfbacke Patrick aus Spongebob. Der Titel ist nett umgesetzt und bietet eine liebevoll gestaltete Welt. Hier fehlt mir leider noch der gewisse Kick, so dass ich mir vorstellen könnte, den Film nochmal anzusehen... Der Tiefsinn in dem Film fehlt, es könnte auch eine ganz normale Serie sein ;)... Extras: In der Blu-Ray befinden sich zwei 3D-Brillen mit denen ihr euch das Special "B.O.B.s bombastischer Durchbruch" anschauen könnt. Dieser Kurzfilm hätte ruhig etwas länger ausfallen können, aber trotzdem nett anzusehen. Fazit: Der Film eignet sich für Familien mit Kinder. Ich bezweifle jedoch, dass die Kleinsten bestimmte Witze verstehen werden (ganz am Anfang: "Wir haben hier einen Nimoy!" womit natürlich eine Anspielung auf den Spock-Schauspieler^^), aber ganz bestimmt haben sie viel Spaß an den bunten Charakteren...
Das Zelda ein echter Videogame-Klassiker mit absolutem Kultstatus ist, brauch ich euch gar nicht zu erzählen Entsprechend gibt es eine Menge Franchise um Link und Co. So auch Mangas Als heißhungriger Mangakonsument habe ich mich sehr über den neusten Videospiel-Manga zu The Legend of Zelda - Ocarina of Time gefreut, der Anfang August 2009 erscheint. Überraschenderweise lag bereits ein Exemplar in meinem Briefkasten! Klar, dass ich das gleich verschlingen musste Ursprünglich stammen die Zelda-Mangas aus der japanischen Feder von Himekawa Akira und wurden dort bereits sehr erfolgreich verkauft. Nintendo und Tokyopop haben sich bei der Umsetzung sehr viel Mühe gegeben um die Abenteuer, wie sie einst in den Videospielen tausende Fans begeistert haben, genau wiederzugeben. Die Liebe zum Detail hat mich besonders überzeugt Alle wichtigen Charaktere sind im Manga wiederzufinden, von Link, Zelda, Epona, Navi die kleine Fee usw. Der Zeichenstil bleibt dem typisch japanischen Mangastil treu und bietet immer wieder lustige kurze Szenen, wo die Charaktere ihre typischen Manga-Grimassen ziehen Die Geschichte Ich will hier gar nicht zuviel verraten Daher nur kurz: Seit Anbeginn der Zeit wacht der mächtige Deku-Baum über den Stamm der Kokiri, die Kinder des Waldes. Jedem von ihnen schenkt er zu ihrem Schutz eine Fee - nur nicht dem jungen Link, dessen Bestimmung an einem anderen Ort auf ihn wartet. Denn aus den Schatten erhebt sich eine dunkle Bedrohung, deren Ziel es ist, das heilige Triforce in ihren Besitz zu bringen. Als ihre üblen Machenschaften schließlich die abgelegenen Wälder der Kokiri erreichen, beginnt für Link eine abenteuerliche Reise quer durch das Königreich Hyrule und seine eigene Zukunft. Die Bänder sind mangatypisch von rechts nach Links zu lesen und natürlich von hinten nach vorne. Das kennt man ja von anderen Mangas. Wer jedoch ein blutiger Manganfänger, für den habe ich hier eine kleine Anleitung: Insgesamt sind zur Zeit sieben Bänder geplant, hier findet ihr die Auflistung: The Legend of Zelda – Majora's Mask The Legend of Zelda - Oracle of Season The Legend of Zelda - Oracle of Ages The Legend of Zelda - Four Swords The Legend of Zelda - Triforce of the Gods The Legend of Zelda - The Minish Cap The Legend of Zelda - Phantom Hourglass So wie es aussieht wird alle zwei Monate ein Band erscheinen. Die nächste Ausgabe kommt also am Oktober, verdammt muss ich da noch lange warten Mein Manga Fazit: Durch den leichten Einstieg in die Geschichte, kann man auch ohne Vorwissen über eine der wohl bekanntesten Videospielreihen den Manga lesen. Die Geschichte wird von Anfang an erzählt. Obwohl ich das Spiel kenne, hat mich die Geschichte wieder auf Anhieb gefesselt. Emotionen werden hier sehr schön rübergebracht, es gibt echt traurige Szenen und dann wieder besonders heitere - wo man einfach nur grinsend auf seinem Bett liegt. Zusammen mit den schönen Zeichnungen (die nochmaliges Durchblättern garantieren^^) entwickelt sich eine wunderbare Atmosphäre die auch für genügend Spannung sorgt. Der Manga ist leider viel zu schnell durchgelesen Ich bin schon auf die nächste Ausgabe gespannt!
Wieder eine Minispiel-Sammlung für die Wii? Nun… ja. Aber dermaßen cool umgesetzt und mit selbst für Wii-Verhältnisse innovativer Steuerung… das konnte ich einfach nicht ignorieren. Wie Let's Tap genau funktioniert, welche Tücken auf mich gewartet haben und warum Yuji Nakas Aussage stimmt, dass selbst Pinguine(!) dieses Spiel spielen können, erfahrt ihr im ganzen Bericht! Sega hat uns die Special Edition zugeschickt, diese beinhaltet zusätzlich zum Spiel zwei schöne Pappkartons (drei wenn man die äußere Verpackung dazu zählt^^). Wer wie ich zu faul ist, um nach einem idealen Spieluntergrund zu suchen oder zu basteln, sollte die zusätzlichen knapp 4€ in jedem Fall investieren. Die Pappkartons sind ziemlich raffiniert verpackt , man muss die Kartons nicht einmal aufbauen… prima, so kann man besonders schnell loslegen. Jetzt wird getrommelt oder besser gesagt getappt! Während der Spieleinführung, direkt zum Start, wird uns geraten die Gummi-Schutzhülle an der Wii Mote zu lassen und die Fernbedienung verkehrt herum auf die Mitte des flachen Pappkartons zu legen. Moment mal, wenn jetzt die Wii Mote auf der Pappschachtel liegt… wie steuere ich dann das Menü? Hier kommt die Besonderheit des Spielprinzips zum Tragen. Das komplette Spiel funktioniert nur durch eurer Trommeln auf den Pappkarton. Hier soll natürlich nicht wie bei den Game Cube Bongos wild drauf losgeschlagen werden, bereits mit einem leichten Trommel… einem Fingerschlag… steuert ihr euch durch das Spielmenü. Einmal tappen und ihr navigiert durch die Menüpunkte, zweimal schnell tappen hintereinander wählt das gewünschte Minispiel aus. Klingt easy und ist es auch Zugegeben, anfangs hatte ich kleine Startprobleme… lag an meiner Grobmotorik und den zu starken Schlägen Wie feinfühlig seid ihr? Die Minispielsammlung ist überschaubar. Insgesamt warten auf euch fünf verschiedene Kategorien , die eure wilde Trommellust sofort auf die Probe stellen. Tap Runner ist ein recht einfaches „Jump'n Run„ Spiel, hier könnt ihr gegen 4 Spieler antreten und müsst laufen, laufen, laufen - über Hindernisse springen, langsam an Seilen entlang tanzen und … laufen! Wer jetzt glaubt: ,,Ich trommel wie ich will, ohne auf die Spielfläche zu gucken„ hat keine Chance… auch gibt es hier nicht wie bei Track'n Field einen „Feuerzeugtrick„ mit dem ihr besonders schnell über den Parcour flitzt. Ihr müsst rhythmisch trommeln zum richtigen Zeitpunkt springen, sonst ist der Spaß ganz schnell vorbei Vom schnellen Sprinten geht es zum rhythmischen Trommeln ! Zu poppiger Musik trommelt ihr im Takt – gekennzeichnet durch farbige Kreise. Diese sind unterschiedlich gestaltet und müssen entweder zum richtigen Zeitpunkt sanft getappt oder hart geschlagen werden. So müsst ihr bei einem größeren Kreis etwas heftiger tappen, um dann gleich wieder zart die Pappschachtel zu streicheln. Bei guten Trommelergebnissen schaltet ihr noch mehr Lieder frei… die Songauswahl ist mir unbekannt gewesen, aber fetzt dennoch. Bei Silent Blocks müsst ihr euer Denkvermögen und ein Händchen für vorsichtiges Trommeln beweisen. Das Spiel stapelt viele einzelne Blöcke aufeinander, die ihr einzeln mit euren Trommelschlägen aus dem Block schlagen müsst. Unvorsichtigkeit wird hier bestraft, plumpst der Turm auseinander hat der andere Spieler gewonnen. In Bubble Voyager steuert ihr einen Astronauten und müsst unter anderem euren Spielpartner weg schießen. Dabei fliegen euch natürlich viele Gesteinsbrocken und Power-Ups in den Weg. Erinnert ein wenig an den Klassiker Asteroids. Leider ist die Steuerung hier mehr Krampf als Spaß und ich habe im Testspiel schnell die Orientierung verloren. Frust statt Trommellust … vielleicht probiere ich es ja nochmal. Nach der misslungenen Flugmission habe ich mich dann etwas kreativ aus getobt. Hinter dem Punkt Visualizer versteckt sich zwar nicht wirklich ein Spiel… aber die Welten dahinter sind perfekt zum Entspannen, da es kein konkretes Ziel gibt. Hier könnt ihr eure Trommelschläge in Effekte verwandeln und zum Beispiel ein Feuerwerk zünden lassen, das sich je nach Trommelrhythmus verändert. Es gibt auch einen schönen Teich, wo ihr die Wasseroberfläche mit euren Trommeln bewegen könnt und mit den richtigen Rhythmuskombinationen verschiedene Bewohner hervor lockt. Fazit: Let's Tap ist besonders in geselliger Runde ein absoluter Hit und für die ganze Familie geeignet, auch die technikfeindlichen Eltern oder die Kleinsten werden schnell begreifen wie man die Spiele steuert. Das innovative Spielprinzip ist eine gute Idee, dennoch hätte Sega mehr herausholen können. Fleissige Tapper sind schnell durch und lechtzen nach mehr Futter. Anderseits haben wir da auch den fairen Preis von 33 Euro. Eins fand ich jedoch etwas störend, selbst mit Gummi-Schutzhülle hat sich meine Wii Mote vom Karton bewegt und sobald man mit seinen Kontrahenten an einem Tisch saß, übertrugen sich die Trommelschläge auch auf die anderen Wii Motes… geübte Spieler trommeln hier gleich mal für alle 4 Player synchron Nichtsdestotrotz ist das Spiel empfehlenswert. Kurzweilig ja. Doch auch sehr spaßig.
Mal ganz vorne weg: Ich bin erst bei knapp der Hälfte des Spiels angekommen. Im Spiel ist es Juli. Wer Persona kennt, weiß, das ist noch nicht weit. Denn die Grundspieldauer lautet: Ein japanisches Schuljahr. Von April bis April. Innerhalb dieses Zeitraums findet das Spiel statt und zwar nicht zu knapp. Du bist der Held mit einem selbstgewählten Namen und hast nicht nur deinem Schulalltag, auch Freundschaften, Liebschaften, einen Nebenjob zu managen, sondern nebenbei ist die Rettung der Welt auch noch deine Aufgabe. Hä? Japp, genau. Klingt stressig - ist es auch. Ich bin wie gesagt noch nicht so weit und kann meine Mädels und Jungs, also meine Freunde, schon nicht mehr gescheit koordinieren. Da helfen auch Excel-Listen, wer wann Bock hat, mit dir was zu unternehmen, kaum noch weiter, denn ich muss ja auch noch schnellstmöglich zusehen, dass meine Intelligenz jetzt ganz flott den nächsten Level erreicht, weil ich sonst beim nächsten Prüfungsmarathon verkacke. Aaaaaaargggggghhhhhhh!!!!!!!!! So ungefähr hört sich dann ein typischer Zock-Abend mit Persona 4 an. Im Prinzip nach Persona 3 (fast) gleich geblieben. Obwohl ich jetzt eine zusätzliche Charaktereigenschaft zusätzlich pushen und mein Geld nun auch noch nach der Schule - meistens abends - verdienen muss. Denn man findet in den Dungeons nicht mehr so die dicke Kohle wie in Teil 3 und die Preise beim örtlichen Waffendealer sind, gelinde gesagt, Wucher! So genug gemeckert. Denn Persona 4 hat absolut auch tolle Seiten an sich: Man kann nämlich nun auch Aktivitäten machen, bei denen zwei oder mehrere Charakter-Parameter gestärkt werden. Und die Social-Links gehen auch bei fast jedem Event hoch. Ganz wichtig ist es, dass man sich gut um seine „Gefährten“ kümmert, denn deren Social Links muss man aufs Maximum heben, um in den Genuss der starken Personas zu kommen. Überhaupt die Personas: Während in Persona 3 unsere Party-Mitglieder ihre Personas quasi schon immer hatten, müssen sie sich diese nun redlich verdienen. Bevor ich aber hierzu weiterschreibe erstmal eine MEGA SPOILER WARNUNG!!!!!!!! Denn ALLES, ausnahmslos ALLES, was ich ab jetzt schreibe enthält leichte bis mittelschwere SPOILER! Also wer nun aussteigen will, der sollte jetzt ganz schnell woanders hinklicken. So. Weg? Gut, jetzt sinn mer unner uns! Im Prinzip geht es darum, dass man sich seiner eigenen Seele stellen muss. Gut, das ist jetzt kein soooo großes Geheimnis, da man schon nach einer knappen Spielstunde mit diesem essenziellen Spiel-Aspekt konfrontiert wird. Aber der Reihe nach. Die Grundstory kurz und knapp: Im Dorf Inaba, in welchem der Hauptcharakter ein Schuljahr verbringt, häufen sich mysteriöse Entführungs-/Mordfälle. Nachdem dann auch noch Highschooler ins Fadenkreuz des Mörders geraten, findet sich eine kleine Gruppe zusammen, um der Polizei beim Lösen Falles zu helfen. Per Zufall finden wir schnell heraus, dass das Fernsehen, bzw. das Fernsehgerät als „Tatwaffe“ herhält. Und zwar, in dem Sinne, dass die Opfer IN den Fernseher geworfen werden, und dort ihrem „dunklen“ Persönlichkeitsteil begegnen. Wenn diese Persönlichkeit dort als „nicht-existent“ verleugnet wird, stirbt man. Vorab kann man die Opfer im sog. „Midnight-Channel“ beobachten. Dieser ominöse TV-Kanal wird immer nur mitternachts, während es regnet (!!!Das Wetter spielt in diesem Teil eine essenzielle Rolle!!!) „gesendet“, bzw. er erscheint einfach aus dem Nichts heraus. Bei einer dieser Midnight-Channel Sessions stellen wir fest, dass wir in den Fernseher einsteigen können, und betreten dort die „TV-World“ - die Welt hinter der Television! In dieser TV-Welt lernen wir zunächst den dort lebenden Teddie kennen, ein sprechender, blauer Bär, welcher uns für die Mörder hält. Um ihm zu beweisen, dass wir NICHTS mit den Entführungen und Toten zu tun haben, nimmt er uns das Versprechen ab, den wahren Täter zu finden - Kunststück, das wollen wir ja eh. Ab jetzt wird es interessant. Denn die zweite Begegnung in der TV-Welt ist die mit unserem anderen Selbst. Diese Begegnung kommt nicht ohne den „ultimativen“ Boss Kampf aus, an dessen Ende wir unsere Persona erhalten, bzw. unsere Kampfgefährten, denn wir, als der Protagonist, besitzen natürlich die „Wild Card“, welche uns ermöglicht ohne weiteres eine ganze Batterie an Personas zu rekrutieren, und wir haben unsere Stammpersona auch gleich ohne jegliche Anstrengung im Portfolio. Nun geht also das Spiel erst richtig los, ich kann ab jetzt nach der Schule entweder in der TV-Welt investigativ tätig werden und Dungeons absolvieren, mich um die diversen Social Links kümmern oder einen Schüler-Job annehmen und Geld verdienen. Es zieht sich durch das gesamte Spiel, dass wir die Entführten aus den Dungeons retten müssen, welche ihr verleugnete Seelenwelt widerspiegeln, die recht fantasievoll in Szene gesetzt wurden. So residiert unsere Kameradin Yukiko in einem Schloss, der Unterstüfler Kanji nistet sich in einem traditionellen japanischen Badehaus ein, Rise wiederum räkelt sich in einem Stripteaseschuppen an der Stange. Es gibt auch einen, wie ich ihn nenne, „8-Bit-Dungeon“, der an die ganz frühen Adventures auf Commodore und Amiga erinnert. Aber sehr viel weiter bin noch nicht gekommen. Haben wir die Persona des Opfers befreit und hat sie sich mit ihr verbunden, können wir diese Person als neues Partymitglied aufnehmen. Denn wie auch im vergangenen Persona 3 sind Helden ausschließlich Schüler - mit der Ausnahme von Teddie, unserem knuffigen Guide through TV World! Worüber ich mich sehr in diesem Persona gefreut habe, ist, dass der Charakter Kanji, der zwar nach Außen hin den harten „Schlägertypen“ gibt, jedoch nur um seine latente Homosexualität zu verdeckten oder zu verleugnen. Dazu muss ich sagen: Atlus - top! Ich wartete schon längere Zeit, darauf, dass auch mal bi- und homosexuelle Charaktere ihren Weg in die Games finden (zumindest in die Blockbuster der Konosolenspiele). Obwohl man sich bei MMOs selbst entscheiden kann mit wem und wann und überhaupt. Aber in einem „vorgebenen“ Spielverlauf der, ich sag mal, stationären Games habe ich das noch nicht erlebt. Noch schöner wäre natürlich ein offen schwuler oder lesbischer Charakter gewesen, aber die Revolution beginnt meist mit kleinen Schritten. Neben diesen bahnbrechenden Storyelementen macht der durchweg passende Japano-Soundtrack das Spiel erst richtig rund. Wie gut, dass 24 der insgesamt 52 Titel bereits mit dem Spiel auf CD mitgeliefert wurden. Japp, genau das läuft seit schon gut 2 Monaten in Heavy Rotation in meinem Auto-CD-Player. Abschließend gibt es für mich nur noch einen Satz zusagen: All my thumbs up for Persona 4!
So, nach meinem Umzug kam ich dann auch mal wieder zum Zocken und habe mich gleich daran gesetzt Star Wars: The Force Unleashed zu spielen. Nach drei Abenden bin ich leider schon durch… Enttäuscht ich bin! Als Star Wars-Fan bin ich zwar sonst ganz zufrieden mit dem Game, aber es hätte wirklich mehr sein können (vor allem für den Preis). Für eine vollständige Review auf ‚mehr' klicken du musst! Anmerkung: SW:TFU wurde von mir auf der Playstation 3 gespielt, weshalb ich über die Steuerung der anderen Systeme nichts sagen kann. Gameplay In Manier eines Action-RPGs ist die Steuerung Intuitiv gehalten. Ich hatte trotz angebrachtem Keypad (nein, das benötigt man nicht zum Spielen, aber ich war einfach zu faul es abzumachen) keine Probleme meine Angriffs- und Machtkombos auszuführen. Natürlich macht es Spaß durch die Gegnerhorden zu rennen und wild mit Machtblitzen um sich zu pfeffern, aber ein wenig mehr Köpfchen verlangt das Spiel dann doch. Oft musste ich mir Luft mit der Machtwelle machen, die alles um einen herum wegschleudert. The Force Unleashed ist kein Hack & Slay in diesem Sinne: Ein Batallion Sturmtruppen ist auch einem Schüler Vaders zu viel… Nunja eigentlich reicht schon ein dutzend wenn man kopflos draufkloppt. Die Kämpfe werden im Laufe des Spieles immer schwerer, da die Gegnermassen stark wachsen. Von irgendwo wird man dann auch noch regelmäßig von Scharfschützen genervt oder muss sich mit Elite-Imperiales rumschlagen die scheinbar halbe Droiden sind und auch noch Schutzschilde gegen Fernangriffe besitzen… da wird man als Lichtschwertschwinger schonmal von verschiedenen Seiten durch die Gegend geschubst. Seltsamerweise bin ich weniger aufgrund der Gegner gestorben. Häufigste Todesursache: Herunterfallen von einer Klippe! Denn es gibt auch ein paar Hüpfpassagen die äußerst nervig sind und oft daneben gehen weil man an einer Textur hängt. Da wiederum hätte ich mir gerne mehr mit der Macht zurechtgebogen, wie es sonst nur an bestimmten Stellen geht. Während eines der letzten Kämpfe ist es mir sogar passiert, dass ich in einem Geländer festhing. Erst die machtnutzende Schattenwache hat mich dann wieder herausheben können… da war ich dann mal froh das er das gemacht hat… so kurz vor dem Imperator. Geschichte Damit sind wir auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt der mich zumindest genug gefesselt hat, um das Spiel durchzuspielen: Die Story.Vorne weg gesagt hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es gab keine wirklichen Überraschungen, aber der Plott ist eine schöne Brücke zwischen Episode III und IV. Die Geschichte ist kurz und linear, man sieht bekannte Gesichter (Prinzessin Leia Organa, Mon Mothma, Darth Maul *g*) und findet etwas über die Entstehung der Rebellenallianz heraus. Die obligatorische Romanze kommt viel zu kurz und wirkt… naja eigentlich wie nicht vorhanden. Erst zum Schluß wird ein Wort darüber verloren und da fragt man sich als Frau: Häääää? Und wieso hat man davon nichts gemerkt? Ich hätte mir mehr Gefühle bei den Charakteren gewünscht. Wir wissen das diese Charaktere alle viel mehr Tiefgang haben… aber nicht in The Force Unleashed. Eine Enttäuschung. Genauso wie der Wandel des Schülers irgendwie… kommentarlos vollzogen wird. Auch das Ende war vorauszusehen wenn man die anschließenden Filme kennt. Leider hinterließ es bei mir eine gewisse Leere, auch wenn es die ganze Geschichte der Filme schön abrundet. Es hätte wirklich mehr sein können. Vielleicht sollte ich mir mal das Buch zum Spiel kaufen… Extras Wer nicht einfach durchs Spiel rennen will, kann auch versuchen die ganzen Geheimnisse aka Jedi-Holocrons einzusammeln. Neben farblich unterschiedlichen Lichtschwertkristallen gibt es auch ein paar zusätzliche Kostüme zu finden. Angeblich soll es sogar noch ein alternatives Ende geben… vielleicht mache ich mich ja doch mal auf die Suche danach. Irgendwann. Die PS3-Version hat keine Zusatzinhalte wie Duelle oder Extra-Missionen. Die genutzten Engines sind zwar schön anzusehen, aber irgendwann habe ich da auch nicht mehr so drauf geachtet. Ich verstecke mich hinter einem Schrotthaufen und der AT-ST, welcher locker darüber hinwegschauen kann, sieht mich nicht mehr und stellt das Feuer ein. Eh… ja. Beim Kampf gegen Vader ist dieser sogar einfach in der Bewegung eingefroren und war unbesiegbar. Erst nach minutenlangem rumhüpfen erwachte er wieder aus seiner Starre und knallte mir wieder was vor den Latz. Die Stärke des dunklen Lords war im Übrigen sehr gut dargestellt, ich hatte schon bezweifelt ihn annähernd besiegen zu können… so wie er Ping-Pong mit mir gespielt hat oO; Fazit Mir ist das Spiel zu kurz, da hätte man mehr machen können. Auch wenn es interessant war durch den ersten Todesstern zwischen dem Vernichtungsstrahl rumzuhüpfen. Mehr Planeten, mehr Gefühl, längeres Spiel und vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Geschichte. Ihr habt so eine tolle Engine, macht was daraus Jungs! Machtkräfte gab's dafür genügend und die Mimik der Charaktere ist auch schön umgesetzt worden.
Wir haben von Konami ein fettes Package bekommen… DDR als Winx Club Edition inkl. Tanzmatte! Das musste ich natürlich gleich ausprobieren, dummerweise habe ich diese Art von Spielen noch nie wirklich gut gekonnt. Mir fehlt da einfach die Koordination. Zum Glück ist meine Schwester und GamerGirl Dai-Ling ein richtiges Hoppel-Häschen. Ihr hat das DDR Winx richtig Spaß gemacht. Ich habe sie dabei beobachtet und war beeindruckt. Denn trotz super Niedlichkeitsfaktor ist es immer noch ein Dance Dance Revolution und verlangt auch so auf niedrigster Stufe viel viel Bewegung. Dank dem Konzept der Wii auch noch mit Wii-Mote und Nunchuk Einsatz! Jaaa. Ihr müsst nicht nur eure Beine in perfekter Koordinantion über die Tanzmatte schleudern, sondern auch noch ab und an beide Arme kräftig im Rythmus schütteln. Ich habe aufgegeben Dai-Ling nicht. So hat sie auch als totaler Newbie dank dem gutem Tutorial, welches einen Schritt für Schritt in die Welt von Dance Dance Revolution führt, schon schnell den Dreh raus gehabt Ich habe noch heute durch die vielen Übungen einen Winx Ohrwurm. Für Winx Club Fans die gerne tanzen ist das Game wohl die erste Wahl. Alle bekannten Charaktere sind enthalten. Bloom, Stella, Musa, Tecna, Layla und sogar Flora! Nicht das ich vorher schon jemals etwas von diesen Namen gehört habe.. aber.. Dai-Ling sehr wohl und ihre Augen glänzten beim Öffnen der Packung. Ich finde ja sie ist schon zu alt dafür, was denkt ihr? Nach eigenen Versuchen und der schnellen Lernkurve von meiner Schwester, kann man das Spiel jedem tanzfreudigem Mädchen empfehlen. Man muss aber wirklich schon Winx Club mögen, lieben… denn ansonsten wird man nicht viel mit der kunterbunten Welt anfangen können. Oder mit der Musik. Die Herausforderung auch die Arme zu koordinieren macht süchtig. Überhaupt das ganze Spielprinzip. Man will sich stets weiter verbessern und eine bessere Note bekommen. Irgendwann hat man dann auch die Schrittfolge zu jedem Song drauf… und erreicht beispielsweise ein Triple A Jaja, Dai-Ling hats nur auf ein AA geschafft - aber, hey nur mit 2 Stunden Training. Für alle die sich auf das Spiel einlassen, stellt sich schnell Erfolg ein. Freischaltbare Kleidung und Songs motivieren zusätzlich. Mal reicht ein Schritt in die richtige Richtung, mal ein beherzter Sprung… es gibt auch besondere „Treffer“ indem ihr mit eurem Fuss zweimal schnell auf die entsprechende Stelle der Tanzmatte tippen müsst, um dann sofort mit gespreizten Beinen und heftigen Schüttelbewegungen der Arme alle Symbole „perfect“ zu absolvieren. Kein Wunder, dass das Spiel einen eigenen Fitness-Modus hat und sogar den Fortschritt aufzeichnet. Wii-Fit ist ein Dreck dagegen. Die enhaltene Tanzmatte ist rutschfest und sehr gut verarbeitet. Auch nach intensivem Rumgetrampel (ohne Schuhe, achtet auf Dai-Lings Söckchen im Video!!) funktioniert die Matte weiterhin zuverlässig. Sie wird an einen der GameCube Gameports angeschlossen und kommt mit einem ausreichend langem Kabel daher. Lüftet die Matte vor dem ersten Benutzen aber ordentlich aus Hier im Büro roch es sehr stark nach Gummi, Plastik… und vergesst nicht die Matte abzustöpseln bevor ihr was anderes spielt Jaaah Winx Club ist nur wahrscheinlich nur was für Mädchen, junge Mädchen. Aber diese bekommen ein schönes Dance Dance Revolution und viel Spaß mit ihren Winx. Jungs, sollten lieber zu einem anderem DDR greifen. Mädels ab 16-18 Jahren vorher Musik-Probehören! Hopp! Auf die Matte, fertig los!
Es fängt alles mit einem kleinen Casting für ein Filmgenre deiner Wahl an. Überzeug und beindrucke die Produzenten des Films, also gib dir Mühe! Das Casting verläuft mit einem Minispiel, das doch sehr stark an Guitar Hero erinnert. Du musst rechtzeitig die Mikrofone und Filmrollen drücken bevor sie aus deinem Blickfeld verschwunden sind. Manche Mikrofone ziehen eine leuchtende Spur über den Bildschirm, die du versuchen musst mit den Touchpen einzufangen. Wolltest du schon immer mal Filmstar werden? Dann kommt jetzt deine große Chance! Mit Sophies Freunde Filmstar, lernst du das Leben eines Stars kennen. Flüchte vor Paparazzis, entwirf deine eigene Modelinie und date den heißesten Typen der Stadt. Du beginnst als einfaches kleines Sternchen, und wärst eigentlich ein Kandidat für das Dschungel Camp, aber Gott sei dank muss es nicht soweit kommen Denn dir steht dein eigener Manager und Stylist zur Seite. Sollte dein Manager auf die Idee kommen, dir das Dschungel Camp vorzuschlagen - wird es höchste Zeit dass du dir einen neuen suchst… Das ist bei Sophies Freunde Filmstar möglich, du entscheidest welcher Manager oder Stylist für dich der Richtige ist! Hast du eine gute Wahl getroffen, ist der Weg zum Filmstar gar nicht mehr weit. So weit so gut, je nach dem wie geschickt du dich bei dem Minispiel angestellt hast, wird auch dein Casting anschließend verlaufen. Gewinnst du, geht es weiter auf den langen Weg zum Filmstar. Ansonsten musst du es leider nochmal versuchen. Aber keine Angst irgendwann wird es schon klappen Sobald du dein erstes Casting hinter dich gebracht hast stehen dir die Türen für eine große Karierre offen. Hast du deinen ersten Film abgedreht, kommt eine große Modefirma auf dich zu. Deine Chance für deine eigene Modelinie! Denk dir einen kreativen Namen für deine Modelinie aus und los geht es. Damit hast du dann auch eine neue Minispielfunkion freigeschaltet. Ab jetzt heißt es „Sei die Marke“. In regelmäßigen Abständen tritt das Modehaus an dich heran und bittet dich, mit gewissen Vorgaben, einen Look zu kreieren. So hast du die Möglichkeit die Kleidung in deinem Kleiderschrank mit neuen Farben und Mustern zu versehen, um so ganz neue Kleidungsstücke zu designen. Die Vorgaben solltest du natürlich bestmöglich erfülle… nur so bekommt deiner Modelinie viele neue Fans und vielleicht auch bald einen eigenen Fanclub Sophies Freunde Filmstar kannst du auf drei Schwierigkeit´s Stufen spielen: leicht, mittel und schwer. Je nachdem welchen Modus du wählst werden auch die Minispiele schwerer, dann brauchst du schon ein bisschen Übung die Minispiele erfolgreich abzuschließen. Fazit Alles in allem ist Sophies Freunde ein sehr schönes Game, was mit tollen Soundeffekten und einer sehr schönen Grafik glänzt. Leider ist die Spielfreude nur von kurzer Dauer da das Spiel nicht sehr lang ist und auf Stufe leicht innerhalb von 2 Stunden intensiven Spielens durchgespielt ist.
Okay, eins vorneweg: Wir haben das Spiel mittlerweile zu Ende gespielt - wie viele Andere von Euch sicher auch. Mit ca. 12 Stunden nach dem ersten Durchspielen ist es nicht unbedingt viel kürzer als Resident Evil 4, aber auch nicht unbedingt länger. Doch das Zeitgefühl ist eh ein Subjektives und je nach spielerischen Fähigkeiten unterschiedlich Also ich gebe zu: Ich brauche schon was länger als Andere, keine Frage. Auch anderweitig fühle ich mich oft an Resident Evil 4 erinnert. Oft kam es mir vor, dass ich eine Location betrat und dachte: Huch, das kommt Dir jetzt irgendwie bekannt vor. War zwar an einer anderen Stelle im Spielablauf und auch die Landschaft war entsprechend eine andere, ABER….. Wobei das nu nicht schlecht ist, mir fällt es eben auf, weil ich den vierten Teil fast auswendig aufsagen kann. Und zurück zum Spiel. Die Steuerung hat sich auch leicht verändert, für ein altes Gewohnheitstier wie mich, eine halbe Katastrophe. Aber man kann sie Gott-sei-dank einigermaßen den eigenen Vorstellungen anpassen. Nur dass ich jetzt mit dem X-Knopf rennen, mit R1 schieße und mit Quadrat andere Aktionen auszuführen muss, dafür brauchte ich schon eine geraume Weile zur Umgewöhnung. Doch mit der Zeit klappt auch das immer besser. Munitionsmangel ist auch an der Tagesordnung. So wie in den meisten neuen Games. Das auch nur eines der ganz, ganz wenigen Dinge, die mich im Spiel aufgeregt haben, denn ansonsten läufts doch ganz gut für uns, oder? Meine liebe KI-Partnerin stellt sich recht ordentlich an, die Gegner sind nicht unbedingt doof, aber bezwingbar. Auch wenn ich bei den dickeren Exemplaren doch schon des Öfteren mal selbst auch über die Wupper springe. Aber ich finde es hier mal nicht so unfair, wie in Silent Hill Homecoming. Aber der Abgesang auf diese grandiose Spiel-Reihe hatte ich ja schon an einer anderen Stelle aufgegriffen (und das von einem Fan der ersten Stunde!). Es geht hier schließlich um Chris, Sheva, der durchgeknallten Excella, des mehr als größenwahnsinnigen Wesker und …. Nee das verrate ich hier dann doch nicht, schließlich will ich mich nicht als Spielverderber beschimpfen lassen Nur so viel: Es ist ein altbekanntes Gesicht. Jetzt aber nochmal zurück zum Gameplay. Wie oben erwähnt, muss ich alte, verwöhnte Schnute die neuen Knöppchen erst mal erlernen, was mit meinen 26 Jahren auf dem Buckel gar nicht mehr so einfach ist. Unter den Gamern zählt Meinereiner auch schon zu den “Jungsenioren”. Und da ich durch Dead Space auch ganz gespoiled bin, vermisse ich die formidable Erfindung von “walk & shoot”. Hier heißt es immer wieder wegrennen, hinstellen, in Position bringen, zielen, schießen. Dass mich währendessen schon wieder eine Horde Gegner umsäumt macht es nicht gerade einfacher. Da bricht dann häufig auch mal Hektik aus und ich weiß nicht mehr auf wen ich eigentlich zuerst schießen sollte. Mal ganz zu schweigen davon, dass bei dem ganzen Hin- und Her dann auch die Orientierung flöten geht: “Wie? Hä? Wo muss ich nochmal hin? Was? Warum bin denn jetzt hier gelandet?” Und so weiter…. Dennoch auch daran gewöhnt man sich, vor allem wenn einem der “kleine Helfer” von hinten die Karte liest und zackig die Kommandos: “rechts - links- nein nochmal zurück, Du Depp bist dran vorbei gelaufen - jetzt dreh Dich doch nochmal nach Osten, ähh ich meine die Karte. So. Jetzt weiß ich, wo Du hin musst…” ins Ohr brüllt. Das bringt auch Schweißperlen auf die Stirn So wie der Soundtrack, der sich vom gruselig-atmosphärischen Orchester der ersten drei Spiele zum actiongeladenen Blockbuster Gedröhn von Spiel 4 und 5 mutierte. Ich weiß noch, wie mir früher die Schauer über den Rücken jagten, wegen dieser unglaublich subtil-hitchcockesken Horror-Musik in den Teilen 1 bis 3. Nun hat sich das gewandelt, die Musik ist teilweise so rasant, dass es mich beinahe aus dem Sessel hebt. Das ist nicht gerade praktisch, wenn man sich dem Ober-Endboss gegenüber sieht und vor lauter Stress saublöde Fehler macht und hirnlose Tode stirbt. Daher ist es ganz gut, dass man die Hintergrundmusik auf ein Minimum runterschrauben kann. So bleibt mir wenigstens der Herzkasper erspart. Doch im Großen und Ganzen ist Resident Evil ein geiles Spiel! Schon allein, dass Du Dir Unterstützung aus dem Netz oder direkt neben Dir auf dem Sofa holen kannst, ist eine Wahnsinns-Option, wobei ich jetzt schon wieder daran denke, mir ein Headset zu besorgen, um auch mit dem Koop-Partner aus Hintertupfing die Taktik besser abstimmen zu können. Das macht vor allem beim “Söldner” Spiel sau viel Spaß und bringt Dir ne Menge, weil Du manchmal vor lauter Majini den Uruboros nicht mehr siehst. So wird es dann auch leichter,die diversen Extras abzuräumen. Gerade wenn sich Jemand einklinkt, der das Spiel schon mal durch hat und unter Anderem weiß, wo sich die BSAA Embleme verstecken, die man selbst ums Verrecken nicht gefunden hat. Auch die Grafik ist der Oberhammer. Seit ich mit Chris das erste Mal durch das Spencer-Herrenhaus gekrabbelt bin, hat der Mann von den Chara-Design-Spezies ein paar mehr definierte Muckies an Armen und Nacken verpasst bekommen. Er wirkt insgesamt etwas “pompöser” und “aufgepumpter” als früher. Ebenso der zerzauste Look und der Drei-Tage-Stoppelbart stehen ihm ganz gut, obwohl mir der glatt rasierte Typ dann persönlich doch besser gefällt. Aber das sind lediglich Haarspaltereien. Alles in Allem ein defintiv sehr geiles Game, zum Immer-Wieder-Zocken. Wir gehen momentan gerade Runde drei an
Ich bin frustriert. Richtig, richtig frustriert. Und traurig und wütend. Ich wurde verlassen. Es wurde eine Beziehung beendet, die mehr als zehn Jahre angedauert hatte. Silent Hill war für mich bisher im Survival Horror Genre meine Lieblingsreihe, ich finde sie auch immer noch ein Zacken geiler als Resident Evil. Es hatte diesen subtilen, kaum merklichen, aber unaufhaltsamen Schrecken. Keine plakativ gesetzten Schockmomente, bzw. waren diese in der Minderheit, aber dafür gut platziert. Es hat auch immer mehr auf die psychologische Schiene gesetzt. Der Horror ist in Silent Hill immer unterhalb der Oberfläche geblieben, aber mich als Spieler wie Treibsand stetig weiter hinab gezogen, bis ich komplett im Abgrund verschwunden bin. Irgendwo hat mal ein kluger Kopf geschrieben, Silent Hill sei weniger Horror als Terror. Dieser Mensch hat da meiner Ansicht nach genau ins Schwarze getroffen. Die Geschichten um das kleine Städtchen wanden sich meist zwischen Studie der seelischen Abgründe eines Menschen und tieftraurigen Familien- und auch Liebesgeschichten. Zumindest haben mich die Stories in meinem Herzen berührt und gleichfalls entsetzt. Ich erinnere mich zum Beispiel an James, dessen Frau starb und der in Silent Hill eine Frau kennenlernte, die seiner bis aufs Haar glich. In die er sich wohl verliebte und doch irgendwann erkennen musste, dass sie nichts weiter war als eine Projektion seines schuldigen Gewissens, denn er war der Mörder seiner „echten“ Frau. Silent Hill ist mir von Anfang ans Herz gewachsen. Schon als ich mit Harry Mason auf die verzweifelte Suche nach seiner Tochter in den verpixelten Gassen ging und dies setzte sich bis hin zum vielfach verprellten vierten Teil fort. Auch Teil 4 der Serie fand ich noch gelungen, obwohl viele Andere am Spielprinzip (Geh durchs Loch im Zimmer, komm woanders raus!) und dem Gameplay ….. mäkelten. Bei Origins fingen die Probleme für mich an. Die nicht verfügbare Einstellbarkeit des Schwierigkeitsgrades hat mir zunächst zu schaffen gemacht. Story und Setting waren hier noch super, doch mir mochte das Besiegen der Gegner schwer von der Hand gehen. Allerdings konnte ich mir mithilfe des Netzes ein paar gute Tipps holen und wusste später im Spiel dann auch, dass man mit den Fernsehern, Schreibmaschinen und diversen Flaschen den Lying Figures und Krankenschwetsern bestens beikommen kann, sofern man sich klug und geschickt an sie heranschleicht. Also lösten sich meine anfänglichen „Schmerzen“ in Wohlgefallen auf und ich konnte es durchspielen. Doch dann…. Dann kam Homecoming. Wie hatte ich es gespannt erwartet. Jeden Schnispel, jeden kleinen Trailer, jedes Bildchen, jeden Vorbericht habe ich in mich aufgesogen und platzte fast vor Freude als ich es endlich selbst in Händen hielt und nur noch eins wollte: DURCHZOCKEN! Aber welch Schmach erfuhr ich. Zunächst war meine Hoffnung auf einen „Easy Mode“ zunichte gemacht worden, allerdings war es möglich wenigstens zwischen „normal“ und „hard“ zu wählen. Wird ja nicht soooo schlimm werden dachte ich noch naiv. und im ersten Spielabschnitt im Alchemilla Krankenhaus lief es auch noch recht rund. Die Steurung wurde mit zunehmenden Spielverlauf mehr und mehr zum Ärgernis! Mein lieber Protagonist hat sich nicht so „kampferprobt“ gezeigt, wie er ausgelobt wurde. Nein, schlimmer noch, ich empfand ihn als träge, lahme Ente, die erst aufs Ausweichen-Kommando reagiert, wenn es schon zu spät ist und er am Boden liegt. Behäbig trollte er sich weg vom Gegner, doch bevor ich dann auch nur einen ansatzweise gescheiten Angriff platzieren konnte, ging ich schon wieder in die Knie. Ich habe das Gefühl, dass je mehr die Figur an Trägheit zunahm, die Gegner das Doppelte an Geschwindigkeit erlangten und mir schon nach zwei Schlägen fast dreiviertel der Lebensenergie raubten. Wie konnte das passieren? Mir? Einem Fan der ersten Stunde? Noch dazu geizte der Entwickler derart mit den Heilitems und Munition, dass ich mehr als einmal in Ecke hätte kotzen können. Als ich mich dann dem „Marionetten“-Endgegner gegenüber sah, war es endgültig vorbei. Alle meine Reserven verbraucht, den Tod ca. 10 mal in Kauf genommen. Ich wollte, ich konnte nicht mehr. Ich schrie und tobte. Ich pfefferte letztendlich das Spiel und fast auch den Controller mit einem Ausbruch meiner Gefühle: „UNSPIELBAR!!!!!!“ in Ecke. Jetzt siecht es als Makel meiner Selbst im Schrank vor sich hin. Ich will es nicht mehr anfassen. Aber ganz von ihm konnte denn auch nicht lassen. ich wollte wissen - wie geht es weiter? Was passiert nach diesem für mich unbezwingbaren Boss? Ich suchte in Youtube und Co. nach einem „Videowalkthrough“, na ja weniger einem Walkthrough als einem dokumentierten Durchspielen. Ich wurde auch fündig und wollte wenigstens aus der Perspektive des nutzlosen Zuschauers die Story genießen. Wollte wissen, findet Alex seinen Bruder Josh? Kann er ihn retten und seine ganze Stadt? Oder wird sich ein schreckliches Geheimnis lüften, dass mich schockiert und den Tränen nahe bringen kann? Vielversprechend war sie ja, die Story. Alex kommt von einem Einsatz als US-Soldat zurück in sein Dorf Shephards Glenn und wird geplagt vom Alptraum, sein Bruder sei entführt und in Gefahr. Er findet seine Mutter halb verwahrlost und geistig völlig apathisch in seinem Elternhaus und muss erfahren, dass ihn seine Träume nicht getrogen haben. Josh ist verschwunden und sein Vater auch! Alex’ Ma nimmt ihm das Versprechen ab, beide – Vater und Bruder – wieder zurückzubringen. Und er erfährt mit jedem Schritt auf seinem Weg, dass er in den gefürchteten Ort Silent Hill Antworten und die Vermissten finden möge. So viel zur knappen Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte. Und ich stellte mich auf alles Möglich ein. Wieder auf den subtilen, unterschwelligen Psychothriller, der mich in die Tiefen der zerbrechlichen Stille in Silent Hill führt, wie so oft schon davor. Doch eines hatte ich nicht erwartet. Ich hatte nicht erwartet, dass der amerikanische Entwickler meinte gegen Ende des Spiels auf einmal meinte auf billige Schock- und Splatterelemente im Stil eines „Hostel“ zurückgreifen würde und die gesamte bis dato aufgebaute Spannung mit einem Mal zu vernichten. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich spreche hier einzig und allein über meine subjektive Empfindung. Mag sein, dass Ihr meine Ansicht nicht teilt. Dass Ihr gut fandet, was das Spiel geboten hat. Ich war einfach nur enttäuscht. Einzig Akira “the god of music” Yamaoka machte mit seinem wieder mal beeindruckenden Soundtrack alles richtig. Und so habe ich meine Internetverbindung gekappt, die Videos waren geschaut, und ich habe mir meine gesammelten Silent Hill Soundtracks angehört. Dabei waren mir die Tränen dann wirklich in die Augen gestiegen, denn ich musste feststellen, dass meine Lieblingsspielreihe auf dem Survival Horror Sektor mit mir Schluss gemacht hatte. Und das auf die brutalstmögliche Art, wie es ein Spiel kann. Indem es mich wie einen Blödmann hingestellt hat, der die super-super innovative Steurung nicht kapiert und damit nicht umzugehen weiß. Der nicht schätzen kann, dass damit der „Level“ des Spielens neu definiert wurde und der nicht mit in Lobgesänge der Kritiker miteinstimmen will. Ich frage mich auch heute noch: Welches Silent Hill Homecoming haben die Gametester der Spielezeitschriften eigentlich gespielt? Es kann nicht dasselbe sein, das ich in der Hand hatte. Denn dieses Spiel hat Silent Hill für mich gämnzlich verdorben. Wir sind ab jetzt geschiedene Leute. Doch gebe ich nicht die Hoffnung auf. Ich hoffe darauf, dass beim nächsten Teil, so denn noch einer kommt, meine alte Begeisterung zurückkehrt, dass wir uns aussöhnen können und dieses Debakel mit einem Lächeln vergessen werden. Und dass wird wieder zur Blüte unserer Beziehung zurückkehren können, vergeben und vergessen. Friede sei mit Dir, du kleine, schrecklich-schöne Stadt, die mich oft begeisterte, noch öfter mit Schauern an sich fesselte und mir die größtmögliche Interpretationsfreiheit über die psychische Verfassung der Charaktere, das Erscheinungsbild der Monster und dem Hintergrund bat.
Himmelsstürmer und Bruchpiloten aufgepasst: Ubisoft setzt euch mit H.A.W.X ins Cockpit und lässt euch am eigenen Leib erfahren „Only the Sky is the limit„ Der eine oder andere wird sicher schon einmal einen Blick auf das neueste Produkt aus dem Tom Clancy-Franchise geworfen haben. In H.A.W.X schlüpft ihr in die Rolle eines in die Jahre gekommenen US-Air-Force-Piloten, der eine Karriere als Novice für die Artemis-Privatarmee antritt. Ihr wollt jedoch zeigen, was ihr drauf habt und schon bald besteht ihr eine Mission nach der anderen, um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Der Krieg in naher Zukunft Beginnend im Jahr 2014 sollte man annehmen können in die Creme de la Creme der millitärischen Technik steigen zu dürfen. Die Realität jedoch schnallt euch zunächst an den Schleudersitz eines recht alten Jagdfliegers. Aber halt: Dies kein Schicksal an das ihr auf ewig gebunden seid, denn im L aufe der insgesamt 25 Missionen gelangt ihr an immer neue Vehikel mit denen ihr eure Kontrahenten vom Himmel holen könnt. Über den Wolken Muss sprichwörtlich die Freiheit grenzenlos sein. Was das Fliegen angeht, so trifft das auf H.A.W.X in jedem Fall zu. Das Herumdüsen macht richtig viel Spass und die nach ein paar Missionen verfügbare flugsicherungslose Steuermethode lässt jedem Arcade-Fan das Herz höher schlagen. Riskante Manöver wie halsbrecherische Loopings und herbeigeführte Strömungsabrisse - um hinter den Gegner zu gelangen - sind nur einige der Methoden, um nicht vogelfrei abgeschossen zu werden. Aber auch der normale Flugmodus weiß zu überzeugen. Mit eingeschaltetem ERS fliegt ihr im Sturzflug auf Panzer zwischen Häuserschluchten zu oder fegt SAM-Stellungen in zerklüfteten Berglandschaften aus dem Weg. Die Steuerung ist in allen Modi einfach und intuitiv. Die Realität sieht anders aus Natürlich ist H.A.W.X kein realisitischer Flugsimulator. Dennoch hätte ich mir hier und dort noch ein wenig mehr gewünscht. Zwar ist man mit dem umfangreichen und ebenfalls freischaltbaren Waffenarsenal für alle möglichen Formen der Gegenwehr gewappnet, jedoch fehlte mir soetwas banales wie der irgendwann ja notwendige Landeanflug auf einen Träger oder die Heimatbasis. Auch Starts oder Luftbetankungen kommen einem nicht vor's HUD, was sicherlich zugunsten einer einfachen Handhabung geht, dem einen oder anderen Fliegerass jedoch sicherlich Tränen ins Auge treten lässt. Stimmt denn der Rest? Jain. Die wunderschönen Szenerien, die leicht aber sehr genial aussehenden Manöver und die extrem detailierten Flieger lassen den Avionikern unter euch kaum Wünsche übrig und so ertappte ich mich selbst dabei - nach geschlagenen 5 Stunden Spielzeit am Stück - immer noch motiviert für „die eine nächste Mission„ zu sein. Allerdings gesellt sich neben den fehlenden Start- und Landemanövern auch eine etwas fade Insezenierung zwischen den Flugstunden hinzu. In Textbildschirmen und ein paar animierten Missionsbriefings jettet man von Auftrag zu Auftrag bei denen es aber angenehmer Weise deutliche Unterschiede gibt. Mal gilt es einen Ghost Recon-Trupp zu unterstützen, dann wiederum sollt Ihr eine Stadt vom Feind befreien oder den Weg für Bomber sichern, während ihr aufpassen müsst nicht vom feindlichen Radar erfasst zu werden. Noch spaßiger wird das Ganze, wenn ihr eure Freunde animieren könnt und ihr gemeinsam in die Lüfte steigt. Während man zwar auch in der Solo-Kampagne in der Lage ist seinen Flügelmännern Befehle zu geben, funktioniert das im Online-Koop natürlich deutlich effektiver via Headset. Auch kann man seinen atmenden Kumpanen - im Gegensatz zu den CPU-Fliegern - auch mehr als ein Ziel gleichzeitig zuweisen, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Fazit Trotz des ansich stimmigen Gesamtpakets hoffe ich, das noch einige Elemente via Online-Erweiterung nachgeschoben werden. Spaß macht H.A.W.X auf jeden Fall und ich freue mich schon darauf, nach Redaktionsschluss wieder in die Lüfte zu steigen. Dann greife ich mir meinen Helm, lege meine Fliegerkluft an und schreite in Richtung meiner neu freigespielten Thunderbolt. Unter dem Cockpit zeugen 100 kleine Kreuze von meinem fliegerischen Können – wie viele Abschüsse habt Ihr? Wir treffen uns: Online!
Es ist dunkel im Büro. Mein Kaffee dampft vor sich hin. Mein letzter Fall beschäftigt mich immer noch… ihr müsst wissen: ich bin nicht nur GamerGirl sondern auch ein Meisterdetektiv *hust* Es war an einem späten Abend, als ich nach Hause ging und mein treuer Informant mir einen Nintendo DS übergab… mit meinen bisher schwersten Fall. Ich ging sogleich mit schnellem Schritt nach Hause. Maximilliam $ Mammon, der stinkreiche Millionär, verschwand eines Tages und nun soll ich dem wahren Geschehen auf die Schliche kommen. Sein Büro war wüst, überall lagen irgendwelche Dinge rum und ich durchforstete alles was auf dem Weg lag. Ich fand ein paar Fotos mit denen Max zu tun hatte, diese Personen kannte er also… hm… merkwürdig… ich fragte mich in welcher Verbindung sie zueinander standen. Also machte ich mich auf den Weg um die Verdächtigen zu befragen, vielleicht haben sie etwas mit dem Verschwinden zu tun? Einige von ihnen besuchte ich am Arbeitsplatz. Mein Gott, auch hier waren die einzelnen Orte unordentlich, scheinbar alles Messies. Gegenstände die noch nicht mal zueinander passten lagen drunter und übereinander. Zum Glück hatte ich eine Liste… eine sehr lange Liste… mit den zu suchenden Objekten. Ich habe zum Glück auch immer eine Taschenlampe, eine Röntgenbrille und eine Taucherbrille dabei… haha Taucherbrille. Jaah, sowas habe ich manchmal gebraucht, wenn ich Dinge unter Wasser aufspüren musste Die gesuchten Gegenstände waren überall versteckt und manchmal ja… da musste ich meine Röntgenbrille aufsetzen um Dinge hinter anderen Dingen zu finden. Was für ein Durcheinander sag ich euch. Ich fand nicht immer auf Anhieb die gesuchten Sachen, also nahm ich mir manchmal Hilfe… nur waren die Hinweise natürlich sehr begrenzet Auf niemanden ist Verlass Von Fall zu Fall wurde es schwieriger. Doch ich liebe ja meinen Job, wie kann ich auch anders bei den unordentlichen und doch so liebevoll zugemüllten Orten? Ich hatte wirklich Spaß am Lösen der Suchaufgaben und fand es schade, dass ich den Fall schon fast nach 5 Stunden gelöst habe…. Ihr fragt mich wie man den DS zum Lösen der Fälle benutzt? Ach, um ein Detektiv zu sein braucht man nur seinen Stylus und ganz selten das Steuerungs-Pad. Manchmal muss man auch den Staub mithilfe des DS-Mikros wegpusten… Fazit des Tages Das Leben als Detektiv ist nicht immer spannend, erst recht nicht wenn man immer die gleichen Orte durchforsten muss… Wirklich beklagen kann ich mich aber nicht. Der Job macht durchaus sehr viel Spaß und der Preis für die ständige Suche nach Gegenständen lohnt. Probiert es doch auch mal aus! Dank Wiederspielwert spiel ich jetzt regelmässig Spürnase - vielleicht auch mal im Meisterschnüfflermodus, losgelöst von der Story.
Kennt ihr Captain Olimar? Nein? Niemals Pikmin gespielt, soso *notier*. Macht nichts, nein wirklich… Nintendo gibt euch in der New Play Control Reihe eine zweite Chance alle Pikmins und natürlich Olimar zu retten! Pikmin gab es schon auf dem Gamecube. Die Wii Version möchte mit einer neuen, ganz auf die Wii zugeschnittenen, Steuerung glänzen, sonst hat sich nichts kaum etwas geändert. Muss auch nicht sein, schon damals konnte mich das Spielprinzip um die kleinen Pikmins stundenlang an den Bildschirm fesseln und das ist auch heute noch so. Der niedliche Captain Olimar legt eine Bruchlandung auf einem fremden Planeten hin, beim Eintritt in die Atmosphäre verliert sein kurioses Raumschiff ganz viele Teile die sich in alle möglichen Richtungen verteilen. Dumm gelaufen, nun muss er seine Rakete wieder zusammenflicken und dabei alle verlorenen Stücke suchen. Wie gut, dass der Planet voll von seltsamen Wesen ist. So nennt er eine freundliche, hilfsbereite Spezies Pikmin und versklavt diese sogleich Nein… selbstverständlich helfen ihm die blumenartigen Wesen freiwillig… und ihr habt die Kontrolle! So kämpfen die Pikmin in ihren verschiedenen Ausführungen rot, gelb und blau Seite an Seite mit uns und führen uns stets ein Stückchen näher an die Raumschiff-Teilche. Jede Pikmin Art hat seine besonderen Fähigkeiten mit denen wir unterstützt werden, die Gefahren auf dem Planeten zu überleben. Leider schaffen es nicht alle Pikmin. Schickt niemals einen roten Pikmin ins Wasser, denn nur die blauen haben Schwimmen gelernt… und vergesst ja nicht die Kleinen in der Nacht einzusammeln… In der Welt von Pikmin gibt es einen Tag und Nachtwechsel… mit spielerischem Hintergrund: Olimar geht nach 30 Tagen die Luft aus… Diese Tatsache bringt noch mehr Würze in den taktischen Titel… denn auch bei aller Niedlichkeit wird Pikmin sehr fordernd. So müsst ihr die Pikmin geschickt einsetzen um die Rätsel, die euch den Zugang zu den begehrten Fundstücken versperren, schnell und effizient zu lösen. Grafisch gibt sich Pikmin wie gewohnt und wie von einem Nintendo-Titel erwartet, sehr liebevoll. Bei der Neuauflage hatte ich das Gefühl die Bodentexturen, die ich auf dem Gamecube noch so hyperrealistisch fand, sind schlechter geworden. Wahrscheinlich sind aber nur meine Ansprüche inzwischen verwöhnter Olimar ist in der Welt von Pikmin nicht viel größer als sie selbst, die ganze Umgebung wirkt wie ein riesengroßer Garten… ab und an hat man deswegen auch mit Hindernissen wie großen, rostigen Dosen zu kämpfen. Oder alten Pappschachteln. Zudem wollen euch fiese Käfer an den Kragen und ohne die Pikmin wärt ihr leichtes Futter. So habe ich nur jedesmal eine Träne im Auge, wenn es einen meiner tapferen kleinen Soldaten erwischt. Da hilft es meinem Gewissen auch nicht, dass ich relativ leicht meine Pikmin Armee nachzüchten kann Für das größere Wohl halt … all meine Raumschiff-Teile wiederzukriegen, bevor Olimar der Sauerstoff ausgeht. Lohnt sich Pikmin auf der Wii? Jein. Pikmin ist zweifelsohne ein sehr gutes Spiel. Wer allerdings noch seine alte GameCube Version hat, für den lohnt ein Neukauf nicht wirklich - auch nicht wegen der neuen Steuerung. Gut sie ist intuitiver, aber das Spiel ist dasselbe. Somit lohnt der Kauf von Pikmin nur für alle, die bisher noch nicht dem Charme der kleinen Pflänzchen erlegen sind. Fans von Nintendo greifen ohnehin zu In jedem Fall sind die fairen 30€ gut aufgehoben. Besonders cool für Sammler wie mich: das „auffällige“ New Play Control Cover lässt sich wenden und wertet so die Packung zu einem echten Sammelstück auf.
In einer Zeit, wo jeder von Solarstrom und tollen Refinanzierungsmodellen spricht, gibt es irgendwo in einer weit entfernten Welt Wesen die Strom mal eben so erzeugen können - HA!. Kleine fleißige Stromlieferanten, die ein bisschen aussehen wie Pokemons aber auf den Namen Eledees hören und auch schon auf der Wii einen coolen Auftritt hinlegten. Kai lebt in einer Stadt die von kleinen Wesen bewohnt ist: den Eledees. Sie sind die Quelle der Energie, ohne sie hätte die Stadt keinen Strom. Es kommt wie es kommen muss: Eines Tages verschwinden die Eledees und Kai macht sich auf die Suche. Die Story wird sehr nett in gezeichneten Standbildern erzählt. Stimmig wir die Geschichte vorgelesen - zwar nur in Englisch, aber deutsche Untertitel helfen die Geschichte zu verstehen. Mit Hilfe einer Erfindung seines Vaters wird Kai mit seinem Begleiter Zero, einem Omega-Eledee, immer wieder in eine andere Welt katapultiert. Hier gilt es stets einen bestimmten Gegenstand zu finden, um letztendlich wieder nach Hause zu kommen. Kai und Zero - schnapp sie dir alle! Für die Reise nach Hause, brauchen wir die kleinen Eledees. Natürlich stehen die nicht einfach in der Gegend rum, sondern verstecken sich ganz geschickt hinter Felsbrocken, Bäumen, Büschen, Wasserlilien und so weiter und so fort. Die kleinen Eledees lassen sich auch nicht so einfach aus ihrem Versteck locken: sobald ihr eure Fangkanone auf ein Ziel richtet und mit dem DS-Stylus antippt, springen die kleinen Eledees hervor. Sofort sind schnelle Reaktionen gefragt. Tippt sie alle an, denn so bleiben sie für einen kurzen Moment betäubt und können von Zero eingesammelt werden. Je schneller und besser ihr das macht, desto mehr Energie erhaltet ihr. Kombos lassen sich mit gezielt geführten Stylus-Bewegungen erreichen und sorgen für einen gewissen Anspruch. Auf dem oberen Bildschirm findet ihr eine Kartenansicht mit wichtigen Anlaufpunkten. So ist stets sichergestellt das ihr genau wisst was und wo es zu tun ist. Unterwegs müsst ihr verschiedene Aufgaben lösen und erhaltet dafür Zugang zu immer neuen Omega-Eledees… alle mit verschiedenen Fähigkeiten die ihr künftig auf eurem Weg nach Hause einsetzen könnt. Da sind unter anderem ein Feuer-Omega, der im Weg stehende Holzranken verbrennt oder ein Eis-Omega, welcher Eiszapfen schießt und euch so auch Wasser überqueren lässt. Mit der Zeit sammelt jeder Omega Erfahrung und kann sich weiter entwickeln. Das Omega-Lexikon verschafft euch jederzeit einen Überblick auf sämtliche Omegas die ihr bereits gesammelt habt. Die Grafik ist wunderschön und in einem animeartigen Stil gehalten. Besonders die stimmigen Zwischensequenzen haben mir sehr gut gefallen. Die japanisch angehauchte Musik ist verträumt und ruft nach schönen Abenteuer in den weiten Welten. Habt ihr die Story beendet, lässt sich Eledees: The Adventures of Kai and Zero sowohl online über WiFi als auch lokal mit bis zu vier anderen Spielern (welche jeweils eine eigene Eledees-Version besitzen müssen) spielen. Fazit: Eledees ist eine Mischung aus Pokemon und Zelda. Wer beides mag, wird das Spiel lieben. Spiele mit kleinen, einfachen Rätseln und einer süchtig machenden Sammelleidenschaft kombiniert gehören verboten Eledees auf dem DS gehört, wie sein großer Wii Bruder, für mich in jede gut sortierte Spielsammlung. Dummerweise habe ich den Wii-Vorgänger trotz der mageren Launch-Titel-Auswahl der Wii seinerzeit nicht zu Ende gespielt - dass muss ich nun unbedingt nachholen Das Eleedes Fieber hat mich wieder gepackt!