Wolltest du schon immer mal Tagebuch führen, hattest aber keine Lust deine Erlebnisse in ein Buch zu schreiben, das vielleicht jemandem zufällig in die Hände fallen könnte? Das ist jetzt kein Problem mehr, denn mit dem Winx Secret Diary 2009 sind all deine Geheimnisse sicher in deinem DS verstaut. Und nur Du kennst das Passwort!!! Mit dem integrierten Kalender weißt du von nun an nicht nur über alle Feiertage bescheid, nein auch die Geburtstage der Winx kannst du so nicht mehr verpassen. Natürlich kannst du auch alle Geburtstage deiner Freunde einspeichern;) Das Beste aber ist die Notizzettel-Funktion, zumindest wenn du so vergesslich bist wie ich An jedem Tag kannst du bis zu drei Termine einspeichern und dann sogar auswählen welche der Winx dich daran erinnern soll. Um dem Winx-Tagebuch deine Erlebnisse, Wünsche oder Gedanken mitzuteilen klickst du einfach auf den aktuellen Tag und dann auf das kleine Stift-Symbol oben links; schon kannst du alles was dich bewegt niederschreiben. Du sogar auswählen wie das Wetter an diesem Tag war und unter deinen Tagebuch-Eintrag einen Gefühls-Smily setzen, um Deine Stimmung für diesen Eintrag festzuhalten. Zu guter letzt verschließt du dein Tagebuch mit einem geheimen Passwort, so das nur du in der Lage bist, auf deine Gedanken und Einträge zuzugreifen. Was auch ganz nett ist: Du kannst deinen eigenen Charakter gestalten und so deiner Kreativität freien Lauf lassen. Wähle zuerst deine Frisur und deine Augen, danach eine schicke Kleidung sowie etwaige Accessoires wie beispielsweise Feenflügel. Durch viele kleine Minispiele wie z.B. Memory kannst du zu dem zusätzliche tolle Kleidung oder Schmuck für deinen Charakter freischalten. Hat deine beste Freundin ebenfalls Winx Diary? Perfekt! Mit der coolen WiFi-Voice-Chat-Funktion könnt ihr euch sogar über euren DS unterhalten. Fazit Für Win-Fans und junge Mädchen ist das Tagebuch bestimmt ein toller begleiter. Die komplette
Wer gedacht hat das Genre der On-Rail-Shooter sei tot, der erlebt mit The House of the Dead: Overkill das schaurige Revival dieser ehemaligen Automaten-Klassiker. Im Stil eines waschechten B-Movies schicken euch die Entwickler von Headstrong Games in Gestalt des undurchsichtigen Agent G und des coolen Cops Isaac Washington auf die Wii-Jagd nach allem was untot ist und der Mutation nicht entgehen konnte. Wer sich nicht die Augen schmutzig machen will, liest besser nicht weiter Das Game Was kommt dabei heraus, wenn man trashiges B-Movie-Flair, zwei um jeden Preis auf coole Sprüche bedachte Protagonisten, eine Heerschar Zombies, jede Menge Muntion und Hektoliter Blut in ein abrissfälliges Haus am Rand eines düsteren Waldes verfrachtet, die Tür abschließt und den Schlüssel wegwirft? Richtig: Der ultimativ polarisierende Kampf auf Leben und Tot. Zugegeben Innovation muss man dem Entwicklerstudio nicht unbedingt vorwerfen. Ist doch das On-Rail-Shooter-Prinzip, bei dem ihr wie „auf Gleisen“ durch vorgefertigte Levels ballert, schon so alt wie Omas Schaukelstuhl. Befreit von komplizierter Steuerung könnt Ihr Euch also voll und ganz darauf konzentrieren auf all das zu Schießen, was sich auf Euch stürzt um so dem fiesen Papa Caesar einen Strich durch die Rechnung seiner perfiden Pläne zu machen. Natürlich gibt es während der Punkte- und Splatter-Schlacht jede Menge Waffen zu kaufen und zahlreiche Boni „freizuschießen“, die beispielsweise - ganz in gekonnter in Neo-Manier - die Zeit verlangsamen oder einen wieder gesunden lassen. Abgerundet durch Endgegner die es in sich haben und recht einfallsreiche Locations wird es einem recht schwer fallen, nicht so lange weiter zu spielen, bis der Nachbar verstört an die Wand klopft. Wie ist's gemacht? Der Wii wird ja oft eine Gewisse Schwäche „auf der Brust“ nach gesagt. Allen die jedoch auch bei Overkill die Hand zum Einwand heben wollen - halt: Der Grafikstil ist Absicht Entgegen anderer Spiele, will The House of the Dead trashig wirken und bedenkt man die stetig auf gleichem Level befindliche Kraftausdrucks-Frequenz sowie den stimmigen Soundtrack, dann fehlen einem zum eigenen Glück lediglich fettige Chips und Cola und der Abend ist perfekt organisiert. Die Steuerung könnte einfacher nicht sein und es erfordert durchaus Fingerspitzegefühl und einen Hauch Sadismus um die Ex-Mitbürgerinnen und -Mitbürger Stück für Stück zu zerlegen. Mitunter vermutlich der Grund dafür, das das Spiel hierzulande keine USK-Freigabe erhielt Was ich denke Um es „politcal correct“ auszudrücken, müsste ich jetzt bemerken wie schädlich doch diese „Killer-Spiele“ für unsere Kinder sind. Als Kind aufmerksamer und verantwortungsbewußter Eltern kann ich jedoch sagen: Cooles Game! Natürlich hat das Spiel keine Jugend-Freigabe verdient, aber für alle „älteren Semester“ mit Splatter-Appetit und Vulgärsprachen-Sehnsucht ist The House of the Dead: Overkill ein wirklich unterhaltsamer Zeitvertreib. On the Rails - Again!
Naruto-Fans aufgepasst: der beste Kämpfer der Wii-Konsole ist wieder da! Ab sofort könnt ihr den heldenhaften Naruto erneut gegen verschiedene Ninjas und andere Kämpfer antreten lassen. Ich habe das Spiel für euch im Folgenden einmal angetestet. Naruto ist eine weltweit erfolgreiche Manga-Serie des japanischen Mangaka Masashi Kishimoto. Die Handlung der Serie wie auch des Wii-Spieles findet in einer fiktiven Welt statt, die hauptsächlich aus der Sicht der Ninjas des Dorfes Konohagakure gezeigt wird. Hauptcharakter ist der junge Ninja Naruto, der im Spiel von weiteren 18 Charakteren unterstützt wird. Als Spieler hat man hat die Wahl zwischen Story-, Gegner- oder dem einsteigerfreundlichen Trainings-Modus. Storymodus Die Story selbst ist recht simpel gestrickt, was allerdings den Spielspaß nicht nach unten zieht. Anfangs kämpft man gegen zwei Ninjas, denen es jedoch gelingt zu fliehen und im Anschluss das Dorf Konohagakure mit einem Jutsu zu belegen. Durch das Jutsu sind die Dorfbewohner willenlos und greifen Naruto und seine Freunde an. Damit die Dorfbewohner vom Jutsu befreit werden, muss man im Kampf gegen sie antreten. Nachdem man gesiegt hat, wachen die Bewohner wie aus einer Trance wieder auf und können sich an nichts mehr erinnern. Naruto macht sich dann auf den Weg und versucht die beiden flüchtigen Ninjas einzuholen. Spieler vs. CPU Im Gegner-Modus kann man alleine gegen generierte Feinde oder auch mit bis zu drei weiteren Freunden gegeneinander antreten. Gerade der Kampf, in dem man zu viert um den Sieg ringt, sorgt für jede Menge Spaß. Spielt man für sich allein, so kann zwischen Missionen, Spieler gegen CPU, Punktangriff und Zeitangriff gewählt werden. Ich selbst habe besonderes Gefallen an den Missionen gefunden, in denen man sich einer von zehn verschiedenen Aufgaben stellen muss (z.B. „Einer gegen drei“). Im Kampf stehen einem seine Grundkombos und auch geheime Jutsus zur Verfügung. Die Jutsus sind wirklich sehenswert und schafft man es, eines auszuführen, dann bleiben dem Gegner nicht mehr allzuviele Möglichkeiten die Runde zu gewinnen. Hau drauf! Die Steuerung erfolgt via WiiMote und Nunchuck. Auch die Benutzung des Classic-Controllers wird unterstützt, aber da mir selbiger fehlt kann ich nicht viel über diese Art der Steuerung berichten. Mit dem Nunchuck könnt Ihr laufen, über die Knöpfe A, B, C, und Z - also in der Kombination von WiiMode und Nunchuck - könnt Ihr diverse Angriffe tätigen. Auch durch Schwingen der WiiMote greift unser Charakter seine Gegner an. Drückt man gleichzeitig das Steuerkreuz nach unten und den A Knopf, dann führt Ihr einen Jutsu aus. Satte Farben Die Grafik von Naruto Clash of Ninja 2 präsentiert sich im Anime-Look und kann sich dank der satten Farben und klaren Strukturen wirklich sehen lassen. Die Soundausgabe ist englisch, aber deutsche Untertitel sind vorhanden. Ich persönlich fände ja eine japanische Sprachausgabe klasse Fazit Das Spiel Naruto Clash of Ninja 2 ist in meinen Augen echt super gelungen und aufgrund der vielen verschiedenen Spiel-Modi ist auch genügend „Material“ zur Langzeitmotivation vorhanden. Wer also mal eine „Anime-Version“ von Street Fighter spielen möchte, dem sei hiermit Naruto Clash of Ninja 2 wärmstens ans Herz gelegt
Chaos in der Wohnung? Abgenagte Tapeten? Herumliegende Bananenschalen? So in etwa würde es wohl aussehen, wenn ihr euch einen Affen nach Hause holt. Für alle, die sich gleich eine ganze Affenfamilie in digitaler Form ins eigene Heim holen wollen ist möglicherweise der Petz-Titel Die Affen sind los einen Blick wert. Zuallererst dürft ihr ein Äffchen eurer Wahl adoptieren, solange ihr nichts freigespielt habt stehen euch dafür zwei verschiedene Rassen zur Verfügung. Geschlecht und Fellfarbe dürft ihr euch selbst aussuchen. Mit eurem selbstbenannten Affenbaby lernt ihr die ersten Schritte in dem Haus, welches zukünftig von euren Affen bewohnt wird. Mit Hilfetexten geht das auch ganz gut von der Hand. Motivation Mit erfüllen von Aufgaben erhaltet ihr Sterne. Jeder Stern symbolisiert eine Belohnung, sei es ein neues Kleidungsstück, Spielzeug, Nahrungsmittel oder eine neue Affenrasse die ihr adoptieren könnt. die Aufgaben sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt und beginnen etwa mit ‚füttere einen Affen zweimal' oder ‚Fotografiere einen Affen der Spargel isst' - was gar nicht so einfach ist, da Spargel nicht gerade zu den beliebten Mahlzeiten gehört. Neben den Aufgaben könnt ihr eure Affen erziehen, durch Spray oder Streicheln. Das erinnerte mich etwas an Black & White, allerdings habe ich bei den Affen bisher noch keinen Lerneffekt feststellen können.Zusätzlich könnt ihr den Affen Tricks beibringen, die ihr mit der Wii-Remote vormacht. Wie genau seht ihr im Trick-Menü, bei einigen Tricks verrenkt man sich aber ganz schön <.< Wenn mans nicht richtig gemacht hat, schwebt dem Affen ein Fragezeichen über dem Kopf… ich glaube das konnte man bei mir am Anfang auch überm Kopf sehen Ist aber eigentlich gar nicht so schwer. Affenfamilie Durch spielen und laufen werden die Affen groß - seltsame Beschreibung im Spiel aber sie trifft zu: Wenn man ne Weile nichts macht funktioniert das also auch, achtet nur auf den Hunger der Fellknäul Wenn die Affenbabys nun also erwachsen sind, soll man sie züchten können und ganz neue Affenarten erschaffen. Meine Äffchen fanden sich untereinander noch nicht besonders interessant, hmmm. Es ist aber bereits mit drei Affen schon recht wuselig, wirft man dem einen ein Spielzeug vor die Füße, möchte der andere schonwieder was trinken oder futtern und beim Dritten hat man das Gefühl das lauern vor dem Kleiderschrank ist kein Zufall Man darf die Äffchen nämlich auch einkleiden, vom Hut bis zur Affenschwanzdekoration ist alles dabei. Einiges ist wirklich niedlich, bei anderen Teilen hab ich nur gedacht das arme Tier - aber das ist Geschmackssache. Fazit Für Affenliebhaber und Jüngere sicherlich ein Spaß mit der Wii-Remote die Tiere durchs Haus zu scheuchen und diese umzuziehen, zu füttern, zu waschen, ihnen Tricks beizubringen, sie zum Techtelmechtel zu bringen und damit zu züchten. Ich fürchte nur, dass nicht wirklich Langzeitmotivation aufkommt.
Im Angesicht einer drohenden Gefahr flieht der Prinz in ein verlassenes Königreich. Doch der Schein trügt: Eine dunkle Substanz hat sich über Land und Himmel ausgebreitet und droht das Königreich ins Verderben zu stürzen. Es ist nun ein Reich des Bösen, voller Herausforderungen, Abenteuer und Intrigen. Story Die Story in Fallen King ist eine andere auch wen hier es ebenfalls um den Gott Ahriman geht - der die Dunkelheit im Königreich verbreitet und nur von uns wieder in seine Schranken gewiesen werden kann. Die Umsetzung der Story lässt leider etwas zu wünschen übrig, und wirkt etwas lieblos umgesetzt. Statt schönen Zwischensequenzen erscheinen kurze Dialoge und Standbilder. Nichts wirklich außergewöhnliches. Kampfsystem & Steuerung Aber die stärken dieser DS Version liegen auch wo anders. „The Fallen King“ steuern wir komplett mit unserem Touchpen. Klettern, Springen und Rästelösen, dass ist es was „The Fallen King“ ausmacht. Praktisch alles lässt sich mit dem Touchpen steuern, wen wir eine Wand hoch klettern wollen einfach selbige an tippen und unser Prinz macht sich an der Wand zu schaffen nochmal ein Stück weiter oben getippt und wir klettern fix die Wand hoch. Plötzlich versperrt uns ein Hinderniss an der Wand den Weg und wir können nicht weiter klettern, kein Problem! Einfach die gegenüberliegende Wand an getippt und schon springen wir hinüber. Und genauso bewegen wir uns über alle anderen Objekte hinweg oder vorbei. Auch Gegner bekämpfen wir mit unserem Touchpen. Wir tippen auf das Monster was uns im Weg steht und schon versetzt der Prinz unserem Gegenspieler einen gezielten schlag mit dem Schwert. Die ganzen Kampfszenen und die Steuerung funktionieren wirklich simpel und lassen sich im Spiel leicht und flüssig umsetzen. Sehr bald schon bekommen wir Unterstützung von Zal. Der geheimnisvolle Magier begleitet uns von nun an und hilft uns oft mit seinen Magischen Kräften weiter. Mit seinen magischen Kräften beseitigt er kleine Hindernisse oder aktiviert magische Schlösser. Da Zal uns automatisch überall hin folgt muss wir uns um ihn nicht großartig kümmern. Wollen wir mit Zal reden drücken wir einfach einen beliebigen Knopf und tippen Ihn mit unserem Touchpen an. Die Gegenstände bei denen wir Zal´s Hilfe brauchen sind leicht zu erkennen und glänzen immer Geheimnisvoll. Knifflige Hindernisse Im großen und ganzen ist „The Fallen King“ nicht allzu schwer, trotzdem wird es auch hier manchmal knifflig. Die Hindernisse und Kletterabschnitte werden mit der Zeit immer kniffliger und es kommt immer mehr aufs richtige Fingerspitzengefühl an. Die Story von „The Fallen King“ verläuft ziemlich Linear, der weg ist vorgegeben und man arbeitet so Level für Level ab. Die einzelnen Level sind schön und abwechslungsreich gestaltet, sie führen uns durch die Wüste, einen Hafen oder einen alten Tempel zusammen mit der Musik die schön auf die Umgebung abgestimmt ist wirken die Level sehr Harmonisch. Fazit Die Freigabe für Kinder ab sechs ist hier zwar durch aus erlaubt, da „The Fallen King“ sehr Gewaltarm ist. Das Spiel ist für Kinder dieses Alters jedoch nicht zu schaffen, was sicher schnell zu Frust führt . Empfehlen kann ich es Kindern ab zehn Jahren.
Auch für einen „alten“ Tomb Raider Fan wie mich ist es mitlerweile schwer, alle Teile die bisher auf den Markt kamen aufzutählen. Aber das ist ja auch kein Wunder, denn seit dem ersten Teil der 1996 auf den Markt kam, folgten 15 verschiedene Tomb Raider-Ableger für die unterschiedlichsten Konsolen und Handhelds. Tomb Raider gehört zu den erfolgreichsten Videospielserien überhaupt und mittlerweile sind zwei Kinofilme, diverse Comics und sogar Romane zur Serie erschienen. Tomb Raider: Underworld wurde für die Xbox 360, für die PlayStation 3, den PC und auch für den Nintendo DS veröffentlicht. Die Nintendo DS Version möchte ich euch nun ein wenig näher vorstellen. Die Story Um es vorweg zu nehmen: Die Story gleicht der der Konsolen-Versionen. In Lara Crofts altbekannter Villa beginnt die Geschichte. Die Villa brennt lichterloh und als ob das noch nicht schlimm genug wäre befindet sich unsere Heldin mittendrin, statt nur dabei. Nachdem wir das etwas ungewöhnliche Level gemeistert haben, dreht sich die Zeit zurück und wir landen in der Vergangenheit, um zu erfahren was zuvor geschehen ist. Es ist klar das die Level im Gegensatz zu den anderen Plattformen ein wenig kürzer geraten sind, was natürlich auch an der 2,5D-Grafik des Spieles liegt. Auf die dritte Dimension müssen wir also verzichten, was aber dem Spielspaß nicht mildert. Schätze gibt es in Tomb Raider: Underworld massig und wenn man alle verborgenen Gegenstände eingesammelt hat, werden diverse Extras freigeschaltet. Fleißige Sammler werden dann mit Konzeptzeichnungen, Informationen zu Charakteren, Gegnern und Schauplätzen belohnt. Grafik & Sound Die Grafik kann logischerweise nicht so toll sein, wie bei einer Xbox 360 oder einer PlayStation 3, aber schließlich ist ja das Visuelle nicht alles und um die Geschichte zu erzählen ist sie völlig ausreichend. Der Sound in Tomb Raider Underworld ist stimmig und genau richtig für ein rassiges Action-Adventure. Steuerung Die Steureung ist recht simpel gehalten und nicht überladen. Das einzige was ein wenig umständlich ist, ist das wechseln der Waffen. Dazu nämlich, muss man auf den Touchscreen tippen und das kann in brenzligen Situationen oftmals etwas hinderlich sein. Fazit Was ich persönlich toll finde ist: Wenn man z.B. eine Steintafel aus einer Verankerung nehmen möchte muss man diese erst durch pusten ins Mikrofon vom Staub befreien. Wenn man eine der Schatztruhen entdeckt hat muss man ein kleines Steinrätsel lösen, was manchmal echt ein wenig kniffelig sein kann, doch wenn man es geknackt hat wird man mit Artefakten belohnt. Einziger Wermutstropfen ist: Schnelle Spieler werden Tomb Raider: Underwolrd vermutlich schon an einem Abend durchgespielt haben. Nichtsdestotrotz ist es für mich genau das richtige Action-Adventure wenn man unterwegs ist und ein wenig Abwechslung sucht.
Hunde? Katzen? Pff, die hat doch jeder! Dank SimAnimals gehört uns jetzt ein ganzer Wald. Natürlich mit allen Tieren und Pflanzen die in so einem Wald heimisch sind. In SimAnimals geht es darum sich um das Wohl der Waldtiere zu sorgen und so glücklich wie möglich zu machen. Schon kurz nach Spielbeginn wird klar auf welche Zielgruppe SimAnimals ausgerichtet ist. Niedliche Tiere, kurze und einfache Texte und schlichte Erklärungen. SimAnimals ist ganz klar für Kinder gedacht und auch dementsprechend aufgebaut. Der Wald in meinen Händen Unsere Aufgabe in SimAnimals ist es die verschiedenen Teile des Waldes zu pflegen um den Tieren ein schönes zu Hause sowie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. So weit so gut. Doch anders als in manch anderen Tiersimulationen brauchen die Tiere mehr als nur Streicheleinheiten und einmal am Tag was zu fressen. Wenn wir uns nicht genug um unsere Tierchen oder um den Wald kümmern verschwinden die Tiere auf nimmerwiedersehen aus unserem Wald. Um die Zufriedenheit in den verschiedenen Waldteilen auf ein Maximum zu bringen, müssen wir hart arbeiten. Denn es reicht nicht ein paar Tiere zu streicheln und Samen zu verstreuenn, auch die Pflanzen müssen in regelmäßigen Abständen mit Wasser versorgt werden. Dazu benutzen wir Regenwolken, die wir mit dem Wasser aus einem kleinen See bilden und dann über den Pflanzen absetzen. Sobald die Pflanzen Früchte tragen lassen auch unsere ersten tierischen Waldbewohner nicht mehr lange auf sich warten. Unseren pelzigen Freunden müssen wir nun einen geeigneten Lebensraum bieten und uns gut um sie kümmern. Ab hier unterscheidet SimAnimals sich von den anderen Tiersimulationen. Wenn wir unsere neuen Waldbewohner gleich nach ihrem Erscheinen im Wald streicheln und liebkosen wird es schnell wieder die Flucht ergreifen. Verständlich. Zuallererst müssen wir nämlich das Vertrauen der kleinen Kerlchen gewinnen, in dem wir sie füttern und einen schönen Bau finden. In zehn verschiedenen Waldbereichen gilt es den Lebensraum von 17 verschiedenen Tierarten zu erhalten. Die Tiere unterschieden sich leider hauptsächlich nur in ihrem Aussehen - spielerisch gibt es kaum Unterschiede. Grafik,Sound & Co. Die Umsetzung des Spiels ist sehr kindgerecht, im ganzen Spiel gibt es nur sehr wenig Text, und das meiste wird mit verschiedenen Symbolen erklärt. Auch die Tiere zeigen ihre Emotionen sehr offen. Ist ein Tier glücklich grinst es über beide Ohren, ist es allerdings traurig guckt es uns mit großen Kulleraugen an - so dass wir gar nicht anders können als unserem kleinen Freund ganz schnell zu helfen. Leider wirkt die Umgebung unser Tiere eher trist und fade. Da wäre technisch sehr viel mehr drin gewesen. Auch herrscht in unserem Wald ziemliche Stille. Im Hintergrund hören wir zwar das Zwitschern von Vögeln was auch manchmal durch das Zirpen von kleinen Grillen unterbrochen wird, auch hören wir oft das Rauschen des Windes… doch das war es schon. Musik gibt es nur in den Menüs. Im Spiel selbst ertönen zwar bei bestimmten Ereignissen allerhand Jingles die aber leider schnell nervig werden. Fazit SimAnimals ist vor allem an Kinder gerichtet und das merkt man im Spiel sehr stark. Im direkten Vergleich zu vielen anderen Tiersimulationen ist das Spielprinzip von SimAnimals ausgereifter. Allerdings wiederholen sich auch hier die Spielabläufe oft und auch die vielen verschiedenen Tiere bringen nicht sonderlich viel Abwechslung. Für Erwachsene ist das Spiel nicht wirklich zu empfehlen, da die Zielgruppe hier ganz klar die Jüngeren unter uns sind. Für Kinder hingegen ist SimAnimals, trotz kleinerer Macken, ein wirklich schöner Zeitvertreib mit kleinem Lerneffekt.
Wer klopft denn da an die Wand? Ist es vielleicht die freundliche Hexe von nebenan, der unsere Party gegen den Strich geht? Oder möglicherweise die Zufallsbekanntschaft vom Park? Wagen wir doch mal einen Schritt vor die Wohnungstür - am besten bevor es die Polizei tut… Wie Stefanie bereits in unserer Preview berichtete, erschien letztes Jahr für Die Sims 2 das Erweiterungspack Apartment-Leben und gibt damit schon einen ersten Vorgeschmack zum Nachfolger Sims 3. Wie funktioniert das? Wer Die Sims 2 schon eine Weile spielt, kennt sicher das Problem der Unübersichtlichkeit bei zuvielen Sims auf einem Grundstück. Seien es zwei Familien die man versucht in ein Doppelhaus zu stecken oder eine Gruppe von Freunden die man gerne als WG in einer Bude wohnen lässt. Spätestens ab vier Personen wird das ganze dann doch langsam stressig - und dabei möchte man sich doch nur einfacher ein paar Freunde für die Berufslaufbahn ergattern. Mit den Apartments hat das nun ein Ende. Jede Wohneinheit ist für sich eigenständig, man selbst steuert immer nur Eine zur Zeit. Was die anderen Sims in ihren Wohnungen treiben bleibt dem Computer überlassen - die sind dann, ähnlich wie die Hotelzimmer bei Die Sims 2: Gute Reise, einfach ausgeblendet. Die Gemeinschaftsräume der Wohnanlage sind allerdings für alle Bewohner zugänglich und dort kann man dann seine sozialen Kontakte knüpfen und pflegen. Neuerungen Neben einem Schwung Einrichtungsgegenstände, Frisuren und Kleidung gibt es natürlich auch wieder neue Funktionen die uns das Simleben verkomplitzieren. Dieses Mal geht es um sogenannten Ruf. Der Ruf eilt einem ja bekanntlich auch mal voraus - er bestimmt fortan wie fremde Sims auf einen reagieren. Sammeln tut man diesen Ruf mit Aktionen auf Gemeinschaftsgrundstücken, Apartments gehörenwohl dazu. Beginnend als ‚Armer Wicht' kann man sich also einen guten oder schlechten Ruf machen, je nachdem wie freundlich oder garstig euer Sim sich verhält. Der Ruf sorgt auchh dafür, dass Arbeitskollegen ein wenig die Fäden ziehen und euch damit eine Beförderung verschaffen, obwohl ihr die Vorraussetzungen (Bestimmte Fertigkeitenpunkte, Anzahl der benötigten Freunde, Gute Laune) noch gar nicht erreicht habt. Gut, bei meinem Testsim lag das bestimmt auch an dem Traumhaften Date, dass die Arbeitskollegin mit ihm verbrachte Magische Momente Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine Laufbahn als Hexe (oder Zauberer) einzuschlagen. Mit der neu hinzugekommenen Nachbarschaft gibt es da ein Geschwisterpaar, die jeweils mit einer guten und einer bösen Hexe befreundet sind - na ob das gutgeht? Die magischen Kräfte sind in gut, neutral und böse Zauber aufgeteilt und man benötigt bestimmte Gegenstände um die Zauber wirken zu können. Die Hexe von Welt kann sich die natürlich in ihrem eigenem Hexenkessel selbst zubereiten - das kostet lediglich Zeit. Da rutscht einem auch mal ein Angstzauber heraus, wenn der männliche Besuch einen unattraktiv findet… oder man belohnt den Geliebten mit Stärke… die Auswahl der Zauber wird immer größer, umso mehr man den Zauberstab schwingt. Je nachdem welche Art von Zauber man am meisten benutzt wird man dann halt langsam gut oder böse Allen magiebegabten steht auch ein Hexenbesen zur Verfügung, mit dem man zu anderen Grundstücken oder zur Arbeit fliegen kann. Harry Potter lässt grüßen! Eine lustige Erweiterung die ganz zu den Vampiren, Werwölfen, Zombies (alle drei aus Nightlife) und Pflanzenmenschen (Vier Jahreszeiten) sowie Robotersims (Open for Business) passt. Mehr Interaktionen Das mittlerweile achte Erweiterungspack bringt nicht nur interessante neue Gegenstände mit sich (Bett das man in die Wand klappen kann, Mega-Flachbildfernseher), auch sind die Sims jetzt noch kreativer mit ihren Handlungen. Kinder lassen sich herumwirbeln, knuddeln sich gegenseitig und haben auch sonst viele neue Dummheiten im Kopf. Als Erwachsener kann man sich nun im klassichen Tanz üben oder neue Formen des Abknutschens ausprobieren Und wer zuviel Geld hat, stellt sich einen Butler ein. Damit sind die Features aus dem ersten Sims Spiel fast komplett. Fazit Apartment-Leben ist vor allem was für die Häuserbauer unter den Sims-Spielern, leider kann man ein Grundstück nur zu einem Wohnkomplex deklarieren indem man einen Cheat benutzt. Einfach so die Apartment-Türen zu benutzen reicht nicht aus. Aber das man mehrere Familien in einen Wohnkomplex stecken kann und sich jedesmal vor dem betreten des Grundstücks überlegt mit welcher Familie man heute spielen möchte ist eine nette Idee. Wer also die Wartezeit für Sims 3 überbrücken möchte sollte hier zulangen. Das Apartmentsystem ist ein Schritt in die offene Nachbarschaft, die uns Sims 3 verspricht.
Hmmmm, was für eine frische Brise und diese Musik… wooow! Als mal sanfter, mal forscher Wind gleitete ich am Wochenende durch grüne Wiesen und sternenklarem Himmel! Flower aus dem PSN-Store (7,99€ ) hat es mir einfach angetan. Wer „Entspannung pur„ sucht, ist hier genau richtig. Das Menü startet ohne Schriftzeichen, ohne großartige Erklärung… es ist einfach nur ein kleines schwarz weißes Zimmer. Hier steht ein Topf mit einer vertrockneten Pflanze, die euer erstes Level symbolisiert. Euer Ziel ist es die Blume aufblühen zu lassen um etwas Farbe in die Bude zu bringen und das meine ich wortwörtlich… Sobald ihr in das Spiel einsteigt öffnet sich eine Knospe und verliert eine Blüte. Ihr seid der Wind und steuert mal mit wenig, mal mit mehr Kraft das Blütenblatt durch die Luft. Treibt sie voran, aufwärts, abwärts… links und rechts herum. Die kleine Blüte wird von euch durch die Welt geblasen und berüht dabei sacht andere Blumen auf der Wiese, die dann auch erblühen und euch klangvoll zur Musik eine Blüte von sich mit auf den Weg geben. So treibt ihr als Windstoß schon bald eine ganze Reihe von Blüten vor euch her. Nach und nach sammeln sich immer mehr und ihr komponiert ein Farben- und Blütenorchester. Wunderschön. Die Level könnt ihr so lange durchfliegen wie ihr wollt, es gibt kein Zeitlimit. Doch ein Ziel. Alle Blumen müssen erblühen damit ihr weitere Bereiche erkunden könnt. Versucht ihr vorher auszubrechen, gibt es einen kräftigen Gegenwind der euch auf die rechte Bahn zurückverweist. Das besondere Spielprinzip verdient auch eine besondere Steuerung. Endlich kommt die Sixaxis Funktion des PS3 Controllers mal sinnvoll zur Verwendung. Ihr kontrolliert die „Pustrichtung“ und somit den Flug der Blüten über die Lageerkennung des Pads. Haltet eine beliebige Taste gedrückt und steuert damit die Geschwindigkeit. Das ist sooo kinderleicht, dass Flower selbst von komplett unerfahrenen Spielern erkundet werden kann. Perfektionisten können durch einen perfekten Flug die Blumen in Reihe erwischen und so ein fulminantes Klangerlebnis erfahren… so musste ich teilweise etwas langsamer „fliegen“ um an die Blumen heranzukommen… ein echt schönes Steuergefühl sag ich euch Am Schönsten wird es, wenn ihr ganz nah an den frischen Grashalmen entlang fliegt, die Halme auseinanderbiegt und den Geräuschen lauscht… Manchmal regnet und blitzt es oder es wird stockduster und die Wiesen leuchten hell, wie mit kleine Glühwürmchen übersäät. Für mich überraschend… kam ich auch an weniger schönen Level vorbei, die durch Industriemüll gezeichnet waren Hier haben die Entwickler Flower genutzt um den Zeigefinger über die Naturverschmutzung zu erheben. Grandios wird es wenn ihr die Wiesen vom Müll befreit und mit der ganzen Blütenkraft die Welt von der Technik befreit. Insgesamt habe ich gerademal 2 Stunden gebraucht bis ich durch alle Level war, zwischendurch boten sich mir super schöne Zwischensequenzen und ein einmaliges Spielerlebnis… Ich bin mir sicher das ich nochmal über die Wiesen gleiten werde… Fazit Bei einem so schönen Spiel hätte ich mir eine Box gewünscht, so richtig fürs Regal. Die Spielzeit ist leider viel zu kurz geraten, den Preis war es für die Erfahrung trotzdem wert. Die Musik passt sich den grandiosen Levelflügen stets an. Etwas unnötig stressig waren die letzten Level… auf die ich lieber verzichtet hätte… das Spielgefühl am Anfang hat mir besser gefallen. Flower ist mehr Kunst als ein Spiel, mit etwas Kritik an unserer Lebensweise… und wenn ich die Wahl hätte… Strassen von Berlin oder eine saftige Wiese… ihr wisst wo ihr mich finden würdet
„Auch unsere moderne Welt ist voller Mysterien“ - dies ist der erste Satz bei jeder Folge von Detective Conan, der beliebten Anime-Serie. Seit dem 29. Januar 2009 könnt ihr selbst in die Rolle von Conan schlüpfen, denn da ist für die Wii Detective Conan: Die Mirapolis-Ermittlung erschienen.Ich habe das Wochenende als Hobby-Detektiv verbracht um das Spiel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zur Story Schon vor Spielbeginn wird man 12 Jahre in die Vergangenheit geschickt und sieht wie drei unheimliche Gestalten einen Mord planen, sie wollen die Bremsen eines Autos manipulieren. Nach der Sequenz befinden wir uns in Mirapolis, einer Mischung aus Spiel- und Sporthalle mit Restaurant und Einkaufszentrum. Mirapolis feiert seine Eröffnung und diverse Leute sind dazu eingeladen, unter anderem der Meisterdetective Kogoro Mori. In seiner Begleitung befinden sich, seine Tochter Ran und die Detective Boys, bestehend aus dem Hauptcharakter Conan Edogawa und seinen Freunden Ayumi, Genta, Mitshuiko und Ai. In Mirapolis angekommen werden sie von einem Dienstmädchen, das von einer Anstellung als Privatdetektivin träumt, empfangen und in den Festsaal geleitet. Im Spiel kann sie uns daher immer wieder nützliche Informationen über verschiedene Personen geben. Nachdem wir uns die anwesenden Gäste genauer betrachtet haben, ist die Eröffnungsfeier schon vorbei und wir befinden uns in der Spielhalle. Nun spielen wir erst einmal ein paar Minigames, bis Kogoro bemerkt das er sein Taschentuch verloren hat. Zu dem Vorfall befragen wir unsere Freunde und sammeln Informationen über den Verbleib des Taschentuches. In einem Indiziennetz verbinden wir diese Infos um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Man muss wirklich auspassen dass man alles richtig miteinander verbindet, denn einmal nicht richtig aufgepasst, muss man die Indizienkette von vorne beginnen. Ist der Fall gelöst, kann man sich das Mirapolis einmal genauer anschauen. Es gibt jede Menge Minigames, die auf Dauer ein wenig anöden. Wenn man sich allerdings im Shop Hinweise kaufen will kommt man um das Spielen der Spiele nicht herum. Knackt man nämlich die Highscores, bekommt man Punkte auf der Besucherkarte gutgeschrieben, die später im Shop benutzt werden können. Derjenige der die meisten Punkte bei allen Spielen hat, bekommt eine lebenslange gültige Besucherkarte für das Mirapolis, mit der man kostenlos shoppen, schlemmen und spielen kann. Wenn man Mirapolis erkundet, muss man allein herausfinden, wo man hingehen muss, damit die Geschichte weitergeht. Man läuft durch die einzelnen Teile des Gebäudes oder man fährt mit dem wesentlich schnelleren Skateboard. Dabei fällt einem recht schnell auf das die Umgebung nicht wirklich abwechslungsreich ist und man begegnet immer wieder den selben Personen. Bis jetzt ist ja noch nicht wirklich was passiert, doch dies ändert sich schlagartig mit einem Besuch im hauseigenen Schwimmbad. Dort wurde eine junge Frau ermordet und nun liegt es am Spieler, dieses und noch viele weitere Rätsel des mysteriösen Mirapolis zu lösen. Grafik und Sound Grafisch anspruchsvoll ist Detectvie Conan: Die Mirapolis-Ermittlung nicht. Einzelne Farben machen keinen gesättigten Eindruck und die Texturen sind selbst für die Wii recht unscharf. Die vielen Räume sehen im Grunde alle gleich aus und die Charaktere wirken nicht lebendig. Soundtechnisch ist das Spiel für alle Fans der Serie ein muss, denn während des Spiels hört man fast ständig Orginalmusik aus der Serie, was die Atmosphäre deutlich verbessert. Dem Spieler ist es freigestellt das Spiel mit englischer oder japanischer Sprachausgabe zu wählen. Steuerung Mit Hilfe des Analog-Sticks bewegt man Conan, bei gedrücktem B-Knopf benutzt man die WiiMote als Lupe, um sich bestimmte Dinge genauer ansehen zu können. Mit Minus und Plus bewegt man sich durch das Item-Menü und kann somit z.B das Skatebord auswählen. Das Menü liegt auf der 1, hier können Optionen geändert werden, es kann gespeichert werden und die Indizienkette wird hier ebenfalls aufgebaut. Auf zum Fazit! Fazit Man muss sehr viel lesen in dem Spiel aber auch sein Köpfchen anstrengen. die Story des Spieles ist spannend gestaltet und sorgt bei dem einen oder anderen Fan bestimmt für viele Stunden Spielspaß. Allerdings ist selbst für Fans das Spiel nur bedingt empfehlenswert, denn aufgrund seiner kurzen Spieldauer von gerademal 2-3 Stunden (lässt man die Minispiele aussen vor) ist das Fan-sein auf eine harte Probe gestellt.
Zum ersten Mal schafft es die Sophies Freunde Spielreihe auf die Wii. Grund genug für mich, euch das Spiel per Video vorzustellen. Fazit und Abschlusskommentar findet ihr im Artikel! Sophies Freunde Fashion Show hat eine ganz klar definierte Zielgruppe: junge(!) Mädchen und junge(!) Fans von Reality-Shows ála Topmodel können bedenkenlos zugreifen. Besonders zu zweit macht der Titel nocheinmal ein gutes Stück mehr Spass. Jungs und alle Mädels über 16 lassen besser die Finger von der Fashion Show. Für Wii-Verhältnisse ist die Grafik nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht - nur die Ladezeiten sind teilweise zieeemlich lang. Die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten beschäftigen eine Weile und wissen auf der Bühne, unterstützt durch bekannte musikalische Stücke, zu gefallen. Mit Jade Maybelline Werbung und einem farbigen Jurymitglied, könnte es glatt im Programm von der kommenden Germany's Next Topmodel Season als offizielles Spiel beworben werden
Meine aktuelle Serienempfehlung: Samantha Who?. Warum das so ist und wieso ich die 1. Staffel an einem Stück verschlungen habe - erklärt euch mein Video-Blog Beitrag, viel Spaß!
Wenn irgendwo aufgrund technischer Probleme ein Techniker gerufen wird. Denkt man an nichts Böses. Vielleicht an ein paar durchgebrannte Sicherungen oder lose Kabel. So geht es auch Isaac Clark bis auf die Tatsache das sein Einsatzgebiet das Raumschiff USG Ishimura ist. Bei dem er als Ingenieur nur mal eben überprüfen soll warum es sich schon längere Zeit nicht mehr gemeldet hat. Doch statt ein paar kaputter Kabel stößt er auf Leichen, Blut und den leibhaftigen Horror. Story Als ein riesiges Abbau-Schiff in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clark wird auf Reparatur -Mission geschickt doch er entdeckt lediglich einen blutigen Albtraum. Die Mannschaft der Ishimura wurde auf grausame Art umgebracht und in furchteinflößende Kreaturen verwandelt. Schnell wird Clark von seiner Crew getrennt und versucht die Ishimura wieder Fahr tüchtig zu bekommen. Clarks Reparatur Mission ist zu einem Kampf ums überleben geworden. Let's play Seinen Alter Ego Isaac Clark sieht man von hinten, die Gesundheit unseres Helden erkennen wir anhand von leuchtenden Markierungen entlang der Wirbelsäule an seinem Kampfanzug. Das Menü wird ganz futuristisch als Holographie direkt vor Clark angezeigt. Einen klassischen Kompass oder vergleichbares sucht man hier vergebens. Wir sind in der Zukunft da brauchen wir so etwas ordinäres wie einen Kompass nicht. Wir drücken einfach auf eine Knopf und vor uns erscheint eine dünne blaue Linie auf dem Boden, die uns zeigt wo die aktuelle Mission hinführt. Somit ist es trotz der engen verschachtelten Raumschiffgänge fast unmöglich sich an Bord der Ishimura zu verlaufen. Die Handlung von Dead Space verläuft komplett linear. Es gibt immer ein klares Ziel, wobei sich die Aufträge meist darum drehen, irgendwelche austauschbaren Gegenstände zu finden. Auf den Weg zu den Missionen bekommt Clark über seinen Holomonitor Anweisungen oder Bitten von Überlebenden. Zusätzlich findet er Aufzeichnungen in denen Mitglieder der Ishimura -Crew von ihren Erlebnissen erzählt. Deutlich spannender als die Missionen an sich ist der Weg dorthin. Denn die Gänge der Ishimura stecken voller Überraschungen. Aus fast jeder Ecke tauchen wie aus dem nichts erschreckende Monster auf und versuchen Clark den Garaus zu machen. Gerade hier braucht man starke Nerven, im ganzen Raumschiff ist permanent das Stöhnen, Schreien und Kratzen der Monster zu hören - wodurch man sich ständig in Alarmbereitschaft befinden, und es einem fast unmöglich macht kommende Situation vorraus zu ahnen wann und vor allem wo das nächste Monster auftaucht. Kampf Anfangs wehren wir uns mit unserem Cutter der eigentlich zum Durchtrennen von Gegenstände gedacht ist und über dünne Energiestrahlen verfügt. Die Monster auf der Ishimura halten direkten Beschuss sehr lange aus und sind auch noch fies schnell. Die empfohlene Vorgehensweise lautete daher die Gegner zu zerstümmeln. Trennt Ihnen Arme, Beine sowie sonstige Gliedmaßen ab um ihre Bewegungen zu verlangsamen. Im weiteren Spielverlauf könnt ihr auf sechs weitere Waffen zugreifen, die sich allesamt mehrmals upgraden lassen. Falls uns mal die Munition ausgeht, die gar nicht so reichlich vorhanden ist, können wir die Monster auch mit ein paar gezielten Schlägen ausschalten. Genau das sollte man sich eigentlich angewöhnen, da diese Dinger doch oft genug nur scheinbar tot sind. Geht auf Nummer sicher, sonst findet ihr sehr schnell ein blutiges Ende. Grafik & Sound Die Grafik von Dead Space ist absolut gelungen, wir finden eine perfekte detailreiche Darstellung eines unheimlichen Schauplatzes. Die gesamten Animationen wirken sehr rund, sowohl von Isaac Clark wie auch von seinen Widersachern. Dynamisches Licht und unheimliche Raucheffekte runden die Optik perfekt ab. Unterstützt wird die ohnehin schon beklemmende Stimmung durch ein absolut perfektes Sounddesign. Was da aus unserem Fernseher ertönt sucht seinesgleichen und passt sich dynamisch ans Spielgeschehen an. Die Waffen und Monstersounds in stets passender Lautstärke klingen markerschütternd, Clarks rasselnder Atem und Herzschlag im luftleeren Raum passen zur bedrohlichen Umgebung. Fazit: Verdammt was war das schon wieder für ein Geräusch? Um Himmelswillen, was war das für ein Schatten? Die Handlung schafft es vom Start weg, mit überraschenden Wendungen und einem gelungenen Finale, das es nicht eine Sekunde langweilig wird. Auch sonst glänzt Dead Space in allen Punkten. Das Kampfsystem ist perfekt durchdacht, die Bedienung geht nach kurzer Eingewöhnung einfach von der Hand. Trotz der großen Begeisterung ist Dead Space echt nur was für starke Nerven, denn wie auch immer Dead Space durch die USK gekommen ist: hier kann nicht von „gelegentlichem taktischen„ Abtrennen von Körperteilen die Rede sein. Ohne gezieltes, regelmäßiges Abtrennen von Gliedmaßen geht hier gar nichts. Für Erwachsene ein absolut gelungener actionreicher Weltraum-Horror .
Von wegen Tetris ist Old-School Ihr denkt auch Tetris sei einfach nur ein Klassiker? Ihr irrt euch! Die WiiWare Neuauflage Tetris Party auf der Wii bringt jedenfalls wieder vielerlei neue Modi und ihr könnt endlich online auf der Wii gegen andere Tetris-Fans antreten. Tetris Party 1200 Wii-Points kostet das neue WiiWare Spiel „Tetris Party„ und soll langweilige Stunden daheim abschaffen, mit spannenden Matches gegen computergesteuerten Gegnern oder mit anderen Spieler aus der ganzen Welt - dank der Wi-Fi Connection. Ich habe bis in die Morgengrauen mit anderen Online-Mitspielern gezockt. Ihr könnt die Machtes online immer weiter mit der gleichen Person fortsetzten oder sie abbrechen und euch einen neuen Spielpartner suchen. Neu dabei ist zum Beispiel die Chat-Funktion, aus vielen vorgefertigten Chat-Sätzen könnt ihr euren Spielgegner mitteilen, was ihr gerade denkt. Da haben doch tatsächlich meine Spielpartner die Reihe weg zu mir gesagt… ich solle doch bitte etwas langsamer spielen! Pff! Während der Onlinesession sammelt ihr als Gewinner Punkte, verliert ihr hingegen sinkt euer Punktestand. Weiter auf Seite 2… Einzelspieler und Multiplayer Modus Die Einzelspieler-Modi können teilweise auch im Multiplayer Modus gespielt werden. Hier ist alles zusammen gefasst: Marathon: Ein klassisches Spiel mit 15 Schwierigkeitsgraden Computer-Kampf / VS: Spielt gegen Computergegner Anfänger Tetris: Einfach Formen für Anfänger und junge Spieler Feldkletterer / VS: Ihr müsst ein kleines Männchen beim Klettern helfen, in dem ihr Stein für Stein eine Treppe zu den jeweiligen Fahnen baut, die Fahnen muss das Männchen einsammeln. Doch Achtung: ihr müsst aufpassen, dass ihr das kleine Männchen nicht zubaut oder gar zerquetscht. Schatten / VS: Ihr müsst mit den Tetriminos den Schatten exakt nachbauen, kein Stein darf aus dem Schatten herausragen. Eine nicht ganz einfache Disziplin! Da kam selbst ich zum Schwitzen. Wenn ihr den Schatten perfekt zusammen gebaut habt, erscheint das komplette Bild des Schattens in Farbe z.B ein Bild von Bomberman oder Mario ! Levelrenner / VS: Ihr steuert einen Tetrimino durch ein verbautes Level, dass euch Blöcke auf dem Weg legt und ihr euren Tetrimino ohne Fehler durchsteuern müsst. Schnell drehen und reagieren, dann schafft man das Level auch! Wii-Balance-Board: Tetris kann auch mit vollem Körpereinsatz gesteuert werden. VS Heiße Linie: Hervorgehobene Reihen müssen gelöscht werden Weiter auf Seite 3… Co-Op Tetris Party hat auch einen netten Co-Op Modus. Leider war mein Spielpartner nicht unbedingt ein Teamplayer (oder guter Tetris-Spieler), denn hier müsst ihr irgendwie zusammen Arbeiten und gemeinsam eine bestimmte Anzahl von Reihen wegbekommen und der Hacken dran: Ihr benutzt nur ein Spielfeld das doppelt so breit ist wie ein einzelnes. Das Gelächter und der Spaß waren jedenfalls sehr groß, als die Steine immer schneller wurden und der Überblick irgendwann komplett hinüber war ! Wenn ihr lieber gegeneinander spielen wollt und zwar in einem großen Feld, dann wählt die Duellfläche aus. Die Duellfläche bietet euch keine Abgrenzung. Ihr müsst einfach nur eure Grenze zum Gegner erweitern, indem ihr die Tetriminos mit euren Farben türmt… Fazit Ein lohnenswertes WiiWare Spiel, dass ausreichend viele neuer Modis besitzt und so auch für alte Tetris-Hasen Mehrwert bietet. Man kann sich mit Tetris-Party wieder stundenlang beschäftigen und auch gemeinsam mit einem Spielpartner Spaß an der Konsole haben. Mir gefiel der Schatten-Modus, da ich knifflige Aufgaben immer und immer wieder gerne ausprobiere um eine optimierte Lösung zu erarbeiten Wer mal Lust hat Tetris Party gegen mich zu spielen, der kann mir gerne seine Freundescode im Forum nennen.
Die Älteren unter euch werden die Drei ??? noch aus den spannenden Hörspielen oder Büchern kennen. In denen unsere drei Detektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews allerhand krimineller Machenschaften auf der Spur sind. Die Jüngeren kennen unser Pummelchen und seine Freunde leider kaum, oder erst seit kurzem durch den neuen Kinofilm unserer drei Freunde. Passend zum Film gibt es natürlich auch ein Spie Story Die Story ist schnell erzählt die Drei Fragezeichen werden von Peters Vater eingeladen ihren Urlaub bei ihm auf einer Insel in der Nähe von Südafrika zu verbringen. Oder genauer gesagt auf der sogenannten Geisterinsel wo die steinreiche Miss Wilbur mit Hilfe von Peters Vater einen Freizeitpark errichten will. Kaum dort angekommen wird den Drei Fragezeichen schnell klar das aus einem entspanntem Urlaub nichts wird. Denn es scheint, als ob jemand etwas gegen die Eröffnung des Parks einzuwenden hat. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und unsere Drei Fragezeichen sind wieder ganz in ihrem Element. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf ein mysteriöses Ungetüm namens Tokolosh, welches Angst und Schrecken unter den Arbeitern des Freizeitparks verbreitet. Let's play Sehr schnell zu Beginn des Spiels wird klar das man nur erfolgreich sein kann , wenn man die Fähigkeiten der Charaktere miteinander kombiniert. So besitzt jeder der Drei Fragezeichen vier spezielle Fähigkeiten: Justus kann schleichen, Kisten bewegen, Objekte untersuchen und einen Baseball zur Ablenkung werfen. Der sportliche Peter hingegen kann Karate-Kicks austeilen um die Gegner K.O zu setzen, schnell laufen, weit Springen und mit einem Blasrohr Juckpulver verschießen. Bob wiederum kann sehr gut schwimmen, eine Räuberleiter für seine Kollegen bieten, mittels Verbandskästen seine Freunde heilen und sich mit Hilfe seiner Kostüme so verkleiden das jeder Widersacher erst einmal eine Weile überlegen muss welcher komischer Vogel ihnen da jetzt schon wieder gegenüber steht. Ihr seht, für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt. Grundsätzlich läuft das Spielgeschehen auf dem oberen Bildschirm ab, während auf dem unteren Bildschirm ein Stück der Karte zu sehen ist. Nettes Detail hierbei ist, dass ihr die Karte mit Hilfe des Touchpen etwas verschieben könnt um eure Umgebung besser im Auge zu behalten. Die Drei Fragezeichen tauchen in diesem Spiel als Comicfiguren auf, die den Originalen leider nicht wirklich ähnlich sehen. In jedem Level können unsere Detektive Geheimnisse entdecken, diese sind als Fragezeichen dargestellt. Sie sind nicht wirklich wichtig für den Spielverlauf eher ein Gradmesser wie gründlich man vorgeht. Ein kleines Highlight! Nach einem Level geht es ins Labor um die Beweise auszuwerten, dies geschieht mit einem der drei Minispiele. Welche das sind? Behalte ich für mich… ein paar Überraschungen müssen ja bleiben Solltet ihr aber einmal nicht weiter kommen so könnt ihr die berühmte Telefonlawine starten, diese kosten aber Geheimnisse. In der Zentrale kann man nicht nur Beweise auswerten, sondern auch Speichern und sich seine bisherigen Erfolge anzeigen lassen. Wo ich gerade beim Speichern bin: innerhalb eines Levels gibt es mehrere Sammelpunkte, zu denen alle Drei Detektive gelangen müssen um einen neuen Abschnitt des Levels betreten zu können. Sobald alle drei Detektive den Sammelpunkt erreicht haben wird automatisch gespeichert. Leider(!!) sind die Abschnitte unterschiedlich lang und wenn man kurz vor Ende des Abschnittes stirbt, und dabei reicht es wen einer der Detektive irgendwo herunterfällt, kann es sein das man locker mal 10min. Spiel wiederholen muss! Das ist leider sehr nervenraubend. Die Widersacher, Grafik und Sound Die Gegner sind sehr vielfältig, von Schlangen über Leoparden, bis hin zu Wilderern und Wächtern ist alles vertreten. Sobald man von einem Gegner bemerkt wird erscheint über dessen Kopf ein Rufzeichen und ein alarmierende Musik erklingt, spätestens jetzt heißt es Beine in die Hand nehmen und rennen. Allerdings gehören unsere Gegner nicht zu den Hartnäckigsten und geben ihre Bemühungen uns zu folgen schnell auf. Mir persönlich ist die Grafik zwiespältig aufgefallen, die Figuren sind zwar in einer sehr schönen 3D-Grafik aber es wirkt doch alles sehr grob, die nötige Liebe zum Detail vermisse ich hier etwas . Die Musik ist sehr abwechslungsreich gestaltet, einzig die Soundeffekte bei den Kämpfen wiederholen sich doch sehr oft. Fazit Aufgrund seines großen Umfangs und der kaum vorhanden Gewalt ( Karate-Kicks) ist das Spiel vor allem für Kinder und Fans des Films zu empfehlen. Wen man eine bisschen Geduld und Detektivisches Geschick alá Justus Jonas mitbringt bekommt man für gerade mal 29,99 € ein spannendes Action Game. Alles in Allem ist das Spiel aber eher was für echte Fans!
In einem Vault aufwachsen ist nicht sehr toll, kein Tageslicht, komische Leute und überhaupt – wenig Platz. Trotzdem beginnt so das Spiel. Von der Geburt an durchlebt ihr das Teenagerleben gestaffelt bis die Haupthandlung beginnt. Wirklich genial ist hier die Erstellung des Charakters, den ihr nach eurer „Geburt„ festlegt. Dabei sind wirklich fast keine Grenzen gesetzt. Sobald ihr dann im Teenageralter seid, beginnt der Ernst des Spiels. Ihr wacht auf, und euer Vater ist verschwunden, und ihr müsst eurem Alter Ego helfen die Vault zu verlassen, und in die Fußstapfen eures Vaters treten. Das wirklich Großartige ist jedoch die riesige Welt, mit den unzähligen Nebenquest, dem schwarzen Humor den schon die ersten beiden Teile ausgemacht haben, und die unglaubliche Handlungsfreiheit – die sofortige und langfristige Auswirkung hat. Wer willst du sein? Der gute Freund, der böse Punk, die diebische Göre? Kein Problem! Das wichtigste Arbeitsgerät eines „Ödländers„ ist – natürlich neben unzählig vielen Waffen – der Pipboy, eine Art PDA am Handgelenk den man per Knopfdruck aufrufen kann. Hier sind alle wichtigen Sachen, Daten, Waffen, Notizen usw. Sehr gut gemacht Bethesda! Mehr auf Seite 2! Kampfsystem und Charakterentwicklung Fallout3 vermischt gekonnt ein wirklich gutes RPG mit heißer Shooteraction. In Kämpfen kann man sowohl in Echtzeit kämpfen, als auch mit dem „VATS„ genannten Kampfsystem. Damit machen kämpfe noch mehr Spaß. Das Spiel pausiert kurz und man kann im VATS verschiedene Körperteile anvisieren – je nach Aktionspunkten verschieden viele. Angegeben wird hierbei auch die Trefferquote – welche von vielen Faktoren abhängt, hauptsächlich aber vom jeweiligen Skill mit kleinen Waffen, großen Waffen, Energiewaffen oder aber mit Fäusten, Messern, Bleirohren etc. Insgesamt sind die dynamischen Kämpfe wunderbar zu handeln, und nach dem zielen mit dem VATS-System werden die Aktionen cineastisch umgesetzt - einfach Großartig! Nach erfolgreichem Levelaufstieg darf man diese Attribute beliebig erweitern. Vielleicht eher auf große Waffen verteilen und Rambo werden, oder doch auf Wissenschaft und Dietrich? Bleibt jedem selbst überlassen. Zusätzlich kann bei jedem Levelaufstieg eine Sonderfähigkeit gewählt werden. Diese sogenannten Perks können z.B. „Ladykiller„ (wenn man als Mann spielt) oder „Leichenesser„ sein. Auch hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die sich direkt auf die Welt auswirken. Als Leichenesser kann man sich zwar durch das essen von Leichenteilen heilen, man verliert aber Karma bei den übrigen Ödlandbewohnern. Das garantiert unglaubliche Langzeitmotivation. Vor allem bei wiederholtem Spielen – da man jedesmal völlig anders spielen kann! Mehr auf Seite 3! Grafik und Sound Die Grafik ist einfach umwerfend. Und auf dem PC auch noch einen Tick schöner als in den Konsolenvarianten. Die Animation der Gegner sind superweich, bis auf ganz wenige Ausnahmen – leider vor allem in der Außenperspektive oder wenn man Treppen oder Berge erklimmt. In der entschärften deutschen Version fliegen auch keine Körperteile von Feinden durch die Gegend, blutig ist es trotzdem alle mal mehr als genug. Die Texturen sind nicht die allerschärfsten, und klar – mit einem Grafikreferenztitel wie Crysis und Co. kann das Spiel nicht mithalten – aber das macht auch gar nix. Die Entwickler haben sich wahre Mühe gegeben, nicht nur bei Figuren, sondern überhaupt mit der ganzen Welt. Die Außenariale sind wunderschön, Innenlevels sehen leider oft etwas gleich aus. Aber zumeist ist man ja in den Weiten des Ödlands unterwegs. Abgerundet wird das ganze durch den einfach genialen Stil in dem das Spiel gehalten wurde, den USA der 50er und 60er Jahre. SUPER! Auch der (abwählbare) Radiosender spielt Lieder aus dieser Zeit! Nichts desto trotz gibt es überraschend wenig Bugs in dieser Richtung, sei es nun Clippingfehler oder selten auch mal ein Gegner der ohne sichtbare Waffe auf einen schießt. Erstaunlich bei so einer großen Welt. Auch am Sound lässt sich nicht viel aussetzen. Die deutschen Sprecher sind durch die Bank professionell. Die Stimmungen der jeweiligen Personen kommen gut an. Die verschiedenen Sounds wiederholen sich sehr selten – weil es einfach unglaublich viele verschiedene Sätze gibt die Händler, Leute und Gegner sagen. Fazit Fallout3 gehört für mich zu der Überraschung des letzten Jahres. 10 Jahre nach dem 2ten Teil – entwickelt von einem völlig anderen Studio, da war man schon skeptisch ob das wirklich ein Fallout wird, oder ob nur ein billiges RPG mit dem Namen Geld verdienen will. Aber da hat sich Bethesda wirklich Mühe geben, und meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ein absolutes Muss für alle die sich „Zocker„ nennen – ein tolles Vergnügen, dass nicht zu unrecht erst ab 18 ist!
Am 13. Freitag im März 2009 erscheint nun der Nachfolger zu Resident Evil 4, dieses Spiel kam zwar bereits 2007 für die Wii auf den Markt, ist aber nach wie vor sehr gefragt. (Ich selbst war in einigen Läden bis ich es endlich in Händen halten konnte) . Falls ihr noch nicht zum Gruseln gekommen seid, hier gibt es eine Kostprobe… Der frischgebackene Polizist Leon S. Kennedy hat den Virenangriff in Raccoon City vor sechs Jahren überlebt. Jetzt arbeitet er für die US-Regierung und ist mit dem Schutz von Ashley Graham, der Tochter des Präsidenten, betraut. Er glaubt, nachdem er den von der finsteren Umbrella Corporation gesteuerten Virenausbruch in Raccoon City überlebt hat, habe er das Schlimmste hinter sich. Aber als Ashley entführt wird, beginnt für Leon ein neuer Albtraum. Verwirrte Dorfbewohner, die dem Blutkult der Los Illuminados angehören, verteidigen ihre Beute. Schon wieder muss Leon alles aufs Spiel setzen und sich unvorstellbaren Gräueln stellen, um Ashley unbeschadet aus den Händen der Sektierer und ihrer verrückten Anhänger zu befreien. Weltweit wurden über 31 Millionen Exemplare der actiongeladenen und gruseligen Resident Evil-Reihe verkauft. Die Resident Evil 4-Versionen für PlayStation® 2 und den Nintendo Gamecube™ haben zahlreiche Preise gewonnen; darunter: IGN Game Of The Year, Golden Joysticks Editor's Choice, Gamespot Game Of The Year, Edge Magazine Best Game 2005, Game Master's Game Of The Year, 1Up's Game Of The Year, GAME Game Of The Year, Famitsu Game Of The Year u. v. m. Wetterumschwung Die optische Qualität der Gamecube Version kombiniert mit den Bonusinhalten der PS2 , machen das Spiel zu einem einzigartigen Erlebniss. Klar kann die Grafik der Wii nicht mit einer PS3 bzw einer Xbox360 mithalten aber das Spielerlebnis gleicht das locker wieder aus. Was ich gut finde ist auch das das Wetter sich ändert, man geht bei Sonnenschein in Haus und wenn man wieder rausgeht regnet es in Strömen. Rascheln der Blätter Die Soundkulisse ist wie in allen Resident Evil Teilen gruselig. Wenn man mit Leon im Wald unterwegs ist rascheln die Blätter unter seinen Füßen, beim springen durch Glasscheiben hört man es klirren, von weitem hört man den nächsten Zombie stöhnen und erleidet dadurch den nächsten Gänsehautschub. Leider sind die Zombiegeräusche auf Dauer recht eintönig, da sich das Stöhnen der Zombies immer gleich anhört. Wie ist die Steuerung? Am besten bei der Wii Edition gefällt mir die Steuerung, die dank Wiimote und Nunchuck einfach atemberaubend ist. So zielt man auf die Zombies indem man einfach die Wiimote auf den Fernseher richtet. Das Nachladen der Waffen erfolgt durch schnelles rauf und runter bewegen der Wiimote und gleichzeitiges drücken des B-Knopfes. Wenn man mal von einem Zombie angeknabbert wird kann man diesen durch schnelle rechts/links Bewegung einfach abschütteln, das macht das Ingame Erlebnis noch realistischer. Fazit Mit einem Preis von 29,99€ ist es auch für den etwas kleineren Geldbeutel leicht erschwinglich, allerdings ist das Spiel FSK 18. Auf der Capcom Seite wird das Spiel als das ultimative Horrorerlebnis angepriesen und das ist es auch.
…denn dieser geht viel zu schnell vorbei. Als Dekorateurin macht ihr euch in Sophies Freunde - Wohnträume einen Namen. Dabei ist Kreativität gefragt. Heute gibt's meine Meinung zum Spiel und ein paar Tipps dazu. Schöne Idee… Im Urlaub der Freundin, die ganz zufällig ein Deko-Studio besitzt, darf man sich genau dort austoben: Von Lampenschirmen über Kommoden bis zu kompletten Zimmereinrichtungen lernt man alles zu verändern und zu gestalten. Dabei kann man seiner Kreativität beinahe uneingeschränkt freien Lauf lassen. Dafür wird man Schritt für Schritt an die einzelnen Ateliers herangeführt und darf dabei munter drauflos werkeln. Mit jedem erfüllten Auftrag gibt es neue Gegenstände wie Möbel, Bildmotive, Stilrichtungen und vieles mehr. Zudem kann man unabhängig von den Aufträgen sein Schaufenster dekorieren und ein eigenes Zimmer komplett gestalten. …mit Schönheitsfehlern Leider ist nicht immer Talent bei den Kundenaufträgen gefragt. Wenn zum Beispiel lediglich die Farbe der Schranktür geändert werden soll, ist es völlig egal wie der Rest des Schranks aussieht: Das kann auch kompletter Unsinn sein und total schlecht aussehen - Für das Erfüllen des Auftrags wird man trotzdem in den höchsten Tönen gelobt. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, zu verstehen was die Kundin eigentlich will. Denn nicht immer ist verständlich was gemacht werden soll - für die Zielgruppe des Spiels bleibt da meist nur herumprobieren bis es passt oder mal die Eltern zu fragen was zum Beispiel eine Bordüre sein soll Mehr auf Seite 2! Nach 32 Arbeitsaufträgen ist bereits Schluss, die hatte ich nach insgesamt drei Stunden in zwei Sitzungen intensiven Spielens bereits erledigt. Danach kann man zwar immer noch alles gestalten was man will und diese Kreationen dann per WiFi-Connection mit Anderen teilen - die Motivation sinkt aber drastisch. Für den Preis hätte da wirklich mehr drin sein können. Ein paar Tipps Um Euch doch etwas leichter durch dieses leider kurzlebige Spiel zu führen gebe ich an dieser Stelle ein paar Tipps, welche besonders für jüngere Spielerinnen interessant sein dürften: -Putz wird aus Gips hergestellt -Eine Bordüre ist eine Wandleiste (Kopf- oder Fußleiste) -Prinzessinnen mögen Herzchen in rosa an ihrer Kommode -Etwas zu modernisieren geht am einfachsten mit Typ Modern 1 -Für Steinzeitgemälde nimmt man Höhlenmalereien -Beliebt als schwarzes, schweres Metall ist Gusseisen -Solltet ihr dennoch nicht weiterkommen, hilft bestimmt ein Blick ins Forum
Einmal kräftig ziehen… ‚Keine Zeit! Komm zu spät!' Ne, das war das falsche weiße Kaninchen… also nochmal in den Fernseher greifen… DAAAAAHHH! Volltreffer, hehe. Das ist ein Rabbid! Was ich hier mache? Nun, in der DS-Version von Rayman Raving Rabbids TV-Party gilt es die wahnsinnigen Hasen aus dem Verkehr, äh… Fernseher zu ziehen… …bevor sie diesen komplett einnehmen. Wobei ich mir da nicht so sicher bin ob sie dies nicht schon längst getan haben. Spielprinzip Im Abenteuermodus bewegt man sich mit Rayman über ein Spielbrett mit dem Ziel den Fernseher vor dem Hasen zu erreichen. Wieviele Felder man pro Zug vorrücken darf ist abhängig davon, wie gut man bei den Minispielen abschneidet. Zwischendurch gibt es Ereignisfelder auf denen man eventuell auch ein paar Hasen aus dem Fernseher ziehen darf. Das Ganze geht dann so lange, bis man genügend Hasen aus dem Flimmerkasten geholt hat. Für die Minispiele darf man sich einen Fernsehkanal aussuchen - umso öfter man den Abenteuermodus durchspielt, umso mehr Kanäle hat man zur Auswahl - und dort wird dann per Drehscheibe entschieden welches der Minispiele dieses Kanals man spielen muss. Hier freigeschaltete Minispiele darf man dann auch gezielt im Punkte-Modus spielen um seine eigenen Rekorde zu übertreffen. Let's play! Die Minispiele schwanken stark zwischen brillianten Ideen und totlangweiligen Wiederholungen. Hier ist die Quantität leider stärker als die Qualität, obwohl echt lustige Sachen dabei sind. Zum Glück ist der Rabbid-Humor stark vertreten - ich hatte von dem Spiel aber mehr erwartet. Mehr auf Seite 2! Im Multiplayer macht so ein Partyspiel natürlich erst richtig Spaß - Hier darf man sich ein Minispiel aussuchen in dem man gegen andere Spieler antritt. Meiner Meinung nach sollte man das aber besser gemeinsam vor der Wii machen - denn die Version hat einiges mehr zu bieten und sorgt auch für deutlich mehr Unterhaltung, auch dauerhaft. Pimp my bunny! Dieses Feature hat mich nicht wirklich überzeugt. Im Laufe des Abenteuermoduses schaltet man zusätzliche ‚Aufkleber' frei mit denen man seinen ganz persönlichen Rabbid bestempeln darf. Dieser taucht dann während der Minispiele immer mal auf und schneidet Grimassen… nicht wirklich weltbewegend. Die DS-Version hätte man aufpimpen sollen… Wie gesagt: wer die Rabbids, Partyspaß und Qualitative Minispiele mag sollte wirklich eher zur Wii-Version greifen. Die kann ich wärmstens empfehlen. DAAAAAAHHH!
Rund zehn Jahre ist es nun her, das der Bär Banjo und der Vogel Kazooie die Hexe Grunthilde besiegten. In der Zwischenzeit sind die zwei lediglich fett geworden, was ihnen nicht sonderlich hilft als der Kopf der alten Hexe wieder auftaucht… Zum Glück(?) gibt es da noch den Lord of Games - kurz L. O. G.- der alle drei in einen Wettkampf in seine selbsterdachten Spielwelten scheucht. Banjo und Kazooie werden kurzerhand wieder schlank und Grunti bekommt einen Körper für ihren Kopf. Dann geht's los: Puzzleteile sammeln, Fahrzeuge bauen, Musiknoten sammeln… Moment… Fahrzeuge bauen? Ja, denn das ist neu in diesem Teil mit Vogel und Bär: Es werden stetig neue Teile für die Vehikel gesammelt und mit den kuriosesten Gefährten nicht nur Rennen ausgefochten. Typischer Humor Ein Spruch jagt den nächsten, leider ist der Text beinahe unleserlich da zu klein - sogar auf meinem riesigen Flachbildfernseher. Das Spiel nimmt sich gerne selbst auf die Schippe und nutzt auch Verbindungen zu anderen Rare-Titeln. So wird zum Beispiel Banjo kurz in einen Pinata-Frosch aus Viva Pinata verwandelt. (Dort gibt es übrigens eine Bär und Vogel Statue für den Garten zu erwerben.) Weiter geht's auf Seite 2! Spielprinzip Das Spiel zielt neben den ‚herzallerliebsten' Unterhaltungen auf den Sammlertrieb ab und bietet dabei interessante Missionen, die teilweise Wiederspielwert haben - um darin noch besser zu werden. Aber auch für jemanden der nicht ganz so perfektionistisch vorgeht wird mit guter Unterhaltung und vielen Spielstunden bedient. Es ist vielleicht nicht mehr das typische Banjo-Kazooie wie man es kennt, aber ab und zu muss es ja auch Neuerungen geben. Ich würde es aufgrund der nun eher Fahrzeuglastigen Elemente zu einem Jump ‚n' Drive deklarieren… Denn sogar auf der offiziellen Seite findet man fast nur Bilder zu den Eigenkreationen der Fahrzeuge - und natürlich Bestenlisten der Rennen Fazit Das Spiel macht Spaß, der Humor gefällt und man wird gut beschäftigt. Die Sache mit den Fahrzeugen ist Geschmackssache und hat mich persönlich nicht vom Hocker gehauen. Nicht vergessen sollte man den Multiplayer in dem man sich mit anderen Fahrzeugtüftlern messen kann. Übrigens: Ich habe zuerst die Demo gespielt und finde diese nun völlig aus dem Zusammenhang gerissen von der Geschichte. Das komplette Spiel sorgt gleich zu Anfang dafür das ar nicht erst Fragen auftauchen: Es wird kurz über die vorigen Teile erzählt und man versteht auch viel besser warum Banjo und Kazooie eigentlich dieses Wettrennen machen- auch das erste Level das man bestreiten darf ist ein Anderes und in sich viel schlüssiger als in der Demoversion.
Stufenbarren, Schwebebalken und Bodenturnen, all das und noch viel mehr gilt es zu meistern. Hast du den Ehrgeiz, das Können und die Disziplin dich von Turnier zu Turnier bis zur Weltmeisterschaft hoch zuarbeiten? Hier auch ein paar meiner Erfahrungen auf dem Weg zur Meisterturnerin… Mein Coach „Sophies Freunde- Die Meisterturnerin„ führt euch in die aufregende Welt des Turnens ein und gemeinsam mit eurem Coach Tammy und eurer Freundin Beverly habt ihr die Möglichkeit es bis zur Weltmeisterschaft zu schaffen. Coach Tammy erklärt euch alle Übungen und gibt euch wichtige Tipps wie es das Turnier gewonnen werden kann. Es gilt den Barren, den Schwebebalken und das Sprungpferd zu meistern und sein Können sowohl in der Gymnastik als auch im Bodenturnen unter Beweis zu stellen. Tunier Je Turnier könnt ihr drei Disziplinen bestreiten, die je nach Veranstaltung wechseln und an Schwierigkeit gewinnen. Gewinnt Medaillen und Preisgelder und stockt so eure Garderobe auf, um auch optisch eine gute Figur zu machen. Jedes Kostüm kann farblich nach den eignen Wünschen angepasst werden, es steht die Auswahl zwischen einigen Frisuren und einigen Accessoires. Wie steuer ich meine Übungen Gesteuert wird das gesamte Spiel ausschließlich mit dem Stick über das Touch-Pad. Wo die ersten Übungen noch recht simpel sind, kann man an einigen anderen schier verzweifeln. Es muss darauf geachtet werden, dass man genug Energie für die Übungen zur Verfügung hat und der richtige Moment muss abgepasst werden um die gewünschten Figuren auszuführen. Mir hat sich bis jetzt noch nicht erschlossen wie genau nun der Stufenbarren funktionieren soll und ich habe es oft und lange versucht. Wie eine wilde habe ich den geforderten Kreis mit dem Stick auf dem Touch-Pad beschrieben, doch meine Energie blieb bei null und meine Turnerin hängt nur untätig in der Luft. Fazit Das Spiel bietet einen sehr amüsanten Kurzweil und spornt einen immer wieder dazu an noch eine Medaille zu gewinnen, doch erfährt der Spielspaß durch die manchmal sehr eigenwillige Steuerung des Öfteren einen Abbruch. Aber ich bin überzeugt, dass ich den Stufenbarren schon noch meistern werde, mein Ehrgeiz ist geweckt .
Mit einem eleganten Sprung und einem Flügelschlag erreiche ich den nächsten Vorsprung. Ein Flammenatem von mir begrüßt den nächsten Gegner. Das Tor, welches mir den Weg versperrt kann nur von meinem Partner zerstört werden - also wechsle ich promt den Drachen und vernichte es. Ja, es macht Spaß ein kleiner lila Drache zu sein - auch unterwegs mit dem Nintendo DS! Der letzte Teil der Spyro-Triologie findet Einzug auf fast allen Konsolen - Ich habe mir für Euch die NDS-Version vorgenommen und bin begeistert! Die Steuerung wechselt von der typischen Jump ‚n' Run-Knöpfedrückerei auch zum Touchpen mit Steuerkreuzunterstützung wenn es ans Fliegen geht. Das macht die Sache nicht unnötig komplitziert und gefällt mir. Story Wer noch nie zuvor einen Spyro-Teil gespielt hat, wird sich am Anfang etwas verloren vorkommen. Zum Glück lösen sich die meisten Fragezeichen in eurem Kopf nach und nach auf. Auf dem NDS gibt es liebevoll gezeichnete Bilder - passend zu der qualitativ hochwertigen Synchronisierung (Spyro wird im deutschen von Timmo Niessner gesprochen, welcher auch schon Elijah Wood als Frodo synchronisert hat): Denn die Geschichte wird mit Sprachausgabe erzählt von der ich extrem begeistert bin. Dies zeigt deutlich was der NDS eigentlich leisten könnte, wenn man ihn lässt - Hier sollten sich andere Spiele mal ein Beispiel nehmen. Worum geht's nun eigentlich? Der Dunkelmeister ist zurückgekehrt und Spyro hat sich natürlich in den Kopf gesetzt diesen aufzuhalten. Seine einstige Feindin Cynder unterstützt ihn dabei… Fähigkeiten Die beiden Drachen haben jeweils vier Elemente zur Verfügung mit denen sie ihre Gegner tracktieren können. Diese sind durch gesammelte Erfahrungskristalle aufwertbar und müssen klug eingesetzt werden: Denn einige Gegner sind gegen bestimmte Elemente immun und gegen Andere wiederum besonders empfindlich. Eine übersichtliche Anzeige im oberen Bildschirm verrät einem aber genau was man einsetzen sollte. Weiter geht's auf Seite 2! Neben dieser Elementarschlacht gibt es natürlich auch Sprungpassagen, die beliebig mit Gleiten und Wandsprüngen ausgeweitet werden. Dabei sammelt man weitere Kristalle ein, welche die Lebensenergie und den Elementatem wieder auffüllen. Ist mir ein Gegner zu schwer, springe ich über ihn hinweg oder renne ihn mit einem gezielten Sprint einfach um. Mir gefallen die Drachenfähigkeiten - Sie sind intuitiv bedienbar. Fliegen Einige Level sind reine Flug-Level in denen zwar die Route vorgegeben ist, aber auf dem Bildschirm hat man völlige Bewegungsfreiheit: Um Gegner mit Feuer (Spyro) oder Gift (Cynder) abzuschießen und Hindernissen auszuweichen. Mit einem Seitwärtssalto in der Luft bekomme ich dabei das Gefühl Lylat Wars 64 zu spielen Bei Sypro darf ich aber jederzeit den Drachen wechseln - welcher in der Zwischenzeit etwas Lebensenergie und Elementatem regeneriert hat. Damit hat das Wechseln zwischen Spyro und Cynder einen taktischen Wert. Fazit Ich liebe diese Drachen! Die DS-Umsetzung kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn bereits der erste Endgegner eine verdammt harte Nuss ist… Ich bin begeistert was mit diesem Spiel aus Nintendos Handheld heraus geholt wurde, es sollte mehr solcher Spiele geben! Einziger Kritikpunkt ist der verwirrende Story-Start. Spyro ist nicht nur für die jüngere Spielergeneration: Alle Drachenliebhaber und Freunde des 2D Jump ‚n' Runs werden hier Freude daran finden
Man muss sich nur einmal verlaufen und schon ändert sich einfach alles. Eigentlich wollte der Prinz, der in diesem Fall noch nicht einmal ein Prinz ist, nur mit seinem, mit Gold bepackten, Esel nach Hause, um dort sein Leben in Reichtum zu genießen. Aber, wie wir ja wissen, spielt der Zufall, oder gar das Schicksal (sofern man daran glaubt), nie wirklich mit und so gerät er in eine Situation, aus der er sich so schnell nicht mehr befreien kann. Elika, die Prinzessin der Ahura läuft ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Arme und der Prinz sieht sich natürlich dazu gezwungen, ihr zu helfen und so beginnt das Abenteuer - zugunsten des Spielers, also uns! Elika - die Begleitung Das Spiel beginnt so, wie es größtenteils im kompletten Verlauf weiter geht: Man klettert. Das hört sich zuerst ganz und gar nicht beeindruckend an, macht aber riesig Spaß, sofern man sich darauf einlässt. Die Steuerung dabei ist recht einfach gehalten und erfordert es lediglich, den richtigen Knopf zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Hier kommt auch Elika, die Prinzessin ins Spiel. Als treue Gefährtin begleitet sie den Prinzen als NPC über das ganze Spielgeschehen und hilft einem, wo sie kann. Der Clou an der Sache: Anders, als in den meisten Spielen steht sie als NPC nicht dauernd im Weg oder stirbt einem weg, sondern steht einem tatkräftig zur Seite, wenn man sie braucht. Beispielsweise um über einen Vorsprung zu springen, der für den Prinz alleine zu groß ist. Elika setzt dann ihre Zauberkraft ein, um ihm beim Sprung beizustehen. Gleichzeitig wird sie aber auch zu einem der diskutiertesten Kritikpunkte des Spiels. Da sie den Prinzen immer wieder auffängt, wenn er fällt und ihn auch im Kampf rettet, ist es nicht möglich, zu sterben. Deswegen wird häufig behauptet, PoP sei zu einfach, was in meinem Ermessen allerdings nicht stimmt. Gut, eine Herausforderung stellt das Spiel tatsächlich keinesfalls dar, jedoch halte ich den Schwierigkeitsgrad trotz allem für angemessen, denn, wenn man es genau nimmt, kann man nur in den wenigsten Spielen wirklich sterben. Man hat fast immer eine zweite Chance und muss eben noch einmal von vorne anfangen. Bei PoP verhält es sich nicht viel anders. Wird man von Elika vor einem Sturz bewahrt, so setzt sie einen an den letzten Punkt ab, wo man noch auf festem Boden stand und darf sich noch einmal ans Klettern versuchen, bis es klappt. Schützt sie einen vor dem Tod durch einen Feind, so regeneriert er seine Lebensenergie. Somit bleibt das Spiel zwar recht einfach, aber nicht einfacher als andere Spiele des Genres. Das Ziel Das Ziel wird schon ganz am Anfang klar gemacht. Ahriman, der Gott der Dunkelheit, wird aus seinem Gefängnis befreit und verschlingt das Reich seines Bruders, dem Gott des Lichts, Ormazd. Zusammen mit Elika, die die Kraft von Ormazd besitzt, begibt man sich auf den Weg zu den veschiedenen Gebieten des Königreichs, um diese von der Dunkelheit zu reinigen und Ahriman somit wieder zu bannen. Dies stellt sich natürlich nicht als so einfach heraus, denn – wie könnte es auch anders sein? – Ahriman hat seine Schergen, welche sich einem in den Weg stellen. In PoP gibt es nur Zweikämpfe. Bei denen muss man, wie üblich, den Angriffen des Gegners ausweichen oder sie blocken und, sobald man kann, ihn mit verschiedenen Kombos die Lebenspunkte rausprügeln. Je länger die Kombo, desto größer ist der Schaden, den man verursacht. Zusätzlich kann man auch die Umgebung nutzen, um seinen Feind schneller dahinzuraffen. Einer der Hauptgegner ist sogar ganz und gar unbekämpfbar und kann nur durch Hinzunahme der Umwelt besiegt werden. Viele Gegner tauchen schon auf, bevor man zu ihnen gelangt ist. Kommt man schnell genug zu ihnen, so hat man die Chance, ihnen mit einem Schwertstreich den Gar aus zu machen und einem Kampf somit zu entweichen. Das Reich Das Reich, welches man bereist, ist in vier große Gebiete aufgeteilt, die aus jeweils fünf kleineren, fruchtbaren Gebieten bestehen. Um beim Weg dorthin nicht die Orientierung zu verlieren, hat Elika die Fähigkeit, einem durch einen Lichtball, der in die richtige Richtung fliegt, den Weg zu weisen. Praktisch! Jedes der vier Gebiete wird von einem Verdammten beherrscht. Das sind Kreaturen, die ehemals Menschen waren, allerdings ihre Seele an Ahriman gaben, damit dieser ihre Wünsche erfüllt. Und gleichzeitig die Hauptgegner im Spiel. Obwohl man die Reihenfolge der Gebiete, die man heilt, frei bestimmen kann, bleibt der Ablauf klar gegliedert. Gebiete befreien, Verdammte killen – bam! Hat man ein fruchtbares Gebiet geheilt, so kann man sich zwischen den geheilten Orten teleportieren. Eine Funktion, die praktisch und zeitsparend ist, die ich aber sehr selten in Anspruch genommen hab, da es mir einfach sehr viel Spaß machte, einfach durch die wunderschönen Gebiete zu hüpfen. Und das ist die Grafik ganz und gar – wunderschön. Wie so oft ist der Look Geschmackssache, jedoch ist sie sehr kunstvoll, fantasiereich und passt einfach wunderbar in das orientalische Setting. Neben dem normalen Gehüpfe gibt es auch sogenannte Kraftplatten. Von denen gibt es vier verschiedene Typen, die man jeweils freischalten muss, indem man Lichtkeime sammelt, welche man finden kann, sobald man ein Gebiet von der Dunkelheit befreit hat. Hat man einen Kraftplattentyp freigeschaltet, so kann man die jeweiligen Platten benutzen, die es in den Gebieten gibt. Dadurch vollführt man entweder gewaltige Sprünge, rennt, entgegen der Schwerkraft, Wände entlang oder fliegt gar durch die Luft. Letztendlich haben aber alle Platten den selben Effekt: Sie bringen den Prinzen von Punkt A nach Punkt B. Auch Schalterrätsel fehlen im neuesten Teil von PoP nicht, jedoch gibt es nur sehr wenige und sie sind auch ziemlich leicht zu lösen, wenn man ein wenig nachdenkt. Ich hätte mir ein paar Rätsel mehr gewünscht, als kleine Abwechslung, aber wirklich schlimm ist es auch nicht. Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass es auch einige Extras zum freispielen gibt. Das ist zum einen eine nette Bildergalerie und zum anderen verschiedene Skins, die sich auf den Prinzen und Elika anwenden lassen. So kann man beispielsweise auch als Altair (Assassin's Creed) mit Jade (Beyond: Good and Evil) im Schlepptau durch die Levels rennen. Fazit Im Allgemeinen besticht Prince of Persia durchaus nicht nur durch die schöne Grafik und Spielwelt, sondern auch durch eine nett erzählte Story, spaßige Hüpfpassagen und ein interessantes, wenn auch nicht besonders umfangreiches Kampf-/Kombosystem. Es ist zwar schnell durchgespielt, macht jedoch (zumindest mir) sogar so viel Spaß, dass man es auch gerne noch ein zweites mal durchspielt. Mir war es das teure Geld auf jeden Fall wert und ich kann es mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Und wer sich nicht so sicher ist, der wartet eben noch ein halbes Jahr. Dann ist es sicher günstiger. ;] Elika ist eine treue Begleiterin und hilft euch in misslichen Lagen.