Wer es bunt mag und nach einem Organizerähnlichem DS-Spiel sucht, sollte es mal mit Meine Geheimnisse aus der Reihe Sophies Freunde versuchen. Im Vergleich zu element girls hat dieses Spiel noch etwas mehr Pepp und mehr Möglichkeiten zum um mit Freunden zu interagieren. Hier sind eure Geheimnisse wirklich sicher! Aber auch hier gilt: Girls only! Zwar kann man auch hier männliche Feunde eintragen - macht man aber gemeinsam mit diesen die Gruppenests merkt man schnell, dass die Tests und Antworten auf Mädchencliquen zugeschnitten sind. Mehr dazu unter dem Stichpunkt Multiplayer. Ein Profil erstellen Anders als bei element girls wird das komplette Spiel gleich zu Anfang mit einem vierstelligen Zahlencode, den ihr euch ausdenken müsst, gesichert. Ohne den kommt man ab sofort nicht mehr an die Daten: Die Geheimfrage samt Antwort sollte also ebenfalls gut gewählt sein! Das Design der Avatare setzt hier auf 2D-Grafiken, welche mit ihrem ganz eigenen Stil qualitativ hochwertig sind. Im Laufe der Zeit bekommt man natürlich noch mehr Kleidung geschenkt - am Anfang besitzt man weniger als die Hälfte der 471 Kleidungsstücke, Accessoires, Frisuren oder Gesichtsmerkmale (Lippen & Augen). Auch gibt es die Möglichkeit einen männlichen Avatar zu erschaffen: Wenn man Freundeskarten anfertigt soll ja für beide Geschlechter etwas passendes dabei sein. Die Auswahl ist also groß, noch hinzu kommt die breite Farbpalette der einzelnen Gegenstände. Die Einführung Man wird von Anfang an an die Hand genommen und bekommt Tag für Tag das Spiel erklärt. Zwar kann man dadurch auch nicht sofort auf alle Features zugreifen, versteht aber besser was man eigentlich alles mit Meine Geheimnisse anstellen kann. Das ist auch durchaus sinnvoll, da man wahrscheinlich eher erschlagen wird von den ganzen Sachen und dann gar nicht alles nutzt was man an Möglichkeiten hat. Hier geht es also nach Tagen um die Dinge freizuschalten - bei element girls bedurfte es lediglich einer intensiveren Beschäftigung mit all' den Tests und man hatte in wenigen Stunden alle vier Elemente freigeschaltet. Aber Geduld ist ja bekanntlich eine Tugend. Weiter geht's auf Seite 2 mit den Tagebuchfunktionen! Das Tagebuch Das wohl wichtigste Feature am ganzen Spiel: Hier kann man Tagebuchseiten selbst gestalten. Dazu gibt es neben verschiedenen Schriftarten und - farben auch unterschiedliche Hintergrunddesigns (auch hier kann man die Farben selbst anpassen). Man kann aus bis zu 733 Stickern auswählen die man auf die Seite kleben kann - es gibt sogar Rabbids Aufkleber. Die bunten Kleber sind farblich anpassbar und geben dem Text den richtigen Pepp - oder was auch immer man für eine Stimmung ausdrücken will. Ich persönlich mag die Schnörkel- Sticker besonders gern Zusätzlich kann man die Stufe der Privatssphäre einer Tagebuchseite einstellen. Je nachdem kann eine Freundin oder ein Freund diese Seite vielleicht sehen - und eure Geheimnisse lüften. Es gibt nämlich noch spezielle Geheimnis-Kleber mit denen man einzelne Worte oder größere Teile der Seite verdecken kann. Die kann man dann nur lüften, wenn an vorher ein Minispiel erfolgreich abgeschlossen hat- je nachdem welche Geheimnis-Stufe man ausgewählt hat ist dies entsprechend schwer zu bewältigen. Meist geht es darum herauszufinden was für Antworten auf einen Test vom Tagebuchschreiber gegeben wurden. Ich habe es nicht geschafft die Spiele auf der schwersten Stufe zu meistern - und dabei sollte ich mich selbst doch am besten kennen… Übrigens kann man nur bis zu drei Tagebuchseiten pro Tag wieder löschen. Der Kalender Mit dem Kalender kann man leider nicht alles machen, was ich mir gewünscht hätte. Eine richtige Terminerinnerungsfunktion fehlt komplett. Dafür zeigt der Kalender mit Farbe und Symbolen an für welchen Tag es einen Tagebucheintrag gab, ob man eine Sonderseite für's Tagebuch erhalten und bearbeitet hat und ob es eine Notiz für den Tag gibt. Die Notizen für jeden Tag werden direkt unter dem Kalender angezeigt - dort kann man dann für den Tag auch Termine eintragen. Aber wie gesagt: Eine Erinnerungsfunktion gibt es nicht, man muss schon selbst regelmäßig in den Kalender schauen und die Notiz des Tages lesen. Immerhin kann man am entsprechenden Tag - falls vorhanden - direkt auf die angelegte Tagebuchseite zugreifen. Damit ist der Kalender eine gute Übersicht für's Tagebuch. Jeden Tag ein Stückchen Glück für jeden Tag kann man einen Glückskeks aufmachen, welcher einen Spruch des Tages enthält. Dafür tippt man ein paarmal mit dem Stylus auf den Keks bis dieser zerbricht. Die Sprüche sind allgemeine Weisheiten wie etwa: „Dein Fleiß wird belohnt“ oder „Wenn der Wind zu stark weht, solltest du dich nicht wehren, sondern gehen lassen“. Weiter geht's auf Seite 3 mit den Minispielen! Mini-Spiele In der Tagebuch-Kategorie hat man gerade mal drei (element girls hatte da deutlich mehr) Minispiele zur Auswahl: Kopierer, Farbenspiel und BOOM! Beim Kopierer Spiel gibt es eine Vorlage, die man möglichst genaumit Stickern nachkleben muss. Das klingt jetzt ziemlich einfach, aber die Farbe der Sticker sowie die Ausrichtung derer und die genaue Position auf dem Blatt spielen dabei eine Rolle. Jeder Sticker ist nämlich um 360° drehbar - und auf höheren Stufen bekommt man die Vorlage nur kurz zu sehen und muss sich diese sehr genau einprägen. Interessanter sind aber die Minispiele, welche man mit seinen Freunden zusammen spielen kann. Zu Beginn hat man Luftballon aufblasen und Handy klingeln zur Verfügung. Dabei spielt man auch gleichzeitig - jedem Spieler sind bestimmte Tasten auf dem Nintendo DS zugewiesen. Beim Luftballon aufblasen muss man abwechselnd ins Mikrofon pusten - bei wem der Ballon zuerst platzt der hat verloren! Handy klingeln hingegen ist etwas für Augen und Ohren: Jeder Spieler hat in einer Runde ein bestimmtes Handy auf das er in dem Durcheinander achten muss - klingelt es, muss man einen Knopf drücken. Wer falsch drückt gibt damit dem Gegner Punkte. Wer alle Punkte voll hat, geht als Gewinner hervor. Bei diesem Minispiel sitzt man sich quasi gegenüber und guckt gleichzeitig auf die zwei Bildschirme des NDS. Persönlichkeitstests Nach und nach gibt es immer mehr Persönlichkeitstests die man selbst, aber auch die Freunde machen können. Leider kann man die Tests nicht wiederholen! Wer sich also mal vertippt oder bei den Tests nach Zeit zulange braucht muss mit dem Ergebnis leben. Jeder Test hat Auswirkungen auf den Persönlichkeits-Stern der sich in sieben Kategorien (zuverlässig, neugierig, rebellisch, engagiert, kreativ, selbstsicher und einfühlsam) aufteilt. Je nachdem was man für Antworten gegeben hat, ist die entsprechende Sternspitze länger oder kürzer. Ansehen kann man den Stern übrigens unter Mein Profil. Dort gibt es dann auch eine Zusammenfassung der bisherigen Auswertung. Ich war zum Beispiel erst Hackerin, dann Anwältin und im Moment Schauspielerin. Die Freunde können sich übrigens immer das Endergebnis der Tests ansehen, wenn sie nicht gemeinsam mit Euch im Multiplayer-Modus sind sondern alleine. Glücklicherweise ist kein Test erforderlich um eine Freundeskarte anzulegen. Freunde & Multiplayer Damit sind wir auch bei einem sehr wichtigen Feature angelangt: Die Möglichkeit mit Freunden zu spielen! Wie bereits erwähnt kann man mit Freunden Minispiele absolvieren, Freundeskarten anlegen und Persönlichkeitstests machen. Dabei gibt es Gruppentests speziell für Freunde aber auch die Persönlichkeitstest, die man selbst alleine machen kann stehen den Freunden offen. Neben dem Eintragen per Hand der Freundeskarten, gibt es auch die Möglichkeit Freunde über die WiFi-Connection hinzu zu fügen. Dafür hat jeder einen Freundescode, den man eintragen kann. Dieser Code wird auch benötigt um den Sprach-Chat nutzen zu können! Weiter geht's auf Seite 4 mit weiteren Features! Tagesstimmung & Weiteres Am Anfang jeden Tages kann man aus einer von neun Stimmungen (verknallt, happy, superstar, locker, neutral, genervt, depri, sauer, todtraurig) auswählen und dazu einen passenden Screenshot machen. Es gibt im Profil eine Übersicht wie oft welche Stimmung gewählt wurde - außerdem gibt es meist noch einen Sticker geschenkt der zur Stimmung passt. Geschenke gibt es nicht nur zu Beginn des Tages - sprich wenn ihr das erste mal an diesem Tag das Spiel startet. Bei bestimmten Ereignissen, wie zum Beispiel dem ersten gemeinsamen Spiel mit einem Freund, kann es auch Sticker oder andere Belohnungen geben. Es gilt also viel herumzuprobieren und möglichst alle Features des Spiels zu nutzen um seinen Sammlertrieb zu befriedigen. Ein ganz wichtiger Punkt zum Ende noch: Eure Daten könnt ihr nicht löschen. Das Spiel eignet sich also nicht dazu es gebraucht weiter zu verschenken oder ähnliches - sämtliche Erfolge, gemachte Tests aber auch Einträge der persönlichen Daten sind fest gespeichert! Lediglich Freunde, Notizen und Tagebuchseiten (aber nur 3 pro Tag) könnt ihr wieder löschen. Eure Geheimnisse sollten also bei Euch bleiben - achtet gut auf solch persönliche Dinge! Fazit Wie ja bereits erwähnt sind die Freundestests eher für Mädchencliquen konzipiert, mein Mann sprach amüsiert aus: „Juhu ich bin Miss Hilfsbereit“, nachdem er einen Persönlichkeitstest als Freund ausprobierte. Das gestalten der Tagebuchseiten weckt in dem ein oder anderem vielleicht die kreative Ader und die Auswahl von verschiedenen ‚Tastaturen' zum schreiben von Text sorgt auch dafür, dass jeder damit zurecht kommt. Allerdings macht dieses elektronische Tagebuch erst richtig Spaß mitFreundinnen - allein sind die Funktionen auf Dauer langweilig. Wer seine Geheimnisse mit mehr als einem Schloß am Tagebuch schützen will sollte hier jedoch zugreifen, Sicherheit ist hier groß geschrieben.
Spore Special – Reise durch die Evolution – Teil 3 „Ich heiße Häuptling Latus und bin vom Stamm der Terra Ikarus Dörfler. Kommt näher ans Feuer; es wird Euch wärmen und ich kann Euch meine Geschichte erzählen. Ich will Euch über meinen Stamm berichten und darüber wie er sich anschickte das ganze Land, welches Ihr hier vor Euch seht, für sich zu gewinnen. Es ist eine Geschichte voller aufregender und auch merkwürdiger Ereignisse, aber habt keine Angst: Die Götter sind uns Dörflern gütlich gestimmt und werden uns beschützen.“ „Alles begann damit, dass einer meiner Vorfahren das Feuer entdeckte. Er reckte sich empor gründete unseren Stamm und war ein intelligenter und friedliebender Stammesführer. Er hatte die Wahl das Land und die anderen Stämme, die sich rund um unter Territorium bildeten entweder zu unterjochen oder aber Frieden mit den freien Völkern dieser Welt zu schließen. Er wählte den Weg der Güte und begann damit unser Dorf aufzubauen. Anfangs hatte er nicht viel, sondern nur zwei tapfere Gefährten und zwei Nutztiere; Kreaturen aus einer Zeit vor unserer Intelligenz. Er schickte seine Gefährten in die Wälder, auf das sie Nahrung für uns suchen sollten und schon bald konnten wir die Götter mit kleinen Opfern besänftigen. So jedenfalls muss es gewesen sein, denn anfangs trafen wir nur auf andere Völker die uns ebenfalls gut gesinnt gegenübertraten. Es dauerte deshalb nicht lange bis wir mit dem braunen Dorf und seinen Bewohnern, den »Croali«, Freundschaft schlossen nachdem wir Geschenke überreichten und zusammen feierten und musizierten. Wir merkten sehr schnell das diese Art der Völkerverständigung gut war für unseren eignen Stamm. Wir lernten von unseren neuen Freunden den Bau neuer Gebäude und das Nutzen neuer Fähigkeiten. Gleichzeitig konnten wir uns jetzt anders kleiden und nach Herzenslust schmücken. Als Zeichen der Dankbarkeit errichteten wir ein Totem in unserem Dorf, auf das sich alle späteren Generationen an diese glückliche Zeit erinnern mochten. Leider aber war dieses Glück nicht von langer Dauer. Ich selbst wurde in dieser Zeit geboren. Ich und meine Brüder mussten miterleben wir sich unserer tapferer aber friedlicher Häuptling plötzlich mit Aggressoren aus einem unbekannten Dorf konfrontiert sah. Unsere gesamte Kultur liebte die Nahrungssuche und das Musizieren – wir waren keine Krieger. Und so kam es, wie es kommen musste. Viele meiner Brüder starben bei der Verteidigung unseres Dorfes. Einige wenige überlebten und der Häuptling sah sich gezwungen den Pfad des Friedens zu verlassen, um alle die nach uns kommen würden, zu beschützen. Wir bauten deshalb Kriegswerkzeug und Gebäude und schon bald wählten wir die Stärksten unter uns aus, die die ersten Waffen - primitive Steinäxte - zur Verteidigung führen durften. Ich gehörte zu diesen Kriegern. Die Rechnung ging auf. Wir konnten uns vor weiteren Angriffen schützen und unser Häuptling baute Beziehungen zu weiteren Dörfern auf. Schnell entwickelten wir uns. Unser Stamm wurde größer. Wir erhielten Einfluss. Wir veränderten unser Äußeres. Schon fast war das Massaker vergessen, als unser Häuptling plötzlich alle Krieger zu den Waffen rief. Es galt das Dorf des Feindes zu überfallen und diese Gefahr endgültig zu beseitigen. Unser Häuptling sollte von dieser Schlacht nicht mehr lebend in sein geliebtes Dorf zurückkehren. Nur wenige von uns schafften dies - auch wenn wir insgesamt siegreich waren. Die Götter hatten uns verlassen. Ein Ding aus Metall erschien am Himmel und zog Kreaturen mit einem Strahl in seinen Bauch. Total eingeschüchtert vergaßen wir, was wir gelernt hatten und machten Fehler - unser Feind nutzte diese. Auch durch diesen Überfall lernten wir neue Fähigkeiten und erhielten neue Kleidung, jedoch blieb auf ewig ein Schandfleck im Land zurück; aus dieser Richtung brauchten wir fortan keine Geschenke glücklicher Alliierter zu erwarten. Ich ließ ein weiteres Totem aufstellen, nach dem ich unser neuer Häuptling wurde und ich schwor aus diesem schicksalsbehafteten Tag zu lernen und nie mehr das Kriegsbeil auszugraben, wenn wir nicht angegriffen werden. Es gelang mir auch die argwöhnischsten Nachbarn von unseren guten Absichten zu überzeugen und führte unser Volk in eine neue Ära. Ich habe einen Traum… einen Traum von einer zivilisierten Gemeinschaft und ich werde alles dafür tun, damit er wahr wird. Mit Frieden im Herzen aber auch dem Wissen, das dort draußen dunkle Mächte lauern, blicke ich in unsere gemeinsame Zukunft.“ Fazit Die Stammes-Phase stellt eine ganz schöne Umgewöhnung dar. Während man zuvor immer nur ein Individuum steuern durfte, hat man nun Kontrolle über einen ganzen Stamm, der langsam aber sicher immer größer wird. Man baut Häuser, schickt Bewohner Nahrung sammeln und muss aufpassen, das kein Bösewicht, das eigene Dorf attackiert. Für mich persönlich eine angenehme Abwechslung, aber für so manchen Nicht-Strategie-Fan, könnte hier schon leichter Frust aufkommen. Das Einzige was mich aber wirklich störte war, das man mit zwei Monitoren das Problem hat, mit der Maus immer wieder auf den Desktop zu rutschen und das Spiel so zu verlassen. Das Scrollen nach rechts gestaltete sich in so fern etwas schwierig Ansonsten aber ist diese dritte Phase durchaus erfrischend. Vor allem empfinde ich es als angenehm, das man nicht nur Krieg führen muss, um seine Ziele zu erreichen - auch wenn es sich manchmal dann doch nicht vermeiden ließ seinen Stamm zu den Waffen zu rufen.
Ich ritt am Wochenende über eine endlos lange Brücke auf einem Rehkitz mit Pupsantrieb, während mich ein riesiges sabberndes Monster verfolgte. Beinahe wurde ich außerdem von klebigen Haarballen erschlagen und stellte mich unerschrocken der Morlokfischkatze, der schon bald ihr dämliches Grinsen vergehen sollte… nein das alles war kein Traum… ich erlebte es wirklich… …bei Castle Crashers! Als mich am Samstag Freunde besuchten, wir unbedingt etwas zu viert spielen wollten… da zückte ich 1200 MS Points und habe uns das Live Arcade Game Castle Crashes besorgt: ein witziges 2D Action Hack'n Slay RPG. Ziel ist es mit vier Rittern wieder Ordnung im Königreich herzustellen, nachdem ein fieser Zauberer(?) unseren König um einen riesigen Edelstein ärmer machte und zudem die vier holden Prinzessinnen mitnahm - die übrigens gewisse Ähnlichkeiten mit den Powerpuff Girls haben Nach der Rettung einer holden Maid vor dem ersten fiesen Obermotz, einen schlagkräftigen Barbaren, war es dann an der Zeit die anderen Spielpartner abzumurksen. An dieser Stelle: „Sorry Dai-Ling, aber ich musste dich oft genug wiederbeleben!“ Jeder der Ritter hat unterschiedliche Magiefähigkeiten, die im Laufe des Spieles aufgelevelt werden können - sofern man sich nicht für Ausdauer, Verteidigung oder Stärke entschieden hat. So richtet der Blitzangriff des roten Ritters anfangs noch wenig Schaden an, entfaltet sich später aber zu einem geladenen Gewitter der die Gegner nur so wegbrutzelt. Im Spielverlauf haben wir auch die eine oder andere Tierkugel eingesammelt, diese kleinen nebenher schwebenden Viecher haben uns teilweise beim Kampf unterstützt oder geheime Schätze gezeigt. Es soll wohl über 20 dieser Tierkugeln geben, manche kann man auch gegen viel Gold im Store kaufen - mir gefiel der Adler mit seiner Nahrungssuche, Christian entschied sich für einen gegnerrammenden Widder. Natürlich gibt es während dem Gemetzel noch viele verschiedene Waffen einzusammeln. Von Knüppeln, Äxten über lichtschwertartige Prügel - eine riesige Auswahl. Klar, die Story ist simpel und der Spielverlauf immer der gleiche - doch was The Behemoth hier abgeliefert hat ist schon ein kleines Meisterwerk. Die zeichentrickartige Grafik ist nochmal ein Deut besser als schon bei Alien Hominid und auch der Soundtrack weiß zu gefallen. Die Thememusik ist schön heroisch. Uns allen hat besonders die witzige Aufmachung der Charaktere gefallen, selten so abgedrehte Gegner und Situationen erlebt. Probiert es selbst aus. Von mir eine klare Kaufempfehlung, auch wenn die Spielzeit mit gerade mal 5 Stunden ruhig auch etwas länger hätte ausfallen dürfen. Viele freischaltbare Charaktere sollen aber zum erneuten Durchspielen motivieren und auch wenn man gerade nicht drei Freunde auf der Couch hat: der Online-Modus bringt auch einsamen Herzen grandiosen Multiplayer-Spass… doch halt… bei unseren Testspielen haben wir leider kein einziges Mal eine Onlinesitzung hinbekommen. Hier muss nachgebessert werden oder mein Router @home besser eingerichtet
7te Generation - Ich bin an Land! Ich habe es geschafft und mich aus der Ursuppe erhoben und erkunde das Terrain. Riesige Bäume erheben sich um mich herum und die Morgensonne taucht das Land in ein romantisches Licht. Alles blüht. Ich begebe mich auf Nahrungssuche und treffe auf eine unbekannte Spezies namens Ecki. Die sehen aus wie dicke Truthähne denke ich mir, beachte sie aber nicht weiter und begebe mich zum Stand, wo ich ein Bad nehme. Ich wage mich nun weiter ins Geländer und treffe auf zahlreiche andere Mitbewohner dieses schönen Planeten und stelle fest, dass ich mit ihnen singen kann. Mache ich das drei Mal hintereinander, dann nehmen sie mich mit in ihren Stamm auf und wir werden Freunde. Mehr noch aber verspüre ich jedes Mal, wenn ich mich mit einer neuen Spezies verbünde einen euphorischen Schub und, fast so, als würde man klarer sehen und schlauer werden. Ich muss aber auch leider oft feststellen, dass ich nicht jedermanns Freund sein kann, wie zum Beispiel bei den Gom festgestellt. Irgendwie klappt es nicht immer, auch wenn ich mir die Seele aus dem Leib singe und tanze. Vielleicht bin ich einfach noch nicht erfahren genug? Ich entschließe mich es später noch einmal zu probieren und muss erstmal was essen… So viel laufen macht hungrig und ich will, auch als Pflanzenfresser, nicht vom sprichwörtlichen Fleische fallen. Als ich so auf der Suche nach etwas Essbaren bin, finde ich plötzlich einen Kadaver… Als ich ihn mir genauer ansehe, entdecke ich ein paar Arme… Die kann ich doch später bestimmt irgendwann mal meinen Jungen vererben denke ich mir und reise weiter. Vorbei an riesigen Felsen, tiefen Schluchten und großen Gewässern ziehe ich durchs Land, treffe auf geflügelte Schildkröten und auf Lebewesen die aussehen wie dieser Yoshi aus diesem einen Computerspiel. Manchmal, wenn ich mit anderen tanze, werde ich beobachtet… Wie das letzte Mal, wo dieser Alpha Drache ganz dicht bei uns stand und ich erst nicht wusste, ob er Freund ist oder Feind… Er tat uns nichts. Als ich mich stark genug fühle und mich mit zahlreichen Spezies verbündet habe, spüre ich plötzlich merkwürdige Gefühle… Ich will zurück nach Hause… Ich will mich paaren. Ich bin überglücklich meinen Teil zum Vorankommen meiner Rasse getan zu haben und lege ein Ei… Es wird ein Mädchen. Es heißt Terra Pummelfee und ist eine wahre Schönheit. 8te Generation Meine Mama hat mir viel beigebracht und ich will sie nicht enttäuschen. Ich will aber mehr. Ich will mein eigenes Rudel. Wenn ich mich nur noch ein wenig mehr anstrenge und noch mal mit der einen oder anderen Spezies singe, vielleicht kommt dann ja jemand mit? Dann bin ich nicht mehr so alleine unterwegs. Vielleicht klappt es ja bei diesen „Dickerchen„… ich probiere es gleich mal aus und tatsächlich… ein stattlicher Alpha folgt mir nun auf Schritt und Tritt… und hey… der hilft mir ja auch noch, wenn ich versuche mit posieren und bezaubern andere Spezies von meinen guten Absichten zu überzeugen… das geht ja gleich viel einfacher. Ich bin stolz auf mich… ich habe hier einiges bewegt im Dschungel und viel für die Völkerverständigung getan – ich werde das an meine Kinder weitergeben. 9te Generation Hallo, ich heiße Terra Punkti. Meine Geburt war ein ziemlich lange Angelegenheit. Irgendwie war ich mir nicht einig, wie ich mich denn der Außenwelt präsentieren sollte, aber irgendwann war ich da und alle waren begeistert von meiner Statur und meinen schönen Punkten, denen ich auch meinen Namen verdanke… Aber. Ich wurde auch in eine Zeit des Aufbruchs geboren und so begab ich mich weg von meinem Nest auf die Suche nach einem neuen. Das war aber auch das letzte das ich erleben durfte. Alles schwarz.Es ist nichts mehr. Alles ist zu Ende… Warum ist das so? Noch eben wollte ich in mein neues Nest einziehen, jetzt ist alles weg und ich spüre wie ich mich auch langsam auflöse und in Vergessenheit gerate. Gott kann mich nicht mehr zurück holen. Keiner kann das. Nicht mal zahlreiche Support-Foren weisen einen Ausweg aus dem Dunkel. Ich stürze ab und ich spüre, das es für mich kein Wiederkommen geben wird… alles geht zurück auf Anfang. 10te & 11te Generation – nach dem Absturz Terra Henne (10te): „Nachdem uns unsere Vorfahren von einem seltsamen Ereignis berichteten, nachdem ganze Generationen vor uns ausgelöscht wurden und wir im Grunde neu anfangen mussten das Land zu erkunden, haben wir uns mittlerweile wieder ganz gut entwickelt. Allerdings ist die Welt düsterer geworden. Wo zuvor noch überall Freunde waren, sind jetzt viel mehr uns feindlich gesonnene Zeitgenossen unterwegs.„ Terra schöner Vogel (11te): „Das kannst Du laut sagen. Gleich nach der Geburt griff mich so ein Hellgonor an und ich entkam nur mit Mühe und Not. Allerdings töte er meine Gefährten und da wo ich nun war, war es echt schwer neue Gefährten zu finden. Ich war einfach nicht erfahren genug. Ich habe schlimme Dinge gesehen und das merkwürdigste war dieses riesige fliegende Objekt, was über uns schwebte und einige von uns, in seinen Bauch zog… es war aus Metall und es schien nicht von dieser Welt… später habe ich es abstürzen sehen und bin zu der Einschlagsstelle gegangen… es war ein riesiges Wrack.„ Terra Henne (10te): „Alles nur halb so schlimm. Viel schlimmer war der Meteor-Einschlag zu meiner Zeit„ Terra schöner Vogel (11te): „Ja ja… immer nur Du.„ 12te Generation – nach dem Absturz Ich habe viel gelernt und bin richtig kräftig geworden. Meine Vorfahren haben durch ihre Reisen viel gelernt und dieses Wissen haben sie an mich weitergegeben. Ich habe es sogar geschafft mich an riesigen Monstern vorbei zu schleichen ohne angegriffen zu werden und ich habe die stärksten Kameraden in meinem Rudel die man sich vorstellen kann… Die Schurken Bisch, Bruuso (der jault immer so lustig beim singen) und Krukor begleiten mich und ich fühle das bald etwas passieren wird… Ich nehme meine Welt anders wahr als die anderen… so als würde ich so langsam verstehen, wie die Welt da draußen funktioniert… Dieser Stock …man könnte… also wenn ich… ja… ich kann es… ich benutze diesen Stock… ICH HABE FEUER GEMACHT… ICH HABE ES GESCHAFFT… Ich werde mich weiterentwickeln… vielleicht sogar meinen eigenen Stamm gründen? Aufgepasst Welt… jetzt kommen andere Zeiten! Fazit Die zweite Phase von Spore macht mir persönlich noch mehr Spass als die erste. Es ist einfach witzig durch die Landschaft zu rennen, auf lustige Kreaturen zu treffen und sich mit ihnen zu verbünden. Wirklich ärgerlich war allerdings ein Absturz, bei dem gut und gerne 2 Stunden Spiel-Fortschritt verloren gegangen sind. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, das man bei EA nicht an eine automatische Speichern-Funktion gedacht hat. Wirklich genial ist jedoch der Kreaturen-Editor. In 3D kann man seine „Lieblinge„ nach Herzenslust verunstalten und dann wieder zurück in die Welt schicken, wo sie auf riesige Monster, zahlreiche nette und weniger nette Zeitgenossen, unzählige Items und sogar auf Naturkatastrophen und Ufos trifft. Ich kann es kaum erwarten die dritte Phase zu erleben… hoffentlich diesmal ohne Absturz.
Tritt in die Fußstapfen eines jungen Lehrers und nutze deine Fähigkeiten, um neue Schüler zu gewinnen, die Leistung deiner Schützlinge zu verbessern und die beste Lernumgebung zu schaffen…. …das klingt natürlich vielversprechend Nachdem ich sowieso schon immer mal wissen wollte wie es ist, „auf der anderen Seite“ zu stehen, habe ich „Einmal Lehrer sein“ aus der Sophies Freunde Reihe sehr gerne getestet. Das Spiel Als junge Lehrerin Sophie kommt man Montag morgen ganz neu an die modernisierte Schule und wird schon freundlich vom lustig aussehenden Direktor Herr Schlummermeier empfangen. Er möchte bald in Rente gehen und Sophie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit die Schule überlassen. Jetzt liegt es am Spieler/der Spielerin, den Unterricht zu gestalten und die vorerst 4 Schüler angemessen zu betreuen. Das Spielprinzip Zu Beginn jedes neuen Schultages befindet man sich im Lehrerzimmer. Von dort aus kann man mit dem Stylus die Akten, den Stundenplan, das Inventar und das Klassenzimmer anwählen. Die Akten In den Akten kann man die Interessen der jeweiligen Schüler einsehen sowie ihren aktuellen Bildungsstand in den verschiedenen Fächern kontrollieren. Das Inventar Im Inventar kann man alle Dinge sehen, die man im Klassenzimmer gefunden oder durch das erworbene Schulgeld gekauft hat. Es ist möglich, Poster, Tische, Schränke sowie Schreib- und Maluntensilien zu kaufen um das Klassenzimmer damit zu dekorieren und den Schülern eine angenehmere Atmosphäre zu schaffen. Der Stundenplan Der Stundenplan kann jeden Montag von Lehrerin Sophie neu zusammengestellt werden. Täglich gibt es zwei Vormittags- und zwei Nachmittagsstunden, die beliebig kombinierbar sind. Später wird es noch Themenwochen geben, in denen ein bestimmtes Fach besonders gefördert werden soll. Weiter geht´s auf Seite 2… Das Klassenzimmer Im Klassenzimmer werden die Unterrichtsstunden abgehalten. Jede Stunde beginnt damit, den Schülern einen Platz zuzuweisen, denn es gibt natürlich auch Schüler, die sich nicht besonders gut verstehen oder die zu sehr schwätzen. Diese dürfen nicht nebeneinandergesetzt werden Die Stunden selbst werden durch Minispiele in den jeweiligen Fächern abgehalten. Je besser der Spieler/die Spielerin darin abschneidet, desto mehr lernen die Kinder! Die Spiele sind der nicht vorhandenen Altersbeschränkung angepasst, das heißt auch kleinere Kinder können die Spiele durchaus lösen. Leider ändern sich die Spiele für die jeweiligen Fächer nicht sondern wiederholen sich, das macht das Spielen auf Dauer langweilig. Nach 2 Vormittagsstunden ist die Mittagspause, auf die 2 weitere Nachmittagsstunden folgen. Am Ende des Schultages, wenn die Schüler schon heimgegangen sind, hat Sophie die Möglichkeit Abends das Klassenzimmer zu säubern, mit den gekauften Dingen aus dem Inventar zu dekorieren oder Abendunterrichtsstunden abzuhalten. Wie es an einer Schule ist, müssen auch regelmäßig Elternabende oder Versammlungen abgehalten werden. Auch brauchen manche Kinder eine extra Abendunterrichtsstunde, damit sie ihre beruflichen Vorstellungen konkretisieren können und ihr Wissen in speziellen Fächern verbessern. Ist Sophie eine gute Lehrerin, so wechseln schon bald immer mehr Schüler auf die neue Schule. Grafik, Sound und Steuerung Die Hintergrundmusik ist nett aber nicht spektakulär, was bei diesem Spiel aber auch nicht notwendig ist. Die Grafik ist ebenfalls nicht herausragend aber auch nicht schlecht. Die Minispiele sind recht hübsch gezeichnet. Auch die Schüler sehen niedlich gemalt aus. Einige Zwischensequenzen sind 3-D animiert und gut eingefügt. Die Steuerung mit dem Stylus ist angenehm und einfach zu bedienen. Weiter geht´s auf Seite 3… Fazit: Sophies Freunde „Einmal Lehrer sein“ ist ein süßes Spiel für zwischendurch. Die Rolle und Tätigkeit einer Lehrkraft wird anschaulich und facettenreich dargestellt. Leider sind die Spiele nicht abwechslungsreich und werden sehr schnell langweilig. Ich hätte mir mehr neue Aufgaben, mehr verschiedene Spiele und ab und an andere Tagesabläufe gewünscht. Trotzdem ein unterhaltsames Spiel für die jüngeren Jahrgänge unter uns
…diese Mischung wird uns in Ubisofts „ Girls Band“ aus der Reihe „Sophies Freunde„ versprochen. Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es ist, ein Rockstar zu sein? Ich hab mal für euch auf dem DS getestet, wie das Musikerleben sich so anfühlt. Das Spielprinzip „Werde ein berühmter Popstar! Stelle deine eigene Band zusammen und erobere die Musikwelt im Sturm. Du entscheidest über das Aussehen, wählst die Instrumente, rockst die Bühne und lässt deine Träume wahr werden„ Gesagt, getan! Der Anfang Jede Band hat mal klein angefangen – so auch meine. Nachdem ich nun zu Beginn des Spiels meiner Band einen ausgeflippten Namen verpasse und meinen Charakter nach meinem Wunsch-Äußeren anpasse, kann ich mich für das Instrument entscheiden, das ich in dieser Band spielen möchte. Schlagzeug, Keyboard, Gitarre und Bass stehen zur Auswahl – ich entscheide mich ganz klassisch für die elektronische Gitarre und habe dabei schon die überragenden Gitarrensoli im Kopf, die dieses Instrument so auszeichnen Gilt es nur noch zu klären, welchen Musikstil wir eigentlich machen: Bei Rock, Pop oder Funk ist wohl für jeden tendenziell was dabei. Meine Band wird definitiv eine Rockband! Recht schnell geht es auch schon mit dem Proben los – denn eine erfolgreiche und angesehene Band muss nun mal auch gut spielen können! Und immerhin ist es unser Ziel, an einem großen Musikwettbewerb teilzunehmen! Vor allen Dingen brauchen wir Geld für neues Equipment sowie Outfits und Make Up – denn das richtige Styling ist bekanntlich das A und O auf der Bühne. Das Spielen der Songs Nun geht die Herausforderung so richtig los: Im Proberaum können die ersten Lieder unseres Sets geprobt werden. Dabei erinnert das Spielprinzip ein kleines bisschen an Guitar Hero. Ich muss also mit dem Stylus auf dem Touchscreen im richtigen Moment (wenn sich der Ton in einem bestimmten Dreieck befindet) die richtige, farbliche Seite „anschlagen„ (Beim Schlagzeug muss man im richtigen Moment das vorgegebene Becken oder die Trommel treffen, beim Keyboard die richtige Taste etc) Hört dich definitiv leichter an als es ist, denn die ersten Male bin ich kläglich gescheitert! Für Anfänger ist das Keyboard oder Schlagzeug auch auf jeden Fall einfacher, ich empfinde die Gitarre als am Schwersten spielbar. Wenn man jedoch etwas Geduld mitbringt, dann gewöhnt man sich ziemlich schnell an das Steuerungsprinzip und der Ehrgeiz erwacht. Denn je besser man spielt (bzw. je höhere Übereinstimmung vorliegt, mein bestes Ergebnis ist ca. 95%) desto weiter kommt man im Spiel voran, was uns zum nächsten Punkt bringt. Locations und Karriereleiter Innerhalb des Spiels gibt es verschiedene Orte, die bequem von einer Übersichtskarte aus mit dem Stylus angewählt werden können. Im Proberaum kann ich neue Songs üben und die Band fit für weitere Gigs werden. Die Bibliothek bietet eine der ersten öffentlichen Plattformen um aufzutreten und im Einkaufszentrum kann ich nach Lust und Laune das verdiente Geld verprassen! Im Laufe der Zeit werden neue Orte, Lieder und Auftrittsmöglichkeiten freigeschaltet, je nachdem, wie schnell ich die Karriereleiter erklimme. Bin ich zu Anfang noch Newcomer mutiere ich schnell zum Superstar und kann bald darauf am großen Casting teilnehmen! Geld und Equipment Eine richtige Girls Band ohne Shopping? Unmöglich! Wie gut, dass man hier immer wieder Möglichkeiten bekommt, sein Geld in Equipment und Outfits zu investieren. Durch jeden Auftritt erhält meine kleine Rockband ein bisschen Gage und durch jeden neuen Sprung auf der Karriereleiter werden neue Klamotten und Instrumente freigeschaltet, die ich mir natürlich sofort zulege. Bald besitze ich eine lila Gitarre in Heavy-Form und trage die neuesten Outfits mit einer gestreiften Krawatte. Minispiele Wer gar nicht so viel Zeit mitbringt, kann der Minispiele sei Dank auch mal kurzfristig ein Lied auf dem Instrument seiner Wahl spielen, ohne die eigentliche Hintergrundstory dadurch zu beeinflussen. Für Zwischendurch ist diese Option recht erfrischend. Mehrspieler Modus Auch an einen Mehrspieler Modus wurde gedacht. So kann auch über drahtlose DS-Datenübertragung mit Freunden zusammen gespielt werden. Grafik Die Grafik ist zugegebenermaßen eher mittelprächtig. Sieht man die Band während des Songs aus der Ferne, mutet das Bild oft sehr pixelig an, da die Spielsequenzen in 3-D gehalten wurden. Die gezeichneten Bilder, die man in den verschiedenen Locations findet, sind jedoch recht hübsch. Sound Die Midi Sounds sind zwar nicht schlecht gemacht, dennoch können sie einem schnell auf die Nerven gehen. Gerade in einem so musik-lastigen Spiel hätte ich mir „echtere„ Sounds gewünscht. Ebenfalls schade ist, dass alle spielbaren Lieder eigene Lieder der Band sind. Eine Coversong – Option wäre ideal gewesen und hätte dem Ganzen noch ein wenig mehr Pepp gegeben. Fazit Sophies Freunde Girls Band hat einiges an Potential (auch für Jung und Alt!), hat allerdings auch durchaus Potential verschenkt. Das Spielprinzip ist nett und das Spielen der Songs macht Spaß und birgt Suchtgefahr. Schade ist, dass sowohl die Story als auch die Lieder wenig Abwechslung bringen und mit der Zeit langweilig werden können. Nichtsdestotrotz mache ich wohl auch weiterhin Gebrauch davon, in einem Minispiel schnell meine Fähigkeiten als Gitarristin/Bassistin/Keyboarderin oder Drummerin unter Beweis zu stellen, denn die Konkurrenz schläft nicht
Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach - Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde - Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus. Tag 1 - Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni. In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus. Tag 2 - Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende - Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen - die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat. Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug - haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse: Wenn es weint ist es müde - also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll - ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen - hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano? Weiter geht's auf Seite 2! Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach - Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde - Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus. Tag 1 - Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni. In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus. Tag 2 - Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende - Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen - die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat. Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug - haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse: Wenn es weint ist es müde - also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll - ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen - hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano? Weiter geht's auf Seite 2! Tag 6 - Nach einem erholsamen Schlaf (und erfolgreichem speichern) stelle ich fest das Storky immernoch in meiner Bude sitzt. Wer weiß ob da noch was kommt. Ich jedenfalls mache mich wieder frisch ans Werk um noch mehr Babys mi seltsamen Namen kennen zu lernen. In der Tat habe ich schon die ganze Zeit das Gefühl, dass die Namensvergabe hier nicht ganz ernstzunehmen ist: Anna Conda, Volker Ball, Mina Nanas, Luca Ramba und Emma S. Kottchen sind nur ein paar Beispiele der Babynamen, die mich zum Schmunzeln brachten. An dieser Stelle soll die kleine Abenteuergeschichte aber ein Ende haben, denn wer sich auf die Reise durch Höhen und Tiefen des Babysitten machen will soll ja noch einiges selbst erkunden. Unter Anderem gibt es nämlich irgendwann Zugang zum Babypark oder zur Babykrippe. Fazit Minispiele wie Füttern, wo man ins Mikrofon pusten muss um das Essen abzukühlen, riesige Manga-Augen bei den Babys und die komplette Touch-Pen Steuerung machen das Spiel symphatisch. Die meisten Minispiele sind auf Dauer aber nervig und einige dank schwammiger Erkennung des Touch-Pens (Samba-Rasseln) oder pingeliger Genauigkeit von Bewegungen (Nachmalen) sehr frustrierend. Auch kann das Spiel keinen wirklichen Babysitterjob ersetzen, für die jüngeren Mädchen ist es aber gewiss eine Abwechslung zum normalen spielen mit Puppen - solange der Umgebung das Gequängel und Gegacker der elektronischen Babys nicht auf den Geist geht. Ich selbst als baldige zweifache Mutter bleibe da lieber bei den Babys aus Fleisch und Blut
»Spore«, ein vielfach gelobtes aber auch kritisiertes Spiel, ist nun für Jedermann erhältlich und gibt dem Spieler alle Stellschrauben in die Hand, um der Evolution mal so gehörig zu zeigen wo es lang geht. Soweit zumindest versprechen es die vielen offiziellen Pressetexte und Verpackung. Ob im neuen Werk von Maxis nun aber auch wirklich „Darwin drin„ ist soll unsere fünfteilige Serie offenbaren. Durch alle fünf Phasen des Spore-Evolutions-Spektrums begleiten wir die Bewohner des Planeten Aquatia auf Ihrem Weg aus der Ursuppe ins Universum. Wir fangen mit der Zellphase an Die Zellphase 1. Generation »KRACHPENG! – Was war das? Wenn ein Tag schon so anfängt, dann kann eigentlich nichts Gutes dabei heraus kommen. Noch eben habe ich geschlafen und alles war schön – jetzt finde ich mich in einer quirligen Umgebung wieder, wo es laut ist und ständig irgendwelche andere Kreaturen vorbeischwimmen. Ist das hier die »Ursuppe«? Ich bin ja ganz alleine hier. Seltsam. Ich versuche mich zu bewegen und komme nur mühsam von der Stelle. Plötzlich wird es über mir dunkel. Ein riesiger Pfeil fliegt über mich hinweg und tippt mit auf einen Ort weiter rechts von mir. Eingeschüchtert folge ich - Hier gibt es Futter! Die Hand meint es gut mit mir. Ist sie Gott? Ich folge ihm und werde satt… das kann nicht schlecht sein. Als Vollblut-Vegetarier hier etwas zu entdecken hätte ich nicht für möglich gehalten, aber hier gibt es gleich so viel leckere grüne Algen, das ich wachse und wachse. Ich bin schon der Vermutung nahe wirklich ganz alleine hier zu sein, als plötzlich liebliche Laute an mein Ohr dringen. Der Pfeil zeigt auf die Quelle des Geräusches und ich bin alles andere als abgeneigt ihm zu folgen. Plötzlich sehe ich ihn. Ein stattlicher, adretter und gut trainierter Schwimmer in meinen Alter. Wir umschwimmen uns und singen, so das es nur so vor Herzlichkeit sprüht … das ist der Himmel auf Erden… naja… oder in der Ursuppe halt. Unser Sohnemann ist ein hübscher Bursche geworden. Er hat jetzt 3 Augen, wobei ich mich frage, wie das sein kann… von uns direkt kann er es nicht haben und auch der plötzliche Farbwechsel von gelb zu blau ist uns etwas schleierhaft, aber wir lieben ihn, er ist unser ganzer Stolz und wird es sicher noch weit bringen.« 2. Generation »Tja hier bin ich. Mama hat mir schon von „Gott„ berichtet. Ich persönlich glaube ja nicht an so etwas, aber ich erinnere mich daran, dass irgendwer oder irgendwas mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Hier ein Auge, da ein wenig an der Körperform getuned, dann ein neuer Anstrich… toll. Ich weiß nur dass mein Sprung ins Leben geprägt war durch Begegnungen der dritten Art. Zum Beispiel dieser „Beißer„, der an mir vorbeischwimmt und mich plötzlich angreift und ich mit Not die Flucht ergreife. Dann plötzlich dieser „Booster„, bei dem ich mich jetzt aber zur Wehr setze und ihm den Gar ausmache. Gefressen und gefressen werden… aber ich plädiere definitiv auf Notwehr… Naja, wenigstens hab ich jetzt eine Ahnung wie diese Düse funktioniert, die dieser Booster-Flitzer benutzt hat… werde das mal meinen Kinderlein beibringen, wenn ich noch welche haben darf, denn die Viecher die mich verfolgen werden immer größer… Wobei… ich weiß nicht, vielleicht hab ich ja schon Kinder… da war mal diese eine die ich hinter dem großen Algenbusch kennen gelernt hab…« 3. Generation »Mein Vater? Keine Ahnung wer das war. Mama hab ich auch ewig nicht mehr gesehen. Aber was soll ich mich beklagen, mit meinem Extra-Stachel und mit meinem Stromlinien-Körper bin ich der Star an jedem Buffet und wer mir komisch kommt, der bereut seine Entscheidung… So wie dieser Dicke, dem ich erstmal seine Flossen abgenommen habe. Aber ich erinnere mich an dieses riesige Ungetüm, was mich eine ganze Zeit jagte. Ich dachte schon ich komm da nicht mehr lebend raus, aber irgendwie hab ich es doch noch geschafft und hab mich gemäßigt. Ich lebe jetzt mit einer netten Frau zusammen und wir haben ein wunderschönes Töchterlein.« 4. Generation »Ja, ich bin die klügste in unserer Familie, schließlich habe ich so viel gefressen, bis ich irgendwann ein Gehirn bekommen hab. Na klar, denn ich war ja auch immer schneller als die anderen am Futter. Mama sagt, dass ich diese Düse von meinen Großeltern hab. Ich find sie toll und mein Mann auch.« 5. Generation »Gestatten „Aquatia Gelbi„, benannt wegen meiner Farbe. Ich stehe sozusagen kurz davor, den Schlamm der Ursuppe zu verlassen, denn selbst mit meinen Flossen, die es mir erlauben mich blitzschnell zu drehen und etwaigen Feinden auszuweichen, ist das hier kein Spass mehr. Ich kann fressen was ich will, ich kann mich paaren mit wem ich will… all das bringt mich nicht mehr weiter… Schreibt meinen Verwandten und grüßt sie von mir… ich betrete jetzt neue unbekannte Länderein.« Fazit Das war also die Ursuppe. Ich persönlich habe meinen Spass daran gefunden mich durch's kühle Nass zu schlängeln, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Kontrolle gewünscht hätte, denn ohne das man es unbedingt möchte, kommt es schon das eine oder andere Mal vor, das man einem Mitschwimmer in die Seite piekst. Die Zellphase, die hier auch gleichzeitig für die Einführung des Kreaturen-Editors und den Grundgedanken einführt, ist zudem auch relativ kurz, aber um ehrlich zu sein, kann man es irgendwann auch kaum mehr erwarten, an Land zu gehen und den nächsten Schritt der Evolution anzugehen.
Für Mobilität mit dem Nintendo DS gibt es ja bereits eine breite Palette an Spielen, die eigentlich kaum noch als Spiel deklarierbar sind und dennoch einen gewissen Nutzen haben. Das Spiel element girls hat neben dem Elemente-Test auch andere nützliche Features wie z. B. Stundenplan, Tagebuch, Terminkalender uvm! Einstieg Zuerst erstellt man einen eigenen Avatar, der einen das ganze Spiel über begleitet. Dieser ist jedezeit veränderbar und nach und nach kann man neue Kleidung, Accessoires u. a. freischalten. Die Gestaltung hat mich ein wenig an die Sims erinnert, legt aber mehr Wert auf Realismus was sich durch 4 Haarfarben (schwarz, braun, rot und blond) und auch den wählbaren Frisuren bemerkbar macht. Man ertappt sich später aber oft genug nachzusehen ob man etwas neues für den Avatar freigeschaltet hat - das liegt leider auch an den Auswahlmöglichkeiten, welche noch etwas umfangreicher sein könnten. Features Die Grundausstattung des ‚Spiels' bezieht sich auf eine Reihe von nützlichen Features - die meisen davon sind einfach eine Datenspeicherung, wodurch element girls zum Organizer wird. Im Hauptmenü gibt es also folgende Auswahlmöglichkeiten: Freunde: Hier könnt ihr persönliche Daten von Freunden abspeichern, leider geht das nur wenn auch ein Element-Test gemacht wird (das fand' ich persönlich etwas lästig). Stundenplan: Wie der Name schon sagt könnt ihr hier euren aktuellen Stundenplan eintragen und verwalten. Termine: Ein nützlicher Terminkalender. Solltet ihr am aktuellen Tag einen Termin eingetragen haben, erinnert euch der Avatar sogar daran. Tagebuch: Hier könnt ihr Tagebucheinträge machen und diese verschiedenen Kategorien zuweisen. Außerdem könnt ihr das Tagebuch mit einem Passwort schützen. Biorythmus: Eine Übersicht wie es euch gerade geht. Angezeigt wird der Biorythmus (körperlich, emotional und geistig) wahlweise für den Tag oder die ganze Woche. Horoskop: Wahlweise für den Tag oder die Woche. Dabei werden mehrere Werte angezeigt: Sport, Hobby, Liebe, Freunde, Schule und Kreativität. Euer Avatar gibt dazu noch einen Spruch des Tages ab. Avatar: Hier kann man den Avatar jederzeit neu gestalten. Styles: Eine Auswahl an Hintergrundstyles für die verschiedenen Elemente. Neue Styles können freigeschaltet werden. Optionen: Hier kann man Soundeffekte & Musik einstellen, ins Bonus-Menü gelangen, das Profil löschen (Achtung! Überlegt Euch das gut) oder die Credits ansehen. Im Bonus-Menü kann man Freischalt-Codes eingeben die man von Anderen erhalten hat, die Freischalt-Historie verrät einem was man bereits freigeschaltet hat oder man guckt ins Aktiv-O-Meter um zu sehen wann das nächste Element freigeschatet wird. Elemente? Was hat nun der Titel des Spiels mit den auf Seite 1 genannten Möglichkeiten zutun? Bei der Profilerstellung wählt man nicht nur seinen Avatar aus, man macht auch einen sogenannten Elemente-Test. Dabei handelt es sich um mehrere Fragen, die man beantworten muss um am Ende eine Auswertung zu bekommen. Jedes der vier Elemente erhält dabei einen bestimmten Prozentsatz - je nachdem wie man geantwortet hat. Das Elemente, welches überwiegt ist zuerst freigeschaltet. Ich bin übrigens zu 48% Luft und zu 46% Wasser, der Rest geht an Feuer (6%) und Erde hat 0% bekommen <.< Oben rechts gibt es das Elemente-Menü, je nachdem welche Elemente bereits freigeschaltet sind kann man diese auswählen und bekommt eine neue Übersicht zu sehen. Hier hängt es immer vom Element ab, was man auswählen kann - jedes der vier Elemente hat eigene Minispiele und Psycho-Tests. Zum Beispiel ist das erste Spiel von Wind ein Tanzspiel (welches ich ehrlich gesagt überhaupt nicht verstanden habe geschweige denn beherrsche), während man bei den anderen Elementen dann ein Schminkspiel, den Elemente-Würfel (den fand ich sehr interessant, auch wenns zu Anfang zu einfach ist) oder die Kreativ-Werkstatt auswählen kann - und das sind nur ein paar der Möglickeiten. Zusätzlich gibt es passend zu jedem Element Psycho-Tests die man immer wieder machen kann. Durch diese kann man zum Beispiel herausfinden ob man zu einem bestimmten Star passen würde, wie gut man über Edelsteine Bescheid weiß, ob man eine Spaßbremse ist und vieles mehr. Schnell wird bei der Art der Tests aber klar: Das ist nichts für Jungs. Lustig sind diese Tests dennoch. Übrigens kann man zwar bei den Freunden auch zwischen männlich und weiblich auswählen, der Elemente-Test ist aber auf Mädchen zugeschnitten: Kein Junge kann dir beantworten ‚Was findest du an einem Jungen toll?' oder ‚Deine beste Freundin hat Liebeskummer, was tust du?'. Das ist etwas störend da man beim Handeintrag der Daten diesen Test unbedingt machen muss damit irgendetwas gespeichert wird. Zu jedem Element gibt es zu einem bestimmten Thema auch Tipps. Erde hat zum Beispiel ein Kochbuch zum Nachschlagen, bei Feuer gibt's Schminktipps und bei Wasser eine Anleitung zum Handlesen. Diese Nachschlagewerke sind durchaus interessant. Weiter geht's auf Seite 3! WiFi-Connection Daten aus dem Freundschaftsbuch können ganz einfach per WiFi-Connection ausgetauscht werden. Wenn ihr also jemanden kennt, der element girls ebenfalls besitzt könnt ihr so eure persönlichen Daten austauschen - ohne die Handeingabe der Daten. Weitere Meinungen Ich habe mal meine jüngeren Schwestern (beide 16), die Zwillinge Elena und Nicola gefragt was sie von element girls halten. Dazu muss man sagen, dass Elena ihren Nintendo DS wesentlich mehr nutzt. Elena findet das Spiel ganz nett, die Features sind lustig für den Zeitvertreib zwischendurch, allerdings stört die fummelige Texteingabe - diese wird mit einer Handy-Tastatur getätigt, da kann so ein Tagebuch-Eintrag schon so seine Weile dauern. Auch das der Elemente-Test für Jungs quasi unbrauchbar ist hat sie als Mangel angesprochen. Nicola hingegen schien weniger begeistert: Als ich ihr von den Features des Spiels erzählte, meinte sie ehrlich: Ich nehme doch keine 150 Euro mit zur Schule, um dort meinen Stundenplan einzutragen - womit sie den Preis des Nintendo DS meinte. Fazit Der Nutzen eines Organizers - denn das will element girls sein - ist für die jüngeren Mädchen nur bedingt sichtbar. Doch genau auf diese ist element girls zugeschnitten. Ich würde das Spiel denen empfehlen, die ihren DS sowieso regelmäßig benutzen - auch in der Schule. Die Gelegenheitsspielerinnen werden aber auch ihren Spaß daran finden und über den ein oder anderen Psycho-Test schmunzeln, wie: Hast du eine übernatürliche Begabung? Übrigens hat element girls eine ebenso liebevoll gestaltete Webseite mit einer eigenen Community. Dort findet man weitere Psycho-Tests aber auch Tipps, Umfragen, Videos und vieles mehr!
So lange gibt es dieses MMORPG bereits und es hat sich mehr als einmal komplett gewandelt. Anlässlich der Gerüchte um ein weiteres Online-Spiel zu Star Wars und dem fünfjährigen Jubiläum stelle ich euch Star Wars Galaxies - An Empire Divided (SWG) vor. Bis zum NGE (mehr dazu im Artikel) dachte ich, dies wäre das MMORPG für mich… Release Star Wars Galaxies - kurz SWG - erschien am 26. Juni 2003 in den USA mit eigenen Servern und am 7. November 2003 in Europa mit weiteren EU-Servern. Das Spiel ist komplett in englisch und man kann auf die amerikanischen sowie auf die europäischen Server zugreifen. Für Japan kamen am 23. Dezember 2004 eigene, unabhängige Server dazu, ebenfalls englischsprachig. Trotz dessen, dass SWG über eine Million mal verkauft wurde gab es nur etwa 300.000 Abonnements bis Mitte 2003. Die Japanischen Server wurden bereits ein Jahr nach ihrer Eröffnung wieder geschlossen und die bestehenden Accounts auf die europäischen oder US-Server transferiert. Das mag unter Anderem ein Grund gewesen sein, warum Star Wars Galaxies zuerst mit dem Combat Update (CU) und später mit dem New Game Enhancements (NGE) grundlegend verändert wurde. Was sich hinter diesen Beiden Begriffen verbirgt erfahrt ihr auf den Seiten 2 und 3. Spielhintergrund SWG spielt im Star Wars Universum und ist zeitlich zwischen den Filmen Star Wars IV: Eine neue Hoffnung und Star Wars V: Das Imperium schlägt zurück angesiedelt. Durch Erweiterungen wurden allerdings auch Inhalte von den vorigen Filmen hinzugefügt. Damit ist gewährleistet, dass man auf einen - noch unerfahrenen - Luke Skywalker, Darth Vader und anderen Filmfiguren treffen kann. Einige längere Questreihen lassen den Spieler auch direkt für diese Persönlichkeiten Aufträge erledigen. Weiter geht's mit Veränderungen seit Release auf Seite 2! So lange gibt es dieses MMORPG bereits und es hat sich mehr als einmal komplett gewandelt. Anlässlich der Gerüchte um ein weiteres Online-Spiel zu Star Wars und dem fünfjährigen Jubiläum stelle ich euch Star Wars Galaxies - An Empire Divided (SWG) vor. Bis zum NGE (mehr dazu im Artikel) dachte ich, dies wäre das MMORPG für mich… Release Star Wars Galaxies - kurz SWG - erschien am 26. Juni 2003 in den USA mit eigenen Servern und am 7. November 2003 in Europa mit weiteren EU-Servern. Das Spiel ist komplett in englisch und man kann auf die amerikanischen sowie auf die europäischen Server zugreifen. Für Japan kamen am 23. Dezember 2004 eigene, unabhängige Server dazu, ebenfalls englischsprachig. Trotz dessen, dass SWG über eine Million mal verkauft wurde gab es nur etwa 300.000 Abonnements bis Mitte 2003. Die Japanischen Server wurden bereits ein Jahr nach ihrer Eröffnung wieder geschlossen und die bestehenden Accounts auf die europäischen oder US-Server transferiert. Das mag unter Anderem ein Grund gewesen sein, warum Star Wars Galaxies zuerst mit dem Combat Update (CU) und später mit dem New Game Enhancements (NGE) grundlegend verändert wurde. Was sich hinter diesen Beiden Begriffen verbirgt erfahrt ihr auf den Seiten 2 und 3. Spielhintergrund SWG spielt im Star Wars Universum und ist zeitlich zwischen den Filmen Star Wars IV: Eine neue Hoffnung und Star Wars V: Das Imperium schlägt zurück angesiedelt. Durch Erweiterungen wurden allerdings auch Inhalte von den vorigen Filmen hinzugefügt. Damit ist gewährleistet, dass man auf einen - noch unerfahrenen - Luke Skywalker, Darth Vader und anderen Filmfiguren treffen kann. Einige längere Questreihen lassen den Spieler auch direkt für diese Persönlichkeiten Aufträge erledigen. Weiter geht's mit Veränderungen seit Release auf Seite 2! New Game Enhancements (NGE) Anfang November 2005, nur wenige Tage nach Veröffentlichung der Trials of Obi-Wan Erweiterung wurden die New Game Enhancements (NGE) angekündigt. Diese verwarfen die zuvor gemachten Änderungen durch das Combat Upgrade. Die zuvor kombinierbaren über dreißig Berufe wurden durch neun - Bounty Hunter, Commando, Entertainer, Force Sensitive (Jedi), Medic, Officer, Smuggler, Spy und Trader, der sich in vier Unterklassen aufteilt (Domestic Goods, Engineering, Munitions, Structures) - starre Berufe ersetzt. Zusätzlich kann jeder Avatar optional die Berufe Politician, Beast Master und/oder Pilot erlernen. Der Kern des Spiels wurde vom eher freien Gameplay auf zentrale Questreihen verlagert, wo man nun den Großteil der Erfahrungspunkte herbekam. Neben der allgemeinen Vereinfachung des Spiels, wurde auch ein neues Tutorial hinzugefügt durch das man von Han Solo und Chewbacca geführt wird. Das einst taktische Kampfsystem wurde durch ein Klick-den-Gegner-tot ersetzt. Das geniale Wirtschaftssystem wurde durch das Verändern der Trader völlig zerstört und nutzlos. Der Weg zum Jedi war vorher sehr schwer und die Jedi die stärkste Profession. Nun kann jeder Jedi werden, aber die Profession ist nun die Schwächste von allen, da diejenigen mit Schußwaffen im neuen Kampfsystem gegenüber dem Nahkampfgebundenen Jedi klare Vorteile haben. Im Rahmen der Umstellung wurden ehemals wertvolle Gegenstände, die Spieler sich unter erheblichem Zeitaufwand erarbeitet hatten, praktisch nutzlos. Ich verließ Star Wars Galaxies mit dem NGE, nachdem ich es angetestet hatte. Meine Gewählte Profession Creature Handler wurde - wie auch ein paar weitere Professions - einfach über Bord geworfen und existierte nicht mehr. Auch meine Kombinationen der Professions Droid Engineer, Creature Handler, Doctor und die Anfänge zum Jedi war nicht mehr möglich. Stattdessen konnte man nun von Anfang an einen Jedi spielen - das war besonders hart für jene die schon mehrere Jahre (!) daran gearbeitet hatten Jedi zu werden. Außerdem war es geschichtlich nicht besonders logisch, dass zwischen Star Wars IV und V soviele Lichtschwertschwinger unterwegs waren. Ein Tiefschlag für das Spiel. Seit dem NGE gibt es kaum noch Gruppenbildung, weil zuwenig Leute da sind die dazu noch motiviert sind. Zudem ist das Spiel so leicht geworden das man auch gut alleine losziehen kann - aber ist das der Sinn eines MMORPGs? Wo früher Ruckelattacken in den Städten normal waren weil diese überfüllt waren ist das Spiel jetzt ziemlich tot. Weiter geht's mit der Charaktererschaffung auf Seite 4! Die Welt Prinzipiell ist jeder Planet eine komplette Ladezone - Wartezeiten gibt es nur, wenn man den Planeten wechselt oder den Weltraum betritt. Das Grundspiel enthält zehn Planeten: Tatooine, Naboo, Corellia, Yavin IV, Talus, Rori, Lok, Dathomir, Dantooine und den Waldmond Endor. Mit der Erweiterung Rage of the Wookies kam noch Kashyyyk und mit Trials of Obi-Wan der Lavaplanet Mustafar hinzu. Betreten kann man diese beiden Planeten auch nur, wenn man die Erweiterung besitzt. Charaktererschaffung Man hat die Wahl aus 10 Rassen (2 davon gehören zur Erweiterung Jump to Lightspeed) die sich - ähnlich wie bei EverQuest 2 - extrem individuell unterscheiden können. Wer sich etwas im Star Wars Universum auskennt, dem sagen die Spezies vielleicht sogar etwas: Bothaner, Menschen, Mon Calamari, Rodianer, Trandoshaner, Twi'lek, Wookiee und Zabrak. Zu Jump to Lightspeed gehören die Sullustaner und die Ithorianer. Das Äußere kann später durch einen Master Entertainer (früher nur: Master Image Designer) sogar noch weiter verändert werden. Dieser hat Zugriff auf Optionen die man bei der Charaktererschaffung nicht hat. Damit ist es einem beliebig oft Möglich das Aussehen des Charakters komplett zu verändern. Es gibt zu Beginn eine handvoll Kleidung für den Charakter,man kann neben Rüstung aber auch einfach Kleidung im Spiel kaufen. Entweder aus einem sogenannten Vendor eines Traders, der sich auf Kleidung spezialisiert hat oder vom Bazaar. Die Farbwahl ist auch dabei sehr individuell und man kann teilweise Stunden damit zubringen eine Hose in der gewünschten Farbe zu finden weil man dafür von Planet zu Planet reisen muss - oder aber einen Schneider kennt der einen das gewünschte Teil baut. Weiter geht's mit den Fraktionen auf Seite 5! Imperium, Rebellion oder Neutralität? Entscheidend für das PvP in SWG ist die Wahl Eurer ‚Gesinnung' des Charakters. Alle Charaktere sind am Anfang neutral eingestellt und wenn ihr das nicht ändern wollt dann bleibt das auch so! Wollt ihr jedoch direkt Partei ergreifen und durch bestimmte Aufgaben und Quests sogar Punkte für Eure Gesinnung einsammeln, gibt es hier einen speziellen Tipp von mir: Am einfachsten wechselt ihr Eure Gesinnung, indem ihr als Pilot bei der entsprechenden Partei anheuert. Wollt ihr also zum Imperium, solltet ihr zum imperialen Pilotenausbilder gehen und die ersten Missionen von ihm erfüllen. Als Belohnung gibt es neben Punkten auch eine TIE-Jäger-Piloten-Uniform samt Helm. Für die Rebellion gilt das gleiche. Die neutrale Partei wird von einem Veteranen im Hinterzimmer der Mos Eisley Cantina vertreten. Übrigens kann man immer ein neutraler Pilot sein und auf dem Boden dennoch Imperial oder Rebell sein. Das eröffnet einem manchmal Zugriff zu Weltall-Missionen die nur einer von beiden Seiten zustünden. Allerdings ist die Pilotenlaufbahn der Neutralen (meist Schmuggler) auch die schwerste, fliegt man doch hauptsächlich mit umgebauten (langsamen, trägen) Frachtern durch die Gegend. Man kann jederzeit im Spiel die Gesinnung ändern, jedoch verliert man alle bis dahin gesammelten Punkte und sollte man imperialer oder rebellischer Pilot sein, muss man die neue Gesinnung als Pilot komplett von vorne beginnen da man die anderen Raumschiffe nicht fliegen darf! Mit diesen Gesinnungspunkten kann man sich übrigens spezielle Rüstung anlegen (z. B. Sturmtruppen-Rüstung) oder spezielle Gegenstände erwerben (Baupläne für außergewöhnliche Gegenstände, früher war sogar eine NPC Begleitung durch einen AT-ST möglich!). Zudem kann man seinen eigenen Rang innerhalb seiner Fraktion erhöhen. Housing Die Planeten sind frei besiedelbar, neben den Hauptstädten - von denen jeder Planet je nach Beschaffenheit mehrere besitzt, wie etwa Mos Eisley (Tatooine), Coronet (Corellia), Theed (Naboo), Nym's Basis (Lok), Narmle (Rori) oder Dearic (Talus) - können sogenannte Player Cities gegründet werden. Jeder Charakter hat eine gewisse Menge an Slots frei, welche gefüllt werden indem man ein Haus (hier gibt es verschiedene Größen), eine Gildenhalle oder Harvester (je nach Typ des Rohstoffs unterschiedlich groß) aufstellt. Innerhalb des Hauses kann man jedes Item, welches man auch im Inventar tragen kann aufstellen. Dazu sei gesagt, dass man mit dem Ausrichten der Gegenstände viel Zeit verbringen kann und ich habe schon ein paar Tage (!) damit verbracht das ganze Haus einzurichten. Das liegt einfach daran, dass die Items frei bewegbar in alle Richtungen sind. Natürlich werden damit auch gerne eigene Kunstwerke gebaut - und wenn man schlampig arbeitet schweben die Gegenstände einfach in der Luft und sehen ziemlich hingeklatscht aus. Das einzige was einen dabei ausbremst ist die maximal Itemanzahl innerhalb des Gebäudes - die je nach Gebäudegröße variiert. Fazit Eines Vorweg: Ich hatte noch viel mehr Seiten im Kopf die ich schreiben könnte. SWG ist durchaus Umfangreich, leider beruhen die meisten Informationen auf die Pre-NGE Zeit. Vieles davon wurde einfach gestrichen oder ist so verbuggt, das es nutzlos ist. Ich habe dieses Spiel geliebt. Es gab soviele Möglichkeiten sich frei zu entfalten. Angefangen vom Kombinieren unterschiedlicher Klassen über das ausgeklügelte Wirtschaftssystem in dem es Spaß machte selbst Händler zu sein oder einen Vendor nach dem Anderen abzuklappern bis hin zu Weltraumschlachten. Ich habe Stunden damit verbracht Baby-Kreaturen auf den Planeten zu finden und zu bezirzen und diese dann mühevoll aufgezogen. Ich habe mit meinem Charakter sogar Rollenspiel auf englisch betrieben und war auf dem Weg zum Jedi, welcher sich in der Öffentlichkeit vorsichtig verhalten musste um nicht auf irgeneiner Kopfgeld-Liste zu landen. Kopfgeldjäger waren der größte Feind des Jedi… Und dann kam das NGE - Und die Welt ging unter. Star Wars Galaxies hätte ein viel besseres Spiel bleiben können. So wie es jetzt ist kann ich es niemandem mehr empfehlen.
Ein wenig verstaubt und vergessen wirkt „Folklore“, einer der frühen Titel für die PS3, schon, doch kann man vielleicht wenn man sich erst einmal des Staubs entledigt hat darunter einen kleinen Videospielschatz entdecken? „Folklore“ erschien bereits im Oktober letzten Jahres und spaltete die Meinungen der Gamergemeinde. Viele bemängelten eine fehlde Sprachausgabe, eine zu eintönige Grafik, zu lineare Geschichte wie auch Levelverläufe und vieles mehr, doch es gab auch jene leisen Stimmen, die meinten, dass das Spiel einen ganz eigenen Charme hat und mit seinem Mix aus Adventure, Action und Fantasy Rollenspiel durchaus zu überzeugen weiß. Wollen wir einmal genauer hinsehen. Das Spiel nimmt seinen Anfang in einem kleinen Dorf an der irischen Küste namens Doolin, dort kreuzen sich die Wege der Hauptpersonen zum ersten Mal. Ellen folgt einem Brief ihrer seit 17 Jahren verstorben geglaubten Mutter, während der Journalist Ketas einem mysteriösen Anruf in seiner Redaktion folgt. Beide treffen sich an den Klippen nahe Doolin wo sie gerade noch sehen wie eine Frau eben diese herunter stürzt und eine fantastische Geschichte, fern unserer Realität nimmt ihren Anfang. Alte irische Mythen werden mit den Geschichten unserer beiden Helden verwoben und lassen einen immer tiefer eintauchen in eine Welt aus Fearys, Folks und manch anderen Geschöpfen. Oft wird man im Laufe der der Handlung die Unterwelt betreten um dort mit den Geistern der verstorbenen zu Reden, um so das eine oder andere Rätsel zu lösen, ebenso wie das des Todes von Ellens Mutter. Es steht euch frei ob ihr eure Reise nach Doolin mit Ellen oder dem Journalisten Keates beginnen wollt. Beide werden sich immer wieder an Angelpunkten der Geschichte treffen, diese jedoch mit ganz anderen Augen sehen und wahrnehmen. Je nachdem mit wem ihr die Geschehnisse durchlebt, werden sie ein anderes Licht auf sie werfen und ihr habt die ganz eigenen Intrigen dieser Figuren zu lösen. Es ist also durchaus ratsam beide Seiten der Geschichte zu kennen. Die Unterwelt wird sich dem Spieler in vielerlei Gestallt präsentieren. Ob ihr nun durch malerisch schöne, fast unwirklich wirkende Blumenwiesen streift oder fragile Schmetterlinge den Weg säumen, der Weg dorthin ist immer eine Reise wert. Man wird dort freundlichen Fearys begegnen, die einem geduldig in alles einweisen und einem den Weg weisen oder so manche Aufgabe stellen. Aber man wir dort auch Dingen wie den Folks begegnen, die weniger gutmütig als die Fearys sind. Die Folks sind kleine Kreaturen, die sich in der Unterwelt tummeln und einem am weiter gehen hindern wollen. Was also gilt es zu tun? Unsere Helden haben die Möglichkeit die Seelen dieser Kreaturen einzufangen, die IDs, und diese dann für sich zu nutzen. Je nach dem welchen Folk man seiner Seele beraubt hat, wird man andere Fähigkeiten erhalten, die man dann über die Schnelltasten nutzen kann. Im Laufe des Spieles wird man einige dieser Folks sammeln und kann diese dann über das Menü passend für den jeweiligen Anlass zusammenstellen. Um die Folks zu verbessern muss man so genanntes Karma sammeln, dass bedeutet in den meisten fällen, eine bestimmte Anzahl der IDs dieser Folks zu sammeln. Die große Besonderheit beim Sammeln der IDs ist der Einsatz der SIXASIS Bewegungssensorfunktion. Man muss den Kontroller zum richtigen Zeitpunkt auf und ab bewegen um die zum teil recht widerspenstigen IDs einzufangen. Diese Funktion macht das Gameplay sehr dynamisch und stellt eine erhebliche Abwechslung zu anderen Spielen dar und macht auch den Spaß am Gameplay aus. „Folklore“ kann aber auch durch andere Dinge bestechen. Die Story wird im Comic Stil mit liebevoll gestalteten Bildern erzählt und durch einen besonders stimmigen Soundtrack untermalt. Viele Spieler stört hierbei die fehlende Sprachausgabe, doch gerade diese macht den Charme aus und fesselt den aufmerksamen Spieler. Die zum Teil sehr minimalistisch gehaltene Hintergrundmusik erzielt besonders gut ihre Wirkung, wenn man nur von einer mysteriösen Klaviermelodie begleitet durch das verschlafene Dörfchen Doolin wandert. Fazit „Folklore“ ist ein Spiel für all die, die gerne eine ungewöhnliche Geschichte erleben und bereits sind sich auf diese einzulassen. Das Spiel besticht durch wunderschöne Bilder und nimmt uns mit in eine Welt voller Mythen und Legenden in der die Märchen zu leben beginnen. Das Gameplay ist durchaus actionreich, doch ist dieses Spiel wohl eher etwas für den Typ Spieler, der es etwas ruhiger mag. „Folklore“ weiß zu überzeugen auf eine leise und ebenso fantastische Art. Falls ihr also Lust bekommen habt, den Staub von „Folklore“ abzuwischen, dann könnt ihr euch die kostenlose Demo im Onlinestore der PS3 herunterladen und eure Reise nach Doolin beginnen…
Gesehen haben es mit Sicherheit schon die meisten von euch in den Spieleregalen - doch wer hat „The Witcher„ tatsächlich einmal angespielt? Bei mir hat es eine Weile gedauert, bis ich mich zum Kauf der Collector's Edition aufraffen konnte. Bereuen werde ich es auf jeden Fall nicht Story Ihr spielt den Hexer Geralt von Riva, der sich nicht mehr richtig an seine Vergangenheit erinnern kann. Die Geschichte beginnt auf der Burg Kaer Morhen. Dort lernt ihr in einem Tutorial alles über das Spiel. Falls ihr später etwas nicht mehr wisst, könnt ihr es in eurem umfangreichen Tagebuch nachlesen. Im Laufe der Geschichte werdet ihr viel herumreisen und viele, viele Personen kennenlernen. Auch das wird alles in eurem Tagebuch vermerkt. USK 18? Bei diesem Spiel ist die USK durchaus berechtigt, denn unser Lustmolch kämpft sich nicht nur durch blutige Metzeleien, sondern auch durch die Betten aller Städte Für jede Frau, die unser charmanter Held rumkriegen kann, erhaltet ihr eine Karte mit ihrem Bild darauf *räusper* Waffen Geralt trägt immer mehrere unterschiedliche Waffen mit sich. Eines seiner Schwerter ist aus Silber und im Kampf gegen Ungeheuer hilfreich. Das andere Schwert ist aus Eisen und wird gegen Menschen eingesetzt. Ihr könnt zwei weitere Waffen mit euch nehmen, wie z.B. Dolche, Äxte oder Fackeln. Ich bevorzuge die Fackel, da es in manchen Höhlen stockdunkel ist. Dabei solltet ihr beachten, dass ihr keine Waffen in eurem Inventar mitnehmen könnt. Wenn ihr also einen Dolch statt der Fackel tragen wollt müsst ihr die Fackel komplett wegwerfen. :0 Kampfstile Geralt beherrscht drei verschiedene Kampfstile. Ein Kampfstil wird gegen schnelle Gegner eingesetzt, ein Kampfstil gegen starke Gegner und der dritte Kampfstil ist für Gruppen von Gegnern gedacht. Wenn euch mehrere Gegner gleichzeitig angreifen solltet ihr ihn benutzen - so trefft ihr sie alle auf einmal. Falls ihr bei einem schnellen Gegner den starken Kampfstil einsetzt, trefft ihr ihn kaum und sterbt möglicherweise sogar. Quests Hier gibt es zwei verschiedene Arten von Quests zu unterscheiden. Manche Quests müsst ihr erledigen, damit die Story ihren Lauf nimmt, andere sind freiwillig. Freiwillige Quests findet ihr immer vor den Eingängen der Gasthäuser am „schwarzen Brett„. Manchmal laufen auch Personen herum, die euch plötzlich Quests anbieten. Die Quests sind sehr unterschiedlich und werden nicht langweilig (Ok, außer die freiwilligen Sammelquests vielleicht^^). Alchimie und Zauber Heiltränke, Tränke gegen Gift und weitere Tränke könnt ihr nicht kaufen - ihr müsst mühevoll die Zutaten sammeln, das Rezept erlernen und dann den Trank brauen. Desweiteren könnt ihr fünf Zauber erlernen (Aard, Axii, Igni, Quen und Yrden), die euch z.B. für kurze Zeit Feuer machen, ein Schutzschild um euch bilden oder bröckelige Mauern zerstören. Skills An Feuerstellen könnt ihr Meditieren, um Tränke zu brauen und Skillpunkte zu vergeben. Die Skills sind sehr unterschiedlich und ihr solltet euch gut überlegen, für was ihr eure Punkte einsetzt. Händler Die Händler in „The Witcher„ sind immer auf bestimmte Waren spezialisiert, so dass ihr wenn ihr Fleisch kaufen wollt zu einem Metzger gehen müsst. Auch wenn ihr Waren verkaufen wollt könnt ihr das nicht bei jedem Händler tun. Jeder Händler hat so seine Vorlieben. Ein Gärtner wird z.B. sicher keine Bücher von euch kaufen wollen. Tagebuch Um das Tagebuch zu studieren, solltet ihr etwas Zeit einplanen. Es ist wahnsinnig umfangreich und enthält Informationen zu den Personen, die ihr getroffen habt, zu euren alchimistischen Rezepten, Informationen über Zutaten, eure Quests, sogar ganze Geschichten über die verschiedenen Völkern und Schauplätze und ihr könnt die Hinweise aus dem Tutorial noch einmal nachlesen. Fazit Ich war wirklich positiv überrascht von diesem Rollenspiel. Insgesamt ist es sehr düster gehalten, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut. Geralt sieht in meinen Augen nicht aus wie ein Held und ich kann überhaupt nicht verstehen, was all diese Frauen an ihm finden Trotzdem macht es Spaß, ihn durch den Sumpf zu jagen und mit den Frauen flirten zu lassen ( >:D hehe). In der Collectors Edition ist unter Anderem ein ca. 200 Seitiges englisches Buch mit Artworks und Beschreibungen enthalten.
Taugt das neue Prügelspiel aus dem Hause Namco Bandai nun eigentlich was? Ich habe Soulcalibur IV auf den Zahn gefühlt. Der Vorspann zeigt deutlich welche Fortschritte im grafischen Bereich gemacht wurden. Die Charakterdetails sind sehr sorgfältig und ein reger Augenschmauß. Die Story - die zwar in jedem Beat'em Up eher lau ist - kommt hier aber nicht so Recht zur Geltung. Grafik und Sound Soulcalibur IV ist ohne Frage auf der PS3 und der XBox 360 gut aufgehoben. Das Potential der beiden Konsolen wird sehr gut ausgenutzt. Die Charaktermodelle sehen genauso aus wie in den Rendersequenzen - es gibt quasi keinen Unterschied. Die Arenen sind ebenfalls Detailverliebt aufgebaut und sorgen für die nötige Stimmung der Kämpfe. Die Musik unterstreicht die Arenen sehr gut. Klang der Schläge und aufeinanderprallenden Waffen sind klar und passend, die Stimmen ebenso verständlich. Darth Vader klingt allerdings etwas seltsam, wenn er zu Boden geht. Allem in allem aber sehr gelungen. Geld und Ausrüstung Zu Beginn startet man mit 20.000, womit man sich schon einige Dinge für einen Selbsterstellten Charakter kaufen kann. Alternativ kauft man einfach ein paar Kämpfer frei. In Soulcalibur IV erhält man für die Kämpfe Geld, welches man hauptsächlich in neue Ausrüstung steckt. Denn auch die Standartkämpfer sind damit aufrüstbar. Manchmal schaltet man auch spezielle Gegenstände frei (Ein neues Lichtschwert für Lord Vader nach Abschluss des Story-Modus mit ihm) oder kann im Schicksalsturm-Modus gezielt auf Item-Jagd gehen indem man bestimmte Vorraussetzungen beim Kämpfen erfüllt. Damit ist wenigstens für eine gewisse Langzeitmotivation gesorgt. Weiter geht's auf Seite 2! Arenen Leider sind die Arenen in Soulcalibur IV nicht interaktiv wie erst angekündigt. Man kämpft in starren Abschnitten, wovon einige einen vergleichsweise verwaschenen Hintergrund haben (besonders aufgefallen war mir das in der Eis-Zone). Es ist aber wieder alles dabei: Von der Turmspitze mit einem großen Abgrund über einen Thronsaal mit Ritterstatuen bis zum Käfig in einem Zirkus hat hat man eine breite Auswahl die lange bei Laune hält. Zu Anfang wirken die Auswählbaren Arenen noch spärlich, es können aber weitere nach und nach freigeschaltet werden. Charaktererschaffung Die vorgegebenen Kämpfer sind im Laufe des Spielgeschehens freischalt- oder kaufbar. Jeder von den über 20 Charakteren hat einen komplett eigenen Kampfstil und Bewegungen. Zudem sind auch Änderungen an diesen Charakteren mittels Ausrüstung möglich. Wirklich gut gelungen ist die Erschaffung eines eigenen Kämpfers, die zwar auf den Standartkämpfern aufgebaut ist, aber für einen individuelleren Touch sorgt. Ich habe viel Geld und Zeit in meine Kämpferin investiert bis ich zufrieden war. Denn leider ist dabei nicht zwingend das Aussehen entscheident - sondern die verschiedenen Boni der Ausrüstung. Zum Glück kann man die Farben der Ausrüstungsgegenstände anpassen, damit nachher alles zusammenpasst Auch hier gilt: Umso mehr ihr schon gespielt habt, umso mehr Auswahl an Ausrüstung gibt es. Das man damit seiner Kreativität freien Lauf geben kann, macht dieses Video deutlich: (Weiter geht's auf Seite 3!) Spielmodi Die große Neuerung in Soulcalibur IV ist der Online-Modus, allerdings gibt es darüber nicht viel zu erzählen. Man kann eine Freundesliste pflegen und damit gezielt gegen jemanden kämpfen oder man sucht sich Zufallsgegner aus aller Welt. Die Auswahl der Spielmodi unterscheidet sich hier aber nicht von dem offline Multiplayer-Modus. Dabei kann man auswählen, ob man Kämpfe ohne Effekte von Ausrüstung, Waffen und Fähigkeiten oder mit dem gesamten Paket ausüben will. Im Singleplayer-Modus kommen hier noch der Arcade-, Story- und Schicksalsturm-Modus hinzu. Der Arcade-Modus beläuft sich auf acht Stufen in denen ihr nacheinander immer schwerer erdende Gegner bekämpft. Das übliche Repertoire eines Beat'em Ups eben. Der Story-Modus von Soulcalibur IV hat mich ziemlich enttäuscht. Nach bereits fünf Arenen ist dieser auch schon wieder vorbei. Einziger Wehrmutstropfen hierbei ist, dass man pro Arena mehrere Gegner hintereinander besiegen muss ohne zwischendurch zu sterben. Auch die lange Textpassage am Anfang des Story-Modus hätte man anders umsetzen können - vielleicht mit einer Sequenz. Ebenfalls ist das Ende des Story-Modus eher mau ausgefallen. Jeder Kämpfer bekommt hier zwar sein eigenes Ende, allerdings ist dies wenig spektakulär. Dafür hätte man sich wirklich mehr Zeit nehmen können. Der Schicksalsturm hingegen ist eine gute Idee gewesen. Hierbei geht es darum sich entweder bis zur Turmspitze hochzukloppen oder in endlosen Levels in die Kerker des Turmes vorzuwagen. Jede Etage birgt außerdem ein freispielbares Item, welches mittels bestimmter Aufgaben in Eure Sammlung gelangt. Mein erstes Item in der ersten Etage erhielt ich durch die Erfüllung von „Nehmt keinen Schaden“. Auch in diesem Modus kämpft man gegen mehrere Gegner hintereinander in einer Arena. Zudem kann man zu Beginn zwei Figuren auwählen mit denen man sich in den Turm begeben will und zwischen den Beide hin- und herwechseln. Fazit Irgendwie kann ich mich dem Hype um das Spiel nicht so ganz anschließen. Wäre die Itemjagd nicht für den genialen Charakterdesigner, wäre das Spiel extrem kurzweilig und es gäbe wenig freizuspielen. Für eine Prügelrunde zwischendurch ist Soulcalibur IV dennoch die erste Wahl, da es allein mit der Grafik und der Einsteigerfreundlichkeit Trumpft. Übrigens hat mich gerade der Charakterdesigner fasziniert und spornt durchaus dazu an sich durch die anderen Kampfmodi zu prügeln um noch mehr Ausrüstungsgegenstände einzusammeln. Da hat Namco Bandai ein mächtiges Tool erschaffen - das wünsche ich mir in einigen MMORPGs auch so
Kämpfe zu Land und zu See erwarten euch im neuen MMORPG „Florensia„, das sich derzeit in der Open Beta Phase befindet und für jedermann kostenlos spielbar ist. Download und Registrierung Diesen Punkt muss ich einfach erwähnen, denn ich hatte noch nie so schnell ein kostenloses MMORPG spielbereit auf dem Rechner. Der Download des Spiels (ca. 1,6 GB) war in ungefähr einer Stunde erledigt. Nach der problemlosen Registrierung kam sofort die Bestätigungsmail an und ich konnte loslegen. Top! Spielstart Für mich einer der spannendsten Parts in einem neuen MMORPG: Welche Klassen habe ich zur Auswahl und wie viel Gestaltungsmöglichkeit habe ich? Momentan gibt es vier Klassen, die minimal verändert werden können. Durch die geringen Gestaltungsmöglichkeiten lauft ihr ständig Charakteren über den Weg, die aussehen wie ihr selbst. Ich wähle einen Explorer und starte ins Spiel. Klassen Die derzeitigen Klassen sind wie folgt unterteilt: - Explorer: Schusswaffen (Zwei Pistolen oder eine Schrotflinte) - Mercenary: Der Tank mit Schwert und Schild - Noble: Magiekristall - Saint: Magiekristall, kann zum Heiler ausgebildet werden Es sollen noch mehr Klassen veröffentlicht werden, wie z.B. eine Piratenklasse und eine Kampfmagierklasse. Außerdem wird es eine 2nd Class geben, so dass ihr euch ab einem bestimmten Level noch einmal spezialisieren könnt. Roxbury Nachdem ich meinen Charakter erstellt habe, starte ich direkt in der Anfangsstadt namens Roxbury. Ich werde von einer Dame namens Kyra begrüßt, die mir gleich das erste Quest aufhalst. Zu Quests später mehr. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick riesig, aber nach ein bisschen Erkundung ist sie optimal für eine Starterstadt. Was mir sofort negativ auffällt, ist der World-Chat, d.h. der Chat, der überall gelesen werden kann. Absolutes Kindergartenniveau, Geschwätz über S*x, Kekse, Knuddeln, T*tten und sonstigem Kram. Manche verwechseln das Spiel wohl mit einer Partnerbörse. Immerhin gibt es einige sogenannte „Scouts„, die den Chat überwachen. Ob sie ernst genommen werden, wenn sie selbst Smilies benutzen und mitmachen?^^„ In Roxbury sind die verschiedensten Verkäufer stationiert. Falls ihr keine Waffen und Gegenstände findet, könnt ihr für wenig Geld dort die niedrigsten Gegenstände kaufen. Mit der Taste „M„ ruft ihr die Übersichtskarte auf, mit der Taste „Z„ könnt ihr von jeder Position aus die Weltkarte mit allen Inseln sehen. Quests Überraschenderweise wurden alle Quests und auch sonst viele Beschreibungen und Dialoge ins Deutsche übersetzt. Scheut euch nicht und macht alle Anfangsquests in der Stadt durch, sie sind so etwas wie ein Tutorial. Ihr lernt viel über das Spiel und wie ihr z.B. neue Schiffe zusammenbaut. Quests, die ihr annehmen könnt, werden immer auf der Karte mit einer kleinen Schriftrolle an der jeweiligen Person angezeigt. Also nach einem Levelup einfach mal in der Stadt auf der Karte schauen, ob ihr neue Quests annehmen könnt. See Level und Land Level In „Florensia“ gibt es zwei verschiedene Levels. Falls ihr nur an Land levelt, kann es sein, dass ihr irgendwann Landlevel 20 und Seelevel 1 habt. Jeder wie er mag, aber ohne Seelevel ist es schwierig die anderen Inseln zu erreichen… T_T Items Wenn ihr ein Monster tötet verliert es in den meisten Fällen Geld, Materialien oder sogar Ausrüstungsgegenstände. Um die Gegenstände aufzusammeln müsst ihr looten, d.h. zu dem toten Monster laufen und die Taste zum Aufheben drücken. Dann erscheint ein kleines Fenster in dem ihr seht, was ihr alles mitnehmen könnt. Es ist schön, dass auch Ausrüstungsgegenstände mit dabei sind. Die meisten Dinge, die ihr findet, könnt ihr einfach verkaufen. Upgrades Waffen könnt ihr Upgraden, d.h. ihr macht aus einem Schwert ein Schwert +1, Schwert +2 oder mehr. Dadurch wird die Waffe logischerweise stärker, aber beim Upgraden können die Waffen ab +3 auf +4 zerspringen. Fischen Eine der Hauptbeschäftigungen der Florensianer. An allen Docks stehen massenweise Angler herum, um sich ein wenig Geld dazuzuverdienen. Fische benötigt ihr, um Öle für Upgrades herzustellen. Diverse Fische bringen euch viel Geld - oder ihr verwendet sie selbst für ein Upgrade. Gruppen An dieser Stelle müssen die Entwickler noch viel tun! Gruppen sind zwar möglich, aber sie bringen keine Vorteile in Sachen XP. Wenn ich ein MMORPG spiele, ich betone ONLINE, dann möchte ich auch mit mehreren Spielern zusammen spielen. Wenn ich alleine schneller bin, kann ich genauso gut ein anderes Spiel offline spielen. Ich hoffe es ändert sich an diesem Punkt noch etwas, denn wir befinden uns ja erst in der Open Beta. Cash Shop Das leidige Thema: Ein kostenloses Spiel ist nicht wirklich kostenlos, solange es einen Cash Shop gibt. Wie immer steht es jedem frei, Dinge im Cash Shop zu kaufen oder nicht. Natürlich müsst ihr damit rechnen, dass diejenigen Vorteile haben, die dort einkaufen… Fazit Inzwischen habe ich Landlevel 12 und Seelevel 5 erreicht. An das Leveln auf See muss ich mich erst gewöhnen, da es im Gegensatz zu z.B „Voyage Century Online„ in einem offenen Gebiet stattfindet. Bisher hatte ich immer Quests zu erledigen, aber es werden mit Sicherheit Zeiten kommen, in denen es nur ums Grinden geht. „Florensia„ ist nicht perfekt, bietet aber trotzdem kostenlosen Spielspaß. Das Rad wurde nicht neu erfunden - ein durchschnittliches MMORPG. Meine letzte Stunde in „Florensia„ ist trotzdem noch nicht gekommen
Eine Abtei, mysteriöse Todesfälle und ein ermittelnder Mönch sind Teil des Point & Click Adventures „The Abbey„. War der Tod des Torwächters nur ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Seit kurzer Zeit ist die zweite (bugfreie) Version des Spiels auf dem Markt. Ich habe sie für euch getestet. Story Ihr betretet das Kloster in der Rolle des Leonardo de Toledo. Sein getreuer Schüler Bruno folgt ihm auf den Fersen und macht sogar die schlimmsten Dinge mit, wie z.B. Gräber ausheben oder Gegenstände stehlen (und das als Mönch tztz). Natürlich können wir uns alle denken, dass weitere Morde nicht ausbleiben. Ich möchte nicht zu viel über die Geschichte schreiben, damit ich euch nichts vorwegnehme. Die Story ist in vier Kapitel aufgeteilt, die alle ungefähr gleich lang sind. Steuerung Eine simple, optimale Steuerung. Mit Linksklick bewegt ihr euch und informiert euch über angeklickte Gegenstände. Mit Rechtsklick nehmt ihr Dinge auf oder benutzt sie. Außerdem könnt ihr mit Rechtsklick Sätze in Gesprächen überspringen. Das Inventar öffnet sich, wenn ihr mit der Maus an den oberen Rand fahrt - es sieht aus wie ein Kirchenfenster. In einem Tagebuch könnt ihr alle eure Erlebnisse nachlesen, falls ihr etwas nicht mehr wisst oder einfach den Text schnell durchgeklickt habt Mit einem Doppelklick auf den Ausgang oder das nächste Gebiet müsst ihr nicht zusehen, wie Leonardo laaangsam hinläuft, sondern ihr seid sofort da. Schauplätze Da das komplette Adventure in der Abtei spielt, sind die Orte natürlich begrenzt. Einerseits möchte ich mehr sehen, andererseits sind die Rätsel dadurch besser lösbar. Wenn ihr an einer Stelle überhaupt nicht mehr weiterkommt, könnt ihr notfalls die Gegenstände aus eurem Inventar überall ausprobieren. Übersichtskarte Da die Wege von einem ins andere Gebiet manchmal ein wenig merkwürdig sind, könnt ihr mit einer Übersichtskarte (Buchstabe „M„) schnell reisen. Ihr klickt einfach den gewünschten Ort auf der Karte an und steht sofort vor dem Gebäude. Leider könnt ihr die Karte nicht aufrufen, wenn ihr innerhalb eines Gebäudes seid. Rätsel Die Rätsel sind spannend gemacht und abwechslungsreich. Meistens müsst ihr Gegenstände finden und diese jemandem geben, sie miteinander kombinieren oder sie im Inventar genauer betrachten. Es gibt viele textbasierte Rätsel, denn die Mönche reden seeeehr viel. Vergesst nicht, dass ihr auch mit eurem Schüler Bruno reden könnt. Manchmal gibt er euch Hinweise zur Lösung oder ihr müsst sogar an einem bestimmten Ort mit ihm reden, damit ihr weiterkommt (z.B. einen Mönch ablenken). Alles in Allem sind die Rätsel für mich lösbar gewesen, auch wenn ich manchmal eine Weile gebraucht habe^^„ Fazit Zu Beginn des Spiels dachte ich an den Film „Der Name der Rose„. In diesem Film sterben immer wieder Mönche auf mysteriöse Art und Weise. Die Lösung des Rätsels ist ein verbotenes Buch mit vergifteten Seiten. Die Mönche sterben, weil sie beim Umblättern der Seiten immer die Fingerkuppen ablecken und dann das Gift von den Seiten in den Mund bekommen. Hier ist das Ende ein wenig anders Mit der ersten Version des Spiels gab es wohl des Öfteren Abstürze. Bei mir verlief alles ohne Probleme (Zweite Version). Wie es aussieht sind die Fehler ausgemerzt. Durchaus ein Adventure, das mir Spaß gemacht hat und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Bei den Charakteren hätte ich mir ein bisschen mehr Wiedererkennungswert gewünscht. Jemand mit einem doofen Tick oder sonst einer lustigen Macke, so dass jeder gleich weiß von wem ich spreche. Naja, beim nächsten Mal dann!
Als riesengroßer Adventure Fan und Neubesitzerin eines NintendoDS kam ich nicht umhin, eines der hochgelobtesten DS-Adventures genauer unter die Lupe zu nehmen - Hotel Dusk: Room 215 Story Wir befinden uns im Los Angeles der 1970er Jahre - ´79 um genau zu sein. Kyle Hyde – Expolizist und nun Vertreter – wird nachts in seinen Träumen immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt. Er ist auf der Suche nach seinem Freund und ehemaligen Kollegen Brian Bradley, den er vor einigen Jahren erschoss – die Gründe dafür sind zunächst unbekannt. Da Bradleys Leiche nie gefunden wurde, ist Kyle der festen Überzeugung, sein Freund ist noch am Leben. Als er eines Tages den Auftrag bekommt, ein Paket aus einem Hotel namens Dusk abzuholen, beginnt unser Abenteuer. In Hotel Dusk: Room 215 ist unsere primäre Aufgabe, das Geheimnis um Bradleys Verschwinden samt der Geschichte dahinter zu lüften. Ich beginne, mich mit den verschiedensten Charakteren, die mir in diesem Hotel begegnen, zu unterhalten und finde schon bald merkwürdige Zusammenhänge heraus – und immer wieder Spuren von Bradley… Genau eine Nacht im Hotel Dusk dauert das Spiel – dabei ist es in 10 Kapitel unterteilt, die an ihrem Ende jeweils Fragen bereit halten, damit die bisherigen Ergebnisse noch einmal zusammengefasst werden können. Schon bald erfahre ich mehr und komme neben Informationen über Bradley, auch den anderen Hotelgästen und deren teils ineinander verwobenen Geschichten auf die Spur. Gameplay Das Gameplay findet – NDS gemäß – auf den 2 Bildschirmen statt, den DS hält man dabei wie ein Buch und bewegt sich hauptsächlich mit dem Stylus auf dem Touchscreen in die Richtung, in die Kyle Hyde gehen soll. Dabei sieht man auf dem Touchscreen eine einfach gezeichnete Raumübersicht aus der Vogelperspektive wohingegen man auf dem anderen Bildschirm in Echtzeit die Bewegung in 3D mitverfolgt. An Türen kann durch tippen auf den Touchscreen geklopft werden und viele Gegenstände und Rätsel können durch anklicken untersucht, genommen, kombiniert und gelöst werden. Auch die Gespräche werden durch das Vorhandensein verschiedener Antwortmöglichkeiten in verschiedene Richtungen geleitet – so kann es allerdings auch mal passieren, dass man eine falsche Frage stellt und aus dem Hotel geworfen wird: Game Over. Glücklicherweise kann man jederzeit speichern und wenn man das auch regelmäßig tut, ist dies auch nicht so gravierend Ein besonderes Merkmal dieses Spiels ist die extravagante Grafik. Die Charaktere sind in schwarz – weiß gehalten und hand-gezeichnet, der Rest ist farbig, was das Spiel unglaublich charmant macht und ihm einen Touch „80er Jahre Manga„ verleiht. Unterlegt ist diese liebevolle und sympathische Grafik mit verschiedenen, passenden, düsteren Sounds, welche die geheimnisvolle Note des mysteriösen Hotels und dessen Mitbewohnern akzentuiert und perfekt unterstreicht. Fazit Fazit: Hotel Dusk: Room 215 ist wie ein spannender Krimi, bei dem man selbst in die Hauptrolle schlüpft. Gute 18 Stunden war ich „Mitbewohner„ des Hotels. Dieses Spiel ist fesselnd und birgt die große Gefahr des „Nicht-wieder-aus-der-Hand-legens„ Dadurch, dass immer wieder neue Aspekte und Rätsel auftauchen sowie neue Hinweise entdeckt werden, wird's nie langweilig! Einziger Wehrmutstropfen: Wenn man es einmal durchgespielt hat, wird man es wohl so schnell nicht mehr in die Hand nehmen, da man die lineare Story nun kennt. Ich bin allerdings dennoch der Meinung, dass so ein spannendes Spiel trotzdem immer wieder mal gespielt werden kann. Tipp: Wer das Spielprinzip mag, der sollte sich „Another Code – Two Memories„ ansehen
Die Anmeldefrist für die GT Academy ist vorbei, die ersten Rennen auf echter Straße sind auch gelaufen. Aber das ist längst kein Grund das Gamepad oder gar das Lenkrad aus der Hand zu legen. Denn GT 5 Prologue bietet noch viel mehr! Heute gibt's einen ausführlichen Artikel zum Gran Turismo Racer. Dabei ist GT5 Prologue nur eine Vorabversion des eigentlichen GT5, welches Vorraussichtlich 2009 erscheinen wird. Es ist aber weitaus mehr als eine einfache Demo und bietet trotz begrenzter Streckenauswahl ein umfangreiches Spiel mit dem man sich zahlreiche Stunden beschäftigen kann. Aktualisierung Wer GT5 Prologue spielen will, kommt neben der üblichen Installation des Spiels nicht um eine Aktualisierung herum. Viele Features von GT5 Prologue benötigen einen Onlinezugang, wer mit der PS3 lieber offline bleibt verpasst hier hauptsächlich die Möglichkeit sich mit bis zu 15 menschlichen Fahrern auf einer Strecke zu tummeln. Die regelmäßigen Aktualisierungen die man herunterladen kann enthalten neben minimalen Bugfixes auch Neues: zum Beispiel mehr Hintergrundmusik, erweiterte Ranglisten, Anpassung der Fahrzeugphysik oder, dass Onlinespieler mit denen man gefahren ist nun automatisch in die ‚Bekannte Spieler'-Liste eingetragen werden (Update vom 1. August 2008). Es lohnt sich also das Spiel aktuell zu halten. Fahrzeuge Die Fahrphysik der unterschiedlichen Modelle ist realistisch gehalten, wodurch sich jedes Fahrzeug auch anders handhabt. Die Autos sind von über 20 bekannten Herstellern wie etwa Mazda, BMW, Audi oder Ferrari und sind nach und nach per Credits einkaufbar. Die Liebe zum Detail ist deutlich zu erkennen, sogar der Innenraum ist den Originalautos nachempfunden und man kann sich an der Grafikqualität kaum sattsehen. Ein Schadensmodell gibt es noch nicht, soll aber mit einem Update nachgereicht werden. Alle Fahrzeuge die man beim Händler erworben hat, kann man fortan in Rennen benutzen oder sich das Fahrzeug am stetig wechselnden Ort des Hauptbildschirms ansehen. Nach einiger Zeit wird hier sogar das Menü ausgeblendet, sodass man sich Auto und Umgebung in voller Pracht ansehen kann. Wechseln tut man die Wagen in der Garage. Rennstrecken In dieser Prologue Version gibt es zwar nur 5 Rennstrecken, diese bieten aber durch die verschiedenen Spielmodi ausreichend Abwechslung. Ihr könnt sicher sein, dass man genügend Zeit investieren muss bis man diese Strecken perfekt beherrscht. Jeder falsche Schlenker kostet Zeit und so kann es schnell passieren, dass man von den anderen Fahrern nur noch das Heck erblickt (je nach Schwierigkeitsgrad). Im Arcade Modus kann man sich zu jeder Strecke die sogenannte Streckenleitung ansehen. Hier wird ausführlich und mit realen Videos mehr über die Umgebung der Strecke und die Strecke selbst beschrieben. Die londoner Strecke zum Beispiel zeigt ein tolles Video über die Stadt samt Bewohnern, Attraktionen und normalem Berufsverkehr. Meiner Meinung nach sehr gelungen! Weiter geht's auf Seite 2! Spielmodi Über den Veranstaltungen-Modus kann man Rennen für Preisgelder fahren. Nur mittels dieses Preisgeldes ist es möglich weitere Wagen beim Händler zu erwerben. Dabei ist es egal welchen Platz man erreicht, denn selbst wenn man nicht unter den ersten 3 Plätzen ist, gibt es (wenig) Geld. Das reicht bloß nicht, um wirkliche Erfolge zu erzielen. Für einige Rennen benötigt man spezielle Wagentypen, welche man sich erst beim Händler zulegen muss. Zu Anfang gibt es 3 Klassen - man beginnt in der C-Klasse für Anfänger. Erst wenn man in allen Rennen die es dort gibt mindestens den 3-ten Platz und damit den Bronze-Pokal erreicht hat, darf man in der B-Klasse fahren. Diese ist dann schon deutlich schwerer zu meistern und mit der A-Klasse und dann auch noch der S-Klasse seigt der Schwierigkeitsgrad deutlich. Im sogenannten 2-SP-Kampf darf man sich offline mit einem menschlichen Gegner messen. Dabei wird der Bildschirm in zwei Bereiche (oben und unten) aufgeteilt, was auch auf meinem großen HD-Ready Fernseher etwas abgeschnitten wirkte - ist aber eine reine Gewöhnungssache. Auswählen kann man für diesen Spielmodus nur Wagen aus der Garage - für beide Spieler. Der Arcade Modus bietet mehrere Möglichkeiten eine Rennstrecke zu bewältigen. Neben dem normalen Einzelrennen, in dem es gilt eine Strecke wahlweise vorwärts oder rückwärts gegen Computergegner zu fahren, gibt es noch das Zeitrennen und das Drift-Rennen. Beim Zeitrennen kann man unendlich viele Runden fahren, es geht hierbei darum seine eigene Zeit zu schlagen. Bereits nach der ersten Runde fährt automatisch der eigene Geist mit, an dem man sich messen kann. Das Drift-Rennen ist da schon eher eine spezielle Herausforderung. Es gilt auf der abgesteckten Strecke möglichst viele Punkte durch das sogenannte ‚Driften' zu ergattern. Dabei ist nicht nur die Neigung des Wagens in der Kurve entscheidend, sondern auch das Folgen der Spur und die Länge der Drifts. Wer das seitliche Durchfahren von Kurven beherrscht kann hier wirklich gut punkten. Zu Empfehlen ist auch die Traktionskontrolle des Fahrzeugs aus zu schalten, damit man überhaupt ins Schleudern geraten kann. Mehr Tipps gibt's dazu in der spieleigenen Anleitung die übrigens ausführlicher - und vor allem immer auf dem neuesten Stand - ist als das Booklet. Der Online Modus bietet beinahe das Gleiche wie die anderen Spielmodi. Hier darf man sich mit bis zu 15 menschlichen Gegnern messen. Diese sind natürlich eine weitaus größere Herausforderung als die Computergegner - welche allerdings auch schon nicht von schlechten Eltern sind. Es gibt Ranglisten zu allen Strecken, aber bis ich in denen auftauche wird es wohl noch eine Menge Übung brauchen Weiter geht's auf Seite 3! Online-Angebot GT5 Prologue bietet ein Nachrichten-Feature bei dem man immer die aktuellsten Neuigkeiten zum Spiel einsehen kann - ganz ohne erst im Internet nachsehen zu müssen. Auch Informationen zu Aktualisierungen kann man dort finden. Prinzipiell sind die Nachrichten immer einen Blick wert. Außerdem gibt es das GT-TV mit Trailern und Videos zum Spiel, aber auch zu anderen Rennereignissen. Hierbei ist Vorsicht geboten, einige Videos kosten Geld. Die bewegten Bilder sind einfach herunter zu laden und dann bei Bedarf immer wieder anzusehen. Eine nette Idee für Rennbegeisterte, für mich persönlich aber eher uninteressant. Steuerung Neben dem PS3-Kontroller unterstützt GT5 Prologue auch Lenkräder (zum Beispiel von Logitech) und wartet mit ganz eigenen Optionen zu diesen auf. Generell muss ich den Aufbau der Spieloptionen und die gegebenen Möglichkeiten loben, so kann man seinen eigenen Fahrstil noch besser zur Geltung kommen lassen. Die Standardtastenbelegung gibt einem die Möglichkeit entweder nur mit den beiden Kontrollsticks - links Steuern, rechts Gas geben und bremsen - oder mit den Playstationtasten zu fahren. Dabei erkennt GT5 Prologue wie stark man entweder den Kontrollstick in eine Richtung drückt oder - und das hat mich fasziniert - wie stark man zum Beispiel die X-Taste, welche das Gaspedal darstellt, drückt oder antippt. Sound Die Hintergrundmusik ist nicht zu aufdringlich und unterstreicht die Rennen angenehm. Wem diese dennoch nicht gefallen sollte, dem ist ein Blick in die Soundoptionen empfohlen. Hier darf man die Lautstärke ganz nach belieben einstellen - nicht nur von der Musik. Die Soundeffekte lassen - nicht nur - die Herzen von Autoliebhabern höher schlagen. Jeder Wagen hat seinen typischen Motorklang und auch die Umgebung ist nicht nur visuell wahrnehmbar. Für mich gab es nur eine Situation in der ich den Sound verflucht habe: Beim Testen des Drift-Modus in dem man ordentliche Buh-Rufe kassiert wenn man zu schlecht ist… Weiter geht's auf Seite 4! Grafik Grafisch ist GT5 Prologue ein Spitzenreiter unter den Rennspie len. Man kann die Automodelle kaum von echten Wagen unterscheiden. Umso schöner sind diese anzusehen (immer frisch gewienert und ohne Kratzer). Aber auch die Rennstrecken sind extrem nah am Realismus dran. Die winkenden Zuschauer, die einen ab und zu durch ein Fotoblitzlichtgewitter beglücken sind weit entfernt von Pappfiguren - wenn man gegen eine Absperrung fährt hinter der Menschen stehen gehen diese sogar in Deckung! GT5 Prologue ist ein wahrer Augenschmaus. Fazit Ob man lieber auf das komplette GT5 warten will oder sich bereits auf GT5 Prologue stürzt bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich will dieses Spiel aber nicht missen und warte gespannt auf GT5 welches zwar im Umfang leicht die Prologue-Version toppen kann, sich aber schon anstrengen muss noch viel besser als GT5 Prologue zu werden. Sony stellt seine Konkurrenz mit diesem Spiel ziemlich in den Schatten!
Da ich selbst einen Hund habe, konnte ich diesem niedlichen Spiel nicht widerstehen. Schlüpft in die Rolle eines kleinen Welpen, der auf große Weltreise geht. Spielbeginn Zu Beginn des Spiels müsst ihr eine aus 48 Hunderassen auswählen. Damit ihr die richtige Entscheidung treffen könnt, wird jeder Hund rechts im Bild eingeblendet. Ich entscheide mich für einen Rottweiler. Es folgen das Geschlecht und der Name des Hundes. Mein Hund ist weiblich und erhält den Namen „Kira“, wie im echten Leben. Danach wird sofort losgelegt. Story Ihr startet in eurem Elternhaus, in dem ihr mit eurer Mutter und einem kleinen Geschwisterchen lebt. Ihr könnt wählen, ob ihr lieber einen Bruder oder eine Schwester habt - Ich wähle den Bruder. Dieser Bruder leidet an einer unheilbaren Krankheit T_T Als keine Heilung in Sicht ist, macht ihr euch auf die Suche nach einem Arzt, der euren Bruder retten kann. Es verschlägt euch auf die sagenumworbene Insel „Dog Island„, auf der ein berühmter Doktor lebt. Dort begegnet ihr vielen, vielen Hunden und einem Anc namens Petashi. Die Hunde Hier wurde wirklich gute Arbeit geleistet! Wenn ihr eine Weile nichts tut, fängt euer Hund an sich zu kratzen, umherzuschauen oder zu schlafen. Als Hundebesitzerin sind mir sofort die Ähnlichkeiten zu meinem eigenen Hund aufgefallen und ich bin aus den „süüüß„ Ausrufen nicht mehr herausgekommen. Allgemein wurde auf das Design und die Gestik der Hunde viel Wert gelegt und das ist bei einem Hundespiel genau die richtige Entscheidung. Schnüffeln Der Schwerpunkt des Spiels liegt im Erschnüffeln von Gegenständen. In allen Gegenden könnt ihr Objekte finden. Wenn es spezielle Dinge sind, lernt ihr zuvor den Geruch und könnt dann auf die Suche gehen. Es gibt Listen mit allen Dingen, die ihr erschnüffeln könnt, was einen regelrechten Sammelwahn auslöst. Euer Ziel ist es Meisterschnüffler zu werden, um damit eine Pflanze gegen alle Krankheiten finden zu können. Gegner Natürlich könnt ihr nicht ohne Hindernisse auf Dog Island herumlaufen. Wilde Tiere stellen sich euch in den Weg und greifen an, falls ihr zu nahe kommt. Mit einem Bellen könnt ihr sie ohnmächtig machen Da das Spiel ein Kinderspiel ist, könnt ihr die niedlichen wilden Tiere natürlich nicht angreifen und umbringen. Sie sind sowieso keine allzu große Bedrohung. Wuffs Für erledigte Aufgaben oder erschnüffelte Gegenstände erhaltet ihr sogenannte „Wuffs„. Diese „Wuffs„ sind nichts anderes als die Währung des Spiels. Mit ihnen könnt ihr euch Heilkräuter oder Accessoires im Laden kaufen. Die Accessoires reichen von Hüten über Sonnenbrillen bis hin zu Schweißbändern und Krawatten. Fazit Definitiv nicht nur für Kinder ein tolles Spiel, auch wenn das jüngere Publikum wohl eher die Zielgruppe ist. Die zweite Zielgruppe sind natürlich Hundeliebehaber. Ich freue mich jetzt schon auf neue Gebiete und neue erschnüffelte Objekte in meinem „Album„ o_O. Achja, die Bilder im Artikel stammen alle von mir (vom Fernseher abfotografiert), da es online so gut wie kein Bildmaterial gibt. Entschuldigt die schlechte Qualität :3
Der Name des Spiels klingt zuerst gewöhnungsbedürftig. Ich musste erstmal schmunzeln, als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Doch hinter dem lustigen Titel verbirgt sich ein Ernst zu nehmender Taktik- und Reflextest für die Hosentasche, der so manchen Spieler für längere Zeit zu fesseln vermag. Inhalt In Doodle Hex dreht sich alles, wie der Titel schon ganz richtig verrät, um Hexen und Magier. Diesen strömen aus allen Teilen des Universums zur „Schule der Runen“, um zum Meister ihres Fachs zu werden. Die Bedingungen sind hart und nur die Besten können sich schlussendlich durchsetzen. Die Lehranstalt hat zudem ein besonderes Privileg: sie ist als einzige Einrichtung berechtigt, die geheimnisvollen Runen zu benutzen und diese ihren Schülern zur Verfügung zu stellen. Diese magischen Körper sind im Doodle Hex Universum die stärkste Form von Magie. Da der Unterricht aber nicht besonders spannend zu scheinen scheint, duellieren sich die Schüler unter Aufsicht des Gespenst' Kalamazoos in verschiedenen Turnieren. Um die Veranstaltung rangt sich das Gerücht, der Gewinner würde die „große Wunschrune“ gewinnen und somit das mächtigste Artefakt der Welt in seinen Besitz bringen. Sobald ihr das Spiel startet erwartet euch als erstes eine hübsche Videosequenz. Anschließend gebt ihr euren Profilnamen ein und gelangt in das Hauptmenü. Dort habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Unter dem Stichpunkt „Optionen“ könnt ihr euch die Mitwirkenden ansehen, die Spielsprache einstellen oder eines eurer Profile löschen. Der Punkt Multiplayer lädt euch dazu ein, virtuell gegen andere „Magier“ aus eurem Freundeskreis anzutreten oder mit ihnen Runen zu tauschen, sowie euer Spiel mit ihnen zu teilen, falls der Spielpartner in spe kein eigenes Doodle Hex Modul besitzt, ihr aber trotzdem gegen ihn spielen wollt. Der Einzelspielerabschnitt des Moduls liefert euch den Turniermodus, quasi der Storymodus und somit Kern des Spiels, sowie die Möglichkeiten ein schnelles, unverbindliches Duell gegen den Computer zu bestreiteten und an einzelnen Wettkämpfen teilzunehmen, um neue Runen freizuspielen. Entscheidet ihr euch für den Turniermodus, geht es richtig rund: als erstes steht die Charakterwahl an. Die Auswahl fällt schwer. Es gibt viele verschiedene Protagonisten mit den unterschiedlichsten Stärken und Schwächen. Während Zauberer Kaleb ein Allrounder ist, der alles gut, aber nichts richtig dolle kann (war meine erste Wahl am Anfang ), ist z.B. Hexe Fey ein Abwehr-Bollwerk, dessen Verteidigung nur schwer zu knacken ist. Djin protzt hingegen mit starken Angriffen und Strat lässt ein schnelles Kombo-Feuerwerk auf ihre Gegner los und glänzt mit hoher Geschwindigkeit. Nach der Charakterwahl folgt eine kleine Storysequenz, die euch eure Spielfigur näher bringen soll und deren Hintergrundgeschichte beleuchtet. Dann geht's auch schon los: Auf dem oberen Bildschirm werden ab jetzt eure eingegebenen Runen visuell schmuck umgesetzt, während ihr auf dem unteren Screen eben diese mit Hilfe des Touchpens einzeichnet. Dabei ist die richtige Kombinationsgabe gefragt: setze ich zuerst die blaue Rune, die die Verteidigung des Gegners schwächt und male danach drei Angriffsrunen, so dass meine Attacke mehr Schaden verursacht und der Opponent nur hilflos zuguckt, oder zeichne ich zuerst die gelbe Formel, um meine späteren Angriffe nur halb soviel Mana kosten zu lassen? Es ist also viel Fingerspitzengefühl gefragt, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kombos einzusetzen. Dabei solltet ihr immer schön auf eure blaue Mana-Leiste am linken Bildschirmrand achten, da ihr nicht ungestraft unzählige Runen hintereinander zeichnen könnt. Ihr müsst genau abwägen, für welche Rune ihr die Magie ausgebt. Einem Gegner, der andauernd eure Formeln blockt, ohne Unterlass Angriffe entgegenzuschleudern, ohne Verteidigung durchbrechende Rune zu attackieren, wäre z.B. pure Energieverschwendung. Schaut euch also am besten an, wie euer Gegner vorgeht und tüftelt das entsprechende Gegensystem aus. Mit zunehmender Spieldauer und dem entsprechendem Erfolg schaltet ihr neue Runen und Duellpartner frei. Zu beachten ist übrigens auch, dass ihr nicht unendlich viele Runen in euer Zauberbuch packen könnt: überlegt euch also genau, welche Runen für den nächsten Rangkampf sinnvoll sind und wie ihr diese untereinander sinnvoll in Einklang bringen könnt. Vergesst außerdem nicht zu blocken: indem ihr den Stylus über dem Gesicht eures Schützlings positioniert, wehrt ihr gegnerische Angriffe ab (manche Attacken können aber nicht geblockt werden, wie z.B. Flüche, die verhindern, dass sich euer Manavorrat wieder von selbst auflädt). Die Steuerung geht flott von der Hand, da ihr alle Eingaben mit dem Stylus tätigt. Die Knöpfe an eurem DS geraten also ganz schnell in Vergessenheit. Die von euch gezeichneten Runen werden fast immer korrekt erkannt, auch wenn ihr etwas hastig und ungenau vorgeht. Das ist ein dickes Plus, denn gerade in höheren Schwierigkeitsgraden seid ihr oft so schnell zugange, dass die Eingaben schon mal etwas ungenau geraten. Es gibt hier also nichts zu meckern: dickes Plus, von dem sich manche Spiele eine Scheibe abschneiden können. Grafik Die Grafik ist bunt, ansehnlich und lebt von dem schrillen Charakterdesign. Mir gefällt die Manga-Optik gut, andere mag es vielleicht abschrecken. Die Videosequenzen sind dank der Firma Actimagine mal wieder super geworden. Spitzenauflösung, alles schnell und flüssig und keine störenden Fehler. Hat mir schon bei Lunar Knights überaus gut gefallen. Die Effekte beim Einzeichnen der Runen sind zwar etwas mager, machen aber durchaus Sinn, da andauernde Effektfeuerwerke schnell vom eigentlichen Geschehen ablenken würden. Daher bin ich auch froh, dass die Animationen der kämpfenden Magier auf den oberen Screen verlagert wurden. So ist es eine schöne grafische Draufgabe, die aber nicht vom eigentlichen Geschehen ablenkt. Sound Das Spiel enthält im kleinen Rahmen Sprachausgabe, die etwa bei der Auswahl der Spielfigur oder vor dem Start eines Gefechts zum tragen kommt. Die Musik während des Kampfes soll ein leicht gruseliges Gefühl vermitteln und geht gut ins Ohr. Ich persönlich empfinde sie nicht als aufdringlich oder störend. Sie passt zum Geschehen und hat ein paar wirklich angenehme Songs! Ansonsten gibt's beim Treffen des Gegners kleinere Effekte, die nicht vom Geschehen ablenken. Fazit Eine angenehme Überraschung! Das Cover lässt zuerst auf ein eher an junge Spieler gerichtetes Spiel schließen, aber auch ältere DS Nutzer werden sich durchaus mit dem Spielprinzip anfreunden können. Denn hier ist nicht nur schnelles Reagieren gefragt, sondern auch geschicktes Kombinieren und Erfassen der jeweiligen Duellsituation. Die Möglichkeit, neue Runen undCharaktere freizuspielen wird bei manchen wieder mal das Sammelfieber ausbrechen lassen, zumal man die erworbenen Runen auch mit Freunden tauschen kann. Die Möglichkeit, ein schnelles Duell zwischendurch starten zu können, ist ebenfalls schön. So kann die Wartezeit auf den Bus oder eine lange Zugfahrt angenehm überbrückt werden. Grafik, Sound und Steuerung ergeben eine gelungene Mischung und die Vielfalt der Charaktere ermutigt einen, den Turniermodus mehr als einmal anzugehen. Je nach Schwierigkeitsgrad wird man auch wirklich gefordert. Wer auf der Suche nach einem Aktionhappen für zwischendurch ist oder gerne sammelt und sich zudem mit der Thematik und Optik anfreunden kann, bekommt für 40 Euro doch einiges geboten.
Das Wii-Spiel Eledees (in Amerika: „Elebits“) gehört zu der Sorte Software, die zügig und ohne Probleme zwischendurch konsumiert werden kann. Quasi der schnelle Kick, der keiner intensiven Einarbeitung bedarf, im Gegenzug aber auch eher geringen Tiefgang bietet. Doch ist das zwangsläufig schlecht? Ich habe dem Titel auf den Zahn gefühlt… Inhalt Eledees war für mich ein typischer Schnäppchenkauf: viel Gutes drüber gehört, zum Vollpreis wollte ich dann aber doch nicht zuschlagen. Nach einiger Zeit fand ich das Spiel im örtlichen Gamestop für 15 Euro auf dem Wühltisch. Doch was verbirgt sich nun eigentlich hinter dem quietschbunten Cover? Vom Design her erinnern die lustigen, kleinen Kerlchen an Nintendo's hauseigene „Pikmin“, die auf dem Gamecube zwei Auftritte in Softwareform hatten. Das Spielprinzip der beiden Titel lässt sich aber nicht annähernd miteinander vergleichen. Während es in „Pikmin“ um das Sammeln von Raumschiffteilen und die Aufzucht der kleinen Wichte geht, dreht sich in Eledees alles um das Fangen eben jener. Die kleinen Tierchen haben einen entscheidenden Vorteil: sie liefern den Menschen Strom. Böse Atomenergie oder die Naturidylle zerstörende Windräder gehören der Vergangenheit an. Die Eledees haben sich in den natürlichen Alltag der Menschen integriert und leben mit ihnen im friedlichen Einklang. Also alles Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht ganz. Eines Tages schlägt ein gewaltiger Blitz ein und die Eledees fangen an, sich seltsam zu verhalten. Entweder verstecken sie sich in allen möglichen Ritzen (selbst die Toilette muss herhalten) oder werden aggressiv gegenüber den Menschen. Ihr schlüpft nun in die Rolle des 10-jährigen Kai's, der immer schon ein Problem mit den kleinen Stromlieferanten hatte. Er kann sie nicht ausstehen, weil seine Eltern sich schon immer mehr für die Forschung an den Eledees interessiert haben, als für ihn. Nun ist seine Chance gekommen, ein für allemal Schluss zu machen mit den lästigen Hausbesetzern: Strahlenpistole gezückt und auf zum Eledees-Fang, da seine Eltern gerade außer Haus sind. Nun ist es die Aufgabe des Spielers alle Eledees im Haus und später auch in der Nachbarschaft einzufangen. Die Störenfriede können sich überall verstecken: in Schubladen, im Ofen, im Fön oder in einer Pizzaschachtel. Meist verraten sich sie sich durch ein Wackeln des Objektes, in dem sie sich befinden. Solltet ihr keine verdächtige Bewegung entdecken, bleibt nur eins: alle Gegenstände in Reichweite durchschütteln, umdrehen oder durch den Raum schleudern. Dabei solltet ihr aber je nach Aufgabenstellung des Levels mal mehr, mal weniger vorsichtig sein. In manchen Stages dürft ihr einen bestimmten Lärmpegel nicht überschreiten; in einem anderen geht es darum, möglichst wenig zerbrechliche Gegenstände zu zerdeppern. Das ist auch gut so, denn so kommt etwas Abwechslung auf den Spieler zu. Im Großen und Ganzen geht es aber um ein- und dasselbe: innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine bestimmte Anzahl an Eledees zu fangen. Sobald ihr die Aufgabe bewältigt habt, wird euch eine Note nach dem amerikanischen Schulsystem zugeteilt (A, B, C usw.). So haben ehrgeizige Spieler auch nach Abschluss des eigentlichen Geschehens einen Anreiz, alle Level erneut durchzugehen, um sich zu verbessern. Es gibt übrigens verschiedenfarbige Eledees: während euch blaue und orange farbene Gesellen Punkte gut schreiben, schalten rosafarbene Wichte neue Spielmodie frei. Gelbe liefern wiederum ein Upgrade für euren Fangstrahler; sammelt ihr genug der sonnenfarbenen Eledees ein, seid ihr schon bald in der Lage, schwerere Gegenstände zu bewegen und umherzuschleudern. Mit steigender Punktzahl durch massig eingesammelte Eledees schaltet ihr innerhalb eines Levels neue Räume frei, in dem sich wie von Zauberhand Türen öffnen oder vorher außer Betrieb gewesene Geräte finden plötzlich wieder zu neuem Leben. Zwischen den „normalen“ Abschnitten erwarten euch auch kleinere Endboss-Kämpfe, in dem ihr ein besonders starkes Eledee einfangen sollt. Vorher muss es aber erstmal ordentlich geschwächt werden; am besten durch Gegenstände, die ihr auf es schleudert. Wem das immer noch nicht genug ist, der kann mit Freunden im Multiplayermodus auf gemeinsame Jagd gehen und versuchen, mehr Eledees als der Spielpartner zu fangen. Nichts besonderes, aber gerade für kleinere Mitspieler ein großes Vergnügen, da es nicht besonders schwer zu erlernen ist und im bunten Knuddellook daherkommt. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Level im Editor zu basteln und diese dann an Freunde innerhalb des eigenen Wii-Adressbuches zu versenden. Steuerung Konami hat im Vorfeld damit geworben, dass Eledees komplett auf die Wiimote zugeschnitten sei. In der Aussage steckt etwas Wahres, aber prinzipiell wurde hier etwas geschönt. Es wäre noch mehr machbar gewesen mit Nintendos Steuereinheit, zum Beispiel hätten Schlagbewegungen oder ein Schütteln der Wiimote implementiert werden können; aber so wie es die Bedienung jetzt ist, ist sie schon sinnvoll und erfüllt ihren Zweck. Eledees werden mit Hilfe des Wiimote Pointers anvisiert und mit Hilfe der A- oder B-Taste eingefangen. Wenn ihr den jeweiligen Button gedrückt haltet, seid ihr in der Lage, Drehbewegungen auszuführen, um z. B. Türen zu öffnen, oder Gegenstände in die Luft zu heben und auf den Kopf zu stellen. Die Steuerung geht insgesamt flott von der Hand und ist schon nach kurzer Einarbeitung verinnerlicht. Prima, so sollte es sein! Generell bleibt die Wii deutlich unter ihren technischen Möglichkeiten. Sicherlich darf man nicht von jedem Wii-Spiel erwarten, dass es einem grafischen Referenztitel wie Mario Galaxy ernsthaft Konkurrenz macht, aber ein wenig mehr wäre da bestimmt drin gewesen. Die Texturen wirken etwas unscharf und verwaschen, was bisweilen etwas störend in's Auge fällt, genau wie die Detailarmut. Für kleine Zocker dürfte das aber nicht weiter störend sein, denn hier geht's schließlich um Spaß und nicht um die neueste Techdemo. Storysequenzen werden in Illustrationen dargestellt, die farblich zuckersüß ausgefallen sind. Sound Die Musik ist unaufdringlich und wird schon bald zur Nebensächlichkeit, was aber nicht weiter schlimm ist, da die einzelnen Songs eher nach Fahrstuhlmusik klingen. Hier herrscht das gleiche Prinzip wie bei der Grafik: Mittel zum Zweck. Ansonsten quietschen die Eledees munter vor sich hin und geben alle möglichen hohen Töne von sich. Das hört sich relativ süß an und bringt einen immer mal wieder zum schmunzeln. Die englischen Stimmen in Zwischensequenzen sind hingegen nicht mein Fall: die Kinderstimme von Kai ist so hoch, dass mein Trommelfell allergische Reaktionen zeigt. Spieler mit Kitsch-Phobie sollten einen Sicherheitsabstand einhalten. Da diese Storysequenzen aber eher rar gestreut sind, stellen sie kein sonderliches Hindernis dar und sind kein Grund, dass Spiel von Anfang an zu meiden. Fazit Eledees ist süß. So süß, dass es für manche schon direkt klebrig sein könnte. Mich stört es nicht: Eledees ist ein Zock-Snack für zwischendurch. Du hast keine Lust auf tiefgehende Spiele, die stundenlanger Eingewöhnung bedürfen? Du hast Bock auf ein Game, was man immer mal für ein paar Minuten zwischendurch rausholt, um sich zu amüsieren? Du hast kein Problem mit Bonbongrafik und Qietschesounds? Dann ist Eledees dein Spiel. Da der Titel schon etwas älter ist, bekommt man ihn mittlerweile auf dem Grabbeltisch für wenige Euros. Für mich ist es kein Spiel, das ich zum Vollpreis gekauft hätte, aber für den günstigen Zock zwischendurch genau das Richtige. Da absolut keine Gewalt in dem Titel vorkommt, ist es auch für ganz junge Spieler zu empfehlen. Ihr könnt eurer Kind ruhig mal unbeaufsichtigt eine Runde Eledees zocken lassen, ohne die Befürchtung zu hegen, es könne zum gemeingefährlichen, blutr&uum l;nstigen Zombie mutieren .
Wenn es aus dem Kinderzimmer trompetet, brüllt oder zwitschert und das ganze von einer freundlichen Männer- und Frauenstimme begleitet wird, kann es sich eigentlich nur um Animal Genius handeln. Der neue Titel aus Ubisofts Spiele für mich-Reihe spricht zwar eher die jüngeren GamerGirls (und -Boys) an, die haben dafür umso mehr Freude daran. Sogar meine 1-jährige Tochter die noch gar nicht lesen kann, riss mir den Nintendo DS regelmäßig aus der Hand um sich die Tiere anzusehen <.< Das machte das Spielen für mich nicht wirklich einfacher, aber solange sie ihren Spaß daran hatte, hat das Spiel seinen Sinn kaum verfehlt. Beim Freirubbeln der Tierbilder hat sie sogar schon wie wild mit dem Finger auf dem Touchscreen rumgewischt - und beim anschließenden Raten was für ein Tier sich dahinter verbirgt das ein oder andere Mal richtig ‚geraten'. Auf der Verpackung steht der nette Hinweis Lesekenntnisse empfohlen, aber dank der Sprachausgabe des Spiels die einem alles vorliest und farbig markiert was gerade erzählt wird ist diese nicht zwingend erforderlich. Natürlich hat ein Kind das in die Schule geht schon ein größeres Verständnis für die Tierwelt, aber selbst bei vorhandenen Wissenslücken bleibt das Erfolgserlebnis nicht aus. Spielweise Das wird mit den vier unterschiedlichen Spielmodi gewährleistet, mit denen man Punkte sammelt um die Tiere freizuschalten. Dafür sucht man sich zuerst eines der fünf Territorien aus in der man ein Tier freispielen will (man kann jederzeit zwischen den Territorien wechseln). Im Wald startet man zum Beispiel mit dem Waschbär, den man mit 30 Punkten erreichen kann. Hat man diese Punkte durch die Spiele erreicht, gibt es nochmal spezifische Fragen zu dem entsprechenden Tier. Sind 10 davon innerhalb des Zeitlimits beantwortet darf man sich das Tier in seinem Territorium ansehen. Die vier Spielmodi sind aufgeteilt in das Freirubbeln eines Tierbildes mit anschließendem erraten des teilweise aufgedeckten Tieres, das Sortieren der Tiere nach ihrem Fell oder der Haut mittels ‚werfen' mit dem Touchpen in den oberen Bildschirm, dem Fangen oder Verstecken in einem kleinen Geschicklichkeitsspiel das immer schwerer wird und dem Antippen der richtigen Tiere welche die oben genannte Vorraussetzung erfüllen (Zum Beispiel: Alle Tiere die Fell haben). Alle Spiele haben ein Zeitlimit und umso mehr man schon erreicht hat, umso schwerer wird es. Da bin sogar ich ins Schwitzen gekommen. Es gibt ab und an auch kleine Ereignisse, das Spielquiz beschränkt sich also nicht nur auf diese Minispielchen um die Tiere freizuschalten. Zum Beispiel gibt es den Tier Alarm, wo sich ein Tier in ein falsches Territorium verirrt hat und man es dort wiederfinden muss. Das lockert das Ganze dann noch etwas auf. Fazit Für die Kleineren so zwischen 6 und 14 Jahren ist dieses Spiel sicher der Gaudi schlechthin. Die Bedienung mit dem Touchpen ist gut gelungen, besonders gefallen hat mir aber die Sprachausgabe, so werden die Kinder mit allen Sinnen gefordert (Es gibt beim ‚Tierwerfen' zum Schluß immer ein Tiergeräusch zu erraten) und lernen mehr über die Tierwelt kennen. Ein gelungenes Tier-Quiz das ich nur empfehlen kann!
… und zwar auf fast allen Konsolen. Nach dem gleichnamigen Film von DreamWorks ist seit einigen Wochen das Spiel „Kung Fu Panda„ im Handel erhältlich. Ich habe die "Kung Fu Panda" Wii-Version für euch getestet. Story Der Panda mit dem Namen „Po„ träumt davon, Drachenkrieger zu werden. Er verehrt die fünf großen Kung-Fu Meister und als sie zusammenkommen, um einen neuen Drachenkrieger zu bestimmen, lässt sich Po natürlich nicht aussperren und stört die Zeremonie. Nach einer Reihe lustiger Ereignisse wird Po zum Drachenkrieger ernannt und muss sich als solcher beweisen. Das ganze Spektakel zieht sich durch 13 Level. Gameplay Von Level zu Level macht das Spiel mehr Spaß, da es sehr abwechslungsreich ist. Generell müsst ihr bestimmte Aufgaben erfüllen, die ihr in eurem Tagebuch nachlesen könnt. Im ersten Level sollt ihr unter anderem 10 Vasen einsammeln. Wenn ihr am Ende des Levels nur 5 davon gefunden habt, ist das Level trotzdem beendet und ihr erhaltet eine schlechtere Wertung dafür. Ihr werdet von Gegnern in Gestalt von Wildschweinen und Affen angegriffen, müsst Kampftechniken erlernen um bestimmte Hindernisse zu überwinden, ein Gebäude beschützen, auf einem See von Blatt zu Blatt springen und durch gefährliche Messer springen. Manchmal schlüpft ihr in die Rolle eines anderen Charakters, der sich etwas anders bewegt und eigene Kampftechniken besitzt. Auf der Wii wird sehr viel über Wiimote gesteuert. Upgrades In jedem Level findet ihr Münzen an den verschiedensten Orten. Mit diesen Münzen könnt ihr im Menü die Kampftechniken von Po verbessern. Grafik Die Grafik hat mich zu Beginn des Spiels nicht vom Hocker gerissen. Als ich dann zum See kam, wollte ich nicht mehr weg Immer wieder werden unterhaltsame Zwischensequenzen abgespielt. Multiplayer Im Multiplayer-Part des Spiels könnt ihr zu viert gegeneinander kämpfen oder zusammen Minispiele absolvieren. Fazit Das Spiel ist sehr spaßig, aber ihr dürft keine Innovation erwarten. Wenn ihr Jump 'n Run Spiele mögt, seid ihr auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Allerdings würde ich euch raten auf eine Preissenkung zu warten, denn knapp 60€ für recht kurze 13 Level sind meiner Meinung nach etwas viel. Für ein „Spiel zum Film„ auf jeden Fall überdurchschnittlich gut.
Wer kennt das nicht? 9,99€ für ein Spiel erscheinen recht wenig und ihr steht plötzlich mit dem Spiel an der Kasse. Dieses Mal hat es die Zoosimulation „Wildlife Park 2„ zu mir nach Hause geschafft. >_< Installation Normalerweise ist dieser Punkt nicht unbedingt erwähnenswert, doch bei „Wildlife Park 2„ gibt es laut anderen Kundenbewertungen anscheinend häufig Probleme. Bei mir ließ sich das Spiel problemlos installieren. Ich musste allerdings den Kopf schütteln, als ich wegen dem total übertriebenen Kopierschutz neu starten musste. Bei jedem Spielstart wird die CD auf Echtheit überprüft.^^„ Spielmenü Im Menü habt ihr die Möglichkeit Missionen zu spielen oder in einem „Freien Spiel„ einfach drauf los zu bauen. Ihr könnt jederzeit Speichern und laden. Missionen Inzwischen habe ich mehr als die Hälfte der Missionen durchgespielt. Die ersten vier Missionen dienen als Tutorial, in denen ihr die Grundlagen des Spiels lernt. Es wird alles ausführlich erklärt und ist einfach zu verstehen. In jeder Mission gibt es natürlich Ziele, die ihr erreichen müsst. Meistens sind diese Ziele Tierzufriedenheit, Pflanzenzufriedenheit, eine bestimmte Anzahl an Tieren zu haben oder Besucher im Park bei Laune zu halten. Gedanken In „Wildlife Park 2„ solltet ihr immer auf die Gedanken der Tiere, Menschen und Pflanzen achten. Wenn ihr sie anklickt seht ihr, was sie gerade denken. Ein Tiger könnte z.B. denken: „Ich will rohes Fleisch essen„, „Ich will mich an etwas kratzen„ oder „Gib mir bitte weicheren Boden„. Jedes Lebewesen hat unterschiedliche Ansprüche. Nur wenn sie alles haben was sie brauchen sind sie glücklich. Der Park Für euren Park habt ihr einige Gegenstände zur Auswahl. Neben den Tieren selbst könnt ihr die Art des Geheges auswählen, das Gelände erhöhen oder senken, Mitarbeiter einstellen, die sich um Tiere, Pflanzen und Forschung kümmern, Stände für Besucher bauen oder den Park dekorieren. Um Essen für eure Tiere zu produzieren müsst ihr Gärten und Farmen anlegen. Wenn ihr es richtig anstellt könnt ihr euch sogar über Nachwuchs (einen kleinen Knut?^^) freuen, da sich die Tiere paaren. Fazit Bisher macht das Spiel unerwartet viel Spaß. Ich glaube allerdings, dass es nicht ausreichend viele verschiedene Bauelemente gibt, damit ich einen Park bis ins Detail gestalten kann und meine kreative Ader ausleben kann. Da jede Tierart z.B. eine bestimmte Bodenhärte haben möchte, kann ich keinen einheitlichen Boden im Park erstellen. Es gibt zwei Addons zum Spiel, die ich bisher nicht getestet habe.
Der Rhythmus, bei dem jeder mit muss! Ein Musikspiel für unterwegs - kann das funktionieren? Wer sich in diesem Genre etwas auskennt, weiß um die Sperrigkeit der meisten Spiele in dieser Sparte. Guitar Hero protzt mit einer dicken Plastik-Gitarre, Donkey Konga fährt klobige Trommeln auf und Samba de Amigo bietet sogar Rasseln. Das alles kostet dementsprechend natürlich einen Batzen Geld und braucht viel Platz zur Ausübung. Doch es geht auch anders… Wer den musikalischen Kick für unterwegs sucht, der sollte ernsthaft den Kauf von Elite Beat Agents für Nintendo's Kleinsten in Betracht ziehen - handlicher und günstiger geht's im Musikspiel-Segment kaum. Für rund 30 Euro bekommt ihr zwar kein externes Zubehör wie etwa Mikros oder oben erwähnte Trommeln, dafür seid ihr mit dem Modul und dem Nintendo DS auch schon komplett ausgerüstet, um in Bus, Bahn etc. loszurocken.Inhalt Doch was steckt eigentlich hinter der bunten, im Manga-Stil gehaltenen Verpackung von EBA? Die Story wird in Comic-Strips erzählt und kommt flott und sehr humorvoll daher: Überall auf der Welt gibt es Probleme. Dabei handelt es sich z.B. um unglücklich verliebte Teenager, einen Regisseur kurz vor der Pleite, einen Casino-Überfall oder einen krank gewordenen Sportler, der mit dem Fieber kämpft, aber eigentlich für die Olympiade fit sein müsste. Immer, wenn diese in Schwierigkeiten geratenen Personen nicht mehr weiterwissen und ihre Sorgen in Form eines lautstarken „Help!“ gen Himmel schreien, treten die erwähnten „Agents“ auf den Plan. Von Commandor Kahn entsandt, machen sich die Agenten auf den Weg, alle Konflikte im Handumdrehen zu lösen. Dies geschieht wiederum, in dem ihr die Kontrolle über die Protagonisten mit Hilfe des DS Touchpens übernehmt und losswingt. Passend zur Musik müsst ihr auf kleine, bunte Kreise mit Nummern im richtigen Rhythmus tippen, Bälle über eine vorgegebene Leiste im richtigen Takt führen und eine Zielscheibe zum Rotieren bringen. Wozu das Ganze? Um mächtig Punkte zu scheffeln, wenn ihr den richtigen Rhythmus gefunden habt - und natürlich den Personen zu helfen, die in Schwierigkeiten sind. Während ihr munter auf den unteren Bildschirm des DS tippt, läuft die Story auf dem oberen Screen weiter. Damit ihr aber nichts wirklich Relevantes verpasst, handelt es sich eher um Nebensächlichkeiten. Mehrmals im Lied wird dann eine kleine Pause eingelegt, in der ihr aufhört, auf den Bildschirm zu tippen und dafür die richtige Entwicklung der Geschichte verfolgen könnt. Je nachdem, wie sehr ihr im Takt wart, entwickelt sich die Story unterschiedlich: trefft ihr keinen geraden Ton und vermasselt die vorgegebenen Reihenfolgen in einer Tour, entwickeln sich die Geschehnisse negativ. Solltet ihr sogar extrem daneben liegen, wird das Lied vorzeitig abgebrochen. Gerade in höheren Schwierigkeitsgraden passiert das schon mal öfter. Seid ihr hingegen erfolgreich, könnt ihr erleben, wie sich für die Charaktere alles zum Guten wendet: der Sportler wird wieder gesund, die beiden Teenies erleben ihr Happy End und die Casino-Gangster werden überführt. Optik Der Manga-Look der Figuren ist gut gelungen und man merkt immer wieder deutlich, dass das Spiel sich selbst nicht ganz ernst nimmt mit seinen überzeichneten Protagonisten und deren Handlungen. Auch der spitze Humor lockert das Geschehen immer wieder auf und veranlasst einen zum Schmunzeln. Comics entsprechend werden Gespräche in Blasenform dargestellt und Animationen werden auch schon mal mit „Speedlines“ also dicken schwarzen Linien, die Bewegungsabläufe verdeutlichen sollen, dargestellt. Insgesamt gefällt die äußere Präsentation mit knalligem Look und konsequent umgesetztem, eigenem Stil. Sound Die Songliste liest sich für aufgeschlossene Musikfreunde, die gerne in alle Genres reinhören, vielversprechend: über Pop, Funk, Rock und Punk finden sich eine Menge Perlen, die herrlich zum Spiel und dessen schnellen Abläufen passen. Selbst wenn man keine Kopfhörer an den DS anschließt, sondern die Musik direkt über die eingebauten Lautsprecher des Handhelds hört, ist die Qualität mehr als akzeptabel. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, potenzielles Ohrenkrebs-Opfer zu sein. Im Gegenteil - bei entsprechender Lautstärke gehen die Songs angenehm und klar ins Gehör und verschaffen einem richtige Ohrwürmer. Von „Material Girl“ und „You're the Inspiration“ kam ich erst eine Woche nach dem letzten Spielen los. Walkie Talkie Man - Steriogram ABC - Jackson Five Sk8ter Boi - Avril Lavigne I was born to love you - Queen Rock this town - Stray Cats Highway Star - Deep Purple Y.M.C.A. - Village People September - Earth, Wind and Fire Canned Heat - Jamiroquai Material Girl - Madonna La la - Ashlee Simpson You're the inspiration - Chicago Survivor - Destiny's Child Without a Fight - Hoobastank Believe - Cher Let's Dance - David Bowie Jumpin' Jack Flash - Rolling Stones Makes No Difference - Sum 41 The Anthem - Good Charlotte Steuerung Einfach, aber sinnvoll. Ihr tippt mit dem Stylus im richtigen Rhythmus die angezeigten Punkte auf dem unteren DS Screen an, balanciert mit dem Stift in bestimmten Sequenzen über den Bildschirm und lasst ihn bei entsprechender Aufgabenstellung drüber kreisen. Das Prinzip ist schnell verinnerlicht und die Umsetzung famos: auf den Bruchteil einer Sekunde genau erkennt der DS eure Eingaben. Wenn ihr nicht nur die angezeigten Punkte wild nachtippt, sondern nach Gehör spielt und eure Eingaben im richtigen Takt vollzieht, könnt ihr nochmal deutlich mehr Punkte einheimsen. Das ist motivierend und gut umgesetzt. Eine kleine Warnung vorweg: das Spiel wird schon gegen Ende des „einfachen“ Modus (im Spiel „Entspannt“ genannt) ziemlich anspruchsvoll. Wer also noch in den zwei höheren Schwierigkeitsgraden mitspielen will, sollte Geduld, sowie Taktgefühl mitbringen und Zeit zum Üben. Fazit Als ich das erste Mal von Elite Beat Agents gehört habe, war ich nicht gerade überzeugt. Schon wieder ein Musikspiel und dann auch noch auf dem DS. Wie soll so ein taktlastiges Genre ohne aufwendiges Zubehör funktionieren und vor allem Spaß machen? Nintendo hat nun aber gezeigt, wie es geht: günstig und ohne sperriges Zubehör, seit ihr allzeit bereit für eine musikalische Runde zwischendurch. Hinzu kommt noch ein kleiner Bonus für schüchterne Musikfans: ihr müsst weder in Mikros trällern, noch auf Bongos klopfen oder mit der Plastikgitarre durch's Wohnzimmer hüpfen. Setzt einfach die Kopfhörer auf und tippt munter mit dem Stift drauflos. Wer besonders erfolgreich ist, schaltet übrigens im schwersten Schwierigkeitsgrad die „Divas“ als alternative Gruppe neben den Agenten frei. Die tanzenden & singenden Herren ziehen sich zurück und überlassen den Mädels die Arbeit.